Das schmeckt nach Weihnachten! Bratapfeldessert mit Apfel-Amaretto-Sabayon

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Die dritte Kerze brennt und der Heiligabend rückt näher und näher. Ach wie die Zeit vergeht.

Daher wird es schon ganz weihnachtlich bei mir.  Heute habe ich ein leckeres und festliches Bratapfeldessert für euch. Der Bratapfel wird mit einem knusprigen Mandel-Zimtkeks und einer leichten Sauerrahmmousse kombiniert. Dazu gibt es noch eingelegte Rumrosinen und eine Apfel-Amaretto-Sabayon. Eine himmlische Verführung!

Ein geliebter Klassiker, neu interpretiert! Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich Bratäpfel abgöttisch liebe. ❤

Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich wohl mein Leben lang in guter Erinnerung behalten. Was verbindet ihr mit Bratäpfel?

Wenn ihr Bratäpfel auch so gern habt, dann schaut euch doch mal meinen Bratapfel-Haselnuss-Kuchen an. Da herrscht dann Nachback-Plicht.

Die Zubereitung ist wieder einmal nicht schwierig. Es sind nur einige Komponenten die zusammenkommen müssen.

Für dieses Desser benötigt ihr für die Mousse eine Silikonform mit Halbkugelmulden (könnt ihr ganz einfach online bestellen).  Sonst bekommt ihr keine schöne Form und das Dessert schaut nicht so himmlisch aus.  Wenn die Äpfel zusammengestzt sind, stecken für noch Ästchen aus Schokolade in die Creme. Sieht doch wirklich süß aus, finde ich!

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Also ran an die Äpfel, meine Lieben und los!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 8 Portionen)

Für die Sauerrahmmousse:

  • 150 g Schlagobers
  • 250 g Sauerrahm
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 3 Blatt Gelatine

Für die Mandel-Zimtkekse:

  • 100 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Mehl
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz
  • etwas Eiklar zum Bestreichen
  • etwas Zimtzucker zum Bestreuen

Für die Bratäpfel:

  • 4 kleine Äpfel mit roter Schale
  • etwas Butter und Zucker für das Blech
  • ein kleines Stückchen Marzipan
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 EL Rum
  • etwas Apfelsaft

Für die Sabayon:

  • 2 Eidotter
  • 2 EL Zucker
  • ca. 100-120 ml Apfelsaft
  • 2-3 EL Amaretto

Für die Deko:

  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für die Mousse

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Obers steif schlagen. 100 g Sauerrahm, Zucker und Orangensaft erhitzen. Gelatine darin auflösen. Restlichen Sauerrahm, Vanillemark und Orangenabrieb unterrühren. Geschlagenes Obers unterheben. Creme in die Mulden der Silikonform füllen (wir brauchen eine Silikonform mit 8 Halbkugelmulden – 5 cm) ). Für ca. 2-3 Stunden kühl stellen.

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Für die Kekse:

Butter, Zucker, Salz, Eidotter, Zimt, Mandeln und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und daraus Kekse (ca. 5 cm) ausstechen. Teigkreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Eiklar bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Bei 160°C Heißluft ca. 10 Minuten goldbraun backen.  (Wenn Teig übrig bleibt einfach Sternchen oder andere Motive ausstechen und mitbacken).

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Für die Bratäpfel:

Rum, Zucker und Apfelsaft erhitzen. Rosinen zugeben und ziehen lassen.

Äpfel halbieren, Kerngehäuse herauslösen und die Löcher mit etwas Marzipan füllen. Ein kleines Blech gut mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen. Die Äpfel mit der Schnittfläche aufs Blech setzen.  Die Äpfel mit etwas Rumrosinensud beträufeln. Im Ofen ca. 25-30 Minuten lang weich garen (immer wieder mit etwas ausgetretener Flüssigkeit begießen).

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Die Bratäpfelhälften auf die Teller setzen. Einen Teil der Rosinen in die Äpfel geben. Den Rest samt den Sud um die Äpfel herum verteilen. Auf jedem Apfel einen Keks legen. Die Sauerrahmmousse vorsichtig aus den Förmchen drücken und auf die Kekse setzen.  Mit etwas Zimtzucker bestreuen.

Für die Deko

Die Schokolade in einem kleinen Plastikbeutel geben und in heißem Wasser schmelzen lassen. Vorne ein kleines Stück abschneiden und damit kleine „Ästchen“ auf ein Backpapier aufspritzen (da könnt ihr kreativ sein). Die Schokolade fest werden lassen (kühl stellen) und  vorsichtig vom Papier lösen. Die Ästchen oben in die Creme stecken.

Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Metallkessel geben und über heißem Wasserbad dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).

Die Sabayon zu den Bratäpfeln servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen besinnlichen dritten Adventsonntag!

Lena ❤

 

Traumschön! Baumkuchentassen mit Mokkacreme und Orangensabayon

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Süße Wünsche werden wahr! ❤

Heute zum ersten Advent habe ich ein ganz besonderes Dessert für euch. Eine Mokkacreme im Baumkuchenmantel und dazu noch eine fruchtige Orangensabayon. Mit viel Liebe zum Detail in der eigenen Backstube gezaubert. Ich finde im Tassen-Look machen die Cremetörtchen eine sehr gute Figur. Was meint ihr?

Baumkuchen gehört für mich einfach jedes Jahr mit zur Weihnachtszeit. Ob kleine Baumkuchenwürfel, gefüllte Röllchen oder ein Parfait, das sich im Baumkuchenmantel versteckt… Diese gestreifte Köstlichkeit ist einfach immer ein Hochgenuss in der kalten Jahreszeit.  Habt ihr schon mal Baumkuchen selbst gebacken? Noch nicht… keine Sorge, es ist ganz einfach. Das Aussehen ist wie immer spektakulärer als die Zubereitung. Ein Teig, der mit Marzipan und Orange verfeinert wurde, wird Schicht für Schicht unter dem Backofengrill kurz goldbraun gebacken, bis man am Ende diesen „Baumstamm“ hat.  Es erfordert zwar wieder etwas Geduld bis die Schichten gebacken sind, aber wie bei den meisten Leckereien, die ich euch vorstelle, lohnt sich der Aufwand. Vom Baumkuchen bleibt dann meist immer etwas übrig, den friere ich dann gerne ein und hole ihn nach Belieben wieder heraus und zaubere eine weitere Baumkuchenköstlichkeit.

Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem raffinierten Dessert für euer Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Dessert nur empfehlen. Den Baumkuchen könnt ihr auch schon Tage vorher zubereiten und einfrieren. Formen und füllen könnt ihr eure Tassen auch schon einen Tag vorher und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sabayon wird am heiligen Abend dann nur noch frisch aufgeschlagen und eure Liebsten werden verzaubert sein. Also ein gutes Dessert zum Vorbereiten, dass ihr dann nur noch gekonnt in Szene setzen dürft.

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Hier das Rezept für meine Tässchen:

Zutaten: (für ca. 8 Tassen – Baumkuchen reicht aber für mehr)

Für den Baumkuchen:

  •  220 g Butter, weich
  • 10o g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 150 g Marzipan
  • 50 ml Milch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Mehl
  • 70 g Maizena

Für die Creme:

  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier, getrennt
  • 50 ml Milch
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • 200 g Mascarino
  • 200 g Obers

Für die Sabayon:

  • 3 Eidotter
  • 70 g Zucker
  • Saft von 2 Orangen (ca. 150 ml )
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für den Baumkuchen

Die weiche Butter mit dem Staubzucker cremig mixen.  Vanillemark, Orangenabrieb, Rum und Salz untermixen. Die Eidotter nach und nach unterrühren (ca. 3-5 Minuten untermixen).  Marzipan in Stücke zerteilen und mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die Marzipanmischung unter die Buttermasse rühren. Das Eiklar halb steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Das Mehl mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse heben.

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Dan Backofengrill vorheizen. Eine dünne Teigschicht gleichmäßig in eine gefettete Kastenform verstreichen. Teigschicht unter dem heißem Backofengrill etwa 1-2 Minuten goldbraun backen. Eine weitere dünne Teigschicht auf die bereits gebackene Schicht streichen und ebenso backen. Auf diese Weise weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

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Die Form sollte bis zum Rand gefüllt sein. Den Baumkuchen erkalten lassen. Ich gebe den Baumkuchen nach dem Auskühlen immer noch ca. 30 Minuten in den Tiefkühler, damit er sich dann besser aufschneiden lässt.

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Den Baumkuchen der Länge nach in möglichst dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.

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So wie bekommen wir jetzt unseren Tassen-Look hin?

Vom Baumkuchen Kreise in Größe von Espresso (Kaffeetassen) ausstechen und als Boden in die Tassen legen. Die Kuchenstreifen zurechtschneiden und auf die Böden  in die Tassen legen.

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Für die Creme 

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen. Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Eidotter mit der Milch, Espressopulver, Amaretto und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Gelatine Blatt für Blatt darin auflösen. Geschmolzene Kuvertüre  und Mascarino unterrühren. Schlagobers steif schlagen und mit dem Eischnee unter die Creme heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und in die Tassen einfüllen. Die Tassen für mind. 2 Stunden kühl stellen.

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Wie machen wir unsere Henkel? Aus dick geschnittenen Baumkuchenstücken mit zwei unterschiedlich großen Kreisaustechern Henkel herstellen.

Die gekühlten Tassentörtchen aus den Tassen heben (am Rand mit Messer leicht lösen, dann gehen sie ganz leicht raus). Ihr könnt die Tassen aber auch vor dem Füllen mit Frischhaltefolie auslegen, dann kann sie auch leicht herausheben.

Die Henkel mit geschmolzener dunkler Kuvertüre an den Baumkuchentassen befestigen (kurz andrücken). Fest werden lassen.

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Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Schneekessel geben und über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (mind. 5 Minuten). Zum Schluss Orangenlikör unterrühren.

Die Sabayon mit Orangenfilets zu den Tassen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich wünsche euch allen einen bezaubernden und leckeren Adventsbeginn!

Lena ❤

Unser Festdessert mit Herz! Millirahmstrudel mit eingekochten Gewürzkirschen und Portweinsabayon

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Meine Familie und ich liiieben dieses Gericht und alles was wir damit verbinden! Millirahmstrudel kommt bei uns schon seit langer Zeit an besonderen Tagen auf die Teller und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ein Dessert mit ganz viel Herz, sagen wir immer so schön. Da es unsere Seelen erwärmt und einfach bei jedem Bissen glücklich macht. ❤

Der Millirahmstrudel ist unser Familienrezept, das unseren Vorlieben entspricht. Wir bevorzugen guten Blätterteig und eine luftige Topfen-Rahmfüllung, die beim Backen nur so in die Höhe sprießt. Die edlen Begleiter habe ich mir mit der Zeit dazu ausgedacht. Viel guter Portwein und die feinsten Gewürze kommen zum Einsatz – ein bisschen Dekadenz muss ja hin und wieder sein!

Wir essen diesen Seelenschmeichler am liebsten in den kalten Jahreszeiten. Für euch habe ich es jetzt im Herbst schon einmal gezaubert und um die Weihnachtszeit herum (an den Weihnachtstagen) kommt es bestimmt wieder auf den Tisch. Diese Nachspeise ist einfach in der Zubereitung, erfordert aber etwas Aufwand und viel Liebe. Wir mögen es deswegen so gerne weil die drei Komponenten wirklich perfekt miteinander harmonieren. Ein himmlisch luftiger Strudel mit warmen aromatisch eingekochten Gewürzkirschen und einer fein aufgeschlagenen Portweinsabayon. Ein Traum von einer Süßspeise, finden wir!

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Hier ist das Rezept:

Zutaten:

Für den Millirahmstrudel:

  • 2 Blätterteigrollen (gekauft in guter Qualität oder selbstgemacht, wenn ihr viel Zeit habt)
  • 100 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier, getrennt
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • etwas Butter zum Bestreichen

für den Milliguss:

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 5 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Sabayon:

  • 250 ml Portwein
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Für den Millirahmstrudel die Butter mit 100 g vom Zucker cremig mixen. Die Eidotter einzeln unterschlagen. Den Topfen und den Sauerrahm zugeben und untermixen. Jetzt haben wir schon mal eine cremige Masse. Mit etwas geriebenen Zitronenabrieb verfeinern. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine große Auflaufform mit Butter ausstreichen. Einen Blätterteig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung hineingeben und mit dem zweiten Blätterteig bedecken (ich schneide mir davon immer ein kleines Stückchen ab und steche Herzchen aus, die ich dann extra backe).  So jetzt alles mit etwas zerlassener Butter bestreichen und bei 160°C ca. 15 Minuten lang backen.

Für den Guss die Milch aufkochen. Die Eier mit dem Zucker und Zimt vermengen, dann unter die Milch rühren. Den Strudel herausnehmen und mit dem Milchguss übergießen (Achtung die Form darf nicht zu niedrig sein, sonst rinnt der Guss aus der Form hinaus). Jetzt noch weitere 45-50 Minuten lang backen, bis der Strudel schön goldbraun und aufgegangen ist (Der Guss ist vollständig vom Strudel aufgesaugt worden).

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

Für die Sabayon den Portwein mit 1 EL Zucker auf die Hälfte einkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, dem Orangenabrieb und etwas Saft in einer großen Metallschüssel verrühren. Die Schüssel über heißem Wasserbad stellen und das Sabayon aufschlagen. Dann nach und nach den warmen Portwein unter Rühren zugeben und das Sabayon fertig schaumig aufschlagen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

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Den Strudel mit Puderzucker bestäuben und in Stücke teilen.

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Den Strudel mit den warmen Kirschen und der Portweinsabayon schön anrichten und nach Belieben mit einer Tasse Kaffee servieren.

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Fragt ihr euch, wo ich dieses schöne florale Geschirr herhabe? Ich habe mich die letzten Tage wie ein kleines Mädchen gefreut, als der Postbote mit einem großen Päckchen bei mir klopfte und mir mein Geschenk überreichte. Ich bekam diese wunderbaren Teller von der Firma Villeroy & Boch für die Blogparade „Festliches Menü“ geschenkt. Ich hab schon wieder so ein breites Grinsen aufgesetzt, wenn ich an die hochwertigen Teller denke, die normalerweise nicht in meiner Preisklasse liegen.  Ein großes Merci!

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Wir freuen uns alle jetzt schon auf die Weihnachtszeit, wenn wir diese Süßspeise wieder genießen dürfen!

Mit unserem Liebling nehme ich voller Freude an der Blogparade „Festliches Menü“ teil.

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Mir war sofort klar, dass ich unbedingt diese süße Verführung mit euch teilen möchte. Da jedes Essen ohne Nachspeise einfach nicht komplett ist, musste natürlich für ein festliches Menü ein noch festlicheres Dessert her. Dieser Millirahmstrudel mit seinen feinen Begleitern ist für uns der Star am Tisch!

Vielleicht seid ihr ja auch schon bald so begeistert wie wir und zaubert dieses Gericht festlich auf eure Teller!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Star im Herbst! Schwammerlrisotto mit Parmesan-Sabayon und gefüllter Hühnerbrust

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Jedes Jahr freue ich mich auf die Schwammerlzeit, da man aus Eierschwammerl, Steinpilzen, Champignons… doch so geniale und aromatische Gerichte zaubern kann. Diesmal kommt bei mir ein leckeres, cremiges Schwammerlrisotto auf den Tisch ❤  Dazu gibt es bei mir noch eine schaumig aufgeschlagene Parmesan-Sabayon, die perfekt zum Risotto passt und als Draufgabe noch eine gefüllte Hühnerbrust. Die Füllung ist eine köstliche Kombination von Feige und Ziegenkäse und umhüllt wird das Ganze noch mit würzigem Prosciutto. Miiiam!

Natürlich kann man das Risotto auch solo ohne Fleisch servieren. Ein herrliches vegetarisches Gericht im Herbst. Also wenn ihr guten Geschmack liebt, dann holt auch diese Stars der Saison nach Hause und zaubert ein leckeres Schwammerlgericht.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Risotto:

  • 20 g Steinpilze getrocknet
  • 500 g Pilze nach Wahl (braune Champignons, Eierschwammerl, Kräuterseitlinge)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 150  ml Weißwein
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe (Bio-Qualität o. selbstgemacht)
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie
  • 80 g Parmesan, frisch gerieben
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Für die Sabayon:

  • 80 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Eidotter
  • 50 ml Weißwein
  • 1 EL Essig (Weißweinessig)
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

Für die gefüllte Hühnerbrust:

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • 1 EL Dijonsenf
  • 2 Feigen
  • 1 Ziegenkäserolle (ca. 100 g)
  • 1 kleine Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
  • 1 TL Honig
  • 2 Thymianzweige, Blätter abgezupft
  • ca. 150 g Rohschinken (Prosciutto)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Für das Risotto die Steinpilze in etwas warmen Wasser einweichen und stehen lassen. Die anderen Pilze putzen und halbieren oder vierteln.

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Den Zwiebel und Knoblauch würfeln. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mitbraten, bis er auch glasig ist. Mit etwas Salz würzen, mit dem Weißwein ablöschen, Lauch und Lorbeerblatt zugeben. Jetzt immer nach und nach die heiße Gemüsebrühe angießen, leise köcheln lassen und gelegentlich rühren, bis der Risotto cremig ist (dauert ca. 15-20 Minuten). Das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie, Parmesan und Butter unterrühren. Die Pilze in etwas Olivenöl ca. 2-3 Minuten stark anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gebratenen Pilze und die eingeweichten Steinpilze (mit dem Sud) unter das Risotto mischen.

Für die Sabayon die Butter zerlassen. Eidotter mit dem gehackten Knoblauch, Wein, Essig, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und über Wasserdampf mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen. Wenn der Schaum cremig ist, die Schüssel vom Dampf nehmen und langsam die zerlassene Butter einrühren. Zum Schluss noch den Parmesan unterrühren.

Für die gefüllte Hühnerbrust die Feigen würfeln, mit den Nüssen, Senf, zerkrümelten Ziegenkäse, Honig und Thymian vermischen. So das ist jetzt unsere Füllung.  Die Hühnerbrust flach klopfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch mit der Füllung bestreichen und der Länge nach aufrollen. Die Rollen mit Prosciutto umwickeln. Etwas Öl in einer Pfanner erhitzen und die Rollen darin rundum scharf anbraten. Dann die Hühnerbrust im Ofen bei 160°C ca. 15-20 Minuten fertig garen. Die Rouladen dann in Scheiben schneiden.

Das Risotto auf Teller verteilen mit der Parmesansabayon und der gefüllten Hühnerbrust servieren.

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Bon appétit!

Lena ❤