Buntes Vergnügen! Meine liebsten Sommerrollen mit cremigen Erdnussdip

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Roll, roll, roll!

Ich hab ein neues Lieblingsessen entdeckt – meine bunten frischen Sommerrollen mit Erdnuss-Kokos-Sauce ❤

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Schon seit einigen Jahren, schwirrten die bunt gewickelten Rollen in meinem Köpfchen herum. Ich hab sie immer wieder in Zeitschriften, Bücher und im Internet bewundert, aber aus irgendwelchen Gründen hab ich es bis heute (eeeendlich) nicht geschafft, selber solch fröhliche Happen zu zaubern. Ich denke, es lag wohl immer daran, dass ich nicht wusste, wo ich Reispapier bekomme. Jetzt hab ich mich schlau gemacht, einen kleinen feinen Asia-Shop in Graz entdeckt und bezeichne mich schon als kleine Sommerrollen-Expertin.

In der letzten Woche hab ich mich gleich dreimal ans große Rollen gemacht und meine Lieben in den Sommerrollen-Bann gezogen.

Eins kann ich euch gleich sagen, bei mir werden diese Rollen bestimmt nicht nur im Sommer aufgetischt.

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Sie gehören jetzt schon zu meinen liebsten Gerichten, weil sie so frisch und abwechslungsreich sind. Ihr könnt reingeben worauf ihr gerade Lust habt. Ich habe mich erstmal für eine vegane Variante mit ganz viel Gemüse, fruchtiger Mango und knackigen Nüssen entschieden. Ihr könnt die Füllung nach euren eigenen Vorlieben abwandeln.

Gebratene Garnelen, marinierte Tofustückchen oder Hühnerfleisch passen auch hervorragend in solch Röllchen. Auch rohes, fein geschnittenes Kraut (rot oder weiß), Zucchinistifte oder Sojasprossen sind in Hit in den Rollen.

Der cremige Erdnussdip ist mein kleines Highlight. Ohne diesen Dip wären die Rollen nicht komplett, also auf KEINEN Fall weglassen. Die Sommerrollen müssen in diese aromatische Sauce getunkt werden. Nur so schmecken sie wunderwunderbar!

Wenn ihr mögt könnt ihr zusätzlich auch noch ein paar Schälchen Sojasauce mit Sesam zum Dippen bereitstellen. Wir mögen es sehr gerne.

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Ich hatte so mächtig viel Spaß beim Reispapierrollen und ich hoffe, ihr werdet auch ganz bald in dieses Vergnügen kommen. Am besten ihr schnappt euch ein, zwei (oder auch viel mehr) gute Freunde und veranstaltet eine kleine Sommerrollen-Party.

Hier das Rezept: (für 4-6 Personen)

Für meine Sommerrollen:

  • 15-18 Stück Reispapier
  • Glasnudeln – ca. 2 Handvoll
  • 2 Avocados
  • 1 reife Mango
  • je 1/2 rote und gelbe Paprika
  • 1/2 Gurke
  • 2-3 Karotten
  • 1 Bund Radieschen
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • eine Handvoll Salatblätter, etwas zerzupft
  • eine Handvoll Thai-Basilikum (oder Koriander – wie ihr mögt)
  • zwei Handvoll Cashewnüsse (oder Erdnüsse)
  • 1/2 Limette, zum Beträufeln

Für meinen Erdnussdip:

  • 2 EL Erdnussmus
  • 300 ml Kokosmilch
  • 1/2- 1 TL rote Thai-Currypaste (je nach gewünschter Schärfe)
  • 1/4 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Saft einer 1/2 Limette
  • 1 EL Sesamöl
  • 1-2 EL Sojasauce
  • nach Belieben ein paar Chiliflocken

Nach Belieben zum Servieren: 

  • Etwas Sojasauce
  • Sesam

Zubereitung:

  1. Glasnudeln 2-3 Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, so kleben sie weniger aneinander.
  2. Karotten, Paprika, Frühlingszwiebel und Gurken in feine Streifen und Radieschen in dünne Scheiben schneiden.
  3. Mango schälen und in längliche, dünne Streifen schneiden. Das Fruchtfleisch in Streifen schneiden und mit einem Löffel aus der Schale lösen – die Avocadostreifen mit Limettensaft beträufeln.
  4. Nüsse  grob hacken, Thai-Basilikum und Salatblätter waschen.
  5. Alle Zutaten bereit stellen und ca. 0,5 Liter Wasser in eine breite Pfanne füllen.

So jetzt beginnt der spaßige Teil – das große Rollen!

  1. Dazu nehmt ihr eine Reispapier Platte und lasst sie ca. 10 bis 15 Sekunden im Wasser einweichen (es soll noch nicht ganz weich sein – nur formbar). Es kann ein paar Anläufe brauchen, bis ihr ein Gespür dafür habt wie weich die Konsistenz ca. sein soll. Ihr dürft das Papier nur nicht zu lange einweichen, das es sonst zu klebrig wird.
  2. Das aufgeweichte Reispapier auf die Arbeitsfläche (ich nehme gerne ein feuchtes Tuch als Unterlage) legen und im unteren Drittel die Zutaten auflegen. Die Seiten einklappen und anschließend aufrollen.
  3. Für die Sauce einfach alle Zutaten glatt rühren. Ich streue gerne noch ein paar zerhackte Nüsse und etwas Thai-Basilikum drüber.
  4. Die fertigen Röllchen auf einem Teller legen (die Rollen sollten sich am besten nicht berühren, damit sie nicht aneinander kleben) mit Limettenspalten und Nüssen garnieren, fertig!

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Rollt gemeinsam mit euren Gästen!

Diese Idee finde ich auch ganz schön. Ihr bereitet die ganzen Zutaten vor, stellt diese in Schälchen bereit und lasst eure Gäste selber rollen. Ein großes Vergnügen in einer gemütlichen Runde: der Tisch quillt über von kleinen Schalen mit verschiedenen Zutaten, es wird gereicht und verglichen, probiert, gelacht und geschwärmt.

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Lasst es euch so richtig gut gehen und genießt den Sommer in vollsten Zügen! ❤ 

Bei mir dreht sich gerade alles im Kreis und Dinge wirbeln mein Leben durcheinander. Ich bin ein Sonnenkind und versuche alles von der positiven Seite zu sehen. Schon seit vielen Jahren begleitet mich dieses Zitat:

„Alles, was die Seele durcheinander rüttelt, ist Glück!“ Arthur Schnitzler

Dieses Essen mit lieben Menschen macht mich sehr glücklich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Greift zu! Hähnchenkeulen mit Ribiselchutney und Mais-Fritters

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Ein herrliches Sommeressen für die ganze Familie! ❤

Da hat sogar mein Bruder (der wirklich viiiieles nicht mag) sein Tellerchen leer geputzt.

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Was tut ihr eigentlich mit Zuckermais? Ich mache sehr gerne eine Maissuppe,  oder zaubere diese herrlichen Mais-Fritters. Das sind meine Favoriten wenn es um diese goldgelben Körnchen geht.

Für diese Mais-Fritters könnt ihr frisch gekochten Mais nehmen (den ihr dann von den Kolben löst) oder Dosenmais geht natürlich auch. Die kleinen runden Maisdinger sind auch als vegetarisches Essen super geeignet. Dazu gibt’s dann einfach einen Sauerrahmdip und einen knackigen Salat… fertig ist unser Veggie-Teller. Da freut sich mein Liebster wieder!

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Ribisel her, Ribisel da… momentan können wir gar nicht genug von diesen Beerchen kriegen – oh la la.  Heute kombinieren wir sie einmal herzhaft und zaubern ein köstliches Chutney zu unseren Hähnchenkeulen. Oh, da freuen sich die Beeren einmal Bekanntschaft mit den netten Zwiebelchen zu machen. Ja gut, der treue Partner, Herr Zucker ist auch wieder mit dabei (ohne ihn geht’s einfach nicht).

Das Chutney ist ganz einfach hergestellt und kann ihm Kühlschrank auch ein Weilchen gelagert werden. Es passt hervorragend zu Fleisch oder auch zu Käääse. Mmmmmh… ich glaub ihr müsst jetzt schnell ab in die Küche und Chutney kochen!

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Auch Lust auf saftige Keulchen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Chutney:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 350 g Ribisel
  • 2 EL Olivenöl
  • 60 g brauner Zucker
  • 100 ml Essig (heller Balsamico oder Weißweinessig)
  • 3 Stiele Thymian

Für die Hähnchenkeulen:

  • 8 Hähnchenkeulen
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 TL Paprikapulver
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Rosmarinzweige

Für die Mais-Fritters:

  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 130 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g frisch gegarter Mais (oder 1 Dose Mais)
  • eine Handvoll Petersilie, grob gehackt
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Für das Chutney

  1. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Ribisel von den Rispen streifen.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Zucker zugeben und karamellisieren lassen, mit Essig ablöschen. Ribisel zugeben und aufkochen.
  3. Thymian zugeben und ca. 30 Minuten sämig einkochen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Hähnchenkeulen

  1. Die Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. Nadeln vom Rosmarin abzupfen und hacken.
  2. Öl mit Paprikapulver, Honig, Rosmarin Salz und Pfeffer verrühren. Hähnchenkeulen mit der Marinade rundum bestreichen (oder einmal durch die Marinade ziehen).
  3. Nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. chicken1Bei 200°C ca. 30-35 Minuten garen.

Für die Mais-Fritters

  1. Die Eier mit der Milch verquirlen. Mehl mit Salz mischen und unterrühren.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit dem Mais zum Teig geben.
  3. Die Masse mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chili abschmecken. Petersilie untermengen. chicken2
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen.
  5. Aus der Maismasse esslöffelweise Kleckse in die Pfanne geben und nacheinander ca. 3 Minuten von jeder Seite goldbraun braten.
  6. Auf Küchenpapier abtupfen und im Ofen warm halten (bis alle Mais-Fritters gebacken sind).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zum leckeren Gartenfest! Kräuter-Knoblauch-Fächerbrötchen

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Kommt, setzt euch und greift zu! Wir feiern den Sommer mit vielen Leckereien, ganz entspannt im Freien auf dem Land. ❤

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Vor einigen Tagen hab ich mit meiner lieben Schwiegerfamilie und natürlich mit meiner Familie ein herrliches Gartenfest gefeiert. Wir haben gelacht, getrunken und geschlemmt, bis in unsere Bäuchlein nichts, wirklich nichts mehr reinging (ich hätte ja noch so viel übrig gehabt – tja da konnten wir die nächsten Tage noch reichlich davon naschen und Freunde einladen…)

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Selbstgemachte Brötchen sind doch einfach herrlich! Ihr habt ja mittlerweile schon mibekommen, dass ich, wann auch immer ich ein bisschen Zeit habe mein Brot selbst backe.

Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Gebäck in meiner Küche.  Besonders bei diesen Brötchen, weil sie so angenehm nach Kräutern und Knoblauch duften. Hach, da bekommt man schon während die Brötchen im Ofen verweilen Lust hineinzubeißen (nein brav bleiben, die Brötchen sind ja für unsere Gäste).

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fächer12 Tischlein deck dich!

So wollt ihr wissen was ich für unser Familien-Gartenfest gezaubert habe? Also zuerst muss ich gleich mal sagen, dass ich es wahrscheinlich etwas zu gut gemeint habe (ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was ich alles backen sollte…)

Zu Beginn (als Gaumenschmaus zum Aperitiv) gab es diese Kräuter-Knoblauch-Brötchen, meine Zucchini-Pissaladière und Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli. Ich denke, wir hätten uns schon gut mit diesen Häppchen satt essen können.

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Dann gab’s eine leichte, frische Vorspeise… ein Avocado-Pfirsich-Mozzarella Türmchen mit marinierten Flusskrebsen (dieses Rezept – nur anstatt der Mango mit geschälten, frischen Pfirsichen). Zwischen den Gängen haben wir natürlich immer schon brav ein Päuschen eingelegt, um wieder etwas Platz im Magen zu schaffen.

So weiter ging’s mit gekräutertem Kabeljau und knsuprigen Auberginenschnitzel mit Tomatenragout.

Jeder bekam eine kleine Portion, bevor ich dann endlich meine süßen Leckereien auf den Tisch packen konnte (ich esse ja lieber etwas weniger von den herzhaften Speisen, um noch ordentlich Luft für Süßes zu haben). Dessert geht aber sowieso immer! Ein kleines Stückchen (oder ein paar mehr) passen eigentlich bei jedem noch ins Bäuchlein… dazu eine Tasse Kaffee! Ja so ein Gartenfest könnte es ruhig öfters geben…..

Also süß und sündig wurde es bei uns mit meiner Heidelbeer-Knuspertarte und mit einer Marillen-Tarte Tatin mit Sauerrahm-Rosmarin-Eis (Rezepte gibt’s ganz bald). Und zum Schluss gab’s noch eine Etagere voll mit Apfelschlankel und Madeleines.

fächer16Meine liebe Familie  ❤ (Mama machte gerade das Foto)

fächer9Außen leicht knusprig, innen total weich und aromatisch… einfach sooo gut finde ich! Da hat jeder gerne zugegriffen und sich Scheibe für Scheibe abgezupft.

Man kann die Brötchen einfach pur genießen, zu einem Salat, zu einer Suppe servieren oder man lässt sie auf dem nächsten Gartenfest zu den heimlichen Stars werden!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 15-18 Brötchen)

Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 TL Honig
  • 550 g Mehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker

für die Kräuterbutter:

  • 150 g weiche Butter
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Handvoll gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Thymian….)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter in einem Topf zerlassen, die Buttermilch und den Honig zugeben. Die Buttermilch etwas erwärmen (lauwarm soll es sein). Den halben Würfel Germ in der warmen Buttermilch auflösen.
  2. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben, Salz und Zucker zugeben. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine – ca. 3 Minuten).
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Hand noch einmal kurz weiterkneten (der Teig ist eher etwas weich – aber das passt so). Aus dem Teig eine Kugel formen und in einer ausgebutterten Schüssel ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.
  4. Für die Kräuterbutter die weiche Butter mit dem Knoblauch, den Kräutern und Salz vermischen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 6-7 mm dick)  Mit der Kräuterbutter bestreichen (der Teig muss ganz bedeckt sein). Der Länge nach in 6-8 Streifen schneiden.
  6. Die Streifen übereinander legen (am besten mit einer Palette – die Kräuterbutter-Seite ist immer oben). Das Ganze in 15-18 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in befettete Muffinförmchen geben.fächer3
  7. Die Brötchen noch einmal ca. 20 Minuten lang gehen lassen. Dann bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Und fertig sind diese unwiderstehlich guten Brötchen! Die Kräuter-Knoblauch-Fächer lassen sich ganz leicht auseinanderzupfen und man kann somit jede Schicht einzeln genießen.

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Habt ihr demnächst auch ein Gartenfest mit euren Liebsten geplant? Oder hattet ihr diesen Sommer schon das Vergnügen? Was zaubert ihr, wenn ihr Besuch bekommt?

fächer17Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Sommergefühle ahoi! Heilbutt-Saltimbocca mit Melonen-Gurken-Salat

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – da kann man doch nur einfach glücklich sein! ❤

Heute habe ich ein perfektes, sommerlich, leichtes Essen für euch. Ich liebe ja da die warme Jahreszeit und noch mehr liebe ich es mit meiner Familie im Freien zu essen. Der Tisch wird hübsch gedeckt, eisgekühlte Getränke werden aufgetragen, im Hintergrund spielt leise Musik (meine Mama und ich hören momentan die Lieder von Zaz und George Ezra auf und ab). Sommer-Feeling ahoi!

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So zurück zum hübsch gedeckten Sommertisch. Dazu gehört natürlich ein wundervolles Geschirr, das pure Sommerlaune versprüht. Da hab ich wieder ein ganz besonderes Porzellan-Zuckerl für euch. Kennt ihr die Marke Bloomingville? Nein!? Na dann ist es höchste Zeit Bloomingville zu entdecken und zu bestaunen.

Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht! Oh wer hat das behauptet? Ich habe mich auf den ersten Blick in dieses bezaubernde Geschirr „Isabella“ verliebt. Besonders die fröhlichen Farben haben es mir angetan und meine Blicke können gar nicht mehr davon abweichen. Schaut euch einfach einmal die ganzen Bloomingville-Kreationen an und ihr findet bestimmt euren ganz eigenen Liebling.

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So ich stelle euch jetzt meine neuen Schmuckstücke vor. Fangen wir mit den eckigen Porzellan-Teller von der Bloomingville-Serie „Isabella“ an. Diese Porzellan-Tabletts sind perfekt zum Servieren und Präsentieren von besonders schönen Leckereien. Ich finde ja längliche Teller sind eine wirklich tolle Abwechslung zu der runden Variante, die wir ja alle auch so lieben.

Diese hübschen länglichen Teller gibt’s dann auch noch in Kleinformat. Mit wunderschönem Design überzeugen die Porzellanteller in drei verschiedenen Farben und natürlicher Ausstrahlung. So und zu guter Letzt hab ich mich noch für die edlen Porzellanbecher entschieden. Diese repräsentieren den eindrucksvollen Life Style der Bloomingville Serie Isabella. Die handbemalten Becher sind so schön, dass sie garantiert niemals im Schrank stehen werden.  Oder was meint ihr meine Lieben? Ich serviere in den Bechern gerne Beilagen (wie Couscous, Reis, Salate…) oder auch für Eis und Früchte sind sie wunderbar geeignet.

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So aber jetzt kommen wir zu der Leckerei, die sich auf meinem neuen Geschirr befindet. Wie schon gesagt ist dieses herrlich, leichte Fischgericht perfekt für den heißen Sommer. Wassermelone und Gurke – eine Traumkombination für diesen erfrischenden Sommersalat. Dazu gesellen sich noch ein paar angeschmorte Zwiebelchen und viele frische Kräuter. Ach meine Liebsten und ich könnten diesen coolen Salat momentan täglich essen.

„Spring in den Mund“ heißt Saltimbocca ja übersetzt. Also Augen zu und genießen! Diese lecker, aromatischen Heilbuttstücke springen nur zuuu gerne in unsere Mäulchen. Ihr könnt natürlich auch einen anderen Fisch (ohne Haut – z.B. Kabeljau, Seeteufel…) verwenden. Meine Familie liebt die Würze von Parmaschinken, der schön knusprig angebraten wird… hach das ist sooo lecker! Und dann noch in Kombination mit etwas Salbei und dem zarten Fischfilet – ein leichtes Sommerträumchen!

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Lasst diese Fischstückchen auch in eure Münder springen!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • ca. 800 g Heilbuttfilet (ohne Haut und Gräten)
  • 8-10 Scheiben Parmaschinken
  • 8-10 Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette
  • Olivenöl und Butter zum Braten

Für den Salat:

  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Wassermelone
  • 3 kleine rote Zwiebeln
  • 1 Bund Basilikum
  • 5-6 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für den Salat die Gurke schälen, längs halbieren und entkernen (mit einem Teelöffel). Die Gurke würfeln. Die Wassermelone entkernen und ebenfalls würfeln. Beides in eine große Schüssel geben
  2. Die Zwiebeln schälen und grobe Streifen schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin andünsten (ca. 3-4 Minuten). Mit dem Essig ablöschen und den Honig unterrühren. Etwas abkühlen lassen und das restliche Olivenöl untermengen. Das Dressing unter die Gurken/Melonenwürfel mischen. Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Basilikum in Streifen schneiden und zum Salat geben. Den Salat ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Das Heilbuttfilet in Stücke schneiden (à ca. 100 g). Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen. Jedes Filet mit 1-2 Salbeiblätter belegen und mit jeweils einer Scheibe Parmaschinken umwickeln.sal1
  5. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen  und die Heilbuttfilets auf jeder Seite ca. 4 Minuten anbraten. Die Butter (ca. 2 EL) zugeben, aufschäumen lassen und den Fisch damit mehrmals übergießen.
  6. Die Heilbuttfilets auf dem Salat servieren.

Dazu serviere ich am liebsten noch Kräuter-Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Petersilie, Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt einen wundervollen Sommertag!

Lena ❤

Sommergruß aus der Provence! Zitronen-Lavendel-Hühnchen mit knusprigen Kartoffelscheiben

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Poulet au citron et lavande! ❤

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Sommerlicher Gruß aus der Provence!  Die Küche Südfrankreichs lässt uns einfach nicht los und beglückt meine Liebsten und mich mit herrlichen Gaumenfreuden.

Da ich momentan leider keine Gelegenheit habe die fantastischen Lavendelfelder in der Provence zu bestaunen, schnappe ich mir unseren Lavendel im Garten und koche etwas damit. Behutsam eingesetzt aromatisiert Lavendel süße wie auch herzhafte Gerichte (aber wirklich nur in kleinen Mengen!).

Ich liebe den Geruch von Lavendel ja abgöttisch und stelle am liebsten in jedem Zimmer im Haus ein großes Lavendelsträußchen auf. Lila Blütenliebe!

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Dieses Gericht ist perfekt für den Sommer, da man keine Minute am Herd stehen muss. Man schiebt einfach alles in den Ofen und wartet gemütlich, bis unser Sommeressen fertig ist. Das Fleisch wird für eine Weile in eine Marinade (aus Olivenöl, Honig, Zitrone, Kräuter, Gewürze….) eingelegt und kommt dann samt der Marinade in eine Auflaufform, die schnell in den Ofen wandert (wir haben ja Hunger). Achja, ein paar Fenchelstreifen leisten dem Hühnchen auch noch Gesellschaft.

So dann schnell noch ein paar Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit Olivenöl und frischen Kräutern mischen und hopp in den heißen Ofen damit…. Nach Lust und Laune zaubere ich noch eine große Schüssel Salat dazu, auf die wir uns alle gerne stürzen (naja mein Bruder ist von Salat immer noch nicht sooo begeistert, aber ein, zwei Happen davon muss auch er essen).

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Na habt ihr auch Sehnsucht nach Südfrankreich?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 4-6 Hühnerkeulen (Bio-Qualität)
  • 4-6 EL Olivenöl
  • 4 EL Lavendelhonig (oder ersatzweise Blütenhonig)
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 3 Lavendelzweige, Blüten abgestreift
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Schale
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette

Für die Kartoffelscheiben:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzeige
  • 2 Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die Marinade Olivenöl mit Honig, den Kräutern, Zitronenschale, Zitronensaft, Knoblauch, Piment d’Espelette und Lavendelblüten in einer großen Schüssel gut vermischen.
  2. Das Fleisch in die Marinade legen (dabei darauf achten, dass alle Teile gut überzogen sind. Zugedeckt 1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Die Hähnchenteile samt Marinade in eine Auflaufform legen und gut salzen.
  4. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen.  Nach ca. 20 Minuten die Fenchelstreifen dazugeben.

Für die Kartoffelscheiben

  1. Die Kartoffeln gut waschen (aber nicht schälen). In Scheiben (ca. 4 mm dick) schneiden. Mit Olivenöl, den Kräutern und den Gewürzen vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.huhn2
  2. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis sie gar und knusprig sind.
  3. Zum Servieren das Hühnchen mit dem Fenchel und der Bratflüssigkeit begießen.  Nach Belieben mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Zusammen mit den Kartoffelscheiben und einen frischen Salat ein feines Sommeressen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Knusprig lecker! Auberginenschnitzel mit Parmesankruste und Tomatenragout

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aubergine7Wir verwandeln eine Aubergine in gesunde und würzige Schnitzel. Wie das funktioniert? Es ist wirklich einfach und erfordet wenig Arbeit in der Küche (was bei der Hitze im Moment von großem Vorteil ist).

aubergine12Die Auberginenscheiben werden ganz simpel durch ein Ei gezogen und dann in einem Semmelbrösel-Käse-Gemisch gewälzt. Die Scheiben landen dann auf einem geöltem Blech und werden im Ofen knusprig gebacken. Der Ofen macht die Arbeit und wir entspannen uns in der Zwischenzeit und genehmigen uns ein kühles Getränk…. So macht das Zaubern in der Küche auch im Hochsommer großes Vergnügen!

Meine Lieben mögen dieses Gericht sehr gerne (mein Liebster ganz besonders)! Na klar, dass dieses Auberginengericht bei uns öfters mal auf dem Tisch landet. Auch für Kinder ist dieses Essen perfekt… Gemüse gut verpackt in leckerer Hülle! Da hätte wohl sogar mein Bruder als Kind gerne zugegriffen (mein Bruder ist abslolut kein Gemüseliebhaber – auch heute noch).

aubergine8Zu den gebackenen Aubergingen gibt’s dann noch ein Tomatenragout. Auch ganz unkompliziert im Ofen gezaubert. Alle Zutaten mischen, ab in eine Auflaufform und der Ofen vollbring wieder mal Wunder und macht die Tomaten herrlich aromatisch. Die perfekte Begleitung zu den Auberginen! Probiert es aus und macht eure Liebsten damit glücklich…. ❤

aubergine5Auf der Suche nach einem einfachen, aromatischem Sommergericht !

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für das Tomatenragout:

  • 400 g Kirschtomaten, halbiert
  • 2 kleine rote Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 4-5 Thymianzweige, die Blättchen abgestreift
  • 3 Oreganozweige, die Blättchen abgestreift
  • 3 EL Balsmicoessig
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die Auberginenschnitzel:

  • 1 große Aubergine (oder zwei kleinere)
  • 1 großes Ei
  • 100-120 g Semmelbrösel
  • 100-120 g Parmesan, frisch gerieben
  • 50 g Bergkäse, frisch gerieben
  • 2 Thymianzweige, die Blättchen abgestreift
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für das Tomatenragout alle Zutaten in einer Auflaufform miteinander vermischen .aubergine13
  2. Bei 180°C ca. 35 Minuten lang backen (nach 20 Minuten einmal durchrühren). Abschmecken.
  3. Die Aubergine längs in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen und ca. 15 Minuten zum Saftziehen liegen lassen. Dann gut abtupfen.
  4. Das Ei in einer flachen Schale verquirlen. Semmelbrösel, Parmesan, Thymian, Chiliflocken,  Salz und Pfeffer  auf einem Teller mischen.
  5. Jede Auberginenscheibe zuerst durch das Ei ziehen, dann von beiden Seiten in der Panade wälzen.
  6. Ein Blech mit Olivenöl leicht ausstreichen. Die Auberginenscheiben nebeneinander darauf legen. Restliche Semmelbrösel daraufstreuen, festdrücken und alles mit Olivenöl beträufeln.aubergine2
  7. Die Auberginen bei 180°C ca. 40-45 Minuten knusprig und goldbraun backen.
  8. Die gebackenen Auberginen mit den Tomatenragout servieren. aubergine10

aubergine11Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Feines Sommeressen! Gefülltes Schweinsfilet mit Marillen und Cider-Sauce

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Heute hab ich ein ganz feines Sommeressen für euch! Perfekt fürs Wochenende oder wenn ihr eure Liebsten einfach mal wieder mit einem leckeren Fleischgericht verwöhnen möchtet. ❤

Gut gefüllt mit fruchtiger Beilage und unglaublich leckerer Soße! So kommt dieses zarte und mit lauter köstlichen Zutaten gefüllte Filet auf unsere Teller. Hört sich doch gut an. Oder was meint ihr?

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Die Füllung besteht aus Weißbrot, Marillen, Äpfel, Nüssen, Zwiebel und viel Knoblauch. Fein gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Ja so schaut bei mir eine sommerliche Fleischfüllung aus. Diese geben wir dann auf unser Filet (der Länge nach halbiert und flach geklopft), rollen es auf und binden es schön brav wieder zusammen (es soll nicht viel von unserer leckeren Füllung verloren gehen). Dann ab in den Ofen damit. Halt! Wir haben noch was vergessen! Es kommt eine herrliche Marinade aus Cider, Ahornsirup und Olivenöl über unser Fleisch. Huch noch einmal gut gegangen. So jetzt geht’s in den Ofen und wird goldbraun geschmort. Nach einer Weile gesellen sich auch noch Marillenhälften und Apfelspalten dazu und schmoren gemütlich mit. Mmmmhhh, das wird ein Festessen! ❤

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Man bräuchte dazu eigentlich nicht unbedingt noch eine Beilage,aber wir essen dazu noch soooo gerne junge gebratene Kartoffeln. Damit kann man dann die Sauce so herrlich aufnehmen…..

22Habt ihr schon vom Goldkehlchen Cider gehört? Nein! Na dann wird es höchste Zeit. Ich habe zwei Flaschen zur Verkostung zugezwitschert bekommen und gleich diese leckere Cider-Sauce damit gezaubert. Was für ein Genuss! Ich glaube ich bin die geborene Cider-Köchin (Trinkerin).

Für unseren feinen Gaumen werden die saftigsten Äpfel Österreichs von Hand gepflückt, vor Ort gepresst und in ihre schönste Form gebracht: in den besten Premium-Cider, den Österreich zu bieten hat. Goldkehlchen bietet zwei Sorten an: Klassisch Apfel oder Himbeere. Mmmmmh mit dem Himbeer-Cider hab eine schaumig, köstliche Sabayon aufgeschlagen (das Rezept gibt’s natürlich auch bald für euch).

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Holt euch diesen Sommer-Fleischgenuss auch auf eure Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Bio-Schweinsfilet (ca. 500 g)
  • 60 ml Ahornsirup (oder Honig)
  • 2 EL Olivenöl
  • 100-150 ml Cider (z.B. von Goldkehlchen)
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 3-4 Marillen, halbiert
  • 1 Apfel, in dünne Spalten geschnitten

Für die Sauce:

  • 350-400  ml Cider (z.B. von Goldkehlchen)
  • 150 ml Obers
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • frischer Schnittlauch
  • 1/2 TL Maizena, zum Binden
  • 1 TL Butter
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4-5 Marillen, gewürfelt
  • 1 kleiner Apfel, geraspelt
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • 150 g Weißbrot, klein gewürfelt
  • 2 TL Dijon-Senf
  • 1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 5 Salbeiblätter, fein gehackt
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die gebratenen Kartoffeln:

  • ca. 1 kg junge Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2-3 TL grobes Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die Füllung alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermischen und abschmecken.
  2. Das Schweinsfilet der Länge nach einschneiden und etwas flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Füllung darauf verteilen. Das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn gut zusammenbinden (ohne die Füllung herauszudrücken).
  3. Das gefüllte Filet auf einen Rost legen und diesen auf einen Bräter stellen.
  4. Den Ahornsirup mit Olivenöl und ca. 150 ml Cider in einer Schüssel verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch rundum damit bestreichen/begießen.5
  5. Im Ofen bei 180°C ca. 45-50 Minuten schmoren, bis das Fleisch an der Oberfläche leicht karamellisiert ist.
  6. Die halbierten Marillen und die Apfelspalten nach ca. 15 Minuten Garzeit hinzugeben und alles immer wieder mit der Cider-Marinade bestreichen.
  7. Für die Sauce die fein gehackte Schalotte in etwas Butter glasig anschwitzen. Cider zugießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis es ca. um ein Drittel eingekocht ist. Obers zugießen und weitere 4-5 Minute simmern lassen. Zum Schluss den aufgefangenen Bratensaft aus dem Bräter zu der Sauce gießen. Abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas angerührtem Maizena binden. Thymian und Schnittlauchröllchen unterrühren.
  8. Das gefüllte Schweinsfilet in dicke Scheiben schneiden (den Küchengarn vorher entfernen). Mit der Cider-Sauce, den Marillen und den Apfelspalten servieren.

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Nach Belieben noch gebratene junge Kartoffeln dazu reichen.

  1. Die Kartoffeln sorgfältig waschen und wenn nötig abbürsten, aber nicht schälen.
  2. Die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer Kasserolle mit dickem Boden erhitzen, bis die Butter leicht aufschäumt. Dann die Kartoffeln hineingeben und gut umrühren, sodass sie rundum mit Butter benetzt sind. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten.
  3. Die Temperatur reduzieren, die Kartoffeln gut salzen, Rosmarin zugeben und unter gelegentlichem Rühren weitere 15 Minuten zugedeckt braten, bis sie außen schön goldbraun sind und innen weich. Kurz vor dem Servieren noch etwas grobes Meersalz (Fleur de Sel) darüber streuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Petits Farcis! Gefülltes Gemüse auf Nizza-Art

Geliebte, gesunde Sommerküche!

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Die Gemüseküche des Südens und ganz speziell der Provence ist ja berühmt für sonnenreife Gemüse wie Auberginen, Zucchini und Tomaten. Meist wird dieses Gemüse in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt.

Heute zählen bei uns die inneren Werte, denn das Gemüse wird gefüllt. Köstlich gefüllt!

Les petits légumes farcis ❤ – wie die Franzosen dazu sagen.

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Ich denke für petits farcis gibt es bestimmt dutzend verschiedene Rezepte. In Südfrankreich hat da sicher jeder sein eigenes kleines Geheimnis. In der Provence ist dieses gefüllte Gemüse ja auch ein beliebtes Resteessen. Gut verständlich, denn frisches Gemüse hat man ja meist immer daheim (bei uns im Garten sprießen schon die Zucchini vor sich hin – juhu). Die restlichen Zutaten, die wir für die Füllung brauchen sind auch nicht außergewöhnlich und somit sind die petits farcis als Resteessen super geeignet.

Im Original aus Nizza sind oft Räucherspeck und Wurst enthalten. In meiner vegetarischen Variante geben Käse, Kräuter und getrocknete Tomaten reichlich Würze an das Gemüse.  Dazu essen wir am liebsten Couscous! Einfach und so gut.

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Für die Zubereitung braucht ihr etwas Zeit. Ich habe ja gerade Ferien und kann mich in Ruhe in der Küche austoben, aber falls ihr gaaanz schnell ein Gericht zaubern wollt, dann sind die petits farcis nichts für euch. Etwas Geduld, Hingabe und Liebe sind erforderlich um solch ein leckeres gefülltes Gemüse auf den Tisch zu zaubern. Ein perfektes Wochenendessen, wo die ganze Familie auch fleißig mithelfen kann. Es braucht etwas Zeit bis all die Gemüsestücke ausgehöhlt und das Fruchtfleisch fein gehackt ist. Das ausgehöhlte Gemüse kommt dann in große Auflaufformen und wartet darauf, bis es köstlich und aromatisch gefüllt wird.

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Im September mache ich ja mit meiner Mama einen kleinen Abstecher nach Nizza. Oooh wir freuen uns schon, die Gemüseküche dort zu entdecken. Da werden Petits farcis ganz bestimmt auf unseren Teller landen. Ich bin gespannt, ob diese auch so gut schmecken, wie meine Variante. Ach ganz bestimmt, die Franzosen habens ja erfunden und bei den frischen Produkten … oh la la! Das wird ein Genuss werden!

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Natürlich sollte man diese Köstlichkeiten mit seinen Liebsten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt, könnt ihr mit diesem Rezept euch ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

Cuisine du soleil! ❤

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Na auch Lust auf sommerliche Gemüseküche? Die petits farcis rufen schon….

Hier das Rezept:

Zutaten (für 5-6 Portionen)

  • 3 große Ochsenherztomaten (oder 6 normale Tomaten)
  • 2 Zucchini (grün und gelb)
  • 1 Aubergine
  • 4 Zwiebeln (gelb und rot gemischt)
  • 250 g Champignons
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 4-5 Sardellen
  • 5-6 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Oreganozweige
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 70 g Käse (z.B Parmesan oder Bergkäse)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 6-7 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir das Gemüse vor. Dafür einen Topf mit Wasser aufkochen und die geschälten Zwiebeln ca. 5 Minuten darin vorkochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  2. Von den Tomaten den Deckel abscheiden, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und beiseitstellen (brauchen wir später für die Sauce).
  3. Zucchini und Aubergine in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und bis auf einen Boden aushöhlen (mit einem kleinem Küchenmesser). Das ausgehöhlte Fruchtfleisch klein hacken (brauchen wir für die Füllung).
  4. Etwa ein Drittel der Champignons (ca. 8 Stück) ebenfalls bis auf einen Boden aushöhlen. Die restlichen Champignons klein hacken.
  5. Von den vorgekochten Zwiebeln oben einen Deckel abschneiden, die Zwiebeln aushöhlen und das Zwiebelinnere in feine Würfel schneiden.
  6. Den Knoblauch fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Sardellen ebenfalls fein hacken. Kräuter hacken und Käse fein reiben.
  7. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die gewürfelten Zwiebeln, das gehackte Fruchtfleisch von Aubergine, Zucchini und Champignons darin ca. 5 Minuten kräftig anbraten. Knoblauch, getrocknete Tomaten, Sardellen und die gehackten Kräuter zugeben. Weiter 2-3 Minuten braten. Semmelbrösel und Käse unterrühren. Die Füllmasse gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Die ausgehöhlten Gemüse in eine große (ich habe gleich zwei Formen genommen) setzen und mit der Gemüsemasse füllen.
  9. Das beiseitegestellte Tomatenfruchtfleisch mit dem Weißwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark verrühren und mit Salz, Pfeffer würzen.  Die Sauce in die Form geben. Das Gemüse mit etwas Olivenöl beträufeln.
  10. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

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Dazu serviere ich am liebsten Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤