Wundervolle Safrankringel! Lussekatter mit Spekulatiuscreme

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Advent, Advent das dritte Kerzerl brennt! Wir feiern diesen Sonntag mit herrlichen Lussekatter. ❤

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Ihr wisst ja mittlerweile schon, dass ich eine kleine Schwäche für schwedisches Gebäck habe. Diese schwedischen Safranschnecken haben es mir ganz besonders angetan. Die sehen aber auch extrem niedlich und köstlich aus.

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Am 13. Dezember feiert ganz Schweden das Luciafest. Traditionell wird an diesem Tag dieses feine Safrangebäck in den Ofen geschoben. Na da feiern wir doch einfach mit und holen auch ein paar Lussekatter aus dem Ofen.

Bei den Luciaumzügen tragen die schwedischen Kinderlein weiße Kleider, die typische Kerzenkrone und singen. »Kerzenglanz strömt durchs Haus – sie treibt das Dunkel aus: Santa Lucia, Santa Lucia.« Und da die Schweden auch gerne naschen gibt’s dazu Lussekatter, auch Luciakatzen genannt. Mit dem Luciafest und den damit verbundenen Bräuchen soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden.  Ein wunderbarer Brauch, finde ich!

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Durch ihren Safrangehalt sind sie von deutlich gelber Farbe. Ein Lussekatt kann unterschiedlich geformt sein. Die beliebteste Form ist s-förmig mit eingerollten Enden und einer Rosine in der Mitte jedes eingerollten Endes.

Ich finde ja die Form der Lussekatter besonders entzückend. Kleine aufgerollte Schnecken und dann strahlen sie auch noch in herrlichem gelb! Ja so lässt es sich am Sonntagmorgen frühstücken! Am liebsten streiche ich eine gute Butter drauf und dann kommt man Liebling: die Spekulatiuscreme!lusse18

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Habt ihr schon einmal Spekulatiuscreme probiert? Ich bin vor einigen Jahren in Frankreich auf den Geschmack gekommen und konnte einfach nicht widerstehen. In Österreich war dieser köstliche Aufstrich bis vor einiger Zeit wirklich schwer erhältlich. Da hab ich mir immer einen kleinen Vorrat von dieser Creme aus Frankreich eingepackt. So Schluss damit! Wir zaubern nun unseren eigenen Pâte de speculoos! ❤

Es geht so einfach und schmeckt dazu noch um soo vieles besser! Da kann sich jede gekaufte Variante verstecken.

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Ein praktischer Helfer beim Zaubern dieser Creme ist mein Kenwood Zerkleinerer. Der mahlt mir meine Kekserl zu herrlich fein und mixt mir eine wunderbar glatte Creme. Für den Aufstrich brauchen wir fertig gebackene Kekse (ihr könnt Spekulatius nehmen oder im Notfall auch andere Mürbteigkekserl, die wir dann mit etwas mehr Spekulatiusgewürz vermixen).

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Für die Lussekatter:

Zutaten (für ca. 15 Stück):

  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 180 ml Milch
  • 1/4 TL Safranfäden
  • 1/2 Würfel Germ
  • 70 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 70 g Topfen
  • 2 Eier
  • 1 Eidotter+1 EL Milch
  • ein paar Rosinen
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Milch mit Safran und einen EL Zucker lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl mit Salz und Orangenabrieb in einer Rührschüssel mischen.
  3. Safranmilch, Öl, Topfen und Eier zugeben.
  4. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist einfach noch ein bisschen Mehl zugeben.
  5. Den Teig dann noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön glatt ist.
  6. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.lusse41
  7. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in 15 Stücke teilen.lusse40
  8. Die Teigstücke zu Rollen formen (ca. 20-25cm lang) und von beiden Enden entgegengesetzt s-förmig aufrollen, bis sich die Enden in der Mitte begegnen.lusse39
  9. Die Schnecken auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.lusse38lusse37
  10. Die Schnecken mit dem Eidotter-Milchgemisch bepinseln.lusse36
  11. Mit Hagelzucker bestreuen und jeweils zwei Rosinen in die Teigenden drücken.
  12. Die Lussekatter bei 190°C ca. 10-12 Minuten backen.
  13. Abkühlen lassen und vernaschen!

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Für die Spekulatiuscreme:

Zutaten (für zwei kleine Gläser):

  • 200 g Spekulatius (hier das Rezept)
  • 1 TL Spekulatiusgewürz (z.B. von Hagen Grote)
  • 120 ml Obers
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Zucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 ml Haselnussöl

Zubereitung:

  1. Die Kekse mit Spekulatiusgewürz in Mixer geben und fein mahlen.lusse35lusse33
  2. Obers mit Zuckerrübensirup und Zucker aufkochen. Gehackte weiße Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Glatt rühren.
  3. Die Schokomischung nach und nach zu den Keksbrösel geben und vermixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.lusse32
  4. Zuletzt das Öl untermixen.
  5. Die Creme in Gläser füllen und abkühlen lassen.

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Ich wünsche euch allen einen wundervollen 3. Advent! Macht es euch gemütlich und lecker!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Kommt uns spanisch vor! Gemüse-Paella

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Heute gibt es ein tolles und gesundes Gericht für die ganze Familie. Eine Gemüse-Paella! Eine Pfanne voll mit leckerem Safranreis mit ganz viel gutem Gemüse, wie Kohlrabi, Karotten, Rüben, Fenchel, Erbsen und vielen Gewürzen. Das Gemüse könnt ihr natürlich auch nach Belieben variieren.

Wir finden dieses Gericht erinnert doch an Urlaub und bringt uns auch noch mal ein paar Sonnenstrahlen auf unsere Teller! Bei diesem Wetter tut das echt gut.

Eine echte Paella wird ja in einer großen Metallpfanne zubereitet, aber für unsere Variante tut es auch eine normale tiefe Pfanne.

Also meine Lieben, zaubert doch auch eine bunte Pfanne voller Geschmack und begeistert damit eure Lieben!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 6 Schalotten
  • 4-5 Karotten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Chioggia Rübe ( eine rot- weiß geringelte Rübe – eine Unterart der roten Rübe), hab ich auf dem Markt entdeckt
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 250 g Paella-Reis
  • 0,1 g Safran
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kurkuma
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • 100 ml Weißwein
  • 600-800 ml Gemüsebrühe (Bio-Qualität o. selbstgemacht)
  • 100 g Erbsen, TK
  • 1 kleine Dose weiße Riesenbohnen
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Schalotten in je 4 Spalten schneiden. Die Karotten in schräge Scheiben schneiden. Kohlrabi in dünne Stifte schneiden, ebenso die Rübe. Fenchel  halbieren und in je 6 Spalten schneiden. Knoblauchzehen hacken.

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Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Schalotten, Karotten, Kohlrabi und Fenchel darin anbraten (ca. 5-6 Minuten). Fenchelsamen, Kurkuma und Knoblauch zugeben und 1 Minute lang mitbraten. Reis untermischen. Mit Safran (vorher in etwas warmen Wasser aufgelöst), Paprikapulver und Cayennepfeffer bestreuen und gut salzen. Mit dem Wein ablöschen, kurz kochen lassen. Dann die Gemüsebrühe angießen und den Reis bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten quellen lassen (ja nicht zu lange kochen lassen, der Reis soll noch einen leichten Biss haben). Hin und wieder vorsichtig umrühren.

In den letzten 5 Minuten die Rübenstifte, die Erbsen und die Bohnen untermischen. Die Paella noch einmal gut abschmecken und mit Zitronenspalten und nach Belieben ein paar Tomatenspalten servieren.

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Bon appétit und einen wundervollen Sonntag!

Lena ❤

 

Goldstücke zum Vernaschen! Safran-Marillenkuchen mit Amarettini-Streuseln

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Bei diesem köstlich, saftigen Marillenkuchen greift doch jeder gerne zu!

Bei diesem Kuchen kommen immer Kindheitserinnerungen hoch,… mit Mama Marillen entkernen und diese dann in den Teig drücken. Das war ein Spaß! Marillenkuchen kommt bei uns im Sommer oft auf den Tisch und das aus gutem Grund, finde ich.

Ich habe hier das Grundrezept etwas abgewandelt (mit Safran und Marzipan im Teig) und noch mit extra Streusel versehen.

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

für den Kuchenteig:

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Marzipan, kleine Stückchen
  • 150 g Zucker
  • 5 Eier, handwarm
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 1 Msp. Safran, in 1 EL Wasser aufgelöst
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ca. 1,5  kg Marillen, halbiert

für die Streusel:

  • 80 g Butter, kalt
  • 80 g Dinkelmehl
  • 80 g Rohrzucker
  • 100 g Amarettini
  • 50 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Marzipan und dem Zucker glatt und cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Jetzt nach und nach die Eier einzeln dazugeben und untermixen. Den Zitronenabrieb und den aufgelösten Safran zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz mischen und unter die Masse rühren.

Den Teig auf ein tiefes Blech (mit Backpapier belegt) geben und verstreichen.

Die Marillen mit der Schnittfläche nach oben eng aneinander in den Teig drücken.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten, bis Streusel entstehen (am besten mit der Küchenmaschine). Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Marillenkuchen bei 170°C ca. 40-50 Minuten lang backen (evtl. mit Folie bedecken, dass die Streusel nicht zu braun werden).

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Bon appétit!

Lena