Zum süssen Adventsfrühstück! Schokoladen-Babka mit Nüssen

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Advent, Advent das zweite Kerzerl brennt! ❤

Wie wäre es mit einer feinen Schokoladen-Babka zum süßen Sonntagsfrühstück? Oder wenn es etwas später wird, machen wir ganz einfach einen Winter-Brunch daraus! Na das ist doch mal eine gute Idee!

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Gut gefüllt, saftig und gleichzeitig noch knusprig – so kommt diese Babka daher! Der Schokozopf könnte euch schon in den Bann gezogen haben, bevor ihr ihn geduldig abkühlen lassen konntet. Ach egal, schneiden wir den Zopf an! Gute Entscheidung…mmmmmh!

Ich lege euch dieses wirklich einfache Rezept wieder einmal ans Herz. Schreibt es euch auf und bewahrt es an einem sicheren Örtchen. Oder kommt einfach immer wieder bei mir vorbei!

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Dieser verzwirbelte Schokozopf sieht vielleicht etwas kompliziert aus, aber dieses Rezept ist einfacher als gedacht! Ein simpler Germteig wird geknetet. Während der Teig schön aufgeht, bereiten wir die Fülle zu. Dafür Schokolade mit Butter schmelzen und ein paar Nüsse karamellisieren. Dann rollen wir den Teig zu einem Rechteck aus und bestreichen dieses mit unserer Schokocreme. Rauf mit den Nüssen und weiteren leckeren Sachen. Gut aufrollen und einmal längs halbieren. Die Stränge werden einmal verzwirbelt (da bekommen die Hände etwas Schoko ab – ein köstlicher Nebeneffekt) und schon geht’s ab in die Form!

Na ihr seht, so schwer ist’s nicht. Also am besten gleich ab in die Backstube und ran ans Teigkneten!

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Babka ist wohl eine Mischung aus Kuchen und Brioche! Ja so könnte man es sagen. Und gut gefüllt mit Schokolade, Nüssen und allem was das Herz begehrt. Also ich gebe zusätzlich noch gerne ein paar getrocknete Cranberries und Orangenabrieb rein. Auch ein paar kleine Marzipanstückchen oder ein paar Frischkäsekleckse machen sich wunderbar in der Babka.

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Als süßes Frühstück (hin und wieder darf man das – besonders vor Weihnachten!) oder zum Nachmittagskaffee  – schmeckt diese Schokosünde himmlisch gut!

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Ich empfehle euch gleich die doppelte Menge zu zaubern. Dann habt ihr zwei Zöpfe zum Vernaschen und man braucht sich nicht um das letzte Stückchen zu streiten. Man möchte jetzt vor Weihnachten ja keinen unnötigen Streit provozieren. Also zur Sicherheit rein in den Ofen, mit den zwei Babkas! Und falls die Babkas den Tag überlebt haben, sind sie am nächsten Tag noch genauso saftig und köstlich.

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Beschert euren Liebsten eine süße Freude!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Packung Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch, lauwarm
  • 100 g Butter, weich

Für die Füllung:

  • eine große Handvoll Nüsse (Haselnüsse oder Pekannüsse)
  • eine Handvoll Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 100 g Schokolade
  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Bio-Orange

Für die Glasur:

  • 2 EL Staubzucker
  • 1-2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Eier, Milch und Butter zugeben. Alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und mit den Händen noch einmal durchkneten (falls er zu klebrig ist, einfach etwas Mehl einarbeiten).
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.babka1

Für die Füllung

  1. Die Nüsse in einer Pfanne anrösten. Mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen und dann grob hacken.
  2. Die Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen. Zimt, Honig und Kakao unterrühren.

Jetzt geht’s ans Babka füllen und formen!

  1. Eine Kastenform gut mit Butter ausfetten.
  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 35x25cm) ausrollen.
  3. Die Schokoladenfüllung gleichmäßig darauftreichen. Die karamellisierten Nüssen darüberstreuen und etwas Orangenabrieb darüberreiben.babka3
  4. Das Teigrechteck von der schmalen Seite her ein aufrollen.
  5. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass sich die einzelnen Teigschichten schön auffächern.babka4
  6. Die Enden zusammennehmen und die beiden Stränge vorsichtig miteinander verzwirbeln (die Schnittflächen sollen dabei noch oben zeigen).
  7. Die gezwirbelte Teigrolle in die Kastenform setzen.babka5
  8. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  9. Im vorgeheiztem Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
  10. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in Scheiben schneiden.

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Nach Belieben den Zopf noch mit der Zuckerglasur (Staubzucker+Zitronensaft) beträufeln! So aber jetzt steht dem Genuss nichts mehr im Wege! Achja eine Tasse Kaffee oder Tee wäre auch nicht schlecht….

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt noch einen bezaubernden zweiten Advent!

Lena ❤

 

 

 

Pflücke den Tag! Joghurt-Nusskuchen mit Kirschen und Schokostückchen

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Pflücke den Tag! Oder „Carpe diem“, wie der Lateiner sagt. Das gilt bei mir besonders für die fruchtig, süße Sauerkirsche – denn ihre Zeit ist viiiiel zu kurz. Also meine Lieben, ganz schnell etwas Leckeres mit ihr anstellen.

So die allerersten Sauerkirschen haben es in meine Küche geschafft und wurden gleich in einem köstlichen Kuchen verpackt. Dieser Kuchen ist bei uns ein Klassiker und wirklich immer gerne gesehen. Man kann ihn so gut wie mit jedem Obst (Marillen, Mango, Birnen…..) backen…. aber mein absoluter Liebling ist hier nun mal die Kirsche. ❤

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Als ich gestern heimkam und meine Mama mir erzählte, dass Papa unseren Kirschbaum gepflückt hat und unsere Kirschen heuer wirklich lecker sind, machte sich gleich ein grooooßer Grinser auf meinem Gesicht breit. Oh jaaaa! Dieses Wochenende ist Kirschzeit! Na da hab ich schon so einige Ideen im Kopf (wird es ein Eis, eine Torte, eine Creme oder doch was ganz anderes….?) Lasst euch überraschen….. Es wird sehr kirschig werden in den nächsten Tagen!

Dieser Kuchen gehörte vor vielen, vielen Jahren zu meinen allerersten Backversuchen und bis heute rühre ich diese Masse immer noch liebend gerne zusammen und hole den fertigen Kuchen stolz aus dem Ofen. Die ganze Familie freut sich und nascht Stück für Stück vor sich hin. Tja solch einfachen Rezepte sind perfekt, wenn die Lieben wieder einmal spontan Lust auf Kuchen haben (naja bei uns ist das eigentlich immer der Fall).

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Dazu ein Tässchen Kaffee… ach das Leben ist herrlich! Ach vielleicht noch ein Kügelchen selbstgemachtes Eis dazu… das geht ja immer!  ❤

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Holt euch diesen Kuchen auch auf euren Kaffeetisch!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 250 g Joghurt
  • 2 Eier
  • 200 g Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 250 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 100 g Haselnüsse, gemahlen
  • 400 g Kirschen, frisch
  • 100 g Schokolade, grob gehackt

Zubereitung:

  • Joghurt, Eier, Zucker und Vanillezucker gut verrühren
  • Öl langsam dazumixen
  • Mehl mit Backpulver und Nüssen vermengen und unter die Masse rühren.kuchen1
  • Kirschen entkernen und mit den Schokostückchen zuletzt unter die Masse heben.kuchen2
  • Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  • Bei 180°C ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

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Bon appètit, meine Lieben!

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende! Ich bin seit gestern mit meinem vierten Semester fertig und starte nun auch in die Ferien! 🙂 Huch, bin ich froh, alles so gut gemeistert zu haben und nun endlich entspannen zu können! Na da schnapp ich mir gleich noch ein Stück Kuchen!

Macht es gut!

Lena ❤

 

 

 

 

Ein saftiges Stück! Kürbiskuchen mit Cranberries und Pekannüssen

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Dieser Kuchen gehört zu meinen absoluten Lieblingen, wenn es um Rührkuchen geht. Er ist wahnsinnig saftig, durch den Kürbis im Teig und dazu hat er auch noch eine köstliche Knusperschicht. Diese besteht aus Pekannüssen und Cranberries. Beides Zutaten, die momentan in meiner Küche nicht fehlen dürfen.  Ich liebe Pekannüsse, besonders jetzt in der kalten Winterzeit passen die Nüsse einfach besonders gut in meine Backwerke. ❤ Habt ihr schon meine Pekannuss-Karamell-Schnecken probiert? Nein, dann wirds aber bald mal Zeit!

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Dieser Kürbiskuchen ist ganz einfach in der Zubereitung. Zuerst wir einmal ein Kürbispüree gezaubert, dieses dann mit in den Teig kommt. Auf dem Boden der Kuchenform kommt eine leeeckere Karamellschicht mit den Nüssen und Cranberries. Darauf geben wir dann unseren Rührteig, indem sich auch ganz viele weihnachtliche Gewürze verstecken. Dann muss der Kuchen ein Weile im Ofen vor sich hin backen (unbedingt die Stäbchenprobe machen – der Kuchen muss gut durchgebacken sein).  Anschließend stürzen wir den Kuchen auf eine schöne Platte, damit wir unsere Knusperschicht sehen und genießen können.

Nach ein bis zwei Tagen ist der Kuchen sogar noch besser!

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Lust auf ein saftiges Stückchen?

Hier das Rezept:

Zutaten:  (eine Form -26 cm)

  • 130 g Pekannüsse
  • 100 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 TL Goldsirup
  • 130 g Cranberries

Für den Teig:

  • 1 kg Kürbis (ich habe Butternuss genommen)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/4 TL Ingwer, gemahlen
  • 1/4 TL Muskat, gemahlen
  • eine Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Goldsirup
  • 4 Eier
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, in grobe Stücke teilen und im Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist. Das Kürbisfleisch pürieren und 500 g davon abmessen. Beiseite stellen.

Die Pekannüsse grob hacken. Die Butter mit dem Zucker und Goldsirup leicht zum Kochen bringen. Cranberries und Pekannüsse einrühren. Die Nuss-Cranberry-Masse gleichmäßig auf dem Boden einer gefetteten Springform verteilen.

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Für den Teig

Das Mehl mit Backpulver, Zimt, Ingwer, Kardamom, Muskat und Salz in einer Schüssel vermischen.

In einer Rührschüssel die weiche Butter schaumig schlagen, Zucker und Goldsirup zugeben und weiterschlagen. Die Eier einzeln gut untermixen. Die Mehlmischung einarbeiten. Dann das Kürbispüree und zum Schluss die gem. Haselnüsse unterrühren.

Den Teig in der Form über der Cranberry-Nuss-Masse verteilen. Den Kuchen ca. 60-70 Minuten lang backen bei 160°C. (Tipp! stellt die Form auf ein Backblech, damit euer Ofen durch die Flüssigkeit die möglicherweise austritt nicht verschmutzt wird).

Den Kuchen ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend den Kuchen vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen.

Vollständig abkühlen lassen.

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Ich serviere dazu am Liebsten etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Gesund durch den Winter! Rotkraut-Cranberry-Salat mit Avocado, Orangen, Feta und Walnüssen

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So meine Lieben, heute habe ich wieder einmal einen gesunden Salat für euch. Ich dachte mir, das muss jetzt einfach sein um unsere Vitaminspeicher wieder aufzufüllen. Zwischen all den süßen, ach so leckeren Sachen, dürfen wir nicht auf unsere gesunde Ernährung vergessen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit, wo der Keksteller immer schön voll und die Kuchenplatte auch selten leer ist, kann man der Verführung nicht widerstehen jeden Tag zu naschen. Ich gebs jedenfalls zu! C’est moi, ein Naschkätzchen, welches sich nur so durch den Advent schlemmt.

Um nach dieser gemütlichen Zeit, nicht kugelrund aufzuwachen, lege ich sehr viel Wert auf gesunde Mahlzeiten, zwischen dem ewigen Naschen. Kampf gegen den Winterspeck!

Heute gibts diesen mega gesunden und vor allem soooo leckeren Wintersalat. Davon könnt ihr ruhig ein paar Tellerchen mehr essen. Dieser Salat besteht aus feinem Rotkraut, frischen Cranberries mit Ingwer, Walnüssen, Feta, Orangen und Avocado. Lauter Zutaten, die ich liebe und zusammen wirklich wunderbar schmecken.

Diesen Salat mache ich im Winter wirklich sehr gerne. Auch knackige Apfelwürfel machen sich darin sehr gut. Wenn ihr keinen Feta mögt könnt ihr ihn auch einfach weglassen oder frische Cranberries bekommt man ja auch nicht jederzeit..  Dieser Salat kommt auch mit weniger Zutaten sehr gut aus. Probiert es doch einmal!

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Also sorgt auch dafür, dass gesunde Mahlzeiten auf eurem Tisch landen.

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 1/2 Rotkrautkopf
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • frischer Ingwer, 2 cm
  • zwei Handvoll frische Cranberries
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 Orangen, Bio
  • 200 g Feta
  • eine Handvoll Walnusskerne
  • 1 Avocado
  • eine Handvoll Rucola (oder Vogerlsalat)
  • 4-5 EL Cranberry-Balsam-Essig (oder Himbeeressig)  – gibts bei vom Fass
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, nach Belieben etwas Chili
  • frische Kresse

Zubereitung:

Kraut putzen und in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Salz und Zucker mischen. Ziehen lassen. (30 Minuten)

Ingwer schälen und fein würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer kurz darin anbraten, die Cranberrys zugeben und mit anbraten. Mit braunem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen (3-4 Minuten). Abkühlen und unter das Kraut mischen.

Orangen filetieren (Saft dabei auffangen). Feta grob zerbröseln und Walnüsse grob hacken. Avocado halbieren, Kern heraus, Fruchtfleisch mit Löffel aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden.

Alles mit dem Rotkraut vermischen. Rucola/Vogerlsalat ebenfalls untermengen.

Für die Vinaigrette Essig mit Honig, Senf und Orangensaft verrühren, Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vinaigrette über den Salat verteilen, kurz durchmischen und auf Teller verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Unser luftiger Liebling! Apfeltorte mit Baiserhäubchen

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Diese süße Köstlichkeit verzaubert uns immer wieder und macht uns glücklich. ❤ Ein knuspriger Teig mit Nüssen, darauf betten sich gedünstete Äpfel mit Zimt und gekrönt wird alles noch mit einer luftigen, süßen Baiserhaube. Ein Traum, findet ihr nicht auch?

Meine Mama liebt alles abgöttisch, was mit Baiser zu tun hat. Mein Papa hat mit dem süßen Schnee nicht sooo ein gutes Verhältnis, jedoch kann selbst er dieser Torte nicht widerstehen. Wer könnte das denn schon? Ich auf keinen Fall! Ein schönes Stückchen von dieser herbstlichen Torte, dazu ein Kaffee oder ein Tee und man kann den Herbst so richtig genießen. Da stört die Kälte (brrrr) die draußen herrscht doch gar nicht mehr (naja, die Heizkörper sollten schon schön warm sein).

Wir lieben diese Torte, da sie auch total wandelbar ist. Gerne machen wir sie auch mit Beeren, Marillen oder Zwetschgen.  Jedesmal ein Gedicht!

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Auch Lust auf ein fruchtiges Träumchen?

Hier das Rezept: (für eine Form ca.24 cm)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 120 g Butter
  • 2  EL Staubzucker
  • 2 Eidotter
  • 180 g Dinkelmehl
  • 4-5 EL Walnüsse (oder Haselnüsse)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2-3 EL Marmelade (Marille oder Erdbeer)
  • 4 Äpfel
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1 EL Kristallzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt

Für das Häubchen:

  • 3 Eiklar
  • 100 g Kristallzucker
  • 50 g Staubzucker, gesiebt

Zubereitung:

Für den Boden die Butter mit dem Zucker, Eidotter und Salz mit dem Knethaken des Mixers oder mit den Händen verkneten. Mehl und Nüsse zugeben und rasch glatt verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und den Boden einer mit Backpapier bespannten Springform damit auskleiden (einen kleinen Rand hochziehen). Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei 170°C ca. 10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Marmelade bestreichen.

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Die Äpfel würfeln und mit Zitronensaft, Zucker und Zimt dünsten, bis sie weich sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf den Boden verteilen.

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Für die Schneehaube das Eiklar mit dem Kristallzucker steif schlagen und zuletzt mit dem Schneebesen den Staubzucker unterheben. Kuppelförmig auf den Äpfeln verstreichen.

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Bei 160°C ca. 20 Minuten backen, bis das Schneehäubchen knusprig ist.

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Die Torte etwas auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Da kämen sogar Eichhörnchen in Versuchung! Bratapfel-Haselnuss-Kuchen

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Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Ich liiiebe Bratäpfel abgöttisch!  ❤ Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich mein Leben lang im Köpfchen behalten und gebe es hiermit auch gerne an euch weiter. Viel Vergnügen damit!

Einen wunderschönen Herbsttag haben wir ja heute! Da kommt dieser herrlich nussige Apfelkuchen wie gerufen. Wir lieben diesen Kuchen, weil er so schön saftig ist und die eingebackenen Bratäpfel sind einfach der Wahnsinn. In diesem Apfelkuchen stecken so viele köstliche Nüsse, dass sogar Eichhörnchen in Versuchung kämen, ein Stückchen davon zu stibitzen!

Kinder, lauft schneller, 
holt einen Teller, 
holt eine Gabel! 
Sperrt auf den Schnabel 
Für den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den goldbraunen Apfel.

Momentan ist ja Apfelzeit bei mir. Es vergeht kaum ein Tag, wo nichts mit Äpfeln auf den Tisch kommt. So soll es ja auch sein, wenn sie gerade in Saison sind und voller Pracht im Garten wachsen. Heute gibt’s ihn wieder mal in Form eines Kuchens. Meine Lieben, wenn ihr Bratäpfel auch so gern mögt wie ich, dann zaubert diesen Kuchen und lasst euch verführen!

Sie pusten und prusten, 
sie gucken und schlucken, 
sie schnalzen und schmecken, 
sie lecken und schlecken 
den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den knusprigen Apfel.

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Hier das Rezept für meinen Bratapfelkuchen:

Zutaten:

für den Belag:

  • 9 kleine Äpfel, am besten eine säuerliche Sorte
  • 100 g ganze Nüsse (Walnüsse o. Haselnüsse)
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Honig
  • 50 g weiche Butter

für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 2 EL Rum
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Nüsse, Rosinen, Honig, Rum, Zimt und Butter verkneten.

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Die Äpfel damit füllen und in eine gefettete Auflaufform setzen.

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Im Ofen bei 160°C ca. 20 Minuten lang backen. Etwas auskühlen lassen.

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Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker  und Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier einzeln und nacheinander untermixen. Das Mehl mit den Nüssen, Backpulver, Zimt, Kardamom und Salz mischen. Die Mehlmischung in zwei Portionen kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch den Rum und Orangenabrieb unterziehen.

Ein Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 25 x 25cm) geben. Die Bratäpfel daraufsetzen. Den übrigen Teig um die Äpfel herum verteilen. Jetzt sollten nur noch die Apfeldeckel zu sehen sein.

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Den Kuchen bei 160° ca. 40-45 Minuten lang backen (Stäbchenpr0be machen). Etwas abkühlen lassen und schon ist der Kuchen bereit vernascht zu werden.

Ich bestäube ihn noch immer schön mit Staubzucker bevor ich ihn serviere. Dazu passt noch sehr gut eine Kugel Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süße Glücksmomente! Ahornsirup-Baisers mit karamellisierten Birnen und Haselnüssen

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Meine Lieben heute habe ich ein unglaublich leckeres Dessert für euch. Ihr kennt ja schon meine Sommertraum-Pavlova mit Beeren. So jetzt habe ich das Ganze etwas abgewandelt und kleine Mini-Pavlovas gebacken. Diesmal aber mit einem köstlichen Belag aus Birnen mit Ahornsirup.

Birnen und Ahornsirup harmonieren wirklich wunderbar gut miteinander. Und das ganze dann noch kombiniert mit feinen Baisers….. ❤ da schwebt man ja gleich wieder im siebten Dessert-Himmel!

Dieses Dessert ist ja schon etwas herbstlich angehaucht, aber wen wundert es bei diesen Temperaturen in den letzten Tagen. Jetzt soll das Wetter zwar wieder schöner und sommerlicher werden, aber ich freue mich schon auf den Herbst, da ich mich dann wieder mit leckeren Sachen schön warm in meine Decke einkuscheln kann. Besonders auf die ganzen köstlichen Früchte, die der Herbst zu bieten hat. Ich beginne jetzt schon mal mit den Birnen und wünsche euch viel Vergnügen beim Nachbacken und Genießen!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten für die Baisers: (für 6-8 Stück)

  • 6 Eiklar
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Maizena
  • 2 TL Apfelessig
  • 200 g feiner Rohrzucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL Ahornsirup

für den Belag:

  • 2 EL Butter
  • 4 EL Ahornsirup
  • 2 reife Birnen
  • etwas Zimt (nach Belieben)
  • 250 g Schlagobers
  • 250 g griechisches Joghurt
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Haselnüsse, ganz, geröstet
  • 100 g Schokolade
  • 100 g Schlagobers

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.

Für die Baisers das Eiklar mit dem Salz in einer sauberen Schüssel zu Schnee schlagen. Die Speisestärke mit dem Essig gut verrühren und abwechselnd mit dem Zucker untermixen. Die Baisermasse soll fest, glatt und glänzend sein.  (Den Essig geben wir dazu, damit das Baiser schön fein und fest wird und die Stärke lässt das Baiser außen schön knusprig werden). Zum Schluss noch das Vanillemark und den Ahornsirup unterziehen.

Mit einem Esslöffel große Kleckse auf ein Backpapier geben. Je nach gewünschter Größe verstreichen. Die Baisers in den Ofen schieben und die Temperatur gleich auf 100°C reduzieren. Die Baiser ca. 1 1/2 -2 Stunden backen, dann im ausgeschalteten, offenen Ofen erkalten lassen.

Für den Belag die Birnen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Butter mit dem Ahornsirup in einer Pfanne erhitzen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten hineingeben. Einige Minuten bei leichter Hitze darin braten, dann wenden und weiter garen, bis die Birnen leicht weich sind (evtl. ein paar EL Wasser oder Birnensaft zugeben). Nach Belieben etwas Zimt zugeben.

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Für die Creme den Schlagobers steif schlagen. Mit dem griech. Joghurt und Vanillezucker verrühren.

Für die Schokosauce den Obers mit der Schokolade einfach erwärmen und schmelzen lassen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

Die Baisers auf einer Platte anrichten, die Creme darauf verteilen und die Birnenspalten auf die Creme legen. Dann den Saft aus der Pfanne über die Baisers träufeln. Alles mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen. Mit etwas Schokosauce beträufeln.

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Man kann die Schokosauce natürlich auch weglassen, aber ich finde es mit etwas Schoko noch leckerer! Als kleines Extra hab ich noch ein paar Brombeeren dazu serviert!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤