Amore mio! Mandel-Ricotta-Kuchen

Ein Goldstück zum Verlieben! ❤

Zu einem saftigen Stückchen Kuchen, sag ich niemals Nein!

Und schon gar nicht, wenn es sich um so eine köstliche Mandel-Ricotta-Torte handelt.

Ganz ohne Mehl, dafür mit viel Orange und Zimt, zergeht sie förmlich auf der Zunge. Da  flüstert man dem Tortenstückchen “amore mio” zu und trifft sich gleich zu einem zweiten Date.

Nach dem ersten Bissen zog es mir tatsächlich vor lauter Kuchenglück doch glatt die Kuschelpatschen unter den Füßen weg.  Dieses saftige Goldstück ist perfekt zu einem guten Cappuccino oder einem aromatischen Tee. Aber ich nehme dann doch lieber den Cappuccino.

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich etwas ungeduldig bin? Außerdem liebe ich die einfachen Rezepte mit wenig Zutaten. Schnell eingekauft, ganz schnell zusammengerührt und schnellstens vernascht. So einen ruck zuck Kuchen habe ich euch heute mitgebracht. Einen einfachen Mandelkuchen ganz ohne Mehl, dafür aber schon ein bisschen winterlich angehaucht mit Orange und Zimt.

Im Sommer könnt ihr anstatt der Orange einfach Zitronenabrieb nehmen und den Zimt weglassen. Also Rezept abspeichern und im nächsten Hochsommer wieder rausholen.

Kuchenlust?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen (z.B. von HagenGrote)
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Amaretto
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln, gemahlen
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit 100 g Zucker, Vanille, Zimt, Orangenabrieb und Amaretto cremig mixen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Dotter zu der Buttermischung geben und nach und nach untermixen. Die gemahlenen Mandeln und den Ricotta unterrühren.
  4. Eiklar mit 100 g Zucker cremig steif schlagen und unterheben.
  5. Eine Form (26 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen.
  6. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bei 170° (HL) ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zu diesem Kuchen essen wir noch gerne einen Klecks Sahne oder eine Mischung aus Sahne und griechischem Joghurt (mit etwas Vanillezucker gesüßt).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Lebensfreude pur! Apple Crumble mit Salzkaramell-Sauce

crumble21 crumble4 So meine Lieben, heute habe ich wieder einmal zwei süße Leckereien für euch. Ein wunderbares Rezept für einen unwiderstehlichen Apple Crumble ❤ und eine kleine Buchvorstellung zum Buch „Theresas Küche“.

Die besten Rezepte sind die einfachsten (Ja Theresa, so sehe ich es auch sehr oft). Schnell und unkompliziert – so beschreibt die Hamburgerin ihre köstlichen Gaumenfreuden. Wie sie die Leckereien am liebsten genießt? Gemeinsam mit ihren Freunden – bei einem Apfelpicknick am See oder einer Tea Party im Wohnzimmer. Diese wunderbaren Aufnahmen kann man sich genüsslich in ihrem Buch anschauen. Im Buch zur Sendung Theresas Küche – Kochen mit Freunden“ finden sich rund 110 raffinierte Rezepte, die Theresas Küche widerspiegeln – jung, kreativ und abwechslungsreich. Dazu zahlreiche Dekotipps und Anekdoten, die zum Träumen einladen. crumble15 Ich habe mir immer fleißig ihre Sendung im Internet angeschaut und ihre Kreativität in verschiedenen Deko und Verpackungsideen bewundert.  Als ich gehört habe, dass es zu der Sendung auch ein Buch gibt…. Nichts wie her damit! crumble13 Die Idee des Buchs ist es, zu einem bestimmten Motto Einladungen auszusprechen. So finden wir in den Kapiteln nicht nur Rezepte, sondern auch Anregungen für die Dekoration. Die Rezepte sind thematisch zusammengefasst in:

  • Brunch
  • Vintage Tea Party
  • Spontane Gästeeinladung
  • Theresa kocht veggie
  • Homemade Burger
  • Theresa kocht französisch
  • Geschenke aus meiner Küche
  • White Party

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, hat mich die schöne Aufmachung gleich begeistert. Das Buch wurde dann in Ruhe schön durchgeblättert und die Rezepte begutachtet. Ich finde, die Rezepte sind gut nachvollziehbar und können auch von weniger erfahrenen Hobbyköchen umgesetzt werden. Ich würde sagen, auch wirkliche Kochanfänger können mit diesem Buch etwas anfangen. Für mich sind die Rezepte teils zu einfach und im Kapitel „Theresa kocht französisch“, hätte ich mir etwas Spezielleres (als Moelleux au chocolat und Crème brulée) erwartet. Aber das sehe nur ich so, da ich die französische Küche schon so gut kenne und immer auf der Suche nach etwas Neuem bin.

Für mich versprüht dieses Buch einfach wahre Lebensfreude und macht Lust darauf sich ein leckeres Leben zu zaubern! 

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Ein Rezept wurde natürlich gleich ausprobiert. Wie ihr wisst, bin ich ja ein absoluter Streusel-Liebhaber! Liebt ihr Streusel auch so sehr? Kennt ihr schon meine Himbeer-Streusel-Tarte oder meinen Apfel-Baiser-Streusel-Kuchen? Nein, dann klickt euch schnell mal rein! crumble16 Heute habe ich für meinen liebsten Schatz und mich einen süßen Apple Crumble mit Salzkaramell gezaubert. Crumbles gibt es bei uns eigentlich ziemlich oft. Ich liebe dieses Dessert da es so unglaublich schnell und einfach gemacht ist. Man braucht auch nicht viele Zutaten dafür. Die meisten Zutaten hat man auch immer daheim. Etwas Obst (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Marillen, Beeren usw.), Mehl, Butter, Zucker und nach Belieben ein paar Gewürze. Und schon kann man einen Crumble zaubern. Ihr seht, es ist gaaanz einfach!

Theresa hat mich auf die Idee gebracht, die Äpfel vor dem Backen noch mit einer herrlichen Karamellsauce zu begießen. Wer kann da schon widerstehen? Also ich nicht,  deshalb wurde er sofort gebacken. Damit es nicht zuuuu süß wird, habe ich die Zuckermengen in den Streuseln reduziert und die Äpfel kommen bei mir ganz ungezuckert (nur mit Zimt, Vanille und Orange gewürzt) in die Förmchen.  Dann kommt der cremig eingekochte Karamell (den ich mit etwas Fleur de Sel verfeinert habe) über die Äpfel. Ach das ist ein schöner Vorgang in der Küche!

crumble9 Oben drauf machen es sich die Streusel gemütlich und schon gehts ab in den Ofen. Gekrönt wird die Geschichte mit einer cremigen Kugel Vanilleeis! So lässt es sich leeecker leben! crumble5 Wollt ihr auch so ein Crumble-Glück backen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Streusel:

  • 150 g helles Dinkelmehl
  • 80 g kalte Butter
  • 40 g brauner Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • eine Prise Salz

Für die Äpfel:

  • 4 Äpfel, leicht säuerlich
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Orange

Für die Salzkaramell-Sauce:

  • 85 g brauner Rohrzucker
  • 50 g Butter
  • 150 ml Obers
  • 1/4 TL Fleur de Sel

Zubereitung:

Für die Karamellsauce den Zucker in einem kleinen Topf oder einer Pfanne schmelzen lassen (Achtung nicht zu dunkel). Die Butter zugeben. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Obers unter Rühren dazugeben. Die Sauce bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis wir eine cremige Sauce haben. Mit Fleur de Sel würzen (nicht zu viel nehmen, aber auch nicht zu wenig, man sollte das Salz schon leicht schmecken). Die Sauce leicht abkühlen lassen (dickt beim Abkühlen ein).

Für die Füllung die Äpfel (nach Belieben schälen, aber ich mag es lieber mit Schale) in würfelige Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zucker, Zimt, Vanille, Orangenabrieb und Saft vermischen. Die Apfelmischung in vier ofenfeste Förmchen verteilen. crumble7 Für die Streusel einfach alle Zutaten mit den Händen gut verkneten, sodass Streusel entstehen. Die Salzkaramell-Sauce gleichmäßig über den Äpfeln verteilen (etwas für die Deko aufheben). crumble8 crumble10 Dann mit den Streuseln bedecken. Den Crumble bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen, bis die Streusel schön goldbraun sind. crumble11 crumble20 Den Crumble etwas abkühlen lassen und am besten noch warm servieren. Als Krönung gehört eine schöne Kugel Vanilleeis dazu! crumble1 crumble23 Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Daten zum Buch:

Theresas Küche von Theresa Baumgärtner

Zabert Sandman Verlag Hardcover , 200 Seiten ISBN: 978-3-89883-459-9

Das Buch gibt es hier zu kaufen.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Ein Muss für Schokoliebhaber! Chocolate-Orange-Bundt Cake

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Ein saftiges Stück Kuchen zum gemütlichen Sonntagskaffee! ❤ Ach was gibt’s Schöners? Gestern war bei uns mal wieder Kuchenzeit! Dieser herrlich saftige und vor allem schoookoladige Kuchen ist ein neuer Liebling bei uns geworden.

Die Idee zu diesem Bundt Cake hab ich aus dem Buch von Roy Fares. Er hat einen Schoko-Espresso-Kuchen gezaubert. Ich habe das Rezept nach meinem Geschmack abgewandelt und frische Orangenschale untergemischt. Die Kombination von Schokolade und Orange ist einer meiner absoluten Favoriten in der Backstube. Vor kurzem gabs bei uns auch Schoko-Orangen-Cupcakes. Ich sag euch diese Creme war göttlich. Das Rezept muss ich euch unbedingt bald vorstellen.

Zurück zu diesem herrlichen Kuchen. Der Teig ist schnell und ohne Mixer angerührt. Echt praktisch! Dieser kommt dann in eine gut gefettete und bemehlte Kranzform. Dann geht’s auch schon ab in den Ofen damit. Eine kleine Weile gedulden, bis der Kuchen fertig gebacken ist. So und noch schnell eine Schokoglasur zaubern und über den Kuchen gießen. Wer möchte kann den Bundt Cake noch schön mit Nüssen und Orangenstückchen verzieren. Und schon ist dieses runde Stück Glück bereit vernascht zu werden. Eure Liebsten werden euch restlos dafür lieben und ihn bis auf den letzten Krümel vernaschen, das versprech ich euch!

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Verwöhnt eure Liebsten mit diesem Kuchen!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 230 g Butter
  • 60 g Kakao, ungesüßt
  • 150 ml Wasser
  • 250 g Sauerrahm
  • 230 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Espresso-Pulver
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz

Für die Glasur:

  • 100 g Schokolade
  • 1 TL Kakao, ungesüßt
  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.

Die Butter zerlassen. Die zerlassene Butter in eine große Schüssel geben. Kakao, Espressopulver, Wasser, Sauerrahm, Zucker, Vanillezucker und Orangenabrieb mit dem Schneebesen unterrühren. Zuletzt die Eier untermengen. Dann die Mehlmischung nach und nach unterheben.

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Eine Kranzform/Napfkuchenform gut mit Butter ausstreichen und mit Mehl oder Kakaopulver ausstreuen. Den Teig einfüllen und glatt streichen.

Den Kuchen bei 170°C ca. 45 Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen einige Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf einen Teller stürzen. Auskühlen lassen.

Für die Glasur alle Zutaten in einen Topf geben und bei geringer Hitze langsam schmelzen lassen. Glatt rühren.

Den Kuchen mit der Glasur beträufeln/überziehen.

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Nach Belieben mit gehackten Haselnüssen und Orangenstückchen verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Karibik-Feeling! Ananas-Mango-Smoothie mit Kokosmilch

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Ich bin ja schon längst wieder urlaubsreif! Ach so ein bis zwei Wochen Urlaub in einem warmen Ländle das wäre schon was Feines! Entspannt am Strand legen und die Seele baumeln lassen…. Das wäre ein Träumchen! Naja, vorstellen kann ich es mir ja einmal… und davon trääääumen! ❤

Ihr merkt, was die winterlichen Temperaturen mit mir machen. Sie wecken die Sehnsucht nach Sonne und Meer … So heute holte ich mir eben die Sonne in mein Smoothie Glas.

Dieser Smoothie verspricht mit frischer Ananas, Mango und Kokosmilch Karibikgeschmack pur.

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Ein echter “Hallo-wach-Smoothie”. Er macht nur wenig Arbeit und ist daher ideal für morgens. Außerdem versüßt er den Tag und bereitet mir immer wieder gute Laune!

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Auch wenn mein Leben momentan etwas stressig ist, hol ich mir eine kleine Auszeit in mein Glas. Mmmhhh, so lässt sich der Tag wenigstens lecker, wenn nicht ganz ausgeschlafen starten.

Habt ihr auch Lust auf Karibik-Feeling?

Hier gibts das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Gläser) 

  • 1 Ananas
  • 1/2 reife Mango
  • 1 kleine Banane
  • 1/2 Limette
  • 1 Orange
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 5-6 Eiswürfel
  • 1 EL Kokosflocken
  • 300-400  ml gekühlte Kokosmilch
  • ein paar Himbeeren zum Servieren

Zubereitung: 

Die Ananas schälen und den harten Strunk mit einem herausschneiden. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden (ein paar Stücke zum Servieren aufheben). Die Banane und die Mango schälen und in Stücke schneiden. Limette und Orange auspressen und den Saft auffangen.

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Ananas, Banane, Mango Kokosmilch, Kokosflocken, Vanillemark, Orangen- und Limettensaft in den Mixer geben und bei höchster Stufe gründlich pürieren. Das Eis zugeben und cremig mixen. In ein Glas gießen und sofort genießen.

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Nach Belieben noch ein paar Himbeeren hineingeben.

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Bon smoothie, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Leckere Weihnachtstage! Fisch-Garnelen-Päckchen mit Mango und Gewürz-Fächerkartoffeln

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Na ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet alle schöne und vor allem leckere Weihnachtstage mit euren Liebsten!

Bei uns war es bezaubernd und sehr köstlich. Am Heilig Abend habe ich ein weihnachtliches Menü für meine liebe Familie gekocht. Darunter war auch dieser leichter Fischgang, den ich super vorbereiten konnte und der uns alle begeistert hat. Mir ist es ja immer besonders wichtig, dass ich Speisen koche, die schnell gemacht sind und jedem gut schmecken. An den Weihnachtstagen möchte ich ja lieber Zeit mit der Familie verbringen, als stundenlang in der Küche zu stehen. Hier ein Bild von meinen lieben Eltern, meinem Bruder und mich. Dahinter unser entzückender Christbaum.

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Am Christtag gab es dann bei meiner lieben Schwiegerfamilie einen köstlichen Truthahn. Lecker! Dann schauten wir alle gemeinsam „Monsieur Claude und seine Töchter“. Ach den Film finde ich toll. Wir plauderten und haben Kekserl genascht. Ach, so stelle ich mir einen gemütlichen Weihnachtstag vor. ❤

Heute ging es dann mit meiner lieben Tante Ella und meinem lieben Onkel Heinz weiter. Wir haben uns sehr gefreut, dass die beiden wieder einmal Zeit gefunden haben uns zu besuchen.  Da hab ich gleich mal mein Dessert vom Heilig Abend aufgetischt  – ein Pekannussparfait im Baumkuchenmantel (Rezept folgt in den nächsten Tagen).  Dann zur Jause gab’s mein mega leckeres Tortano mit Grillgemüse, ein kleines Schälchen von meiner Kürbis-Linsensuppe und von meinem Rotkrautsalat.

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Da haben wir alle mal gesund und glücklich geschlemmt.

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Es war ein wirklich toller und gemütlicher Nachmittag. Meine liebe Tante Ella ist ja auch so eine begeisterte Köchin und hat schon vieles von mir ausprobiert. Der Rotkrautsalat hat ihr so gut geschmeckt, der wird auch bald bei ihr auf die Teller kommen. Ach ich freue mich!

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So jetzt zu meinen Fisch-Garnelen-Päckchen. Ein super einfaches Fischgericht, das mit Geschmack überzeugt. Mango, Frühlingszwiebel, Heilbutt, Garnelen und ein aromatisches Würzöl werden auf Backpapier geschichtet, zu einem Päckchen zusammengefaltet und in den Ofen geschoben. Der Fisch bleibt so schön saftig, ein köstlicher Saft bildet sich im Päckchen und es macht einfach Spaß es auszupacken.

Dazu habe ich noch meine Fächerkartoffeln serviert. Eine tolle Beilage, die ich immer wieder gerne mache. Kartoffeln werden ganz einfach mehrmals eingeschnitten und mit aromatisiertem Olivenöl (Ingwer, Vanille, Zitrone…) beträufelt.  Knusprig, würzig, lecker!

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Lust noch einmal ein Päckchen auszupacken?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für die Fischpäckchen:

  • 4 Heilbuttfilets (à ca. 120 g), oder Kabeljau und Lachsfilet geht auch sehr gut
  • 12 Garnelen (Bio-Qualität)
  • 1 Mango, reif
  • 2 Frühlingszwiebel
  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 Thymianzweige
  • grobes Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (ersatzweise feine Chiliflocken)
  • einige Esslöffel Olivenöl

Für die Fächerkartoffeln:

  • 12-16 Kartoffeln (mittlere Größe)
  • in kleines Stück Ingwer
  • 3-4 Thymianzweige
  • 1 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • grobes Meersalz
  • Piment d’Espelette (ersatzweise feine Chiliflocken)
  • ca. 80 ml Olivenöl

Zubereitung:

Für die Fächerkartoffeln

Die Kartoffeln schälen (wenn die Schale schön ist könnt ihr sie auch dran lassen). Die Kartoffeln in der Mitte einschneiden, sodass ein Fächer entsteht (dafür legt ihr die Kartoffeln am besten auf einen Esslöffel und schneidet dann mit ca. 2 mm Abstand ein).

Vanillemark auskratzen und ca. 2 EL Olivenöl mischen. Ingwer abreiben und ebenfalls mit Olivenöl mischen. Zitronenabrieb auch wieder extra mit Olivenöl mischen. Dann die Olivenölmischungen in die Taschen der Kartoffeln verteilen (jetzt haben wir drei verschiedene aromatisierte Kartoffelsorten). Alles gut mit Salz, Piment d’Espelette und Thymian bestreuen.

Die Kartoffeln bei 180°C ca. 40 Minuten backen (mit Alufolie bedecken). Dann Folie weg und noch einmal mit etwas Olivenöl beträufeln und weitere 10 Minuten backen.

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Für die Fischpäckchen

Die Mango schälen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in dünne Streifen schneiden.

Ingwer fein reiben, Mark der Vanilleschote auskratzen, Knoblauch fein hacken. Alles mit Olivenöl vermischen. Die Olivenölmischung mit Salz, Piment d’Espelette und Thymian würzen.

Jetzt gehts ans Päckchen zaubern!

2 Backpapierstreifen waagrecht halbieren. Das Papier mit etwas von der Olivenölmischung bestreichen.  In die Mitte jeweils die Mangoscheiben platzieren. Darauf ein paar Frühlingszwiebelstreifen geben.

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Fischfilets und Garnelen darauf verteilen. Alles gut mit der Olivenölmischung beträufeln. Nach Belieben noch mit etwas Orangenabrieb, Salz und Pfeffer würzen.

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Die Päckchen verschließen (mit Zahnstocher befestigen). Bei 180°C ca. 15 Minuten garen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich habe die Feiertage sehr genossen und werde mich jetzt dann auf meinen Silvesterurlaub mit meinem Schatz nach Lyon vorbereiten. Gute Restaurants, Cafés, Plätze müssen herausgesucht werden. Na dann werd ich mich gleich mal schlau machen.

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Habt ein schönes Wochenende!

Lena (und Familie) ❤

 

 

Die dürfen an Weihnachten nicht fehlen! Weiße Schokolade-Spitzen

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So zwei Tage vor Weihnachten hab ich noch ein letztes Keksrezept für euch. Dann ists Schluss mit Teig kneten, Plätzchen ausstechen, verzieren… Ich backe ja waaahnsinnig gerne, aber auch ich bin froh, wenn meine Keksdosen vollgefüllt sind und ich mich gemütlich auf die Couch fallen lassen kann. Eine große Tasse Tee und Teller voll mit meinen Weihnachtsbäckereien… Ach das habe ich mir dann verdient.

Heute habe ich noch köstliche Mürbteigkekse mit weißer Schoko-Obers-Creme für euch. Diese kleinen Leckereien gehören schon seit einigen Jahren auf unseren Weihnachtsteller. Also das heißt, die werden jährlich immer wieder gezaubert. Ganz einfach, weil sie soooo gut sind. ❤

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Zarte Mürbteigkekserl mit Orange, darauf eine weiße Schoko-Obers-Creme, die mit Vanille und Orangenlikör verfeinert wurde. Ach das klingt ja schon mal gut. Dann werden die Schokocremespitzen noch mit weißer Schokolade überzogen und mit dunkler Schokolade verziert. Etwas Fingerspitzengefühl ist da schon gefragt, aber das ist ja kein Problem für uns. Mit etwas Übung schauen die Schoko-Spitzen sehr schön aus. Auf jeden Fall schmecken sie göttlich, auch wenn mal die ein oder andere Spitze nicht so schön ist.

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Na wollt ihr eure Liebsten mit einer besonderen Weihnachtsbäckerei verwöhnen?

Ab in die Küche, dann gehen sich die Schokospitzen bis Heilig Abend noch locker aus.

Hier das Rezept: (für ca. 80-100 Stück)

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 50 g Staubzucker
  • 100 g Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz

Für die Creme:

  • 500 ml Obers (Sahne)
  • 500 g weiße Kuvertüre
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 4 EL Orangenlikör

Zum Überziehen:

  • ca. 300 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Die Fülle am besten einen Tag vorher zubereiten

Obers aufkochen. Die weiße Kuvertüre hacken und im Obers auflösen. Orangenlikör zugeben und pürieren. Zugedecket mindestens 8-10 Stunden kühl stellen.

Für den Teig alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Kreise ausstechen und bei 170°C ca. 10-12 Minuten lang backen.

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Kekse abkühlen lassen und auf einer Platte auflegen.

Die Creme mit einem Handmixer dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).  Die Creme in einen Spritzsack mit glatter Tülle füllen und auf die runden Keksscheiben dressieren.

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Für ca. 1 Stunde kühl stellen.

Die weiße Schokolade hacken und im Ofen bei 50°C schmelzen lassen. Die Schokolade darf nicht zu heiß sein (am besten 29°C).

Die Cremespitzen in die flüssige Schokolade tauchen und fest werden lassen.

Die dunkle Kuvertüre schmelzen (ich mache das immer gleich in einem kleinen Plastikbeutel, den ich in heißes Wasser gebe). Spitze abschneiden und die Spitzen damit verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Das schmeckt nach Weihnachten! Bratapfeldessert mit Apfel-Amaretto-Sabayon

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Die dritte Kerze brennt und der Heiligabend rückt näher und näher. Ach wie die Zeit vergeht.

Daher wird es schon ganz weihnachtlich bei mir.  Heute habe ich ein leckeres und festliches Bratapfeldessert für euch. Der Bratapfel wird mit einem knusprigen Mandel-Zimtkeks und einer leichten Sauerrahmmousse kombiniert. Dazu gibt es noch eingelegte Rumrosinen und eine Apfel-Amaretto-Sabayon. Eine himmlische Verführung!

Ein geliebter Klassiker, neu interpretiert! Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich Bratäpfel abgöttisch liebe. ❤

Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich wohl mein Leben lang in guter Erinnerung behalten. Was verbindet ihr mit Bratäpfel?

Wenn ihr Bratäpfel auch so gern habt, dann schaut euch doch mal meinen Bratapfel-Haselnuss-Kuchen an. Da herrscht dann Nachback-Plicht.

Die Zubereitung ist wieder einmal nicht schwierig. Es sind nur einige Komponenten die zusammenkommen müssen.

Für dieses Desser benötigt ihr für die Mousse eine Silikonform mit Halbkugelmulden (könnt ihr ganz einfach online bestellen).  Sonst bekommt ihr keine schöne Form und das Dessert schaut nicht so himmlisch aus.  Wenn die Äpfel zusammengestzt sind, stecken für noch Ästchen aus Schokolade in die Creme. Sieht doch wirklich süß aus, finde ich!

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Also ran an die Äpfel, meine Lieben und los!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 8 Portionen)

Für die Sauerrahmmousse:

  • 150 g Schlagobers
  • 250 g Sauerrahm
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 3 Blatt Gelatine

Für die Mandel-Zimtkekse:

  • 100 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Mehl
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz
  • etwas Eiklar zum Bestreichen
  • etwas Zimtzucker zum Bestreuen

Für die Bratäpfel:

  • 4 kleine Äpfel mit roter Schale
  • etwas Butter und Zucker für das Blech
  • ein kleines Stückchen Marzipan
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 EL Rum
  • etwas Apfelsaft

Für die Sabayon:

  • 2 Eidotter
  • 2 EL Zucker
  • ca. 100-120 ml Apfelsaft
  • 2-3 EL Amaretto

Für die Deko:

  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für die Mousse

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Obers steif schlagen. 100 g Sauerrahm, Zucker und Orangensaft erhitzen. Gelatine darin auflösen. Restlichen Sauerrahm, Vanillemark und Orangenabrieb unterrühren. Geschlagenes Obers unterheben. Creme in die Mulden der Silikonform füllen (wir brauchen eine Silikonform mit 8 Halbkugelmulden – 5 cm) ). Für ca. 2-3 Stunden kühl stellen.

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Für die Kekse:

Butter, Zucker, Salz, Eidotter, Zimt, Mandeln und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und daraus Kekse (ca. 5 cm) ausstechen. Teigkreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Eiklar bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Bei 160°C Heißluft ca. 10 Minuten goldbraun backen.  (Wenn Teig übrig bleibt einfach Sternchen oder andere Motive ausstechen und mitbacken).

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Für die Bratäpfel:

Rum, Zucker und Apfelsaft erhitzen. Rosinen zugeben und ziehen lassen.

Äpfel halbieren, Kerngehäuse herauslösen und die Löcher mit etwas Marzipan füllen. Ein kleines Blech gut mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen. Die Äpfel mit der Schnittfläche aufs Blech setzen.  Die Äpfel mit etwas Rumrosinensud beträufeln. Im Ofen ca. 25-30 Minuten lang weich garen (immer wieder mit etwas ausgetretener Flüssigkeit begießen).

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Die Bratäpfelhälften auf die Teller setzen. Einen Teil der Rosinen in die Äpfel geben. Den Rest samt den Sud um die Äpfel herum verteilen. Auf jedem Apfel einen Keks legen. Die Sauerrahmmousse vorsichtig aus den Förmchen drücken und auf die Kekse setzen.  Mit etwas Zimtzucker bestreuen.

Für die Deko

Die Schokolade in einem kleinen Plastikbeutel geben und in heißem Wasser schmelzen lassen. Vorne ein kleines Stück abschneiden und damit kleine „Ästchen“ auf ein Backpapier aufspritzen (da könnt ihr kreativ sein). Die Schokolade fest werden lassen (kühl stellen) und  vorsichtig vom Papier lösen. Die Ästchen oben in die Creme stecken.

Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Metallkessel geben und über heißem Wasserbad dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).

Die Sabayon zu den Bratäpfeln servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen besinnlichen dritten Adventsonntag!

Lena ❤

 

Kleine Glücklichmacher! Schoko-Mokka-Biskuits

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Diese süßen, kleinen, cremigen Schokoträumchen hab ich am Wochenende gezaubert. Ach wir waren alle hin und weg beim Reinbeißen. Schokokekse gefüllt mit einer aromatischen Mokka-Schoko-Ganache mit einem Hauch Orange. Die sind soooo gut, glaubt mir. Also für alle die Schokolade mögen, lege ich diese Träumchen ans Herz. ❤

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Ganache muss nur einige Stunden im Vorhinein gemacht werden (oder auch schon einen Tag vorher). Dann wird der Schokokeksteig zu kleine Kügelchen gerollt, in gehackten Nüssen gewälzt und gebacken. Die fertig gebackenen Kekserl brauchen dann nur noch mit der Ganache gefüllt werden. Et voilà – der Schokogenuss ist perfekt.

Perfekt zum wärmenden Tee in der Vorweihnachtszeit. Da ist die Keksdose bestimmt bald wieder geleert. Na dann heißt es bei mir nochmal ran ans Backen. Ich finde ja, wenn Weihnachtsbäckereien so gut sind, kann man sie ruhig zweimal backen. Damit auch alle in den Genuss kommen und genug kriegen.  Am Heiligabend sollen ja auch noch ein paar süße Leckereien auf den Keksteller sein.

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Schokolust? Dann ab in die Küche!

Hier das Rezept: (für ca. 40-50 Stück)

Zutaten:

Für die Schoko-Biskuits:

  • 150 g Butter, weich
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Rum
  • ca. 150 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse

Für die Mokka-Schoko-Ganache:

  • 250 ml Obers
  • 4-5 TL löslisches Mokka/Espressopulver
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1-2 EL Orangenlikör, nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Ganache für die Füllung zu. 

Dafür Obers mit Mokkapulver aufkochen. Beide Schokosorten klein hacken und in eine Schüssel geben. Aufgekochten Mokkaobers über die Schokolade gießen und schmelzen lassen. Orangenabrieb und Likör zugeben und alles schön glatt rühren.  Die Creme zugedeckt für einige Stunden (6-7 Stunden oder über Nacht)  kühl stellen.

Jetzt machen wir unseren Teig für die Schoko Biskuits.

Dafür die weiche Butter mit Vanillemark und Zucker cremig rühren. Die Eidotter untermixen. Mehl mit Nüssen, Kakao und Backpulver mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss den Rum unterrühren.

Aus dem Teig mit den Händen 80-100 traubengroße kugeln rollen, diese dann mit einer Seite in die gehackten Nüsse drücken und nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche setzen.

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Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mokka-Schoko-Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf der Hälfte der Biskuits aufspritzen. Restliche Biskuit daraufsetzen.

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Kühl und trocken lagern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Feines aus der eigenen Backstube! Schoko-Maronen-Törtchen mit Preiselbeeren

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Ein Törtchen, das glücklich macht! ❤

Diese kleinen Törtchen sind ein wahrer winterlicher Genuss. Voller Aromen und Zutaten, die uns die Vorweihnachtszeit versüßen. Meine Eltern waren von diesem Dessert, das es heute bei uns zum Nachmittagskaffee gab restlos begeistert. Ich natürlich auch.

Wie viele andere Desserts, die euch schon vorgestellt habe, ist dieses super vorzubereiten. Also auch für die Festtage bestens geeignet. Dazu macht es noch einen besonderen Eindruck und lässt eure lieben Gäste staunen.

Die Törtchen bestehen aus einem leichten Schokobiskuit, darauf kommt eine cremige Schoko-Maroni-Moussse. Das nussige Maronenpüree wird in dünnen Fäden auf das Backwerk gespritzt. Und in die Mitte geben wir dann noch ein aromatisches Preiselbeerragout. Dekorativ und delikat!

Die Zubereitung ist relativ einfach und unkompliziert. Ihr braucht jedoch einige Portionsringe für die Törtchen. Die Anschaffung solcher Ringe ist es wirklich wert. Ich benutze diese sehr oft –  meist für Törtchen (süß oder pikant) und  zum Anrichten sind sie auch ideal.

Das Maronenpüree kaufe ich tiefgekühlt und lasse es dann über Nacht komplett auftauen. Dann müsst ihr es mit etwas Obers cremig mixen, damit ihr es durch euren Spritzbeutel drücken könnt und eure Törtchen schön verziert werden.

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Also entführt eure Liebsten in die winterliche Welt der Schokolade und Maroni! Sie werden euch dafür lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Schokobiskuit:

  • 3 Eier
  • 50 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Kakao

Für die Mousse:

  • 100 g Schokolade, (ich nehme gerne Zartbitter)
  • 2 Blatt Gelatine
  • 2 Eidotter
  • 50 g Staubzucker
  • 2 EL Orangenlikör
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb
  • 150 g Maronenpüree (gibts tiefgekühlt von Iglo – auftauen lassen)
  • 300 g Obers

Für das Preiselbeerragout: 

  • 50 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 1/2 Vanilleschote
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Johannisbeersaft
  • 1 Handvoll frische Cranberries
  • 3-4 EL Preiselbeeren
  • 1-2 TL Maizena
  • 200 g Maronenpüree (aufgetaut)
  • etwas Obers
  • geraspelte Schokolade

Zutaten:

Für den Schokobiskuit

Eier und Zucker schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter den Eischaum heben. Den Teig auf ein kleines (20×20 cm) mit Backpapier  belegtes Blech streichen und bei 160°C (Heißluft) ca. 10-15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Aus dem Teig 6-8 Kreise ausstechen. Je einen runden Biskuitboden in Portionsringe legen. Je 1 TL Preiselbeeren daraufgeben.

Für die Mousse

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.  Eidotter mit Staubzucker, Orangenlikör und Abrieb über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (ca. 5 Minuten). Gelatine in dem warmen Eischaum auflösen. Dann die flüssige Schokolade und das Maronenpüree nach und nach unterrühren. Danach den Obers cremig steif schlagen und unterheben.  Die Mousse auf den Biskuit in die Portionsringe füllen. Für ca. 2 Stunden kühl stellen.

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Für das Preiselbeeren-Ragout

Den Zucker karamellisieren lassen, Vanille, Zimt und Sternanis zugeben. Mit Rotwein und Johannisbeersaft ablöschen. Cranberries und Preiselbeeren zugeben und leicht köcheln lassen (ca. 5 Minuten). Maizena mit etwas Johannisbeersaft anrühren und damit leicht binden. Abkühlen lassen.

Die Ringe vorsichtig von den Törtchen lösen. Maronenpüree mit etwas Obers glatt mixen, bis es schön cremig ist (sonst lässt es sich nicht spritzen). Das Maronenpüree in einen Spritzbeutel (mit kleiner Lochtülle) füllen. Das Püree am Rand spiralförmig auf die Törtchen spritzen. Dabei die Mitte frei lassen.

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Das Preiselbeerragout in die Mitte verteilen und die Törtchen mit etwas geraspelter Schokolade bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Traumschön! Baumkuchentassen mit Mokkacreme und Orangensabayon

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Süße Wünsche werden wahr! ❤

Heute zum ersten Advent habe ich ein ganz besonderes Dessert für euch. Eine Mokkacreme im Baumkuchenmantel und dazu noch eine fruchtige Orangensabayon. Mit viel Liebe zum Detail in der eigenen Backstube gezaubert. Ich finde im Tassen-Look machen die Cremetörtchen eine sehr gute Figur. Was meint ihr?

Baumkuchen gehört für mich einfach jedes Jahr mit zur Weihnachtszeit. Ob kleine Baumkuchenwürfel, gefüllte Röllchen oder ein Parfait, das sich im Baumkuchenmantel versteckt… Diese gestreifte Köstlichkeit ist einfach immer ein Hochgenuss in der kalten Jahreszeit.  Habt ihr schon mal Baumkuchen selbst gebacken? Noch nicht… keine Sorge, es ist ganz einfach. Das Aussehen ist wie immer spektakulärer als die Zubereitung. Ein Teig, der mit Marzipan und Orange verfeinert wurde, wird Schicht für Schicht unter dem Backofengrill kurz goldbraun gebacken, bis man am Ende diesen „Baumstamm“ hat.  Es erfordert zwar wieder etwas Geduld bis die Schichten gebacken sind, aber wie bei den meisten Leckereien, die ich euch vorstelle, lohnt sich der Aufwand. Vom Baumkuchen bleibt dann meist immer etwas übrig, den friere ich dann gerne ein und hole ihn nach Belieben wieder heraus und zaubere eine weitere Baumkuchenköstlichkeit.

Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem raffinierten Dessert für euer Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Dessert nur empfehlen. Den Baumkuchen könnt ihr auch schon Tage vorher zubereiten und einfrieren. Formen und füllen könnt ihr eure Tassen auch schon einen Tag vorher und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sabayon wird am heiligen Abend dann nur noch frisch aufgeschlagen und eure Liebsten werden verzaubert sein. Also ein gutes Dessert zum Vorbereiten, dass ihr dann nur noch gekonnt in Szene setzen dürft.

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Hier das Rezept für meine Tässchen:

Zutaten: (für ca. 8 Tassen – Baumkuchen reicht aber für mehr)

Für den Baumkuchen:

  •  220 g Butter, weich
  • 10o g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 150 g Marzipan
  • 50 ml Milch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Mehl
  • 70 g Maizena

Für die Creme:

  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier, getrennt
  • 50 ml Milch
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • 200 g Mascarino
  • 200 g Obers

Für die Sabayon:

  • 3 Eidotter
  • 70 g Zucker
  • Saft von 2 Orangen (ca. 150 ml )
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für den Baumkuchen

Die weiche Butter mit dem Staubzucker cremig mixen.  Vanillemark, Orangenabrieb, Rum und Salz untermixen. Die Eidotter nach und nach unterrühren (ca. 3-5 Minuten untermixen).  Marzipan in Stücke zerteilen und mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die Marzipanmischung unter die Buttermasse rühren. Das Eiklar halb steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Das Mehl mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse heben.

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Dan Backofengrill vorheizen. Eine dünne Teigschicht gleichmäßig in eine gefettete Kastenform verstreichen. Teigschicht unter dem heißem Backofengrill etwa 1-2 Minuten goldbraun backen. Eine weitere dünne Teigschicht auf die bereits gebackene Schicht streichen und ebenso backen. Auf diese Weise weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

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Die Form sollte bis zum Rand gefüllt sein. Den Baumkuchen erkalten lassen. Ich gebe den Baumkuchen nach dem Auskühlen immer noch ca. 30 Minuten in den Tiefkühler, damit er sich dann besser aufschneiden lässt.

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Den Baumkuchen der Länge nach in möglichst dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.

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So wie bekommen wir jetzt unseren Tassen-Look hin?

Vom Baumkuchen Kreise in Größe von Espresso (Kaffeetassen) ausstechen und als Boden in die Tassen legen. Die Kuchenstreifen zurechtschneiden und auf die Böden  in die Tassen legen.

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Für die Creme 

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen. Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Eidotter mit der Milch, Espressopulver, Amaretto und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Gelatine Blatt für Blatt darin auflösen. Geschmolzene Kuvertüre  und Mascarino unterrühren. Schlagobers steif schlagen und mit dem Eischnee unter die Creme heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und in die Tassen einfüllen. Die Tassen für mind. 2 Stunden kühl stellen.

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Wie machen wir unsere Henkel? Aus dick geschnittenen Baumkuchenstücken mit zwei unterschiedlich großen Kreisaustechern Henkel herstellen.

Die gekühlten Tassentörtchen aus den Tassen heben (am Rand mit Messer leicht lösen, dann gehen sie ganz leicht raus). Ihr könnt die Tassen aber auch vor dem Füllen mit Frischhaltefolie auslegen, dann kann sie auch leicht herausheben.

Die Henkel mit geschmolzener dunkler Kuvertüre an den Baumkuchentassen befestigen (kurz andrücken). Fest werden lassen.

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Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Schneekessel geben und über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (mind. 5 Minuten). Zum Schluss Orangenlikör unterrühren.

Die Sabayon mit Orangenfilets zu den Tassen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich wünsche euch allen einen bezaubernden und leckeren Adventsbeginn!

Lena ❤