Trés chic! Französische Baiser Cupcakes

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Baiser, Baiser, Baiser so weiß wie der Schnee! ❤

Naja nicht ganz, diesmal habe ich etwas Schokolade mit ins Baiser gemischt. Diese kleinen Zuckerstückchen schauen doch wirklich süß aus, oder? Ich habe sie in Muffinmulden gebacken, damit sie eine schöne Form bekommen. Ich finde Baiser in Cupcakes zu verwandeln eine tolle Idee. So hat jeder sein eigenes entzückendes Träumchen zum Vernaschen. ❤  Auch zum Verschenken eignen sich diese Stückchen sehr gut.  Außen knusprig und innen noch schön weich. So soll es sein!

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Als ich heute morgen den Kühlschrank öffnete, lächelten mich viele übrig gebliebene Eiklare an. Na, da wir mir eigentlich gleich klar, dass es heute etwas mit Baiser geben wird. Meine Mama liebt mich ja dafür, wenn ich etwas mit Baiser zaubere. Mein Papa findet es immer viiiel zu süß.. Naja so bleibt mehr für uns übrig. Eine Pavlova wollte ich heute nicht machen, da es diese bei uns recht häufig gibt und mir nach etwas Anderem war. Also habe ich kleine Baiser-Cupcakes gezaubert. Leila Lindholm hat mich auf diese wunderbare Idee gebracht, die ab sofort in meinem Köpfchen gespeichert ist.

Das Eiklar wird zuerst einmal über Wasserbad mit Zucker schön aufgeschlagen. Dann wird es wieder kalt geschlagen und zuletzt kommt etwas geschmolzene Schokolade und ein paar Mandelblättchen unter das Baiser. So erhält man eine tolle Marmorierung. Ab in die Förmchen und in den Backofen.  Schnell zaubern wir dann noch eine Creme aus Obers und griechischem Joghurt, die wir dann auf unsere Baisers verteilen. Ein paar Himbeeren machen unsere Cupcakes perfekt! Ich habe zusätzlich noch eine Handvoll Cranberries mit etwas Cassis eingekocht und auf die Cupcakes gegeben. Ihr könnt auch jegliches andere Obst nehmen (z.B. Mandarinen, Kiwis usw.) .

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Heute habe ich wieder einmal einen großen Backtag eingelegt. Wenn es draußen kalt ist, bin ich einfach am liebsten in der Küche. Neben diesen Cupcakes habe ich noch selbstgemachte Pains au chocolat gebacken und zu Mittag gab es Sher Ping Pancakes (die Rezepte folgen in den nächsten Tagen). Da sich unser Garten seit gestern ganz in Weiß gehüllt hat, habe ich meine Leckereien gleich im Schnee präsentieren müssen.  Meine Eltern lachen immer, wenn ich draußen in der Kälte mit meiner Kamera herumbastle. Aber mir macht es so Freude, meine Gerichte für euch schön in Szene zu setzen. Da ist mir nichts zu anstrengend.

 

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Zaubert doch auch eure eigenen Baiser-Cupcakes!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 12 Cupcakes):

  • 7 Eiklar
  • 400 g Feinkristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Mandelblättchen
  • 100 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)

Für die Creme:

  • 400 g Obers (Sahne)
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Vanillezucker
  • eine Handvoll Himbeeren (jetzt im Winter nehme ich TK-Beeren und lasse sie schön auftauen)

Zubereitung:

  1. Eiklar, Zucker und Salz in einer Edelstahlschüssel über siedendem Wasserbad mit dem Mixer aufschlagen. Der Zucker soll vollkommen aufgelöst sein und der Eischnee sollte ca. 65°C haben (könnt ihr mit einem ganz normalen Küchenthermometer messen).
  2. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und den Eischnee auf hoher Stufe im Mixer schlagen, bis er wieder kalt ist (dauert ca. 8-10 Minuten).
  3. Die Mandelblättchen in einer Pfanne goldbraun rösten und die Schokolade schmelzen.
  4. Die geschmolzene Schokolade und die Mandeln nur leicht unter den Eischnee heben, sodass dieser leicht marmoriert ist.baiser1
  5. Das Baiser in 12 Papierförmchen (ich habe einfach Backpapierstückchen genommen) verteilen.baiser2
  6. Die Baisers bei 150°C (Heißluft) ca. 45-50 Minuten backen. Die Baisers sollen in der Mitte noch leicht weich und zäh sein.
  7. Für die Creme Obers steif schlagen, Vanillezucker und Joghurt unterrühren.
  8. Die Creme auf die Baisers geben und mit Beeren belegen.

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So nach diesem gemütlichen Backtag muss ich jetzt mal etwas für mein Studium lernen. Na dann ab zum Schreibtisch (vielleicht nehm ich mir noch einen Baiser-Cupcake mit)….

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Habt noch einen schönen Abend!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Saftiges Aromawunder! Orangen-Polenta-Tarte

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Wir sind verzaubert! ❤ Nein, nicht von dem Schnee, der gerade nur so vom Himmel fällt… Dieser mega saftige Orangenkuchen hat uns ins Träumen gebracht. Ich hatte diesen Kuchen schon sehr lange auf meiner Ausprobierliste stehen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen ihn zu backen.  So letztes Wochenende (da lag noch kein Schnee – also wundert euch nicht wegen den wiesengrünen Fotos) hab ich dann das Rezept von Yvette von Boven wieder ausgegraben und einfach losgelegt.

Wie ihr ja schon bemerkt habt, bin ich momentan im Orangenfieber und da musste dieser Kuchen einfach her. Die strahlende Farbe zaubert doch wieder gute Laune auf die Teller.

Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass zwei Bio-Orangen eine Stunde weich gekocht und dann mit  Schale püriert werden. Das Orangenmus kommt dann in einen Biskuitteig, der einen leichten Biss durch etwas Polenta bekommt.  Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, aber traut euch einfach ran! Das Ergebnis ist wirklich grandios! Bei uns kommt diese Köstlichkeit bestimmt noch ganz oft auf unseren Tisch.

Ich lege euch diesen Kuchen wirklich ans Herz! Backt ihn nach!!!

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Dazu könnt ihr noch einen Klecks Sahne servieren und eine Tasse Tee! So lässt es sich an einem verschneiten Wintertag leben.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 26 cm Springform):

Für den Teig:

  • 3 Bio Orangen
  • 1 Zitrone, Saft
  • 100 g Polenta
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 6 Eier
  • 200 g heller brauner Zucker

Für den Belag:

  • 3-4 Orangen
  • 2 Blatt Gelatine
  • ca. 100 ml Marillenmarmelade

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwei Orangen für die Tarte in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 1 Stunde weich kochen (man soll mit einem Kochlöffel durchstechen können). Abtropfen und abkühlen lassen.
Die gekochten Orangen zusammen mit dem Zitronensaft in einem Mixer pürieren.

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Orangenmus in einer Schüssel mit dem Abrieb der dritten Orange, Polenta, Zimt, Kardamom, Backpulver, Vanillezucker und zum Schluss den Mandeln vermengen.

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In einer anderen Schüssel Eier mit Zucker so lange aufschlagen, bis ein luftiger heller Schaum entstanden ist.   Die Polentamasse vorsichtig unter den Eischaum heben und in eine gut gefettete Backform gießen.

Die Tarte 45-55 Minuten bei 180°C backen (der Kuchen soll ruhig eine dunkle Farbe bekommen). Mit einer dünnen langen Nadel testen, ob alles durchgebacken ist.  Am besten in der Form abkühlen lassen.

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Die Orangen für den Belag schälen und das äußere weiße Häutchen komplett entfernen.
Anschließend die Orangen in Scheiben schneiden.
Den Kuchen mit etwas Marmelade bestreichen und die Orangenscheiben auf der Oberseite der Tarte dachziegelartig anordnen.
Die restliche Marmelade in einem kleinen Topf erwärmen.
Die eingeweichte Gelatine in die heiße Marmelade rühren, bis sie sich auflöst.
Die Orangen mit der Marmelade bestreichen und die Marmelade fest werden lassen.

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So ich habe gerade einen Plunderteig im Kühlschrank, der schon nach mir ruft. Der möchte ausgerollt, gefaltet und wieder zusammengeschlagen werden. Was ich damit zaubere, verrate ich euch die nächsten Tage. Seid schon mal gespannt. Bei diesem verschneiten Winterwetter ist doch so ein selbstgemachtes Plundergebäck herrlich…. Ach ich freue mich schon!

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Habt ein schönes und gemütliches Wochenende mit ganz vielen Leckereien! Ich bin ja gespannt , ob es am Wochenende noch mehr Schnee geben wird. Es wurde ja auch Zeit, dass auch wir ein Winterwonderland bekommen. Übers Wochenende wenn ich daheim auf dem Land bin, liebe ich ja den Schnee und die Gemütlichkeit im Haus. In der Stadt sieht es dann schon wieder etwas anders aus, aber gut.. Da muss man sich den Schnee ein bisschen schön reden. So ein Stückchen Orangenkuchen hilft da auf alle Fälle!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Das mache ich mit übrig gebliebenen Keksen! Weihnachts-Trifle mit Blutorangen

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Juhu es schneit! Ach ich habe mich so gefreut, als der erste Schnee vom Himmel gefallen ist. So stellt man sich doch Weihnachten vor. Gestern habe ich mit meinem Liebsten schon eine Bobfahrt gemacht und einen Schneeberg gebaut (es sollte eigentlich ein Schneemann werden), aber der Schnee war einfach noch nicht klebrig genug.

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Brrr, nach einer Weile wurde mir aber ziemlich schnell kalt… Zum Glück ists im Haus immer so schön wohlig warm.

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Was machen wir dann am liebsten? Genau ein köstliches Dessert naschen und es uns damit gemütlich machen. Ich kenne nichts Schöneres! ❤

Ich habe für meine Liebsten und mich einen verschneiten Weihnachts-Trifle gezaubert. Habt ihr auch noch einige Kekse übrig, die ihr eigentlich nicht mehr essen wollt oder die einfach viel zu viel sind? Da hab ich eine gute Idee zur Verwertung für euch. Wir machen ein köstliches Dessert im Glas damit. Mein Trifle besteht aus einer Mascarpone-Zimt-Creme, Keksbrösel die mit einem Gewürz-Blutorangensirup beträufelt werden und frischen Blutorangenfilets und Granatapfelkernen. Glaubt mir da ist jeder Löffel ein Genuss!

Dieses Dessert ist wieder einmal ganz schnell und einfach gezaubert. Ihr könnt es dann sofort vernaschen oder auch für eure Liebsten im Kühlschrank aufbewahren. Die werden sich dann freuen, wenn sie den Kühlschrank öffnen und so schön gefüllte Gläser auf sie warten.

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Hier das Rezept: (für ca. 5-6 Gläser)

Für die Creme :

  • 250 g Mascarpone (ich nehme auch gerne Mascarino)
  • 250 g Obers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Staubzucker
  • 1 TL Zimt
  • Abrieb von 2 Bio-Blutorangen (oder Orangen)
  • Saft von 2 Blutorangen (oder Orangen)

Für den Sirup:

  • Saft von 3-4 Blutorangen
  • 3 EL Zucker
  • 2 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 2 Kardamom (ganz)
  • 1-2 EL Orangenlikör

Außerdem:

  • 3-4 Handvoll übrig gebliebene Weihnachtskekse (Vanillekipferl, Lebkuchen, Baumkuchen, Mürbteigkekse….)
  • 1/2 Granatapfel
  • 4-5 Blutorangen, filetiert

Zubereitung:

Mascarpone mit Obers mit dem Mixer verrühren, bis eine dicke Creme ensteht (ca. 5 Minuten). Zucker, Zimt, Orangenabrieb und Saft untermixen. Zum Schluss Joghurt unterrühren.

Für den Sirup alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen.

Die Weihnachtskekse grob zerbröseln und vermischen.

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Aus dem Granatapfel die Kerne vorsichtig herauslösen und mit den filetierten Blutorangen mischen (den Saft, der beim Filetieren austritt, könnt ihr gleich für den Sirup nehmen).

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Jetzt gehts auch schon ans Schichten!

Zuerst etwas Creme in die Gläser geben. Darauf die Blutorangen-Granatapfelmischung und je 1 EL Keksbrösel. Die Brösel mit etwas Sirup beträufeln.

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Diesen Vorgang zweimal wiederholen, bis die Gläser schön gefüllt sind.

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Mit Orangenfilets und ein paar Keksbrösel garnieren.

Ihr könnt unseren fertigen Weihnachtstrifle sofort genießen (so haben es wir gemacht) oder auch noch für ein Weile in den Kühlschrank stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So meine Lieben, hiermit verabschiede ich mich für dieses Jahr. Für meinen Liebsten und mich geht es morgen ab nach Lyon. Wir werden vier wunderbare und leckere Tage dort verbringen. Ich bringe euch dann natürlich wieder einen schönen Bericht und das ein oder andere französische Rezept mit. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Jahr (mit mir und meinen Rezepten).  Mir hat es sehr viel Vergnügen bereitet euch meine Kreationen zu präsentieren. Vielen Dank für die lieben Kommentare, die ihr mir immer wieder zukommen lasst. Ich freue mich sooo sehr darüber und mein Herz geht auf, wenn ich höre, dass euch meine Gerichte so gut geschmeckt haben.

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Auf ein gutes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr!  Genießt die Zeit mit euren Liebsten ❤

Tous mes voeux pour la nouvelle année!

Eure Lena ❤