Süsse Mehlspeisenküche! Buchteln mit Ingwer-Marillen und Vanille-Kardamom-Sauce

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Buchteln – ein Klassiker in der süßen Mehlspeisenküche! ❤

Meine liebe Uroma war schon eine wahre Meisterin im Buchteln backen und hat ihre Liebe zu diesem Handwerk an meine Mama und mich weitergegeben. Meine Familie ist ganz verrückt nach guten, fluffigen Buchteln und die Prachtstücke sind immer gern am Kaffeetisch gesehen!

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Ein altmodisches Rezept, das aber bis heute nichts an Schönheit verloren hat.

Diese neue Variante mit den pochierten Ingwer-Marillen und der Vanille-Kardamom-Sauce wird euren Geist und Gaumen verzaubern.

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Klassisch werden bei uns die Buchteln aber auch mit guter Marillenmarmelade gefüllt und gebacken (mein Bruder und mein Papa mögen auch die gefüllte Variante mit Nutella sehr gerne). Also füllt die Buchteln nach Lust und Laune oder gebt unter den Buchteln eine aromatische Obstschicht.

Aber eins ist bei uns immer am Start: eine gute Vanillesauce! Mit oder ohne Kardamom ist euch überlassen – cremig und aromatisch soll sie sein.

Für diesen süßen Zauber hab ich am Wochenende zum ersten Mal mein neues Gmundner Geschirr ausgepackt. Meine Familie und ich sind wieder einmal hin und weg und unser Kaffeetisch erstrahlt im neuen blumigen Glanz.

Meine liebe Schwägerin Sandra und ich sind ganz verliebt in das Streublumen Design und schlürfen ab sofort unseren täglichen Kaffee aus der hübschen Cappuccino-Tasse. So kann der Tag nur gut und blumig starten!

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So wie die Buchteln ein Klassiker in der Mehlspeisenküche sind , so sind die Streublumen ein wahrer Klassiker in der Keramikwelt von Gmundner! Also wie ihr seht, haben sich heute zwei bezaubernde österreichische Klassiker vereint und ein wunderbares Zusammenspiel am Tisch ist entstanden.

Ich hab mich ja ganz besonders in den Streublumen Krug verguckt und würde diesen am liebsten gar nicht mehr aus meinen Händen geben. Man kann ihn wunderbar als hübsche Blumenvase benutzen oder auch für die Vanillesauce ist der Krug einfach perfekt.

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Bei mir befinden sich ja immer (wirklich immer) hübsche Blümchen am Esstisch. Einfach weil ich’s so schön find und es mich glücklich macht!

Und jetzt darf ich meinen Liebsten auch noch Kaffee und Kuchen auf Blümchen-Geschirr servieren. Was für ein Glück!

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Lasst uns buchteln!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Buchteln: 

  • 5oo g Weizenmehl
  • 30 g Germ
  • 100 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz
  • Butter für die Form und zum Bestreichen

Für die Marillen:

  • 20 Marillen
  • 1 EL fein geschnittener Ingwer
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 2-3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Vanille-Kardamom-Sauce:

  • 500 ml Milch
  • 2 Eidotter
  • 2-3 TL Maizena
  • 60 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen
  • 3 Kardamomkapseln

Zubereitung:

Buchteln

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben.
  2. Butter schmelzen, Milch zugeben und lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  3. Milchmischung, Eier, Zucker, Vanille, Zitronenabrieb und Salz zum Mehl geben.
  4. Zu einem glatten, geschmeidigen Teig abschlagen (nach Bedarf noch ein bisschen Mehl zugeben).
  5. Den Teig auf einer Arbeitsfläche noch einmal mit den Händen durchkneten.
  6. Den Teig zugedeckt ca. 40-50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Marillen

  1. Wasser mit Zucker und Ingwer aufkochen lassen und 5 Minuten leicht köcheln.
  2. Marillen halbieren und entkernen. Marillen mit Vanille und Thymian in den heißen Sirup legen und 10-15 Minuten ziehen lassen.
  3. Abkühlen lassen.
  4. Eine große Form (oder zwei kleinere) mit Butter ausstreichen und die Marillen aus dem Sud heben und am Boden verteilen.

Buchteln formen und backen

  1. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in Portionen von je ca. 50 g aufteilen. Diese zu runden Bällchen formen und auf die Marillen in die Form setzen.
  2. Erneut ca. 20 Minuten gehen lassen.
  3. Die Buchteln mit flüssiger Butter bestreichen und bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen, bis sie schön goldgelb sind.
  4. Etwas abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Sauce

  1. Milch mit den Kardamomkapseln und Vanille in einem Topf erwärmen, etwas ziehen lassen und aufkochen.
  2. Eidotter mit Zucker und Maizena cremig verrühren. Sobald die Milch aufgekocht ist, die Eidottermischung unterrühren.
  3. Unter ständigem Rühren so lange erwärmen, bis die Sauce eine cremige Konsistenz hat.
  4. Die Buchteln noch warm mit der Sauce servieren.

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Habt ein schönes, süßes Wochenende! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Muss im Sommer! Marillenknödel mit Amarettinibrösel und Ribiselsauce

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Sommer ist Marillenzeit! ❤

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Ich liebe die orangen, saftigen Früchtchen und könnte sie jeden Tag vernaschen. Diese Knödel gehören bei uns in der Marillenzeit einfach auf den Tisch. Kein Sommer ohne Marillenknödel! Einfach unvorstellbar!

Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel ist auch noch drin. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück ist das Bäuchlein dann irgendwann so voll gefüllt, dass wirklich nichts mehr reinpasst).

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Ich habe euch ja schon öfters erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin.  Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Auch wenn ich noch so traurig (kommt selten vor) oder gestresst bin, gute Topfenknödel muntern mich immer auf. Kindheitserinnerungen werden geweckt und mein Herz wird erwärmt. Mama ich danke dir, dass du mir immer so leckere Topfenknödel in meiner Kindheit gezaubert hast.

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Zu Knödel gehören natürlich immer aromatische Brösel. Diesmal werden diese mit Amarettini verfeinert (das passt einfach super zu den Marillen). Und eine Sauce darf auch niemals fehlen. Ich hab mich für eine leicht säuerliche Ribiselsauce entschieden (ihr könnt auch Himbeeren oder Erdbeeren nehmen – wie ihr wollt). Ribisel verkörpern für mich gute Laune (leicht sauer mach ja lustig) und wahre Sommerfreude! ❤

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Knödelzeit heißt glücklich sein!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 3 EL Staubzucker
  • 400 g Topfen (ich nehme gerne Magertopfen)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 12-15 Marillen (wenn möglich kleine Marillen)

Für die Brösel:

  • 50-70 g Butter
  • 150 g Semmebrösel
  • 100 g Amarettinil, grob zerbröselt
  • 2-3 ELStaubzucker

Für die Sauce:

  • 250 g Ribisel
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 12-15 Stücke teilen.
  3. Marillen entkernen und nach Belieben das Innere mit etwas Zucker bestreuen. Den Topfenteig flach drücken und mit je einer Marille füllen. Zu Knödel formen.knödel3knödel2
  4. Die Knödel in leicht kochendem gesalzenem Wasser ca. 14-15 Minuten kochen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Amarettinibrösel und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen.
  6. Die Knödel aus dem Wasser heben und in der Bröselmischung wälzen.
  7. Für die Sauce die Ribisel mit dem Zucker und 2 EL Wasser ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Amaretto verfeinern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Kühle Sommer-Liebe! Marillen-Joghurt-Eis mit Amarettini

eis14eis5Eis-Liebe! ❤

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Bei den Temperaturen hilft momentan nur eins: Viel trinken und vor allem Eis essen! 🙂

Dieses Marilleneis ist unglaublich erfrischend und tut bei der Hitze einfach nur gut! eis15Marillen sind bei mir ja gerade in aller Munde! In den letzten Tagen hab ich diese wunderbaren Früchtchen glaube ich jeden Tag in der Hand gehabt. Tja wenn sie nun mal soooo lecker sind! Soll ich euch verraten, was ich alles mit meinen orangen Lieblingen gezaubert habe? Ja gut ein paar pikante Marillenleckerein hab ich euch ja schon vorgestellt (mein Salat mit Lavendel-Marillen oder mein gefülltes Schweinsfilet mit Marillen). Sooo aber ich hab mir noch ganz viele süße Sachen ausgedacht (z.B. eine Marillen Tarte-Tatin mit Rosmarineis, Marillenknödel, Marillen-Topfen-Auflauf, Buchteln mit Ingwer-Marillen, Marillendatschi usw…..) Also seid schon mal auf die nächsten Wochen gespannt, wenn ich euch mit meinen Marillen-Rezepten überhäufen werde! Ich hoffe, es werden einige Anregungen für euch dabei sein und ich bringe euch auch in den Marillen-Zauber! ❤ eis11

Die Idee zu diesem Eis kam mir als ich mit meinem Liebsten auf der Couch saß und wir darüber sprachen, was für ein Eis ich wohl demnächst zaubern könnte… Klar war, dass es etwas Fruchtiges sein sollte. Da kam meine Schwiegermutter mit einem Säckchen voll mit Marillen an und meinte, die könnte ich doch für mein Eis nehmen. Oh jaaa supi! Das passt perfekt! eis6

Ein Sommer ohne die vielen Leckereien aus der Kältebox – unvorstellbar! Mein Eisbehälter für die Eismaschine befindet im Sommer gleich durchgehend im Tiefkühlschrank, damit ich immer die Möglichkeit habe soooofort ein Eis zu zaubern. Dieses Marilleneis ist wirklich ganz einfach und auch schnell zubereitet. Die reifen Marillen werden zuerst mit etwas Honig weichgekocht und fein püriert (die Sauce müsst ihr dann gut abkühlen lassen). Dann kommt griechisches Joghurt und geschlagenes Obers dazu… Schon geht’s ab in die Eismaschine und der Eisgenuss ist nicht mehr weit entfernt!

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Ice, Eis, Baby!  Auf Eis sind doch alle heiß, oder?!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 700-800 g reife Marillen
  • 2 EL Honig
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 400 g griechisches Joghurt (ich nehme meist eins mit 2% Fett)
  • 250 g Obers
  • 1 EL Vanillezucker
  • eine Handvoll Amarettini-Kekse, grob zerbröselt

Zubereitung:

  1. Die Marillen entkernen und vierteln. Mit Honig vermengen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Marillen in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Zitronensaft und Zucker unterrühren. Das Marillenpüree vollständig im Kühlschrank abkühlen lassen.
  2. Obers mit Vanillezucker cremig steif schlagen.
  3. Das Marillenpüree (3-4 EL davon beiseite stellen) mit dem Joghurt und dem geschlagenem Obers verrühren.
  4. Die Masse in die Eismaschine füllen und ca. 25-30 Minuten cremig gefrieren lassen.eis1
  5. Die Hälfte Eismasse in eine große (oder zwei kleine) Auflaufform/en geben und mit der Hälfte der beiseitegestellten Sauce beträufeln und mit der Hälfte der Amarettini bestreuen. Dann die restliche Eismasse einfüllen und noch einmal mit Sauce beträufeln und mit Amarettini bestreuen.
  6. Das Eis für 1-2 Stunden in den Tiefkühler stellen.

Tipp! Für alle die keine Eismaschine haben, keine Sorge! Ihr könnt die Eismasse auch einfach in eine Form/Behälter geben und tiefkühlen. Dann müsst ihr allerdings alle 20-30 Minuten kräftig durchrühren, bis das Eis cremig gefroren ist (das kann ein paar Stunden dauern).

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt einen wundervollen Sommertag und sucht euch auch ein lauschiges Plätzchen im Schatten! Dann schmeckt das Eis gleich noch viel besser!

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So ich werde jetzt dann mal schnell meine Tasche packen und ab geht’s zum Badesee! Achja in den nächsten ein bis zwei Tagen mach ich mal eine kuuurze Sommerpause und verziehe mich mit meinem Liebsten in ein schöööönes Hotel und lasse mich so richtig verwöhnen. Uiuiui ich freu mich schon  (auch ich brauch mal eine kleine Küchen-Pause).

Macht es gut und noch viel besser!

Lena ❤

Feines Sommeressen! Gefülltes Schweinsfilet mit Marillen und Cider-Sauce

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Heute hab ich ein ganz feines Sommeressen für euch! Perfekt fürs Wochenende oder wenn ihr eure Liebsten einfach mal wieder mit einem leckeren Fleischgericht verwöhnen möchtet. ❤

Gut gefüllt mit fruchtiger Beilage und unglaublich leckerer Soße! So kommt dieses zarte und mit lauter köstlichen Zutaten gefüllte Filet auf unsere Teller. Hört sich doch gut an. Oder was meint ihr?

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Die Füllung besteht aus Weißbrot, Marillen, Äpfel, Nüssen, Zwiebel und viel Knoblauch. Fein gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Ja so schaut bei mir eine sommerliche Fleischfüllung aus. Diese geben wir dann auf unser Filet (der Länge nach halbiert und flach geklopft), rollen es auf und binden es schön brav wieder zusammen (es soll nicht viel von unserer leckeren Füllung verloren gehen). Dann ab in den Ofen damit. Halt! Wir haben noch was vergessen! Es kommt eine herrliche Marinade aus Cider, Ahornsirup und Olivenöl über unser Fleisch. Huch noch einmal gut gegangen. So jetzt geht’s in den Ofen und wird goldbraun geschmort. Nach einer Weile gesellen sich auch noch Marillenhälften und Apfelspalten dazu und schmoren gemütlich mit. Mmmmhhh, das wird ein Festessen! ❤

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Man bräuchte dazu eigentlich nicht unbedingt noch eine Beilage,aber wir essen dazu noch soooo gerne junge gebratene Kartoffeln. Damit kann man dann die Sauce so herrlich aufnehmen…..

22Habt ihr schon vom Goldkehlchen Cider gehört? Nein! Na dann wird es höchste Zeit. Ich habe zwei Flaschen zur Verkostung zugezwitschert bekommen und gleich diese leckere Cider-Sauce damit gezaubert. Was für ein Genuss! Ich glaube ich bin die geborene Cider-Köchin (Trinkerin).

Für unseren feinen Gaumen werden die saftigsten Äpfel Österreichs von Hand gepflückt, vor Ort gepresst und in ihre schönste Form gebracht: in den besten Premium-Cider, den Österreich zu bieten hat. Goldkehlchen bietet zwei Sorten an: Klassisch Apfel oder Himbeere. Mmmmmh mit dem Himbeer-Cider hab eine schaumig, köstliche Sabayon aufgeschlagen (das Rezept gibt’s natürlich auch bald für euch).

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Holt euch diesen Sommer-Fleischgenuss auch auf eure Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Bio-Schweinsfilet (ca. 500 g)
  • 60 ml Ahornsirup (oder Honig)
  • 2 EL Olivenöl
  • 100-150 ml Cider (z.B. von Goldkehlchen)
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 3-4 Marillen, halbiert
  • 1 Apfel, in dünne Spalten geschnitten

Für die Sauce:

  • 350-400  ml Cider (z.B. von Goldkehlchen)
  • 150 ml Obers
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • frischer Schnittlauch
  • 1/2 TL Maizena, zum Binden
  • 1 TL Butter
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4-5 Marillen, gewürfelt
  • 1 kleiner Apfel, geraspelt
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • 150 g Weißbrot, klein gewürfelt
  • 2 TL Dijon-Senf
  • 1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 5 Salbeiblätter, fein gehackt
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die gebratenen Kartoffeln:

  • ca. 1 kg junge Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2-3 TL grobes Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die Füllung alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermischen und abschmecken.
  2. Das Schweinsfilet der Länge nach einschneiden und etwas flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Füllung darauf verteilen. Das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn gut zusammenbinden (ohne die Füllung herauszudrücken).
  3. Das gefüllte Filet auf einen Rost legen und diesen auf einen Bräter stellen.
  4. Den Ahornsirup mit Olivenöl und ca. 150 ml Cider in einer Schüssel verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch rundum damit bestreichen/begießen.5
  5. Im Ofen bei 180°C ca. 45-50 Minuten schmoren, bis das Fleisch an der Oberfläche leicht karamellisiert ist.
  6. Die halbierten Marillen und die Apfelspalten nach ca. 15 Minuten Garzeit hinzugeben und alles immer wieder mit der Cider-Marinade bestreichen.
  7. Für die Sauce die fein gehackte Schalotte in etwas Butter glasig anschwitzen. Cider zugießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis es ca. um ein Drittel eingekocht ist. Obers zugießen und weitere 4-5 Minute simmern lassen. Zum Schluss den aufgefangenen Bratensaft aus dem Bräter zu der Sauce gießen. Abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas angerührtem Maizena binden. Thymian und Schnittlauchröllchen unterrühren.
  8. Das gefüllte Schweinsfilet in dicke Scheiben schneiden (den Küchengarn vorher entfernen). Mit der Cider-Sauce, den Marillen und den Apfelspalten servieren.

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Nach Belieben noch gebratene junge Kartoffeln dazu reichen.

  1. Die Kartoffeln sorgfältig waschen und wenn nötig abbürsten, aber nicht schälen.
  2. Die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer Kasserolle mit dickem Boden erhitzen, bis die Butter leicht aufschäumt. Dann die Kartoffeln hineingeben und gut umrühren, sodass sie rundum mit Butter benetzt sind. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten.
  3. Die Temperatur reduzieren, die Kartoffeln gut salzen, Rosmarin zugeben und unter gelegentlichem Rühren weitere 15 Minuten zugedeckt braten, bis sie außen schön goldbraun sind und innen weich. Kurz vor dem Servieren noch etwas grobes Meersalz (Fleur de Sel) darüber streuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Lasst uns strudeln! Sommer-Topfenstrudel mit Vanillesauce

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Meine Familie und ich lieben Strudel! ❤ Selbstgemacht natürlich!

Heute habe ich mir einen fruchtigen Sommerstrudel für euch ausgedacht. Eine fluffige Topfenfülle und viele frische Früchtchen (Kirschen, Marillen, Ribisel und Himbeeren) verstecken sich im Strudel. Eine tolle süße Hauptspeise, die glücklich macht!

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Strudelteig ausziehen konnte meine liebe Uromi schon perfekt und sie hat es meiner Mama und mir zum Glück vererbt. Schon seit vielen Jahren sind wir wahre Strudelteig-Meisterinnen.

Strudel gilt ja schon fast als österreichisches Nationalgericht. So ein klassischer Apfelstrudel (hmm wieso hab ich euch unseren Apfelstrudel noch gar nicht vorgestellt?), ein Zwetschkenstrudel oder der feine Topfenstrudel –  so gut! Ach wir lieben die Strudelküche!

Dass man heutzutage Strudelteig bereits fertig kaufen kann, ist ja eine wahre Wonne. Aber wenn ihr einen Strudel für jemanden bäckt, den ihr besonders gerne habt, dann sollte man den Strudelteig auch einmal selbst ausziehen, um sein Herz nicht nur in die Fülle, sondern auch in die hauchdünne Hülle zu legen.

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Natürlich gibt es so einige Dinge, die man beim Strudelteig zaubern, beachten muss. Meine allerersten Strudelteigversuche vor ca. acht Jahren waren nicht gerade grandios (ich hab ewig lange geknetet und das Ausziehen wurde zur Herausforderung). Jetzt ist das alles gar kein Problem mehr und ich mache den Strudelteig so nebenbei. Es braucht einfach nur etwas Erfahrung und dann ist es ganz einfach und macht Spaß. Meine Mama habe ich vor Jahren auch schon überzeugt und sie macht all ihre köstlichen Strudel mit selbstgemachtem Teig. Es geht schnell, kostet nichts und macht dazu noch glücklich und zufrieden! Na was will man mehr?

Hier sind ein paar wertvolle Tipps:

  • Für Strudelteig nur Universal oder glattes Mehl verwenden.
  • Der Teig muss unbedingt mindestens 30 Minuten rasten, damit er sich entspannt und sich der Kleber im Teig entfalten kann.
  • Ein großes Strudeltuch verwenden und genügend Platz an der Arbeitsfläche schaffen.
  • Teig zuerst auswalken, dann behutsam mit bemehltem Handrücken unter den Teig greifen und nach und nach immer dünner auf die gewünschte Größe ausziehen.
  • Die Fülle immer nur im unteren Drittel der Teigfläche auftragen. Rand frei lassen.
  • Dicke äußere Teigränder wegschneiden.
  • Immer mithilfe des Strudeltuches den Strudel einrollen.
  • Strudeltuch mit dem Strudel an beiden Enden hochheben und vom Tuch auf das Blech oder in die Form gleiten lassen.

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So natürlich braucht unser Strudel noch eine süße Begleitung…. Wer würde sich da besser anbieten als die feine Madame Vanillesauce! Sauce à la vanille ist ganz schnell und einfach gezaubert. Selbstgemachte Vanillesauce geht also ganz flott und schmeckt einfach herrlich. Da könnte man sich reinlegen, glaubt mir. Die Sauce macht den Strudel einfach perfekt… da löffelt man sich mit Genuss durch den Teller.

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Wollt ihr auch ein bisschen „strudeln“?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Strudelteig:

  • 200 g Weizenmehl (Universal oder glatt)
  • 3 EL Öl (z.B. Rapsöl)
  • 100-120 ml lauwarmes Wasser
  • eine Prise Salz
  • Mehl zum Ausarbeiten

Für die Füllung:

  • 300 g Topfen
  • 125 g Sauerrahm
  • 3 Eier, getrennt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 60 g Kristallzucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 2 EL Maizena (oder Vanillepuddingpulver)
  • 4-5 Marillen, entsteint, gewürfelt
  • eine Handvoll Kirschen, entsteint
  • eine Handvoll Ribisel
  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Amarettinikekse
  • zerlassene Butter zum Bestreichen

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 400 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Für den Strudelteig

  1. Mehl mit Salz, Öl und Wasser zu einem seidig, glatten Teig verkneten (die exakte Wassermenge ist vom Klebergehalt des Mehl abhängig, eventuell etwas Wasser zugeben).
  2. Teig zu einer Scheibe formen und auf einen leicht geölten Teller legen. Mit etwas Öl bestreichen und zugedeckt ca. 30-60 Minuten rasten lassen.strudel1
  3. Ein Strudeltuch mit  Mehl bestäuben. Teig mit Mehl bestäuben und etwa 1 cm dick auswalken.
  4. Den Teig mit den Handrücken zur gewünschten Größe ausziehen.strudel2strudel4
  5. Strudelteig mit etwas zerlassener Butter bestreichen.

Für die Fülle

  1. Topfen mit Sauerrahm, Eidotter, Staubzucker, Vanille, Zitronenabrieb und Maizena verrühren.
  2. Eiklar mit Zucker steif schlagen und unterheben.
  3. Die Fülle im unterem Drittel des Strudelteiges auftragen. Die Früchte gleichmäßig darauf verteilen, mit Amarettini bestreuen.strudel5
  4. Dicke äußere Teigränder mit einem Messer wegschneiden. Seitenlängen einschlagen und den Teig mithilfe des Strudeltuches eng einrollen.strudel6strudel7strudel8
  5. Den Strudel auf ein Bleche gleiten lassen oder in eine große Wannenform (das mache ich gerne, da der Strudel dann seine Form schön behält).strudel9
  6. Den Strudel mit zerlassener Butter bestreichen und bei 180° C ca. 45-50 Minuten backen.

Für die Sauce

  1. Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren.
  2. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen.
  3. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen, bis es leicht eindickt.
  4. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

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Strudel in Stücke schneiden und mit der Vanillesauce servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Französische Brotzeit! Salat mit Camembert, Lavendel-Marillen und Himbeervinaigrette

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Heute hab ich einen köstlich, bunten Gruß aus Frankreich für euch!

Brotzeit auf französisch ❤

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Meine lieben Schwiegereltern sind vor ein paar Tagen aus ihrem Normandie-Urlaub zurück gekommen. Ja Normandie! Da würden wir doch auch alle gerne mal hin…. So aber nun sind wir in der schönen Steiermark und holen uns wieder mal ein Stück Frankreich zu uns nach Hause.

Mit im Gepäck hatten sie für mich einen original Camembert aus der Normandie (den hatte ich mir gewünscht!). Meine Augen strahlten und mein Köpfchen war schon am überlegen, was wir wohl mit diesem feinem Käse zaubern werden.

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Ein echter Camembert de Normandie wartet darauf von mir verspeist zu werden (ok gut ich habe ihn mit meinen lieben Eltern geteilt). Ich liebe ja Käse über alles und könnte niemals darauf verzichten, aber so ein ganzer Camembert ist auch für mich zu viel des Guten.

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Ein Hoch auf den köstlichen frooomage! Es lebe die herrliche Käseküche!

Les vrais trésors gourmands!

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Dieser Sommersalat ist eine Freundschaft der Normandie und der sonnigen Provence. Ein frischer Salat mit Lavendel-Marillen und einer feinen Himbeervinaigrette verbindet sich hervorragend mit dem zart geschmolzenem Camembert aus dem hohen Norden.

In unserem Garten blüht gerade der Lavendel nur so vor sich hin, die Salatbeete sprießen und auch unser Himbeerstrauch trägt schon fleißig seine Beerchen. Na da heißt es ernten gehen! Es gibt doch nichts Schöneres als die Gaben aus dem eigenen Garten verwenden zu können. Uh ich hab schon gesehen bald gibt es auch Brombeeren (mmmhhhm).

Der Salat ist im Nu gezaubert. Der Camembert wird in Ecken geschnitten, gewürzt und dann geht es für eine gaaanz kurze Zeit in den Ofen (bitte aufpassen und den Käse nicht zu lange im Ofen lassen, sonst schmilzt er euch davon). Die Marillen werden mit etwas Honig und Weißwein aromatisiert und bekommen auch etwas Hitze ab. Unser Lavendel schmiegt sich dann noch dazu und verleiht den Marillen das gewisse Extra (ach Marillen und Lavendel sind einfach eine Traumkombi).

Meine geliebte Himbeervinaigrette ist euch ja vielleicht schon bekannt und ihr wisst, dass ich sie nur zuuu gerne für Salate verwende. Zu diesem aromatischem Käse passt die süß-säuerliche Vinaigrette wirklich perfekt. Am besten ihr probiert es einfach aus!

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Dazu habe ich noch eine Fougasse gebacken. Dieses Brot passt sehr gut zu unserem Salat und man kann die Vinaigrette so schön auftunken (da bleibt dann kein Tröpfchen mehr übrig).

Ich habe diese Brot-Köstlichkeit in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt! Dort bekommt man dieses Brot in jeder Boulangerie und es schmeckt einfach “délicieux”!

Dieses Brot zu zaubern ist auch gar nicht schwer (ich zeige es euch noch diese Woche).

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Holt euch auch diese französische Brotzeit auf eure Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Handvoll frische Salatblätter (Rucola, Spinat, Zupfsalat….)
  • 1 Camembert
  • eine Handvoll Nüsse (Walnüsse oder Pekannüsse)
  • je 2 Thymian und Rosmarinzweige
  • 2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Lavendel-Marillen:

  • 8 Marillen
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Weißwein
  • 2-3 Lavendelblüten

für die Vinaigrette:

  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Honig
  • 2-3 EL hellen Balsamicoessig (oder Saft einer Zitrone)
  • 4-5  EL Walnussöl (oder Haselnussöl)
  • 100 g frische Himbeeren
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ein paar frische Himbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Camembert in acht Ecken schneiden und auf ein Backblech setzen. Mit Honig beträufeln. Mit den Kräutern und Nüssen bestreuen. Pfeffer darüber mahlen.
  2. Camembert bei 170°C ca. 4 Minuten in den Ofen geben (er soll nur leicht warm und etwas geschmolzen sein).
  3. Die Marillen halbieren und mit Honig, Weißwein und Lavendelblüten in einen Topf geben. Bei mäßiger Hitze ein paar Minuten leicht köcheln lassen (die Marillen sollen noch einen leichten Biss haben).
  4. Für die Vinaigrette alle Zutaten vermengen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Salatblätter auf Teller anrichten und mit der Vinaigrette beträufeln. Darauf die Camembertecken und die Marillen verteilen. Mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Nach Belieben noch ein paar frische Himbeeren darauf verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Goldstücke zum Vernaschen! Safran-Marillenkuchen mit Amarettini-Streuseln

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Bei diesem köstlich, saftigen Marillenkuchen greift doch jeder gerne zu!

Bei diesem Kuchen kommen immer Kindheitserinnerungen hoch,… mit Mama Marillen entkernen und diese dann in den Teig drücken. Das war ein Spaß! Marillenkuchen kommt bei uns im Sommer oft auf den Tisch und das aus gutem Grund, finde ich.

Ich habe hier das Grundrezept etwas abgewandelt (mit Safran und Marzipan im Teig) und noch mit extra Streusel versehen.

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

für den Kuchenteig:

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Marzipan, kleine Stückchen
  • 150 g Zucker
  • 5 Eier, handwarm
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 1 Msp. Safran, in 1 EL Wasser aufgelöst
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ca. 1,5  kg Marillen, halbiert

für die Streusel:

  • 80 g Butter, kalt
  • 80 g Dinkelmehl
  • 80 g Rohrzucker
  • 100 g Amarettini
  • 50 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Marzipan und dem Zucker glatt und cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Jetzt nach und nach die Eier einzeln dazugeben und untermixen. Den Zitronenabrieb und den aufgelösten Safran zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz mischen und unter die Masse rühren.

Den Teig auf ein tiefes Blech (mit Backpapier belegt) geben und verstreichen.

Die Marillen mit der Schnittfläche nach oben eng aneinander in den Teig drücken.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten, bis Streusel entstehen (am besten mit der Küchenmaschine). Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Marillenkuchen bei 170°C ca. 40-50 Minuten lang backen (evtl. mit Folie bedecken, dass die Streusel nicht zu braun werden).

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

Eine unwiderstehliche Versuchung! Lavendel-Sauerrahmeis mit Vanille-Marillen

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Lavendel und Vanille bezaubern uns mit ihrem betörendem Duft und unverwechselbaren Aroma! Also meine Familie und ich wurden verzaubert!

So heute habe ich wieder ein super Rezept mit Lavendel für euch. Diesmal ein Eis! Super cremig und trés simple hergestellt.

Dieses Dessert kam bei uns gestern auf den Tisch und wir waren alle nur hin und weg davon.

Verführerisch, cremig und einfach nur lecker!  Ich liebe diese Kombination ❤  Ein perfekter Nachtisch finde ich…. miiiiam!

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Hier das Rezept für dieses Dessert:

Zutaten:

für das Eis:

  • 250 ml Schlagobers
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Lavendelblüten (frisch oder getrocknet)
  • 4 Eidotter
  • 1/2 Bio-Limette
  • 500 g Sauerrahm

für die Vanille-Marillen:

  • ca. 1 kg frische Marillen
  • 300 ml Weißwein
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

für den Mandelkrokant:

  • 2-3 EL Zucker
  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Für das Eis den Schlagobers mit 100 g Zucker und den Lavendelblüten erhitzen und ca. 15 Minuten lang ziehen lassen.

Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, Limettensaft und Abrieb aufschlagen. Die Obersmischung durch ein Sieb zu den aufgeschlagenen Dottern geben und verrühren. Die Masse in einen Topf geben und bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen, solange bis die Masse leicht cremig wird.  Die Eismasse nun vollständig abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, den Sauerrahm einrühren.

In der Eismaschine cremig gefrieren lassen (ca. 30 Minuten). Das Eis in einen Behälter geben und noch für 1-2 Stunden tiefkühlen.

Für die Vanillemarillen den Weißwein mit dem Zucker, Vanillemark und Schote aufkochen (ca. 5 Minuten). Die Marillen entkernen und zu dem Weißweinsirup geben. Die Marillen darin einige Minuten leicht weich kochen. Nach Belieben Amaretto zugeben. Die Marillen abkühlen lassen.

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Für den Krokant den Zucker karamellisieren lassen und die Mandeln kurz unterrühren. Auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen.

Das Eis auf den Marillen servieren und mit dem Krokant bestreuen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

Die kriegt jeder gebacken! Marillentarte mit Schokocreme

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Heute hab ich ein wirklich sehr einfaches Rezept für eine leckere Marillentarte mit Schokocreme für euch.  Diese Tarte ist wirklich gelingsicher. Einfach Blätterteig in die Form, Schokocreme darauf und mit Marillen belegen! Et voilà  – in den Ofen…aus dem Ofen und genießen! Eine Tarte die immer schnell gezaubert ist und unglaublich gut schmeckt!

Hier das Rezept dafür:

Zutaten:

  • 1 Blätterteig
  • 6-8 Marillen
  • 100 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)
  • 150 g Créme fraîche
  • 2 Eidotter
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Butter zum Bestreichen
  • 1 EL Rohrzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Marillen in Spalten schneiden.  Den Blätterteig ausrollen und in eine befettete und mit Zucker ausgestreute Form legen (Rand sollte auch bedeckt sein). Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Schokolade über Wasserbad schmelzen und den Créme fraîche einrühren. Die Eidotter mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Likör cremig rühren. Die Schokomischung unter die Eidotter rühren.

Die Schokocreme auf dem Blätterteigboden verteilen und mit den Marillenspalten belegen. Den Blätterteigrand runterrollen, bis zu der Creme.

Die Butter zerlassen und damit die Marillen und den Blätterteigrand bestreichen. Alles leicht mit dem Rohrzucker bestreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen (evtl. mit Folie bedecken, dass die Marillen nicht zu dunkel werden).

Mit etwas Staubzucker bestreuen und genießen.

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Tipp: Anstatt der Marillen könnte man auch gut Himbeeren oder im Herbst und Winter auch Birnen nehmen.

Bon appétit!

Lena

 

 

 

La vie est belle: Blumiger Tortengenuss mit Marillen

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Das Leben ist doch schön! Besonders mit so einer herrlichen Torte!

Ich liebe reife Marillen, ich liebe leichte Cremen, ich liebe Nüsse und momentan liebe ich ganz besonders den Geruch und Geschmack von Lavendel. Hier kommt alles gleichzeitig in einer köstlichen Torte zum Einsatz.

Dekorieren kann man den Kuchen nach Lust und Laune mit Blüten (Rosen, Lavendel, Veilchen….)

Ein schönes Stück davon und man lässt die Welt hinter sich… Lasst euch einfach die Schönheit vor Augen führen, die das Leben so zu bieten hat!

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten: für den Teig:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 120  g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
  • 5 Eier, getrennt
  • 200 g Butter, weich
  • 200 g Rohrzucker
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • etwas Butter und gemahlene Nüsse für die Form

für die Füllung:

  • 250 g Obers
  • 250 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Honig  (oder auch Zucker)
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Zitrone
  • 2-3 EL Lavendelsirup (nach Belieben – ist aber wirklich sehr lecker)
  • 4 EL Marillemarmelade
  • 5-7 Marillen, in Scheiben geschnitten
  • Saft 1/2 Zitrone

zum Verzieren:

  • Staubzucker zum Bestäuben
  • frische Lavendelblüten, Rosen, Ringelblumen… (was für Schätze ihr so im Garten habt)

Zubereitung:

Für den Kuchenteig das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Zimt und der Nüsse vermischen. Die weiche Butter cremig rühren, Zucker und Eidotter nach und nach unterrühren (mit dem Mixer). Es ist wichtig, dass die Butter schön weich ist und Eier nicht zu kalt (sonst gerinnt euch die Masse).

Die Mehlmischung unter die Masse ziehen. Das Eiklar steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.  Eine Backform (18-20 cm Durchmesser) befetten und mit gemahlenen Nüssen ausstreuen. Die Masse in die Form füllen und glatt streichen.

Den Kuchen bei 180°C ca. 45-50  Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

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Wenn ihr zwei gleich große Backformen habt, könnt ihr den Teig auch auf zwei Formen verteilen und backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und einmal waagrecht halbieren.

Einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen. Die Marillenmarmelade mit dem Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Die Marillenscheiben darauf verteilen.

Für die Creme das Obers steif schlagen und mit dem griechischen Joghurt, Honig und Zitronenabrieb verrühren. Die Creme vorsichtig über die Marillenscheiben streichen. Den zweiten Kuchen darauflegen und mit Staubzucker bestreuen (wenn man noch etwas Creme übrig hat, dann kann man noch einen Klecks auf den Kuchen geben).

Mit euren Lieblingsblumen dekorieren und wenn man möchte noch mit etwas Lavendelsirup beträufeln!

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Bon appétit!

Lena