Wir machen es uns gemütlich! Bananenschnitten

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Mit diesen Bananenschnitten verbinde ich ganz, ganz viel! ❤

So viele schöne Kindheitserinnerungen und unzählige leckere Kuchennachmittage!

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Mich wundert es ja, dass ich euch diesen Lieblingskuchen erst jetzt zeige. Na besser spät als nie! Meine liebe Mama hat für uns Kinderlein früher immer wieder Bananschnitten gezaubert und die ganze Familie (besonders unser lieber Papa) war hin ung weg!

Da blieb niemals nur ein Stückchen übrig. Und so ist es auch heute noch! Wenn meine Lieben mitbekommen, dass ich gerade am Bananenschnitten backen bin, bekommen sie große Augen und die Vorfreude steigt!

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Unsere Bananenschnitte besteht aus einem luftigen Biskuitboden, der im Nu gezaubert ist. Darauf kommt eine Schicht Marmelade und viele frische Bananenstückchen. Bedeckt wird die Leckerei mit einer feinen Vanillecreme und einer herrlichen Schokoglasur.. mmmmh!

Zum Glück wartet jetzt gleich noch ein Stück im Kühlschrank auf mich, dem ich mich mit voller Hingabe widmen kann! So ich verabschiede mich jetzt für ein Weilchen und machs mir mit meinem Schnittchen gemütlich!

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Glaubt mir, jeder der Bananen mag, wird diese Schnitte lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Wasser
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Weinsteinbackpulver

Zum Bestreichen und Belegen:

  • 2-3 EL Marmelade zum Bestreichen (Marille oder Erdbeere)
  • 4 Bananen
  • 1 Zitrone, Saft

Für die Creme:

  • 400 ml Milch
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 2-3 EL Zucker
  • 5 Blatt Gelatine
  • 300 g Vanillejoghurt
  • 400 g Obers

Für die Schokoglasur:

  • 100 g Obers
  • 150 g Schokolade

Zubereitung:

Biskuit

  1. Die Eier mit dem Zucker, Zitronenabrieb und Wasser schaumig aufschlagen (mit der Küchenmaschine mind. 5 Minuten).
  2. Mehl mit Backpulver vermischen.
  3. Mehlmischung vorsichtig unterheben.
  4. Eine rechteckige Form ca. 20x30cm mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen und glatt streichen.
  5. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  6. Abkühlen lassen.

Bestreichen und Belegen

  1. Die Marmelade mit 1 EL Zitronensaft erwärmen und den Boden damit bestreichen.
  2. Die Bananen in Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen. Mit Zitronensaft beträufeln.

Creme

  1. Für den Pudding 50 ml Milch mit dem Puddingpulver verrühren.
  2. Restliche Milch mit Zucker und gemahlener Vanille aufkochen.
  3. Puddingmischung einrühren und unter Rühren dick einkochen lassen.
  4. Mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
  5. Den abgekühlten Pudding glatt mixen und das Vanillejoghurt unterrühren.
  6. Gelatine einweichen und mit 2 EL Zitronensaft auflösen. 2 EL Creme zur Gelatine rühren und dann in die restliche Creme einrühren.
  7. Obers cremig steif schlagen und behutsam unter die Creme heben.
  8. Den Biskuitboden mit einem Backrahmen umschließen und die Creme auf den Bananen verteilen und glatt streichen.
  9. Die Schnitte für mindestens 5-6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Glasur

  1. Obers aufkochen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Glatt rühren.
  2. Glasur etwas abkühlen lassen und auf der Creme verteilen. Glatt streichen.
  3. Noch einmal für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben die Schnitten noch mit ein paar Bananenscheiben garnieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Schokostückchen zum Verlieben! Heidelbeer-Brownies mit Cranberries und Pekannüssen

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Schoko, Schokoo, Schokooolade! ❤

Diese süßen Teilchen bringen jedes süße Schlemmerherz zum Hüpfen!

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Meine Liebsten und ich konnten diesen saftigen Brownies ganz und gar nicht widerstehen. Da war der Kuchenteller schon bald wieder ratze putz leer. Ja ich denke, dieser Schokokuchen wandert bei uns noch öfters in den Backofen.

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Die Heidelbeeren  sorgen hier nicht nur für einen fruchtigen und aromatischen Geschmack, sondern auch dafür, dass die Brownies besonders fudgy – also – saftig werden.

Ja jetzt im Herbst gibt’s keine frischen Heidelbeeren mehr. Daher nehmen wir einfach die tiefgefkühlte Variante und lassen sie, bevor wir die Beerchen unter den Teig michen gut auftauen.

Für den Knuspereffekt sorgen bei den Brownies meine Lieblinge – die Pekannüsse. Und weil ich die rote Früchtchen auch so gerne hab, kommen noch ein paar frische Cranberries in unsere Brownies. So jetzt ist’s aber genug –  ab in den Ofen mit dem Schokotraum.

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Mit Schoko, Schokooolade da fängt das Leben an. Mit Schoko, Schokooolade da ist man immer ganz gut dran. Mit Schoko, Schokooolade….. Ja während ich in der Küche den Schneebesen schwinge, trällere ich gerne so manch schokoladige Lieder.

Hach was täten wir nur, wenns keine Schokolade gäbe? Da würde wohl eine kleine süße Welt zusammenbrechen.

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Heut ist ja Halloween! Für mich persönlich, ist heute der Tag vor Allerheiligen. Ich backe Kuchen, Striezel und mach es mir zu Hause gemütlich. Halloween wird bei uns nicht gefeiert und das ist auch gut so! Ich bin ja gespannt, wann bei uns auf dem Land die ersten verkleideten Kinderlein an der Tür klopfen. Na gut, Kuchen und Kekse kann ich immer anbieten. Falls ihr Halloween gerne feiert, hab ich hier Gespenster-Brownies für euch! Da werden die Kinderherzen höher schlagen!

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Na auch in Schokolaune?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein kleines Blech – 20x20cm)

  • 200 g Schokolade
  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 140 g Rohrzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Espressopulver
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 300 g Heidelbeeren, TK und aufgetaut
  • eine Handvoll Cranberries
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für die Glasur:

  • 160 g Schokolade
  • 60 g Butter

Zubereitung:

  1. Schokolade mit Butter über Wassebad schmelzen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker und Zimt schaumig mixen.
  3. Espressopulver mit 1 EL heißem Wasser mischen und unterrühren.
  4. Mehl mit Salz vermischen und unterheben.
  5. Schoko-Buttermischung behutsam unterrühren.
  6. Zuletzt die Heidelbeeren und die Pekannüsse unterrühren.schoko18
  7. Eine Form (ca.20x20cm) mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
  8. Die Cranberries in den Teig drücken.schoko17
  9. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.schoko16
  10. Den Kuchen auskühlen lassen.

Für die Glasur:

  1. Die Schokolade mit der Butter schmelzen.
  2. Die Glasur auf dem Kuchen verteilen und gleichmäßig verstreichen.schoko15
  3. Mit Pekannüssen und Heidelbeeren garnieren.

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In Stücke schneiden und vernaschen!

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Na meine Lieben Schokostücke, ihr werdet bald nicht mehr da sein! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Un vrai délice! Éclairs wie in Frankreich

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Un petit morceau de bonheur! ❤

Ein kleines Stück Glück für mich und für dich!

eclairs25Liebe geht doch durch den Magen! JAAAA! Ich bin 100%ig davon überzeugt und diese Liebesknochen beweisen es. Immer wenn ich mal wieder meine Éclairs zaubere, bekomme ich sehr viel Liebe zu spüren (mein Liebster, meine Eltern und Schwiegereltern….). Die Mühe und Hingabe die ich in diese leckeren Stangen stecke, spürt man wohl bei jedem Bissen.

eclairs22Éclairs sind luftige Stangen aus Brandteig, die man mit Creme (ich hab es am Liebsten ganz klassisch mit Vanillecreme) füllt und mit einer Schokoladenglasur überzieht. Das Gebäck ist auch unter dem Namen Liebesknochen bekannt. Also jeder, der eure Knochen vernascht wird euch dafür lieben!

Meine tiefste Verbundenheit zu Frankreich und deren Küche muss ich euch bestimmt nicht mehr offen legen. Diese süßen Stangen gehören zu meinen absoluten Favoriten, wenn es sich um die französische Patisserie handelt. Selten zieht mich etwas Süßes soooo an, wie Éclairs.  Also hab ich schon vor einiger Zeit das Zaubern von Éclairs gelernt, damit ich meinen Lieben und natürlich auch mir selbst zu Hause eine Riesenfreude bereiten kann.

eclairs26Keine Angst vor Brandteig! Viele trauen sich nicht an diesen Teig ran, aber glaubt mir,  es ist wirklich keine große Schwierigkeit dahinter. Ich habe in meiner Schulzeit (sagen wir mal vor acht Jahren) zum ersten Mal einen Brandteig gemacht. Damals waren es Profiteroles (hach, die mögen wir ja auch gerne). So und wenn ich als 14-Jährige einen Brandteig gemeistert habe, dann gelingt es euch ganz bestimmt auch.

Fragt ihr euch wie man die Creme so schön in die Stangen bekommt? Die Füllung in unser Gebäck zu kriegen ist wirklich ganz einfach! Ihr braucht dazu nur einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen und spitzen Tülle (ohne solch einer Tülle wird es schwierig). Damit spritzen wir ganz simpel die Creme in das Innere. Solltet ihr so eine Tülle nicht besitzen, dann rate ich euch die Éclairs einfach waagrecht zu halbieren und die Creme schön daraufzuspritzen. Schaut auch nett aus, nur das Essen wird etwas komplizierter (da die Creme beim Reinbeißen gerne rausläuft).

Gerne fülle ich die Éclairs auch mit einer Schoko – oder Kaffeecreme… (da freut sich mein Papa immer besonders). Ich werde euch in der nächsten Zeit bestimmt noch einige weitere Éclair-Varianten vorstellen.

eclairs4Wenn ich einmal heiraten werde (ich bin schon gespannt, wann mein Liebster mich fragen wird) muss es Éclairs auf unserer Hochzeit geben. Welche Süßigkeit würde denn besser passen, als diese Liebesknochen?! Ich sehe mich schon einen Tag vor unserer Hochzeit in der Küche stehen….

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So habt ihr jetzt Lust diese Éclairs auch einmal für eure Lieben zu zaubern?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Brandteig:

  • 200 ml Wasser
  • 70 g Butter
  • etwas Salz
  • 1 EL Zucker
  • 140 g Mehl
  • 4 Eier

Für die Vanillecreme:

  • 500 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eidotter
  • 1-2 EL Rum
  • 60 g Vanillepuddingpulver (oder Maizena)
  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 g Obers

zum Bestreichen:

  • 2-3 EL Marillenmarmelde, fein passiert

Für die Glasur:

  • 150-170 ml Obers
  • 200 g Schokolade
  • 1 EL Honig

 Zubereitung:

Für den Brandteig

  1. Das Wasser mit der Butter, Salz und Zucker aufkochen lassen.
  2. Das Mehl auf einmal zugeben und mit dem Kochlöffel einrühren. Solange rühren, bis sich eine weiße Schicht am Boden bildet.
  3. Den Teigklumpen in eine Schüssel umfüllen. eclairs30Nacheinander jedes gründlich Ei einzeln mit dem Mixer unterrühren (der Teig soll jetzt schön geschmeidig sein).eclairs31
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Stangen (ca. 8-10 cm) auf ein Backblech spritzen.eclairs32
  5. Im vorgeheiztem Rohr bei 190°C ca. 30-35 Minuten lang backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind (während des Backens der Éclairs die Ofentür ja nicht aufmachen, da die Éclairs sonst vor lauter Schreck in sich zusammenfallen).
  6. Die Eclairs im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen. Nachdem der Ofen und die Éclairs schön abgekühlt sind, könnt ihr sie rausholen. Ihr werdet merken wie federleicht unsere Stangen sind, da sie innen einen großen Hohlraum besitzen der bereit ist gefüllt zu werden.

Für die Creme

  1. 300 ml Milch mit Zucker, Vanillemark und Vanillezucker aufkochen.
  2. Die restliche Milch (200 ml) mit dem Vanillepuddingpulver, den Eidottern und Rum verrühren. Diese Mischung dann in die leicht kochende Milch einrühren, bis eine dickliche Creme ensteht (2-3 Minuten – immer schön rühren). Vom Herd nehmen.
  3. Die eingeweichten Gelatineblätter in der noch heißen Creme auflösen.
  4. Creme mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Creme legen, damit sich keine Haut bildet) und auskühlen lassen.
  5. Die kalte Creme mit dem Mixer noch einmal aufmixen (sie soll schön glatt sein).
  6. Obers cremig steif schlagen und unterheben.eclairs35
  7. Die Creme in einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen und spitzen Tülle füllen.

So jetzt bringen wir die Creme in unsere Éclairs!

Wir nehmen unseren mit Creme gefüllten Spritzbeutel und stechen damit 2-3 mal in unsere Stangen (am besten auf der Oberseite oder seitlich). Leicht andrücken, damit schön viel Creme in die Éclairs reinläuft. Wenn die Creme an den Löchern rausguckt sind sie voll gefüllt.

Die Marillenmarmelde erwärmen und die Oberflächen der Éclairs damit bepinseln. Leicht antrocknen lassen.eclairs34

Für die Schokoglasur

  1. Obers mit Honig aufkochen und die gehackte Schokolade dazugeben.
  2. Schmelzen lassen und glatt rühren.
  3. Éclairs mit der Oberseite in die Schokoglasur tauchen und nach Belieben noch mit gehackten Nüssen bestreuen. Die Glasur im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 1-2 Stunden).

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Et voilà fertig sind unsere Éclairs!

Glaubt mir, mit etwas Übung gelingen euch diese köstlichen Stangen ganz leicht und ihr werdet sie immer und immer und immer wieder zaubern!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Kindheitserinnerungen! Karottentorte mit Schokoglasur

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Das ist sie! DIE Karottentorte! ❤ Mein absoluter Lieblingskuchen in meiner Kindheit und auch heute noch sehr beliebt in unserer Familie. Ich habe euch ja schon meinen safitgen Karottenkuchen mit  Frischkäseglasur vorgestellt und heute ist endlich diese klassische Variante aus meinen schönen Kindheitstagen an der Reihe.

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Ich hab euch ja schon erzählt, dass mir Mama als kleines Mädchen schon beibrachte wie man eine gute Karottentorte bäckt. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie ich als kleines Mäderl meiner Mama immer beim Karottenkuchen backen geholfen habe. Na gut meine Aufgabe war damals meist nur das Karottenraspeln,  solange bis mir die Hände so richtig weh taten. Na ihr seht, ich hab schon früher alles gegeben, um einen guten Kuchen zu bekommen. Bis heute habe ich das Rezept gut gehütet und jetzt gebe ich es endlich an euch weiter.

Meine Mama und ich haben unseren Karottenkuchen immer schön dick mit Schokoglasur überzogen und im Teig befanden sich auch noch gemahlene Nüsse. Schokolade und Nüsse – ja das mag mein Papi auch sehr gerne, ach er liebt es! Mein Bruder kann dieser Torte auch nicht widerstehen. So wurde dieser Kuchen zum Liebling der ganzen Familie, und ist es bis heute noch geblieben.

Vor einigen Jahren gab es diese Torte fast jede zweite Woche einmal (ja die Kinder konnten sich da gut durchsetzen).  Na gut soo oft kommt sie heute nicht mehr auf den Tisch, aber dafür freuen wir uns immer mehr, wenn es wieder einmal heißt: Es gibt Karottentorte!

Zu einem großen Stückchen gehört bei uns immer noch eine Portion frisch geschlagenes Obers. So schmeckts einfach am allerbesten. Und weils ja grad so viele frische Erdbeerchen gibt, kommen diese auch noch auf die Torte und rundherum…

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Probiert dieses wirklich einfache Karottenkuchen-Rezept aus und lasst euch verzaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 5 Eier (in Eidotter und Eiklar getrennt)
  • 250 g Zucker
  • 300 g Karotten, fein gerieben
  • 200 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 50 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Rum
  • 2 EL Marillenmarmelade
  • 1 EL Zitronensaft

Für die Glasur:

  • 100 g Obers
  • 150 g Schokolade
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

  1. Eidotter mit Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten)
  2. Die geriebenen Karotten mit den Mandeln und dem Rum unterrühren.
  3. Eiklar mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen.
  4. Eischnee abwechselnd mit dem Mehl unter die Karottenmasse heben.
  5. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen.karotten2
  6. Bei 180°C ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  7. Kuchen auskühlen lassen.
  8. Marillenmarmelade mit etwas Zitronensaft erwärmen und den Kuchen damit rundum gut einstreichen.
  9. Für die Glasur Schlagobers mit Honig aufkochen lassen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Die Glasur glatt rühren und über die Torte gießen. Die Glasur etwas fest werden lassen.
  10. Die Karottentorte in Stück schneiden und nach Belieben mit frisch geschlagenen Schlagobers und frischen Erdbeeren servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Achja und lieber Papi, ich wünsche dir alles Liebe zum Vatertag! Diese Torte widme ich dir und ich hoffe ich darf dir noch gaaaaaanz lange leckere Torten backen. Hab dich lieb! ❤

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Kärleksmums! Schwedische Schoko-Kokos-Schnitten

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Wir schweben im saftigen Schokohimmel! ❤

Kärleksmums?! Was sind Kärleksmums?

Ja genau diese Frage stellte ich mir vor ich schätze einmal sieben Jahren (da war ich gerade mal 14 Jahre)…. huch wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch so gut daran erinnern… Wir haben an einem kühlen Herbsttag einen Schulausflug nach Graz gemacht, besuchten eine Buchhandlung und da sprang mir das Backbuch von Leila Lindholm in die Augen. Ich schnappte es mir, suchte mir einen Sessel und blätterte begeistert von Seite zu Seite. Ich war in einer Traumwelt von süßen Leckereien gefangen und musste dieses Buch unbedingt mit nach Hause nehmen. Damals war ich schon eine kleine Backfee, die immer auf der Suche nach neuer Inspiration war und die Schwedin Leila war das damals für mich. So die kleine Lena hatte aber kein Geld (oder zu wenig..so genau weiß ich es nicht mehr) dabei…. Ja zum Glück war meine allerbeste Freundin Bianca an meiner Seite, die so lieb war und mir das Geld borgte. Danke liebe Bibi, das werde ich nie vergessen!

Auf der Heimfahrt im Bus konnte ich dann das Buch gar nicht mehr aus meinen Händen legen… Ich sags euch ich war wirklich verzaubert. Bis heute hat das Buch „Backen mit Leila“ einen Ehrenplatz bei mir und ich habe sooo viel Inspiration darin gefunden.

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Die schwedischen Schokoladen-Kokos-Schnitten (Kärleksmums genannt) sind seit sieben Jahren fester Bestandteil in unserer Backstube. Die ganze Familie, alle Freunde und Bekannte lieben diese saftigen Schnitten. In meiner Schulzeit wurde ich von meinen Freundinnen immer gebeten, diesen Kuchen zu backen und mitzubringen. Ich war die Kärleksmums-Lena. Ich schätze bis heute wurde dieser Kuchen bestimmt schon an die 50mal gebacken und immer wieder sind wir restlos begeistert, wenn sich diese Schnitten auf der Kuchenplatte befinden.

Ob im gemütlichen Herbst, in der kalten Weihnachtszeit oder jetzt in der herrlichen Frühlingszeit (heute ist es zwar nicht sonderlich schön, aber gut….) dieser Kuchen ist ein wahrer Allrounder und kann immer gebacken und vor allem vernascht werden. Die Zubereitung ist soooo simpel und geht blitzschnell. Daher hat sich dieser Kuchen als wahrlich unschlagbar erwiesen. Wir essen ihn gerne mit einer Kugel selbstgemachten Vanilleeis oder auch einfach pur…. ❤

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So ich lege euch dieses Rezept ganz warm ans Herz und verspreche, dass sich eure Gäste und natürlich auch ihr danach eure Finger lecken werden! Probiert es aus!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ein tiefes Kuchenblech):

  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 250 g Butter, zerlassen
  • 200 ml Wasser
  • 200-250 g Schokolade, grob gehackt

Für die Glasur:

  • 200 ml Obers
  • 2-3 EL Espresso
  • 200 ml Schokolade, grob gehackt
  • ca. 100 g Kokosflocken

Zubereitung:

Eier und Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen (am besten in der Küchenmaschine). Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz und Kakao) mischen und vorsichtig unter den Teig heben. Wasser und geschmolzene Butter hinzufügen und unterrühren. Ein tiefes Backblech von 40 x 30 cm mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgeben und glatt streichen. Die gehackte Schokolade darüberstreuen.

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In der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 200°C 12 – 15 Minuten backen. Mit einem Spieß prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Es darf nichts daran haften. Abkühlen lassen.

Für die Glasur Obers aufkochen und mit dem Espresso mischen. Die gehackte Schokolade darin schmelzen und die Glasur glatt rühren. So ich pickse (mit einem Holzstäbchen) dann noch gerne kleine Löcher in den Kuchen, damit die Glasur dann besser in den Kuchen eindringt.

Die Glasur über den Kuchen gießen und etwas einziehen lassen. Mit Kokosraspeln bestreuen und fest werden lassen. In Stücke schneiden.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein gemütliches und leckeres Wochenende!

Lena ❤

Ein Muss für Schokoliebhaber! Chocolate-Orange-Bundt Cake

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Ein saftiges Stück Kuchen zum gemütlichen Sonntagskaffee! ❤ Ach was gibt’s Schöners? Gestern war bei uns mal wieder Kuchenzeit! Dieser herrlich saftige und vor allem schoookoladige Kuchen ist ein neuer Liebling bei uns geworden.

Die Idee zu diesem Bundt Cake hab ich aus dem Buch von Roy Fares. Er hat einen Schoko-Espresso-Kuchen gezaubert. Ich habe das Rezept nach meinem Geschmack abgewandelt und frische Orangenschale untergemischt. Die Kombination von Schokolade und Orange ist einer meiner absoluten Favoriten in der Backstube. Vor kurzem gabs bei uns auch Schoko-Orangen-Cupcakes. Ich sag euch diese Creme war göttlich. Das Rezept muss ich euch unbedingt bald vorstellen.

Zurück zu diesem herrlichen Kuchen. Der Teig ist schnell und ohne Mixer angerührt. Echt praktisch! Dieser kommt dann in eine gut gefettete und bemehlte Kranzform. Dann geht’s auch schon ab in den Ofen damit. Eine kleine Weile gedulden, bis der Kuchen fertig gebacken ist. So und noch schnell eine Schokoglasur zaubern und über den Kuchen gießen. Wer möchte kann den Bundt Cake noch schön mit Nüssen und Orangenstückchen verzieren. Und schon ist dieses runde Stück Glück bereit vernascht zu werden. Eure Liebsten werden euch restlos dafür lieben und ihn bis auf den letzten Krümel vernaschen, das versprech ich euch!

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Verwöhnt eure Liebsten mit diesem Kuchen!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 230 g Butter
  • 60 g Kakao, ungesüßt
  • 150 ml Wasser
  • 250 g Sauerrahm
  • 230 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Espresso-Pulver
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz

Für die Glasur:

  • 100 g Schokolade
  • 1 TL Kakao, ungesüßt
  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.

Die Butter zerlassen. Die zerlassene Butter in eine große Schüssel geben. Kakao, Espressopulver, Wasser, Sauerrahm, Zucker, Vanillezucker und Orangenabrieb mit dem Schneebesen unterrühren. Zuletzt die Eier untermengen. Dann die Mehlmischung nach und nach unterheben.

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Eine Kranzform/Napfkuchenform gut mit Butter ausstreichen und mit Mehl oder Kakaopulver ausstreuen. Den Teig einfüllen und glatt streichen.

Den Kuchen bei 170°C ca. 45 Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen einige Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf einen Teller stürzen. Auskühlen lassen.

Für die Glasur alle Zutaten in einen Topf geben und bei geringer Hitze langsam schmelzen lassen. Glatt rühren.

Den Kuchen mit der Glasur beträufeln/überziehen.

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Nach Belieben mit gehackten Haselnüssen und Orangenstückchen verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Hui Buh! Meine Gespenster-Brownies für Halloween

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Süßer Spuk für Groß und Klein!

Hier tummeln sich kleine Creme-Gespenster auf saftigen Schoko-Brownies. ❤

Halloween steht ja vor der Tür und als Einstimmung gibt es bei mir ein paar gruselig süße Gespenster-Brownies. Na wie findet ihr sie?

Wenn am Abend des 31. Oktobers verkleidete Kinder mit „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ – Rufen um die Häuser ziehen, ist es doch höchste Zeit für ein bisschen Spuck in der Backstube.

Auch bei uns in Österreich ist Halloween ja schon fast ein Festtag geworden, den die Kinder nicht nur auf der Straße, sondern auch zu Hause als Party feiern. Und zu jeder guten Party gehören selbstverständlich leckere Süße Stückchen.

Die Schoko-Gespenster-Brownies finde ich perfekt dafür. Sie sind schokoladig lecker, handlich und gruselig schön! Da werden eure Kinder oder Partygäste liebend gerne zugreifen.  Ich wollte ja nichts Süßes mit buntem Fondant machen, da ich einfach kein Freund davon bin, auch mit Speisefarben wollte ich nicht arbeiten… Also habe ich mir eine süße Leckerei mit einfachen und guten Zutaten überlegt, die ihr super nachmachen könnt.

Meine super saftigen Schokobrownies (die wir alle lieben – zu jeder Gelegenheit) bilden die schaurige Basis. Darüber rinnt dann eine dunkle Schokoglasur und darauf betten sich noch Orangenscheiben. So jetzt kommen die Gespenster ins Spiel und begeistern uns mit ihrer Cremigkeit.

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„Süßes oder Sauers“ heißt es ja… Na, ich habe mich da ganz klar für Süßes entschieden und uns schaurig schöne Brownies gezaubert. Der erste Grusel-Schreck vergeht euch da spätestens nach dem ersten Bissen.

Also falls ihr noch auf der Suche nach einer gruseligen Leckerei seid….

Hier das Rezept:

Für die Brownies:

  • 300 g Schokolade
  • 120 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • eine Handvoll Haselnüsse
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 g Schokolade, in grobe Stückchen gehackt

für die Glasur:

  • 150 g Schokolade
  • 100 g Obers
  • 1 TL Honig

Für die Gespenster:

  • 200 g Mascarino
  • 125  g Obers
  • 1 EL Vanillezucker
  • 20 g Schokolade
  • 2 Orangen

Zubereitung:

Für die Brownies die Schokolade mit der Butter schmelzen (ich mache das gerne im Backofen). Den Zucker unterrühren und kurz abkühlen lassen. Die Eier zugeben und unterrühren (nur mit der Teigkarte – keinen Mixer verwenden). Das Mehl mit den Haselnüssen, Salz, Zimt und gehackter Schoki mischen und die Browniemasse rühren (nicht zu lange rühren).

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Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen  (ca. 23 x 23 cm) und bei 170° C ca. 20-25 Minuten backen (die Brownies sollen innen noch leicht feucht sein).

Für die Schokosauce alle Zutaten miteinander kochen lassen, bis die Schokolade schön geschmolzen. Glatt rühren und abkühlen lassen.

Die Brownies etwas auskühlen lassen und dann in ca. 16 Quadrate schneiden.

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Die Brownies auf ein Kuchengitter geben und mit der Schokoglasur glasieren.

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Für die Creme den Mascarino mit dem Obers und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Mixer so lange schlagen, bis sich weiße Spitzen bilden (ca. 5 Minuten). Bis zur Verwendung kühl stellen.

Für die Gespensteraugen die Schokolade in einen kleinen Gefrierbeutel geben und diesen in kochendes Wasser legen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Von der Spitze ein ganz kleines Stück abschneiden (dass ein kleines Loch entsteht) und kleine Schokotupfen auf ein Backpapier spritzen. Kühl stellen, bis die Schokolade fest ist.

Die Orangen schälen und in Scheiben schneiden. Die Orangenscheiben auf den Brownies verteilen.

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Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen. Die Creme als gespenstisch schöne Haube auf die Brownies spritzen und mit den kleinen Schoko –  Augen verzieren.

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Bon appétit und ein gruselig süßes Halloweeeeeen!

Lena ❤