Kommt zu Tisch! Zander mit Ziegenkäse-Bärlauch-Pasta und grünem Spargel

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Amore auf den ersten Biss! ❤

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Heute gibt es Fisch, Pasta und Spargel vom Feinsten! Pasta und Spargel – ein wirkliches Traumpaar auf dem Teller. Dazu schmuggeln wir noch eine feine Ziegenkäsesauce und ein herrlich gebratenes Zanderfilet.

Al dente die Nudeln, knackig der Spargel -so soll es sein!

Na kommt ihr auch zu Tisch?

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta genießen wir mit bester Laune dieses Wochenende! Ich bin ja immer hochmotiviert, knete fleißig Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen.

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur am Wochenende hausgemachte Pasta.  Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich kann im Frühling ja gar nicht genug von Spargel bekommen. Am allerliebsten mag ich ihn in Olivenöl und Butter gebraten. Knackig und fein gewürzt muss er sein! Spargelstangen sind wunderbar vielfältig einsetzbar und zaubern uns jetzt im Frühling immer wieder ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Sauce:

  • 2 Stangen Frühlingszwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • eine Handvoll Bärlauch, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Olivenöl, zum Anbraten

Für den gebratenen Spargel:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 EL Butter + 2 EL  Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (oder feine Chiliflocken)
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für den gebratenen Zander:

  • 4 Zanderfilets, entgrätet
  • 2 Knoblauchzehen
  • frischer Thymian
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Olivenöl + 1 EL Butter

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.

Für die Sauce

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  3. Obers und Ziegenfrischkäse zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.
  5. Zuletzt den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50-70 ml) zu der Ziegenkäsesauce geben.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Sauce in der Pfanne gut vermischen.

Für den Spargel

  1. Die Enden vom Spargel abschneiden.
  2. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel hineingeben und bei mittlerer Hitze ca. 6-7 Minuten anbraten (immer wieder schwenken).
  3. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette würzen.
  4. Mit den gehackten Pekannüssen bestreuen.

Für den Zander

  1. Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Thymian und Knoblauch zugeben .
  2. Zanderfilets auf der Hautseite würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen.
  3. 4-5 Minuten auf der Hautseite anbraten, wenden und eine Minute in der Pfanne ziehen lassen (mit dem Bratfett begießen).
  4. Zanderfilets noch einmal mit etwas Fleur de Sel würzen und mit der Pasta und dem Spargel anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Vegetarisch köstlich! Kürbis-Spinat-Rotolo mit Tomatensauce

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Wohlig, wärmende Winter-Pasta im neuen Gewand! ❤

Diese gut gefüllten Nudelschnecken machen einfach nur zufrieden und glücklich!

Heute habe ich ein superleckeres, vegetarisches Pastarezept für euch. Und zwar eine Pastarolle gefüllt mit Kürbis, Spinat und Ricotta. Den Nudelteig zaubern wir natürlich selbst. Wie ihr wisst, geht das ja ganz einfach! Gefüllt wird unsere Pastarolle mit geschmortem Kürbis, Spinat und herrlichem Ricotta! Mmmmmhhh lecker… Die Rolle wird dann n Scheiben geschnitten und in Tomatensauce im Ofen gebacken.  Ich sag nur: Schmackofatz köstlich! ❤

rotolo4Die Idee für den Rotolo habe ich mir schon vor einiger Zeit bei dem großartigen Jamie Oliver geholt, aber nach meiner Art und Weise abgewandelt.  Seitdem ist diese Pastarolle schon an die 100 Mal in den Ofen gewandert und hat uns beglückt! Die Schnecken kann man natürlich in verschiedenen Varianten zubereiten (z.B. auch mit  gebratenen Pilzen, anstatt dem Ricotta – Schafskäse oder Mozzarella). Zaubert euren eigenen Rotolo für eure Liebsten!

rotolo15Lasst es rollen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 5 Portionen)

Nudelteig:

  • 400 g Pastamehl (am besten Hartweizengrieß oder griffiges Mehl)
  • 1 TL Salz
  • 4 größere Eier
  • 2 EL Olivenöl

Füllung:

  • 1 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • 1 rote Zwiebel, gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 500 g Blattspinat, TK
  • grobes Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken, Fenchelsamen
  • 2 Thymianzweige
  • 300 g Ricotta
  • etwas Parmesan
  • Olivenöl

Tomatensauce:

  • 3 frische Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten (Würfel)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz,  Zucker

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter, elastischer Teig ensteht.
  2. Den Teig in Frischaltefolie wickeln und zu einer Scheibe flach drücken.
  3. Für mindestens 30 Minuten raten lassen.

Für die Füllung und Sauce

  1. Kürbis in Spalten schneiden auf einem Blech verteilen. Etwas grobes Salz, Chiliflocken und Fenchelsamen im Mörser leicht zerdrücken und über dem Kürbis verteilen. Einige Spritzer Olivenöl darübergeben und bei 200°C ca. 40 Minuten lang schmoren.
  2. Den Kürbis leicht abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Den Knoblauch und den Zwiebel in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Den Spinat zugeben und ca. 10 Minuten leicht dünsten, bis der Spinat zerfallen ist.
  4. Für die Tomatensauce den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die frischen Tomatenwürfel zugeben und ca. 5 Minuten lang leicht köcheln. Tomatenmark, etwas Zucker und Salz zugeben. Die geschälten Tomaten (Dose) und etwas Wasser unterrühren und 10 Minuten köcheln lassen.

Wie geht’s weiter?

  1. Den Nudelteig auf einem bemehlten Geschirrtuch dünn zu einem großen Rechteck ausrollen (erfordert etwas Geduld, die dicken Ränder wegschneiden).
  2. Den Teig mit etwas Wasser bestreichen. Den Spinat darauf verteilen, dann den zerdrückten Kürbis, und zum Schluss den Ricotta darüberbröckeln.rotolo11rotolo12
  3. Noch einmal mit etwas Meersalz und Chiliflocken würzen. Den Teig der Längseite her aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden.rotolo13
  4. Die Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen und die Nudelschnecken hineinsetzen (eng nebeneinander).  Etwas Parmesan darüberreiben und mit etwas Olivenöl beträufeln.rotolo15
  5. Die Nudelschnecken bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.

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Die Rotolos noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren. Dazu passt noch ein frischer grüner Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Wir schlemmen uns ins neue Jahr! Mousse au chocolat mit Spekulatiushäubchen

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Mousse au chocolat à la chantilly aux speculoos! ❤

Dieser Nachtisch bringt die ganze Familie zum Schwelgen und die Gesichter strahlen vor Freude! So soll es an den Festtagen doch sein!

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In den letzten Tagen wurde geschlemmt was das Zeug hält. Na gut, so schlimm war es nicht, aber es gab so viele köstliche Leckereien! Da konnte man einfach nicht widerstehen….

Aber es heißt ja: „Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“ Und da ich mich ja normalerweise wirklich gesund erhnähre, darf ich auch ordentlich zugreifen und mitnaschen!

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Die Weihnachtszeit lässt mich Jahr für Jahr etwas zur Ruhe kommen. Stress und Streit hat bei uns nichts verloren. Familie ist das allergrößte Geschenk und ich bin jedes Jahr dankbar, dass ich Teil einer so glücklichen Familie sein darf. Das ist nicht selbstverständlich, daher weiß ich dieses Geschenk so sehr zu schätzen.

Mit meinen Leckereien versuche ich immer wieder meine Liebe zu teilen und meine Familie ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich glaube in diesem Jahr, ist mir dies ganz oft gelungen und ich werde mir weiterhin ganz viel Mühe dabei geben, meine Liebsten ein bisschen zu verwöhnen.

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Dieses Dessert im Glas ist perfekt, wenn ihr viele Gäste damit beglücken möchtet. Ihr könnt es super vorbereiten und dann müsst ihr die Gläschen nur noch schnell aus dem Kühlschrank holen. Na besser, geht’s doch gar nicht!

Eine zartschmelzende Schokomousse, darauf ein feines Feigenragout und gekrönt wird diese süße Geschichte noch von einer himmlischen Spekulatiuscreme. Hach ich könnte mich gleich wieder durch solch ein Gläschen löffeln….

Wenn ihr keine Feigen mögt oder keine bekommt, könnt ihr diese auch weglassen oder stattdessen auch ein feines Ragout aus Cranberries oder Pflaumen zaubern. Ein klein wenig Frucht tut hier sicher ganz gut!

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Wir schweben selig in zarter Schokolade! Wollt ihr auch?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser – je nach Größe)

Mousse au chocolat:

  • 5 Eier
  • 200 g dunkle Schokolade (z.B. von Valrhona)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Kaffee, nach Belieben

für die Spekulatiuscreme:

  • 200 ml Obers
  • 100 g Mascarpone
  • 2 EL Spekulatiuscreme (hier gibt’s das Rezept)

Für das Feigenragout:

  • 4-5 Feigen
  • 4 EL Zucker
  • Saft einer Orange
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange

Zubereitung:

Mousse

  1. Die Eier trennen.
  2. Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen. Abkühlen lassen.
  3. Eidotter nach und nach unter die geschmolzene Schokolade mixen.
  4. Eiklar mit Zucker steif schlagen und unter die Schokomasse heben.
  5. Die Schokomousse in Gläser verteilen und kühl stellen (mindestens 4 Stunden).

Feigenragout

  1. Feigen säubern und in kleine Stücke schneiden.
  2. Zucker in einer Pfanne karamellisieren.
  3. Mit Rotwein ablöschen und etwas einköcheln lassen.
  4. Mit Orangensaft und Cassis aufgießen. Zimt und Sternanis zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Die Feigen hineinlegen und weitere 2-3 Minuten leicht schmoren lassen. Abkühlen lassen.

Spekulatiuscreme

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Mascarpone und Spekultiuscreme unterrühren.

Fertigstellen

  1. Das Feigenragout auf das schon fest gewordene Schokomousse verteilen.
  2. Spekultiuscreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in die Gläser spritzen.

Nach Belieben noch mit etwas Spekulatiusgewürz bestreuen!

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Wie in den letzten Jahren, werde ich die Tage vor und nach Silvester nicht zu Hause verbringen.  Morgen geht’s los und mein Liebster,  zwei Freunde und ich machen uns auf die Reise nach Verona. Dort werden wir ein paar Tage verbringen und die Gegend um den Gardasee erkunden. Vielleicht machen wir auch noch einen kleinen Abstecher nach Venedig… Im neuen Jahr werde ich euch dann vielleicht wieder mit einem kleinen Reisebericht begrüßen!

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Ich verabschiede mich heute und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge es uns wieder ganz viele schöne und leckere Momente bringen!

Bleibt gesund und schwingt weiterhin so fleißig den Kochlöffel!

Bon appétit, meine Lieben!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

Einer für alle! Rinderschmortopf mit Rote Rüben und Kartoffel-Pastinaken-Stampf

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Es ist Zeit für Eintopf! ❤

Draußen herrscht Kälte, also machen wir es uns im warmen Haus herrlich gemütlich! Und was brauchen wir dafür? Jaaa köstliches Wohlfühlessen!

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Dieser Schmortopf garantiert entspannte Stunden und ist wahres Seelenfutter. Der Hochgenuss in Dunkelrot wird einen Tag vorher zubereitet und zieht über Nacht gut durch. So wird es herrlich aromatisch und wir vebringen einen ruhigen Vormittag, da der Eintopf ja schon gezaubert ist.

Da kann man sich in aller Ruhe der Weihnachtsbäckerei widmen, ohne noch schnell zwischendurch für die Lieben ein Gericht auf den Tisch zaubern zu müssen. Bei mir verwandelt sich die Küche ja immer ruck zuck in eine Winter-Wunder-Backstube. Überall Mehl, Gewürze, Backbleche, Töpfe…. da bleibt oft kein Plätzchen mehr frei. Na kennt ihr dieses Problemchen? Da kommt mir dieser Eintöpf wie gerufen. Rauf auf die Herdplatte mit dem Topf und schön aufkochen lassen. Und falls noch ein Platz am Herd frei ist, kochen wir Kartoffeln und Pastinaken und machen einen herrlichen Stampf daraus.

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Hab ich euch mein neues Schmor-Schätzchen von Staub schon vorgestellt? Nein!? Na dann ist’s höchste Zeit. Meine Gemüse-Cocotte in dieser wundervollen Farbe – ein Schmortopf zum Verlieben!

Wäre dieser Schatz nicht schon in meinem Besitz, würde wohl in 18 Tagen ein großes Päckchen unter dem Christbaum auf mich warten. Na erwartet ihr zu Weihnachten so ein Küchenschmuckstück?

Die ansprechende Farbgestaltung der Cocotte bildet zusammen mit dem Gemüserelief auf der Oberseite einen hübschen Blickfang beim Servieren am Esstisch! Denn wir wissen: das Auge isst ja bekanntlich mit! Meine lieben Gäste (und auch Eure) werden bestimmt staunen, wenn ihr mit dieser Cocotte aufmarschiert und der Tisch damit beglückt wird. Da schmeckt das Essen gleich noch einmal so gut!

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Ich liebe Schmorgerichte und ich liebe rote Rüben! Dieser Eintopf vereint meine zwei Lieblinge und beschert uns viele glückliche Gesichter. Mmmmh…beim Schmoren saugen sich die Fleischstücke mit Wein und den Gewürzen voll..  Aufgewärmt schmeckt es einfach besser! Da lohnt es sich am Vorabend fleißig in der Küche zu werkeln.

Ich hatte diesmal wieder das große Vergnügen das beste Fleisch von Prime Beef für meinen Schmortopf zu opfern. Meine Lieben, ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt fantastisch! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen!

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Na Lust aufs Schmoren bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1, 2 kg Rindfleisch aus der Schulter
  • 100 g Speck
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Karotten
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1/3 Lauchstange
  • 1 Bio-Orange
  • 3 Lorbeerblätter
  • 6 Stiele Thymian
  • 12 Wacholderbeeren
  • 1 Flasche Rote-Rüben-Saft, (350 ml)
  • ca. 500 ml trockener Rotwein
  • ca. 200 ml Brühe
  • 4 El Öl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden

Für die roten Rüben:

  • 4- 5 Knollen Rote Rüben, (ca. 750 g)
  • 25 g frischer Ingwer
  • 80 g brauner Rohrzucker
  • 2 Orangen
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Tl Fenchelsaat
  • ein paar Chiliflocken
  • 3-4 EL Rotweinessig

Für den Stampf:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 4 Pastinaken
  • etwa 100-150 ml Milch
  • 2-3 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss

Zubereitung:

Für den Schmortopf

  1. Fleisch von Fett und Sehnen befreien und in 5-6  cm große Stücke schneiden. Speck klein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch hacken.
  2. Karotten schälen und in grobe Scheiben schneiden. Sellerie putzen und in kleine Würfel schneiden.  Lauch putzen und in Ringe schneiden.
  3. Von der Orange die Hälfte der Schale dünn abschälen. Orangenschale, Lorbeer, Thymian und  Wacholderbeeren in ein Gewürzsäckchen oder in ein Teeei geben.
  4. Öl in einem Bräter erhitzen. Fleisch salzen und pfeffern. Darin in 2-3 Portionen bei mittlerer bis starker Hitze je 10 Minuten braun anbraten und herausnehmen (dabei aufpassen, dass euch der Brantensatz nicht verbrennt!)schmor2
  5. Speck und Zwiebeln 5 Minuten im Bratfett bei mittlerer Hitze braten. Knoblauch und Gemüsewürfel kurz mitbraten. Fleisch untermischen, nochmmal salzen und pfeffern.
  6. Mit Rote-Rüben-Saft und und mit der Hälfte vom Wein ablöschen. Wacholderbeeren und Kräuterbündel dazugeben und zugedeckt aufkochen. Im Backofen bei 180°C auf dem Rost auf der untersten Schiene eine gute Stunde schmoren. Einmal gut durchrühren, den restlichen Wein dazugeben. Bei 160°C eine weitere Stunde schmoren. Noch einmal durchrühren und eine Stunde im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.
  7. Mit halb geöffnetem Deckel abkühlen lassen. Zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Für die roten Rüben:

  1. Die Rote-Rüben-Knollen in Alufolie wickeln und im Ofen bei 190°C ca. eine Stunde weich garen.
  2. Abschrecken, schälen und in 2 cm breite Spalten schneiden. Ingwer schälen, fein würfeln. Aus beiden Orangen ca. 150 ml Orangensaft auspressen.
  3. Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen und bei milder Hitze kochen, bis sich der Karamell gelöst hat. Ingwer, Chili, Fenchel, 1 Tl Salz, Rotwein und Essig zugeben und bei starker Hitze etwas einkochen. Rote Bete untermischen, offen abkühlen lassen. Zugedeckt über ziehen lassen.schmor1

Fertigstellen

  1. Rote Rübe aus der Marinade nehmen. Fleisch aus der Sauce nehmen. Rote-Rüben-Marinade in den Bräter geben, offen aufkochen und 5 Minuten bei starker Hitze kochen. Maizena mit etwas kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden. Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken.
  2. Fleisch und Rote Rüben wieder in den Bräter geben und offen bei mittlerer Hitze 5–10 Minuten kochen lassen.

Für den Stampf

  1. Kartoffeln und Pastinaken schälen und beides klein würfeln.
  2. In Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen.
  3. Mit Milch und Butter stampfen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Ein französischer Traum! Tarte Tatin aux figues

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Tatatatatatatarte! Es gibt Tarte Tatin aux figues ❤

Uh lala, cette tarte est magnifique! Tu veux aussi un morceau de Tarte Tatin?

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Ach ich sag euch, es wäre zu schön, wenn man nach dem Genuss dieser wunderbaren Tarte Tatin automatisch fließend Französisch sprechen könnte. Leider ist mein Französisch mittlerweile schon ein bisschen eingerostet und ich bin immer wieder auf der Suche nach den richtigen Wörtern.

Nach meiner Zeit in der Provence ist mir mein halbwegs gutes Französisch peu à peu aus dem Köpfchen verschwunden. Na da muss ich mir wieder Mal mein schlaues Büchlein schnappen und fleißig lernen.

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Diese Tarte ist wirklich ein französischer, kleiner Traum. So leicht umzusetzen, so wunderhübsch und lecker, dass es fast wie Magie erscheint, mondieu!

Wir lieben die Tarte Tatin ja auch abgöttisch mit den klassischen Äpfeln (ein Lieblingsdessert von mir!!!). Da frag ich mich gerade, wieso ich euch noch nie meine klassische Tarte Tatin gezeigt hab? Das hol ich bestimmt bald nach, versprochen!

Heute gibt es schon eine leicht weihnachtliche Variante mit herrlichen Feigen und Cranberries. Der Duft von Zimt und Orange darf hierbei natürlich auch nicht fehlen.

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Die geliebte Tarte Tatin funktioniert mit vielen Obstsorten (mit Äpfel, Birnen, Zwetschgen…) aber die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zucker wird in einer ofenfesten Pfanne karamellisiert (Butter und Gewürze dazu) und mit Obst belegt, dann kommt obendrauf eine Lage Mürbe- oder wenns ganz schnell gehen soll Blätterteig.

Das Ganze wird dann vom Herd in den Ofen geschoben und karamellisiert dort weiter vor sich hin. Goldbraun gebacken kommt die Tarte aus dem Ofen.

Bevor ihr die Tarte stürzt noch 5 Minuten setzen lassen.  Hierfür am besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, das Ganze mit schnellem Handgriff wenden und aufpassen, dass euch keine heiße Karamellsosse erwischt.

Voilá, die Tarte kann nun mit Crème fraîche serviert werden. Oder Obers . Oder Eis. Und ganz wichtig: lieben Menschen!

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Na Lust auf verkehrtes Kuchenglück?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100-120 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 8-10 Feigen
  • eine Handvoll Cranberries
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • 30 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen, (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 1/4 TL Zimt

Zum Servieren:

  • 2-3 EL Créme fraîche
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • 1 TL Abrieb 1 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter, Honig, Zimt und Vanille zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Feigen abspülen. Stiele entfernen und die Feigen längs halbieren. Feigen mit der Innenseite auf dem Karamell in der Pfanne kreisförmig anordnen. Die Cranberries in den Zwischenräumen verteilen.feige1
  4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (je nach Größe der Pfanne) ausrollen.   Über die Feigen legen und am Rand gut andrücken.feige3
  5. Tarte bei 180°C auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Tarte ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen großen Servierteller auf den gebackenen Mürbteig setzen und den Kuchen stürzen.
  7. Restlichen Karamell aus der Form über die Feigen geben.feige8
  8. Die Tarte mit Thymianblättern bestreuen und mit Crème fraîche+Vanille+Orangenabrieb servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Geliebter französischer Klassiker! Quiche Lorraine

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Ich habe Quiche Lorraine schon ganz, ganz oft zu Hause gazaubert und auch jedes Mal, wenn wir in Frankreich sind, haben wir uns ein köstliches Stück davon gegönnt.

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Die Quiche Lorraine kommt, wie der Name uns ja schon sagt, aus dem französischen Lothringen und wird in ihrer klassischen Urform eigentlich nur mit Speck, Obers und Eiern in der Füllung hergestellt. Wie bei vielen Küchenklassikern hat jeder Ort/Familie ihre eigenen Rezepte. Ich habe das Originalrezept auch etwas umgemodelt und etwas figurfreundlicher gestaltet. Anstatt Obers nehme ich immer Sauerrahm, der die ganze Geschichte etwas leichter macht.

Als Beilage wird ganz klassisch ein Salat (ich habe heute frischen Spinat aus dem Garten geholt) mit einer leckeren Vinaigrette serviert.

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Eine Quiche Lorraine ist ganz einfach zu machen und ein tolles Gericht für die ganze Familie. Bei uns ist die Quiche immer wieder herzlich willkommen und wir freuen uns wahnsinnig sie auf unsere Teller begrüßen zu können!

Also los ans Quiche zaubern!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl (nach Belieben Dinkelmehl)
  • 2 EL Sauerrahm
  • 80 g Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser
  • Salz

Für die Füllung:

  • 150 g Speck (Schinkenspeck), gewürfelt
  • 400 g Sauerrahm
  • 5 Eier
  • 140 g Emmentaler, gerieben
  • 1 Lauchstange, in feine Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Muskatnuss
  • frischer Blattsalat zum Servieren
  • Vinaigrette: 1 TL Dijon-Senf, 1-2 EL guten Rotweinessig, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig  alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht (ich mache das immer mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform damit auslegen.quiche19
  3. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und in der Form für eine halbe Stunde kühl stellen (durch das Kühlen entspannt sich der Mürbteig und zieht sich beim Backen nicht mehr so stark zusammen).
  4. Für die Füllung den Speck in einer Pfanne knusprig braten (ohne Fett).
  5. Sauerrahm mit den Eiern, Käse, Lauch und dem Speck verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut abschmecken.
  6. Die Füllung auf dem Teig verteilen. quiche20
  7. Bei 170°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.
  8. Die Quiche in Stücke schneiden und mit dem Salat auf Tellern anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Liebe geht durch den Magen! Gulasch mit hausgemachten Handsemmeln

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Wir lieben Gulasch und dazu noch frisch gebackene Semmeln! ❤ Da sind wir alle schnell bei Tisch!

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Die Handsemmel gilt in Österreich ja als Inbegriff des Bäckerhandwerks. Das außen resche, innen flaumige Weißgebäck zählt als wahres Kulturgut. Hin und wieder gibt es sie noch, die österreichischen Bäcker, die die hohe Kunst des Schlagens von Handsemmel weitergeben.

Bei uns zu Hause findet man kaum (eigentlich wirklich nur, wenn es Gulasch gibt) Semmeln im Brotkorb. Oft bekommt man nur industrielle Massenware, auf die wir nur zu gerne verzichten können. Beim Bäcker des Vertrauens kauft man die Goldstücke oder man wagt sich – so wie ich – an den Versuch, sie einfach selbst zu backen.

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Hat man den Kniff einmal raus, ist es ein Kinderspiel! Also mir hat’s mächtig Spaß bereitet, selbst Handsemmeln zu zaubern. Mit dem Ergebnis waren wir alle rundum glücklich und zufrieden.

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Seit kurzer Zeit befindet sich ein neuer Kochbuchschatz in meinem Besitz. „Der Duft von frischem Brot“, so nennt sich dieses Meisterwerk. Darin verraten Österreichs beste Bäcker ihre Rezepte.  Man spürt die Liebe zu gutem Brot und besonders zum Handwerk! Ach, oft denke ich mir: Wäre ich doch nur Bäckerin geworden….

Barbara van Melle hat sich für dieses Buch zu einer Reise quer durch Österreich aufgemacht, zu den besten Bäckern dieses Landes und um ihre Lieblingsrezepte gebeten. Die Meister haben wahre Kunstwerke preisgegeben, die ich nun alle nachbacken und testen kann.

Da wären z.B. Schladminger Ribiselkipferl, Omas Nusskipferl, Mohnzelten, Kornspitz, Flûtes, Salzstangerl, Buchweizen-Nuss-Brot, Vollkorn-Nussbrot, Dinkelbrot mit Apfelsaft…..und und und. Ja ihr seht, ich bin dann mal beschäftigt!

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Jeder Mensch kann gutes Brot backen!

Einige Rezepte in diesem Buch sind hoch komplex und detailliert (da braucht man eine gute Zeitplanung, wenn man das Brot erst nach ein paar Tagen in den Ofen schieben kann). Andere sind überraschend einfach (und diese pick ich mir als Erstes raus).

Ich kann nur sagen, die Rezepte machen Lust und Freude aufs Brotbacken!

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Wieder einmal, saß ich mit Mama am Küchentisch und wir blätterten in dem Buch. Huch, was sahen wir da – Handsemmeln! Das Rezept klang relativ einfach und schon war es beschlossen. Es wir Handsemmeln geben –  selbstgemacht und zu einem Gulasch!

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Gulasch kommt bei uns einige Male im Jahr in den Topf. Meistens wenn es draußen kalt ist, und wir es uns daheim gemütlich machen. Oft kochen wir das Gulasch schon am Vorabend und wärmen es am Tag darauf nur noch auf. Hach, so ein selbstgezaubertes Gulasch ist schon was Feines.

Beim Zwiebelhacken kommen mir immer die Tränchen. Habt ihr da einen Trick, der wirklich funktioniert? Ja so ein Gulasch kann so manche Schmerzen bereiten. Zum Glück erbarmt sich mein Papa hin und wieder und übernimmt für mich diesen traurigen Part. Sind die Zwiebel gehackt, geht’s für mich fröhlich weiter.

Ich hatte wieder das große Vergnügen das wunderbare Fleisch von Prime Beef für mein Gulasch zu opfern. Meine Lieben ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt einfach so gut! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen.

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Der Schmortopf wartet auf seinen Einsatz!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Gulasch:

  • 700-800 g Gulaschfleisch, grob gewürfelt
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Apfelessig
  • etwa 200 ml Rotwein
  • etwa 700-800 ml Rindsuppe
  • Mehl zum Binden
  • 1 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Das Fleisch gut trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen fein hacken.
  3. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin braun anbraten (mehrmals wenden). Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und Knoblauch in den Topf geben (evtl. noch etwas Öl dazu) und unter Rühren gut anrösten (das dauert mind. 5 Minuten). Die Paprikawürfel zugeben und kurz mitrösten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Paprikapulver und 1 EL Mehl stäuben.
  6. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Brühe aufgießen. Tomatenmark, Essig, Majoran und Lorbeerblatt zugeben.
  7. Zugedeckt ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen. Bei Bedarf Flüssigkeit zugießen und öfters umrühren.
  8. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas Mehl+Wasser (Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und in das kochende Gulasch rühren) binden.

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Hausgemachte Handsemmeln

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Der Duft von frischem Brot“, von mir noch leicht abgewandelt)

Zutaten:

  • 15 g Germ (frisch)
  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • 500-600 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup

Zubereitung:

  1. Germ mit dem Wasser auflösen (in einer großen Rührschüssel). Zuckerrübensirup unterrühren.
  2. 500 g Mehl und Salz zugeben und mit der Küchenmaschine langsam 5 Minuten kneten. Ist der Teig zu weich und zu klebrig, noch etwas Mehl zugeben.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.semmel16
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den gegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke von etwa 60-70 g abstechen.
  6. Diese Stücke rundschleifen (zu glatten Kugeln formen). Die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen.semmel14
  7. Jetzt jeden Teigling in Mehl zu  einem runden Fleck drücken und zur Handsemmel schlagen.

Jaja! Und wie schlägt man eine Handsemmel? Gut aufpassen!

  1. Den Daumen der linken Hand in die Mitte des Teigstückes legen und einen Teil des Teiges zur Mitte klappen. Mit einem Schlag durch die Handkante der rechten Hand die Faltung fixieren.semmel13semmel12
  2. Nun den Teig drehen und immer wieder einklappen (4-5 Mal).semmel11semmel8
  3. Das noch abstehende Teigende etwas wegziehen, zusammendrücken und in den Hohlraum in der Mitte stecken, indem vorher der Daumen war.semmel9semmel10
  4. Die geformten Semmeln mit dem Stern nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und zugedeckt ca. 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Die Teiglinge umdrehen und mit Wasser gut bestreichen.semmel3
  6. Die Semmeln in den vorgeheizten Ofen bei 220°C (HL) schieben (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen). Etwa 13-15 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen.

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Wenn euch das Formen der Handsemmel zu kompliziert erschienen ist oder ihr einfach nur Bahnhof verstanden habt, dann schaut euch dieses Video an. Danach ist euch alles klar und ihr werdet bald große Semmelmeister sein!

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Wir lieben es, den herrlichen Gulaschsaft mit der Semmel aufzutunken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle ein großes Danke an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

 

 

 

Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

risotto4In diesem Mahl ist wohl alles vereint, was ich gerne hab. Ich konnte mich bei der Zubereitung einfach nicht entscheiden. Somit kommen braune Champignons, Kürbiswürfelchen, Blattspinat und geröstete Pekannüsse in mein Risotto. Und weil das alles noch nicht genug ist gibt’s dazu noch krosse Speckstreifen und ein butterweiches pochiertes Ei.

Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

risotto3Risotto mit dem pochierten Ei und den Speckchips servieren. Mmmmmh.. lasst es euch schmecken!

risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Geliebte Heimatküche! Gefüllte Krautwickel mit Kartoffel-Sellerie-Püree

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Heute gibt’s wieder ein Wohlfühlessen nach unserem Geschmack! ❤

Brr… draußen herrscht Nebel und es ist kalt, kalt, kalt! Na da muss ein wärmendes Essen her, das uns einfach glücklich macht.

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Gefüllte Krautwickel  – eine wohlschmeckende Hausmannskost, die bei uns im Herbst und Winter gerne einmal auf den Tisch kommt. Die Rouladen geben mir irgendwie immer unweigerlich ein Gefühl von Geborgenheit. Allein die Zubereitung macht mir große Freude und entspannt mich.

Dieses Wohlfühlessen verlangt ein bisschen Zeit in der Vorbereitung. Wenn es draußen so wuschi , wuschi (kalt) ist, steht man ja gerne in paar Minütchen länger in der Küche.  Zuerst werden die Krautblätter blanchiert. Dann bereiten wir die Fleischfülle vor und schmecken sie gut ab.

So jetzt geht’s ans Füllen und Wickeln. Nicht vergessen auf’s Zusammenbinden (sonst fallen euch die Rouladen gleich wieder auseinander).

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Einen Tipp kann ich euch noch geben. Achtet beim Einkauf darauf, dass sich die Blätter vom Kraut gut lösen lassen, sonst steht man in der Küche und verzweifelt, weil die Blätter auseinanderbrechen.

Wenn sich die Blätter schwer lösen lassen, hilft ansonsten noch dieser Trick: Einfach mit einer Fleischgabel in den Strunk einstechen und den Krautkopf in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Nach ein paar Minuten lassen sich die äußeren Blätter leicht ablösen. Diesen Vorgang ein- bis zweimal wiederholen, bis wir genügend Blätter haben. Tja, das ist zwar ein bisschen aufwändig, aber was tut man nicht alles für ein leckeres Essen!

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Die Rouladen werden bei mir in einer cremigen Sauce geschmort. Zum Schluss kommt noch ein guter Löffel Senf und eine Handvoll frische Petersilie dazu. So lecker, ich sag es euch!

Zu unseren Rouladen essen wir am Liebsten ein gutes Kartoffelpüree. Diesmal hab ich noch ein paar Selleriestückchen dazugeschmuggelt. Mit dem Stampfer wird unser Gemüse weich gestampft, Milch und ein gutes Stück Butter dazu und fertig ist unsere Beilage. Achja, wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch ein paar geröstete Nüsse untermischen. Wir mögens sehr gern!

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Na auch in Krautwickel-Stimmung?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa acht bis neun Rouladen)

Für die Wickel:

  • 1 Weißkraut
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Faschiertes, halb und halb
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 1 1/2 EL Senf
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für das Püree:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 1/2 Sellerieknolle
  • ca. 200 ml Milch
  • 1-2 EL Butter
  • eine kleine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die einzelnen Blätter vorsichtig vom Kraut lösen. Wir brauchen ca. 15-18 schöne Blätter für die Rouladen und ein paar weitere Blätter für die Fülle.  Blätter waschen und die dicken Blattrippen am unteren Rand herausschneiden.
  2. Einen Topf voll Wasser zum Kochen bringen und die Krautblätter darin 1 Minute blanchieren. Mit einem Siebschöpfer herausheben und kaltem Wasser abschrecken. Gut trocken tupfen. 15-18 Blätter auf der Arbeitsfläche auflegen (immer zwei Blätter übereinander), die restlichen Blätter in feine Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen und leicht salzen.
  4. Das Faschierte mit dem angerösteten Zwiebel-Knoblauch-Gemisch, dem Senf, dem Ei, der Petersilie, den Krautstreifen und dem Paprikapulver vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.kraut4
  5. Die Füllung in die Mitte der Blätter geben. Die Blätter seitlich einschlagen und aufrollen.kraut3kraut2
  6. Die Rouladen mit Küchengarn zusammenbinden.kraut1
  7. Etwas Öl in einem großen Bräter erhitzen und die Rouladen darin unter mehrmaligem Wenden anbraten, dann herausnehmen.kraut5

Für die Sauce:

  1. Die Zwiebel in Streifen schneiden, Lauch in Ringe schneiden und im Bräter mit etwas Butter goldbraun anbraten. Lorbeerblätter zugeben. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
  2. Mit Weißwein ablöschen. Etwas einkochen lassen. Dann mit Brühe und Obers aufgießen. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  3. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und unter die Sauce rühren, bis die Sauce leicht eindickt.
  4. Die Rouladen zurück in den Bräter geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.
  6. Die Rouladen herausnehmen, den Küchengarn entfernen und halbieren.
  7. Die Sauce noch einmal abschmecken, Senf und Petersilie unterrühren.
  8. Die Rouladen mit der Sauce auf Teller anrichten.

Für das Püree:

  1. Kartoffel und Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen.
  3. Das Gemüse ca. 20-25 Minuten weich kochen. Abgießen.
  4. Zum heißen Gemüse nach und nach die Milch geben und zerstampfen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Butter und ein paar geröstete Nüsse unterrühren.

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kraut13Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Knuspriges Küchenglück! Gebackenes Herbstgemüse mit Rotkrautsalat

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König Kürbis und Sellerie bitten zu Tisch! Na da kann man ja nicht Nein sagen. Zu diesen würzigen gebackenen Stückchen gibt es noch einen cremigen Dip mit Knoblauch und einen zauberhaft, gesunden Rotkrautsalat. Also bitte setzen, zugreifen und geniiiießen!

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Am Wochenende gab es bei uns dieses wunderbare, gebackene Herbstgemüse. Ach wir schlemmten vor uns hin und waren danach alle restlos zufrieden.

Ich hatte zum Glück meine liebe Mama, die mir beim Panieren des Gemüses geholfen hat. Das kann sonst schon ein kleines Weilchen dauern, bis man all die Kürbis- und Selleriestückchen durch das Mehl, Ei und die Brösel gezogen hat.

Ich mische zu meinem Bröselgemisch noch zusätzlich gehackte Petersilie und Parmesan. Das gibt dem Ganzen das gewisse Extra und macht es einfach nooooch leckerer. Wenn dann endlich das gesamte Gemüse eine Hülle bekommen hat, dürfen sie auch schon ins heiße Öl wandern um knusprig und goldbraun zu werden.

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Für mein Herbstgemüse nehme ich einen Hokkaidokürbis und eine Sellerieknolle. Hokkaidokürbis ist so herrlich unkompliziert: Man bekommt ihn überall, er ist schön handlich, leicht zu schneiden, un die Schale wird – im Gegensatzt zu anderen Sorten – mitgegessen. Daher zählt der liebe Herr Hokkaido zu meienn absoluten Lieblingen in der kalten Jahreszeit.

Dieser Rotkrautsalat ist bei uns im Hause jetzt auch sehr beliebt und wird mit großer Freude verspeist. Ein gesunder und dazu noch ein so einfacher Herbstsalat –  na immer her damit!

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Küchenglück im Herbst?

Hier das Rezept

Zutaten: (für 4-5 Personen)

Für das gebackene Gemüse:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Sellerieknolle
  • 6-7 EL Mehl
  • 3-4 Eier
  • 3-4 EL Obers
  • ca. 200-300 g Semmelbrösel
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbacken

Für den Knoblauchdip:

  • 250 g Sauerrahm
  • 100 g Créme fraîche
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/4 Bund Schnittlauch, fein geschnitten

Für den Rotkrautsalat:

  • 1/2 Kopf Rotkraut
  • 2 Orangen
  • eine Handvoll Walnüsse
  • 4-5 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 5-6 EL Olivenöl (oder Traubenkernöl)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker, nach Belieben etwas Chili
  • frische Petersilie, grob gehackt

Zubereitung:

Für das gebackene Gemüse

  1. Sellerie schälen, halbieren und in Scheiben (ca. 1 cm dick) schneiden.
  2. Kürbis halbieren, Kerne herauskratzen und ebenfalls in Scheiben (1 cm) dick schneiden.
  3. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Das Mehl in einen Teller geben. Die Eier mit Obers versprudeln. Die Brösel mit Parmesan, grob gehackter Petersilie und etwas Salz vermischen.
  5. Das Gemüse zuerst in Mehl wenden, dann durch die Eier ziehen und zuletzt im Bröselgemisch wenden.geb2
  6. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Gemüse darin nacheinander ausbacken, dabei immer einmal wenden. Es soll schön knusprig und goldbraun sein.geb3
  7. Das Gemüse auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  8. Im Ofen bei 150°C warmstellen, bis das ganze Gemüse herausgebacken ist.

Für den Knoblauchdip

  1. Alle Zutaten gut miteinder verrühren und abschmecken.

Für den Rotkrautsalat

  1. Kraut putzen und in feine Streifen schneiden.
  2. In einer Schüssel mit Salz und Zucker (ca. 1 TL) mischen. Ziehen lassen. (30 Minuten)
  3. Orangen schälen und in Stücke schneiden (Saft dabei auffangen). Walnüsse hacken und mit den Orangenstücken untermischen. Petersilie grob hacken und untermengen.
  4. Für die Vinaigrette Essig mit Honig, Senf und Orangensaft verrühren, Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vinaigrette über den Salat verteilen, kurz durchmischen und auf Schüsselchen verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤