Entzückende, französische Gebäckspezialität! Cannelés bordelais

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Bonsoir, mes chéries!

Heute habe ich ein wirklich tolles Rezept für euch. Eine französische Gebäckspezialität! ❤  Als ich vor kurzem in Lyon war, haben wir Cannelés probiert (ich habe Cannelés schon einmal in Paris genascht und war nicht so überzeugt davon). Jedoch war ich diesmal ziemlich begeistert und habe mir in Lyon gleich einmal eine schöne Cannelés-Backform besorgt.

So nun war es klar, dass die Cannelés ganz bald gezaubert werden müssen. Am Wochenende war es dann endlich soweit. Mein erster Cannelés-Versuch. Ich war gespannt, ob sie mir so gut gelingen werden. Wenn ihr euch jetzt fragt, was Cannelés eigentlich sind….

Ganz einfach! Diese kleinen Küchlein aus Frankreich (genau aus Bordeaux) sind eine Sünde für sich. Laut einer Legende im 17. Jahrhundert von Nonnen aus einem Kloster in Bordeaux erfunden, handelt es sich bei Cannelés um originelle, kleine Kuchen, mit weichem, saftigem Kern und knusprige, karamellisierte Hülle. Außergewöhnlich, aber wirklich sehr lecker im Geschmack und verblüffend in der Herstellung. Solltet ihr einmal unbedingt ausprobieren.

Unter der Karamell-Kruste verbirgt sich der weiche Teig mit seinen Aromen. Der Teig besteht nur aus Milch, Vanille, Rum, Zucker, Butter, Eier und Mehl. Der Teig ist ganz fix gezaubert, jedoch müsst ihr trotzdem eine Nacht Ruhezeit miteinrechnen.

Jeder kann dieses Rezept unendlich variieren, mit Rosenblütenwasser, Orangen, Zimt, Lavendel oder sogar Spekulatius-Gewürze…. Alles was ihr wirklich braucht ist Geduld, weil man den Teig am Tag zuvor vorbereiten sollte.

Traditionell werden die Cannelés in Kupferförmchen gebacken, einfacher geht es aber mit den modernen Silikonformen, erhältlich in verschiedenen Grössen. Die Formen braucht man um Cannelés zu backen – ohne geht es nicht. Also, wenn ihr interessiert seid, könnt ihr euch diese Silikonform ganz einfach im Internet bestellen.

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Sie sind einfach vorzüglich und passen hervorragend zu einer Tasse Tee oder Kaffee. ❤

Ich habe ein paar Cannelés noch mit der Unterseite in geschmolzene Schokolade getunkt und in gehackten Nüssen gewälzt. Ach, sooo gut! Da beiße ich gerne noch öfters rein!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12 Cannelés)

  • 400 ml Vollmilch
  • 1 Vanilleschote
  • 40 g Butter, zerlassen
  • 180 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Rum
  • 90 g Mehl
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

Die Milch in einem Topf geben und mit dem Vanillemark verrühren (ich geben die ganzen Stangen auch immer mit dazu). Die Milch aufkochen und dann ca. 10 Minuten ziehen lassen. Die ganze Vanilleschote wieder entfernen.

In einer großen Schüssel die zerlassene Butter mit dem Zucker verrühren. Die Eier zugeben und unterrühren. Dann den Rum untermengen. Das Mehl mit Salz mischen und unterrühren. Zuletzt die warme Vanillemilch langsam mit dem Schneebesen einrühren.

Jetzt lassen wir den Teig zugedeckt mind. 12 Stunden im Kühlschrank ziehen.

Das Rohr auf 230°C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig noch einmal durchrühren und die Cannelés-Förmchen damit befüllen.

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Die Cannelés ca. 10 Minuten bei 230°C backen, dann die Hitze auf 180°C reduzieren und die Cannelés 45-50 Minuten weiterbacken. (Dieser Vorgang ist sehr wichtig, weil sich nur so die köstliche Karamellschicht bildet) Sie sollten außen dunkelbraun karamellisiert sein und innen noch weich und saftig.

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Kurz in den Förmchen abkühlen lassen und dann vorsichtig herausstürzen.

Auf einem Gitter abkühlen lassen und so frisch wie möglich verzehren. Wartet man zu lange, verlieren sie ihren “Knuspermantel”.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Kleine Glücklichmacher! Schoko-Mokka-Biskuits

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Diese süßen, kleinen, cremigen Schokoträumchen hab ich am Wochenende gezaubert. Ach wir waren alle hin und weg beim Reinbeißen. Schokokekse gefüllt mit einer aromatischen Mokka-Schoko-Ganache mit einem Hauch Orange. Die sind soooo gut, glaubt mir. Also für alle die Schokolade mögen, lege ich diese Träumchen ans Herz. ❤

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Ganache muss nur einige Stunden im Vorhinein gemacht werden (oder auch schon einen Tag vorher). Dann wird der Schokokeksteig zu kleine Kügelchen gerollt, in gehackten Nüssen gewälzt und gebacken. Die fertig gebackenen Kekserl brauchen dann nur noch mit der Ganache gefüllt werden. Et voilà – der Schokogenuss ist perfekt.

Perfekt zum wärmenden Tee in der Vorweihnachtszeit. Da ist die Keksdose bestimmt bald wieder geleert. Na dann heißt es bei mir nochmal ran ans Backen. Ich finde ja, wenn Weihnachtsbäckereien so gut sind, kann man sie ruhig zweimal backen. Damit auch alle in den Genuss kommen und genug kriegen.  Am Heiligabend sollen ja auch noch ein paar süße Leckereien auf den Keksteller sein.

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Schokolust? Dann ab in die Küche!

Hier das Rezept: (für ca. 40-50 Stück)

Zutaten:

Für die Schoko-Biskuits:

  • 150 g Butter, weich
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Rum
  • ca. 150 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse

Für die Mokka-Schoko-Ganache:

  • 250 ml Obers
  • 4-5 TL löslisches Mokka/Espressopulver
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1-2 EL Orangenlikör, nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Ganache für die Füllung zu. 

Dafür Obers mit Mokkapulver aufkochen. Beide Schokosorten klein hacken und in eine Schüssel geben. Aufgekochten Mokkaobers über die Schokolade gießen und schmelzen lassen. Orangenabrieb und Likör zugeben und alles schön glatt rühren.  Die Creme zugedeckt für einige Stunden (6-7 Stunden oder über Nacht)  kühl stellen.

Jetzt machen wir unseren Teig für die Schoko Biskuits.

Dafür die weiche Butter mit Vanillemark und Zucker cremig rühren. Die Eidotter untermixen. Mehl mit Nüssen, Kakao und Backpulver mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss den Rum unterrühren.

Aus dem Teig mit den Händen 80-100 traubengroße kugeln rollen, diese dann mit einer Seite in die gehackten Nüsse drücken und nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche setzen.

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Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mokka-Schoko-Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf der Hälfte der Biskuits aufspritzen. Restliche Biskuit daraufsetzen.

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Kühl und trocken lagern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Traumschön! Baumkuchentassen mit Mokkacreme und Orangensabayon

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Süße Wünsche werden wahr! ❤

Heute zum ersten Advent habe ich ein ganz besonderes Dessert für euch. Eine Mokkacreme im Baumkuchenmantel und dazu noch eine fruchtige Orangensabayon. Mit viel Liebe zum Detail in der eigenen Backstube gezaubert. Ich finde im Tassen-Look machen die Cremetörtchen eine sehr gute Figur. Was meint ihr?

Baumkuchen gehört für mich einfach jedes Jahr mit zur Weihnachtszeit. Ob kleine Baumkuchenwürfel, gefüllte Röllchen oder ein Parfait, das sich im Baumkuchenmantel versteckt… Diese gestreifte Köstlichkeit ist einfach immer ein Hochgenuss in der kalten Jahreszeit.  Habt ihr schon mal Baumkuchen selbst gebacken? Noch nicht… keine Sorge, es ist ganz einfach. Das Aussehen ist wie immer spektakulärer als die Zubereitung. Ein Teig, der mit Marzipan und Orange verfeinert wurde, wird Schicht für Schicht unter dem Backofengrill kurz goldbraun gebacken, bis man am Ende diesen „Baumstamm“ hat.  Es erfordert zwar wieder etwas Geduld bis die Schichten gebacken sind, aber wie bei den meisten Leckereien, die ich euch vorstelle, lohnt sich der Aufwand. Vom Baumkuchen bleibt dann meist immer etwas übrig, den friere ich dann gerne ein und hole ihn nach Belieben wieder heraus und zaubere eine weitere Baumkuchenköstlichkeit.

Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem raffinierten Dessert für euer Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Dessert nur empfehlen. Den Baumkuchen könnt ihr auch schon Tage vorher zubereiten und einfrieren. Formen und füllen könnt ihr eure Tassen auch schon einen Tag vorher und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sabayon wird am heiligen Abend dann nur noch frisch aufgeschlagen und eure Liebsten werden verzaubert sein. Also ein gutes Dessert zum Vorbereiten, dass ihr dann nur noch gekonnt in Szene setzen dürft.

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Hier das Rezept für meine Tässchen:

Zutaten: (für ca. 8 Tassen – Baumkuchen reicht aber für mehr)

Für den Baumkuchen:

  •  220 g Butter, weich
  • 10o g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 150 g Marzipan
  • 50 ml Milch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Mehl
  • 70 g Maizena

Für die Creme:

  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier, getrennt
  • 50 ml Milch
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • 200 g Mascarino
  • 200 g Obers

Für die Sabayon:

  • 3 Eidotter
  • 70 g Zucker
  • Saft von 2 Orangen (ca. 150 ml )
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für den Baumkuchen

Die weiche Butter mit dem Staubzucker cremig mixen.  Vanillemark, Orangenabrieb, Rum und Salz untermixen. Die Eidotter nach und nach unterrühren (ca. 3-5 Minuten untermixen).  Marzipan in Stücke zerteilen und mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die Marzipanmischung unter die Buttermasse rühren. Das Eiklar halb steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Das Mehl mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse heben.

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Dan Backofengrill vorheizen. Eine dünne Teigschicht gleichmäßig in eine gefettete Kastenform verstreichen. Teigschicht unter dem heißem Backofengrill etwa 1-2 Minuten goldbraun backen. Eine weitere dünne Teigschicht auf die bereits gebackene Schicht streichen und ebenso backen. Auf diese Weise weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

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Die Form sollte bis zum Rand gefüllt sein. Den Baumkuchen erkalten lassen. Ich gebe den Baumkuchen nach dem Auskühlen immer noch ca. 30 Minuten in den Tiefkühler, damit er sich dann besser aufschneiden lässt.

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Den Baumkuchen der Länge nach in möglichst dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.

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So wie bekommen wir jetzt unseren Tassen-Look hin?

Vom Baumkuchen Kreise in Größe von Espresso (Kaffeetassen) ausstechen und als Boden in die Tassen legen. Die Kuchenstreifen zurechtschneiden und auf die Böden  in die Tassen legen.

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Für die Creme 

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen. Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Eidotter mit der Milch, Espressopulver, Amaretto und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Gelatine Blatt für Blatt darin auflösen. Geschmolzene Kuvertüre  und Mascarino unterrühren. Schlagobers steif schlagen und mit dem Eischnee unter die Creme heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und in die Tassen einfüllen. Die Tassen für mind. 2 Stunden kühl stellen.

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Wie machen wir unsere Henkel? Aus dick geschnittenen Baumkuchenstücken mit zwei unterschiedlich großen Kreisaustechern Henkel herstellen.

Die gekühlten Tassentörtchen aus den Tassen heben (am Rand mit Messer leicht lösen, dann gehen sie ganz leicht raus). Ihr könnt die Tassen aber auch vor dem Füllen mit Frischhaltefolie auslegen, dann kann sie auch leicht herausheben.

Die Henkel mit geschmolzener dunkler Kuvertüre an den Baumkuchentassen befestigen (kurz andrücken). Fest werden lassen.

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Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Schneekessel geben und über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (mind. 5 Minuten). Zum Schluss Orangenlikör unterrühren.

Die Sabayon mit Orangenfilets zu den Tassen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich wünsche euch allen einen bezaubernden und leckeren Adventsbeginn!

Lena ❤

Für meine Schleckermäulchen! Lebkuchen-Panna-cotta mit Rumfrüchten und Meringue-Splittern

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Lasst uns froh und munter sein und uns auf was Süßes freun…. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist ein köstliches Desser für uns da! ❤

Heut gibts schon mal ein weihnachtlich angehauchtes Dessert. Na es ist doch auch bald soweit… Also in meiner Backstube hat die Weihnachtszeit jedenfalls schon begonnen. Es duftet nur so von weihnachtlichen, warmen Gewürzen, die unsere Gemüter auf die heimelige Zeit einstimmen.

Birnen, Pflaumen, Mandarinen und Cranberries werden hier in einem Sud aus Rotwein, Rum und Gewürzen mariniert. In Kombination mit der Lebkuchen Panna-cotta eine Versuchung für die Sinne. Und damit meine Schleckermäulchen sich wie im siebten Himmel fühlen, gibt es noch zuckersüße Meringue-Splittern dazu.

Die Zubereitung der drei Komponenten ist relativ einfach, erfordert nur etwas Vorbereitung. Ein paar Stunden Geduld beweisen, damit die Panna cotta fest wird, und schon kann das Naschen los gehen!

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Sieht doch gut aus. Schmeckt auch so!

Auch Lust auf ein himmlisches Dessert?

Hier das Rezept: 

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Panna cotta:

  • 400 g Obers
  • 3 Blatt Gelatine
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Orangenlikör

Für die Rumfrüchte:

  • 200 ml Rotwein
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Rum
  • 1/2 Bio-Orange
  • 80 g Zucker
  • 1 Birne
  • 2 Pflaumen
  • 1 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2 Mandarinen

Für die Meringue-Splittern:

  • 2 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 70 Kristallzucker
  • 70 g Staubzucker

Zubereitung:

Für die Panna cotta den Obers mit dem Lebkuchengewürz und Zucker leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Orangenlikör unterrühren. In vier Förmchen füllen (ich habe normale Tassen genommen und diese mit Frischhaltefolie ausgelegt). Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für die Rumfrüchte die Schale der Orange dünn abziehen und in Streifen schneiden. Zucker hellbraun karamellisieren, mit Wein und Orangensaft ablöschen. Vanillemark und Orangenschale zugeben und alles um die Hälfte einkochen lassen. Zum Schluss die Cranberries 2 Minuten lang mitköcheln lassen. Dann den Rum einrühren und auskühlen lassen. Das Obst in Spalten schneiden und in den Sud geben. Mindestens 2 Stunden lang marinieren lassen.

Für die Meringuesplittern das Eiklar sehr steif schlagen, dabei den Kristallzucker und Salz einrieseln lassen. Zum Schluss den Staubzucker unterheben. Die Masse mit einer Palette dünn auf eine Silikonmatte (Backpapier geht auch) streichen. Bei 110° C ca. 30-35 Minuten trocknen lassen. Abkühlen lassen und in Stücke brechen.

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Die Panna cotta mit den Rumfrüchten und den Meringue-Splittern anrichten und genießen!

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Wenn ihr euch fragt, wieso die Panna cotta oben dunkler ist… ganz einfach – das Lebkuchengewürz hat sich beim Kühlen nach unten abgesetzt und somit haben wir diese Optik. Naja, ich finde es eigentlich ganz schön, auch wenn es nicht gewollt war.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Da kämen sogar Eichhörnchen in Versuchung! Bratapfel-Haselnuss-Kuchen

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Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Ich liiiebe Bratäpfel abgöttisch!  ❤ Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich mein Leben lang im Köpfchen behalten und gebe es hiermit auch gerne an euch weiter. Viel Vergnügen damit!

Einen wunderschönen Herbsttag haben wir ja heute! Da kommt dieser herrlich nussige Apfelkuchen wie gerufen. Wir lieben diesen Kuchen, weil er so schön saftig ist und die eingebackenen Bratäpfel sind einfach der Wahnsinn. In diesem Apfelkuchen stecken so viele köstliche Nüsse, dass sogar Eichhörnchen in Versuchung kämen, ein Stückchen davon zu stibitzen!

Kinder, lauft schneller, 
holt einen Teller, 
holt eine Gabel! 
Sperrt auf den Schnabel 
Für den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den goldbraunen Apfel.

Momentan ist ja Apfelzeit bei mir. Es vergeht kaum ein Tag, wo nichts mit Äpfeln auf den Tisch kommt. So soll es ja auch sein, wenn sie gerade in Saison sind und voller Pracht im Garten wachsen. Heute gibt’s ihn wieder mal in Form eines Kuchens. Meine Lieben, wenn ihr Bratäpfel auch so gern mögt wie ich, dann zaubert diesen Kuchen und lasst euch verführen!

Sie pusten und prusten, 
sie gucken und schlucken, 
sie schnalzen und schmecken, 
sie lecken und schlecken 
den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den knusprigen Apfel.

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Hier das Rezept für meinen Bratapfelkuchen:

Zutaten:

für den Belag:

  • 9 kleine Äpfel, am besten eine säuerliche Sorte
  • 100 g ganze Nüsse (Walnüsse o. Haselnüsse)
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Honig
  • 50 g weiche Butter

für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 2 EL Rum
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Nüsse, Rosinen, Honig, Rum, Zimt und Butter verkneten.

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Die Äpfel damit füllen und in eine gefettete Auflaufform setzen.

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Im Ofen bei 160°C ca. 20 Minuten lang backen. Etwas auskühlen lassen.

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Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker  und Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier einzeln und nacheinander untermixen. Das Mehl mit den Nüssen, Backpulver, Zimt, Kardamom und Salz mischen. Die Mehlmischung in zwei Portionen kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch den Rum und Orangenabrieb unterziehen.

Ein Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 25 x 25cm) geben. Die Bratäpfel daraufsetzen. Den übrigen Teig um die Äpfel herum verteilen. Jetzt sollten nur noch die Apfeldeckel zu sehen sein.

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Den Kuchen bei 160° ca. 40-45 Minuten lang backen (Stäbchenpr0be machen). Etwas abkühlen lassen und schon ist der Kuchen bereit vernascht zu werden.

Ich bestäube ihn noch immer schön mit Staubzucker bevor ich ihn serviere. Dazu passt noch sehr gut eine Kugel Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤