Cuisine du soleil! Knoblauchcremesuppe mit Kräuteröl

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Knoblauchsuppe gibt es bei uns schon seit vielen, vielen Jahren und wir liiiieben sie alle abgöttisch. Ein wahrer Suppenliebling! ❤

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Früher hat meine Mama oft Knoblauchsuppe für uns gezaubert und wir Kinder waren stets hoch erfreut darüber. Ja diese Begeisterung hat bis heute angehalten und nun bin ich wahre Knoblauchsuppen-Meisterin und noch bessere Löfflerin. Egal ob kalt oder warm, diese Suppe tut uns einfach immer gut und erwärmt unsere Gemüter.

Dieses cremige-würzige Süppchen versetzt mich beim genussvollen Löffeln dazu noch in den lichtdurchflutenden Süden Frankreich – ein echtes Kind der cuisine du soleil! Ach ich freue mich schon auf unseren Frankreich-Urlaub….

Im Herbst serviere ich dieses Süppchen auch gerne mit gebratenen Steinpilzen und jetzt gibt es bald auch frische Eierschwammer  – ach die würden da auch perfekt reinpassen.

Nach Lust und Laune mache ich auch noch knusprige Brotcroutons dazu… aber das muss nicht immer sein finde ich. Der pure Geschmack dieser Suppe lässt unsere Herzen ja schon hochhüpfen.

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Hier das Rezept: (für 6 Portionen)

Zutaten:

  • 1 große frische Knoblauchknolle
  • 3 Thymianzweige
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 700 g mehligkochende Kartoffeln
  • 150-200 g Obers (oder Crème fraiche)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss

Kräuteröl:

  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Meersalz

Zubereitung:

  1. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.
  2. Gemüsebrühe mit Weißwein aufkochen. Knoblauch, Thymian und Lorbeer zugeben und ca. 5 Minuten zugedeckt kochen.
  3. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Lorbeer aus der Suppe nehmen und die Kartoffelwürfel und etwas Salz hineingeben.
  4. 15 Minuten leicht kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
  5. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Falls sie zu dick ist einfach noch etwas Flüssigkeit zugeben.
  6. Obers unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  7. Vor dem Servieren noch einmal schaumig aufpürieren.

Für das Kräuteröl

  1. Petersilie und Basilikum in einen hohen Becher geben und  mit dem Olivenöl und etwas Salz pürieren.
  2. Die Suppe in tiefe Teller verteilen und mit etwas Kräuteröl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein sonniger Gruss aus dem Süden! Provençalische Ofentomaten

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tomaten10Die Gemüseküche des Südens lässt euch ganz herzlich grüßen!

Dieses Wochenende hab ich mit Mama endlich unseren Urlaub gebucht. Wir haben lange überlegt, wo es heuer hingehen soll und suchten nach passenden Flügen, Hotels… Schlussendlich war uns eines klar. Es geht ab nach Südfrankreich! ❤

Ach wir freuen uns schon so sehr, wenn wir im September wieder in die französische Lebenskunst eintauchen können und das leckere Essen dort genießen!

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Das intensive Aroma der provenzalischen Kräuter, das üppige Gemüseangebot, der kühle erfrischende Rosé – all das symbolisiert für mich Sommer und Sonne. Und natürlich sollte man diese Köstlichkeiten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht danach ist (momentan schauts bei uns aber sehr gut aus), könnt ihr euch mit diesem Gericht ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

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Diese provençalischen Ofentomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe dieses einfache und wirklich köstliche Gemüsegericht sehr. Bei uns kommen diese Tomaten oft als leichte Gemüsebeilage zu Fleisch/Fisch oder so wie heute als schnelles Abendessen auf den Tisch. Ein Essen ohne Gemüse? In Südfrankreich ja unmöglich!

Dazu gibts noch ein frischen Salat aus dem Garten mit einer herrlichen Honig-Senf-Vinaigrette. Achja meine geliebten Ziegenkäse-Brot-Taler dürfen da natürlich auch nicht fehlen. So stimmen wir uns schon einmal auf unseren Südfrankreichurlaub ein.

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Vielen Dank an Connox, dass ich die Magic Grip Auflaufform von Kahla ausprobieren durfte. Diese runde Porzellanform rutscht nicht, kratzt nicht und klappert nicht.

Auch das Warmhalten der Speisen fällt hier ganz leicht, da man die Form ganz einfach mit dem dazugehörigen Deckel verschließen kann. Der Deckel ist auch als Teller wunderbar geeignet. Ideal für den Haushalt! Also in dieser Auflaufform werden bestimmt noch so einige Köstlichkeiten landen.

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Holt euch auch etwas südfranzösisches Flair in eure Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ofentomaten:

  • 5-6 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian, Rosmarin und Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat:

  • 2-3 Handvoll frische Blattsalate
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Lavendelhonig
  • 3 EL Balsamico bianco
  • 4 -5  EL Olivenöl
  • frische Petersilie uns Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Lavendelhonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

Die Tomaten längs halbieren.

Jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 15Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbrösel, Parmesan, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Oregano mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 180°C ca. 20-25 Min. garen.

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

Bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Währendessen die Tomaten und die Taler im Ofen schmoren bereiten wir den Salat zu.

Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Salat waschen, trocken tupfen und mit der Vinaigrette vermgengen.

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Die Tomaten auf dem Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein südfranzösischer Traum! Zucchini-Pissaladière mit Ziegenkäse

zucchi17 zucchi3 Dieses Gericht gehört schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen in der Küche (da frag ich mich, wieso ich es euch erst jetzt vorstelle). Ich backe dieses Zucchniglück ein paar Mal im Monat, aber ich bin irgendwie nie dazu gekommen schöne Fotos für euch zu schießen. So nun habe ich es endlich geschafft. Hier ist unsere Zucchini-Pissaladière von ihrer leckersten Seite. Na wie findet ihr sie? zucchi So fragt ihr euch jetzt, was eine Pissaladière eigentlich ist?

Die Pissaladière ist eine südfranzösische Verwandte der italienischen Pizza. Man bekommt sie im Süden Frankreichs fast überall in kleinen Stückchen vor dem Essen gereicht. Aus wirklich gutem Grund! Ein Germteig belegt mit angedünsteten Zwiebeln, der Pissala (Sardellen), die für den Namen des Gerichtes verantwortlich sind, sowie schwarzer Oliven. Bei mir wird sie etwas abgewandelt und anstelle der Pissala mit geraspelten Zucchini belegt und mit Scheiben vom Ziegenkäse versehen.  Ein südfranzösischer Traum, sag ich euch! ❤ Die Zubereitung ist wirklich wieder einmal très simple! Ein schneller Germteig wird gemacht, während dieser vor sich hin geht, zaubern wir schnell den Belag. Zwiebeln, Knoblauch und die Zucchiniraspel werden in Olivenöl angeschwitzt. Gut abgeschmeckt kommen sie dann mit etwas Saurrahm auf den dünn ausgerollten Teig. Darauf betten sich noch ein paar Oliven und mein geliebter Ziegenkäse (wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Feta oder Parmesanstückchen nehmen).  Dann ab in den Ofen damit und warten bis der Teig schön knusprig ist. zucchi13 Vor dem Servieren noch schnell in Stückchen schneiden und schon kann man den französischen Happen genießen! Die Pissaladière schmeckt auch lauwarm oder kalt fantastisch. Glaubt mir, wenn ihr sie einmal gebacken habt, kommt sie bestimmt noch öfters auf euren Tisch. zucchi14 Ran an die Pissaladière!

Hier das Rezept: (für 2 Blech)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 150-180 ml Wasser, lauwarm
  • 20 g Germ
  • 3 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 2-3 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Thymian, abgezupft
  • Olivenöl
  • ca. 150 g Sauerrahm
  •  200 g Ziegenkäse (Rolle)
  • eine Handvoll Kalamata-Oliven
  • 1 EL Honig
  • 3-4 EL Olivenöl mit 2 geh. Knoblauchzehen vermischt

 Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Germ mit dem Wasser verrühren und zum Mehl geben. Olivenöl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. zucch1 Die Zucchini grob raspeln. Zwiebel in Streifen schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anschwitzen. Zucchiniraspel zugeben und ca. 5 Minuten garen.  Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. Den Teig mit Sauerrahm dünn bestreichen. Die Zucchiniraspel darauf verteilen. Mit Ziegenkäse und Oliven belegen. Den Ziegenkäse mit etwas Honig beträufeln. zucchi2 Die Ränder gut mit dem Knoblauchöl bestreichen.  Bei 200°C ca. 25 Minuten backen. zucchi7 In Stücke schneiden und nach Belieben mit etwas frischer Minze servieren. zucchi11 zucchi16 Bon appétit, meine Lieben! Lena ❤

Ein saftiger Liebling! Focaccia mit karamellisierten Zwiebeln und Tomaten

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Dieses Brot ein Traum! Ich schwöre! Ich habe schon so einige Focaccia-Varianten gebacken, aber diese hier ist mein absoluter Liebling. So saftig und aromatisch. ❤

Es wird ein normaler Germteig zubereitet. Dann werden rote Zwiebel angeschmort, mit braunem Zucker karamellisiert und mit etwas Balsamico eingekocht. Diese Zwiebeln kneten wir zum Teil unter unseren Teig. Belegt wir die Focaccia noch zusätzlich mit kleinen bunten Kirschtomaten und den restlichen Zwiebeln. Dann gehts ab in den Ofen und nach ca. 30 Minuten duftet schon die ganze Küche!

Eine Focaccia ist immer perfekt, wenn man Gäste erwartet. Einfach in kleine Stückchen schneiden und dann kann sicher jeder selber bedienen. Da es sooo saftig und würzig ist braucht man auch keinen Aufstrich dazu reichen. Ideal zu einem Gläschen Wein!

Ich habe diese Foccacia auch fürs letzte Kunst-Café gebacken und die Gäste waren restlos begeistert. Da mich auch viele nach dem Rezept gefragt haben. Hier bitteschön! Backt es nach und schwelgt im Genuss.

Zutaten: (für ein Blech)

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Salz
  • 450-480 g Mehl
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Für den Belag:

  • 4-5 rote Zwiebeln
  • 1 1/2 EL brauner Rohrzucker
  • 4 EL Balsamico Essig
  • etwas frischen Thymian oder Rosmarin, fein gehackt
  • etwas Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • 2-3 Handvoll Kirschtomaten, halbiert

Zubereitung:

Für den Teig: Germ mit dem Wasser glatt rühren. Öl, Honig und Salz unterrühren. Mehl zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig ca. eine Stunde gehen lassen.

Für den Belag: die Zwiebel in Streifen schneiden und mit Olivenöl in einer Pfanne schmoren (ca. 15 Minuten). Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Balsamico ablöschen und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Thymian (oder Rosmarin) zugeben. Mit etwas Salz abschmecken und nach Belieben mit Chili würzen. Etwas abkühlen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und die Hälfte der Zwiebeln leicht unter den Teig kneten (das kann etwas klebrig werden, aber das gehört so). Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 2 cm dick).

Ein Blech mit Olivenöl bestreichen und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Den Teig auf das Blech geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Die restlichen Zwiebeln und die Tomaten darauf verteilen. Mit den Fingern Löcher in den Teig drücken und gut mit Olivenöl beträufeln. Mit grobem Salz bestreuen.

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Die Focaccia bei 180°C ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Leckere Weihnachtstage! Fisch-Garnelen-Päckchen mit Mango und Gewürz-Fächerkartoffeln

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Na ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet alle schöne und vor allem leckere Weihnachtstage mit euren Liebsten!

Bei uns war es bezaubernd und sehr köstlich. Am Heilig Abend habe ich ein weihnachtliches Menü für meine liebe Familie gekocht. Darunter war auch dieser leichter Fischgang, den ich super vorbereiten konnte und der uns alle begeistert hat. Mir ist es ja immer besonders wichtig, dass ich Speisen koche, die schnell gemacht sind und jedem gut schmecken. An den Weihnachtstagen möchte ich ja lieber Zeit mit der Familie verbringen, als stundenlang in der Küche zu stehen. Hier ein Bild von meinen lieben Eltern, meinem Bruder und mich. Dahinter unser entzückender Christbaum.

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Am Christtag gab es dann bei meiner lieben Schwiegerfamilie einen köstlichen Truthahn. Lecker! Dann schauten wir alle gemeinsam „Monsieur Claude und seine Töchter“. Ach den Film finde ich toll. Wir plauderten und haben Kekserl genascht. Ach, so stelle ich mir einen gemütlichen Weihnachtstag vor. ❤

Heute ging es dann mit meiner lieben Tante Ella und meinem lieben Onkel Heinz weiter. Wir haben uns sehr gefreut, dass die beiden wieder einmal Zeit gefunden haben uns zu besuchen.  Da hab ich gleich mal mein Dessert vom Heilig Abend aufgetischt  – ein Pekannussparfait im Baumkuchenmantel (Rezept folgt in den nächsten Tagen).  Dann zur Jause gab’s mein mega leckeres Tortano mit Grillgemüse, ein kleines Schälchen von meiner Kürbis-Linsensuppe und von meinem Rotkrautsalat.

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Da haben wir alle mal gesund und glücklich geschlemmt.

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Es war ein wirklich toller und gemütlicher Nachmittag. Meine liebe Tante Ella ist ja auch so eine begeisterte Köchin und hat schon vieles von mir ausprobiert. Der Rotkrautsalat hat ihr so gut geschmeckt, der wird auch bald bei ihr auf die Teller kommen. Ach ich freue mich!

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So jetzt zu meinen Fisch-Garnelen-Päckchen. Ein super einfaches Fischgericht, das mit Geschmack überzeugt. Mango, Frühlingszwiebel, Heilbutt, Garnelen und ein aromatisches Würzöl werden auf Backpapier geschichtet, zu einem Päckchen zusammengefaltet und in den Ofen geschoben. Der Fisch bleibt so schön saftig, ein köstlicher Saft bildet sich im Päckchen und es macht einfach Spaß es auszupacken.

Dazu habe ich noch meine Fächerkartoffeln serviert. Eine tolle Beilage, die ich immer wieder gerne mache. Kartoffeln werden ganz einfach mehrmals eingeschnitten und mit aromatisiertem Olivenöl (Ingwer, Vanille, Zitrone…) beträufelt.  Knusprig, würzig, lecker!

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Lust noch einmal ein Päckchen auszupacken?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für die Fischpäckchen:

  • 4 Heilbuttfilets (à ca. 120 g), oder Kabeljau und Lachsfilet geht auch sehr gut
  • 12 Garnelen (Bio-Qualität)
  • 1 Mango, reif
  • 2 Frühlingszwiebel
  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 Thymianzweige
  • grobes Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (ersatzweise feine Chiliflocken)
  • einige Esslöffel Olivenöl

Für die Fächerkartoffeln:

  • 12-16 Kartoffeln (mittlere Größe)
  • in kleines Stück Ingwer
  • 3-4 Thymianzweige
  • 1 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • grobes Meersalz
  • Piment d’Espelette (ersatzweise feine Chiliflocken)
  • ca. 80 ml Olivenöl

Zubereitung:

Für die Fächerkartoffeln

Die Kartoffeln schälen (wenn die Schale schön ist könnt ihr sie auch dran lassen). Die Kartoffeln in der Mitte einschneiden, sodass ein Fächer entsteht (dafür legt ihr die Kartoffeln am besten auf einen Esslöffel und schneidet dann mit ca. 2 mm Abstand ein).

Vanillemark auskratzen und ca. 2 EL Olivenöl mischen. Ingwer abreiben und ebenfalls mit Olivenöl mischen. Zitronenabrieb auch wieder extra mit Olivenöl mischen. Dann die Olivenölmischungen in die Taschen der Kartoffeln verteilen (jetzt haben wir drei verschiedene aromatisierte Kartoffelsorten). Alles gut mit Salz, Piment d’Espelette und Thymian bestreuen.

Die Kartoffeln bei 180°C ca. 40 Minuten backen (mit Alufolie bedecken). Dann Folie weg und noch einmal mit etwas Olivenöl beträufeln und weitere 10 Minuten backen.

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Für die Fischpäckchen

Die Mango schälen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in dünne Streifen schneiden.

Ingwer fein reiben, Mark der Vanilleschote auskratzen, Knoblauch fein hacken. Alles mit Olivenöl vermischen. Die Olivenölmischung mit Salz, Piment d’Espelette und Thymian würzen.

Jetzt gehts ans Päckchen zaubern!

2 Backpapierstreifen waagrecht halbieren. Das Papier mit etwas von der Olivenölmischung bestreichen.  In die Mitte jeweils die Mangoscheiben platzieren. Darauf ein paar Frühlingszwiebelstreifen geben.

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Fischfilets und Garnelen darauf verteilen. Alles gut mit der Olivenölmischung beträufeln. Nach Belieben noch mit etwas Orangenabrieb, Salz und Pfeffer würzen.

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Die Päckchen verschließen (mit Zahnstocher befestigen). Bei 180°C ca. 15 Minuten garen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich habe die Feiertage sehr genossen und werde mich jetzt dann auf meinen Silvesterurlaub mit meinem Schatz nach Lyon vorbereiten. Gute Restaurants, Cafés, Plätze müssen herausgesucht werden. Na dann werd ich mich gleich mal schlau machen.

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Habt ein schönes Wochenende!

Lena (und Familie) ❤