Ein Kuchenträumchen! Ricotta-Cheesecake mit pochiertem Rhabarber

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Hab ich euch schon erzählt, dass ich Cheesecake liebe.. abgöttisch!

Ja ich glaub, dass wissen mittlerweile die meisten von euch schon, aber ich kann es einfach nie oft genug erwähnen.

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Mein Liebster sieht das wieder einmal ganz anders, aber man muss ja nicht überall einer Meinung sein. Ich bin jedenfalls überzeugt und finde, dass ein guter Cheesecake zu den besten Kuchen überhaupt gehört.

Heute stelle ich euch einen meiner absoluten Lieblinge vor. Ein leichter Ricotta-Cheesecake mit feiner Zitronennote und herrlichem Keksboden. Getoppt wird diese Leckerei mit pochiertem Rhabarber und einer leichten Rahmcreme. Ein wahrer Gaumenschmaus sag ich euch!

Der Ricotta macht diesen Kuchen ein Stückchen leichter. Und der zart rosarote Rhabarber, der mit Vanille, Zimt, Sternanis und Zitrone aromatisiert wird, ist ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer und all die köstlichen Früchtchen, die er mit sich bringen wird…. ich freu mich ja schon so!

Zaubert diesen Cheesecake nach und holt euch auch ein Stückchen der sonnigen Jahreszeit auf die Teller. Um die Frische zu erhalten, muss der Cheesecake schön gekühlt sein, damit dieser herrlich leichte Cheesecake seinen vollen Geschmack entfalten kann.

Jetzt im Frühling zaubere ich den Cheesecake am liebsten mit Rhabarber als Belag. Frische Erdbeeren machen sich aber natürlich auch hervorragend auf diesem Kuchenträumchen.

Im Sommer müssen es dann unbedingt Heidelbeeren oder Kirschen sein. Da führt kein Weg herum. Die Früchte werden dann einfach mit etwas Gelierzucker leicht eingekocht und krönen unseren Cheesecake.

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Und jetzt alle….Cheeeeese!

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Form ca. 26 cm)

Für den Boden:

  • 150 g Butterkekse
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 60 g Butter, zerlassen

Für die Cheesecakemasse:

  • 300 g Frischkäse
  • 500 g Ricotta
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 1/2 EL Maizena mit 1 EL Wasser verrührt

Für das Topping:

  • 1 Bund Rhabarber
  • 300 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • ein paar Scheiben frischen Ingwer
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft

Creme:

  • 3 EL Sauerrahm
  • 1 EL griechisches Joghurt
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/4 Zitrone

Zubereitung:

Boden

  1. Für den Boden die Kekse fein zerbröseln (dafür die Kekse einfach in ein Sackerl geben und mit dem Nudelholz darauf klopfen, bis alles zerbröselt ist). Die Brösel mit zerlassener Butter, Zucker und Mandeln vermischen.
  2. Eine runde Backform leicht befetten und mit Backpapier auslegen (gut andrücken). Die Keksbrösel auf dem Boden verteilen und gleichmäßig festdrücken (einen kleinen Rand formen). Die Form kühl stellen (mind. 20 Minuten).

Fülle

  1. Für die Fülle einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  2. Die Masse auf den Boden in die Form geben und glatt streichen.
  3. Den Cheesecake bei 150°C (Heißluft) ca. 70-80 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei offener Tür abkühlen lassen (das verhindert, dass der Kuchen Risse bekommt).
  4. Dann komplett auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank).

Topping

  1. Für das Topping Rhabarber in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf 100 ml Wasser mit dem Zucker unter Rühren aufkochen lassen. So lange weiterkochen bis ein goldener Karamell entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und das restliche Wasser (200 ml), Zimt, Sternanis, Ingwer, Vanille und Zitrone zugeben. Nochmals 1-2 Minuten kochen lassen. Topf wieder vom Herd nehmen und den Rhabarber zugeben – 30 Minuten lang ziehen lassen.
  2. Für die Creme Sauerrahm mit Joghurt, Zucker und Zitronenabrieben verrühren und auf dem Cheesecake verteilen.
  3. Die Rhabarberstücke mit einer Schöpfkelle aus dem Sud nehmen und auf den ausgekühlten Cheesecake geben.

 

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Da bleibt es oft nicht nur bei einem Stückchen!

Tipp!

Den Rhabarbersud, der vom Pochieren übrig bleibt, könnt ihr ganz einfach mit Wasser verdünnen und schon habt ihr einen herrlichen selbstgemachten Rhabarbersaft!

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Na ist euch schon aufgefallen, dass ich wieder meine RICE-Schmuckstücke von tausendkind ausgepackt hab?

tausendkind ist ein Paradies für alle Mütter, die ihren Kinderlein mit den schönsten Dingen verzaubern möchten. Hier stell ich diesen Onlineshop noch etwas näher vor. Also wenn ihr neugierig seid… Husch, husch ab mit euch!

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich mich ganz besonders in die rosaroten Servierteller verguckt hab. Die Platten erscheinen im romantischen, mädchenhaften Design  – da schmilzt mein förmlich Herz dahin.

Das Kinder-Geschirr von RICE bezaubert durch ihre Detailverliebtheit und ihr praktisches Design. Die pinken Becher finden wir ganz entzückend und schlürfen mit großem Vergnügen unseren selbstgemachten Rhabarbersaft daraus.

Auch die blumigen Strohhalme aus Papier findet ihr bei tausendkind.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Herrlicher Pastaschatz! Muschelnudeln mit Ricotta-Füllung und Tomatensauce

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Wie sieht’s bei euch aus, liebt ihr auch diese schnellen & einfachen Gerichte, die dann auch noch super schmecken? Dann müsst ihr jetzt unbedingt weiterlesen!

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Conchiglioni – herrlich gefüllt und überbacken!

Ein perfekter Magenwärmer an einem kühlen Novembertag! ❤

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Conchiglioni, Conchiglioni, Conchiglioni! Ach, dieses Wort hat es mir angetan und es klingt schon so lecker. Fragt ihr euch was Conchiglioni eigentlich sind? Muschelnudeln – und zwar die große Form, die man so wunderbar füllen kann.

Ich hab mir im Sommer eine ganz große Packung aus unserem Italienurlaub mitgebracht. Mittlerweile bekommt man Conchiglioni aber auch schon in gut sortierten Supermärkten oder in italienischen Feinkostläden. Einfach mal die Äuglein offen halten, vielleicht stolpert ihr ja bald über diesen Pastaschatz.

Solltet ihr wirklich keine Conchiglioni bekommen, könnt ihr auch Canneloni nehmen.  Diese werden nach dem Vorkochen halbiert, mit der Öffnung nach oben in die Tomatensauce gestellt und gefüllt. Also dieses Pastaglück könnt ihr ganz einfach nachzaubern!

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Ich hab hier meine aller, allerliebste Variante gezaubert. Die Tomatensauce wird mit Sardellen, Kapern, viel Knoblauch und Oliven herrlich aromatisch. Dazu kommen noch frische,- sowie gute Dosentomaten. Die sämig eingekochte Tomatensauce geben wir eine große (oder zwei kleinere) Aulfaufformen.

Die Muschelnudeln oder auch Conchiglioni gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Da kann man variieren und mischen, wie man möchte. Wenn ihr diese Pasta für mehrere Personen zubereitet, denkt bitte daran eine wirklich grooooße Auflaufform (oder gleich zwei) zu nehmen.

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Die überbackenen Conchiglioni sehen doch fantastisch aus! Oder was meint ihr? Ich stelle die Formen einfach auf den gedeckten Tisch und jeder kann sich selbst seine Conchiglioni herausnehmen und verspeisen. Glaubt mir, das greift keiner nur einmal zu.

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Ich koch mir diese Pasta! Basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

  • etwa 30 große Muschelnudeln (Conchiglioni)
  • 350 g Ricotta
  • 2 Eier
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten
  • 1-2 TL Oregano, getrocknet
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Tomatensauce:

  • eine Handvoll Kirschtomaten, geviertelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 6-7 Sardellenfilets, gehackt
  • 1/4 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Dosen stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken), je nach Belieben
  • 1 EL Kapern, halbiert
  • 1 kleine Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:

  1. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die  gehackte Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  2. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 2 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker würzen.
  3. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten). Kapern, Oliven und 2-3 EL Olivenöl untermischen.

Für die gefüllten Nudeln:

  1. Nudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung knapp gar kochen (ca. 8-10 Minuten bissfest kochen).
  2. Nudeln abgießen und kalt abschrecken. Trocken tupfen.
  3. Für die Ricottacreme alle Zutaten miteinander verrühren und gut abschmecken.
  4. Die Nudeln in die Soße setzen und mithilfe eines Teelöffels die Ricottacreme hineinfüllen. Mit restlichem Parmesan bestreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Oregano bestreuen.pasta18pasta17
  5. Im heißen Backofen bei 180° 20 Minuten backen.

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Tipp! Dieses Gericht könnt Ihr ganz wunderbar vorkochen und aufwärmen. Dafür die Muschelnudeln und die Soße wie beschrieben vorbereiten, in die Form füllen und abgedeckt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren wie beschrieben zu Ende backen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Amore auf den ersten Biss! Cannoli mit Pfirsich-Ricottacreme

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Dolce da Italia!

Cannoli con crema di ricotta! ❤

Diese gefüllten Teigröllchen schmecken nach Urlaub und versetzen mich gleich wieder zurück ins schöne Italien.

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Als wir vor einigen Tagen in Rom waren, konnte ich an einer Pasticceria einfach nicht vorbeigehen. Mich lachten die hausgemachten Cannoli so sehr an, dass ich diese sofort probieren musste. „Un cannolo con crema di ricotta, per favore!“, sprudelte gleich aus mir. Ach am liebsten hätte ich ja gleich due oder tre Cannoli bestellt, aber man soll es ja nicht übertreiben (und die Figur etwas schonen).

rom45Wie dieser süße Laden heißt und was wir alles noch so in Italien erlebt haben, könnt ihr hier lesen.

Genüsslich biss ich in meinen Cannolo (natürlich hab ich auch meine Familie kosten lassen). Delizioso! Da war mir klar… wenn ich wieder daheim bin, werden Cannoli gezaubert!

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Cannoli sind eine süße Spezialität aus Sizilien (man bekommt sie aber fast überall im Süden Italiens). Das frittierte Gebäck soll es früher traditionell nur in der Fastenzeit gegeben haben (viiiel zu gut, das muss es das ganze Jahr über geben). Die Italiener füllen es mit Ricottacreme oder auch mit Pistaziencreme. Ich denke bei der Füllung kann man ruhig seinem Geschmack freien Lauf lassen und viele Kombination ausprobieren.

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Ich habe diese Cannoli mit einer frische, zitronigen Ricottacreme gefüllt, in der ich noch ein paar kleine Pfirsichstückchen geschmuggelt habe. Im Sommer mag ich es eben gerne fruchtig!

Man kann natürlich auch viele andere Früchte klein würfeln und unter die Creme mischen (z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Mangos, Orangen, Äpfel, Birnen…). Man kann die Creme auch mit anderen Gewürzen (wie z.B. Zimt) verfeinern oder etwas geriebenen Marzipan und ein Schlückchen Amaretto reingeben.

Vor dem Füllen kann man die gebackenen Teigröllchen noch mit etwas geschmolzener Schokolade bestreichen. Und wenn man es ganz sündig haben möchte, füllt man eine Schokocreme in die Cannoli.

Ihr seht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Zaubert eure eigenen Lieblings-Cannoli! Ich werde bestimmt noch einige Cannoli-Varianten ausprobieren…

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Die Zubereitung ist ein klein wenig aufwändig. Zuerst bereitet man den Teig zu und lässt ihn ein Weilchen im Kühlschrank ruhen. Dann wird dieser dünn ausgerollt und in Quadrate geschnitten. So jetzt brauchen wir  Cannoli-Formen. Das sind ganz einfache Röhren aus Edelstahl (ich habe unsere Schaumrollen-Röhren benutzt). Wenn ihr so in etwa 6-8 Rollen habt, reicht das vollkommen (man kann sowieso nicht alle auf einmal ausbacken, sondern portionsweise). Die Teigquadrate werden dann um die Formen gewickelt und in mehreren Durchgängen in heißem Öl rausgebacken. Bevor man die gebackenen Teigröllchen von den Formen wieder abzieht, unbedingt ein Minütchen abkühlen lassen (sonst verbrennt ihr euch eure Finger).

In den fertig gebackenen und ausgekühlten Röllchen wird dann die Creme hineingespritzt und die Enden werden nach Belieben mit Mandeln, Krokant oder gehackte Schokolade bestreut.

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Auch Lust auf Dolci?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 20 Cannoli)

Für den Teig:

  • 80 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 ml Marsala
  • 1/4 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Eidotter zum Bestreichen

Für die Creme:

  • 250 g Ricotta
  • 250 g Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 EL Zucker
  • 3 Pfirsiche
  • eine Handvoll Mandelblättchen, in einer Pfanne geröstet und grob gehackt

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die Butter zerlassen und abkühlen lassen.
  2. Mehl, Zucker, Ei, Wein, Zimt, Salz und Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten (geht am besten in der Küchenmaschine). Teig in Folie wickeln und mindestens eine Stunde kühl stellen.
  3. Den Teig halbieren und eine Hälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen und in Quadrate schneiden (ca. 10 mm lang).
  4. Die Formen leicht mit Butter einfetten. Die Teigquadrate (schräg – die Ecken zeigen nach oben und auf die Seiten) um die Formen herumlegen und einrollen. Dabei die überlappenden Teigenden mit etwas verquirltem Eidotter bestreichen und andrücken.
  5. Das Öl in einem Topf auf ca. 170°C erhitzen. Die Teigrollen darin portionsweise ins Öl geben und ca. 2-3 Minuten darin ausbacken (sie sollen leichte Bläschen bekommen und leicht braun sein). canolli3
  6. Die Röllchen mit einer Schaumkelle (oder zwei Gabeln herausnehmen), das Öl abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen (gut abtupfen). Kurz abkühlen lassen und die Formen vorsichtig herausziehen.
  7. Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren und die Röllchen ausbacken.

Für die Creme

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Ricotta mit Zitronenabrieb, Zitronensaft, Zucker und Vanille verrühren.
  3. Pfirsiche in ganz kleine Würfelchen schneiden und ca. die Hälfte unter die Creme rühren. Zuletzt Obers unterheben.
  4. Die Creme in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und in die gebackenen Teigrollen spritzen.canolli6
  5. Die gefüllten Canolli auf einer Platte anrichten, mit Puderzucker besieben und die Enden (wo die Creme rausschaut) mit Pfirsichstücken oder mit Mandeln bestreuen.
  6. Am besten gleich servieren (ansonsten kann man sie auch bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren).

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Buon appetito!

Lena ❤

 

 

 

Ein herrlicher Sommerlunch! Geröstete-Tomaten-Galette mit Ricotta

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Sommer  ist  Tomatenzeit! ❤

Sonnengeküsst und voller Geschmack verwöhnen sie uns in allen Farben und Formen.

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Heute habe ich ein herrliches Rezept für eine Tomaten-Galette für euch.  Mit einem frischen Blattsalat wird diese Galette im Nu zu einem perfekten Sommerlunch. Ein leichtes Essen, das wieder einmal ganz schnell gezaubert ist und wo der Ofen die meiste Arbeit vollbringt.

Diese Galette besteht aus einem schön würzigen Mürbteig mit Parmesan, darauf eine Ricottacreme und belegt wird alles dann noch mit herrlich aromatischen, im Ofen gerösteten Tomaten… ein herrlicher Sommergenuss!

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Bei uns gibt’s ja eigentlich immer eine große Schüssel Salat zum Essen (momentan wächst ja alles so fleißig im Garten). Ich bin ja eine große Honig-Senf-Vinaigrette-Liebhaberin und verwende dafür meistens einen guten hellen Balsamico . So diesmal hab ich aber eine Vinaigrette mit einem aromatischen Fruchtpüree-Essig ausprobiert. Pikantes Piment d´Espelette in Tomatenpüree geht mit Olivenöl eine temperamentvolle Verbindung von rassiger Säure und Schärfe ein. Diese sämigen, französischen Fruchtpüree-Essige (gibt’s bei Hagen Grote) entfalten außerordentlich delikate Fruchtaromen. Nahezu zur Hälfte (41 %) bestehen sie aus reinem, püriertem Fruchtfleisch. Mit dem passendem Öl dazu entsteht daraus ein wirklich raffiniertes Dressing.

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Na auch in Tomaten-Laune?

Hier das Rezept:

Für den Teig:

  • 160 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 3-4 EL Parmesan, frisch gerieben

Für die Füllung:

  • 250 g Ricotta
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Ei
  • 1 Handvoll frische Kräuter, fein gehackt (Basilikum, Oregano, Thymian…)
  • Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Für den Belag:

  • 10-15 reife Tomaten, groß und klein gemischt
  • 2-3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas frischen Thymian, Oregano
  • etwas Parmesan zum Bestreuen
  • 1 Ei zum Bestreichen

Für den Salat:

  • 3-4 Handvoll frische gemischte Salatblätter (Häuptlsalat, Rucola, Spinat….)
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Honig
  • 3-4 EL Fruchtpüree-Essig (z.B. Piment d’Espelette von Hagen Grote)
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die im Ofen gerösteten Tomaten die Tomaten halbieren (Strunk vorher entfernen) und mit etwas Olivenöl,  dem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Thymianblättchen vermischen. In einer ofenfesten Form bei 180°C ca. eine Stunde lang schmoren.galette1galette2
  2. Für den Teig das Mehl, Salz, Zucker und den Parmesan vermischen. Die Butterstückchen dazugeben und schnell zu Krümeln verkneten. Jetzt so viel kaltes Wasser zugeben, dass der Teig zusammenhält (er darf nicht zu feucht sein).  Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und zu einer Scheibe flach drücken. Für mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  3. Für die Füllung den Ricotta, Parmesan, Ei, Kräuter und Zitronenabrieb verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen
  4. So jetzt geht’s ans Galette formen. Etwas Parmesan auf ein Backpapier streuen und den Teig darauf zu einem Kreis ausrollen. Die Ricottafüllung darauf verstreichen, dabei einen Rand von 3-4 cm frei lassen.
  5. Die Tomatenhälften darauf verteilen, die Teigränder vorsichtig einklappen.
  6. Die Ränder mit etwas verqirltem Ei bestreichen. Mit geriebenen Parmesan und ein paar Thymianblättchen bestreuen.
  7. Die Galette bei 200°C ca. 25-30 Minuten lang backen.
  8. Warm mit einem frischen Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Sommerhit! Pasta mit Lieblings-Tomatensauce und gebackenem Ricotta

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 Meine absolute Lieblings-Pasta im Sommer! ❤

Hier sind die Tomaten die Stars und zaubern uns wieder einmal ein groooßes Lächeln ins Gesicht!

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Dieses Pastagericht ist unglaublich lecker, so aromatisch und dazu noch ganz leicht zuzubereiten. Also holt euch schnell ein paar frische Tomaten und schon kann’s losgehen!

tom20Die Tomatensauce bereite ich am liebsten aus einer Kombination aus vielen frischen bunten Tomaten und guten Dosentomaten zu (die San Marzano Tomaten von Hagen Grote sind perfekt dafür). Bevor wir unsere Pasta servieren, geben wir noch einen guten Schuss bestes kaltgepresstes Olivenöl drüber..

Zu al dente gekochten Spaghetti, mit frischen Kräutern und meinem gebackenen Ricotta einfach herrlich.

tom11Der gebackene Ricotta ist das i-Tüpfelchen zu unserer Pasta! Da er uns allen so gut schmeckt kommt er ziemlich oft über unsere Pastagerichte und macht uns glücklich.

Der Ricotta wird ganz einfach mit einer Mischung aus Olivenöl, Kräutern, Honig, Gewürzen… bestrichen und dann im Ofen extra gebacken und erst am Ende über die Pasta gebröckelt! Ein schnelles, sooo gut schmeckendes Pasta-Topping. tom8

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Ein Pastagericht, das die ganze Familie lieben wird und perfekt für den heißen Sommer ist!

Hier das Rezept dazu: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 400 g Pasta (Spaghetti, Papardelle…)
  • 4-5 Handvoll frische Tomaten (verschiedene Sorten)
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 6-7 Sardellenfilets
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1/2  Bio-Zitrone
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl
  • 250 g Ricotta
  • 1/2 Abrieb Bio-Zitrone
  • 2 Rosmarinzweige, gehackt
  • 2 Oreganozweige, Blättchen abgestreift
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 TL Honig
  • 2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den gebackenen Ricotta das Olivenöl mit der Zitronenschale, Rosmarin, Honig, Salz, Pfeffer und Chili verrühren und den Ricotta damit bestreichen (einreiben – soll komplett bedeckt sein). tom3Bei 200°C ca. 20-25 Minuten lang backen.
  2. Für die Tomatensauce die Tomaten halbieren/vierteln, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Sardellen und die Petersilie hackentom2
  3. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die Hälfte der gehackten Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  4. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 5 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili, Zitronenabrieb und etwas Zucker würzen.tom4
  5. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten).
  6. Pasta in Salzwasser al dente kochen und abgießen (ein paar EL vom Kochwasser auffangen)
  7. Die Sauce noch einmal gut abschmecken, etwas vom Kochwasser zugeben und mit der Pasta vermengen. Die restliche Petersilie, Basilikum, die Oliven und noch etwas Olivenöl über die Pasta geben.
  8. Mit dem gebackenen Ricotta servieren (einfach darüberbröckeln) und geniiiießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Sonntagssüsser Kuchengenuss! Torta della Nonna mit Sommerbeeren

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Torta della Nonna – ein italienischer Ricotta-Käsekuchen! Ich sags euch: der ist soooo gut! ❤

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„Torta della Nonna „bedeutet Großmutters Kuchen. Tja Omis wissen halt wie man es riiiichtig gut macht!  Dieser italienische Käsekuchen besteht aus Marzipan, Eiern und Ricotta. Ok meine Omi hat diese Torta bestimmt nie gebacken, aber dafür gaaanz viele andere Köstlichkeiten (einige werde ich euch bestimmt bald vorstellen).

So aber zurück zu unserer Torta della Nonna.. Ach ich spreche es so gerne aus: Torta della Nonna. Es klingt einfach so schön! Inspiration für diese wunderbare Torta hab ich mir von der bezaubernden Leila Lindholm geholt. Zusätzlich habe ich noch frische Sommerbeeren (Heidelbeeren und ein paar Kirschen) untergemischt. Es sollte schon etwas fruchtig sein. Für mich ist frisches Obst einfach ein Muss in meiner Sommerbackstube… Kaum ein Kuchen, eine Torte oder ein Dessert ohne irgendein Früchtchen.

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Ich denke für eine Torta della Nonna gibt es wohl dutzend verschiedene Rezepte. Tja jede Omi hat da ihr eigenes, kleines, süßes Geheimnis. Meine Variante ist schnell und einfach gemacht und der Geschmack ist wirklich umwerfend!

Ein perfekter Sonntagskuchen für die ganze Familie! Mein Papa ist ja gar kein Marzipanliebhaber, aber sogar ihn konnte ich mit dieser Torta überzeugen. Dazu gibt’s bei uns noch eine schöne Kugel selbstgemachtes Eis oder ihr könnt auch einfach etwas frisch geschlagenes Obers dazu servieren. Mhhhmmm ❤

Natürlich kann man die Torte della Nonna auch ohne Früchte backen. Dann würde ich einfach frische Früchte so dazu servieren oder ein aromatisches Fruchtragout…

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Holt euch diesen Kuchengenuss auch nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Marzipanrohmasse, gerieben
  • 6 Eier
  • 250 g Ricotta
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • eine Handvoll Heidelbeeren
  • eine Handvoll Kirschen
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Butter, Marzipan und Zucker cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine)
  2. Nach und nach die Eier darunter schlagen.
  3. Ricotta, abgeriebene Zitronenschale, Vanillemark unterrühren.
  4. Zuletzt das Mehl unterheben.
  5. Eine Form (ca. 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mandelblättchen ausstreuen.
  6. Den Teig in der Form verstreichen, mit den Heidelbeeren und den Kirschen belegen. Ein paar Mandelblättchen darauf streuen.torta1
  7. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Am allerbesten schmeckt die Torta della Nonna wenn sie noch lauwarm ist! Also meine Lieben nicht lange warten, gleich ran an die Torta!

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Habt eine wunderschöne Sommerwoche, ihr Lieben. Für die, denen die Ferne dieses Jahr nicht winkt: zaubert euch euren Traumurlaub mit dieser Torta einfach nach Hause!

Im August begebe ich mich mit meinen Lieben nach Süditalien.. huch ich bin schon gespannt ob dort auch so eine leckere Torta della Nonna auf mich wartet….

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Malfatti! So machten wir „Benefatti“ daraus!

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Malfatti! Malfatti? Was sind Malfatti?

Ach bei uns heißt diese Köstlichkeit „Benefatti“! ❤

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Gestern kam wieder einmal meine liebe Freundin Sonja zu Besuch. So wir hatten schon länger geplant einmal gemeinsam Malfatti zu machen. Ab gings in die Küche und die Malfattimasse wurde gezaubert.

Achja ich wollte euch ja erzählen was Malfatti eigentlich sind. Ganz einfach: Leckere Spinat-Ricotta-Nocken! ❤

Der Name „Malfatti“ steht für schlecht gemacht oder auch misslungen. Was? Nein! Das finden wir nicht und nannten unsere Malfatti ganz schnell um zu Benefatti! 🙂 Wir habens ja guuut gemacht!

Ja ok, die Nocken sehen jetzt nicht gerade mega elegant aus , aber schmecken tun sie einfach wuuuunderbar.

Bei der Zubereitung ist vor allem das Ausdrücken des Spinats ganz wichtig, da die Malfattimasse sonst zu weich wäre und sich beim Sieden im Wasser auflöst.. na das wollen wir ja nicht  – also kräftig ausdrücken.

Ganz klassisch werden in Italien Nocken aus der Masse abgestochen, mit zwei Löffeln geformt und schon gehts ab ins siedende Salzwasser. Dort ziehen sie dann ein paar Minütchen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Wir schwenken unsere Benefatti dann noch in einer aromatischen Tomaten-Knoblauch-Salbei-Mischung, bevor wir sie servieren. Nach Belieben kann man die fertigen Nocken auch in brauner Butter mit Salbei schwenken. Wir wollten allerdings noch ein paar Tomätchen auf unserem Teller haben.

Da wir immer noch nicht genug hatten, kamen auch noch ein paar geröstete Mandelstifte und etwas zerbröckelter Schafskäse darüber. So jetzt ists aber genug und es kann endlich gegessen werden!

Wir fanden unsere Benefatti äußerst gelungen und genossen ein herrliches Abendessen auf dem Balkon. Ach, bei diesem warmem Sommerwetter macht doch alles gleich noch viel mehr Vergnügen.

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Liebe Sonja es war wieder einmal wundervollst und amüsant mit dir! Ich freue mich schon auf unsere nächstes Kochabenteuer!

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Malfatti, äh Benefatti-Lust?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Spinat (TK oder frisch)
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, klein gehackt
  • 250 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 180-200 g Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zitronenabrieb
  • Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Außerdem:

  • eine Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • ein paar Salbeiblätter
  • 2-3 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Mandelstifte, geröstet
  • Schafskäse, zerbröckelt
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Durchrühren und solange dünsten, bis der Spinat komplett zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Spinat herausnehmen und in einem Sieb gut abtropfen (ausdrücken, so dass möglichst viel Flüssigkeit austritt). Spinat klein hacken.
Ricotta mit den Eiern, Parmesan, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Muskatnuss verrürhren. Spinat unterrühren. Zuletzt das Mehl untermengen. Nochmal gut abschmecken!
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Für die Malfatti kleine Portionen mit einem Esslöffel abstechen und mit einem zweiten Esslöffel zu Nocken formen. Zwischendrin die Löffel immer wieder ins heiße Wasser tauchen (so lassen sich die Nocken leichter formen).
So ich mache dann zur Sicherheit immer einen Probemalfatti, bevor ich alle Nocken ins Wasser gebe. Falls die Nocke zu weich ist einfach noch etwas Mehl zugeben.
Die Malfatti im siedenden Wasser einige Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne zerlassen, die halbierten Tomaten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zuletzt noch die Salbeiblätter kurz darin ziehen lassen.
 
Die fertigen Malfatti mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und kurz in der Tomatenmischung schwenken.
Die Malfatti auf Teller anrichten und die Tomaten-Salbei-Mischung darübergeben. Nach Belieben noch mit gerösteten Mandeln und Schafskäse bestreuen.
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Bon appétit, meine Lieben!
Lena und Sonja ❤

Ein luftig, süßer Frühlingstraum! Rhabarber-Wähe

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Rhabarber ist ja einer meiner absoluten Frühlingslieblinge!

Die letzte Woche war bei uns sehr rhabarberlastig. Es gab diese unwiderstehlich köstliche Rhabarberwähe, Rhabarber Curd zu meinen Brioches und dann zauberte ich auch noch Holundercreme-Törtchen mit Rhabarber. Achja Zitroneneis mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout gab es ja auch noch. Huch, ihr seht… der Rhabarber ist bei uns in der Küche ganz schön beliebt.

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Die Saison ist ja recht kurz, deswegen wird sie von uns in vollsten Zügen ausgenutzt und die zarten Stangen wandern in sehr viele Gerichte. Wir haben ja im Garten auch Rhabarber angepflanzt, aber irgenwie will der nicht größer werden (der fühlt sich denk ich nicht so wohl bei uns). Na gut, dann holen wir unseren Rhabarber eben vom Markt. Ich hoffe ja ganz stark, dass sich unsere Pflänzchen im Garten nächstes Jahr erbarmen und für uns wachsen.

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So jetzt zu dieser Rhabarberwähe. Kurz gesagt: schnell, ganz einfach gemacht und meeega lecker!

Ich habe meine Wähe in einer Tarteform gebacken. Ihr könnt aber auch jede andere runde Kuchenform oder ein tiefes Kuchenblech verwenden. Zuerst kommt der Blätterteig rein. Darauf platzieren wir unsere mit Zucker vermischten Rhabarberstücke.  Dann wird alles schön mit einem Ricotta-Eierguss übergossen… und schon gehts ab in den Ofen!  Ich sags euch der Duft der Durch die Küche strömt ist herrlich!

Nach dem Backen ist die Tarte luftig, weich und aromatisch. Am besten ihr lasst sie etwas abkühlen und serviert sie lauwarm mit etwas Obers oder Eis….. Ach der Frühling ist schon lecker! Was macht euren Frühling besonders köstlich? Habt ihr ein ganz besonders Lieblingsrezept im Frühling! Teilt es mir mit und seid bei meinem frühlingsfrischen Blogevent dabei!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 250 g Ricotta
  • 120 ml Schlagobers
  • 3 Eier
  • 5 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 500 g Rhabarber
  • 1 Blätterteig
  • 1 Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, geschält

Zubereitung:

Eine Tarteform oder ein kleines Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig darauf legen. Die Teigränder umklappen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Rhabarber waschen und ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 2 EL Kristallzucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

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Ricotta, Schlagobers, Eier, Vanille, 3 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen. Die Mandeln darüber streuen.

Die Rhabarberwähe bei 190°C in den Ofen schieben und 35-40 Minuten goldbraun backen. Der Rand sollte hellbraun sein.

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Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Staubzucker besieben!

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Eis.

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So lecker kann der Frühling sein!

Bon appétit,

Lena ❤

Schnelle Frühlingsküche! Ricotta-Gnocchi mit grünem Spargel und Bärlauch-Pesto

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Heute auf der Tageskarte: Ricotta-Gnocchi mit gebratenem Spargel und Bärlauch-Pesto. Na klingt das gut! Ich finde schon!

So stellen wir uns wieder einmal eine herrliche Frühlingsküche vor. ❤

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Die Ricotta-Gnocchi sind wirkliche Lieblinge in meiner Küche. Wir bevorzugen diese Nockerl, den klassichen Gnocchis aus Kartoffelteig. Sie sind blitzschnell zubereitet und schmecken dazu noch sooo fantastisch gut. Es heißt wieder einmal: wenig Aufwand, aber bestes Ergebnis.

So, da die Gnocchis sich etwas alleine fühlen, gibt’s noch ein köstlichstes Bärlauch-Pesto mit Tomatenwürfelchen dazu. Das ist ganz schnell gezaubert und macht gemeinsam mit etwas frischem Parmesan und Spargel aus den Gnocchis ein ganz tolles Mittag- oder Abendessen. Bevor ich die Gnocchi allerdings mit Pesto serviere werden sie noch leicht knusprig in Butter angebraten. Mhmmmm….

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Da wir den Duft und vor allem den Geschmack von Bärlauch so lieben, hoffen wir, dass die Natur und noch etwas länger damit versorgt. Zur Sicherheit hat meine Mama schon einmal einige Säckchen Bärlauch eingefroren. Uiuiui, dann können wir noch lange dieses herrliche Gewächs genießen.

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Gnocchi: (für 3-4 Portionen)

  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Ei
  • 250 g Ricotta
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1-2 EL Butter

Pesto:

  • eine Handvoll Bärlauch (50-60 g)
  • 20 g Basilikum
  • 75-100 ml Olivenöl
  • 30 g Parmesan
  • 30 g Mandeln, ganz und geschält
  • 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Gnocchi alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig ist etwas weich und klebrig, lässt sich aber gut formen. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zwei lange Rollen formen. Mit einem Messer oder einer Teigkarte in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Jeweils mit einer Gabel leicht einkerben. Auf ein gut bemehltes Küchentuch oder Teller legen (so lassen sie sich dann besser lösen)

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Spargel waschen, evtl die Enden etwas schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen und den Spargel bei mittlerer Hitze darin braten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Reichlich Salzwasser aufkochen, Gnocchi darin portionsweise 2-3 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausheben.

Die Gnocchis zum Spargel in die Pfanne geben und kurz mit anbraten.

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Fürs Pesto den Bärlauch in grobe Streifen schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Parmesan, Mandeln und Olivenöl zugeben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tomaten in kochendem Wasser kurz überbrühen. Die Tomaten schälen und klein würfeln. Die Tomatenwürfel und das Pesto mischen.

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Die Gnocchi mit dem Spargel und dem Pesto servieren. Nach Belieben noch mit etwas frischem Parmesan bestreuen (bei mir ist Parmesan immer ein MUSS).

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Bon appétit, meine Lieben!

Ach ja, meine Lieben! Nicht vergessen…. morgen startet mein frühlingsfrisches Blogevent! Also überlegen, ab in die Küche und mitmachen! Ich freue mich auf eure Gerichte 🙂

Lena ❤

 

 

Ich sende euch einen blumigen Wintergruß! Spinatlasagne mit Gorgonzola

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Heute gibt es wieder einmal Wohlfühl-Essen vom Feinsten! Ich habe für meine Liebsten eine cremige Lasagne mit Spinat und Gorgonzola gezaubert. Die Kombination ist einfach göttlich (wenn man Gorgonzola mag).  Keine Sorge, der Gorgonzola ist längst nicht so intensiv im Geschmack wie pur auf dem Brot. Vielmehr verleiht er der Lasagne eine gewisse Würze und sorgt für eine cremige Textur. Wir waren alle restlos begeistert und die Lasagne war im Nu weggeputzt.

Mit diesem köstlichen Rezept schicke ich euch auch noch einen blumigen Wintergruß mit. Ich glaube wir können momentan alle ein paar bunte Blümchen gebrauchen. Bitteschön, lasst euch von diesen Sträußchen verzaubern.

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Diesen wunderbaren Blumenstrauß hab ich von meinem Liebsten geschenkt bekommen. Ach, ich hab mich so gefreut, als ich wieder einmal nach einem anstrengenden Tag nach Hause kam und dieser Blumenstrauß auf mich wartete (dazu bekam ich noch Pralinen und ein heißes Bad). Ich war verblüfft! Was war los? Ich bekomme ja nicht oft Blumen und so süße Kleinigkeiten geschenkt, aber wenn es dann wieder mal Zeit ist, dann aber richtig. Da freut sich doch jede Frau darüber.

Ich finde ja, dass schöne Blumen immer gute Laune machen. Ich liebe den Anblick frischer Blumen und wie diese Leben in die Räume bringen. Bei diesem Wetter momentan, kann man doch so einen gute Laune-Spender gut gebrauchen. Der ewige ungemütliche Regen, der schon seit Tagen bei uns herrscht lässt uns ja nicht gerade vor Freude sprühen. Ich bin ja gespannt, wann es wieder gemütlicher draußen wird und vor allem wann die ersten Schneeflöckchen fallen werden. Daumen drücken für weiße Weihnachten!

Diese Lasagne erwärmt neben den Blumen auch unsere Gemüter. Zwischen all den Keksen und süßen Desserts, die ich in der Vorweihnachtszeit zaubere hatte ich mal richtig Lust auf etwas Würziges. Sarah vom Knusperstübchen hat vor kurzem auch eine Spintalasagne gezaubert und mich auf den Geschmack gebracht. Mama und ich hatten uns dann auf dem Weg in die Stadt gemacht und am Bauernmarkt einen wunderbaren Käääse ergattert. Einen cremigen Dolcelatte –  eine weichere Variante des Gorgonzolas.  Ich mag ja Gorgonzola sehr gerne und da wir auch noch unseren letzten Spinat aus dem Garten geerntet haben, bot sich diese Lasagne perfekt an.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und bereitet euren Liebsten auch eine Freude.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Gorgonzolasauce:

  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 200-250 ml Milch
  • 150 g Gorgonzola (oder Dolce Latte schmeckt auch wunderbar)
  • Salz. Pfeffer

Für den Spinat:

  • 700 g Blattspinat (ich habe TK mit frischen Blattspinat gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 200 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 1 Mozzarella, klein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Packung Lasagneblätter
  • etwas Butter
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Mandelstifte

Zubereitung:

Spinat wenn TK auftauen lassen.  Zwiebeln in Würfel schneiden und Knoblauch hacken. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln sowie Knoblauch in der Butter anschwitzen. Spinat hinzugeben und mit anschwitzen (ca. 5 Minuten). Die Eier, den Mozzarella und den Ricotta untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für die Sauce:

In einem Topf die Butter zerlassen, das Mehl zugeben und rühren bis Butter und Mehl gut verbunden sind. Dann nach und nach mit der Brühe und der Milch ablöschen. Rühren und leicht köcheln lassen. Wenn die Masse leicht eindickt, Gorgonzola hinzugeben und weiter
leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Eine Auflaufform mit Butter leicht einfetten.  Einen Schöpfer Sauce in die Form, dann eine Schicht Lasagneplatten auf den Boden legen, darauf  etwa 4-5 EL Spinat und 2 Schöpfer Sauce.  So weitermachen bis der Spinat und die Sauce aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Gorgonzolasauce abschließen. Darauf den geriebenen Parmesan gleichmäßig verteilen.  Im Ofen ca. 45-50 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Platten weich sind.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen wunderbaren zweiten Adventsonntag!

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Eure Lena ❤