Feiner Winterkuchen! Salzkaramell-Knusper-Cheesecake mit Äpfeln und Pekannüssen

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Ein Leckerei für meine Liebsten ❤ Ganz winterlich präsentiert sich dieser Schatz. Gestern war es wieder einmal Zeit einen köstlichen Kuchen aus dem Ofen zu zaubern. Da ich gestern mal einen freien Tag hatte und es draußen ja brrrrr so kalt und ungemütlich war… habe ich den Tag ganz einfach in der Küche verbracht. Der Backofen war fast den ganzen Tag im Einsatz.. Ach da war es so schön warm in meiner Backstube. Ich glaube, ich werde mich immer fleißig in die Küche verziehen, wenn es draußen so kalt ist.

So was habe ich also gebacken? Es wurden gleich mal Weihnachtskekserl gezaubert. Tja, morgen haben wir ja schon den ersten Advent, und unsere Keksetagere muss doch immer schön gefüllt sein. Vanille-Karamell-Kekse und hübsche Tannenbäumchen landeten also schon mal in den Keksdosen. Die Rezepte folgen natürlich in den nächsten Tagen.

Seid ihr auch solche fleißigen Weihnachtsbackfeen, die immer auf der Suche nach neuen Kreationen sind? Wenn ja, dann werdet ihr glücklich mit meinen vielen Weihnachtsbäckereien sein. Ich hoffe, ich kann euch etwas begeistern.

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So jetzt zu diesem bezaubernd leckeren Kuchen. Ein kleines Experiment, das super geglückt ist. Ich habe einige meiner absoluten Lieblingszutaten in einen Kuchen gepackt. Zuerst einmal ein knuspriger Keksboden mit Zimt, darauf ein fabelhafter! Salzkaramell mit Pekannüssen und dann kommen auch noch geschmorte Äpfel darauf… Ach das klingt doch jetzt schon so lecker. Als ob das nicht schon genug wäre, habe ich darüber noch eine cremige Cheesecake-Masse gegeben. Fertig gebacken und ausgekühlt, wird dieser Kuchen noch von einem süßen Obershäubchen gekrönt.

Da gönnten wir uns dann alle ein schönes Stückchen davon… und wurden zum Adventskaffee verzaubert.

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Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Springform 20 cm)

Für den Keksboden:

  • 150 g Kekskrümel (Butterkekse, ich habe selbstgemachte Mürbteigkekse verwendet)
  • 1/2 TL Zimt
  • 75 g Butter, zerlassen

Für die Karamellsauce:

  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 1 TL Fleur de Sel
  • 150 g Pekannüsse

Für die Apfelmasse:

  • 3-4 Äpfel (je nach Größe)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für die Cheesecake-Masse:

  • 250 g Frischkäse
  • 100 g Topfen
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für das Cremehäubchen:

  • 250 g Obers (Sahne)
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Für den Keksboden die Kekskrümel mit dem Zimt und der zerlassenen Butter verrühren. Die Masse in die Form drücken (einen kleinen Rand formen). Bei 160°C ca. 6-8 Minuten lang backen.

Für die Karamellsauce den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen (bis er vollständig flüssig ist, es sollten keine Zuckerklümpchen mehr zu sehen sein). Dann die Butter einrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Rühren bis ein cremiger Karamell entsteht. Fleur de Sel untermischen.  Jetzt nach und nach den Obers zugießen  und bei niedriger Hitze zu cremigen Karamell einkochen (dauert ca. 5-8 Minuten).  In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen (der Karamell dickt beim Abkühlen ein).

Die Pekannüsse grob hacken. Die Karamellsauce (etwas für die Deko übrig lassen) auf den Keksboden verteilen.

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Die gehackten Nüsse darauf geben.

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Die Äpfel in Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Äpfel zugeben und mit dem Zucker dünsten lassen (ca. 5-8 Minuten). Mit Zimt, Kardamom Orangenabrieb verfeinern.

Für die Cheesecake-Masse Frischkäse mit Topfen, Zucker cremig rühren. Die Eier unterrühren. Mit Vanille und Orangenabrieb verfeinern. Die Masse in die Form auf die Nüsse geben und glatt streichen.

Bei 160°C ca. 30 Minuten lang backen. Vollständig abkühlen lassen. (1-2 Stunden) Aus der Form nehmen.

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Für das Cremehäubchen den Obers mit dem Vanillezucker cremig steif schlagen und schön auf dem Cheesecake verteilen.

Mit der übrigen Karamellsauce beträufeln und mit ein paar Pekannüssen bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 


 

Noch ein kleiner Hinweis meine Lieben:

Mit diesem Rezept nehme ich beim Blogevent „In der Gewürzbäckerei“ von Kirasols Kitchen teil.

Da in diesem Kuchen so viele wunderbare Weihnachtsgewürze, wie Zimt, Kardamom, Vanille und Orange stecken, gehört es doch einfach in die Gewürzbäckerei.

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Liebelei mit roten Beeren! Cranberry-Muffins mit kandiertem Ingwer und Gewürzstreuseln

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Die nordamerikanischen Verwandten der Preiselbeeren warten nur darauf, Naschkatzen (wie mich) in süßen Leckereien zu verzücken.

Mit diesen kleinen Köstlichkeiten wird jeder Nachmittagskaffee zum ganz besonderen Genussmoment. ❤

Cranberrys – die festen Beeren haben sich in den letzten Jahren zur In-Frucht gemausert. Kein Wunder schließlich sollen sie vor den Spuren des Alters schützen. Ich liebe Cranberrys! Momentan haben wir ja das Glück, diese Beeren auch frisch zu bekommen. Wir haben gleich mehr Cranberrys eingekauft und auf Vorrat eingefroren, damit wir noch lange köstliche Leckereien damit zaubern können. So ganz einfach machen es uns diese Beeren aber nicht, denn erst gekocht entfalten sie ihren Geschmack. Roh sollte man sie also nicht essen, da sie wirklich sehr sauer und herb sind. Erst gegart und gezuckert kann man sie wie Preiselbeeren verwenden.

Diese Muffins sind wirklich ganz simpel und schnell gezaubert. Zuerst machen wir unsere Gewürzstreusel dann wird der Teig angerührt, in dem wir dann unseren kandierten Ingwer und die Cranberries verstecken. Ich mag die Kombination wirklich sehr gerne, falls ihr aber Ingwer nicht so gerne in süßen Speisen mögt…einfach weglassen.

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Auch Lust mit diesen roten Frucht-Stars zu backen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für acht normale Muffins oder 16 Mini-Muffins)

Für die Streusel:

  • 60 g brauner Rohrzucker
  • 60 g Dinkelmehl
  • 40 g kalte Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardmom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für den Teig:

  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g brauner Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 30 ml Öl
  • 1 Ei
  • 85 ml Milch
  • Abrieb und Saft einer 1/2 Bio-Orange
  • 20 g kandierter Ingwer
  • 2 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung:

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Kalt stellen.

Die Cranberries in einem Topf mit Zucker und Wasser leicht köcheln lassen (ca. 5 Minuten). Abkühlen lassen.

Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen.  Zucker mit dem Öl und dem Ei aufschlagen. Milch, Vanillezucker, Orangenabrieb und Orangensaft kurz untermixen. Dann die Mischung zum Mehl geben und unterrühren (mit dem Gummispachtel). Den kandierten Ingwer in kleine Stücke schneiden und zum Teig geben. Die Cranberries unterheben (nur zweimal einrühren).

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Die Mulden eines Muffinblechs mit Butter befetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig einfüllen und die Streusel darauf verteilen.

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Die Muffins bei 160°C ca. 20-25 Minuten lang backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Für meine Schleckermäulchen! Lebkuchen-Panna-cotta mit Rumfrüchten und Meringue-Splittern

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Lasst uns froh und munter sein und uns auf was Süßes freun…. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist ein köstliches Desser für uns da! ❤

Heut gibts schon mal ein weihnachtlich angehauchtes Dessert. Na es ist doch auch bald soweit… Also in meiner Backstube hat die Weihnachtszeit jedenfalls schon begonnen. Es duftet nur so von weihnachtlichen, warmen Gewürzen, die unsere Gemüter auf die heimelige Zeit einstimmen.

Birnen, Pflaumen, Mandarinen und Cranberries werden hier in einem Sud aus Rotwein, Rum und Gewürzen mariniert. In Kombination mit der Lebkuchen Panna-cotta eine Versuchung für die Sinne. Und damit meine Schleckermäulchen sich wie im siebten Himmel fühlen, gibt es noch zuckersüße Meringue-Splittern dazu.

Die Zubereitung der drei Komponenten ist relativ einfach, erfordert nur etwas Vorbereitung. Ein paar Stunden Geduld beweisen, damit die Panna cotta fest wird, und schon kann das Naschen los gehen!

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Sieht doch gut aus. Schmeckt auch so!

Auch Lust auf ein himmlisches Dessert?

Hier das Rezept: 

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Panna cotta:

  • 400 g Obers
  • 3 Blatt Gelatine
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Orangenlikör

Für die Rumfrüchte:

  • 200 ml Rotwein
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Rum
  • 1/2 Bio-Orange
  • 80 g Zucker
  • 1 Birne
  • 2 Pflaumen
  • 1 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2 Mandarinen

Für die Meringue-Splittern:

  • 2 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 70 Kristallzucker
  • 70 g Staubzucker

Zubereitung:

Für die Panna cotta den Obers mit dem Lebkuchengewürz und Zucker leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Orangenlikör unterrühren. In vier Förmchen füllen (ich habe normale Tassen genommen und diese mit Frischhaltefolie ausgelegt). Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für die Rumfrüchte die Schale der Orange dünn abziehen und in Streifen schneiden. Zucker hellbraun karamellisieren, mit Wein und Orangensaft ablöschen. Vanillemark und Orangenschale zugeben und alles um die Hälfte einkochen lassen. Zum Schluss die Cranberries 2 Minuten lang mitköcheln lassen. Dann den Rum einrühren und auskühlen lassen. Das Obst in Spalten schneiden und in den Sud geben. Mindestens 2 Stunden lang marinieren lassen.

Für die Meringuesplittern das Eiklar sehr steif schlagen, dabei den Kristallzucker und Salz einrieseln lassen. Zum Schluss den Staubzucker unterheben. Die Masse mit einer Palette dünn auf eine Silikonmatte (Backpapier geht auch) streichen. Bei 110° C ca. 30-35 Minuten trocknen lassen. Abkühlen lassen und in Stücke brechen.

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Die Panna cotta mit den Rumfrüchten und den Meringue-Splittern anrichten und genießen!

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Wenn ihr euch fragt, wieso die Panna cotta oben dunkler ist… ganz einfach – das Lebkuchengewürz hat sich beim Kühlen nach unten abgesetzt und somit haben wir diese Optik. Naja, ich finde es eigentlich ganz schön, auch wenn es nicht gewollt war.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Mein Lieblings-Wohlfühl-Essen! Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel

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Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Bei mir sind es Mamas Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel. Ein Gericht, das schon seit meiner Kindheit immer wieder auf den Tisch kommt und mein Herz erwärmt. ❤

Als ich letztens wieder mal fürs Wochenende nach Hause kam, hat mir Mama meine Topfenknödel gezaubert. Ach ich war begeistert und restlos zufrieden. Da kommt man doch immer wieder gerne heim!

Da mein Liebster keine Topfenknödel mag (wie kann man nur???) gibt es sie bei mir nicht sehr oft. Da ich aber letztes Wochenende einmal alleine war, hab ich die Chance sofort genutzt und meine Topfenknödel gezaubert. Obwohl es so ein einfaches Essen ist, ist es doch immer wieder etwas Besonderes, wenn sie auf den Teller landen.

Das Rezept ist von meiner lieben Mama und bei mir schon im Köpfchen gespeichert. Die Masse ist im Nu angerührt, dann werden die Knödel schön langsam gekocht und zum Schluss noch in aromatischen Nuss-Zimt-Brösel gewälzt. Ein Gedicht! Ach ich hab schon wieder Lust drauf!

Dazu gibt es bei uns oft ein leckeres Obstkompott (diesmal Äpfel mit Mango und Granatapfel), aber am allerliebsten hab ich ein selbstgemachtes Apfelmus dazu. Es bieten sich aber auch noch eine fruchtige Himbeersauce oder für die ganz Süßen unter euch würde ich eine Schoko-oder Nougatsauce vorschlagen. Na wie wäre das?

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Habt ihr Lust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 10 Knödel)

Für die Knödel:

  • 400 g Topfen (ich nehme meistens einen Magertopfen)
  • 60 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 1 Bio Zitrone, Abrieb

Für die Brösel:

  • 2-3 EL Butter
  • 150 g Semmelbrösel
  • 150 g Haselnüsse, gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Knödel in eine Schüssel geben und vermixen.

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser leicht salzen. Mit einem Eisportionierer Knödel von der Masse abstechen und ins leicht siedende Wasser geben. Die Knödel ca. 8-10 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Für die Brösel

Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Nüsse, Zimt und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen. Mit etwas Orangenabrieb verfeinern.

Die Knödel aus dem Wasser heben und vorsichtig in der Bröselmischung wälzen.

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Die fertigen Topfenknödel nach Belieben mit Kompott oder Apfelmus servieren. Dazu noch ein Tässchen Kaffee und das Glück ist perfekt!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Unser Festdessert mit Herz! Millirahmstrudel mit eingekochten Gewürzkirschen und Portweinsabayon

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Meine Familie und ich liiieben dieses Gericht und alles was wir damit verbinden! Millirahmstrudel kommt bei uns schon seit langer Zeit an besonderen Tagen auf die Teller und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ein Dessert mit ganz viel Herz, sagen wir immer so schön. Da es unsere Seelen erwärmt und einfach bei jedem Bissen glücklich macht. ❤

Der Millirahmstrudel ist unser Familienrezept, das unseren Vorlieben entspricht. Wir bevorzugen guten Blätterteig und eine luftige Topfen-Rahmfüllung, die beim Backen nur so in die Höhe sprießt. Die edlen Begleiter habe ich mir mit der Zeit dazu ausgedacht. Viel guter Portwein und die feinsten Gewürze kommen zum Einsatz – ein bisschen Dekadenz muss ja hin und wieder sein!

Wir essen diesen Seelenschmeichler am liebsten in den kalten Jahreszeiten. Für euch habe ich es jetzt im Herbst schon einmal gezaubert und um die Weihnachtszeit herum (an den Weihnachtstagen) kommt es bestimmt wieder auf den Tisch. Diese Nachspeise ist einfach in der Zubereitung, erfordert aber etwas Aufwand und viel Liebe. Wir mögen es deswegen so gerne weil die drei Komponenten wirklich perfekt miteinander harmonieren. Ein himmlisch luftiger Strudel mit warmen aromatisch eingekochten Gewürzkirschen und einer fein aufgeschlagenen Portweinsabayon. Ein Traum von einer Süßspeise, finden wir!

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Hier ist das Rezept:

Zutaten:

Für den Millirahmstrudel:

  • 2 Blätterteigrollen (gekauft in guter Qualität oder selbstgemacht, wenn ihr viel Zeit habt)
  • 100 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier, getrennt
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • etwas Butter zum Bestreichen

für den Milliguss:

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 5 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Sabayon:

  • 250 ml Portwein
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Für den Millirahmstrudel die Butter mit 100 g vom Zucker cremig mixen. Die Eidotter einzeln unterschlagen. Den Topfen und den Sauerrahm zugeben und untermixen. Jetzt haben wir schon mal eine cremige Masse. Mit etwas geriebenen Zitronenabrieb verfeinern. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine große Auflaufform mit Butter ausstreichen. Einen Blätterteig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung hineingeben und mit dem zweiten Blätterteig bedecken (ich schneide mir davon immer ein kleines Stückchen ab und steche Herzchen aus, die ich dann extra backe).  So jetzt alles mit etwas zerlassener Butter bestreichen und bei 160°C ca. 15 Minuten lang backen.

Für den Guss die Milch aufkochen. Die Eier mit dem Zucker und Zimt vermengen, dann unter die Milch rühren. Den Strudel herausnehmen und mit dem Milchguss übergießen (Achtung die Form darf nicht zu niedrig sein, sonst rinnt der Guss aus der Form hinaus). Jetzt noch weitere 45-50 Minuten lang backen, bis der Strudel schön goldbraun und aufgegangen ist (Der Guss ist vollständig vom Strudel aufgesaugt worden).

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

Für die Sabayon den Portwein mit 1 EL Zucker auf die Hälfte einkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, dem Orangenabrieb und etwas Saft in einer großen Metallschüssel verrühren. Die Schüssel über heißem Wasserbad stellen und das Sabayon aufschlagen. Dann nach und nach den warmen Portwein unter Rühren zugeben und das Sabayon fertig schaumig aufschlagen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

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Den Strudel mit Puderzucker bestäuben und in Stücke teilen.

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Den Strudel mit den warmen Kirschen und der Portweinsabayon schön anrichten und nach Belieben mit einer Tasse Kaffee servieren.

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Fragt ihr euch, wo ich dieses schöne florale Geschirr herhabe? Ich habe mich die letzten Tage wie ein kleines Mädchen gefreut, als der Postbote mit einem großen Päckchen bei mir klopfte und mir mein Geschenk überreichte. Ich bekam diese wunderbaren Teller von der Firma Villeroy & Boch für die Blogparade „Festliches Menü“ geschenkt. Ich hab schon wieder so ein breites Grinsen aufgesetzt, wenn ich an die hochwertigen Teller denke, die normalerweise nicht in meiner Preisklasse liegen.  Ein großes Merci!

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Wir freuen uns alle jetzt schon auf die Weihnachtszeit, wenn wir diese Süßspeise wieder genießen dürfen!

Mit unserem Liebling nehme ich voller Freude an der Blogparade „Festliches Menü“ teil.

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Mir war sofort klar, dass ich unbedingt diese süße Verführung mit euch teilen möchte. Da jedes Essen ohne Nachspeise einfach nicht komplett ist, musste natürlich für ein festliches Menü ein noch festlicheres Dessert her. Dieser Millirahmstrudel mit seinen feinen Begleitern ist für uns der Star am Tisch!

Vielleicht seid ihr ja auch schon bald so begeistert wie wir und zaubert dieses Gericht festlich auf eure Teller!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein unsagbar köstlicher Liebling! Birnentarte mit Zimt

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Bitte sprecht mir nach: „Ich habe eine Tart o poaar e kanell gezaubert“. Klingt doch schön, oder? Da fühlt man sich gleich der kleinen Französin in sich ein bisschen näher…. Und jeder Bissen ist ein wahrer Genuss!

Heute habe ich wieder ein grandioses Tarterezept für euch. Eine Tarte, die ich schon seit vielen Jahren gerne backe und die mich immer wieder aufs Neue begeistert.

Ein Dinkelmürbteig, darauf kommt eine cremige Topfen-Eiercreme und belegt wird alles mit köstlichen Birnen.  Dann ab in den Ofen…. gespannt warten bis die Tarte fertig gebacken ist und der Duft durch die Küche strömt. Ein herrlicher Herbstgenuss! ❤

Diese Tarte ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon so einige Varianten davon gezaubert. Der Teig und die Fülle bleiben ziemlich unverändert. Anstatt der Birnen nehmt ihr einfach ein Obst eurer Wahl. Meine Himbeertarte mit Limette habe ich euch ja schon vorgestellt.

Auch Ribisel, Nektarinen, Brombeeren, Kirschen oder Heidelbeeren machen sich sehr gut als Belag Wenn ihr Äpfel, Zwetschken, Marillen oder Feigen… verwenden möchtet, solltet ihr das Obst vorher kurz mit etwas Butter, Zucker und Zimt in der Pfanne dünsten lassen.

Also was auch immer ihr gerade auf dem Markt, im Garten oder im Obstkorb findet, macht aus wenigen Zutaten ein Fest im saisonalen Sinne. Unkompliziert und voller Geschmack, so mögen wir es doch am liebsten!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g Dinkelmehl
  • 2 EL Zucker
  • 120 g kalte Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Zimt

Fülle:

  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g Zucker
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 100 g Marzipan (gerieben)
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Belag:

  • 4-5 Birnen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten rasch miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Mürbteig ausrollen und eine Tarteform (am besten mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.  Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und auf den Teig geben.

Die Birnen schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Birnenhälften kurz in kochendem Wasser (etwas Zucker und Zimtstange zugeben) pochieren (3-4 Minuten). Die Birnen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Birnen längs in einschneiden, aber nicht durchschneiden und fächerartig leicht auseinaderdrücken.

Die Fächer mit der Schnittseite nach unten auf der Tarte verteilen und die Birnen mit etwas Zucker bestreuen.

Die Mandelblättchen darauf verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30-40 Minuten goldgelb backen. Etwas abkühlen lassen.

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So jetzt ist es Zeit für ein leckeres Stück Tarte.

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers mit Zimt oder selbstgemachtes Vanilleeis!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Süße Herbstmomente! Sauerrahmschmarren mit Maronieis und Cranberrykompott

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Ich liebe diese schöne Jahreszeit! ❤ Es ist Herbst und ich fühl mich pudelwohl. Die Natur erstrahlt in den wunderbarsten Herbstfarben und was gibt es Schöneres nach einem langen Spaziergang nach Hause zu kommen und sich auf einen köstlichen Nachtisch zu freuen.

Ein fluffiger Schmarren, Maroni in Form eines cremigen Eises und Cranberries, die aromatisch eingekocht wurden…Ein herbstlicher Traum!

Meine Familie und ich gönnten uns ein paar süße Momente mit diesem Leckerbissen. Das Maronieis war für mich eine Offenbarung. Ich hatte noch nie zuvor Maronieis selber gemacht, daher war ich auch sehr gespannt auf meinen Versuch, aber das Ergebnis war einfach traumhaft. Dieses Maronieis ist ab sofort mein absolutes Lieblingseis im Herbst. Also wenn ihr Maroni auch so gerne mögt wie ich, dann müsst ihr dieses Eis unbedingt nachmachen. Es lohnt sich, Ehrenwort!

Schmarren gehört für mich zu diesen geliebten Wohlfühlgerichten, die in der kalten Jahreszeit nicht fehlen dürfen. Heute kommt eine schnelle, einfache und sehr leckere Variante mit Sauerrahm in die Pfanne. Der Teig wird nur ganz kurz am Herd angebacken und dann im Ofen fertig gegart. Das Ergebnis ist ein luftig, leichter Schmarren, der mit dem Eis und dem Kompott eine tolle Kombination abgibt.

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Hier das Rezept für diesen köstlichen Nachtisch:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

Für das Maronieis:

  • 150 g Zucker
  • 150 g Maronen, gegart
  • 250 ml Milch
  • 350 ml Obers
  • Mark 1 Vanilleschote

Für den Schmarren: 

  • 250 g Sauerrahm
  • 5 Eier, getrennt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Anbacken

Für das Cranberrykompott:

  • 100 g Zucker
  • 120 g Cranberries, getrocknet
  • 150 ml Rotwein
  • Abrieb und Saft 1 Bio – Orange
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir einmal das Eis zu. Dafür den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die gegarten Maroni darin schwenken, mit Milch und Obers langsam aufgießen, Vanillemark zugeben und alles ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sich der Karamell ganz aufgelöst hat, alles in eine hohe Schüssel umfüllen und fein pürieren.  Die Mischung abkühlen lassen, bis sie wirklich ganz kalt ist. Dann in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen (dauert ca. 30 Minuten).

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Das Eis in eine Form umfüllen, abdecken und bis zum Gebrauch tiefkühlen.

Für das Kompott den Zucker karamellisieren lassen. Die Cranberries zugeben und mit Rotwein aufgießen. Orangensaft/Abrieb, Zimt und Sternanis zugeben und alles einkochen lassen (ca. 10 Minuten).

Für den Schmarren den Sauerrahm mit den Eidottern, Vanillezucker, Mehl und Salz verrühren. Eiklar mit dem Zucker steif schlagen und den Schnee unter den Teig heben. Jetzt haben wir eine ganz fluffige Masse. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig eingießen. Kurz anbacken lassen (nur 1-2 Minuten), dann ab in den Ofen. Bei 170°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis der Schmarren schön aufgegangen ist. Den Schmarren zerteilen und mit etwas Staubzucker bestäuben.

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Sofort mit dem Eis und dem Kompott servieren. Einfach nur genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Ein fruchtiges Träumchen! Mango-Kardamom-Pannacotta

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Heute habe ich ein super leckeres, fruchtiges und  vor allem ganz einfaches Dessert für euch! Es ist wieder einmal ein Dessert im Glas. Pannacotta kennen und lieben ja viele von uns. Ich mag es besonders gerne in Kombination mit einer aromatischen Frucht, wie hier mit einer köstlichen Mangosauce. Ich bereite meine Pannacotta immer mit einem Teil Joghurt zu. Dadurch wird es etwas leichter und frischer!

Zusätzlich aromatisiere ich meine Pannacotta diesmal mit Kardamom und Orange. Ich liebe ja den Geschmack von Kardamom, aber ihr könnt ihn natürlich auch weglassen (oder Zimt macht sich auch gut). Anstatt der Mango könnt ihr auch eine leckere Himbeersauce zaubern oder herbstlich eingekochte Früchte (z.B. Zwetschgen, Äpfel, Birnen) passen auch super zu der Pannacotta.  Bei diesem Dessert kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und immer wieder neue Kombinationen ausprobieren. Also viel Spaß beim Pannacotta kreeieren!

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Hier das Rezept für meine Mango-Kardamom-Pannacotta: 

Zutaten: (für 4-5 Gläser)

  • 350 ml Obers
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Kardamomsamen, leicht zerdrückt
  • 3-4 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange
  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 g griechisches Joghurt
  • 1 reife Mango, geschält, gewürfelt
  • 1 EL Vanillezucker
  • Saft 1/2 Orange

Zubereitung:

Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Obers mit dem Vanillemark, der ausgekratzten Schote, den Kardamomsamen, Zucker und Orangenabrieb aufkochen. Dann vom Herd nehmen und mind. 30 Minuten lang ziehen lassen. Die Mischung durch ein Sieb gießen und nochmal erwärmen. Die Gelatine einweichen und in dem warmen Obers auflösen. Das Joghurt unterrühren.

Die Mango mit dem Zucker und Orangensaft fein pürieren.  Je zwei Esslöffel der Mangosauce am Boden der Gläser verteilen.

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Die Pannacotta-Masse in den Gläsern verteilen. Jetzt für mind. 3-4 Stunden (oder länger) kühl stellen.

Vor dem Servieren mit der restlichen Mangosauce garnieren.

mangopannacotta6Die süßen Kekse auf den Bildern sind übrigens selbstgemachte Spekulatius. Rezept bekommt ihr bald! 

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Herbstlich und lecker geschichtet! Maroni-Birnen-Dessert im Glas

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Bonjour meine Lieben! Heute passend zum Herbstbeginn habe ich wieder einmal ein köstliches Dessert im Glas für euch.

Diesmal geht es ganz herbstlich zu – mit Birnen und Maronen. Wir bereiten ein schönes Birnenragout zu und eine lecker, leichte Maronencreme. Ich liebe ja Maronen oder wie wir auch sagen Kastanien. Im Herbst/Winter gehören sie bei mir einfach immer dazu. Einfach so zum Knabbern, als leckeren Aufstrich, als Füllung in Crêpes, aber auch in herzhaften Gerichten verwende ich sie gerne.  Also seid schon gespannt auf meine leckeren Rezepte mit Maronen, die ich euch bald vorstellen werde.

So heute gibt’s einmal dieses wirklich köstliche, aber sehr einfache und schnelle Dessert.  Ihr werdet sehn, es ist ruck zuck gezaubert und auch so schnell wieder weggelöffelt!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Gläser):

Für das Birnenragout:

  • 3-4 Birnen, reif
  • 1 Bio-Orange, Saft und Abrieb
  • 50 ml Weißwein
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom

Für die Creme:

  • 200 g Mascarino
  • 300 g griechisches Joghurt
  • 200 g Schlagobers
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Maronencreme (ich nehme immer die von Bonne Maman, schon fast überall erhältlich)
  • noch zusätzlich ca. 2 EL Maronencreme
  • eine Handvoll gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Die Birnen in Würfel schneiden und in einem Topf geben. Weißwein, Orangensaft, Abrieb, Honig, VZ, Zimt und Kardamom zugeben und alles ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Auskühlen lassen.

Für die Creme den Mascarino mit dem Joghurt, Vanillezucker und Maronencreme glatt rühren. Den Obers steif schlagen und unterheben.

Das Birnenragout abwechselnd mit der Creme und ein paar Walnüssen in die Gläser schichten. Zum Schluss je einen Klecks Maronencreme auf die Creme geben und mit ein paar Birnen und Walnüssen abschließen.

Die Creme bis zum Servieren kühl stellen.

Tipp! Anstatt der Birnen kann man auch Äpfel nehmen oder auch beides mischen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Ein kleines, feines Etwas! Madeleines mit Kardamom und Orange

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Kennt ihr Madeleines? Ich habe diese kleinen, süßen Köstlichkeiten in meiner Zeit als Au pair in der Provence kennen und lieben gelernt. Meine Mädels vernaschten sie gerne als „gouter“ nach der Schule. In Frankreich ist es ja üblich, dass man schon immer mit einer kleinen Köstlichkeit in der Hand darauf wartet, bis die Kinder aus dem Schultor herausstürmen. Dann heißt es gouter, gouter! Also ein kleiner Nachmittagssnack ist erwünscht.

Da kamen mir diese Madeleines oft sehr recht. Einmal gegessen und nie wieder vergessen!  ❤

Ich habe mir dann natürlich gleich eine Madeleinebackform in Frankreich besorgt (da bekommt man diese in jedem großen Supermarkt – bei uns sehr selten). Man kann diese Form aber einfach im Internet bestellen.

Madeleines eignen sich auch sehr gut als kleiner Abschiedsgruß aus der Küche, der die Gäste zum Schluss noch einmal so richtig glücklich macht. Noch warm sind sie am Allerbesten.

Ich habe hier die Madeleines mit Kardamom und Orange verfeinert. Ein harmonischer Genuss! Aber auch ganz einfach nur mit Vanillemark aromatisiert sind sie köstlich. Die Glasur könnte man auch weglassen und die Madeleines nur mit Staubzucker bestäuben.

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Hier das Rezept: (für ca. 16 Madeleines)

Zutaten:

  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 90 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb

für die Glasur:

  • 150 g Staubzucker
  • 2-3 TL Orangensaft, frisch gepresst
  • 1 TL Orangenlikör (nach Belieben)
  • etwas Orangenabrieb

Zubereitung:

Die Butter schmelzen, den Honig und Vanillemark einrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Kardamom und Salz mischen. Die Eier mit dem Zucker und dem Orangenabrieb verschlagen. Die Mehlmischung unterrühren, dann die zerlassene Butter dazu.

Die Masse für ca. 30 Minuten kühl stellen.

So jetzt den Teig in die Madeleineförmchen füllen (nur 2/3 voll füllen). Die Madeleines bei 160° ca. 7-8 Minuten lang backen. Abkühlen lassen und aus den Förmchen nehmen.

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Für die Glasur den Staubzucker mit Orangensaft und Abrieb glatt rühren. Die Madeleines damit bestreichen.

Tipp! Für Kinder super lecker: Den Teig zur Hälfte in die Förmchen füllen, dann einen Klecks Nutella oder Marmelade in die Mitte, noch ein wenig Teig darauf und backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤