Ein frühlingssüßes Fräulein! Rhabarber-Pavlova

pavlova5pavlova3

Mit dieser frühlingssüßen Köstlichkeit, die auf der Zunge zergeht schwebt man eindeutig im siebten Dessert-Himmel!

Eine leichte Joghurt-Creme und ein herrliches Rhabarber-Holunder-Ragout thronen auf dem weißen Baiser-Kleid und bringen uns ganz viel Genuss.

pavlova15

So ich habe euch ja schon öfters erzählt, dass es bei uns im Hause Baiserliebhaber (Mama und ich) und Baisernichtmöger (Papa wie kannst du nur???) gibt.

Mama und ich lieben diese Torte abgöttisch und können gar nicht genug davon kriegen! Deswegen kommt diese feine Dame relativ oft bei uns auf den Tisch (da muss Papa einfach durch). Außerdem steht bei uns fast jede Woche ein Gläschen Eiklar im Kühlschrank… das muss doch verwertet werden! Achja meine Schwiegereltern sind auch große Baiserfreunde…da wird das ein oder andere Stückchen mitgenommen und alle sind glücklich!

Gut, dass diese Leckerei nicht sooo viele Kalorien hat. Da kann man sich ruhig noch ein zweites Stückchen gönnen! 🙂 Glaubt mir es bleibt selten bei einem Stück….

pavlova6

pavlova12Wollt ihr Fräulein Pavlova auch zu euch nach Hause holen? Am besten gleich morgen zum Nachmittagskaffee! ?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Pavlova ca. 18 cm )

  • 150 ml Eiklar (ca. 4 Eiklar)
  • 220 g feiner Kristallzucker
  • 1 EL Maizena
  • 1 TL Weißweinessig

Für die Creme:

  • 250 ml Obers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Vanillezucker

Belag:

  • 2-3 Stangen Rhabarber
  • 2 EL Rohrzucker
  • 5-6 EL Holundersirup
  • Mark 1/2 Vanilleschote

Zubereitung:

Ofen auf 150°C HL vorheizen. Eiklar steif schlagen. Nach und nach den Zucker esslöffelweise zugeben und weiterschlagen, bis er vollständig eingearbeitet ist (ca. 5 Minuten). Der Eischnee soll steif und glänzend sein. Essig und Maizena zugeben und 1 Minute weiterschlagen.

Den Eischnee auf einem mit Backpapier belegten Blech in einem Kreis von ca. 18 cm Durchmesser kuppelförmig auftürmen.

Ófen auf 120°C reduzieren und die Pavlova ca. 1 1/2 Stunden backen. Ofen ausschalten und die Pavlova im Ofen abkühlen lassen. Keine Sorge, wenn der Boden kleine Risse bekommt.

Rhabarber in Stücke schneiden, mit dem Zucker, Holundersirup und Vanillemark mischen. Rhabarber am Herd bei kleiner Hitze ca. 8 Minuten garen (immer wieder umrühren). Ihr könnt den Rhabarber auch in eine kleine Auflaufform geben und im Ofen bei 170°C ca. 8-10 Minuten garen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Obers steif schlagen. Joghurt und Vanillezucker unterrühren.

Die Pavlova mit der Creme und dem Rhabarber-Holunder-Ragout garnieren. Am besten gleich servieren!

pavlova4

pavlova7

Nach Belieben könnt ihr auch noch zusätzlich frische Erdbeeren auf die Pavlova geben! Oder wenn die Rhabarber-Saison bald zu Ende ist, sind frische Erdbeerchen einfach himmlisch auf der Obershaube.

Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein schönes und vor allem leckeres Wochenende!

Lena ❤

Herrliche Patisserie! Baiser-Karamell-Chantilly

baiser21

baiser14

So meine Lieben, heute hab ich wieder mal eine kleine Buchvorstellung für euch und natürlich ist auch ein köstliches Rezept mit dabei, welches uns den Frühling versüßen wird.

baiser16

baiser5

Das Buch nennt sich schlicht „Patisserie“ und verspricht einen spannenden Inhalt – französische Patisserie, klassisch und auch modern interpretiert von einem schottischen Meisterpatissier und einer japanischen Patissière, die zugleich auch seine Frau ist.

William Curley ist in seinem Berufsfeld sehr bekannt und erfolgreich. Er wurde mit dem Master of Culinary Art 2013 ausgezeichnet, war Pastry Chef of the Year und 4 mal Britain´s Best Chocolatier. Lange Zeit seiner Karriere arbeitete er in verschiedenen, teilweise mit Michelin-Sternen ausgezeichneten, Restaurantküchen, wie das „La Tante Claire“ , bevor er die Leitung der Patisserie des Savoy in London übernahm, wo er auch seine Frau Suzue kennenlernte . Sie stammt aus einer Gastronomenfamilie aus Osaka und hat auch eine klassische Kochausbildung, bevor sie bei Le Cordon Bleu in Paris sich zur Patissière ausbilden lies.
Zusammen betreiben sie inzwischen 3 sogenannte „Boutiques“, vertreiben einen Teil ihrer Produkte auch online und geben ihr umfangreiches Wissen auch direkt in den unterschiedlichsten Kursen weiter.

Ja die beiden haben da schon einiges geleistet und das kann man auf jeder einzelnen Seite dieses Buches erkennen und bewundern.

So was bietet dieses Buch? Ich verrate es euch: Eine Meisterklasse der Patisserie!

baiser6

Dieses Zitat, welches im Buch zu finden ist beschreibt dies ganz gut:

“ Les beaux arts sont au nombre de cinq a savoir: la peinture, la sculpture, la poésie, la musique et l’architecture, laquelle a pour branche principale la pâtisserie.“

„Der schönen Künste sind es fünf: Malerei, Musik, Dichtung, Bidhauerei und Architektur – und die Patisserie ist ein Hauptzweig der letzten.“

(Marie-Antoine Carême, 1783-1833)


Ihr fragt euch nun bestimmt  wie der Inhalt aufgebaut ist…

Zu aller erst werden einmal die Grundlagen erklärt (die Zutaten, die Ausstattung, Tipps und Tricks…)

So dann geht es weiter mit aller Hand Grundrezepten:

  • Mürbteig, Blätterteig, Brandmasse, Germteig
  • Biskuitmasse, Baiser und Dacquoisemasse, Creme, Eiscremespeisen
  • Bayrisch Creme und Mousse
  • Sirup und Glasur
  • Konfitüre, Pâte de Fruit und Kompott
  • Marinierte Früche, Nusspaste und Karamell, Dekortation

So und jetzt kommt meiner Meinung nach das Herzstück des Buches: der Patisserieteil!

Auch hier gibt es eine weitere, feinere Unterteilung:

  • Klassiker  – diverse französische und auch britische Tartes und Blätterteiggebäcke , teilweise wirklich klassisch, teilweise in modernen Varianten wie beispielsweise eine Ananas – Tarte-Tatin, Bakewell Tarts, Matcha Eclairs, Savarins, Millefeuilles oder ein Gâteau St. Honoré. Die hier vorgestellten Gebäcke sind für mich verhältnissmäßig mit wenig Aufwand auch daheim zu meistern (allerdings nur wenn man an der Deko etwas Abstriche macht)
  • Petits Gateaux – kleine Törtchen.  Hier tobt sich William Curley richtig aus – es gibt meiner Meinung nach nicht viele einfache Rezepte, die mal so spontan von einem Hobbybäcker zu Hause nachgebacken werden können. Die meisten Gebäcke wie Zitrusschnitten, Kaffee-Walnuss-Daquoise oder Aprikosen-Köstlichkeiten (Bild) erfordern sehr viele Einzelbestandteile und haben dadurch einen hohen Zeitaufwand. Da verspüre sogar ich keine Lust mehr, wenn ich daran denke, wie lange ich dafür in der Küche werkeln muss.

baiser7

  • Entremets (mehrschichtige Torten)  – in diesem Kapitel fand ich die Auswahl wirklich sehr ansprechend und man könnte sich auch vorstellen, das ein oder andere Rezepte mal auszuprobieren. Am meisten begeistert hat mich der Fraisier – ein absoluter Klassiker, den man in den Schaufenstern vieler französischer Patisserien findet. Ich denke wenn die Erdbeersaison bei uns endlich da ist, werde ich diesen Fraisier für meine Liebsten zaubern.

baiser8

  • Macarons – klar kein Buch über französische Patisserie kommt ohne die kleinen süßen Dinger aus. Sie sind ja auch sehr lecker, aber ich bin nicht der größte Macarons-Liebhaber. Ich hab schon einige zu Hause ausprobiert und finde sie meist zu süß und aufwändig. Hier gibt es ein Grundrezept für Himbeermacarons und dann noch 13 weitere Rezepte (z.B. Blaubeer-Zitrone, Pistazie-Kirsch, Matcha-Yuzu, Kokos-Maracuja, Schoko-Nougat). Vielleicht werde ich demnächst eines dieser Macaron-Rezepte testen…
  • Verrines –  dies ist ein relativ kleines Kapitel mit Desserts im Glas. Mein Liebling war ein Milchreis im Glas mit Rhabarber und Holunder (natürlich auf die schönste Art und Weise präsentiert).  Mal sehen ob dieser auch bald in unseren Verinnes landet….
  • Kuchen & Küchlein beinhaltet das was wir hier als „trockene Kuchen“ bezeichnen würden. Dieses Kapitel hat mich persönlich nicht so angesprochen, bis auf die leckeren Cannelés, die ich jedoch schon oft gebacken habe und mein Lieblingsrezept dafür schon besitze.
  • Petits fours bilden den Abschluss der Rezepte. Jeweils drei Varianten für  Secs, Amandes, Frais und Confiserie sind hier zu finden.

Mein Fazit zu diesem Buch:

Ein tolles Kunstwerk, welches wirklich bezaubernd schön aufgebaut ist und zum Träumen einlädt. Man blättert mit großem Vergnügen Seite für Seite durch und lässt sich gerne von den vielen wirklich atemberaubenden Kreationen bezaubern.  Jedoch finde ich, dass so einige Rezepte etwas zu kompliziert geschrieben sind und der Nachback-Wille irgendwie verloren geht.  Für komplette Einsteiger in der Patisserie würde ich dieses Buch nicht empfehlen.

Das Buch ist wirklich toll, aber mich stört auch etwas die Hin- und Herblätterei, da in den Rezepten sehr oft auf Rezepte aus dem Grundlagenteil verwiesen wird. So kann es sein, dass sich ein zuerst recht kurz aussehendes Rezept doch noch als etwas aufwändiger entpuppt.

Ich sag jetzt einfach mal: Schön anzuschauen, aber eher schwierig nach zu machen. Außer man hat gaaanz viel Motivation, Geduld und investiert gerne in Backutensilien und außergewöhnlichen Zutaten. Ich werde mir aus diesem Buch bestimmt ganz viele neue Ideen mitnehmen und das ein oder andere Rezepte nach meinen Wünschen abwandeln und vereinfachen.

Man kann ja auch einfach schon mal bei der Deko ein paar Abstriche machen und man muss auch nicht alle Cremes verwenden (oder nur ein Bodern für ein Backwerk reicht ja auch aus…). Also einfach kreativ sein und die Rezepte für sich selbst etwas vereinfachen.

baiser4

So wie schon vorhin erwähnt ein Rezept aus dem Buch hat mich ja gleich förmlich angefleht…back mich nach!!!  Na da konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Klar, ich habe mich für eins der einfacheren Rezepte aus William & Suzue Culeys „Patisserie „-Buch entschieden,  das Ergebnis sieht aber trotzdem seeehr edel aus und schmeckt absolut nach meeehr. Da ihr ja wisst, dass ich ein riesen Liebhaber von Salzkaramell und Baiser bin, ist mir dieses Rezept sofort in die Augen gesprungen und hat mich nicht mehr losgelassen.

Ich liebe es ja auch das Meersalz-Karamell einfach schon pur zu vernaschen. Die angegebene kleine Menge könnt ihr ruhig verdoppeln und den Rest dann einfach in einem Glas aufbewahren und z.B. zu Eis, Pfannkuchen, Joghurt usw. genießen. Also ich mache es so, da es zu schade ist nur so eine kleine Menge Karamell zu kochen.

Zusammen mit der luftig aufgeschlagenen Creme und den Mandelbaisers wird das Ganze zum reinsten Luxus. ❤  Ein lufitges Träumchen, das  auf der Zunge zergeht! Meine Mama war wie immer hin und weg von diesem Dessert!

baiser15

Chantilly ist ein Grundbegriff und ein Grundrezept der französischen Patisserie und bedeutet eigentlich nur mit Vanille aromatisiertes und geschlagenes Obers. Es hört sich toll an, aber es ist wirklich ganz einfach. Hier, wie der Name schon sagt, noch mit Salzkaramell verfeinert. Ich habe zusätzlich noch etwas Mascarino untergemischt, damit es noch cremiger wird.

Ok ich geb zu, einfach ist bei diesem Buch dann auch wieder relativ. Für die Rezepte aus dem Buch bedeutet ein einfaches Rezept, ein Meersalz-Butter-Karamell zu kochen um daraus eine Oberscreme herzustellen sowie Mandelbaisers backen und dann mit der Cremefüllung was hübsches daraus zu zaubern. Also man hat schon einiges zu tun, aber mit viel Liebe und Hingabe ist das alles eine leichte Aufgabe.

baiser18

baiser19

Wollt ihr auch in einen luftiges Wölchen beißen? Dann heißt es Nachbacken!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-7 Stück) 

Meersalz-Karamell:
  • 60 ml Obers
  • 100 g Zucker
  • 60 g weiche Butter, gewürfelt
  • 1 große Prise Fleur de Sel
Mandelbaisers:
  • 140 g Eiweiß (ca. 4 Stück)
  • 80 g Zucker
  • 150 g Staubzucker, gesiebt
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Mandelblättchen
  • etwas Staubzucker zum Bestäuben
Karamell – Chantilly – Creme:
  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Mascarino
  • Meersalz – Karamell

Zubereitung:

Meersalz-Karamell:
In einem kleinen Topf Zucker so lange erhitzen, bis sich langsam ein goldbraunes Karamell bildet (immer schön eine Auge darauf behalten). Dann von der Hitze ziehen. Obers vorsichtig einrühren (schäumt auf und spritzt eventuell). Leicht köcheln lassen bis sich alles gut aufgelöst hat. Die Butter Würfel für Würfel zusammen mit dem Meersalz unterrühren, bis alles homogen ist. Zum Abkühlen beiseite stellen.
Mandelbaiser:
Den Ofen auf 120° C (HL) vorheizen. Die Eiweiße in eine Schüssel geben schaumig aufschlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine glänzende, sehr steife Masse entstanden ist. Staubzucker und gemahlene Mandeln mischen und locker unterheben.
baiser1
Mit Hilfe eines Spritzbeutels, der mit einer Lochtülle versehen ist, 12-14 ovale Nocken von ca. 3 x 5 cm Größe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
baiser2
Mit Mandelblättchen bestreuen und Puderzucker bestäuben. 2 bis 3 Minuten antrocknen lassen.
baiser3
Die Baisers ca. 40-45  Minuten backen und dann auf dem Blech abkühlen lassen. Vorsichtig vom Papier lösen.
Karamell – Chantilly – Creme :
Obers zusammen mit dem Mascarino und der Vanille in einer Rührschüssel cremig steif aufschlagen (ca. 5 Minuten). Das Meersalz-Karamell unterrühren. Etwas Karamell aufheben und damit die Creme beträufeln.
Vor dem Servieren die Baiser zusammenbauen.  Dazu jeweils 2 Baiserschalen bereit legen und die Creme in einen mit einer Sterntülle versehenen Spritzbeutel geben.
Die Creme auf die Unterseite einer Schale spritzen(mit restlichen Karamell beträufeln) mit der anderen Schale bedecken (aber nicht fest andrücken).
baiser9
baiser12
Vorsichtig servieren, da sie leicht umfallen und danach leider nicht mehr so schön aussehen. Ich habe dazu noch Himbeeren gereicht, da ich gerne etwas Fruchtiges dabei habe.
baiser17
baiser22
Bon appétit, meine Lieben!
Lena ❤

Wer Lust auf dieses Buch bekommen hat:
William & Suzue Curley
Patisserie
Dorling Kindersley Verlag
ISBN: 978-3831026784

Nochmal ein großes  Danke schön an den Dorling Kindersley Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Versüsst uns den Tag! Cremeschnitte mit Beeren

creme14 creme5 Verführerisch Süßes bringt uns jetzt in Frühlingslaune, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt. Ich muss gestehn, der April hats ganz schön in sich. Sitzt man eine halbe Stunde am Balkon hat man die ganze Wetter-Palette miterlebt. Cremeschnitte, Kaffee und geliebte Zeitschrift warten am Tisch, dann holt man sich noch schnell ein Gläschen Wasser dazu und schwups die Zeitschrift ist verschwunden. Da hat mir der ach so böse Wind, einfach meine Zeitschrift geklaut, mit dazu noch Mamas entzückende Blumen vom Balkon gewäht. Was denkt der sich eigentlich? Wir sind dann mal gutmütig und schon werden wir belohnt. Die Sonne drängt sich durch die Wolken uns beschert uns ein paar ach so herrliche Minuten mit schönstem Sonnenschein. Brav liebes Wetter, so lässt es sich eine Cremeschnitte essen!

Es hätte ruhig so bleiben können, aber der Wind und schließlich auch noch der Regen haben die Sonne besiegt….  Ich muss euch sagen, auch die Fotos von dieser Cremeschnitte zu schießen, war gar nicht so einfach. Meine Ostereier hat mir der Wind ständig wegetragen und es war brrrr ganz schön kalt. Tja, das war gaaaanz schön harte Arbeit, meine Lieben! Da musste ich mich dann gleich mit einem großen Stück Cremeschnitte belohnen.

Vielleicht muss die liebe Lena auch einfach hinnehmen, dass es zu Ostern noch ein bisschen zu kalt ist, um am Balkon die Sonne zu genießen. Gut, dann versüß ichs mir mit meiner Mama im warmen Wohnzimmer und es wird dort gemütlich genascht. Ist ja auch schön. creme18 Seit ein paar Wochen hab ich zu meiner Mama schon gesagt, dass ich mal wieder eine Cremeschnitte machen werde. Die Tage und Wochen vergingen, aber keine Cremeschnitte war zu sehen…. Als ich dann gestern endlich diese Cremeschnitte gezaubert habe und Mama sie ganz überrascht im Kühlschrank entdeckte war sie hellauf vor Freude. So bäckt man doch gerne!

Ich wusste ja, dass Mama ein großer Cremeschnitten-Liebhaber ist und was tut man nicht alles um die liebe Familie glücklich zu machen. Auch Papa war von dieser Köstlichkeit begeistert (obwohl er überhaupt kein Fan von Zitronen-Zucker-Glasur ist).

Die Zubereitung dieser süßen Verführung ist gar nicht schwer. Man bäckt zuerst die zwei Blätterteigplatten (könnt ihr aber müsst ihr nicht selbst machen – einfach kaufen). Währenddessen kann man schon die leckere Vanillecreme zaubern. Ich habe mir gedacht ich mach meine Cremeschnitte ein bisschen fruchtig, frisch und geb noch ein paar Beeren mit dazu. Ein cremiges und zugleich knuspriges Träumchen sag ich euch! ❤ creme12 creme10 Also falls eure Liebsten auch solche Cremeschnitten-Liehbaber sind oder ihr sie zu diesen machen möchtet… dann heißts noch schnell ab in die Backstube bevor das Osterhäschen kommt und Cremeschnitte zaubern. Es geht wirklich ganz einfach! creme21 creme13 Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12 Stück)

  • 2 Blätterteigrollen

Für die Creme:

  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Orangenlikör
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 kg Obers
  • eine Handvoll Beeren (TK)

Für die Glasur:

  • 150 g Staubzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Beeren, leicht zerdrückt

Für die Beerensauce:

  • 300 g Beeren (TK – Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren..)
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 EL Orangenlikör nach Belieben
  • eine Handvoll Pistazien für die Deko

 Zubereitung:

  1. Den Blätterteig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (der Teig sollte in der Größe ihres Backrahmens sein).
  2. Den Teig mehrmals mit der Gabel einstechen und im heißen Ofen bei 200°C ca. 25 Minuten goldbraun backen. Dabei nach 10 Minuten Backzeit ein zweites Blech auf den Teig legen, damit die Platte flach bleibt (sonst geht die auf wie ein riesiges Flauschkissen und das wollen wir diesmal nicht).
  3. Die zweite Teigplatte genauso backen (wenn die Platten nicht ganz gleichmäßig sind, macht das gar nichts – einfach die etwas mehr aufgegangene Platte als Boden verwenden).
  4. Die beiden Platten abkühlen lassen. creme1 Für die Füllung
  5. Die Eier mit dem 100 g Zucker und dem Vanillemark in einer großen Schüssel verquirlen und über heißem Wasserbad cremig aufschlagen (mit dem Mixer ca. 3 Minuten).
  6. Die eingeweichte Gelatine im Orangenlikör auflösen und in die noch warme Masse rühren.
  7. Die Masse leicht abkühlen lassen, bis sie schon etwas zu gelieren beginnt.
  8. Das Obers steif schlagen (ich nehm da gleich immer meine KitchenAid, dann geht das ganz fx). 3/4 des Obers unter die Eimasse ziehen.
  9. Das restliche Obers mit den Beeren und dem restlichen Zucker verrühren.
  10. Einen Backrahmen (wenn ihr keinen rechteckigen, verstellbaren Backrahmen habt könnt ihr auch ein tiefes Blech/Form nehmen) in der Größe der Teigplatten auf ein Blech stellen und eine Blätterteigplatte hineinlegen. Die Cremefüllung daraufstreichen. Dann das Beerenobers daraufgeben.
  11. Die Schnitte kühl stellen. creme2
  12. Aus Staubzucker und Zitronensaft eine zäh fließende Glasur anrühren.
  13. Die Beeren unterrühren und einfach etwas zerdrücken.
  14. Die zweite Blätterteigplatte mit einem scharfen Messer in ca. 12 Stücke schneiden und diese mit der Glasur bestreichen. Mit Pistazien bestreuen.
  15. Die Blätterteigstücke nebeneinander auf die Cremefüllung legen.
  16. Die Schnitte für mindestens 2-4 Stunden kalt stellen. creme19 Für die Beerensauce die Beeren mit Zucker und Likör erhitzen und mit dem Mixstab pürieren. Nach Belieben durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen.   creme16 Die Cremeschnitte in Stücke schneiden und mit der Sauce servieren! creme6 Bon appétit, meine Lieben! Zaubert euch ein schönes und vor allem leckeres Osterfest! Lena ❤

Da schlägt mein Genießerherz! Kren-Schaumsüppchen mit Lachs-Crêpe-Röllchen

krensuppe3

krensuppe5_bearbeitet-1

Ein feines Süppchen für die Seele! Das tut doch gut!

Dieses Schaumsüppchen besteht aus gutem Weißwein und frischem Kren. Ach da schlägt doch das Genießerherz gleich viel höher. Meiner Familie und mir schmeckt diese feine Suppe traumhaft gut. Da waren die Teller gleich mal leer gelöffelt und nach Nachschlag wurde gebeten. Das letze Tröpfchen aus dem Topf geholt… dann war die Familie glücklich.

Die Zubereitung ist very simple! Einfach Schalotten und Knoblauch anschwitzen, dann kommt Weißwein, Brühe und Obers hinzu. Zur Bindung geben wir noch eine gewürfelte Kartoffel hinein. Dann leise dahin kochen, mixen und abschmecken. Dann kommt noch der leicht scharfe Kren hinein und wir schnappen uns noch einmal den Stabmixer und mixen alles gaaaaaaaanz schaumig auf.  Ich liebe Schaumsüppchen!

Als Einlage gebe ich Lachs-Crêpe-Röllchen mit Schnittlauch in das Süppchen. Passt einfach hervorragend dazu und ist was Feines für die ganze Familie, Freunde und liebe Bekannte.

krensuppe8

Diese Suppe macht Eindruck, obwohl sie soo einfach ist. Probiert es aus!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Süppchen:

  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Kartoffel
  • 200 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • 80 g frischer Kren (oder aus dem Glas)
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 2 EL geschlagenes Obers
  • 20 g kalte Butter

Für die Röllchen:

  • 150 ml Milch
  • 50 g Mehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • Butter oder Öl  zum Ausbacken
  • 250 g Räucherlachs in Bio-Qualität
  • 1 Bund frischer Schnittlauch

Zubereitung:

Für den Crêpeteig

Mehl, Milch, Eier und Salz zu einem glatten Teig verrühren. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, etwas Teig eingießen, verteilen und mit ein paar Schnittlauchröllchen bestreuen. Teig stocken lassen, wenden, fertig backen. Auf die gleiche Weise 2-3 weitere Crêpes backen.

Die fertigen Crêpes mit Räucherlachs belegen und fest einrollen. Kühl stellen.

Für die Suppe

Die Schalotten und den Knoblauch fein hacken und in etwas Butter glasig anschwitzen. Wein angießen und etwas einkochen lassen. Brühe angießen und die Kartoffelwürfel zugeben. Die Suppe bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Obers zugießen und weitere 5 Minuten kochen.

Kren frisch reiben und unter die Suppe mixen (mit dem Pürierstab schaumig aufmixen).

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Crêpe Röllchen in Scheiben schneiden.

Etwas geschlagenes Obers und die kalte Butter zur Suppe geben und nochmal mit dem Stabmixer schaumig aufmixen. Mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

krensuppe9

krensuppe4

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zitronig, frisches, Löffelerlebnis! Lemon Curd – Joghurt – Creme

lemon2

Der Frühling kommt! ❤

Also ich bin schon mal in Frühlingsstimmung. Egal, ob das Wetter mitspielt oder nicht.  Gestern war es den ganzen Tag herrlich sonnig, da bekam ich schon richtig Frühlingsgefühle und man konnte den Frühling schon riechen. Da musste gleich schnell ein fruchtig, frisches Dessert gezaubert werden, das zu dieser super Stimmung passt.

Da mir vom Wochenende noch ein Gläschen Lemon Curd von meiner Tarte übrig geblieben ist, hab ich mir damit ein Dessert im Glas überlegt. Kleine Baisertupfen waren von meinem Backtag auch noch übrig, also wanderten diese gleich mit hinein ins Glas. Diese sorgen noch für einen schönen Crunch-Effekt. Ihr könnt auch jegliche andere Kekse (z.B. Shortbread) zerbröseln und mit hineinschichten.

lemon10

Dieses Dessert ist sehr schnell gemacht und wirklich super lecker. Da sind die Gläser ratz fatz ausgelöffelt. Das nächste Mal werde ich gleich die doppelte Menge machen. Vier Gläser waren da eindeutig zu wenig (aber ich hatte nur mehr ein Glas Lemon Curd). Das Lemon könnt ihr ruhig in doppelter oder dreifacher Menge machen und dann in einem Glas mit Deckel im Kühlschrank lagern.  Dieses Curd schmeckt auch toll als Brotaufstrich, ein Klecks im Frühstücksjoghurt oder auch als frische Kuchenfüllung.

Ich bin curdisiert! Das heißt ihr werdert noch so einige Curd-Rezepte von mir bekommen. Freut euch schon mal und ran ans Curd kochen!

lemon15

lemon6

Hier das Rezept: 

Zutaten (für vier Gläser – ich empfehle gleich die doppelte Menge):

Lemon Curd:

  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 60 g Staubzucker
  • 2 TL Maizena
  • 60 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1/2  Bio-Zitrone
  • 40 g kalte Butter, in Stückchen

Joghurt-Creme:

  • 200 g Obers
  • 350-400 g griechisches Joghurt
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Staubzucker

Außerdem: 

  • 2-3 Handvoll Baisers (Rezept) oder Shortbread-Kekse

Zubereitung:

Für das Lemon Curd das Ei mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Creme Obers cremig steif schlagen. Joghurt, Vanille, Zitrone und Zucker unterrühren.

Die Baisers oder die Kekse grob zerbröseln.

So jetzt geht’s ans Einschichten!

Zuerst je 2 EL Creme am Boden der Gläser verteilen. Darauf eine Schicht Lemon Curd geben (da kann man ruhig etwas großzügiger sein). Dann die zerbröselten Baisers oder Kekse in die Gläser geben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Gläser zum Rand gefüllt sind. Mit einem Klecks Lemon Curd und ein paar Baiserbrösel abschließen.

Die Creme bis zum Servieren kühl stellen.

lemon14

Viel Vergnügen beim Löffeln!

lemon5

lemon7

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Mein Liebster hat Geburtstag! Schoko-Erdnuss-Brownies

erdnuss13

erdnuss16

Backe, backe Browniiies! ❤

Meine Liebster feiert heute seinen Burzeltag, da hab ich gleich mal bezaubernde Brownies für ihn aus dem Ofen geholt. Am Abend gibt es eine kleine leckere Feier mit Freunden, da werde ich meine Schokoträumchen dann auftischen. Ich bin von der Kombination begeistert. Ich habe ja schon dutzende Brownies gebacken (einmal ganz klassisch, mit Frischkäse, Kürbis, Beeren, Kirschen, Salzkaramell… ) Es gibt sooo unendlich viele Möglichkeiten. Da mein Liebster gerne mal ein Snickers vernascht, dachte ich mir zaubere ich für ihn eine Brownie-Variante daraus. Schoko und Erdnüsse passen ja so und so perfekt zusammen und die Kombinaton erinnert wahrlich an ein Snickers. Köstlichst! Das Brownierezept ist eigentlich ganz klassisch auf die Idee mit der göttlichen Erdnusssauce hat mich die liebe Sarah vom Knusperstübchen gebracht. Ein Erdnuss-Traum!

erdnuss8

Zu den Brownies muss ich sonst glaub ich gar nicht mehr viel sagen, saftig, erdnussig und mega schokoladig. Ja, genau, so soll es sein! In den Teig kommen noch ein paar Erdnüsse und kleine Schokostückchen. Denkt daran, nicht zu lange backen, die Brownies müssen gerade so fest sein und in der Mitte noch schön klebrig. Dann kochen wir noch eine cremige Erdnusssauce und beträufeln unsere Brownies damit. Ach mein Liebster wird sich freuen (hoffe ich).

Na gut, Brownies sind nun mal eine wahre Kalorienbombe und man könnte den ganzen Tag dafür Sport machen. Aber hin und wieder gönnt man sich doch gerne ein „kleines“ Stückchen davon. An besonderen Tagen (besonders am Burzeltag) darf man sogar ein großes Stück vernaschen.

erdnuss4

Hier das Rezept: (für ein Blech ca. 20×30 cm – 20-25 Stück)

Für den Brownieteig:

  • 400 g Schokolade (eure Lieblingssorte – ich nehme gerne eine mit 60%)
  • 320 g Butter
  • 2 EL Kakao (ungesüßt)
  • 250 g Rohrzucker
  • 6 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Erdnüsse (ungesalzen)
  • 100 g Schokostückchen
  • eine Prise Salz

Für die Erdnusssauce:

  • 2-3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Rohrzucker
  • 3 EL Ahornsirup
  • ca. 70-80 ml Obers

Zubereitung:

Für den Brownieteig die Schokolade grob hacken und mit der Butter in eine große Schüssel geben. Bei 50°C im Ofen schmelzen lassen (oder über Wasserbad). Kakao unter die geschmolzene Schokomischung rühren. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig mixen. Die Schokomischung unter die Eiermasse rühren (mit dem Schneebesen).

Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und unter den Teig heben (mit dem Gummispatel).

Zum Schluss noch die Erdnüsse und die Schokostücke zugeben.

erdnuss1

Den Brownieteig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und verstreichen.

Die Brownies bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen (die Brownies sollen außen schön knusprig und innen noch schön weich sein).

Auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

erdnuss6

Für die Sauce alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Sauce über die Brownies träufeln und servieren.

erdnuss12

Tipp! Wenn Sauce übrig bleibt einfach in ein Marmeladeglas füllen und kühl lagern. Die Sauce passt perfekt zu Vanilleeis oder anderen Kuchen.

erdnuss17

erdnuss15

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Gut überbacken! Schweinsfilet mit Pilzkruste an Gorgonzola-Mangold und cremiger Polenta

schwein3

schwein8

Heute habe ich ein einfaches und schnelles, aber sehr feines Wochenend-Essen für euch. Dieses lecker überbackene Schweinsfilet schaffte es gestern auf unsere Tellerchen und wir haben alle schön geschlemmt. Ein feines Essen, das im Nu gezaubert ist und die ganze Familie glücklich macht. ❤

Das Schweinsfilet wird in Nüsschen geschnitten, scharf angebraten und dann mit der Pilzkruste bestrichen. Dann gehts ab in den Ofen und wir lassen es schön goldbraun überbacken. Dazu habe ich einen Rahmmangold mit Gorgonzola und eine cremige Polenta serviert. Beides Beilagen die ganz fix gekocht sind. Der Rahmmangold passt wunderbar dazu, da er zugleich als leckere Soße dient und eine feine Würze durch den Gorgonzola mit sich bringt. Wenn ihr keinen Mangold bekommt könnt ihr Blattspinat oder auch Zucchini (in dünne Streifen geschnitten) nehmen.

Polenta ist eine unserer Lieblingsbeilagen. Herrlich cremig in einem Schälchen serviert, als Auflauf oder auch in gebratener Form. Polenta ist immer eine köstliche Beilage und dazu noch so schnell gemacht. In diesem Rezept habe ich die Polenta mit Thymian und Parmesan verfeinert. Ach so gut!

schwein6

Wollt ihr dieses Gericht nachkochen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für vier Portionen)

  • 1 Schweinsfilet (ca. 400-500 g)
  • 200 g Pilze (braune Champignons oder Kräuterseitlinge)
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 3 EL Weißbrotbrösel
  • 1 EL Parmesan,  frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 EL Dijon-Senf
  • etwas Öl zum Anbraten

Für den Rahmmangold:

  • 1 Mangoldstaude
  • 2-3 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Obers
  • 100 g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Polenta:

  • 300 ml Milch
  • 200-250 ml Wasser
  • 100 g Polenta
  • 3 Thymianzweige, abgezupft
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Schweinsfilet in Nüsschen schneiden mit Salz und Pfeffer würzen. In Öl von beiden Seiten scharf anbraten. In eine Aulfaufform geben und bei 160° ca. 5-8 Minuten im Ofen garen. Das Fleisch soll in der Mitte noch leicht rosa sein. Herausnehmen.

Für die Kruste 

Die Pilze in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter anbraten. Mit Salz, Pfeffer würzen. Die weiche Butter mit dem Dotter vermixen, Petersilie, Weißbrotbrösel, Parmesan und Pilzwürfel zugeben. Alles nochmal abschmecken. Die Schweinsfilet mit Senf bestreichen.

schwein1

Die Pilzkruste gleichmäßig darauf verteilen.

Die Filets bei starker Oberhitze oder unterm Grill (200°C) ca. 5 Minuten goldbraun überbacken.

Für den Rahmmangold:

Mangold in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter anschwitzen. Mangold zugeben und ca. 5 Minuten mitanbraten (ich habe auch noch ein paar Champignons dazugeben, da ich noch welche übrig hatte). Mit Salz und Pfeffer würzen.

mangold1

Mit Obers aufgießen und kurz leicht köcheln lassen. Gorgonzola unterrühren und schmelzen lassen. Nochmal mit Pfeffer abschmecken und mit Zitronenabrieb verfeinern.

Für die Polenta

Milch mit Wasser, Salz, Pfeffer, Thymian und Muskat aufkochen lassen. Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 5 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Falls der Polenta etwas zu dick ist, einfach noch etwas Wasser oder Milch unterrühren. Die Butter und Parmesan zugeben und alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

schwein9

Das Filet auf dem Rahmmangold servieren. Ich habe die Polenta in extra Schälchen dazu gereicht.

schwein2

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fröhliche Weihnachten – Joyeux Noël! Bûche de Noël

buche7

buche10

Das Christkind klopft schon an der Tür….  und ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit euren Liebsten!

Heute am Heilig Abend habe ich noch eine köstliche französische, weihnachtliche Spezialität für euch. La bûche de Noel! Seit meinem Aufenthalt in der Provence zaubere ich jedes Jahr in der Weihnachtszeit diese typische Weihnachts-Nachspeise und wir lieben sie alle. ❤

Leise rieselt der Schnee auf die Bäume herab (naja nicht wirklich, aber stellen wir uns es einfach vor). Aufgepasst die Bûche de Noel tarnt sich zwar wirklich gut als Baumstamm, ist in Wahrheit allerdings eine köstliche Biskuitrolle mit Kastaniencreme-Füllung und Schoko-Ganache.  Lasst euch diese Köstlichkeit nicht entgehen! Ich finde es so toll eine einfache Biskuitrolle so schön zum Baumstamm zu verwandeln und weihnachtlich zu dekorieren. Da haben sich die Franzosen wieder mal was Geniales einfallen lassen!

Diese Nachspeise ist gut und schnell vorzubereiten. Also falls ihr noch auf die Schnelle ein Dessert für die Festtage benötigt, lege ich euch die Bûche ans Herz.

buche15

Es gibt noch ganz viele andere Bûche Varianten, die ich euch in nächster Zeit einmal vorstellen werde. Seid schon mal gespannt, was ich noch für euch habe.  Heute bleibt es einmal ganz weihnachtlich mit Kastanien, Orange und Schokolade! Miiiam! Da würde das Christkind sicher gerne mitnaschen.

buche4

Wir lieben Bûche! Ihr auch? Probiert es aus!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 2 Eiklar
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eidotter
  • 60 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Sirup:

  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Rum
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für die Creme:

  • 250 g Obers (Sahne)
  • 250 g Maronencreme (von Bonne Maman)
  • Abrieb und Saft  1/2 Bio-Orange

Für die Ganache:

  • 50 g Obers
  • 1 TL Honig
  • 100 g Zartbitterschokolade

Für die Deko:

  • gegarte Maronen, in Stückchen
  • Mürbteigkekse

Zubereitung:

Für den Biskuit

Eiklar steif schlagen, Zucker unterschlagen. Dann die Eidotter unterrühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Es sollte ein regelmäßiges Viereck sein (nicht das ganze Blech vollstreichen, da der Teig zu dünn wird). Dann ca. 8-9 Minuten  bei 150 °C backen.

buche1

Währenddessen den Sirup kochen ( alles zusammen mischen und kochen lassen).

So jetzt kommt der etwas schwierige Teil. Den Biskuitteig aus dem Ofen nehmen uns sofort auf ein mit etwas Zucker bestreutes Tuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen und sofort mit dem Geschirrtuch zusammen rollen. 10-15 Minuten abkühlen lassen.

Biskuit wieder ausrollen und mit dem Sirup beträufeln.

Für die Creme

Einfach Obers steif schlagen und dann  die ” Creme de marrons”, Orangensaft und Abrieb unterrühren.

Die Creme auf den Biskuit streichen.

buche2

Vorsichtig aufrollen. Kühl stellen.

buche3

Für die Ganache

Obers mit Schokolade und Honig schmelzen lassen und glatt rühren. Kurz abkühlen lassen. Die Bûche damit rundum gut einstreichen. Eine Scheibe abschneiden auf den Bûche setzen. Mit gegarten Maronen und Mürbteigkeksen garnieren.

buche8

Bon appétit, meine Lieben!

buche12

Ich freue mich schon auf ein leckeres Weihnachtsfest mit meiner lieben Familie. Der Baum ist geschmückt, die Geschenke sind gut verpackt, ein köstliches Dessert ist vorbereitet. Kekserl gibt es auch genug… Ich würde sagen, das Christkind kann kommen!

Am Abend wird dann noch mein leckeres Maronensüppchen geben, ein Fischpäckchen aus dem Ofen und ein Pekannuss-Parfait im Baumkuchenmantel.  Wir freuen uns alle schon darauf. Ich werde dann natürlich darüber berichten. Ich glaube das Christkind wird begeistert sein.

buche6

Euch allen wünsche ich, ein wunderbares Weihnachtsfest mit ganz viel Liebe und vielen Leckereien! Genießt es ❤ 

Habt einen schönen und besinnlichen Tag!

Eure Lena ❤

 

Himmlisch, luftig, leicht! Weihnachtliche Baiser-Rolle

baiserrolle6

baiserrolle12

Jetzt in der Keksback-Zeit bleiben mir immer einige Eiklar übrig? Ist das bei euch auch so? Das übrig gebliebene Eiklar wird dann immer schön brav im Kühlschrank gehortet, um Himmlisches daraus zu zaubern. Wie zum Beispiel diese luftig-leichte Baiserroulade.

Meine Mama und ich sind dann immer hochfröhlich, wenn wieder etwas mit Baiser auf den Tellern landet. Mein Papa dagegen nicht. Für ihn ist Baiser wahrscheinlich einfach zu süß.  Er wünscht sich immer etwas mit dunkler Schokolade. Aber es kann ja nicht immer etwas Schokoladiges sein.  Für uns Süßen ist diese luftige Roulade einfach perfekt. Ach ich wünschte mir, es wäre noch ein Stück übrig. ❤

Die Zubereitung ist etwas knifflig. Aber keine Angst ihr schafft das. Wichtig ist, dass ihr das Baiser ja nicht zu lange im Ofen lässt, da es sonst beim Rollen bricht. Ist das Baiser aus dem Ofen, heißt es schnell arbeiten. Die Rolle mit dem Schagrahm füllen und mit den Früchten belegen. Dann mit Gefühl einrollen. Wenn euch die Seiten etwas brechen, ist das nicht schlimm. Einfach abschneiden und mit Staubzucker besieben. So wird unsere Rolle schön schneeweiß!

Weihnachtlichen Geschmack bekommen wir durch Zimt, Vanille und Orange in der Creme. Ich habe als Fülle noch ein paar Himbeeren, Cranberries und Kakis hergenommen. Eine leckere Kombination!  Im Frühling stelle ich mir diese Rolle herrlich mit frischen Erdbeeren vor. Miiiam!

baiserrolle10

Lust auf ein luftiges Vergnügen?

Hier das Rezept:

Für das Baiser:

  • 4 Eiklar (ca. 150 g)
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 TL Maisstärke
  • Mark 1/2 Vanilleschote

Für die Füllung:

  • 150 g Mascarino
  • 200 g Obers
  • 1 Handvoll Himbeeren
  • 1 Handvoll Cranberries
  • 1 Kaki
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb und 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Ofen auf 160°C vorheizen. Eiklar so lange mit dem Mixer aufschlagen, bis sich kleine Spitzchen bilden. Nach und nach den Zucker zugeben, bis eine dicke, glänzende Baisermasse entsteht. Essig mit Stärke und Vanillemark verrühren und darunterrühren.

Die Masse gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Im Ofen ca. 20 Minuten lang backen (nicht zu lange backen, sonst wird es zu fest und lässt sich nicht mehr rollen).

Für die Füllung

Obers steif schlagen. Mascarino mit Orangenabrieb, Saft, Zimt und  Vanillezucker glatt rühren.  Obers unter die Mascarinocreme rühren. Die Cranberries mit dem Zucker ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis sie weich sind. Himbeeren untermengen. Abkühlen lassen.  Kaki in kleine Würfel schneiden.

Baiser auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und kurz überkühlen lassen. Das Backpapier vorsichtig abziehen. Dann sofort mit der Creme bestreichen und mit den Früchten belegen. Den Baiserboden aufrollen (das erfordert etwas Gefühl) und vor dem Servieren mit Staubzucker besieben.

baiserrolle11

baiserrolle7

Ich habe als Deko noch hübsche Sternchen und Herzerl aus Kakis ausgestochen. Dazu könnt ihr noch etwas von den eingekochten Cranberries/Himbeeren reichen.

baiserrolle5

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Erwärmt unsere Gemüter! Polentasuppe mit geröstetem Gemüse und Parmesan-Croûtons

polentasuppe7

polentasuppe3

Heute habe ich wieder einmal eine feine Suppe für euch. Perfekt für die kalte Jahreszeit. Dieses cremige Süppchen erwärmt unsere Gemüter und macht uns glücklich und zufrieden. ❤

Ich hab euch ja schon mal erzählt, dass ich Suppen einfach liebe. Jetzt im Winter würde ich mir am liebsten jeden Tag ein leckeres Süppchen kochen. Mal eine cremige Variante mit Gemüse oder auch eine feine Gemüsebrühe mit einer köstlichen Einlage… Ach von Suppen könnte ich nicht genug bekommen. Da ich oft erst am Abend nach Hause komme, bieten sich Suppen auch immer toll an, da sie meist ganz schnell gezaubert sind. Oft bereite ich auch Suppen oder Eintöpfe schon in der Früh zu, wenn ich dann am Abend erschöpft heim komme, brauche ich sie nur mehr erwärmen… Ach dann gehts mir gut.

Für euch habe ich heute eine cremige Variante mit Polenta. Dazu gibt es geröstetes Gemüse und feine Parmesan-Croûtons. Lecker, lecker, lecker!

polentasuppe4

Probiert es aus! Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 2 Schalotten (oder eine kleine Zwiebel)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Polenta
  • ca. 800 ml – 1 l Gemüsebrühe (Bio oder am besten selbstgemacht)
  • 150 ml Obers, leicht geschlagen
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 130 g Parmesan
  • 8-10 Baguettescheiben (oder Ciabiatta)
  • 1/2  roter und gelber Paprika
  • 1/4 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Thymian
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und beides darin anschwitzen. Polenta mit Kurkuma unter Rühren in den Topf rieseln lassen und ca. 2-3 Minuten leicht rösten. Nach und nach die Gemüsebrühe angießen, dabei mit dem Schneebesen immer wieder rühren. Die Suppe dann abgedeckt ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen (gelegentlich umrühren). Bei Bedarf noch etwas Brühe angießen.

Den Parmesan reiben. Das Baguette in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann mit dem Parmesan (etwas übrig lassen) vermischen.  Würfel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und ca. 15 Minuten (bei 180°) lang backen, bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist.

Paprika und Kürbis in feine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin ca. 5-8 Minuten anbraten. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe mit Obers und Zitronenabrieb verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den restlichen Parmesan in die Suppe einrühren. Suppe auf Teller verteilen, jeweils etwas Gemüse in die Mitte geben und mit Croûtons servieren.

polentasuppe6

polentasuppe1

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤