Bunt gefüllt und geflochten! Mein Frühlingszopf

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Heute war ein herrlicher Frühlingstag und der musste gleich in vollen Zügen genossen werden. Ich zauberte einen bunten Frühlingszopf – mit dreierlei Füllungen. So schön und so gut! Meine Familie und ich lieben ja Germteiggebäck und vor allem selbstgemachten Striezel. Bei dieser gefüllten Variante hat man gleich den dreifachen Genuss. ❤

Also ich denke bei uns kann Ostern schon kommen! Ich bin bereit und habe schon was Süßes für das Osterhäschen vorbereitet.

Dieser Zopf ist durch die verschiedenen Füllung so saftig und vielseitig im Geschmack. Meine Eltern waren restlos begeistert und der Zopf war im Nu aufgeputzt.

So was habe ich nun im Striezel versteckt?

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Im saftigen Teig verstecken sich eine Marzipan-Kürbiskern, Haselnuss-Orange und Marillenfüllung. Zum Brunch oder zum Kaffee, einfach zum Geniiiießen! Meine Mama und ich vernaschten heute unser Stück gleich am Balkon und haben die wunderbaren Sonnenstrahlen genossen. Ach so könnte jetzt jeder Tag sein!

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Die Zubereitung von diesem Backwerk ist zwar ein klein wenig aufwändiger, aber mit etwas Übung gehts auch ganz schnell von der Hand.

Wir bereiten einen einfachen Germteig zu und lassen ihn in Ruhe gehen. In der Zwischenzeit machen wir unsere Füllungen. Einmal mit Marillenmarmelade und Cranberries, Marzipan und Kürbiskern und Haselnuss-Orange. Drei wundere Farben und Geschmäcker, die wir dann in unseren Teig füllen.

Der Teig wird dann zu einem großen Rechteck ausgerollt und in drei Streifen geschnitten. Diese werden dann mit den Füllungen bestrichen und wieder zusammengerollt. Die Rollen verflechten wir dann zu einem lockeren Zopf. Im Ofen goldbraun gebacken –  und schon ist er bereit vernascht zu werden.

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Wollt ihr auch ein Stück Frühlingsglück?

Hier das Rezept: 

Für den Germteig:

  • 500-550 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml Milch
  • 70 g Zucker
  • 20 g Germ (1/2 Würfel)
  • 1 Ei
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Ei + 1 EL Milch zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • etwas Hagelzucker

Füllung 1:

  • 3-4 EL Marillenmarmelade
  • eine Handvoll Cranberries getrocknet (oder Rosinen)
  • 1 EL Zitronensaft

Füllung 2:

  • 200 g Marzipan
  • 4 EL Milch
  • 1-2 EL Amaretto
  • 1 EL Staubzucker
  • 100 g Kürbiskerne, geröstet
  • 1 EL Kürbiskernöl

Füllung 3:

  • 40 ml Milch
  • 180 g Haselnüsse, gemahlen
  • 1 EL Staubzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Rum
  • 1 Eiklar

Zubereitung:

Für den Germteig

Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben. Die Milch mit dem Zucker lauwarm erhitzen und die Germ darin auflösen. Die Milchmischung zum Mehl geben. Das Ei dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt die weiche Butter in Stückchen unterkneten. Evtl. noch etwas Mehl zugeben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten (das geht am besten mit der Küchenmaschine).

Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Währendessen bereiten wir unsere Füllungen zu.

Füllung 1: Die Cranberries (oder Rosinen) hacken und mit der Marmelade und Zitronensaft verrühren.

Füllung 2: Marzipan reiben und mit der Milch, Zucker und Amaretto vermixen. Die Kürbiskerne fein hacken (im Blitzhacker) und mit Kernöl unter die Marzipanmischung mixen.

Füllung 3: Die Milch mit Zucker aufkochen. Nüsse unterrühren. Zimt, Orangenschale und Rum unterrühren. Zuletzt das Eiklar untermengen.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 50-45 cm groß ausrollen. Den Teig längs in 3 Streifen schneiden. Die Füllungen längs auf den Teigstreifen verteilen.

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Die Streifen längs eng aufrollen.

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Die Rollen locker miteinander verflechten.

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Zopf vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und zugedeckt nochmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Den Zopf mit der Eidotter-Milch bestreichen und mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen.

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Im vorgeheizten Rohr bei 170°C (Heißluft) ca. 30 Minuten backen.

Den Zopf abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.

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So lässt sich der Frühling genießen! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zum leckeren Wochenend-Frühstück! Danish mit Marmelade und Marzipan

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danish29Danish = Dänischer Plunder = megaaa lecker! ❤

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Es gibt wieder einmal ein Plunderteig-Gebäck! Diesmal bringe ich euch einen gefüllten Zopf mit. Einen Danish! Kennt ihr dieses Gebäck? Wenn nicht, dann gut aufgepasst! Dieses süße Angelegenheit müsst ihr unbedingt kennen lernen.. Glaubt mir, wenn ihr einmal einen Danish gebacken /gegessen habt, dann stellt ihr euch bald mal wieder in die Küche, um diese Köstlichkeit zu zaubern.

Ja klar, Plunderteig selbst zu machen ist nicht gerade die schnellste und einfachste Sache, aber mit etwas Übung geht auch das ganz schnell von der Hand.  Wir essen dieses Plunderstück gerne zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach als Kaffeestück.

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Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären.

Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran. (Im äußersten Notfall könnt ihr den Danish auch mit gekauften Teig machen – aber nur im Notfall, meine Lieben!)

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Also den selbstgemachten Teig hätten wir dann mal! Dann brauchen wir nur noch wirklich gute Marmelade und Marzipan für die herrliche Füllung.

Selbstgemachte Danish zum Frühstück, zum Brunch oder zum Nachmittagskaffee….. Ich glaub es gibt doch nichts Schöneres am Wochenende! Ihr könnt den Teig fertig gefaltet einfach im Kühlschrank lagern und am Morgen dann den Danish formen und backen. Falls euch das am frühen Morgen auch etwas zu viel Arbeit ist dann formt den Danish fix fertig, deckt ihn ab und stellt ihn bis in der Früh in den Kühlschrank. Dann braucht ihr ihn einfach nur mehr in den Ofen schieben.

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Während ihr dann den Frühstückstisch deckt, backt euer Danish fröhlich dahin und kommen dann gleich auf den gedeckten Tisch. Ach, das gibt oberglückliche Familiengesichter!

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Das gedeckte Tisch wartet…..

Hier das Rezept: 

Für den Plunderteig: (ergibt 2 Zöpfe)

  • 520-550 g Mehl
  • 7 g Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • etwas Zitronenabrieb
  • 125 ml warmes Wasser
  • 280 ml Milch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 250 g Butter

Für die Füllung: 

  • 6-8  EL Marmelade (ich nehme gerne Zwetschke oder Heidelbeere)
  • 250 g Marzipan
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Eiklar
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Zubereitung:

Das Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz vermischen. Das Wasser mit der Milch, dem Ei, Zitronenabrieb und Vanillemark verschlagen. Dann zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann noch einmal mit der Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

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Die Butter mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz auf ca. 20×20 cm ausrollen. Dann in Folie wickeln und kühl stellen.

Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.

In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.

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Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.

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Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.

Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 50 cm ausrollen.

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Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.

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Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 20 Minuten kalt stellen.

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So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.

Den Teig halbieren. (Jetzt könnt ihr zum Beispiel auch eine Hälfte einpacken und einfrieren)

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Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20x35cm großen Rechteck ausrollen. In der Mitte einen Streifen Marmelade auftragen.

Marzipan mit der weichen Butter und dem Eiklar vermixen, bis eine glatte Masse entsteht. Die Hälfte davon auf dem Marmeladestreifen verteilen.

Jetzt die Teigseiten einschneiden (ca. 12 diagonale Streifen – 2 cm). Die Streifen abwechselnd zur Mitte hin einklappen.danish9

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danish12Mit dem Eiklar bestreichen.

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Mit der zweiten Hälfte gleich verfahren oder den Teig einfrieren oder auch im Kühlschrank lagern (für max. 2 Tage).

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Danish bei 190°C ca. 20-25 Minuten backen.

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Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein wunderbares Wochenende!

Lena ❤

Saftiges Aromawunder! Orangen-Polenta-Tarte

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Wir sind verzaubert! ❤ Nein, nicht von dem Schnee, der gerade nur so vom Himmel fällt… Dieser mega saftige Orangenkuchen hat uns ins Träumen gebracht. Ich hatte diesen Kuchen schon sehr lange auf meiner Ausprobierliste stehen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen ihn zu backen.  So letztes Wochenende (da lag noch kein Schnee – also wundert euch nicht wegen den wiesengrünen Fotos) hab ich dann das Rezept von Yvette von Boven wieder ausgegraben und einfach losgelegt.

Wie ihr ja schon bemerkt habt, bin ich momentan im Orangenfieber und da musste dieser Kuchen einfach her. Die strahlende Farbe zaubert doch wieder gute Laune auf die Teller.

Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass zwei Bio-Orangen eine Stunde weich gekocht und dann mit  Schale püriert werden. Das Orangenmus kommt dann in einen Biskuitteig, der einen leichten Biss durch etwas Polenta bekommt.  Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, aber traut euch einfach ran! Das Ergebnis ist wirklich grandios! Bei uns kommt diese Köstlichkeit bestimmt noch ganz oft auf unseren Tisch.

Ich lege euch diesen Kuchen wirklich ans Herz! Backt ihn nach!!!

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Dazu könnt ihr noch einen Klecks Sahne servieren und eine Tasse Tee! So lässt es sich an einem verschneiten Wintertag leben.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 26 cm Springform):

Für den Teig:

  • 3 Bio Orangen
  • 1 Zitrone, Saft
  • 100 g Polenta
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 6 Eier
  • 200 g heller brauner Zucker

Für den Belag:

  • 3-4 Orangen
  • 2 Blatt Gelatine
  • ca. 100 ml Marillenmarmelade

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwei Orangen für die Tarte in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 1 Stunde weich kochen (man soll mit einem Kochlöffel durchstechen können). Abtropfen und abkühlen lassen.
Die gekochten Orangen zusammen mit dem Zitronensaft in einem Mixer pürieren.

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Orangenmus in einer Schüssel mit dem Abrieb der dritten Orange, Polenta, Zimt, Kardamom, Backpulver, Vanillezucker und zum Schluss den Mandeln vermengen.

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In einer anderen Schüssel Eier mit Zucker so lange aufschlagen, bis ein luftiger heller Schaum entstanden ist.   Die Polentamasse vorsichtig unter den Eischaum heben und in eine gut gefettete Backform gießen.

Die Tarte 45-55 Minuten bei 180°C backen (der Kuchen soll ruhig eine dunkle Farbe bekommen). Mit einer dünnen langen Nadel testen, ob alles durchgebacken ist.  Am besten in der Form abkühlen lassen.

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Die Orangen für den Belag schälen und das äußere weiße Häutchen komplett entfernen.
Anschließend die Orangen in Scheiben schneiden.
Den Kuchen mit etwas Marmelade bestreichen und die Orangenscheiben auf der Oberseite der Tarte dachziegelartig anordnen.
Die restliche Marmelade in einem kleinen Topf erwärmen.
Die eingeweichte Gelatine in die heiße Marmelade rühren, bis sie sich auflöst.
Die Orangen mit der Marmelade bestreichen und die Marmelade fest werden lassen.

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So ich habe gerade einen Plunderteig im Kühlschrank, der schon nach mir ruft. Der möchte ausgerollt, gefaltet und wieder zusammengeschlagen werden. Was ich damit zaubere, verrate ich euch die nächsten Tage. Seid schon mal gespannt. Bei diesem verschneiten Winterwetter ist doch so ein selbstgemachtes Plundergebäck herrlich…. Ach ich freue mich schon!

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Habt ein schönes und gemütliches Wochenende mit ganz vielen Leckereien! Ich bin ja gespannt , ob es am Wochenende noch mehr Schnee geben wird. Es wurde ja auch Zeit, dass auch wir ein Winterwonderland bekommen. Übers Wochenende wenn ich daheim auf dem Land bin, liebe ich ja den Schnee und die Gemütlichkeit im Haus. In der Stadt sieht es dann schon wieder etwas anders aus, aber gut.. Da muss man sich den Schnee ein bisschen schön reden. So ein Stückchen Orangenkuchen hilft da auf alle Fälle!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zopf-Liebe! Brioche-Striezel mit Bratapfel-Cranberry-Marmelade

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Heute ist Allerheiligen und da gibt es bei uns ganz traditionell jedes Jahr einen Striezel. Natürlich selbst gezaubert mit ganz viel Liebe und Gefühl. ❤ Der gehört einfach dazu! Ohne einen Striezel geht’s einfach nicht finde ich.  Wie seht ihr das? Gibt es bei euch auch immer einen leckeren Striezel zu Allerheiligen?

Früher bekam man ihn ja immer von den Taufpaten geschenkt aber da ich ja jetzt schon groooß bin, backe ich mir meinen Striezi selbst. Wie ihr ja schon mitbekommen habt, liebe ich Germteiggebäcke und einem schönen Striezel kann ich sowieso nie widerstehen. Außen leicht knusprig und innen schön weich und buttrig. Dann noch mit Butter und meiner selbstgemachten Marmelade bestreichen und der Genuss ist perfekt!

Falls ihr noch nie einen Striezel selbst gemacht habt, keine Angst! Es ist total simpel und geht schnell von der Hand. Wir machen einen einfachen, feinen Briocheteig, den wir nach dem Gehen zu sechs Strängen formen und dann miteinander zu einem Zopf verflechten. Das Flechten erscheint vielleicht etwas kompliziert, aber es ist ein ganz einfacher Ablauf dahinter. Also am Flechten kanns nicht scheitern!

Die Marmelade habe ich heute spontan dazu gezaubert, da Mama frische Cranberries nach Hause gebracht hat und ich sofort etwas damit machen wollte. Die Kombination mit Äpfeln und Zimt ist einfach wunderbar für die Jahreszeit und ein toller Begleiter für meinen Striezi.

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So ich streich mir jetzt mal meinen Striezel und genieß den Tag!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Briocheteig:

  • 500 – 550 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 200 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Würfel Germ
  • 1 Ei
  • 3 Eidotter
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb (nach Belieben)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen, zum Bestreuen
  • eine Handvoll Hagelzucker, zum Bestreuen

Für die Marmelade (2 Gläser):

  • 800 g Äpfel, geschält und gewürfelt
  • 1 Handvoll frische Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und etwas Abrieb
  • 2 TL Zimt
  • 300 g Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Rum
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

Für den Briochteig

Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben. Die Butter zerlassen, Milch, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Germ und Eier (und Dotter)  unter die lauwarme Flüssigkeit rühren. Dann das Mehl mit den flüssigen Zutaten gut verkneten (am besten mit der Küchenmaschine). Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen zu einer glatten Kugel kneten. Den Teig zurück in die leicht befettete Schüssel geben und zugedeckt ca. 50-60  gehen lassen.

Den aufgegangen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem Rechteck flach drücken und dieses in 6 gleich große Stücke teilen.

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Diese zu Strängen formen (einfach in die Länge ziehen). Die Enden sollten etwas dünner sein und zusammengedrückt.

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So jetzt geht’s ans Striezel flechten!

Wir nehmen zuerst den zweit äußersten Strang von rechts und legen ihn über alle Stränge. Dann nehmen wir den äußersten Strang von rechts und legen ihn über zwei Stränge (also in die Mitte). Das wiederholen wir mit der linken Seite. Also zweit äußersten Strang von links über alle Stränge und äußersten Strang von links über zwei Stränge.

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Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Striezel fertig geflochten ist. Die Enden umklappen und unter den Striezel legen. Den Striezel nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Den Striezel nochmals zugedeckt ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

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Den aufgegangen Striezel mit verquirltem Ei bestreichen und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.

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Den Striezel bei 170°C ca. 40-45 Minuten lang backen. Er soll schön goldbraun sein. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

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Für die Marmelade

Den Zucker in einer großen Pfanne leicht bräunen lassen. Die Äpfel und die Cranberries zugeben und bei geringer Hitze karamellisieren lassen. Mit dem Zimt bestäuben und mit Orangensaft und Abrieb verfeinern. Jetzt den Gelierzucker, Rum und Honig zugeben. Alles mischen und unter Rühren ca. 5 Minuten leicht sprudelnd köcheln lassen.

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Die Marmelade in Gläser abfüllen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Ich wünsche euch ein schönes und leckeres Allerheiligen!

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Lena ❤