Ein Schüsselchen voller Gemüse! Soupe au Pistou

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Ein Schüsselchen voller Gemüse, das Ganze gekrönt von einem Klecks Pistou! ❤

Für mich ein wahres Spätsommervergnügen! Dazu noch ein Stückchen Baguette zum Auftunken des Suppenrestes – ach was für ein gesundes Festessen! Vor allem, wenn das meiste Gemüse noch aus eigener Ernte stammt. Dann schmeckts gleich doppelt so gut!

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Ich stelle euch heute eine wunderbar leichte Spätsommersuppe vor: “La soupe au Pistou”.

Es handelt sich um eine provenzalische Spezialität, mit ganz viel Gemüse und viel Basilikum.  Sie besteht aus zwei Komponenten, einer Gemüsesuppe mit kleinen Nudelchen und der Pistou.

Pistou ist eine Basilikum-Paste, mit viel Knoblauch, ein bisschen Parmesan und Olivenöl. Die Würzpaste ist finde ich, einfach das i-Tüpfelchen auf dieser aromatischen Suppe.

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Zutaten der Suppe sind Zucchini, Tomaten, Sellerie, Karotten, Paprika, Bohnen (grüne und weiße), Basilikum und Knoblauch. Jeder kann seine Suppe mit seiner eigenen Gartenernte oder frischem Gemüse vom Wochenmarkt zaubern.  Anstatt der Nudelchen könnte man auch kleine Kartoffelwürfel nehmen…

Eine sehr leckere provenzalische Spezialität, welche die ganze Familie glücklich macht und gesund hält!

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Suppenvergnügen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten:

für die Suppe:

  • 3 große, reife Tomaten in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 50 g Speck, nach Belieben, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Karotten
  • 1 Zucchini
  • je 1/2 gelbe und rote Paprika
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Handvoll grüne Bohnen
  • 1 Dose weiße große Bohnen
  • 1 TL Tomatenmark
  • ca. 70 ml Weißwein
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 200 g kleine Nudeln (z.B. Orecchiette)
  • Salz, Pfeffer aus der  Mühle, Chiliflocken, Zucker
  • 2 EL Olivenöl

für den Pistou:

  • 1 großer Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 ml Olivenöl
  • 40 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Das ganze Gemüse in kleine Würfel schneiden (bis auf die Bohnen etwas größer lassen).
  2. Das Olivenöl erhitzen und zuerst den Zwiebel, Knoblauch und Speck darin andünsten.
  3. Die Tomatenwürfel zugeben und ca. 3-4 Minuten mitbraten. Tomatenmark zugeben und mit Salz und etwas Zucker würzen. Nun mit dem Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe angießen und das gesamte Gemüse dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen (nicht zu viel, man kann ja immer noch nachwürzen).  Das Ganze zugedeckt ca. 20 Minuten lang leicht köcheln lassen und noch einmal abschmecken.
  4. Die Nudeln separat in Salzwasser al dente kochen und zuletzt unter die Suppe mengen.
  5. Für den Pistou den Basilikum grob zerzupfen und mit dem Knoblauch, Olivenöl und Parmesan zu einer Paste vermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Gemüsesuppe in tiefe Teller anrichten und je 1-2 EL Pistou daraufgeben.

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Dazu kann man noch ein gutes Stück Baguette servieren, wenn man großen Hunger hat!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Vive la Provence! Provençalisches Rinderragout mit Polentaknödel

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Südfrankreich wir kommen! ❤

Für meine liebe Mama und mich geht es ja morgen ab nach Frankreich. Genauer gesagt nach Nizza. Ach wir freuen uns ja schon so darauf (besonders auf die Küche, auf das Meer und auf das Parfum).

Um uns kulinarisch schon einmal darauf einzustimmen gab es bei uns am Wochenende dieses herrliche provençalische Gericht – Daube provençal!

Ein aromatischer Rinderschmortopf mit Zwiebeln, Karotten, Tomaten und Oliven. Simple formidable!

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Meine Familie und besonders ich lieben Schmorgerichte in allen Varianten. Sie schmecken jedes Mal fantastisch und vor allem lassen sie sich prima vorbereiten. Ich stelle mich immer am Vorabend in die Küche um meinen geliebten roten Schmortopf einen leckeren Inhalt zu verpassen und ihn dann in den Ofen zu verfrachten. Dort verbringt dieser dann ein paar Stündchen und ich mach es mir in der Zwischenzeit auf der Couch gemütlich. Jede Stunde hüpfe ich auf und schaue gespannt in meinem Topf (vielleicht ist ja noch etwas Wein nötig….).

Beim Schmoren saugen sich die Fleischstücke mit Wein und den Gewürzen voll.. mmmhhh! So kurz vorm Schlafengehen hole ich mein Werk dann endlich aus dem Ofen, lasse es ruhen und träume davon. Ein Schmorgericht schmeckt aufgewärmt einfach besser! Da lohnt es sich am Abend in der Küche zu werkeln.

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Mein Schmortopf war bis oben hin gefüllt (da hätte ich eine ganze Großfamilie damit verköstigen können). Für mich war dieses Wochenende herrlich, da das Mittagessen schon vorbereitet war. Am Samstag gab’s diese köstlichen Polentaknödel dazu und heute haben wir einfach noch schnell Nudeln dazu gekocht. Schon war das Essen fertig! Da konnten Mama und ich am Vormittag eine große Runde Walken gehen, ohne daran zu denken, dass das Mittagessen noch gekocht werden muss.  Ach ich liebe es im Spätsommer während einer ausgiebigen Walkingtour die Natur zu genießen, dann nach Hause zu kommen und sich auf solch ein Gericht zu freuen.

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So meine Lieben jetzt muss ich euch noch etwas ganz Besonderes zu diesem Fleisch erzählen. Am Freitag hab ich ein großes Paket von „Prime Beef – Zederberghof“ bekommen. Darin befanden sich um die 5 kg bestes Fleisch vom Charolais-Rind. Meine Familie und ich waren hin und weg und mein Köpfchen überlegte schon, was demnächst auf den Tisch kommt. Zuerst schnappte ich mir gleich mal den großen Braten für meinen Schmortopf! daube38

Auf dem „Zederberghof“ in St. Johann im Pongau widmen sich Michael und Viktoria Obinger, als Pioniere auf diesem Gebiet, der Aufzucht und Mast zweier ganz besonderen Rinderrassen – dem Wagyu-Rind und dem Charolais-Rind. Die Ziele ihrer nachhaltigen Fleischproduktion sind klar definiert: Sie sorgen für ausschließlich hochwertiges Rindfleisch, dem man seine Qualität ansieht und diese erst recht auch schmecken kann.

Der Geschmack dieses Fleisches hat uns alle restlos begeistert. So fein, so zart, ein Traum!

Mit gutem Gewissen Fleisch genießen – nur dann schmeckt’s!

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.  Die Lieferung nach Hause funktioniert einwandfrei und wird im Voraus genau geplant.

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Wollt ihr euch auch einen Hauch Südfrankreich nach Hause holen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-8 hungrige Personen)

  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter (z.B. ein Schulterstück vom Charolais-Rind).
  • 100 g Speck, klein geschnitten
  • 6 große Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 5 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 8 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 2 EL Mehl
  • 1 Flasche Rotwein
  • 300 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzweige
  • 3 Lorbeerblätter
  • 4 Nelken
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll frische Petersilie, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, ganz fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz

Für die Polentaknödel: (ca. 20 Stück)

  • 500 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abgezupft
  • 1 Thymianzweig, Blättchen abgestreift
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 140 g Polenta
  • 2 Eier
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • etwas Butter zum Anbraten
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für unseren Schmortopf

  1. Das Fleisch in grobe Stücke schneiden.daube34
  2. Im heißem Öl rundum kräftig anbraten. Das dauert schon ein Weilchen – je nach Größe des Topfes auf zwei bis drei Portionen braten (immer wieder etwas Öl zugeben). Es soll rundum schön braun werden. Nun das Fleisch wieder herausnehmen.
  3. Speck im Topf anschwitzen. Das Mehl zugeben, einmal durchrühren und mit ca. 400 ml Rotwein aufgießen.
  4. Jetzt das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Mit dem restlichen Wein, Brühe und Tomaten aufgießen.  Knoblauch, Gewürze und die Kräuter (ich binde die Kräuter vorher gerne zu einem Sträußchen zusammen – um sie dann leichter wieder herauszufischen) zugeben.
  5. Einmal am Herd aufkochen lassen und dann bei 180°C im Ofen zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.
  6. Die Karottenscheiben und die Zwiebeln nach ca. 1 1/2 Stunden Schmorzeit mit in den Topf geben.daube37
  7. Dann die Hitze auf 120° reduzieren und weitere 1-2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch so weich ist, dass es zerfällt (die Flüssigkeit soll dabei nur leicht köcheln). Etwa jede Stunde Stunde einmal durchrühren und je nach Bedarf mit etwas Rotwein aufgießen.
  8. Zum Schluss noch die Oliven unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Vor dem Servieren die gehackte Petersilie mit Knoblauch, Olivenöl und Salz vermengen und pro Teller ein Löffelchen über das Fleisch geben.

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Für die Polentaknödel:

  1. Die Milch mit Butter, Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer aufkochen lassen.
  2. Polenta einrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  3. Parmesan und die Eier untermengen.
  4. Kleine Knödel formen (ich benutze dafür gerne einen Eisportionierer).daube1
  5. Die Knödel in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. In Butter anbraten. Zuletzt noch frische Petersilie zugeben und die Knödel darin wälzen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Meine Familie meinte, meine Polentaknödel sehen aus wie Petersilienerdäpfel. Tja da haben sie gar nicht so unrecht. Oder was meint ihr? Schön und lecker sind sie so und so.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So ich verabschiede mich wieder einmal für ein paar Tage und sage „Au revoir“! Ja mir ist auch schon aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen ganz schön viel unterwegs war. Ich reise eben so gerne und bevor ich wieder mit dem Lernen beginnen muss, gönn ich mir noch einmal eine sonnige Pause….

Bis bald mit vielen neuen Rezepten!

Lena ❤

Ein sonniger Gruss aus dem Süden! Provençalische Ofentomaten

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tomaten10Die Gemüseküche des Südens lässt euch ganz herzlich grüßen!

Dieses Wochenende hab ich mit Mama endlich unseren Urlaub gebucht. Wir haben lange überlegt, wo es heuer hingehen soll und suchten nach passenden Flügen, Hotels… Schlussendlich war uns eines klar. Es geht ab nach Südfrankreich! ❤

Ach wir freuen uns schon so sehr, wenn wir im September wieder in die französische Lebenskunst eintauchen können und das leckere Essen dort genießen!

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Das intensive Aroma der provenzalischen Kräuter, das üppige Gemüseangebot, der kühle erfrischende Rosé – all das symbolisiert für mich Sommer und Sonne. Und natürlich sollte man diese Köstlichkeiten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht danach ist (momentan schauts bei uns aber sehr gut aus), könnt ihr euch mit diesem Gericht ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

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Diese provençalischen Ofentomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe dieses einfache und wirklich köstliche Gemüsegericht sehr. Bei uns kommen diese Tomaten oft als leichte Gemüsebeilage zu Fleisch/Fisch oder so wie heute als schnelles Abendessen auf den Tisch. Ein Essen ohne Gemüse? In Südfrankreich ja unmöglich!

Dazu gibts noch ein frischen Salat aus dem Garten mit einer herrlichen Honig-Senf-Vinaigrette. Achja meine geliebten Ziegenkäse-Brot-Taler dürfen da natürlich auch nicht fehlen. So stimmen wir uns schon einmal auf unseren Südfrankreichurlaub ein.

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Vielen Dank an Connox, dass ich die Magic Grip Auflaufform von Kahla ausprobieren durfte. Diese runde Porzellanform rutscht nicht, kratzt nicht und klappert nicht.

Auch das Warmhalten der Speisen fällt hier ganz leicht, da man die Form ganz einfach mit dem dazugehörigen Deckel verschließen kann. Der Deckel ist auch als Teller wunderbar geeignet. Ideal für den Haushalt! Also in dieser Auflaufform werden bestimmt noch so einige Köstlichkeiten landen.

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Holt euch auch etwas südfranzösisches Flair in eure Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ofentomaten:

  • 5-6 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian, Rosmarin und Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat:

  • 2-3 Handvoll frische Blattsalate
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Lavendelhonig
  • 3 EL Balsamico bianco
  • 4 -5  EL Olivenöl
  • frische Petersilie uns Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Lavendelhonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

Die Tomaten längs halbieren.

Jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 15Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbrösel, Parmesan, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Oregano mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 180°C ca. 20-25 Min. garen.

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

Bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Währendessen die Tomaten und die Taler im Ofen schmoren bereiten wir den Salat zu.

Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Salat waschen, trocken tupfen und mit der Vinaigrette vermgengen.

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Die Tomaten auf dem Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Südfranzösischer Genuss! Ziegenkäse-Ravioli mit Pistou

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Ihr müsst wis­sen, ich liiiiebe Zie­gen­käse. ❤

Egal ob warm oder kalt, als Auf­strich oder auf einer Käse­platte, ver­ar­bei­tet in einem Gericht oder ein­fach oben drü­ber gestreut. Der Käse ist so viel­sei­tig ein­setz­bar und so unglaublich lecker. Aber natür­lich pola­ri­siert er auch. Da er einen sehr inten­si­ven Geschmack hat, ist er nicht für Jeder­mann etwas (wie schon öfters erwähnt, mein Liebster hasst ihn).

Daher würde ich euch emp­feh­len, wenn ihr Zie­gen­käse mögt die­ses leckere Rezept natür­lich mit Zie­gen­käse zu machen, aber wenn ihr Zie­gen­käse nicht mögt, ist Ricotta eine leckere Alter­na­tive.

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So jetzt muss ich euch noch was erzählen…. Ziegenkäse war nicht immer sooo beliebt bei mir. Vor einigen Jahren konnte ich mit diesem Käse noch nicht wirklich viel anfangen. Als ich vor drei Jahren eine Weile in der schönen Provence gelebt habe, habe ich den richtig guten Ziegenkäse erst kennen und liiiieben gelernt. Dort holte ich mir den Käse frisch vom Markt, dazu ein krosses Baguette….  so genießt man in Frankreich.

Käse ist in Frankreich ja so und so ein großes Thema. Nach dem Abendessen gab es bei meiner Familie oft noch eine feine Auswahl davon. Da schnappte ich mir natürlich immer meinen Ziegenliebling. Als ich dann wieder daheim in Österreich war, musste einmal so ein guter Ziegenkäse gefunden werden, der an dem Geschmack von meinem Liebling in der Provence herankommt…. Meine Eltern hab ich mit meinen Ziegenkäse-Gerichten auch schon längst überzeugt und wir schwelgen mehrmals die Woche im Käse-Genuss!

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Meine Familie und ich lieben selbstgemachte Ravioli. Heute gibt es eine südfranzösische Variante mit Ziegenkäse. Der Teig ist ganz einfach und schnell gemacht.  Ravioli selbst zu machen ist wirklich nicht schwer. Also keine Angst, traut euch einfach ran! Wichtig ist, dass ihr den Teig gut knetet und dann auch ruhen lässt. Für Ravioli braucht ihr keine Nudelmaschine (ich besitze und brauche auch keine), nur etwas Kraft beim Ausrollen des Teiges ist erfordert.

Die­ses Gericht könnt ihr super vor­be­rei­ten. Die Ravioli könnt ihr schon kom­plett fer­tig im Kühl­schrank auf­be­wah­ren. Da sie nicht getrock­net wer­den, son­dern frisch sind, müs­sen sie ledig­lich ein paar Minu­ten im Was­ser schwim­men. Ideal also wenn ihr Gäste bekommt.

Ja ok es ist schon etwas Arbeit diese Ravioli zuzubereiten, aber die Mühe lohnt sich. Und wenn man dann den ersten Bissen im Mund zergehen lässt und der zartschmelzende Ziegenkäse sich mit den anderen himmlischen Komponenten verbindet, is(s)t man einfach glücklich.

Dazu gibts bei mir ein französisches Pistou.  Pistou, auch Sauce au pistou, ist eine kalte Sauce der provenzalischen Küche. Ähnlich dem italienischem Pesto.  Die Hauptzutaten sind frisches Basilikum, Knoblauch, Mandeln, Olivenöl, Käse und Tomaten. Total lecker und passt perfekt zu unseren Ravioli!

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Ran ans Ravioli zaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ravioli:

  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 4-6 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Ziegenkäse (ich nehme gerne die Rolle von President), klein gewürfelt
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Honig
  • 3 Thymianzweige und Oreganozweige
  • 50 g Pinienkerne (oder Mandelstifte)
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Für das Pistou:

  • 3 Tomaten
  • 1 großes Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Parmesan (oder Grueyere)
  • 30 g Mandelstifte
  • ca. 100-120 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für den Nudelteig das Mehl, die Eier, das Olivenöl, Salz und das Wasser zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung die Pinienkerne (oder Mandelstifte) in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Die Kerne mit den Semmelbröseln, Eidotter, den Kräutern, Honig, Ziegenfrischkäse und den Ziegenkäsewürfeln verrühren. Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Für das Pistou

Die Tomaten über Kreuz einschneiden, überbrühen, häuten, entkernen und klein würfeln. Basilikum und Knoblauch grob hacken. Mit Olivenöl, Parmesan und Mandeln in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab nicht zu fein pürieren. Tomatenwürfel unterrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Den Nudelteig kurz durchkneten, halbieren und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas und einem runden Ausstecher Kreise aus dem Teig ausstechen. Jeweils 1-2 TL der Füllung auf einer Hälfte des Teigkreises verteilen. Die Ränder mit Eiklar bestreichen.

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Die Kreise zusammenklappen und gut festdrücken (dafür eignet sich besonders gut ein Ravioliformer). Die  fertigen Ravioli auf eine bemehlte Platte legen.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Ravioli darin ca. 3 Minuten kochen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf Teller verteilen.

Das Pistou darüber geben. Nach Belieben noch mit Mandelstiften und Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Gemüseküche des Südens! Tian provençal- Provenzalisches Gemüsegratin

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Dieses Gericht erinnert mich an meine Zeit in der Provence. Drei Gemüsesorten von guter Qualität vereinen sich zu einem köstlichen Gericht.

Frisches Gemüse, in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt. Lecker!

Kennt ihr den Zeichentrikfilm Ratatouille? Wenn ja, wisst ihr bestimmt noch, wie die Ratte Remy dem Küchenjungen beibringt, wie man ein Ratatouille macht. Vielleicht habt ihr da auch erkannt, dass es sich dabei eigentlich um einen typischen tian handelt.

Man verwendet für das Gemüsegratin das gleiche Gemüse wie bei einem Ratatouille, die Zubereitung ist jedoch anders.

Beim tian wird das in Scheiben geschnittene Gemüse dekorativ in eine Form geschichtet und wie ein Gratin im Ofen gebacken.

Ich liebe dieses Gericht, da es sehr gesund ist, einfach zu machen und mich immer an Frankreich erinnert.

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Hier das Rezept dafür: (für eine kleine Form – 4 Portionen)

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 4 Tomaten (ich habe eine große Ochsenherztomate verwendet)
  • 2 frische Thymianzweige
  • 1 kleiner Rosmarinzweig, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl ca. 10 Minuten leicht braten, bis sie etwas gebräunt sind und mit Salz und Pfeffer würzen. In der Form verteilen.

Die Aubergine und die Zucchini in 2mm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten in 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Das Gemüse abwechselnd in die Form schichten. Mit Salz und Thymianblättchen bestreuen und mit 3-4 EL Olivenöl beträufeln.

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Im Ofen bei 180°C ca. 40-45 Minuten lang backen, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist (Die erste halbe Stunde mit einer Folie bedecken und dann offen fertig garen).

Nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln und etwas salzen.

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Wir essen dieses Gericht gerne mit Knoblauchbaguette und leckeren, buttrigen Ofenkartoffeln!  Ein frischer Salat passt auch noch gut dazu!

Dieses Gratin schmeckt außerdem auch kalt hervorragend.

Bon appétit!

Lena

 

 

À table! Schweinefilet im Prosciuttomantel mit Gorgonzolarisotto und provençalischen Tomaten

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Zu Tisch meine Lieben! Es ist angerichtet!

Heute trifft ein zartes Schweinefilet auf ein würzig, cremiges Risotto und herrlich aromatischen Tomaten.

Diese provençalischen Tomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe diese köstliche Gemüsebeilage wirklich sehr!  Man kann sie auch einfach solo als leichtes Abendessen oder mal als leckere Vorspeise servieren.

C’est toujours trés délicieuse!

Hier das Rezept dazu: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 500 g Schweinefilet
  • 2 EL süßer Senf
  • 8-10 Scheiben Prosciutto
  • 200 g Risottoreis
  • 1 Frühlingszwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-700 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 50-80 g Gorgonzola
  • 1 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian

für die provençalischen Tomaten:

  • 8-10 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4 EL Semmelbrösel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian und Rosmarinzweige
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für die Gemüsebeilage, die Tomaten längs halbieren und jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

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3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 20 Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbröseln, Knoblauch, Thymian und Rosmarin mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 170°C ca. 20-25 Min. garen.

Das Schweinefilet außen gut mit dem Senf einreiben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch gut mit dem Prosciutto umwickeln und in Öl ca. 5 Minuten scharf anbraten (bis alle Seiten schön gebräunt und knusprig sind).

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Dann das Fleisch im Ofen bei 170°C ca. 15 Minuten fertig garen lassen.

Für das Risotto den Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mitanbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, solange bis der Reis gar ist.  Zwischendurch immer wieder umrühren! Zum Schluss den Gorgonzola, Parmesan und Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Thymian abschmecken.

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Bon appétit!

Lena