Ein Star im Frühling! Spargel-Avocado-Salat mit Parmesan-Gestöber

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Frisch und fröhlich! ❤

So kommt dieser bunte Salat auf die Teller und lässt uns begeistert zu den Gabeln greifen!

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Dieser knackige Salat ist so gesund und frisch wie ein herrlicher Frühlingstag. Na ihr seht, da blüht uns was!

Viele meiner Lieblingszutaten werden mit einer aromatischen Vinaigrette vermengt und großzügig mit frisch geriebenen Parmesan bestreut. Noch ein paar geröstete Pinienkerne gesellen sich dazu und schon ist unser Frühlingssalat bereit verspeist zu werden.

Dieser Salat ist blitzschnell zubereitet und daher perfekt für ein leichtes Mittagessen oder auch für einen simplen Abendgenuss. Beglückt euch und eure Liebsten mit diesem Gemüsezauber!

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Lasst uns den Frühling gesund genießen!

Zutaten:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 2 Avocados
  • eine große Handvoll Kirschtomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 1 großes Stück (ca.150 g) Parmesan
  • eine Handvoll Rucola Salat
  • 50-70 g Pinienkerne, geröstet
  • 1 Zitrone, Saft
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Honig
  • 5-6 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Vom Spargel die Enden abschneiden, evtl. etwas schälen., in grobe Stücke schneiden, in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten blanchieren.
  2. Abgießen, kalt abschrecken.
  3. Tomaten halbieren oder vierteln, Avocado in grobe Würfel schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.
  4. Senf, Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren.
  5. Spargel, Avocado, Tomaten und Zwiebel in die Schüssel geben und gut mit der Vinaigrette vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Den Salat auf Teller anrichten. Mit Rucola, Pinienkerne und grob geriebenen Parmesan bestreuen.spargel9

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Schnell aufgetischt! Brokkoli-Basilikum-Pasta

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Heute gibt’s ein superschnelles, leckeres und gesundes Gericht, welches uns schon oft richtig glücklich gemacht hat! ❤

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Diese Pasta zaubere ich immer wieder für meine Lieben und mich, wenn es mal ganz flott gehen muss. Ideal für vielbeschäftigte Menschen wie Ihr und mich!

Die Pasta wird gleich mit dem Brokkoli im selben Topf gegart und währenddessen mixen wir unsere Basilikumsauce. Schnell noch ein paar Pinienkerne rösten und Parmesan reiben.. schon ist unsere Pasta bereit serviert zu werden!

Kochen, genießen – und dann schnell raus in die Sonne! Bei diesem Wetter hab ja selbst ich keine Lust lange in der Küche zu werkeln. Da schnapp ich mir meine schnelle Frühlingspasta und mach es mir am Balkon schön gemütlich. Dabei hör ich meine Lieblingslieder von Zaz und genieße die ersten richtigen Sonnenstrahlen. Herrlich!

Mit diesem flinken Nudelgericht starten wir ganz unkompliziert in diese Frühlingswoche!

Zutaten:  (für 4 Personen)

  • 400 g Pasta nach Wahl (ich nehme gerne Orecchiette)
  • 1 Bund Basilikum
  • eine Handvoll Spinat, frisch
  • 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Sardellenfilets in Öl
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 40 g geriebener Parmesan
  • ½ Chilischote gehackt
  • 2-3 EL Obers
  • 1 Brokkoli
  • 50 g Pinienkerne oder Mandeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Pasta in einem großen Topf nach Packungsanweisung garen.
  2. Basilikum, Spinat, Sardellen, 1 EL Sardellenöl , Olivenöl,  abgeriebene Schale und Saft der Zitrone in einen Mixer (ich nehme da meinen Kenwood Chopper) geben und etwas kochendes Nudelwasser zugeben. Den Knoblauch, die gehackte Chili , etwas Salz und den Parmesan zugeben und das Ganze zu einer glatten Paste vermixen. Die Paste in eine große Schüssel füllen.
  3. Vom Brokkoli die Röschen abschneiden, in den letzen 3-4 Minuten bevor die Pasta gar ist zugeben und gleich mitgaren.
  4. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten.
  5. Pasta und Brokkoli in ein Sieb abgießen und mit der Sauce vermengen (falls nötig noch etwas Nudelwasser zugeben).
  6. Mit Salz und Chili abschmecken.
  7. Die Pasta anrichten und mit den gerösteten Pinienkernen und Parmesan bestreuen (nach Belieben kann man noch ein paar frische Spinatblätter oder Rucola untermischen).

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Ich hab euch ja schon hier meine neuen Lieblingsteile von Riverdale vorgestellt und bin immer noch ganz hin und weg, wenn ich das Geschirr raushole und meine Leckereien darin serviere. Die niederländischen Schmuckstücke in den wunderbaren blauen Designs könnt ihr euch bei Stielreich ansehen und vielleicht bekommen ein paar Teile auch gleich ein schönes Plätzchen bei euch… ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Frühlings-Pasta! Linguine mit Spinatpesto und pochiertem Ei

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Die Natur erwacht, endlich sprießt und wächst es wieder überall (vor allem der Spinat in unserem Garten).  Na da hab ich gleich ein passendes Gericht mit frischem Grün für euch! ❤

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Spinat und Ei – da haben sich zwei gefunden! Dass die Kombi einfach guuut schmeckt, wissen wir schon lange, aber in dieser Form ist der Genuss gleich noch einmal ein bisschen größer.

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta starten wir mit bester Laune in den Frühling! Ich bin ja momentan hochmotiviert, knete Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen…

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur dann die hausgemachte Pasta, wenn ich etwas mehr Zeit zur Verfügung habe. Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich hab euch ja schon öfters erzählt, das pochierte Eier bei uns immer wieder einmal auf die Teller kommen. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, wirklich sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar!

Die Zubereitung der pochierten Eier ist gar nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren meine Lieben, es klappt bestimmt!

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Lasst euch von dieser Pasta verzaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Für das Spinatpesto:

  • 4 große Handvoll frischer Spinat
  • eine kleine Handvoll Basilikum
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 50 g Parmesan
  • etwa 100 ml Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 80-100 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette

Für die Parmesanchips:

  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.pasta20

Für das Pesto

  1. Spinat waschen und abtupfen. Parmesan in Stücke brechen. Knoblauch schälen und halbieren.
  2. Spinat, Basilikum, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl in einen Chopper (ich nehme immer diesen von Kenwood) geben und fein mixen. Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Zuletzt Obers zugeben und noch einmal alles fein mixen.
  3. Das Pesto in eine große Pfanne geben.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50 ml) zum Pesto geben und dieses erhitzen.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Pesto in der Pfanne gut vermischen.

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier mit einem Siebschöpfer herausheben, abtropfen lassen und auf der Pasta anrichten.
  4. Mit etwas Fleur de Sel, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette bestreuen.

Für die Parmesan-Chips

  1. Den Parmesan als kleine Häufchen auf ein Backpapier geben und zu Kreisen formen.
  2. Im Ofen bei 180°C ca. 5-8 Minuten backen, bis der Parmesan geschmolzen und leicht braun ist.
  3. Herausnehmen, abkühlen lassen und vom Backpapier lösen.

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Grünes Glück! Pasta mit Vogerlsalat-Pesto, Pinienkerne und Scamorza

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Wohlfühlessen – genau nach unserem Geschmack! ❤

So einfach – so unglaublich gut!

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Wenn Vogerlsalat (oder wie viele sagen – Feldsalat) toll schmeckt, dann eindeutig im Winter! Im Geschmack ist er um Einiges kräftiger als andere Salate, deshalb hab ich ihn sooo gern.

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Ich liebe die Vogeralsalat-Zeit! Na wie sieht’s bei euch auch? Es gibt wohl kaum einen anderen Salat, der mich so entzückt! Vielleicht kommen noch die jungen Spinatblätter aus unserem Garten ran, aber das wars dann auch schon.

Von Oktober bis in den Februar hinein hat der schmackhafte Vogerlsalat Hochsaison und verwöhnt uns mit seinem nussigen Aroma.

Momentan sprießt er gerade nicht in unserem eigenen Garten, daher muss mein lieber Papa jeden Samstag zum Bauernmarkt radeln und uns ein großes Säckchen voll mit Vogerlsalat besorgen. Hin und wieder huschen dann noch ein paar frische Birnen oder rote Rüben mit ins Körbchen. Ja so ein Besuch am Markt, bringt so einige schöne Überraschungen.

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Wenn Basilikum keine Saison hat, ist Vogerlsalat also eine geniale Alternative. Dazu Spaghetti, Pinienkerne und Scarmorza – und alle sind glücklich!

Kennt ihr Scarmorza? Falls nicht, dann Augen auf beim nächsten Einkauf! Dieser Käse schmeckt herrlich aromatisch, rauchig – einfach sehr, sehr lecker. In kleinen Würfelchen kommt er in unsere Pasta und schmilzt ganz leicht vor sich hin… ein Träumchen!

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Seit einigen Tagen haben wir einen neuen, schicken Küchenhelfer bei uns im Haus. Ja wir bekommen ständig Zuwachs und meine Küchengeräte-Familie wird größer und größer.

Diesen Zerkleinerer von Kenwood hab ich jetzt schon ganz tief in mein Herz geschlossen. Er sieht nicht nur schön aus, sondern ist ein wahrer Schatz, wenn es ums schnelle Zerkleinern geht. Ich zaubere immer wieder gerne Pestos, hacke Nüsse und Krokant oder mixe eine feine Farce  – da kommt dieser Chopper wie gerufen. Ich gebe ja zu, nicht jedes Küchengerät wird von mir als sinnvoll bezeichnet, aber diesen Zerkleiner kann ich euch nur wärmstens empfehlen.

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Die Pasta ist super leicht zuzubereiten und in rund 20 Minuten auf dem Tisch. Ganz gleich ob Acker-, Feld-, Vogerl- oder Rapunzelsalat – als Pesto ist er ein richtiger Winterhit!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-5 Portionen):

Für das Pesto:

  • 4 Handvoll Vogerlsalat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50-60 g Parmesan
  • 70 g Pinienkerne
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 100-150 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Außerdem:

  • 500 g Pasta (Spaghetti)
  • 200 g Scamorza
  • 30 g Pinienkerne, geröstet
  • Salz

Zubereitung:

Für das Pesto

  1. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Abkühlen lassen.
  2. Vogerlsalat gut waschen und abtupfen. Parmesan in Stücke brechen. Knoblauch schälen und halbieren.
  3. Vogerlsalat nach und nach in einen Chopper (Zerkleinerer) geben und fein zerkleinern. Knoblauch, Parmesan, Pinienkerne, Zitronensaft, Abrieb, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben. Alles zu einem feinen Pesto mixen. Würzig abschmecken. Je nach Konsistenz noch etwas Olivenöl zugeben.pesto5 pesto3

Jetzt geht’s an die Pasta!

  1. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Ordentlich salzen und Spaghetti hineingeben.
  2. Die Pasta al dente kochen (ca. 7-8 Minuten). Abgießen (dabei etwas Kochwasser auffangen).
  3. In einer großen Pfanne etwas vom Kochwasser (ca. 60 ml) mit der Hälfte des Pestos erwärmen. Die Pasta zugeben und untermischen.
  4. Scamorza in kleine Würfel schneiden und unter die Pasta mengen.
  5. Die Pasta vor dem Servieren noch mit dem restlichen Pesto beträufeln und mit Pinienkernen bestreuen.

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Die wunderbare gusseisene Pfanne gibt’s übrigens bei le Creuset!

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Da greifen wir alle gerne zu und schnappen uns eine gute Portion Pastaglück!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Herrlicher Pastaschatz! Muschelnudeln mit Ricotta-Füllung und Tomatensauce

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Wie sieht’s bei euch aus, liebt ihr auch diese schnellen & einfachen Gerichte, die dann auch noch super schmecken? Dann müsst ihr jetzt unbedingt weiterlesen!

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Conchiglioni – herrlich gefüllt und überbacken!

Ein perfekter Magenwärmer an einem kühlen Novembertag! ❤

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Conchiglioni, Conchiglioni, Conchiglioni! Ach, dieses Wort hat es mir angetan und es klingt schon so lecker. Fragt ihr euch was Conchiglioni eigentlich sind? Muschelnudeln – und zwar die große Form, die man so wunderbar füllen kann.

Ich hab mir im Sommer eine ganz große Packung aus unserem Italienurlaub mitgebracht. Mittlerweile bekommt man Conchiglioni aber auch schon in gut sortierten Supermärkten oder in italienischen Feinkostläden. Einfach mal die Äuglein offen halten, vielleicht stolpert ihr ja bald über diesen Pastaschatz.

Solltet ihr wirklich keine Conchiglioni bekommen, könnt ihr auch Canneloni nehmen.  Diese werden nach dem Vorkochen halbiert, mit der Öffnung nach oben in die Tomatensauce gestellt und gefüllt. Also dieses Pastaglück könnt ihr ganz einfach nachzaubern!

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Ich hab hier meine aller, allerliebste Variante gezaubert. Die Tomatensauce wird mit Sardellen, Kapern, viel Knoblauch und Oliven herrlich aromatisch. Dazu kommen noch frische,- sowie gute Dosentomaten. Die sämig eingekochte Tomatensauce geben wir eine große (oder zwei kleinere) Aulfaufformen.

Die Muschelnudeln oder auch Conchiglioni gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Da kann man variieren und mischen, wie man möchte. Wenn ihr diese Pasta für mehrere Personen zubereitet, denkt bitte daran eine wirklich grooooße Auflaufform (oder gleich zwei) zu nehmen.

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Die überbackenen Conchiglioni sehen doch fantastisch aus! Oder was meint ihr? Ich stelle die Formen einfach auf den gedeckten Tisch und jeder kann sich selbst seine Conchiglioni herausnehmen und verspeisen. Glaubt mir, das greift keiner nur einmal zu.

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Ich koch mir diese Pasta! Basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

  • etwa 30 große Muschelnudeln (Conchiglioni)
  • 350 g Ricotta
  • 2 Eier
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten
  • 1-2 TL Oregano, getrocknet
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Tomatensauce:

  • eine Handvoll Kirschtomaten, geviertelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 6-7 Sardellenfilets, gehackt
  • 1/4 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Dosen stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken), je nach Belieben
  • 1 EL Kapern, halbiert
  • 1 kleine Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:

  1. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die  gehackte Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  2. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 2 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker würzen.
  3. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten). Kapern, Oliven und 2-3 EL Olivenöl untermischen.

Für die gefüllten Nudeln:

  1. Nudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung knapp gar kochen (ca. 8-10 Minuten bissfest kochen).
  2. Nudeln abgießen und kalt abschrecken. Trocken tupfen.
  3. Für die Ricottacreme alle Zutaten miteinander verrühren und gut abschmecken.
  4. Die Nudeln in die Soße setzen und mithilfe eines Teelöffels die Ricottacreme hineinfüllen. Mit restlichem Parmesan bestreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Oregano bestreuen.pasta18pasta17
  5. Im heißen Backofen bei 180° 20 Minuten backen.

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Tipp! Dieses Gericht könnt Ihr ganz wunderbar vorkochen und aufwärmen. Dafür die Muschelnudeln und die Soße wie beschrieben vorbereiten, in die Form füllen und abgedeckt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren wie beschrieben zu Ende backen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

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Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

risotto3Risotto mit dem pochierten Ei und den Speckchips servieren. Mmmmmh.. lasst es euch schmecken!

risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Essen für die Seele! Parmigiana di melanzane

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Dieses Gericht ist wahres Seelenfutter im Herbst und macht uns alle restlos glücklich! ❤

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Als wir diesen Sommer in Italien waren, bin ich zum ersten Mal in den Genuss einer echten Parmigiana gekommen…. Husch ich war verzaubert! Es war soooo gut! Ich wusste sofort, wenn ich wieder daheim bin, kommt auch bei uns dieser italienischer Auberginenauflauf auf die Teller.

Was für ein Glück, dass bei uns im Garten gerade noch ein paar Auberginen rumhängen (einige befinden sich noch im Wachstum). Schnell wurden diese geerntet und konnten sich freuen, ein Teil von unserer Parmigiana zu werden. Ich denke, jede Aubergine würde sich geehrt fühlen, in dieses Gericht wandern zu dürfen.

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Im Originalrezept werden die Auberginen in Olivenöl ausgebacken, also hab ich es natürlich auch so gemacht. Ach es schmeckte einfach herrlich! Da wollen wir von den Kalorien, die sich darin verbergen mal lieber gar nicht sprechen….

Um unser Parmigiana etwas leichter zu machen, könnten wir die Auberginenscheiben auch ohne Öl von beiden Seiten in einer Grillpfanne anbraten. Also wer „ein paar“ Kalorien sparen möchte, macht es einfach ohne Öl. Aber eine Parmigiana isst man ja nicht alle Tage, da spielen die fiesen, kleinen Kalorien bei uns keine Frage!

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Na wollt ihr auch in den Parmigiana-Genuss kommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 3 Auberginen
  • 120 g Parmesan
  • 3 Kugeln Mozzarella
  • 3 Scheiben Weißbrot (z.B. Ciabatta)

Für die Tomatensauce:

  • 2 Dosen geschälte Tomaten (z.B. diese San Marzano)
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Handvoll Basilikum
  • Olivenöl
  • etwas Zucker
  • etwas Peperoncino, getrocknet
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Auberginen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend gut abtupfen.
  2. Für die Tomatensauce den Knoblauch und die Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten zugeben und zu einer sämigen Sauce einkochne lassen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Peperoncino abschmecken. Zuletzt Basilikum untermengen.
  3. Die Auberginenscheiben nach und nach in einer Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten ausbacken (das dauert ein Weilchen, bis alle Auberginen gebraten sind).
  4. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und den Parmesan reiben (2-3 EL des Parmesan zur Seite stellen).

So jetzt beginnt das große Schichten!

  1. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln.
  2. Zuerst kommt eine Schicht Tomatensauce in die Form. Darauf dann die Auberginenscheiben, etwas Parmesan und Mozzarella.parm1
  3. So verfahren wir, bis alle Zutaten aufgebraucht sind (ca. 3-4 Schichten).
  4. Der Auflauf kommt jetzt bei 180°C für ca. 40 Minuten in den Ofen.
  5. Die geriebenen Weißbrotbrösel mit Parmesan mischen und über unseren Auflauf streuen.
  6. Noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, bis er goldgelb gratiniert ist.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Schüsselchen voller Gemüse! Soupe au Pistou

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Ein Schüsselchen voller Gemüse, das Ganze gekrönt von einem Klecks Pistou! ❤

Für mich ein wahres Spätsommervergnügen! Dazu noch ein Stückchen Baguette zum Auftunken des Suppenrestes – ach was für ein gesundes Festessen! Vor allem, wenn das meiste Gemüse noch aus eigener Ernte stammt. Dann schmeckts gleich doppelt so gut!

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Ich stelle euch heute eine wunderbar leichte Spätsommersuppe vor: “La soupe au Pistou”.

Es handelt sich um eine provenzalische Spezialität, mit ganz viel Gemüse und viel Basilikum.  Sie besteht aus zwei Komponenten, einer Gemüsesuppe mit kleinen Nudelchen und der Pistou.

Pistou ist eine Basilikum-Paste, mit viel Knoblauch, ein bisschen Parmesan und Olivenöl. Die Würzpaste ist finde ich, einfach das i-Tüpfelchen auf dieser aromatischen Suppe.

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Zutaten der Suppe sind Zucchini, Tomaten, Sellerie, Karotten, Paprika, Bohnen (grüne und weiße), Basilikum und Knoblauch. Jeder kann seine Suppe mit seiner eigenen Gartenernte oder frischem Gemüse vom Wochenmarkt zaubern.  Anstatt der Nudelchen könnte man auch kleine Kartoffelwürfel nehmen…

Eine sehr leckere provenzalische Spezialität, welche die ganze Familie glücklich macht und gesund hält!

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Suppenvergnügen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten:

für die Suppe:

  • 3 große, reife Tomaten in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 50 g Speck, nach Belieben, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Karotten
  • 1 Zucchini
  • je 1/2 gelbe und rote Paprika
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Handvoll grüne Bohnen
  • 1 Dose weiße große Bohnen
  • 1 TL Tomatenmark
  • ca. 70 ml Weißwein
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 200 g kleine Nudeln (z.B. Orecchiette)
  • Salz, Pfeffer aus der  Mühle, Chiliflocken, Zucker
  • 2 EL Olivenöl

für den Pistou:

  • 1 großer Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 ml Olivenöl
  • 40 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Das ganze Gemüse in kleine Würfel schneiden (bis auf die Bohnen etwas größer lassen).
  2. Das Olivenöl erhitzen und zuerst den Zwiebel, Knoblauch und Speck darin andünsten.
  3. Die Tomatenwürfel zugeben und ca. 3-4 Minuten mitbraten. Tomatenmark zugeben und mit Salz und etwas Zucker würzen. Nun mit dem Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe angießen und das gesamte Gemüse dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen (nicht zu viel, man kann ja immer noch nachwürzen).  Das Ganze zugedeckt ca. 20 Minuten lang leicht köcheln lassen und noch einmal abschmecken.
  4. Die Nudeln separat in Salzwasser al dente kochen und zuletzt unter die Suppe mengen.
  5. Für den Pistou den Basilikum grob zerzupfen und mit dem Knoblauch, Olivenöl und Parmesan zu einer Paste vermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Gemüsesuppe in tiefe Teller anrichten und je 1-2 EL Pistou daraufgeben.

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Dazu kann man noch ein gutes Stück Baguette servieren, wenn man großen Hunger hat!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Einfach lecker! Karfiol-Risotto mit knuspriger Chorizo

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Heute hab ich wieder mal ein Wohlfühlgericht par excellence für euch! ❤

Wie ihr ja schon wisst, bin ich eine unheimliche Risotto-Liebhaberin. Also so ein-, zweimal die Woche kann es so ein cremiges Reisgericht schon geben. Auch als wir vorige Woche in Italien waren, hab ich mir beim allerersten Abendessen gleich ein köstliches Risotto bestellt (als ob ich es daheim nicht bekommen würde…). Tja wenn man etwas soooo gerne hat, dann kriegt man eben nicht genug davon (und ich musste ja testen, wie die Italiener ihr Risotto kochen).

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Risotto hab ich ja schon in allen möglichen Varianten gezaubert. Ob mit Zitrone, Bärlauch oder Ziegenkäse dieses cremige Wunder schmeckt uns einfach immer. Zum Glück teilt meine Familie (außer mein Liebster Fabio) die Liebe zu einem guten Risotto mit mir. Risotto geht schnell, die Grundzutaten haben wir eigentlich jederzeit zu Hause und man kann es nach Lust und Laune variieren. Tja da haben sich die Italiener was Geniales einfallen lassen!

Diesmal habe ich eine aromatische Variante mit Karfiol (Blumenkohl) und Chorizo für euch. Vor einigen Tagen ist bei mir wieder ein Päckchen eingetroffen. Mit dabei waren zwei Packungen von dieser herrlich würzigen Wurst. Ich hatte Chorizo zuvor noch nie probiert und war mächtig gespannt darauf. Ich bin ja eigentlich überhaupt keine Wurstesserin, aber bei Chorizo mach auch ich einmal ich eine Ausnahme.

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Das aromatische Fleisch der Duroc-Schweine wird mit Salz, Knoblauch und delikatem Edelpaprika aus der Extremadura gewürzt. Dann reift die fertige Chorizo mindestens drei Wochen in reiner Höhenluft der Sierra. Der Geschmack ist mildwürzig und hat meine Familie und mich total begeistert. Die letzten Tage hat es daher einige Gerichte (Suppe, Tarte…) mit Chorizo gegeben, bis nichts mehr von der Wurst übrig war.

Wir haben die Chorizo am Liebsten wenn sie schön knusprig ist (entweder im Ofen gebacken oder in der Pfanne gebraten).

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Der Karfiol (einer meiner Lieblingsgemüsesorten) wandert hier ganz brav in unser Risotto. Einfach in Salzwasser weich gekocht und zerdrückt wird der liebe Herr Karfiol, bevor er sich zum Reis gesellt. Wer es noch aromatischer mag kann die Karfiolstückchen auch noch in Butter anbraten, aber da die Chorizo schon so würzig ist, hab ich das sein lassen.

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Risotto-Glück gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 2 kleine Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 700-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 1 kleiner Karfiol, in Röschen zerteilt
  • 1 Chorizo (ca. 250 g)  (z.B. bei Hagen Grote erhältlich)

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, den Karfiol in einem separatem Topf mit Salzwasser aufsetzen und gar kochen. Abgießen und mit einer Gabel leicht zerdrücken.
  4. Zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unters Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Den zerdrückten Karfiol untermengen.

Für die knusprigen Chorizoscheibenris22

  1. Die Chorizo in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. ris21
  2. Im Backofen bei 200° ca. 10-15 Min braten. Das Fett läuft aus der Wurst raus und die Scheiben werden knusprig.

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Das Risotto auf Teller anrichten und mit den Chorizostücken und nach Belieben noch etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein Teller voll mit guten Dingen! Zitronenrisotto mit Saiblingsfilet und Steinpilzen

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Ich liebe Risotto! ❤ und Zitrone und Pilze und Fisch! Ach soo viele Dinge, die ich gerne habe und das alles auf einem Teller vereint! Mmmmhh….

Ja das wisst ihr ja mittlerweile schon. Mein Herz schlägt ganz hoch für dieses cremige Reisgericht. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

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Da wir Risotto oft und nur zu gerne verspeisen, ist Risottoreis bei uns wirklich immer im Vorratsschrank vorhanden. Der hat quasi schon sein eigenes Plätzchen und ist wirklich niemals alleine (also 2-3 Packungen kuscheln meist gemeinsam).

Risotto ist für mich so ein riiichtiges Wohlfühlessen, das einfach zu jeder Jahreszeit passt und glücklich macht. Man braucht nur ein paar Grundzutaten und schon kann man loslegen. Nach nicht einmal 20 Minuten kann man sich wieder vom Herd verabschieden und sich zu Tisch begeben (mit einer großen Portion Risotto). Hach ich bin eine Liebhaberin von solch schnellen Gerichten!

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So diesmal hab ich mein Risotto ganz einfach mit Zitrone sommerlich verfeinert. Zitronensaft, Zitronenschale und kleine Stückchen von marokkanischen Salzzitronen geben dem Risotto einen traumhaften, aromatischen zitronigen Geschmack. So fragt ihr euch jetzt was marokkanische Salzzitronen sind? So gut aufgepasst: extra kleine, dünnschalige unbehandelte Zitronen reifen für diese marokkanische Spezialität mehrere Wochen in Meersalzlake. Dann sind alle Bitterstoffe abgebaut und die aromatische Würzkraft voll entwickelt.

Ganz klein geschnitten aromatisieren sie viele Gerichte, wie mein herrliches Risotto. Erhätlich ist diese Köstlichkeit in hervorragnder Qualität bei Hagen Grote.

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Für alle die Salzzitronen selber machen wollen, habe ich hier auch ein kleines „Rezept“:

  1. Ein zur Zitronenmenge passendes Einmach- oder Twist-off-Deckel-Glas säubern und möglichst heiß ausspülen. Zitronen (ein paar Stück – je nach Größe des Glases heiß abwaschen).
  2. Einze Zitrone davon auspressen, die anderen der Länge nach vierteln.
  3. Die geviertelten Zitronen in das Glas schichten, dabei dazwischen und darüber reichlich Salz streuen – so ein bis zwei Esslöffel dürfen es je nach Glasgröße schon sein.
  4. Den Zitronensaft darübergeben und die gesamte Zitronengeschichte mit kochendem Wasser übergießen, sodass alle Zitronenviertel bedeckt sind. Das Glas verschließen und an einem nicht zu warmen, dunklen Ort ein Weilchen in Ruhe lassen (2 bis 3 Monate).  Danach können sie für ganz viele Gerichte (Salate, Pasta, Risotti, Eintöpfe, Schmorgerichte usw…) verwendet werden.

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Ich persönlich wäre mit einem purem Risotto ja schon zufrieden, sehr zufrieden. Da die liebe Familie aber auch noch gerne ein gutes Stückchen Fisch auf dem Teller hat und Mama noch frische Steinpilze vom Markt mitgebracht hat, werden die schnell noch in der Pfanne gebraten und beweisen sich als prima Begleiter zu unserem Risotto.

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Zitroniges Geschmackserlebnis erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 600-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Abrieb
  • 2 Stück Salzzitronen (z.B. von Hagen Grote), fein gewürfelt
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 60-70 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Mandelstifte, geröstet

Außerdem:

  • 4 Saiblingfilets
  • 2 EL Olivenöl und1 EL Butter zum Anbraten
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g Steinpilze
  • etwas Butter zum Anbraten
  • je 1 Thymian und Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d‘ Espelette

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Zitronenabrieb, den Zitronensaft, die Salzzitronenwürfel, den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Den Fisch entgräten und in Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In Olivenöl auf der Hautseite anbraten (ca. 2 Minuten). Butter, Kräuter und Knoblauch zugeben und weitere 2 Minuten braten (die Filets immer wieder mit der Kräuterbutter übergießen).
  5. Die Steinpilze putzen und in etwas Butter anbraten (ca. 4 Minuten). Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  6. Die Saiblingsfilets und die Steinpilze auf dem Risotto anrichten und nach Belieben mit ein paar gerösteten Mandelstiften bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤