Nachmach-Alarm! Süßkartoffel-Flammkuchen mit Brokkoli und Harissacreme

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Heute habe ich wieder etwas Feines für meine Vollzeit und Gelegenheits-Vegetarier.

Darf ich euch vorstellen? Unsere neue Flamme!

Unter dem zarten Gemüse befindet sich ein leicht scharfes Ding. Eine leckere Harissacreme. Die Kombination fanden wir wirklich klasse! Nachmach-Alarm!

Flammkuchen habe ich euch ja schon öfters mal präsentiert. Meinen Tomaten-Zucchini-Flammkuchen mit Basilikumcreme oder mein Kürbis-Flammkuchen mit Birnen…. Diese knusprigen Köstlichkeiten können einfach nie oft genug auf unsere Teller landen.

Bei uns sind diese Flammen schon zum Dauerbrenner in der Küche geworden. Wenn ich erschöpft von der Uni heimkomme, schnappe ich mir oft meine Schüssel und beginne mal den Teig zu kneten. Während der Teig dann in Ruhe aufgehen kann, bereite ich flink den Belag und die Creme zu… Dann wird der Teig schön dünn ausgerollt, mit lauter köstlichen Zutaten belegt und schon kommt er ab in den Ofen.

Ein paar Minuten später ist er dann auch schon in unseren hungrigen Mäulchen! Miiiam!

süßkartoffelflammkuchen6Also falls ihre diese Flamme auch entfachen wollt…

Hier das Rezept: (für 2 große Flammkuchen)

für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ (oder eine Pkg. Trockengerm)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Dinkelmehl (ihr könnt aber auch Weizenmehl nehmen)
  • 1 TL Salz

für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1 1/2 EL Harissa (ich nehme das Pulver)
  • 2 TL Tomatenmark
  • etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1-2 Süßkartoffeln (je nach Größe)
  • 1 Brokkoli
  • 100 g Bergkäse, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4-5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig Germ mit dem Wasser verrühren. Das Mehl und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

Den Sauerrahm mit Harissa, Tomatenmark, Salz und Pfeffer verrühren.

Die Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden (geht am besten mit dem Gemüseschäler). Den Brokkoli in Röschen teilen und in Salzwasser ca. 5 Minuten garen.  Abseihen und gut abtropfen lassen.

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden.

Den Knoblauch hacken und mit einigen EL Olivenöl vermischen.

Den aufgegangen Teig in 2 Portionen teilen und auf einem bemehlten Backpapier zu dünnen Teigfladen ausrollen.

Die Teigfladen mit je 3-4  EL der Harissacreme estreichen. Die Süßkartoffelscheiben, den Brokkoli und die Zwiebeln darauf verteilen. Den Käse darüberstreuen. Die Flammkuchen mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Knoblauchöl beträufeln (unbedingt den Rand damit bestreichen – schmeckt sooo lecker).

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Die Flammkuchen bei 200°C ca. 12-15 Minuten lang backen (soll schön knusprig sein).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Ein guter Fang! Heilbutt mit Kartoffelkruste auf Rahmkohl und Cranberry-Sauce

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Heute gibt es Fisch! Mit einer delikaten Kruste wird unser Heilbutt zu einem vorzüglichen Leckerbissen und eine feine Alternative zum Sonntagsbraten.

Dieses Gericht macht doch etwas Eindruck finde ich, ist aber in der Zubereitung ganz einfach und unkompliziert. Die Kartoffeln müsst ihr möglichst dünn hobeln, dann werden sie besonders knusprig und lecker. Die Kombination mit dem Rahmkohl und der Rotwein-Cranberry-Sauce ist einfach ein Gedicht.

Heilbutt kommt bei uns öfters auf den Tisch, da wir seinen Geschmack und die Konsistenz sehr gerne mögen. Meist bereite ich ihn mit einem Gewürzöl im Ofen zu. Da kann er dann bei niedriger Temperatur langsam glasig gar werden. Heute aber dachte ich mir kommt er mal in die Pfanne. Mit Kartoffeln belegt und dann schön knusprig gebraten… ein Traum! Ihr braucht keine Angst haben, dass die Kartoffelkruste nicht am Fisch bleibt. Das funktioniert wirklich super, da der Fisch ja vorher mit Eidotter bestrichen wird und beim Anbraten haften die Kartoffeln sehr schön am Fisch. Nur etwas Vorsicht beim Umdrehen, dann kann nichts mehr schief gehen.

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Auch Lust auf ein köstliches Fischgericht….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Sauce:

  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1  1/2 EL Zucker
  • 350 ml Rotwein (ich nehme gerne etwas Portwein)
  • eine Handvoll frische Cranberries
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Maizena
  • 60 g Butter, kalt
  • 1 EL Olivenöl

Für den Rahmkohl:

  • 1/2 Kohlkopf
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • ca. 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Maizena

Für den Fisch:

  • 4 schöne Stücke Heilbuttfilet (ohne Haut und Gräten), à 150 g  (ihr könnt aber auch Kabeljau nehmen)
  • 7-8 kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Eidotter
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Thymianzweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken
  • 3-4 EL Öl zum Braten

Zubereitung:

Für die Sauce

Die fein gewürfelte Zwiebel in Öl glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen, etwas karamellisieren lassen und mit Wein ablöschen. Bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten einkochen lassen (soll noch ca. 150 ml übrig sein). Die Cranberries zugben und fünf Minuten leicht mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas angerührter Stärke binden. Zum Schluss (kurz vor dem Servieren) die Butte Stück für Stück unter die warme Sauce rühren.

Für den Rahmkohl

Kohl in Rauten schneiden und mit Knoblauch im Öl andünsten (ca. 5 Minuten). Brühe und Obers angießen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb würzen. Mit etwas angerührter Stärke binden.

Für den Fisch

Die Kartoffeln schälen und in ganz dünne Scheiben hobeln (1 mm). Fisch abbrausen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und etwas Zitronensaft würzen. Eine Filetseite gut mit Eidotter bestreichen und die Kartoffelscheiben schuppenartig auflegen und andrücken.

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Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Kartoffelseite bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten lang knusprig braten. Vorsichtig wenden und weitere 2 Minuten braten. Den Fisch zum Schluss noch mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen und mit dem Kohl und der Sauce servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤