Geliebter Klassiker! Lasagne bolognese

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Laaaaasagne! ❤

Dieses italienische Nudelgericht ist ein Liebling von viiiiielen! Auch bei uns in der Familie ist dieser Klassiker sehr beliebt (besonders bei meinem Bruder). Schon an die tausendmal gezaubert und immer wieder straheln die Gesichter, wenn die fertig gebackene Lasagne aus dem Ofen kommt

Diese Lasagne schmeckt genauso wie Lasagne schmecken muss. Eine gute, aromatische Soße, viele Schichten und eine knusprige Kruste. Ganz klassisch und wuuunderbar! Tja solch geliebte Klassiker sind eben nicht zu verachten! Es hat schon einen Grund, weshalb sie Klassiker geworden sind…

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In meine Lasagne kommt eine gut abgschmeckte Bolognese-Sauce. Hierbei dürfen geriebene Karotten auf gar keinen Fall fehlen! Nach Belieben gebe ich auch noch ein paar Selleriewürfel dazu. Dann wird es schön lange geköchelt, gut gewürzt und mit frischen Kräuter verfeinert.

Hmm! Wie gut das duftet! Schon lange bevor die Lasagne dampfend auf dem Tisch steht, zieht das feine Aroma durch die Küche.

Ach es ist immer wieder ein Vergnügen eine britzelnde Auflaufform aus dem Ofen zu holen, die noch zischende Lasagne anzunschneiden und den Käse Fäden ziehen zu lassen? Ja klar, Lasagne ist jetzt nicht gerade ein leichtes Sommeressen, aber es macht glücklich und sooo zufrieden. Fürs gute Gewissen wird immer eine große Schüssel Salat aufgetischt (und man braucht sich ja nicht gleich ein gaaaanz großes Stück Lasagne schnappen – zwei kleine sind auch gut).

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Lasagne-Laune?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine große Auflaufform):

Für die Bolognese-Sauce:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 Karotten, gerieben
  • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt
  • 400-500 g Faschiertes (gemischt)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Dosen geschälte Tomaten
  • 150-200 ml Gemüsebrühe
  • 3 Zweige Oregano
  • 3 Basilikumstängel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:

  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 600-700 ml Milch
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Pkg. Lasagneblätter (ca. 12 Stück)
  • zwei Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • ein kleines Stück Butter für die Form

Zubereitung:

Für die Bolognese-Sauce

  1. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin anschwitzen. Faschiertes zugeben und anbraten, bis es krümelig zerfällt (ca. 5 Minuten). Karottenraspel zugeben und kurz mitanschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und ebenfaslls kurz anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Mit den geschälten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen. Die Sauce ca. 35 Minuten leicht köcheln lassen. Oregano und Basilikum zugben und nochmals gut abschmecken.

Für die Béchamelsauce

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren ohne Farbe anschwitzen. Die Milch zugießen und unter Rühren bei milder Hitze 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Topf vom Herd nehmen und den Parmesan unterrühren.

Lasagne fertig stellen

  1. Eine Auflaufform (ca. 25×20 cm) dünn mit Butter ausstreichen. 3 Lasagneblätter hineinlegen, mit einer Schicht Bolognese-Sauce und etwas Béchamel gleichmäßig bedecken und mit etwas Parmesan bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit Lasagneblättern und Béchamelsauce abschließen, restlichen Parmesan auf die Sauce streuen.
  2. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 180° C ca. 45 Minuten goldbraun backen.
  3. Vor dem Anschneiden ca. 5-10 stehen lassen.

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Zu unserer Lasagne essen wir immer einen frischen, grünen Salat!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

F(r)isch aus dem Ofen! Gekräuteter Kabeljau mit Oregano-Kartoffeln

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So meine Lieben, heute bleibt der Herd unbenutzt. Wir zaubern unser frühlingsfrisches Gericht nur im Ofen. Es heißt: Wenig Aufwand für ein traumhaftes Essen! ❤ So eine Küche liebe ich ja!

Meine Mama und ich haben dieses Gericht bei diesem herrlichen Wetter gleich am Balkon genossen. Da könnte man schon denken, es sei Sommer…. Ach, solche Tage sind einfach wunderbar!

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Die Kartoffeln werden mit einem meiner Lieblingskräuter, dem Oregano gewürzt. Frisch ist dieses Kräutchen ein Träumchen! Mit Olivenöl, Knoblauch und Zitrone umhüllt es unsere Kartoffeln, die wir in ein Päckchen aus Backpapier geben. Dann ab in den Ofen, bis sie innen schön weich und außen goldbraun sind. Der Duft von Oregano, der aus den Päckchen strömt versprüht bei uns gleich Sehnsucht nach Sonne und Meer…..

Den Fisch (wir nehmen am liebsten Kabeljau oder Wolfsbarsch) umhüllen wir mit einer aromatischen Kräutermischung. Da meine Eltern vor kurzem eine Menge an Bärlauch gepflückt haben, kommt dieser natürlich wieder zum Einsatz. Dazu noch etwas Koriander, Zitrone und Olivenöl. Das war’s auch schon! Alles in eine Auflaufform, ich gebe noch gerne ein paar Kirschtomaten dazu und im Ofen wirds gegart.

Mit diesem Essen könnten wir uns wirklich in den Urlaub träumen! Dazu genehmigen wir (Mama und ich natürlich) uns immer einen erfrischenden Holunderspritzer. So lässt es sich leben!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Fischfilets ohne Haut (z.B. Kabeljau oder Heilbutt)
  • eine Handvoll Bärlauch
  • eine Handvoll Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bio Zitrone
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Kirschtomaten

für die Oregano-Kartoffeln:

  • 1 kg kleine neue Kartoffeln
  • 8-10 Stiele Oregano
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Oregano-Kartoffeln

Kartoffeln ordentlich waschen und längs halbieren. Vom Oregano die Blätter abzupfen. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln mit dem Saft 1/2 Zitrone, Olivenöl, Oregano, Knoblauch, ca. 1 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.

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Die Kartoffeln mittig auf ein Stück Backpapier verteilen.

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Papier rundum über der Füllung zusammennehmen und verschließen (mit einem Zahnstocher feststecken).

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Im heißen Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten backen.

Für den gekräuterten Fisch

Bärlauch in feine Streifen schneiden und Koriander grob hacken. Knoblauch klein hacken. Kräuter mit Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte der Kräutermischung in eine Auflaufform verteilen. Die Fischfilets leicht würzen und in die Form legen.

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Die restliche Kräutermischung darauf verteilen.

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Kirschtomaten nach Belieben halbieren und mit in die Auflaufform geben. Bei 180°C ca. 20 Minuten im Ofen garen.

Den Fisch mit den Tomaten und den Oregano-Kartoffeln servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Die ganze Familie liebt ihn! Mein Pizzastrudel

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Heute habe ich ein wirklich leckeres und einfaches Rezept für euch, das mich schon sehr lange begleitet. Ich habe diesen Strudel zum ersten Mal vor einigen Jahren in der Schule gebacken und gleich war mir klar, dass ich ihn noch sehr oft backen werde. Seitdem kommt er immer wieder auf unseren Tisch und begeistert die ganze Familie.

Die Hülle des Strudels ist ein selbstgemachter Topfenmürbteig. Sehr einfach, schnell und mega lecker! Das Gemüse kann man nach Belieben variieren…. Ich nehme immer das, was wir gerade so zu Hause haben… Meistens Tomaten und Paprika… (auch Zucchinischeiben machen sich sehr gut im Strudel). Den Schinken kann man natürlich auch weglassen, aber der macht den Strudel noch etwas würziger. Käse darf natürlich nicht fehlen! Dann wird alles schön fest aufgerollt und gebacken, bis der Strudel eine schöne goldbraune Farbe hat.

Ich glaube diesen Strudel werde ich mein ganzes Leben lang im Köpfchen haben und immer wieder einmal für meine Liebsten zaubern.

Also probiert ihn doch mal aus und vielleicht seid ihr dann auch so begeistert wie ich.

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Hier das Rezept für meinen Strudel:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (ich nehme auch gerne Dinkelmehl)
  • 250 g Magertopfen
  • 200 g kalte Butter, in Stückchen
  • 1 TL Salz

für die Füllung:

  • 3 EL Tomatenmark
  • ca. 100-150 g Schinken (ein magerer Schinken – z.B. Burgunderschinken)
  • 3 Tomaten
  • je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Käse (Bergkäse, Emmentaler), frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Oregano, getrocknet
  • Chiliflocken
  • 1 Ei, verquirlt +  1 EL Milch

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten vermengen und gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig etwas flach drücken und in Folie wickeln. Für mind. 45 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung die Tomaten in feine Scheiben, die Paprika in feine Streifen schneiden. Zwiebel auch in feine Ringe schneiden.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen (ca. 4-5 mm dick). Den Teig mit dem Tomatenmark bestreichen und mit den Schinkenblättern belegen. Darauf die Tomaten, Paprika und Zwiebel verteilen. Alles gut mit Salz, Pfeffer, Oregano und Chili würzen. Mit dem Käse bestreuen.

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Die seitlichen Ränder über die Füllung einschlagen und mit dem Ei bestreichen. Alles zu einem Strudel aufrollen und vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech heben.

Den Strudel mit der Eimischung bestreichen und mit etwas Salz, Oregano und Chiliflocken bestreuen.

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Bei 180°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.

Den Strudel in Stücke schneiden und mit einem frischen, grünen Salat servieren.

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Bon appétit!

Lena ❤


 

Noch ein kleiner Hinweis meine Lieben: Mit diesem Strudel nehmen ich bei dem Blogevent „Strudeln, wickeln“ von ilseblogt teil.

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