Neue Sommer-Liebe! Panisses mit Ratatouille und Aioli

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Panisses-Liebe! ❤

Na habt ihr eine Ahnung was das sein könnte….? Ich bin beim Stöbern in meinen französischen Kochbüchern über ein Rezept gestolpert, welches einfach nicht mehr aus meinem Köpfchen verschwinden wollte. Tage vergingen, aber diese Panisses blieben in Erinnerung und riefen innerlich zu mir: „Leeeena, mach uns! Wir wollen unbedingt auf deine Tellerchen!“

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Na gut! Überredet und schon war die Panisse-Masse angerührt und wartete darauf uns alle glücklich zu machen…

Achja ich wollte euch ja verraten, was Panisses sind…. Gebratene Kichererbsenstangen!

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Die Zubereitung ist très simple. Kichererbsenmehl wird mit Wasser angerührt und dann ähnlich wie Polenta in kochendes Wasser (mit Olivenöl, Kräuter, Gewürze) gegeben und zu einem Brei gekocht. Dieser kommt dann in eine Form und muss gut auskühlen (über Stunden). Dann werden daraus fingerlange Stangen geschnitten und in Olivenöl rundum knusprig gebraten. Voilà das wars auch schon! Hört sich doch nicht schwer an, oder?

Auch für Kinder eine gesunde Alternative, die bestimmt gut ankommt!

Die Panisses werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll. Ach ich müsst diese Stangen einfach selbst einmal ausprobieren!

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Dieses typisch provenzalische Rezept ist ein klein wenig aufwendig, aber auch wirklich nur, weil der Teig ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen sollte. Belohnt wird man dann mit einem Gericht, das vom Aussehen her etwas an Pommes erinnert, aber uns einfach an Sommer, Sonne und Meer denken lässt.

Für Snacks haben die Franzosen, die ihre Hauptmahlzeiten ja gerne ausgiebig zelebrieren, nicht gaaanz so viel übrig. In Nizza allerdings gönnt man sich zwischen den Mahlzeiten gerne einmal Panisses. Ich habe einfach mal ein Hauptgericht daraus gemacht und meine Familie damit begeistert (also ich denke, diese Stangerl wird’s bei uns noch öfter geben).

Wenn ich mit meiner Mama im September in Nizza bin, werden wir uns durch die Panisses schlemmen (ich werde berichten, ob meine besser waren). Die haben schon wirklich sehr gut geschmeckt, also liebe Franzosen gebt euch viel Mühe mich zu überzeugen.

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So und natürlich gibt’s noch ein bisschen Gemüse dazu und eine herrlich aromatische Sauce zum Eintunken.  Na was bietet sich hier besser an als ein buntes Ratatouille! Es schmeckt nach Süden und Sonne pur. In unserem Garten sprießt das Gemüse ja gerade nur so vor sich hin…. und wandert gleich in die Pfanne.

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Lust auf diese Kichererbsenstangen bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Panisses:

  • 250 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbraten

Für das Ratatouille:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • je eine kleine rote und gelbe Paprika
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3-4 Stiele Oregano, Blätter abgestreift
  • 2 Thymianzweige, Blätter abgestreift
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce Aïoli:

  • 2 Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • 2 Eidotter
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • eine Handvoll Basilikum
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

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  1. Das Kichererbsenmehl und 400 ml Wasser kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
  2. Weitere 400 ml Wasser mit dem Olivenöl, 3/4 TL Salz, Pfeffer und den Kräutern in einem großen Topf erhitzen, bis es leise kocht.
  3. Das angerührte Kichererbsenmehl unter ständigem Rühren in das Wasser gießen und die Masse bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten kochen lassen (dabei immer fleißig rühren). Der Teig sollte dann fest sein (so ähnlich wie Polenta).
  4. Eine flache rechteckige Form oder ein Blech mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Kichererbsenmasse ca. 2 cm hoch hineingeben und glatt streichen (am besten mit leicht beölten Händen oder einen Löffel). Im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 2-3 Stunden).panisse2
  5. Die Masse in ca. 2 cm breite, fingerlange Stangen schneiden.panisse3
  6. Öl (ca. 80-100 ml) in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kichererbsenstangen portionsweise hineingeben und rundum goldbraun ausbacken (das dauert ca. 10 Minuten). Die Stangen sollen auf jeder Seite gut gebräunt sein, also immer fleißig wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, nochmals salzen und am besten sofort servieren.panisse5

Ratatouille

  1. Das Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Auberginen- und Paprikawürfel darin anschwitzen (ca. 5 Minuten).
  3. Knoblauch und übriges Gemüse dazugeben. Tomatenmark und gehackte Kräuter einrühren und kurz andünsten.
  4. 100-150 ml Gemüsebrühe nach und nach zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Gemüse ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Sauce Aïoli

  1. Knoblauchzehen mit einer guten Prise Salz fein zermusen (mit dem Mörser oder großem Messer).
  2. Dotter mit dem Knoblauchsalz verrühren.
  3. Olivenöl nach und nach tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterschlagen, bis eine leicht dickliche Sauce entsteht.
  4. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben Chili würzen.
  5. Zum Schluss Joghurt und Basilikum unterrühren. In Schälchen füllen und kühl stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Bunter Genuss! Ofengemüse mit Brunnenkresse-Pesto und Kichererbsen-Dip

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Heute wirds lecker bunt bei mir! ❤ Der Teller erstrahlt in den schönsten Farben und macht Lust ihn gleich ratz fatz zu verputzen.  Dieses Gericht gibt uns ganz viel Kraft und Energie!

Da haben wir also ein supergesundes Gericht, das genial schmeckt und uns zusätzlich noch so viel Power liefert! Dazu ist noch soo schnell und einfach gemacht. Ich würde sagen, einfach perfekt für Gemüseliebhaber mit einem feinen Gaumen.

Für das Ofengemüse nehmen wir einfach eine Vielzahl an Gemüsesorten, die uns gerade anlachen. Sucht euch eure Lieblinge der Saison… Nur schön bunt soll es sein! Diese kommen dann mit gutem Olivenöl, Kräuter und Gewürze in den Ofen. Während das Gemüse langsam vor sich hin gart, zaubern wir noch schnell unser Pesto und unseren Dip.

Da ich gerade frische Brunnenkresse auf dem Markt entdeckt habe, wurde die gleich in ein leckeres Pesto mit Haselnüssen verwandelt. Ihr könnt natürlich auch Basilikum dafür verwenden. Den Kichererbsen-Dip mache ich immer wieder gerne. Ob als Brotaufstrich oder heute als Gemüse-Dip. Kichererbsen tun uns immer gut!

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Lust auf gute Gemüseküche?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Gemüse:

  • 1 große Süßkartoffel, in Spalten geschnitten
  • 4 Kartoffeln, in Spalten geschnitten
  • 1 Zucchini, in Stifte geschnitten
  • 3-4 Karotten, in Stifte geschnitten
  • 1/2 Brokkoli, in kleine Röschen zerteilt 
  • 1 rote und gelbe Paprika, in breite Streifen geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, in dünne Streifen geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten 
  • Olivenöl
  • Rosmarin, fein gehackt
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für das Pesto:

  • 2 Handvoll Brunnenkresse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 50-60 ml Haselnussöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Kichererbsen-Dip:

  • 1 Dose gegarte Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken

Zubereitung:

Das Gemüse außer den Brokkoli und die Zwiebel auf ein Backblech verteilen. Mit Olivenöl gut beträufeln, Salz, Pfeffer, Honig und Rosmarin darüber geben und gut vermischen.

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Bei 180°C ca. 20-25 Minuten garen, dabei ein-zweimal durchrühren. Dann den Brokkoli und die Zwiebeln zugeben und weitere 10-15 Minuten garen.

Währenddessen machen wir den Dip und das Pesto.

Für den Dip die Kichererbsen abtropfen und waschen. In ein hohes Gefäß geben. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit dem Pürierstab gut vermixen. Gut abschmecken. In Schälchen verteilen und nochmal mit etwas Öl beträufeln und mit Chili bestreuen.

Für das Pesto alle Zutaten in ein Gefäß geben und zu einem feinen Pesto pürieren. Abschmecken.

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Das Gemüse aus dem Rohr nehmen, auf Tellern anrichten und mit dem Pesto und dem Dip servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Löffel gut, alles gut! Cremige Mais-Jungzwiebel-Suppe mit Käse-Scones

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So meine Lieben heute habe ich wieder einmal ein leckeres Suppenrezept für euch. Mais und Jungzwiebel vereinen sich zu einer cremigen Gaumenfreude. ❤

Ich zaubere dieses Süppchen oft und immer wieder mit größter Freude für mich und meinen Liebsten. Wenn ich am Abend erschöpft nach Hause komme, ist diese Suppe einfach perfekt, da sie so blitzschnell gekocht ist. Da ist Löffel für Löffel eine Rettung nach einem anstrengendem Tag….

Ich nehme immer gleich Tiefkühl-Mais (keinen aus der Dose, da dieser zu süß ist), der braucht auch nicht lange um gar zu sein. Ihr könnt auch frischen Mais nehmen, aber da dieser ja gerade nicht Saison hat, ist Tiefkühl eine gute Variante. Mais wird mit Jungzwiebel und etwas Paprika kurz angeschwitzt, dann kommen ein paar Gewürze (Kurkuma und Ingwer) hinzu und das Gemüse wird kurz mit Gemüsebrühe gegart. Püriert und mit Milch oder Obers verfeinert ist dieses Süppchen wirklich eine Freude.

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Dazu gibt es noch mega leckere Käse Scones. Ruck zuck zubereitet sind diese eine perfekte Beilage zu dieser Suppe. Der Teig ist schnell zusammengeknetet. Dann heißt es nur noch Scheiben ausstechen und im Ofen knusprig backen.  Die Scones mache ich immer gleich zuerst. Während das Gebäck im Ofen goldbraun bäckt, bereite ich die Suppe zu.  Wenn ihr schnell seid, ist alles in 20 Minuten fertig.  Na das hört sich doch gut an!

Ich könnte ja jetzt in der kalten Jahreszeit jeden Tag ein Süppchen löffeln. Da bin ich dann rundum glücklich und zufrieden. Mal gibt es unsere geliebte Erdäpfel-Karotten-Rahmsuppe, eine exotische Süßkartoffelsuppe mit Kichererbsen oder meine französische Zwiebelsuppe. Ach von Suppen kann ich nie genug kriegen….

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Lust auf ein cremiges Süppchen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Portionen)

  • 600 g Mais (Tiefkühl)
  • 1 Bund Jungzwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 1/2 gelbe pder orange Paprika, in kleine Würfel geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Milch (nach Belieben Obers)
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken
  • gehackte Petersilie
  • 1/2 Zitrone, Saft
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

für die Scones: (ca. 6 Stück)

  • 125 g Mehl (ich nehme gerne helles Dinkelmehl)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 80 ml Milch
  • 30 g kalte Butter
  • 60 g Bergkäse, gerieben
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas frischen Thymian
  • etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Für die Suppe etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Jungzwiebel, Knoblauch und Paprika darin anschwitzen (ca. 5 Minuten). Mais, Ingwer und Kurkuma zugeben und auch kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und zugedeckt ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Nach dem Kochen 2-3 EL des Gemüses wieder herausnehmen (das brauchen wir später für die Einlage). Die restliche Suppe mit dem Mixer pürieren. Die Suppe mit Milch (Obers) verfeinern. Falls die Suppe noch etwas zu dick ist einfach noch etwas Flüssigkeit zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zitronensaft abschmecken.

Für die Scones

Das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Milch und den kalten Butterwürfel verkneten. Käse untermengen und den noch etwas brösligen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer ca. 2 cm dicken Scheibe drücken. Aus dem Teig runde Taler ausstechen (mit einem Glas) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Die Scones mit etwas Milch bestreichen und noch mit etwas geriebenen Käse, Thymian und Pfeffer bestreuen.

Die Scones bei 180°C ca. 15 Minuten goldbraun backen.

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Die Suppe mit dem beseitegestellten Gemüsewürfeln und etwas gehackter Petersilie servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Erwärmt unsere Gemüter! Polentasuppe mit geröstetem Gemüse und Parmesan-Croûtons

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Heute habe ich wieder einmal eine feine Suppe für euch. Perfekt für die kalte Jahreszeit. Dieses cremige Süppchen erwärmt unsere Gemüter und macht uns glücklich und zufrieden. ❤

Ich hab euch ja schon mal erzählt, dass ich Suppen einfach liebe. Jetzt im Winter würde ich mir am liebsten jeden Tag ein leckeres Süppchen kochen. Mal eine cremige Variante mit Gemüse oder auch eine feine Gemüsebrühe mit einer köstlichen Einlage… Ach von Suppen könnte ich nicht genug bekommen. Da ich oft erst am Abend nach Hause komme, bieten sich Suppen auch immer toll an, da sie meist ganz schnell gezaubert sind. Oft bereite ich auch Suppen oder Eintöpfe schon in der Früh zu, wenn ich dann am Abend erschöpft heim komme, brauche ich sie nur mehr erwärmen… Ach dann gehts mir gut.

Für euch habe ich heute eine cremige Variante mit Polenta. Dazu gibt es geröstetes Gemüse und feine Parmesan-Croûtons. Lecker, lecker, lecker!

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Probiert es aus! Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 2 Schalotten (oder eine kleine Zwiebel)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Polenta
  • ca. 800 ml – 1 l Gemüsebrühe (Bio oder am besten selbstgemacht)
  • 150 ml Obers, leicht geschlagen
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 130 g Parmesan
  • 8-10 Baguettescheiben (oder Ciabiatta)
  • 1/2  roter und gelber Paprika
  • 1/4 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Thymian
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und beides darin anschwitzen. Polenta mit Kurkuma unter Rühren in den Topf rieseln lassen und ca. 2-3 Minuten leicht rösten. Nach und nach die Gemüsebrühe angießen, dabei mit dem Schneebesen immer wieder rühren. Die Suppe dann abgedeckt ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen (gelegentlich umrühren). Bei Bedarf noch etwas Brühe angießen.

Den Parmesan reiben. Das Baguette in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann mit dem Parmesan (etwas übrig lassen) vermischen.  Würfel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und ca. 15 Minuten (bei 180°) lang backen, bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist.

Paprika und Kürbis in feine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin ca. 5-8 Minuten anbraten. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe mit Obers und Zitronenabrieb verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den restlichen Parmesan in die Suppe einrühren. Suppe auf Teller verteilen, jeweils etwas Gemüse in die Mitte geben und mit Croûtons servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Die ganze Familie liebt ihn! Mein Pizzastrudel

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Heute habe ich ein wirklich leckeres und einfaches Rezept für euch, das mich schon sehr lange begleitet. Ich habe diesen Strudel zum ersten Mal vor einigen Jahren in der Schule gebacken und gleich war mir klar, dass ich ihn noch sehr oft backen werde. Seitdem kommt er immer wieder auf unseren Tisch und begeistert die ganze Familie.

Die Hülle des Strudels ist ein selbstgemachter Topfenmürbteig. Sehr einfach, schnell und mega lecker! Das Gemüse kann man nach Belieben variieren…. Ich nehme immer das, was wir gerade so zu Hause haben… Meistens Tomaten und Paprika… (auch Zucchinischeiben machen sich sehr gut im Strudel). Den Schinken kann man natürlich auch weglassen, aber der macht den Strudel noch etwas würziger. Käse darf natürlich nicht fehlen! Dann wird alles schön fest aufgerollt und gebacken, bis der Strudel eine schöne goldbraune Farbe hat.

Ich glaube diesen Strudel werde ich mein ganzes Leben lang im Köpfchen haben und immer wieder einmal für meine Liebsten zaubern.

Also probiert ihn doch mal aus und vielleicht seid ihr dann auch so begeistert wie ich.

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Hier das Rezept für meinen Strudel:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (ich nehme auch gerne Dinkelmehl)
  • 250 g Magertopfen
  • 200 g kalte Butter, in Stückchen
  • 1 TL Salz

für die Füllung:

  • 3 EL Tomatenmark
  • ca. 100-150 g Schinken (ein magerer Schinken – z.B. Burgunderschinken)
  • 3 Tomaten
  • je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Käse (Bergkäse, Emmentaler), frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Oregano, getrocknet
  • Chiliflocken
  • 1 Ei, verquirlt +  1 EL Milch

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten vermengen und gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig etwas flach drücken und in Folie wickeln. Für mind. 45 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung die Tomaten in feine Scheiben, die Paprika in feine Streifen schneiden. Zwiebel auch in feine Ringe schneiden.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen (ca. 4-5 mm dick). Den Teig mit dem Tomatenmark bestreichen und mit den Schinkenblättern belegen. Darauf die Tomaten, Paprika und Zwiebel verteilen. Alles gut mit Salz, Pfeffer, Oregano und Chili würzen. Mit dem Käse bestreuen.

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Die seitlichen Ränder über die Füllung einschlagen und mit dem Ei bestreichen. Alles zu einem Strudel aufrollen und vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech heben.

Den Strudel mit der Eimischung bestreichen und mit etwas Salz, Oregano und Chiliflocken bestreuen.

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Bei 180°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.

Den Strudel in Stücke schneiden und mit einem frischen, grünen Salat servieren.

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Bon appétit!

Lena ❤


 

Noch ein kleiner Hinweis meine Lieben: Mit diesem Strudel nehmen ich bei dem Blogevent „Strudeln, wickeln“ von ilseblogt teil.

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Lecker aufgerollt! Mediterraner Gemüsestrudel mit Ziegenkäse und Pestodip

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So meine Lieben, heute kommt wieder mal ein köstliches Gemüsegericht auf den Tisch.

Diesmal werden sonnengereifte Gemüsesorten klein gewürfelt, ähnlich einem Ratatouille gebraten und mit Ziegenkäse und Gewürzen in einen Blätterteig gefüllt. Alles wird zu einem Strudel aufgerollt und knusprig gebacken. Dazu serviere ich noch einen aromatischen Pestodip und wir haben ein perfektes Gericht gezaubert.

Ganz einfach, schnell, gesund und sooo lecker! ❤

Falls ihr keinen Ziegenkäse mögt (ich liebe ihn – mein Liebster überhaupt nicht), könnt ihr natürlich auch Schafskäse oder jeden anderen Käse verwenden.  Also probiert diesen köstlichen Strudel doch mal aus und verwöhnt damit eure Liebsten!

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Zutaten: (für einen Strudel)

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 2 große Tomaten
  • 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Bio-Zitrone
  • Thymian, Oregano
  • Olivenöl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Ei, verquirlt
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Haselnusskerne, grob gehackt
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

für den Pestodip:

  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Handvoll Rucola
  • 20 g Haselnusskerne
  • 1/2 Bi0-Zitrone, Saft
  • einige EL Olivenöl
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

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Zubereitung:

Das ganze Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Auberginenwürfel mit etwas Zitronensaft beträufeln und gut salzen. Ca. 10 Minuten lang ziehen lassen, dann abtupfen.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin braten (ca. 5 Minuten). Tomatenmark zugeben, kurz mitbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, in eine große Schüssel umfüllen.

Die anderen Gemüsesorten, Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl braten und mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. Zu den Auberginenwürfel geben und das Gemüse gut vermischen. Die Kräuter untermischen und nochmal gut abschmecken.

Den Blätterteig ausrollen und mit mit etwas verquirltem Ei bestreichen. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen und mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Die Gemüsemischung darauf verteilen (Rand frei lassen und einschlagen). Zu einem festen Strudel aufrollen und auf ein Backblech legen. Den Strudel dünn mit Ei bestreichen. Mit gehackten Haselnüssen und mit etwas Salz und ein paar Kräutern bestreuen.

Den Strudel bei 180°C  ca. 30-35 Minuten lang backen.

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Für den Pestodip Basilikum, Rucola, Haselnusskerne, Zitronensaft und Olivenöl schön fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Pesto mit dem Sauerrahm verrühren.

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Strudel in Stücke schneiden und mit dem Pestodip servieren!

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Bon appètit!

Lena ❤