Fluffiger Sommerliebling! Sauerrahmschmarren mit Heidelbeeren

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Meine kleinen feinen Sommerlieblinge!

Ihr lieben Heidelbeerchen verdreht mir den Kopf. Fast jeden Tag im Sommer spazier ich zum Markt und hol mir ein Schälchen (oder auch zwei) von diesen blauen Wunderbeeren. Heidelbeeren sind eindeutig meine Lieblingsfrüchtchen und ich bin ganz verrückt nach den blauen Schönheiten.

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Bei mir gibt’s also keinen Sommer ohne Heidelbeeren. Meist nasch ich sie einfach so aus meinem Schälchen und genieße das herrliche Aroma.

Dann kommen sie wieder einmal in mein morgendliches Naturjoghurt mit Honig, Nüssen und Leinsamen oder sie wandern in diesen fluffigen Lieblingsschmarren und verzaubern somit die ganze Familie.

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Dieser Schmarren kommt schon seit vielen, vielen Jahren auf unsere Tellerchen. Früher hat ihn meine Mama oft schnell in den Ofen geschupst, als wir Kinder von der Schule heimkamen und hungrig am Esstisch warteten. Heute bin ich für dieses wirklich einfache Rezept sehr, sehr dankbar und freue mich immer wieder, wenn dieses Ofenschätzchen auf dem Tisch landet.

Jetzt im Sommer kam ich dann mal auf die Idee meine blauen Lieblinge in unseren Schmarren plumpsen zu lassen und schon war ein neues Lieblingsgericht geboren. Unser fluffiger Heidelbeerschmarren – ein Gedicht!

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Für diesen süßen Ofenzauber müsst ihr nur ein paar gute Zutaten miteinander vermengen und in einer gebutterten Pfanne anbacken lassen. Dann kommen unsere Beerchen drauf und schon geht’s ab in den Ofen damit.

Ein kleines Weilchen müssen wir uns gedulden, bis der Schmarren schön aufgeht und bereit ist, von uns hungrigen Mäulchen vernascht zu werden.

Derweil mache ich gerne noch eine schnelle Fruchtsauce dazu. Entweder püriere ich ein paar frische Erdbeeren oder wenn ihr ganz heidelbeerig seid, dann nehmt noch meeeehr blaue Beerchen und zaubert noch eine passende Sauce dazu.

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Ab mit den Schmarrn!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Schmarren: (für 4 hungrige Personen)

  • 500 g Sauerrahm
  • 8 Eier
  • 8 EL Mehl
  • 4-5 EL Zucker
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • zwei gute Handvoll frische Heidelbeeren
  • Butter zum Anbacken
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Schmarren einfach alle Zutaten in eine große Schüssel geben und miteinader vermixen.
  2. In eine großen Pfanne 1-2 EL Butter geben und schmelzen lassen.
  3. Die Schmarrenmasse in die Pfanne fließen lassen und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbacken.
  4. Die Heidelbeeren über den Schmarren streuen und bei 175°C ca. 25 Minuten im Ofen fertig backen (bis er schön aufgegangen und der Teig durchgebacken ist).
  5. Den Schmarren aus dem Ofen nehmen und mit zwei Pfannenwender grob in Stücke teilen.
  6. Mit Staubzucker bestreut servieren.

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Nach Belieben serviere ich noch eine Erdbeersauce dazu. Dafür ganz einfach frische Erdbeeren pürieren und zum Schmarren servieren.

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Kommt nur her, meine lieben Beerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Oh es duftet! Italienische Rindsrouladen mit Sauerrahmnockerl

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Hier kommt ein ganz feines aber einfaches Essen für die ganze Familie! ❤

Gut gefüllte Rindsrouladen schmorgeln in einer aromtischen Tomaten-Gemüse-Sauce. Dazu gesellen sich noch fluffige Sauerrahmnockerl. Ein Festessen, das einfach nur glücklich macht!

rind4Das Aroma ist ein Gedicht!

Ich liebe es den Deckel meines Schmortopfs zu öffnen und mit meinem Näschen reinzuschnuppern… Herrlich!

Ich hatte wieder das Vergnügen ein gutes Rostbratenstück vom Charolais Rind für meine Rouladen zu verwenden. Ich hab euch ja schon bei meinem Provencalischen Rinderschmortopf von Prime Beef Zederberghof erzählt. Na wisst ihr noch?

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

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Unser Fleisch wird leicht geklopft, dann bestreichen wir es mit einem gewürzten Tomaten-Frischkäse, darauf kommt noch Parmaschinken und geröstete Paprikastreifen. So dann geht’s schon ans Aufrollen. Schön fest, damit ja nichts rausburzelt. Zur Sicherheit werden unsere Rouladen noch gut mit Küchengarn zusammengebunden. Kräftig im Öl angebraten entstehen schon herrliche Röstaromen. Gemüse und Tomatenmark bekommen auch noch ein bisschen Hitze ab und schon wird mit Wein, Brühe und Tomaten aufgegossen.

Die Rouladen dürfen jetzt für eine Weile darin gemütlich schmoren, bis sie butterweich sind und die Sauce herrlich aromatisch ist.

Unsere Beilage, die Sauerrahmnockerl dürfen wir natürlich nicht vergessen. Wir lieben diese Nockerl und freuen uns immer wieder, wenn sie auf dem Tisch kommen. Ganz, ganz einfach sind sie gemacht, da macht die Zubereitung gleich noch mehr Freude.

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Na habt ihr auch Lust auf ein gutes Stückchen gerolltes Fleischglück?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Rouladen:

  • 500-600 g Rindschnitzel
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 150 g Frischkäse
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 4 Salbeiblätter, fein gehackt
  • je 1 rote und gelbe Paprika
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten
  • 4 Karotten, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 Lauchstange, in Scheiben geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 100 ml Weißwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5-6 getrocknete Tomaten, klein gehackt
  • 1 EL Kapern
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Nockerl:

  • 300 g Mehl
  • 300 g Sauerrahm
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anrbraten
  • eine Handvoll frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Karotten grob würfeln, Lauch putzen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, grob würfeln.
  2. Paprika halbieren und im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten rösten, bis die Schale braun ist. Etwas abkühlen lassen, die Schale abziehen und in Streifen schneiden.
  3. Frischkäse mit Oregano, Salbei, Tomatenmark, Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Fleisch trocken tupfen (je nach Dicke etwas flach klopfen), mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Frischkäse auf die Scheiben streichen, mit je 1 Scheibe Schinken belegen. Die Paprikastreifen auf dem Fleisch verteilen.rind23
  6. Das Fleisch möglichst eng aufrollen und mit Küchengarn binden.rind22
  7. Öl in einem Bräter erhitzen. Rouladen rundherum ca. 10 Minuten kräftig anbraten, herausnehmen.
  8. Gemüsewürfel im Bratfett ca. 5 Minuten anbraten. Zucker zugeben und karamellisieren. Tomatenmark zugeben und anrösten. Brühe, Tomaten und Weißwein angießen, aufkochen, Lorbeer zugeben.
  9. Rouladen zurück in den Topf geben und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 1/2 Stunden schmoren. In den letzten 10 Minuten die Kapern und die getrockneten Tomaten zugeben.
  10. Vor dem Servieren den Küchengarn vom Fleisch entfernen. Die Sauce nach Belieben noch einmal abschmecken.

Für die Nockerl

  1. Mehl, Sauerrahm, Eier, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  3. Mit einem Teelöffel kleine Nockerl in das Salzwasser einkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten sieden lassen, bis die Nockerl an der Oberfläche schwimmen.
  4. Etwas Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die fertigen Nockerl darin schwenken.
  5. Zuletzt noch die frische Petersilie zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Hallo du Süsser! Ribisel-Käsekuchen mit Baiserhäubchen

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Auf süßem Baiser tummeln sich saftig, süßsaure Ribisel. ❤ Ein Kuchen wie gemacht für das nächste Gartenfest! Oder was meint ihr? Die roten Ribisel-Pünktchen sehen doch wirklich wundervoll lecker aus!
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Als Mäderl habe ich die roten Beerchen am liebsten direkt von unserem Strauch im Garten genascht. Ja ok, das mache ich heute auch noch gerne. Ich bin zwar schon geduldiger, aber widerstehen kann ich diesen Früchtchen noch lange nicht. Deshalb gibt’s diesen herrlichen Kuchen mit Ribisel!
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 Wie ihr euch ja vorstellen könnt,  bin ich ja eine wahre Backzeitschriften-Liebhaberin. Ich liebe es, mir meine süßen Lektüren zu schnappen und mir immer wieder neue Inspiration zu holen.  Auf diesen Kuchen bin ich in einer Sweet Dreams Ausgabe gestoßen. Das Bild von dieser süßen Köstlichkeit hat mich einfach nicht mehr losgelassen und förmlich geschrien: Lena, back mich!
Das Rezept wurde nach meinen Vorlieben leicht abgewandelt und schon ging es ab in die Küche und meine KitchenAid startete schon los.
So zuerst wir einmal ein Teig geknetet, dieser kommt dann als Boden in unsere Form und darauf geben wir eine feine Käsemasse (aus Frischkäse und Sauerrahm). Vanille und etwas Zitrone geben dem Ganzen das gewisse Extra. Schon geht’s ab in den Ofen und der feine Geruch strömt schon bald durch die ganze Küche…..
Zu guter Letzt wird der Käsekuchen mit einem Baiserhäubchen und frischen Ribisel gekrönt. Noch einmal kurz in den Ofen und nach einer kleinen Weile kann der Kuchen schon vernascht werden.  Mmmmmh…. hach, wäre doch noch ein Stückchen übrig…!
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Na auch in Ribisel-Stimmung?
Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Springform ca. 26 cm)
Für den Boden:
  • 100 g weiche  Butter
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 ml Milch
Für die Käsemasse:
  • 400 g Frischkäse
  • 250 g Sauerrahm
  • 10 g Maizena
  • 80 g Zucker
  • 3 Eidotter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
für die Baiserhaube:
  • 3 Eiklar
  • 1 EL Zitronensaft
  • 120 g Staubzucker
  • 300 g Ribisel
Zubereitung:
  1. Für den Boden die Butter mit Zucker und Salz einige Minuten cremig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd zügig unter die Buttermasse rühren.
  3. Den Teig in die gefettete und behmehlte Springform geben und glatt streichen.
  4. Für die Käsemasse Frischkäse, Sauerrahm, Maizena, Zucker, Vanillemark, Eidotter, das Ei, Salz und Zitronenschale verrühren, auf den Teig geben und glatt streichen.
  5. Bei 180°C ca. 50 Minuten backen.
  6. In der Zwischenzeit die Ribisel waschen, trocknen und von den Rispen streifen.
  7. Kurz vor Ende der Backzeit das Eiklar mit dem Zitronensaft steif schlagen, und den Zucker nach und nach einrieseln lassen.  Die Baisermasse soll schnittfest sein.
  8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 200°C erhöhen.
  9. Die Baisermasse auf dem Kuchen verstreichen und die Ribisel darauf verteilen.
  10. Den Kuchen noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben.
  11. Vor dem Servieren den Kuchen gut abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
  12. Mit Staubzucker bestäubt servieren.
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 Dazu schmeckt noch selbstgemachtes Vanilleeis oder Schlagobers! Mmmmmh…..ribisel19

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein südfranzösischer Traum! Zucchini-Pissaladière mit Ziegenkäse

zucchi17 zucchi3 Dieses Gericht gehört schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen in der Küche (da frag ich mich, wieso ich es euch erst jetzt vorstelle). Ich backe dieses Zucchniglück ein paar Mal im Monat, aber ich bin irgendwie nie dazu gekommen schöne Fotos für euch zu schießen. So nun habe ich es endlich geschafft. Hier ist unsere Zucchini-Pissaladière von ihrer leckersten Seite. Na wie findet ihr sie? zucchi So fragt ihr euch jetzt, was eine Pissaladière eigentlich ist?

Die Pissaladière ist eine südfranzösische Verwandte der italienischen Pizza. Man bekommt sie im Süden Frankreichs fast überall in kleinen Stückchen vor dem Essen gereicht. Aus wirklich gutem Grund! Ein Germteig belegt mit angedünsteten Zwiebeln, der Pissala (Sardellen), die für den Namen des Gerichtes verantwortlich sind, sowie schwarzer Oliven. Bei mir wird sie etwas abgewandelt und anstelle der Pissala mit geraspelten Zucchini belegt und mit Scheiben vom Ziegenkäse versehen.  Ein südfranzösischer Traum, sag ich euch! ❤ Die Zubereitung ist wirklich wieder einmal très simple! Ein schneller Germteig wird gemacht, während dieser vor sich hin geht, zaubern wir schnell den Belag. Zwiebeln, Knoblauch und die Zucchiniraspel werden in Olivenöl angeschwitzt. Gut abgeschmeckt kommen sie dann mit etwas Saurrahm auf den dünn ausgerollten Teig. Darauf betten sich noch ein paar Oliven und mein geliebter Ziegenkäse (wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Feta oder Parmesanstückchen nehmen).  Dann ab in den Ofen damit und warten bis der Teig schön knusprig ist. zucchi13 Vor dem Servieren noch schnell in Stückchen schneiden und schon kann man den französischen Happen genießen! Die Pissaladière schmeckt auch lauwarm oder kalt fantastisch. Glaubt mir, wenn ihr sie einmal gebacken habt, kommt sie bestimmt noch öfters auf euren Tisch. zucchi14 Ran an die Pissaladière!

Hier das Rezept: (für 2 Blech)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 150-180 ml Wasser, lauwarm
  • 20 g Germ
  • 3 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 2-3 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Thymian, abgezupft
  • Olivenöl
  • ca. 150 g Sauerrahm
  •  200 g Ziegenkäse (Rolle)
  • eine Handvoll Kalamata-Oliven
  • 1 EL Honig
  • 3-4 EL Olivenöl mit 2 geh. Knoblauchzehen vermischt

 Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Germ mit dem Wasser verrühren und zum Mehl geben. Olivenöl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. zucch1 Die Zucchini grob raspeln. Zwiebel in Streifen schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anschwitzen. Zucchiniraspel zugeben und ca. 5 Minuten garen.  Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. Den Teig mit Sauerrahm dünn bestreichen. Die Zucchiniraspel darauf verteilen. Mit Ziegenkäse und Oliven belegen. Den Ziegenkäse mit etwas Honig beträufeln. zucchi2 Die Ränder gut mit dem Knoblauchöl bestreichen.  Bei 200°C ca. 25 Minuten backen. zucchi7 In Stücke schneiden und nach Belieben mit etwas frischer Minze servieren. zucchi11 zucchi16 Bon appétit, meine Lieben! Lena ❤

Herrliches Zitrusdessert! Karamellisierte Orangen-Gewürz-Creme

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Habt ihr momentan auch so viele Orangen zu hause? Bei mir geht der Obstkorb schon fast über und ich liebe es mir immer ein frisches Glas Orangensaft auspressen zu können. Besonders Blutorangen haben es mir angetan. So ein frisch gepresster Saft am Morgen (oder am Nachmittag) tut doch einfach gut und erfrischt herrlich. Für mich gehört frisch gepresster Orangensaft einfach zu der kalten Jahreszeit dazu.

Aus Orangen kann man aber auch köstliche Desserts zaubern. Ich gebe ja in fast allen Süßspeisen etwas abgeriebene Orangenschale, da ich den frischen Geschmack so gerne habe. Heute verarbeiten wir aber auch den frischen Orangensaft und zwar in eine aromatische Creme. In diese Creme kommen ganz viele Gewürze: Kardamom, Zimt, Sternanis und Vanille. Eine herrliche Gewürzkomposition im Winter.

Die fertige Creme füllen wir dann in unsere ausgehöhlten Orangenhälften und karamellisieren sie vor dem Servieren. Das schaut nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch so. Da löffelt man sich mit Vergnügen durch die Orange.

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Probiert es doch mal aus, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6 Portionen)

  • 3 große Orangen (oder 4-5 kleinere Orangen – ich habe Blutorangen genommen)
  • 1 Bio Orange, Abrieb
  • 150 g weiße Kuvertüre
  • 30 g Vanillepuddingpulver
  • 2 Zimtstangen
  • 4 angedrückte Kardamomkapseln
  • 2 Sternanis
  • 1/2 Vanilleschote, Mark und Schote
  • 1-2 EL Zucker
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Sauerrahm
  • etwas braunen Rohrzucker, zum Karamellisiern

 Zubereitung:

Die Orangen halbieren und den Saft auspressen (für die Creme brauchen wir ca. 450 ml Saft). Solltet ihr aus den Orangen weniger Saft erhalten, so könnt ihr auch einfach etwas gekauften Orangensaft zugeben.

Die Orangenhälften sauber mit einem kleinen Löffel auskratzen (dabei die weiße Schale mit entfernen).

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Die Kuvertüre klein hacken. Ca. 100 ml Orangensaft abmessen und mit dem Vanillepuddingpulver glatt rühren. Den restlichen Saft mit all den Gewürzen, der abgeriebenen Schale von der Bio-Orange und Zucker aufkochen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Die Gewürze wieder entfernen, angerührtes Puddingpulver in den Sud rühren und aufkochen lassen (dabei ständig rühren). Den nun dick gewordenen Saft in eine Schüssel umfüllen, die gehackte Schokolade untermischen und schmelzen lassen. Dann die Creme fraîche und Sauerrahm unterrühren.

Die Orangencreme bis zum Rand in die ausgehölten Orangenhälften füllen und ca. 2 Stunden kühl stellen.

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Dann den braunen Zucker gleichmäßig über die Creme streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.

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Habt noch einen schönen und leckeren Sonntag!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Etwas Pikantes muss her! Lachs-Quiche mit Lauch

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Zwischen den ganzen süßen Leckereien, die es in der Adventszeit bei uns gibt dürfen natürlich pikante Gerichte nicht zu kurz kommen. Ich bin ja schon eine sehr Süße, aber irgendwann reicht es auch mir mit den ganzen Kekserl und Pralinen. So jetzt musste mal wieder etwas schön Pikantes her und so halbwegs gesund sollte es auch noch sein.

Heute habe ich eine köstliche Quiche mit gutem Lachsfilet, Lauch und Frühlingszwiebeln für euch. Ein tolles Essen für die ganze Familie.

Wir lieben ja Quiche und ich hab Euch auch hier schon die eine oder andere Quiche/pikante Tarte gezeigt. Ein köstlicher Klassiker: die Quiche Lorraine, eine grüne Spinat-Ricotta-Tarte, eine gerollte Gemüsetarte oder einfach mit Tomaten und Zucchini.  Ach diese pikanten „Kuchen“ sind immer wieder köstlichst. ❤ Liebt ihr sie auch so sehr?

Diese Lachs-Quiche eignet sich auch besonders gut, wenn ihr an den Festtagen (oder auch perfekt für den Silvesterabend) Besuch bekommt. Sie ist gut und einfach vorzubereiten und wenn man Lachs mag, wird man diese Quiche lieben. Dazu serviert man am besten noch einen schönen grünen Salat und all eure Gäste werden sehr glücklich sein .

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Ein knuspriger Mürbteigboden mit Parmesan und Thymian, darauf ein Lauchgemüse und das Lachsfilet. Dann wird alles schön mit einem würzigem Eier-Rahm-Guss bedeckt und goldbraun gebacken. So lecker, sag ich euch!

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Ran ans Quiche backen!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Boden:

  • 200 g Mehl
  • 80 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Thymianzweig, abgezupft

Für die Füllung:

  • 1 Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 250 g Lachsfilet ohne Haut (Bio-Qualität), in Streifen geschnitten
  • 3 Eier
  • 120 g Crème fraîche
  • 200 g Sauerrahm
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 Thymianzweig, abgezupft
  • zwei Frühlingszwiebeln
  • eine Handvoll Käse, gerieben (Bergkäse oder Parmesan)
  • etwas Butter zum Anbraten
  • Schnittlauch, zum Servieren

Zubereitung:

Für den Boden

Alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie verpacken, etwas platt drücken und im Kühlschrank 1 Stunde durchkühlen lassen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Kühlschrank bis zur Weiterverarbeitung zwischenlagern.

Für die Füllung

Lauch in grobe Scheiben schneiden und mit Knoblauch in etwas Butter ca. 5 Minuten anschwitzen. Salzen und pfeffern.

Die Eier mit Créme fraîche, Sauerrahm, Käse, Thymian, Muskatnuss und Zitronenabrieb verquirlen. Gut mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden. Die Lauch-Masse auf Boden verteilen.

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Darauf den Lachs geben und mit der Sauerrahm-Masse übergießen.

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Zum Schluss die Frühlingszwiebel dünn schneiden und auf der Quiche verteilen.

Bei 175°C ca. 30-40 Minuten backen bis die Quiche goldbraun und die Füllung nicht mehr flüssig ist. Die Tarte mit frischem Schnittlauch bestreut servieren.

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Ich serviere dazu noch einen schönen Vogerlsalat mit Kernöl.

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Bon appétit, meine Lieben!

So ich mach mich jetzt ans Christbaum schmücken und dann wird gemütlich Tee getrunken. Vielleicht wird auch noch der ein oder andere Weihnachtsfilm geschaut.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Vorweihnachtsabend!

Eure Lena ❤

 

Das schmeckt nach Weihnachten! Bratapfeldessert mit Apfel-Amaretto-Sabayon

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Die dritte Kerze brennt und der Heiligabend rückt näher und näher. Ach wie die Zeit vergeht.

Daher wird es schon ganz weihnachtlich bei mir.  Heute habe ich ein leckeres und festliches Bratapfeldessert für euch. Der Bratapfel wird mit einem knusprigen Mandel-Zimtkeks und einer leichten Sauerrahmmousse kombiniert. Dazu gibt es noch eingelegte Rumrosinen und eine Apfel-Amaretto-Sabayon. Eine himmlische Verführung!

Ein geliebter Klassiker, neu interpretiert! Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich Bratäpfel abgöttisch liebe. ❤

Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich wohl mein Leben lang in guter Erinnerung behalten. Was verbindet ihr mit Bratäpfel?

Wenn ihr Bratäpfel auch so gern habt, dann schaut euch doch mal meinen Bratapfel-Haselnuss-Kuchen an. Da herrscht dann Nachback-Plicht.

Die Zubereitung ist wieder einmal nicht schwierig. Es sind nur einige Komponenten die zusammenkommen müssen.

Für dieses Desser benötigt ihr für die Mousse eine Silikonform mit Halbkugelmulden (könnt ihr ganz einfach online bestellen).  Sonst bekommt ihr keine schöne Form und das Dessert schaut nicht so himmlisch aus.  Wenn die Äpfel zusammengestzt sind, stecken für noch Ästchen aus Schokolade in die Creme. Sieht doch wirklich süß aus, finde ich!

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Also ran an die Äpfel, meine Lieben und los!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 8 Portionen)

Für die Sauerrahmmousse:

  • 150 g Schlagobers
  • 250 g Sauerrahm
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 3 Blatt Gelatine

Für die Mandel-Zimtkekse:

  • 100 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Mehl
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz
  • etwas Eiklar zum Bestreichen
  • etwas Zimtzucker zum Bestreuen

Für die Bratäpfel:

  • 4 kleine Äpfel mit roter Schale
  • etwas Butter und Zucker für das Blech
  • ein kleines Stückchen Marzipan
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 EL Rum
  • etwas Apfelsaft

Für die Sabayon:

  • 2 Eidotter
  • 2 EL Zucker
  • ca. 100-120 ml Apfelsaft
  • 2-3 EL Amaretto

Für die Deko:

  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für die Mousse

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Obers steif schlagen. 100 g Sauerrahm, Zucker und Orangensaft erhitzen. Gelatine darin auflösen. Restlichen Sauerrahm, Vanillemark und Orangenabrieb unterrühren. Geschlagenes Obers unterheben. Creme in die Mulden der Silikonform füllen (wir brauchen eine Silikonform mit 8 Halbkugelmulden – 5 cm) ). Für ca. 2-3 Stunden kühl stellen.

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Für die Kekse:

Butter, Zucker, Salz, Eidotter, Zimt, Mandeln und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und daraus Kekse (ca. 5 cm) ausstechen. Teigkreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Eiklar bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Bei 160°C Heißluft ca. 10 Minuten goldbraun backen.  (Wenn Teig übrig bleibt einfach Sternchen oder andere Motive ausstechen und mitbacken).

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Für die Bratäpfel:

Rum, Zucker und Apfelsaft erhitzen. Rosinen zugeben und ziehen lassen.

Äpfel halbieren, Kerngehäuse herauslösen und die Löcher mit etwas Marzipan füllen. Ein kleines Blech gut mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen. Die Äpfel mit der Schnittfläche aufs Blech setzen.  Die Äpfel mit etwas Rumrosinensud beträufeln. Im Ofen ca. 25-30 Minuten lang weich garen (immer wieder mit etwas ausgetretener Flüssigkeit begießen).

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Die Bratäpfelhälften auf die Teller setzen. Einen Teil der Rosinen in die Äpfel geben. Den Rest samt den Sud um die Äpfel herum verteilen. Auf jedem Apfel einen Keks legen. Die Sauerrahmmousse vorsichtig aus den Förmchen drücken und auf die Kekse setzen.  Mit etwas Zimtzucker bestreuen.

Für die Deko

Die Schokolade in einem kleinen Plastikbeutel geben und in heißem Wasser schmelzen lassen. Vorne ein kleines Stück abschneiden und damit kleine „Ästchen“ auf ein Backpapier aufspritzen (da könnt ihr kreativ sein). Die Schokolade fest werden lassen (kühl stellen) und  vorsichtig vom Papier lösen. Die Ästchen oben in die Creme stecken.

Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Metallkessel geben und über heißem Wasserbad dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).

Die Sabayon zu den Bratäpfeln servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen besinnlichen dritten Adventsonntag!

Lena ❤

 

Nachmach-Alarm! Süßkartoffel-Flammkuchen mit Brokkoli und Harissacreme

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Heute habe ich wieder etwas Feines für meine Vollzeit und Gelegenheits-Vegetarier.

Darf ich euch vorstellen? Unsere neue Flamme!

Unter dem zarten Gemüse befindet sich ein leicht scharfes Ding. Eine leckere Harissacreme. Die Kombination fanden wir wirklich klasse! Nachmach-Alarm!

Flammkuchen habe ich euch ja schon öfters mal präsentiert. Meinen Tomaten-Zucchini-Flammkuchen mit Basilikumcreme oder mein Kürbis-Flammkuchen mit Birnen…. Diese knusprigen Köstlichkeiten können einfach nie oft genug auf unsere Teller landen.

Bei uns sind diese Flammen schon zum Dauerbrenner in der Küche geworden. Wenn ich erschöpft von der Uni heimkomme, schnappe ich mir oft meine Schüssel und beginne mal den Teig zu kneten. Während der Teig dann in Ruhe aufgehen kann, bereite ich flink den Belag und die Creme zu… Dann wird der Teig schön dünn ausgerollt, mit lauter köstlichen Zutaten belegt und schon kommt er ab in den Ofen.

Ein paar Minuten später ist er dann auch schon in unseren hungrigen Mäulchen! Miiiam!

süßkartoffelflammkuchen6Also falls ihre diese Flamme auch entfachen wollt…

Hier das Rezept: (für 2 große Flammkuchen)

für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ (oder eine Pkg. Trockengerm)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Dinkelmehl (ihr könnt aber auch Weizenmehl nehmen)
  • 1 TL Salz

für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1 1/2 EL Harissa (ich nehme das Pulver)
  • 2 TL Tomatenmark
  • etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1-2 Süßkartoffeln (je nach Größe)
  • 1 Brokkoli
  • 100 g Bergkäse, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4-5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig Germ mit dem Wasser verrühren. Das Mehl und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

Den Sauerrahm mit Harissa, Tomatenmark, Salz und Pfeffer verrühren.

Die Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden (geht am besten mit dem Gemüseschäler). Den Brokkoli in Röschen teilen und in Salzwasser ca. 5 Minuten garen.  Abseihen und gut abtropfen lassen.

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden.

Den Knoblauch hacken und mit einigen EL Olivenöl vermischen.

Den aufgegangen Teig in 2 Portionen teilen und auf einem bemehlten Backpapier zu dünnen Teigfladen ausrollen.

Die Teigfladen mit je 3-4  EL der Harissacreme estreichen. Die Süßkartoffelscheiben, den Brokkoli und die Zwiebeln darauf verteilen. Den Käse darüberstreuen. Die Flammkuchen mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Knoblauchöl beträufeln (unbedingt den Rand damit bestreichen – schmeckt sooo lecker).

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Die Flammkuchen bei 200°C ca. 12-15 Minuten lang backen (soll schön knusprig sein).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Wohlfühl Essen! Gebratenes Lachsfilet mit Kürbiskernpüree und Schwammerl à la crème

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Heute hab ich ein tolles Fischgericht für euch. Eine schöne Wohlfühl Küche, denn dieses Essen macht einfach glücklich. ❤

Da ich ja soooo viele steirische Kürbiskerne daheim habe, wurde aus einem klassischen Kartoffelpüree ein grünes und superleckeres Kürbiskernpüree. Darauf kommt ein knusprig gebratenes Lachsfilet und gekrönt wird alles von einer cremigen Schwammerlsauce. Miiiiam!  Da bekomm schon wieder Appetit darauf. Ich liebe ja Schwammerl so sehr, deswegen muss die Saison noch gut genutzt werden, bevor sie dann auch wieder vom Markt verschwinden. Eierschwammerl und Steinpilze sind meine Lieblinge! Für mich ist es immer ein Festessen, wenn diese Schwammerl mit dabei sind.

Dieses Wohlfühlessen ist für uns wie eine dicke Umarmung , es ist quasi Balsam für Leib und Seele und bringt uns zum Strahlen. Gefühlvoll zubereitet mit dem gewissen steirischen Etwas.

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Habt ihr auch Lust auf ein schönes Wohlfühl-Fischgericht?

Hier das Rezept: 

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Lachsfilets mit Haut
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 Thymianzweige
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl, etwas Butter

Für das Püree:

  • 4-5 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1/4 Knollensellerie
  • 2 EL Sauerrahm
  • zwei Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 3-4  EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Schwammerl à la crème:

  • 400 g Schwammerl (ich habe Eierschwammerl und Steinpilze genommen)
  • 2 Schalotten, gehackt
  • etwas Butter
  • 50 ml Madeira
  • ca. 100 ml Brühe
  • 200 ml Obers
  • evtl. 1 TL Maizena
  • etwas frisch gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 Zubereitung:

Für das Püree:

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, ebenso den Sellerie. Das Gemüse in einen Topf geben, mit Wasser (oder Brühe) auffüllen und weich kochen (ca. 20 Minuten). Das Gemüse abgießen und weichstampfen (es können ruhig noch ein paar Stückchen drin bleiben).  Für das Pesto die Kürbiskerne mit dem Knoblauch, Petersilie, Parmesan, Olivenöl, Kernöl und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und zu einem Pesto vermixen. Mit Obers verfeinern und mit Salz und Peffer abschmecken.  Das Püree nochmal erwärmen und mit dem Sauerrahm verrühren und dann nach und nach das Pesto unterrühren, bis das Püree schön grün ist.

Für die Schwammerl à la crème:

Die Schwammerl gut putzen.

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Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schwammerl darin anbraten, dann die Schalotten zugeben und mitanschwitzen. Mit Madeira ablöschen und einreduzieren lassen. Dann mit der Brühe und  Obers aufgießen und bei kleiner Hitze sämig einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch mit etwas angerührter Stärke binden und mit der gehackten Petersilie verfeinern.

Die Lachsfilets auf der Hautseite mit etwas Mehl bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (nicht zu heiß), die Lachsfilets mit der Hautseite hineinlegen und knusprig anbraten (ca. 5 Minuten). Thymianzweige und Knoblauchscheiben zugeben und mitbraten. Etwas Butter mit in die Pfanne geben und den Fisch löffelweise mit der Kräuterbutter begießen. Den Fisch wenden und weitere 2-3 Minuten braten (der Lachs soll außen schön knusprig, aber innen noch etwas glasig sein).

Das Püree auf die Teller verteilen, den Lachs daraufgeben und mit den Schwammerl garnieren. Falls ihr noch etwas Pesto übrig habt, einfach über das Püree träufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!


Noch ein kleiner Hinweis: 

Mit unserem Wohlfühl-Fischgericht nehme ich voller Freude an der Blogparade “Festliches Menü” teil.

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Genau wie unser heißgeliebter Millirahmstrudel, ist dieses Gericht ein Festessen für uns. Das schöne Geschirr, das ihr auf meinen Bildern bewundern könnt, habe ich von Villeroy & Boch für die Blogparade geschenkt bekommen. Ach, ich bin so glücklich!

Ich hoffe euch gefallen meine festlichen Ideen und wünsche euch noch einen schönen Herbsttag!

Lena ❤

Unser Festdessert mit Herz! Millirahmstrudel mit eingekochten Gewürzkirschen und Portweinsabayon

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Meine Familie und ich liiieben dieses Gericht und alles was wir damit verbinden! Millirahmstrudel kommt bei uns schon seit langer Zeit an besonderen Tagen auf die Teller und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ein Dessert mit ganz viel Herz, sagen wir immer so schön. Da es unsere Seelen erwärmt und einfach bei jedem Bissen glücklich macht. ❤

Der Millirahmstrudel ist unser Familienrezept, das unseren Vorlieben entspricht. Wir bevorzugen guten Blätterteig und eine luftige Topfen-Rahmfüllung, die beim Backen nur so in die Höhe sprießt. Die edlen Begleiter habe ich mir mit der Zeit dazu ausgedacht. Viel guter Portwein und die feinsten Gewürze kommen zum Einsatz – ein bisschen Dekadenz muss ja hin und wieder sein!

Wir essen diesen Seelenschmeichler am liebsten in den kalten Jahreszeiten. Für euch habe ich es jetzt im Herbst schon einmal gezaubert und um die Weihnachtszeit herum (an den Weihnachtstagen) kommt es bestimmt wieder auf den Tisch. Diese Nachspeise ist einfach in der Zubereitung, erfordert aber etwas Aufwand und viel Liebe. Wir mögen es deswegen so gerne weil die drei Komponenten wirklich perfekt miteinander harmonieren. Ein himmlisch luftiger Strudel mit warmen aromatisch eingekochten Gewürzkirschen und einer fein aufgeschlagenen Portweinsabayon. Ein Traum von einer Süßspeise, finden wir!

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Hier ist das Rezept:

Zutaten:

Für den Millirahmstrudel:

  • 2 Blätterteigrollen (gekauft in guter Qualität oder selbstgemacht, wenn ihr viel Zeit habt)
  • 100 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier, getrennt
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • etwas Butter zum Bestreichen

für den Milliguss:

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 5 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Sabayon:

  • 250 ml Portwein
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Für den Millirahmstrudel die Butter mit 100 g vom Zucker cremig mixen. Die Eidotter einzeln unterschlagen. Den Topfen und den Sauerrahm zugeben und untermixen. Jetzt haben wir schon mal eine cremige Masse. Mit etwas geriebenen Zitronenabrieb verfeinern. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine große Auflaufform mit Butter ausstreichen. Einen Blätterteig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung hineingeben und mit dem zweiten Blätterteig bedecken (ich schneide mir davon immer ein kleines Stückchen ab und steche Herzchen aus, die ich dann extra backe).  So jetzt alles mit etwas zerlassener Butter bestreichen und bei 160°C ca. 15 Minuten lang backen.

Für den Guss die Milch aufkochen. Die Eier mit dem Zucker und Zimt vermengen, dann unter die Milch rühren. Den Strudel herausnehmen und mit dem Milchguss übergießen (Achtung die Form darf nicht zu niedrig sein, sonst rinnt der Guss aus der Form hinaus). Jetzt noch weitere 45-50 Minuten lang backen, bis der Strudel schön goldbraun und aufgegangen ist (Der Guss ist vollständig vom Strudel aufgesaugt worden).

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

Für die Sabayon den Portwein mit 1 EL Zucker auf die Hälfte einkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, dem Orangenabrieb und etwas Saft in einer großen Metallschüssel verrühren. Die Schüssel über heißem Wasserbad stellen und das Sabayon aufschlagen. Dann nach und nach den warmen Portwein unter Rühren zugeben und das Sabayon fertig schaumig aufschlagen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

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Den Strudel mit Puderzucker bestäuben und in Stücke teilen.

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Den Strudel mit den warmen Kirschen und der Portweinsabayon schön anrichten und nach Belieben mit einer Tasse Kaffee servieren.

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Fragt ihr euch, wo ich dieses schöne florale Geschirr herhabe? Ich habe mich die letzten Tage wie ein kleines Mädchen gefreut, als der Postbote mit einem großen Päckchen bei mir klopfte und mir mein Geschenk überreichte. Ich bekam diese wunderbaren Teller von der Firma Villeroy & Boch für die Blogparade „Festliches Menü“ geschenkt. Ich hab schon wieder so ein breites Grinsen aufgesetzt, wenn ich an die hochwertigen Teller denke, die normalerweise nicht in meiner Preisklasse liegen.  Ein großes Merci!

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Wir freuen uns alle jetzt schon auf die Weihnachtszeit, wenn wir diese Süßspeise wieder genießen dürfen!

Mit unserem Liebling nehme ich voller Freude an der Blogparade „Festliches Menü“ teil.

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Mir war sofort klar, dass ich unbedingt diese süße Verführung mit euch teilen möchte. Da jedes Essen ohne Nachspeise einfach nicht komplett ist, musste natürlich für ein festliches Menü ein noch festlicheres Dessert her. Dieser Millirahmstrudel mit seinen feinen Begleitern ist für uns der Star am Tisch!

Vielleicht seid ihr ja auch schon bald so begeistert wie wir und zaubert dieses Gericht festlich auf eure Teller!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤