Einfach lecker! Karfiol-Risotto mit knuspriger Chorizo

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Heute hab ich wieder mal ein Wohlfühlgericht par excellence für euch! ❤

Wie ihr ja schon wisst, bin ich eine unheimliche Risotto-Liebhaberin. Also so ein-, zweimal die Woche kann es so ein cremiges Reisgericht schon geben. Auch als wir vorige Woche in Italien waren, hab ich mir beim allerersten Abendessen gleich ein köstliches Risotto bestellt (als ob ich es daheim nicht bekommen würde…). Tja wenn man etwas soooo gerne hat, dann kriegt man eben nicht genug davon (und ich musste ja testen, wie die Italiener ihr Risotto kochen).

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Risotto hab ich ja schon in allen möglichen Varianten gezaubert. Ob mit Zitrone, Bärlauch oder Ziegenkäse dieses cremige Wunder schmeckt uns einfach immer. Zum Glück teilt meine Familie (außer mein Liebster Fabio) die Liebe zu einem guten Risotto mit mir. Risotto geht schnell, die Grundzutaten haben wir eigentlich jederzeit zu Hause und man kann es nach Lust und Laune variieren. Tja da haben sich die Italiener was Geniales einfallen lassen!

Diesmal habe ich eine aromatische Variante mit Karfiol (Blumenkohl) und Chorizo für euch. Vor einigen Tagen ist bei mir wieder ein Päckchen eingetroffen. Mit dabei waren zwei Packungen von dieser herrlich würzigen Wurst. Ich hatte Chorizo zuvor noch nie probiert und war mächtig gespannt darauf. Ich bin ja eigentlich überhaupt keine Wurstesserin, aber bei Chorizo mach auch ich einmal ich eine Ausnahme.

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Das aromatische Fleisch der Duroc-Schweine wird mit Salz, Knoblauch und delikatem Edelpaprika aus der Extremadura gewürzt. Dann reift die fertige Chorizo mindestens drei Wochen in reiner Höhenluft der Sierra. Der Geschmack ist mildwürzig und hat meine Familie und mich total begeistert. Die letzten Tage hat es daher einige Gerichte (Suppe, Tarte…) mit Chorizo gegeben, bis nichts mehr von der Wurst übrig war.

Wir haben die Chorizo am Liebsten wenn sie schön knusprig ist (entweder im Ofen gebacken oder in der Pfanne gebraten).

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Der Karfiol (einer meiner Lieblingsgemüsesorten) wandert hier ganz brav in unser Risotto. Einfach in Salzwasser weich gekocht und zerdrückt wird der liebe Herr Karfiol, bevor er sich zum Reis gesellt. Wer es noch aromatischer mag kann die Karfiolstückchen auch noch in Butter anbraten, aber da die Chorizo schon so würzig ist, hab ich das sein lassen.

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Risotto-Glück gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 2 kleine Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 700-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 1 kleiner Karfiol, in Röschen zerteilt
  • 1 Chorizo (ca. 250 g)  (z.B. bei Hagen Grote erhältlich)

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, den Karfiol in einem separatem Topf mit Salzwasser aufsetzen und gar kochen. Abgießen und mit einer Gabel leicht zerdrücken.
  4. Zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unters Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Den zerdrückten Karfiol untermengen.

Für die knusprigen Chorizoscheibenris22

  1. Die Chorizo in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. ris21
  2. Im Backofen bei 200° ca. 10-15 Min braten. Das Fett läuft aus der Wurst raus und die Scheiben werden knusprig.

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Das Risotto auf Teller anrichten und mit den Chorizostücken und nach Belieben noch etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Herrlich fein und aromatisch! Schweinsfilet-Saltimbocca mit Ziegenkäse-Risotto

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Italien lässt grüßen ❤ Herrlich fein und aromatisch! Dieses Gericht begeisterte unsere Gaumen und bescherte uns ein wunderbares Mittagessen!

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Saltimbocca heißt ja „Spring in den Mund“ und bezeichnet einen italienischen Küchenklassiker. Ich habe die klassische Variante etwas abgewandelt und ein neues, leckeres Gericht daraus gezaubert.

Bei mir werden Scheiben vom Schweinefilet mit Salbei belegt und mit Parmaschinken umwickelt. Dann wird’s gut angebraten und möchte gleich in deinen Mund springen. Die zarten Schweine-Saltimboccas dürfen es sich dann auf cremigem Ziegenkäse-Risotto gemütlich machen.

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Der milde Ziegenfrischkäse verleiht dem Risotto noch eine zusätzliche Cremigkeit und gibt eine feine Würze. Ja mein geliebter Ziegenkäse kommt sehr oft zum Einsatz und verfeinert immer wieder einmal meine Gerichte. Zusätzlich sind hier noch ein paar grüne Spargestücke mit im Risotto. Tja die Spargelsaison ist nun so gut wie beendet und ich habe mich auch schon langsam von den zarten Stangen verabschiedet. Lieber Spargel, ich freue mich schon auf deinen Besuch im nächsten Jahr. Es war mir eine große Ehre mit dir!

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Wichtig für den typischen Geschmack von Saltimbocca ist luftgetrockneter Schinken. Ich verwende am liebsten Parmaschinken. Ihr könnt aber auch einen anderen luftgetrockneten Schinken (z.B. Serrano) nehmen.

So dann brauchen wir noch ein feines Kraut…. Salbei!  Wie bei allen Kräutern ist er ganz frisch gepflückt am aromatischsten. Es lohnt sich also, im Sommer ein Töpfchen mit frischem Salbei auf dem Balkon zu haben!

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Wollt ihr diese Saltimboccas auch in eure Münde springen lassen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Schweinsfilet
  • 10-12 Scheiben Parmaschinken
  • einige Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Parmesan, den Ziegenfrischkäse und ein kleines Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Das Schweinsfilet in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick). Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Mit jeweils 1-2 Salbeiblätter belegen und mit Prosciutto umwickeln.
  5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und von beiden Seiten anbraten (ca. 3-4 Minuten). Im Ofen kurz warm stellen.
  6. Das Risotto auf Teller verteilen und je 2-3 Saltimbocca darauf geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Einfach fabelhaft frühlingshaft! Bärlauch-Spargel-Risotto mit Ziegenkäsetaler

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Wer kann bei diesem kulinarischen Frühlingsgruß schon widerstehen? Also ich auf keinen Fall!

Heute kommt wieder einmal mein Liebling der Ziegenkäse auf den Tisch. Dazu gesellen sich noch weitere Favoriten in meiner Küche: frischer Spargel und Bärlauch! ❤ Ein Gericht, welches zu 100000 % meinem Geschmack entspricht… Ich gebe alles für ein gutes Risotto und dazu der warme Ziegenkäse auf knusprigen Brot. Meine Mama und ich waren verzaubert!

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Es gibt nichts Schöneres, als die Anzeichen des Frühlings. Heute war ein fantastischer Frühlingstag. Sonnenschein und herrlich warm war es. Meine Mama und ich haben heute gleich mal gemütlich mit einem Pancake Frühstück (Rezept gibts natürlich bald) in den Tag gestartet. Dann ging es ab zum Pflanzenmarkt in der Stadt, wo wir viele Schätze gefunden haben. Endlich kommt mein geliebter Rhabarber in unseren Garten. Es wurde auch Zeit! Ach ich freu mich schon, den ersten davon ernten zu können. Ok das dauert bestimmt noch ein Weilchen, aber ich werde ihn gut pflegen, dass er nur so sprießt, um von mir verarbeitet zu werden.

Daheim angekommen und der Hunger schon groß, musste ein schnelles Gericht her. Da Mama den ersten frischen Spargel gestern mit nach Hause gebracht hat und auch noch Bärlauch daheim zu finden war…. na klar, es gibt Risotto! Ja der Frühling hat mich wieder einmal inspiriert und unsere Teller verzaubert.

Die knackigen Spargelstückchen und der herrliche Bärlauch-Geschmack machen dieses Gericht einzigartig frühlingslecker! (Außerhalb der Bärlauchsaison könnt ihr das Risotto auch nur mit Spargel machen – oder so wie ich, einfach ein kleinen Vorrat Bärlauch einfrieren)

Da ich mir dachte, dass Ziegenkäse großartig zum cremigen, aromatischen Risotto passt, wurden noch schnell knusprige Taler damit gezaubert. Die Ziegenkäsescheiben kommen ganz einfach auf dünne Brotscheiben, mit Honig, Thymian und Pfeffer verfeinert und kurz im Ofen gebacken, dass das Brot knusprig und der Käse schön weich wird. Ein Traum! Da könnt ich mich ja reinlegen.

Da das Wetter ja sooo herrlich war, haben Mama und ich unser Essen gleich mal am Balkon genossen. Ach war das herrlich! Daran könnt ich mich glatt gewöhnen. Mit diesem fabelhaften Gericht zaubert ihr euch Frankreich in eure Küche…. ❤

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1/2 Bund Bärlauch (ca. 60 g)
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Cremehonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

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Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!

Den Bärlauch in Streifen schneiden, mit 3-4 EL Olivenöl und etwas Salz pürieren. .

Zum Schluss den Parmesan, die Butter und den pürierten Bärlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

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Bei 180°C ca. 10-12 Minuten backen.

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Risotto auf Teller anrichten und oben drauf die Ziegenkäsetaler servieren.

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Mmmmmh… ein Gedicht!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lasst es euch gut und noch viel besser gehen!

So ich geh jetzt noch schnell meinen Rhabarber einpflanzen… Allez hopp!

Lena ❤

Da sind wir rundum glücklich! Tomaten-Risotto-Bällchen mit Bärlauch-Sauce

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Heute gibt’s ein weiteres Frühlingsgericht von mir. Ich habe mega köstliche Risotto-Bällchen mit Bärlauch-Sauce gezaubert. Unter der knusprigen Hülle versteckt sich ein aromatisches Tomatenrisotto mit einem Kern aus cremigen Schafkäse. Na klingt das gut? Meine Liebsten und ich waren hin und weg von dieser Kombination. ❤

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Da der gute Bärlauch ja momentan in aller Munde bei uns ist, musste dieser natürlich auch ins Gericht gezaubert werden. Er kommt in eine cremige Sauce, die mit Kartoffeln gebunden wird. Durch den Bärlauch bekommt die Sauce einen aromatischen und leicht scharfen Geschmack, der wirklich gut zu den knusprigen Bällchen passt. Ach ich könnte jetzt noch länger von diesem Gericht schwärmen. Am besten ihr probiert es einfach selbst aus und überzeugt euch!

Diese Bällchen könnt ihr natürlich auch mit jedem anderen Risotto machen (z.B. Kräuterisotto, Zitronenrisotto….). Es ist nur wichtig, dass ihr das Risotto nicht zu cremig kocht, wie wir es normalerweise bei einem guten Risotto machen. Wir müssen ja schließlich schön runde Bällchen formen. Da es die Bällchen ja schon kräftig in sich haben (von den Kalorien her) geben wir auch keine Butter mehr ins Risotto. Als kleine cremige Überraschung hab ich dann noch Schafkäse in den Bällchen versteckt (ihr könnt auch Mozzarella nehmen wenn ihr mögt).

Ich denke diese Bällchen würden sich auch als leckeres Fingerfood eignen. Was meint ihr? Einfach kleinere Bällchen formen und dazu noch einen Dip reichen. Da können die Gäste doch schon kommen. Genießt die Feiertage mit eurer Familie und Freunden!

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Probiert dieses Gericht aus und verwöhnt damit eure Liebsten!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Portionen)

Risotto-Bällchen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Risottoreis
  • 1 1/2  EL Tomatenmark
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 500-700 ml Gemüsebrühe
  • 50-80 g Parmesan, frisch gerieben
  • 50 g getrocknete Tomaten, klein geschnitten
  • ein paar Bärlauchblätter, in Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 100 g Schafkäse
  • 1-2 Eier (je nach Größe)
  • 2-3 EL Mehl
  • 5-6 EL Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl zum Ausbacken

Für die Sauce:

  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 Kartoffeln (je nach Größe)
  • ca. 200-250 ml Gemüsebrühe
  • ca. 100 ml Milch
  • 100 g Bärlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl zum Anbraten

Für den Spinat:

  • 1/2 Bund Jungzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3-4 Handvoll frischer Jungspinat
  • Olivenöl und etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Risottobällchen

Zwiebel und Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Reis und Tomatenmark dazugeben und auch kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nach und nach mit der heißen Brühe aufgießen(dabei immer wieder umrühren) bis der Reis gar ist, aber noch einen leichten Biss hat (dauert ca. 15 Minuten). Zum Schluss den Parmesan und die getrockneten Tomaten unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Bärlauch abschmecken. Komplett abkühlen lassen.

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Mit feuchten Händen aus dem Reis kleine Portionen abnehmen, zu einer flachen Scheibe drücken und in die Mitte je ein Stück Schafkäse geben.

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Jetzt zu schönen runden Bällchen formen.

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Die fertig geformten Risottobällchen werden jetzt paniert. Zum Panieren das Mehl mit Salz und Pfeffer würzen, die Eier mit Salz verquirlen. Jedes Bällchen zunächst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in den Semmelbröseln wenden, dann bis zum Ausbacken kalt stellen.

Für die Bärlauch-Sauce

Zwiebel und Knoblauch hacken. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Kartoffelwürfel zugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Bärlauch in Streifen schneiden mit in den Topf geben und noch 2 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer gut pürieren, bis eine cremige Sauce entsteht, dabei etwas Milch zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Spinat

Jungzwiebel in Scheiben schneiden und Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl und Butter anschwitzen. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Einmal durchrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

So jetzt müssen unsere Bällchen nur noch ausgebacken werden.

Das Sonnenblumenöl (ca. 3 Finger hoch) in einer großen Pfanne erhitzen. Wenn das Öl die richtige Temperatur hat (könnt ihr mit dem Kochlöffelstiel testen oder einfach ein kleines Stückchen von den Bällchen abzupfen und ins Öl geben – wenns leicht brutzelt passts) die Bällchen hineingeben.  Von jeder Seite ca. 2-3 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken.

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Auf Küchenpapier gut (!!!) abtropfen lassen.

Die Bällchen auf dem Spinat anrichten und die Sauce dazu servieren.

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Ich habe dazu noch ein paar geschmorte kleine Tomaten serviert.

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Lasst es euch gut gehen!

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Der Frühling kann kommen! Lachsforellenfilet mit Champignon-Risotto an Kernöl-Sauce und Radieschensalat

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So meine Lieben, heute starte ich mit euch in den Frühling! Ich bin so froh, dass die Tage wieder wärmer, bunter und vor allem heller werden. Ich liebe den Frühling. Meine absolute Lieblingsjahreszeit! ❤

Der Frühling hat so viel Schönes zu bieten. Die Natur und vor allem die leckeren Frühlingsboten. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, wenn ich euch wieder Rezepte mit Spargel, frischem Spinat, Bärlauch, Rhabarber und meinen geliebten Erdbeeren vorstellen kann (naja, dafür dauert es noch ein bisschen). Aber freuen kann man sich ja schon einmal darauf.

Heute gibt es ein wirklich köstliches Fischgericht. Meine Eltern waren von meiner Kombination begeistert (ja ich natürlich auch).  Ein knusprig gebratenes Lachsforellenfilelt macht es sich auf einem cremigen Champignonrisotto gemütlich. Begleitet wird diese leckere Liasion noch von einer feinen Kernöl-Sauce (man könnte auch Kernöl-Schaum sagen). Und weil das alles noch nicht genug ist kommt noch ein knackiger Radieschensalat dazu.

Ich finde dieses Gericht passt perfekt in den Frühling. Es ist schön bunt und macht einfach Lust auf Genuss!

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Probiert es aus und holt euch den Frühling auf die Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 4 Lachsforellenfilets mit Haut
  • 2 Rosmarinzweige, 1 Thymianzweig
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • etwas Olivenöl
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Risotto:

  • 400 g braune Champignons, geviertelt
  • 1/4 Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 150  ml Weißwein
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe (Bio-Qualität o. selbstgemacht)
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie
  • 80 g Parmesan, frisch gerieben
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Sauce:

  • 1 Schalotte, gehackt
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Obers
  • 1 EL Weißwein
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 1 TL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle:

Radieschensalat:

  • 1/2 Bund Radieschen
  • 2-3 EL Haselnussöl
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • frisch gehackte Petersilie, Schnittlauch
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung: 

Für das Risotto:

Den Zwiebel und Knoblauch würfeln. Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mitbraten, bis er auch glasig ist. Mit etwas Salz würzen, mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt immer nach und nach die heiße Gemüsebrühe angießen, leise köcheln lassen und gelegentlich rühren, bis es cremig ist (dauert ca. 15-20 Minuten). Die Pilze und Lauch in etwas Olivenöl ca. 4-5  Minuten stark anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gebratenen Pilze unter das Risotto mischen.

Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie, Parmesan und Butter unterrühren.

Jetzt gehts an den Fisch

Die Lachsforellenfilets von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl mit etwas Butter in einer Pfanne erhitzen (nicht zu heiß). Kräuter und Knoblauch zugeben und kurz mitanschwitzen. Die Fischfilets mit der Hautseite in die Pfanne legen und ca. 5 Minuten knusprig anbraten. Während dem Braten immer wieder mit dem Öl-Buttergemisch begießen. Die Fischfilets einmal wenden und bei geringer Hitze fertig garen (das Fleisch soll noch schön glasig sein).

Für die Sauce

Schalotte fein hacken. Etwas Butter erhitzen und die Schalottenwürfel darin anbraten. Brühe und Obers angießen und einkochen lassen (ca. 5 Minuten). Weißwein, Kernöl zugeben und Butter zugeben. Die Sauce mit dem Pürierstab schaumig aufmixen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren immer wieder schaumig aufmixen und auf den Schaum auf die Teller geben.

Für den Radieschensalat

Die Radieschen in feine Scheiben schneiden. Mit dem Öl, Zitronensaft, Kräuter und Salz mischen.

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Das gebratene Fischfilet auf dem Risotto anrichten. Mit dem Kernölschaum und den Radieschen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Für Gesundheitsbewusste Geniesser! Grünkernrisotto mit Gemüse

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Seid ihr bisher eher skeptisch gewesen, wenn von Grünkern oder Dinkel die Rede war? Dann lasst auch überraschen: Was ich hier aus diesem Getreide gezaubert habe, ist auch was für meine lieben Feinschmecker.

Heute habe ich für alle etwas, die Ernährungsbewusstsein groß schreiben.  Denn Grünkern hat nachweislich eine gesundheitsfördernde Wirkung. Der liebe Christian von Böres Grünkern, hat mir ein Probierpäckchen mit geschrotetem und ganzem Grünkern zugeschickt. Da ich vorher auch noch nicht viel mit Grünkern gekocht habe, wurde es auch endlich Zeit in den Genuss zu kommen.

Dieser Fränkischer Grünkern ist eine Spezialität und wird ausschließlich aus der alten Dinkelsorte Bauländer Spelz hergestellt. Grünkern kann sowohl als Korn, Schrot, Grieß, als auch Flocken und Mehl verwendet werden und enthält viele wertvolle Mineralstoffe.
Grünkern lässt sich sowohl in vegetarischen, als auch Gerichten mit Fleisch und Fisch einbauen. Aber auch in Kuchen lässt sich, besonders das Mehl, sehr gut verwenden.
Weitere Infos und Rezepte findet ihr hier und auf der Seite von Böres Grünkern.
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So da war ich am Überlegen, was ich damit zaubern werde. Da wir Risotto lieben, lag ein Grünkernrisotto mit kleinen Gemüsewürfelchen sehr nahe. Also gings ran an den Topf und ich habe mir eine leckere Kombination überlegt. Herausgekommen ist ein tolles gesundes Gericht, das wirklich sehr lecker schmeckt.

Dieses Risotto liefert viele wichtige Vitalstoffe. Außerdem hat Grünkern ein feines Nussaroma, lecker! Also überzeugt euch selbst und probiert es einfach mal aus!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Portionen):

  • 250 g Grünkern, ganz
  • 350-400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Apfelsaft, naturtrüb
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3  Karotten, klein gewürfelt
  • 1/2 Sellerie, klein gewürfelt
  • 200 g Champignos, klein gewürfelt
  • 1/2 Bund Jungzwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Thymianzweig
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • 2 EL kalte Butter
  • 1-2  EL Crème fraîche
  • 2 EL frisch gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken – nach Belieben
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die gehackte Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Grünkern mit einrühren und kurz mitanschwitzen. Mit der Gemüsebrühe und der Hälfte des Apfelsafts aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen lassen. Das Lorbeerblatt und Thymianzweig  zugeben und den Grünkern zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 Stunde quellen lassen.

Nach 30 Minuten die Gemüsewürfel und Jungzwiebel zugeben und mitköcheln lassen. Bei Bedarf den restlichen Apfelsaft angießen. Den Grünkern garen, bis er weich und ganz leicht bissfest ist. Bei Bedarf die Kochzeit um 10-15 Minuten verlängern. Anschließend gut mit Salz und Pfeffer, nach Belieben Chiliflocken abschmecken.

Den Parmesan und die kalte Butter einrühren, sodass der Risotto schön cremig wird.

Die gehackte Petersilie und Crème fraîche unterrühren. Mit frisch gehobeltem Parmesan  und etwas Sauerrahm servieren.

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Habt ihr nun auch Lust auf Grünkern bekommen? Dann schaut doch mal auf der Facebook-Seite von Böres Grünkern vorbei, hier findet ihr viele Informationen und weitere leckere Rezepte mit dem Traditions-Getreide!

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt noch einen schönen Abend, Lena ❤

Schnell und edel! Fisch mit Kräuterkruste und Fenchelrisotto

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Nach dem Motto „schnell und edel“ werden diese Fischfilets mit einer aromatischen Kräuterkruste aufgetischt. Wir mögen dieses Gericht wirklich sehr, sehr gerne. Es erfordert nicht viel Aufwand und Zeit, aber schmeckt einfach köstlich. Fisch mit einer leckeren Kruste überbacken kommt bei uns schon seit Jahren mal öfters auf den Tisch.

Das Schöne daran ist, dass man die Kruste nach Lust und Laune variieren kann. Ob mit vielen Kräutern, Zitronenabrieb, auch Nüsse, getrocknete Tomaten, Oliven usw. passen sehr gut.

Die Zubereitung ist wirklich trés simple. Wir nehmen einfach etwas Toastbrot, zerbröseln es und vermischen es mit unseren anderen Zutaten. Die Kruste ist auch noch sehr gesund, da nur ein paar gute Löffel Olivenöl mit hinein kommen. Na ihr seht, eine feine Kruste erfordert nicht viel. Dann geben wir die Bröselmasse auf unsere Fischfilets und es geht schon ab in den Ofen damit.  Schonend im Ofen gegart bekommt unser Fisch am Ende eine knusprige, goldbraune Kruste. Ach, ich bekomme gleich wieder Appetit darauf.

Als Beilage serviere ich gerne ein cremiges Risotto. Diesmal hatten wir so viel Fenchel daheim, der dann gleich ins Risotto wanderte. Ihr könnt natürlich jedes andere Risotto dazu zaubern.

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Ein schönes Wochenend-Gericht, das glücklich macht.  Habt ihr auch Lust?

Hier das Rezept: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 4 Fischfilets ohne Haut – à ca. 150 g  (ich habe Heilbutt genommen)
  • 3-4 Scheiben Toastbrot
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 3 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb
  • eine Handvoll frische Kräuter, gehackt (Thymian, Petersilie, Rosmarin, Kerbel…)
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
  • 1-2 TL Dijon-Senf
  • ca. 100 ml Weißwein
  • 1 EL Butter

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel, gehackt (oder eine kleine Zwiebel)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1-2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • 1 Fenchelknolle
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian

Zubereitung:

Für die Kruste

Das Toastbrot im Blitzhacker oder mit dem Messer klein hacken. Knoblauch mit Frühlingswiebel in 2 EL Olivenöl anschwitzen. Kräuter und Brotbrösel zugeben und kurz mitbraten. Mit etwas Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch 2-3 EL Olivenöl untermengen.

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Abgeriebene Zitronenhälfte in dünne Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Die Fischfilets mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen, in die Form legen. Nach Belieben dünn mit etwas Senf bestreichen. Die Brösel mit den Händen darauf verteilen.  Weißwein und 1/2 El Butter aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen, in die Form gießen.

Im heißen Ofen bei 160 Grad  ca. 12-15 Minuten backen. Die Kruste soll schön knusprig und leicht goldbraun sein.

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Für das Risotto

Frühlingszwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, solange bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben).  Zwischendurch immer wieder umrühren!

Fenchelknolle in dünne Scheiben schneiden und etwas Olivenöl anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Fenchel unter das Risotto mischen.

Zum Schluss den Parmesan und die Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Thymian abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤