Kleine Küchlein, ganz grosse Liebe! Himbeer-Friands

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Kleine Küchlein, ganz große Liebe! ❤

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Diese zarten, weichen Mandelküchlein haben unser Herz verzaubert! Ich bin wieder einmal unsterblich verliebt. In unsere frischen Himbeerchen vom Garten und vor allem in diese Gebäckschönheiten!

Diese kleinen Friands, leiten sich aus den französischen Financiers ab und bringen alle Gesichter zum Strahlen. Die Küchlein halten sich aufgrund ihrer Saftigkeit ein paar Tage, aber ich bezweifle doch ganz stark, dass ihr diesen süßen Teilchen länger als einen Tag widerstehen könnt.

Man kann sie einfach so vernaschen, mit seinen Lieblingsbeerchen versehen oder auch mit geschlagener Sahne oder etwas Eis krönen. Oooooh, mein Körbchen ist schon wieder leer – da sollte ich ganz schnell für Nachschub sorgen!

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Ich hab die Küchlein in einem Financier-Blech gebacken, aber ihr könnt natürlich auch ein ganz normales Muffinblech nehmen. Wichtig ist, dass ihr die Förmchen sehr gut einfettet und die Mandeln sollen wirklich fein gemahlen sein.

Dann kann da nix mehr schief gehen und eure neuen Lieblingsfreundinnen kommen auch ganz schnell wieder vom Urlaub im Backofen zurück. Hübsch gebräunt werden sie dann noch mit einem Hauch Puderzucker bestäubt und ab in unsere Mäulchen…

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Holt euch diese süßen, kleinen Schönheiten nach Hause und befüllt damit euer Körbchen!

Zutaten: (für ca. 16-18 Stück)

  • 5 Eiklar
  • 150 g Butter
  • 90 g Mandeln, ganz fein gemahlen
  • 150 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 50 g Mehl, gesiebt
  • 150 g Himbeeren, frisch

Zubereitung:

  1. Die Butter in einem kleinen Topf langsam schmelzen lassen und wieder abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, die Vertiefungen eines Muffinblechs (oder Friands-Blechs) einfetten.
  3. Eiklar einige Sekunden aufschlagen, damit sie sich leicht verbinden, es ist nicht nötig, sie so steif zu schlagen, dass Spitzen stehen bleiben.
  4. Die ausgekühlte Butter, die gemahlenen Mandeln, den Staubzucker, Vanille und das Mehl hinzufügen und sanft aber gründlich unterschlagen. In die vorbereiteten Mulden gießen, sodass sie zu zwei Drittel gefüllt sind.
  5. Auf jedes Friand zwei oder drei Himbeeren setzen und 20 bis 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  6. Die Friands etwas abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen.

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Tipp!

Anstatt der Himbeeren könnt ihr natürlich auch kleine Erdbeerstückchen, Heidelbeeren, Ribisel oder gar kleine Marillen- oder Pfirsichstückchen in den Teig plumpsen lassen.

Wer noch einen besonderen Frischekick mag, der gibt einfach etwas Zitronen- oder Limettenabrieb unter den Teig.

Und wenn ihr noch einen kleinen Crunch möchtet, dann bestreut die Küchlein vor dem Backen mit ein paar gehackten Pistazien, Mandeln oder Haselnüssen.

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Wenn wirklich noch welche übrig bleiben, einfach 2-3 Tage lang in einer Dose verschlossen aufbewahren. Aber wie gesagt, das bezweifle ich!

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Habt einen bezaubernd schönen Tag, meine Lieben! Die Sonne scheint, es ist herrlich warm und ich bin superglücklich. Genießt das Leben und macht euch und euren Liebsten mit solch süßen Kleinigkeiten eine große Freude. Das macht das Leben doch richtig lebenswert!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Un classique génial! Iles flottantes – Schwimmende Inseln mit Mandelkrokant

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Diese köstliche Nachspeise habe ich vor einigen Tagen für meine liebe Mama gezaubert, weil sie alles was mit Baiser zu tun hat sooo sehr liebt.

Da kamen diese luftig, leichten Baisernocken auf einem See aus feiner Crème anglaise genau richtig. Die schwimmenden Inseln sind doch eine wahre Augenweide und krönen bestimmt jedes Menü.

Diese Nachspeise ist eigentlich ein genialer Klassiker der französischen Küche und gerade wegen der Einfachheit so etwas Besonderes. Die Île Flottante ist im Endeffekt nichts anderes als Eischnee mit Vanillesauce mit Mandelkrokant als Verzierung. Wer die Île Flottante noch nicht kennt, sollte sie unbedingt einmal versuchen… Wir lieben es ❤

Eine Crème anglaise (quasi eine Vanillecreme)  ist eine klassische französische Dessertsauce, die ich sehr gerne zu verschiedenen Nachspeisen reiche. Man kann die Crème anglaise nach Geschmack abwandeln. Ich gebe gerne frisch abgeriebene Orangenschale hinein. Man könnte sie auch noch mit einer Zimtstange, etwas gemahlenen Ingwer oder auch für die Schokoliebhaber mit etwas Kakaopulver aromatisieren.

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten:

Für die Crème anglaise:

  • 4 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Bio-Orange, Saft und Abrieb

für den Mandelkrokant:

  • 100 g Zucker
  • 100 g Mandelblättchen

für die Baisernocken:

  • 2 Eiklar
  • 50 g Staubzucker
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Für die Crème anglaise die Eidotter, mit dem Zucker, dem Orangensaft und Abrieb in einer Schüssel verrühren. Die Milch mit dem Mark der Vanilleschote aufkochen lassen. Etwas heiße Milch zu der Eidottermischung geben. Dann langsam die restliche Milch einrühren. Die Eiermilch zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze einige Minuten weiterrühren, bis sie cremig wird (nicht kochen lassen). Die Sauce in eine Schüssel umfüllen und kühl stellen.

Für den Krokant den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellieren lassen. Die Mandelblättchen zugeben und kurz verrühren. Die Krokantmasse auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen. Dann in Stücke brechen.

Für die Baisernocken zuerst ein Eiklar mit dem Staubzucker, einen Spritzer Zitronensaft und Salz steif schlagen. Dann das zweite Eiklar zugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee weiße Spitzen bildet.

In einem großen Topf Wasser zum Köcheln bringen. Von der Baisermasse nacheinander Nocken abstechen und auf das Wasser setzen. Die Nocken darin ziehen lassen, bis sie schön aufgegangen sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Backpapier abtropfen lassen.

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Die Crème anglaise in Schälchen verteilen und eine Baisernocke daraufsetzen. Den Mandelkrokant über die Baisernocke streuen.

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Bon appétit!

Lena