Skandinavisch Backen! Nordische Dinkel-Focaccia mit Trockenfrüchten und Nüssen

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Nächste Woche geht es für meinen Liebsten und mich ab nach Schweden! Wir werden ein paar Tage in Stockholm verbringen und uns durch die herrlichen Köstlichkeiten des hohen Nordens schlemmen! ❤

Ach ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon darauf freue….. Besonders auf die berühmten Zimtschnecken, Kardamomknoten und das leckere Plundergebäck! Schon seit einiger Zeit planen wir eine Reise nach Skandinavien, aber irgendwie haben wir es einfach nie geschafft (die Flüge waren zu teuer oder die Jahreszeit war einfach viiiiel zu kalt). So aber jetzt im August ist endlich alles perfekt für einen entspannten Städtetrip in die schöne Hauptstadt Schwedens.

Passend zu meiner Vorfreude auf Stockholm gibt es heute eine kleine Buchvorstellung zu „Skandinavisch Backen“ von Trine Hahnemann. Nach dem ersten Durchblättern des Buches ist meine Lust auf unseren Trip Sekunde für Sekunde gewachsen. Man möchte sofort (wirklich sofort) in die Küche hüpfen und all die Köstlichkeiten auf einmal zaubern und so schnell wie möglich vernaschen.

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Seite für Seite spürt man, dass Backen in der skandinavischen Seele tief verwurzelt ist. Die großen Feiern des Nordens – Mittsommer und Weihnachten (ach ich freue mich schon wieder auf die gemütlichste Zeit des Jahres) – werden maßgeblich bestimmt von Kuchen und Plundergebäck, Keksen und natürlich von fabelhaften Broten in ganz vielen Variationen.

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Dieses bezaubernde Buch der skandinavischen Backkunst präsentiert mehr als 100 authentische Rezepte, die mich fast alle zum Nachbacken anregen. Huch bei sooo vielen Leckereien, fällt es wirklich schwer eine Auswahl zu treffen, was in die eigene Backstube gelangt.

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Diese Backwerke haben mein Herz ganz besonders berührt und werden bestimmt ganz bald aus meinem Ofen schlüpfen:

  • Mohn-Plundergebäck (Tebirkes)
  • Süße Germbrötchen mit Marzipanobers
  • Dinkel-Kardamom-Brötchen
  • Nordisches Käsebrot
  • Herbstliche Apfel-Haselnuss-Torte
  • Mohn-Sesam-Gebäck (Frøsnapper)
  • Buttermilchhörnchen

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So fragt ihr euch wie der Inhalt dieses Buches ausschaut? Ich verrate es euch. Zuerst geht es einmal los mit ein paar Tipps zum skandinavischen Backen (z.B. Sauerteig-Ansätze werden erklärt).

Dann beginnt es gleich mit dem Kapitel „Torten und Kuchen“ (Sahne-und Schichttorten, Kuchen und Gebäck und mein geliebtes Plunder- und Germgebäck findet man hier in vielen Variationen).

Darauf folgt die typisch skandinavische Kaffeetafel „Mittsommer“. Hier hat Trine Rezepte zusammengestellt, die viele liebe Gäste beglücken werden. Die sommerlich, süßen Fotos dieses Kapitels sind wahrlich ein Träumchen!

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Nach Mittsommer geht es weiter mit „Brote und herzhaftes Gebäck“ und zu guter Letzt das wunderbare Kapitel „Weihnachten“ (das weckt bei mir sogar im Juli schon die Vorfreude auf die kuschelige Zeit).

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Die nordische Dinkel-Focaccia ist mir sofort in meine Äuglein gesprungen. Meine Familie und ich lieben ja selbstgemachtes Brot über alles und ganz besonders wenn es so unkompliziert zu zaubern ist. So die Zutaten für diese nordische Focaccia hatten wir alle daheim… na dann konnte ich schon loslegen und nach einer kleinen Weile schaute das Brot auch schon aus dem Ofen.

Dieses Brot ist herrlich nussig und auch leicht süß (durch die Trockenfrüchte). Am allerbesten schmeckt es uns ganz pur mit Butter und ein wenig Käse. Hach, Scheibe für Scheibe macht es die ganze Familie glücklich und wunderbar zufrieden.

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Das Rezept ist für ein gaaanzes Blech Brot (also es reicht für die Familie und viele, viele Gäste). Ihr könnt die Mengen natürlich auch halbieren (auch dann hat man immer noch eine große Menge Brot).

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Na auch wieder Brotlust bekommen?

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Skandinavisch Backen“ – etwas abgewandelt)

Zutaten: (für ein Blech voll Brot)

  • 1 Würfel Germ
  • 800 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 650 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g getrocknete Marillen, gehackt
  • 100 g Datteln, klein gehackt
  • 100 g Nüsse, gehackt (Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Honig, Öl und Salz zugeben und verrühren. Dann die beiden Mehlsorten, die gehackten Marillen, Datteln, Nüsse und die Thymianblättchen zugeben. Mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten (ca. 3-4 Minuten). Dann noch einmal mit den Händer auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
  2. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl leicht auspinseln. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen (etwas auseinander ziehen). Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken.
  4. Mit einem Tuch abdecken und weitere 20-25 Minuten gehen lassen.
  5. Die Focaccia mit etwas Olivenöl bepinseln, mit etwas grobem Meersalz bestreuen und mit ein paar gehackten Nüssen bestreuen. foc1
  6. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis das Brot auf der Unterseite hohl klingt.
  7. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle noch ein großes Danke an den EMF Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Sommer, Sonne, Lebenslust! Zucchini-Nuss-Brot mit Karotten-Ziegenkäse-Dip

kar9 kar3So meine Lieben, heute stelle ich euch mal wieder ein neues Kochbuch vor. Sommerküche von der sympathischen Schwedin, Lisa Lemke! Natürlich gibt’s auch ein ausprobiertes Rezept dazu.

kar6Sommer, Sonne, Lebenslust!

Wahre glückliche Sommergefühle hab ich gespürt, als ich die ersten Seiten dieses Buches aufgeschlagen habe…. Hach so schön! In diesem Callwey Buch findet man großartige (aber ganz leicht nachkochbare) Rezepte für ein großes Fest, ein gemütliches Picknick, einen außergewöhnlichen Grillabend, einen ausgiebigen Brunch, eine Cocktailstunde oder für ein Erntedankfest. Na da ist doch für jeden etwas dabei!

In Lisa Lemkes Buch dreht sich alles um das Essen mit Freunden und der Familie. Es ist Sommer! Bei all den Köstlichkeiten, die der Sommer zu bieten hat, weiß man ja oft nicht wofür man sich entscheiden soll. Lisa’s Lösung dafür: Man lädt zu einem Büfett ein! Lisa nennt diese Art von Speisen ganz einfach ein Mahl in fröhlicher Runde. Ja das gefällt mir liebe Lisa! Es geht um Essen, das man mit anderen teilen will – Gerichte, die jeder liebt und die einfach nur gut schmecken.

Das Kochen soll dabei aber keinen Stress machen! Einfache Rezepte werden in dem Buch vorgestellt, mit denen man seine Gäste ganz unkompliziert verwöhnen kann.

Ein paar Gerichte sind mir gleich in die Augen gesprungen und haben mich sommerlich inspiriert…..

  • Kleine Schoko Pies mit Karamellsoße
  • Kardamomkekse
  • Beerentiramisu
  • Mango-Kokos-Ecken
  • Saté-Dip mit Gurkenstäbchen
  • Omelette mit Trauben und Gorgonzola
  • Kürbis-Focaccia

kar5Ach ich freue mich schon, meine Liebsten mit solch Leckereien verwöhnen zu können….

kar4Ein Rezept hat mich aber sofort in den Bann genommen und wollte gleich von mir nachgezaubert werden. Der Karotten-Dip! Na das klingt jetzt vielleicht etwas langweilig…. Aber nix da! Schluss mit langweiligen Dips! Hier kommt dieser pikante cremige Karotten-Dip mit Ziegenkäse. ❤

Tja, als ich gelesen habe, dass mein geliebter Ziegenkäse hier wieder mal eine Rolle spielt, konnte ich gar nicht anders, als in die Küche zu marschieren und loszulegen.

Karotten werden geschält und zusammen mit Knoblauch, Gewürzen und Olivenöl im Ofen weich geschmort (die Küche duftet schon). Dann wird alles mit Ziegenkäse, griechischem Joghurt und etwas Zitronensaft fein püriert…. Noch einmal würzig abschmecken und fertig ist unser Dip für laue Sommernächte (oder für jede andere Zeit).

Ich habe zu unserem Dip noch ein Zucchini-Brot gebacken, wo wir ihn dann schön draufstreichen konnten. Mein Naan-Brot würde auch perfekt zum Dippen passen!

Hier das Rezept zu meinem Brot:

Zutaten (für eine Kastenform):

  • 1 Würfel Germ(42 g)
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 1 TL Honig
  • 150 g Bergkäse, klein gewürfelt
  • 400 g Zucchini (ca. 2 Stück)
  • 3-4 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abegezupft und fein gehackt
  • 400 – 450 g Weizenmehl
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 150 g Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Germ mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig verrühren.
  2. Zucchini der Länge nach halbieren, Kerne auskratzen. Zucchini grob raspeln.
  3. Germmischung, Mehl, Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Nüsse, Zucchini und Käse mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Teig zugedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  6. In der Form weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. Das Brot bei 200°C ca. 45-50 Minuten backen (Klopfprobe machen).
  8. Brot aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

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Hier das Rezept für den Karotten-Dip:

Zutaten: (für ca. 5-6 Portionen)

  • 300 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 80 g Ziegenkäse
  • 150 g griechischer Joghurt
  • Saft und Schale 1/2 Bio Zitrone
  • frische Kresse
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben

Zubereitung:

  1. Die Karotten schälen und längs teilen. Zusammen mit dem Knoblauch (ungeschält) in eine Form legen. Öl darüberträufeln und salzen.kar1
  2. Bei 200°C ca. 35 Minuten backen, bis es weich ist. Etwas abkühlen lassen.
  3. Karotten, Knoblauch (aus der Schale gedrück), das Öl aus der Form, Ziegenkäse und Joghurt zu einer glatten Creme pürieren.
  4. Mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Chili abschmecken.
  5. Mit frischer Kresse bestreut servieren.

kar8Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


 

Hier noch ein paar Infos zum Buch:

Lisa Lemkes Sommerküche

Die schönsten Rezepte für Familie und Freunde

176 Seiten, Hardcover

erschienen im Callwey Verlag

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Selbstgebacken ist doch am besten! Kartoffelbrot

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Ich bin in Brotback-Laune! Es gibt doch nichts Besseres als selbstgebackenes Brot zu genießen! Die letzten Tage, Wochen gab es bei uns jede Woche frisches Gebäck aus dem eigenen Ofen. Es geht einfach so schnell und ich kann der Versuchung von frischem Brot nicht widerstehen. Da stell ich mich gerne für ein paar Minuten länger in die Küche und knete mal schnell wieder einen Brotteig zusammen. Die Familie freut sich und der Genuss ist unübertroffen! ❤

Heute hab ich ein tolles Rezept für ein super saftiges und weiches Kartoffelbrot für euch. Dieses Brot gab es bei uns schon seeehr oft und wir lieben es! Besonders lecker mit frischer Butter und Schnittlauch! Ach da schneidet man sich gerne ein, zwei, drei Scheiben mehr ab…..

Die Zubereitung ist ganz einfach und geht auch fix von der Hand. Etwas Zeit müsst ihr nur einplanen, da die Kartoffeln zuerst weich gekocht, gestampft und wieder abgekühlt werden müssen. Dann kommen alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden zu einem glatten Teig verkneten.

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Ich gebe noch sehr gerne ein paar Leinsamen und Chia Samen mit in den Teig. Von den Chia Samen, auch Suuuper Food genannt, habt ihr ja bestimmt auch schon gehört. Geschmacklich geben diese kleinen Samen nicht wirklich viel her, aber da sie ja so gesund für uns sind, gebe ich sie immer wieder einmal zu Brotteigen, Kuchen, Smoothies, Salaten usw. dazu. Es schaut gut aus und tut uns gut! Also rein mit den Chias!

Ich habe auch schon mehrere Varianten dieses Brotes ausprobiert. Sehr lecker ist auch die Kombination von getrockneten Tomaten und frischem Basilikum und Oliven im Teig. Auch grob gehackte Walnüsse und angeröstete Zwiebeln machen sich sehr gut im Brot. Seid kreativ und probiert eure Lieblingsvariante aus.

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Ab in die eigene Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für zwei Brote)

  • 750 g Kartoffeln (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 1/2 Würfel Germ (21g)
  • 170 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Weizenmehl
  • 200 – 250 g Dinkelmehl
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Chia  – Samen

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich garen. Abgießen und zerstampfen. Den Stampf abkühlen lassen (darf nicht mehr heiß sein).

Germ mit dem Wasser und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und für ein paar Minuten stehen lassen. Olivenöl unterrühren.

Den Kartoffelstampf mit  den zwei Mehlsorten und Salz zugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zuerst 2-3 Minuten bei niedriger Stufe kneten, dann die Geschwindigkeit hochfahren und ca. 5 Minuten weiterkneten. Anfangs kommt euch der Teig vielleicht etwas trocken vor, aber je länger ihr ihn knetet, desto weicher wird er. Also keine Bange und kein Wasser hinzugeben.

Zum Schluss noch die Leinsamen und die Chia Samen kurz unterkneten.

Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Teig an einem warmen Ort ca. 40 Minuten aufgehen lassen. Das Volumen soll sich verdoppeln

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Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen.

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Den Teig flach drücken und leicht ausrollen (zu einem Rechteck). Den Teig zu einer Rolle aufrollen und mit der Nacht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Brote zugedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Derweil den Ofen auf 190°C vorheizen.

Die Brote mit etwas Wasser bestreichen und nach Belieben noch mit ein paar Leinsamen und Chia Samen bestreuen. Die Oberfläche einmal länglich ganz leicht einschneiden.

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Die Brote ca. 45-50 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

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Ich serviere dieses saftige und weiche Brote am allerliebsten mit frischer Butter und etwas Schnittlauch oder Kresse. Mhhhhmmmmm! So einfach, so gut!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein saftiger Liebling! Focaccia mit karamellisierten Zwiebeln und Tomaten

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Dieses Brot ein Traum! Ich schwöre! Ich habe schon so einige Focaccia-Varianten gebacken, aber diese hier ist mein absoluter Liebling. So saftig und aromatisch. ❤

Es wird ein normaler Germteig zubereitet. Dann werden rote Zwiebel angeschmort, mit braunem Zucker karamellisiert und mit etwas Balsamico eingekocht. Diese Zwiebeln kneten wir zum Teil unter unseren Teig. Belegt wir die Focaccia noch zusätzlich mit kleinen bunten Kirschtomaten und den restlichen Zwiebeln. Dann gehts ab in den Ofen und nach ca. 30 Minuten duftet schon die ganze Küche!

Eine Focaccia ist immer perfekt, wenn man Gäste erwartet. Einfach in kleine Stückchen schneiden und dann kann sicher jeder selber bedienen. Da es sooo saftig und würzig ist braucht man auch keinen Aufstrich dazu reichen. Ideal zu einem Gläschen Wein!

Ich habe diese Foccacia auch fürs letzte Kunst-Café gebacken und die Gäste waren restlos begeistert. Da mich auch viele nach dem Rezept gefragt haben. Hier bitteschön! Backt es nach und schwelgt im Genuss.

Zutaten: (für ein Blech)

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Salz
  • 450-480 g Mehl
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Für den Belag:

  • 4-5 rote Zwiebeln
  • 1 1/2 EL brauner Rohrzucker
  • 4 EL Balsamico Essig
  • etwas frischen Thymian oder Rosmarin, fein gehackt
  • etwas Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • 2-3 Handvoll Kirschtomaten, halbiert

Zubereitung:

Für den Teig: Germ mit dem Wasser glatt rühren. Öl, Honig und Salz unterrühren. Mehl zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig ca. eine Stunde gehen lassen.

Für den Belag: die Zwiebel in Streifen schneiden und mit Olivenöl in einer Pfanne schmoren (ca. 15 Minuten). Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Balsamico ablöschen und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Thymian (oder Rosmarin) zugeben. Mit etwas Salz abschmecken und nach Belieben mit Chili würzen. Etwas abkühlen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und die Hälfte der Zwiebeln leicht unter den Teig kneten (das kann etwas klebrig werden, aber das gehört so). Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 2 cm dick).

Ein Blech mit Olivenöl bestreichen und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Den Teig auf das Blech geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Die restlichen Zwiebeln und die Tomaten darauf verteilen. Mit den Fingern Löcher in den Teig drücken und gut mit Olivenöl beträufeln. Mit grobem Salz bestreuen.

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Die Focaccia bei 180°C ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤