Bunt und gesund! Leichte Frühlingssuppe

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Wir starten gesund in die neue Frühlingswoche! ❤

Aus viel zartem, jungem Gemüse muss einfach eine ganz ausgezeichnete Suppe werden, die dazu immer wieder prima schmeckt.

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Die Frühlingssuppe, die in der französischen Küche Connsommé printanier heißt, ist wohl eine der beliebtesten Suppen überhaupt. Kein Wunder, denn sie enthält außer einer guten Brühe nur zartes, junges Gemüse. Karotten, Spargel (endlich gibt es ihn!!!), Karfiol, Erbsen, Fisolen und Kohlrabi haben etwas gemeinsam: Als Frühlingsgemüse sind sie besonders saftig, zart und lieblich im Geschmack. Deshalb mögen wir die Frühlingsküche so besonders gern – weitere Rezepte für köstliche Frühlingssuppen findet ihr auch auf GuteKueche!

Die erste Frühlingssuppe mit frischem Gemüse vom Markt tut richtig gut – was aber nicht heißen soll, dass man sie nur im Frühling oder im Sommer zubereiten kann. Schließlich kann man mit Ausnahme einiger Gemüsesorten auch auf zartes, feldfrisches Tiefkühlgemüse zurückgreifen. Gesund, leicht und lecker kann man sich durchs Jahr löffeln!

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Für unsere Frühlingssuppe brauchen wir also eine gute (am besten immer hausgemachte Brühe). Ihr könnt eine aromatische Fleischbrühe nehmen oder auch eine leichte Gemüsebrühe. Das könnt ihr nach Lust und Laune entscheiden. Eine Gemüsebrühe ist im Nu gezaubert und köchelt bei mir immer nebenbei her. Für meine Gemüsebrühe röste ich eine halbierte Zwiebel in etwas Öl an (bis die Schnittflächen schön braun sind). Dann wird mit Wasser (1,5-2 l) aufgegossen und unser Suppengemüse kommt dazu.

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Was nehme ich immer als Suppengemüse? Meist sind es die ganzen Abschnitte (Schalen usw.) von dem Gemüse, das gerade gebraucht wird. Also bei dieser Frühlingssuppe kochen wir unsere Brühe ganz einfach aus den Schalen und Abschnitte von den Karotten, dem Spargel und dem Kohlrabi. Ich gebe dann immer noch ein paar Pfefferkörner, Petersilie und etwas Liebstöckel dazu (der wächst bei uns im Garten nur so vor sich hin). 20-30 Minuten lassen wir die Brühe leicht köcheln, sieben sie dann ab und schmecken sie mit Salz kräftig ab.

Die Mengen für das Gemüse, das in die Suppe kommt,  könnt ihr natürlich je nach Belieben und Hunger erhöhen. Ich gebe ja momentan überall etwas mehr Spargel dazu, da ich von diesem Gemüse nicht genug kriegen kann. Na wenn es die Stangen nur so eine kurze Zeit gibt, dann nur her damit!

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Löffelt euch gesund und köstlich durch den Frühling!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 100 g Karotten
  • 100 g Spargel
  • 100 g Kohlrabi
  • 100 g Karfiol
  • 100 g Fisolen
  • 200 g Erbsen, TK
  • 1,5 l klare Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer – frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Bund Petersilie oder Schnittlauch

Zubereitung:

  1. Karotten, Spargel und Kohlrabi schälen und anschließend in gleichlange Streifen schneiden.
  2. Den Karfiol putzen, in Röschen zerteilen und waschen.
  3. Die Fisolen auch waschen und wenn nötig abfädeln. Anschließend in etwa 3 bis 4 cm lange Stücke schneiden.
  4. Die klare Fleisch- oder Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen lassen.
  5. Karotten, Spargel und die Kohlrabistreifen in die Suppe geben.
  6. Das Gemüse 10 Minuten leicht kochen lassen.
  7. Dann kommen Karfiolröschen, Fisolen und die Erbsen dazu.
  8. Alles zusammen noch für etwa 10 Minuten leicht sieden lassen.
  9. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  10. Petersilie oder Schnittlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken.
  11. Vor dem Servieren drüber streuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Einer für alle! Rinderschmortopf mit Rote Rüben und Kartoffel-Pastinaken-Stampf

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Es ist Zeit für Eintopf! ❤

Draußen herrscht Kälte, also machen wir es uns im warmen Haus herrlich gemütlich! Und was brauchen wir dafür? Jaaa köstliches Wohlfühlessen!

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Dieser Schmortopf garantiert entspannte Stunden und ist wahres Seelenfutter. Der Hochgenuss in Dunkelrot wird einen Tag vorher zubereitet und zieht über Nacht gut durch. So wird es herrlich aromatisch und wir vebringen einen ruhigen Vormittag, da der Eintopf ja schon gezaubert ist.

Da kann man sich in aller Ruhe der Weihnachtsbäckerei widmen, ohne noch schnell zwischendurch für die Lieben ein Gericht auf den Tisch zaubern zu müssen. Bei mir verwandelt sich die Küche ja immer ruck zuck in eine Winter-Wunder-Backstube. Überall Mehl, Gewürze, Backbleche, Töpfe…. da bleibt oft kein Plätzchen mehr frei. Na kennt ihr dieses Problemchen? Da kommt mir dieser Eintöpf wie gerufen. Rauf auf die Herdplatte mit dem Topf und schön aufkochen lassen. Und falls noch ein Platz am Herd frei ist, kochen wir Kartoffeln und Pastinaken und machen einen herrlichen Stampf daraus.

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Hab ich euch mein neues Schmor-Schätzchen von Staub schon vorgestellt? Nein!? Na dann ist’s höchste Zeit. Meine Gemüse-Cocotte in dieser wundervollen Farbe – ein Schmortopf zum Verlieben!

Wäre dieser Schatz nicht schon in meinem Besitz, würde wohl in 18 Tagen ein großes Päckchen unter dem Christbaum auf mich warten. Na erwartet ihr zu Weihnachten so ein Küchenschmuckstück?

Die ansprechende Farbgestaltung der Cocotte bildet zusammen mit dem Gemüserelief auf der Oberseite einen hübschen Blickfang beim Servieren am Esstisch! Denn wir wissen: das Auge isst ja bekanntlich mit! Meine lieben Gäste (und auch Eure) werden bestimmt staunen, wenn ihr mit dieser Cocotte aufmarschiert und der Tisch damit beglückt wird. Da schmeckt das Essen gleich noch einmal so gut!

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Ich liebe Schmorgerichte und ich liebe rote Rüben! Dieser Eintopf vereint meine zwei Lieblinge und beschert uns viele glückliche Gesichter. Mmmmh…beim Schmoren saugen sich die Fleischstücke mit Wein und den Gewürzen voll..  Aufgewärmt schmeckt es einfach besser! Da lohnt es sich am Vorabend fleißig in der Küche zu werkeln.

Ich hatte diesmal wieder das große Vergnügen das beste Fleisch von Prime Beef für meinen Schmortopf zu opfern. Meine Lieben, ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt fantastisch! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen!

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Na Lust aufs Schmoren bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1, 2 kg Rindfleisch aus der Schulter
  • 100 g Speck
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Karotten
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1/3 Lauchstange
  • 1 Bio-Orange
  • 3 Lorbeerblätter
  • 6 Stiele Thymian
  • 12 Wacholderbeeren
  • 1 Flasche Rote-Rüben-Saft, (350 ml)
  • ca. 500 ml trockener Rotwein
  • ca. 200 ml Brühe
  • 4 El Öl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden

Für die roten Rüben:

  • 4- 5 Knollen Rote Rüben, (ca. 750 g)
  • 25 g frischer Ingwer
  • 80 g brauner Rohrzucker
  • 2 Orangen
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Tl Fenchelsaat
  • ein paar Chiliflocken
  • 3-4 EL Rotweinessig

Für den Stampf:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 4 Pastinaken
  • etwa 100-150 ml Milch
  • 2-3 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss

Zubereitung:

Für den Schmortopf

  1. Fleisch von Fett und Sehnen befreien und in 5-6  cm große Stücke schneiden. Speck klein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch hacken.
  2. Karotten schälen und in grobe Scheiben schneiden. Sellerie putzen und in kleine Würfel schneiden.  Lauch putzen und in Ringe schneiden.
  3. Von der Orange die Hälfte der Schale dünn abschälen. Orangenschale, Lorbeer, Thymian und  Wacholderbeeren in ein Gewürzsäckchen oder in ein Teeei geben.
  4. Öl in einem Bräter erhitzen. Fleisch salzen und pfeffern. Darin in 2-3 Portionen bei mittlerer bis starker Hitze je 10 Minuten braun anbraten und herausnehmen (dabei aufpassen, dass euch der Brantensatz nicht verbrennt!)schmor2
  5. Speck und Zwiebeln 5 Minuten im Bratfett bei mittlerer Hitze braten. Knoblauch und Gemüsewürfel kurz mitbraten. Fleisch untermischen, nochmmal salzen und pfeffern.
  6. Mit Rote-Rüben-Saft und und mit der Hälfte vom Wein ablöschen. Wacholderbeeren und Kräuterbündel dazugeben und zugedeckt aufkochen. Im Backofen bei 180°C auf dem Rost auf der untersten Schiene eine gute Stunde schmoren. Einmal gut durchrühren, den restlichen Wein dazugeben. Bei 160°C eine weitere Stunde schmoren. Noch einmal durchrühren und eine Stunde im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.
  7. Mit halb geöffnetem Deckel abkühlen lassen. Zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Für die roten Rüben:

  1. Die Rote-Rüben-Knollen in Alufolie wickeln und im Ofen bei 190°C ca. eine Stunde weich garen.
  2. Abschrecken, schälen und in 2 cm breite Spalten schneiden. Ingwer schälen, fein würfeln. Aus beiden Orangen ca. 150 ml Orangensaft auspressen.
  3. Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen und bei milder Hitze kochen, bis sich der Karamell gelöst hat. Ingwer, Chili, Fenchel, 1 Tl Salz, Rotwein und Essig zugeben und bei starker Hitze etwas einkochen. Rote Bete untermischen, offen abkühlen lassen. Zugedeckt über ziehen lassen.schmor1

Fertigstellen

  1. Rote Rübe aus der Marinade nehmen. Fleisch aus der Sauce nehmen. Rote-Rüben-Marinade in den Bräter geben, offen aufkochen und 5 Minuten bei starker Hitze kochen. Maizena mit etwas kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden. Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken.
  2. Fleisch und Rote Rüben wieder in den Bräter geben und offen bei mittlerer Hitze 5–10 Minuten kochen lassen.

Für den Stampf

  1. Kartoffeln und Pastinaken schälen und beides klein würfeln.
  2. In Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen.
  3. Mit Milch und Butter stampfen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤