Herbstliches Kuchenglück! Zwetschken-Apfel-Kuchen mit Zimtstreusel

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Es ist Herbst. Es ist kalt draußen. Es wird fleißig Tee gekocht. Es ist Zeit für Süßes!

Es ist Zeit für Kuchen! …am liebsten mit Obst und Streusel! ❤

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Ein ganzes Blech voll Kuchen mit Streusel! Ach wie schön das Leben doch ist!

Oh ja, ich könnt jeden Tag ein Stückchen davon vernaschen und wäre super zufrieden (vielleicht meine Kleidergröße bald nicht mehr…).

Aber mei, da marschiere ich gerne ein Stündchen länger mit meinen Walkingstecken umher. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich es liebe im Herbst draußen in der Natur zu sein. Am liebsten mache ich mit meiner Mama ausgedehnte Walkingtouren über unsere Hügel. Einfach abschalten und die Natur genießen! Die schönste Herbstbeschäftigung im Herbst (neben Kuchen backen und essen natürlich). Vielleicht zeige ich euch in den nächsten Tagen einen kleinen Einblick in meine wunderschöne Heimat. Na würde euch das interessieren?

Wenn draußen kalte Temperaturen herrschen, ist für mich so ein saftiger Kuchen mit herbstlichen Obst ein wahres Vergnügnen und Balsam für die Seele. Dieses Rezept ist schon lange im Bestitz unserer Familie und wird jedes Jahr ein paar Mal gebacken.

Wir zaubern einen saftigen Rührteig, darauf betten sich Zwetschken-und Apfelstückchen und als Krönung gibt’s noch…. Zimt-Streusel. Na das klingt doch schon mal wundervoll!

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr simpel. Beim Teig ist nur zu beachten, dass die Butter schön weich ist und die Eier handwarm sind. Dann wird unser Teig schön geschmeidig und freut sich schon ins Blech zu wandern.

Ihr könnt natürlich auch jegliches Obst eurer Wahl nehmen. Jetzt im Herbst sind Zwetschken und Äpfel unsere Lieblinge. Im Sommer kommen natürlich aromtische Marillen auf den Teig oder Kirschen machen sich auch sehr gut.

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Ab in die Backstube, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g feiner Rohrzucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 6 Eier, handwarm
  • 125 g Dinkelmehl
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 3 EL Rum
  • 700-800 g Zwetschken
  • 2 Äpfel

Streusel:

  • 100 g Butter
  • 150 g Dinkelmehl
  • 3 TL Zimt
  • 3 EL feiner Rohrzucker

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die weiche Butter mit dem Zucker, Salz und Orangenabrieb schaumig rühren.
  2. Die Eier nach und nach untermixen.
  3. Mehl mit den Gewürzen mischen und mit dem Rum unterheben.
  4. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verstreichen.
  5. Die Zwetschgen halbieren und die Äpfel in Würfel schneiden. Das Obs auf dem Teig verteilen.
  6. 1-2 EL Zucker darüber streuen.kuchen16

Für die Streusel

  1. Alle Zutaten zu krümeligen Streusel verkneten und über das Obst geben.kuchen15
  2. Den Kuchen bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

kuchen11Für den Kuchengenuss deluxe einfach noch etwas geschlagenes Obers dazu servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süße Herbst-Liebe! Zwetschken-Crumble

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crumble11Hab ich euch schon erzählt, dass ich die Herbstzeit einfach liebe! ❤

Ich liebe es…

….wenn es schon langsam kälter wird.

….wenn die Blätter von den Bäumen fallen.

….endlich wieder meine warmen Kleider anzuziehen.

….mich in meine Kuscheldecke zu hüllen und Tee zu trinken.

….in der Küche köstlich, warme Leckerein für meine Lieben zu zaubern.

….diesen Zwetschken-Crumble aus dem Ofen zu holen.

….diesen Crumble mit einem Klecks Vanille-Zimt-Creme zu vernaschen.

crumble13Ein Crumble ist so ziemlich das einfachste und schnellste Dessert, dass man für seine Lieben zaubern kann.

Die Zwetschen mit den Gewürzen rein in die Form. Schnell werden die Streusel gekneten und über die Zwetschken verteilt. Na das wars schon! Ab in den heißen Ofen damit und warten bis der herrliche Duft durch die Küche strömt….

Mein Familie und ich können nie genug von den leckeren Streusel bekommen.

crumble8Kommt lasst uns den leckeren Herbst feiern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform)

  • 500-600 g Zwetschken, entkernt und geviertelt
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 2 EL Amarettolikör

Für die Streusel:

  • 130 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 80 g feiner Rohrzucker
  • 80 g Amarettini (oder Cantuccini), grob zerbröselt
  • eine Prise Salz
  • 130 g Butter

Zubereitung:

  1. Die Zwetschken mit dem Zucker, Zimt und Amaretto mischen. In der Form verteilen.
  2. Alle Zutaten für die Streusel miteinander verkneten (mit den Händen).
  3. Die Streusel über den Zwetschken verteilen.
  4. Bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.
  5. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Dazu serviere ich noch gerne eine leichte Vanille-Zimt-Creme!

Für die Vanille-Zimt-Crreme:

  • 300 g griechisches Joghurt
  • 150 g Obers
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/4 TL Zimt
  • 1-2 EL Zucker (oder nach Belieben Honig)

Zubereitung:

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Joghurt, Vanille, Zimt und Zucker verrühren. Obers unterheben.

crumble12Zu dem Crumble einen großzügigen Klecks von dieser herrlichen Creme geben!

crumble4Das wundervolle Geschirr in lila von IB Laursen gibt’s übrigens bei Stielreich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Lebensfreude pur! Apple Crumble mit Salzkaramell-Sauce

crumble21 crumble4 So meine Lieben, heute habe ich wieder einmal zwei süße Leckereien für euch. Ein wunderbares Rezept für einen unwiderstehlichen Apple Crumble ❤ und eine kleine Buchvorstellung zum Buch „Theresas Küche“.

Die besten Rezepte sind die einfachsten (Ja Theresa, so sehe ich es auch sehr oft). Schnell und unkompliziert – so beschreibt die Hamburgerin ihre köstlichen Gaumenfreuden. Wie sie die Leckereien am liebsten genießt? Gemeinsam mit ihren Freunden – bei einem Apfelpicknick am See oder einer Tea Party im Wohnzimmer. Diese wunderbaren Aufnahmen kann man sich genüsslich in ihrem Buch anschauen. Im Buch zur Sendung Theresas Küche – Kochen mit Freunden“ finden sich rund 110 raffinierte Rezepte, die Theresas Küche widerspiegeln – jung, kreativ und abwechslungsreich. Dazu zahlreiche Dekotipps und Anekdoten, die zum Träumen einladen. crumble15 Ich habe mir immer fleißig ihre Sendung im Internet angeschaut und ihre Kreativität in verschiedenen Deko und Verpackungsideen bewundert.  Als ich gehört habe, dass es zu der Sendung auch ein Buch gibt…. Nichts wie her damit! crumble13 Die Idee des Buchs ist es, zu einem bestimmten Motto Einladungen auszusprechen. So finden wir in den Kapiteln nicht nur Rezepte, sondern auch Anregungen für die Dekoration. Die Rezepte sind thematisch zusammengefasst in:

  • Brunch
  • Vintage Tea Party
  • Spontane Gästeeinladung
  • Theresa kocht veggie
  • Homemade Burger
  • Theresa kocht französisch
  • Geschenke aus meiner Küche
  • White Party

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, hat mich die schöne Aufmachung gleich begeistert. Das Buch wurde dann in Ruhe schön durchgeblättert und die Rezepte begutachtet. Ich finde, die Rezepte sind gut nachvollziehbar und können auch von weniger erfahrenen Hobbyköchen umgesetzt werden. Ich würde sagen, auch wirkliche Kochanfänger können mit diesem Buch etwas anfangen. Für mich sind die Rezepte teils zu einfach und im Kapitel „Theresa kocht französisch“, hätte ich mir etwas Spezielleres (als Moelleux au chocolat und Crème brulée) erwartet. Aber das sehe nur ich so, da ich die französische Küche schon so gut kenne und immer auf der Suche nach etwas Neuem bin.

Für mich versprüht dieses Buch einfach wahre Lebensfreude und macht Lust darauf sich ein leckeres Leben zu zaubern! 

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Ein Rezept wurde natürlich gleich ausprobiert. Wie ihr wisst, bin ich ja ein absoluter Streusel-Liebhaber! Liebt ihr Streusel auch so sehr? Kennt ihr schon meine Himbeer-Streusel-Tarte oder meinen Apfel-Baiser-Streusel-Kuchen? Nein, dann klickt euch schnell mal rein! crumble16 Heute habe ich für meinen liebsten Schatz und mich einen süßen Apple Crumble mit Salzkaramell gezaubert. Crumbles gibt es bei uns eigentlich ziemlich oft. Ich liebe dieses Dessert da es so unglaublich schnell und einfach gemacht ist. Man braucht auch nicht viele Zutaten dafür. Die meisten Zutaten hat man auch immer daheim. Etwas Obst (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Marillen, Beeren usw.), Mehl, Butter, Zucker und nach Belieben ein paar Gewürze. Und schon kann man einen Crumble zaubern. Ihr seht, es ist gaaanz einfach!

Theresa hat mich auf die Idee gebracht, die Äpfel vor dem Backen noch mit einer herrlichen Karamellsauce zu begießen. Wer kann da schon widerstehen? Also ich nicht,  deshalb wurde er sofort gebacken. Damit es nicht zuuuu süß wird, habe ich die Zuckermengen in den Streuseln reduziert und die Äpfel kommen bei mir ganz ungezuckert (nur mit Zimt, Vanille und Orange gewürzt) in die Förmchen.  Dann kommt der cremig eingekochte Karamell (den ich mit etwas Fleur de Sel verfeinert habe) über die Äpfel. Ach das ist ein schöner Vorgang in der Küche!

crumble9 Oben drauf machen es sich die Streusel gemütlich und schon gehts ab in den Ofen. Gekrönt wird die Geschichte mit einer cremigen Kugel Vanilleeis! So lässt es sich leeecker leben! crumble5 Wollt ihr auch so ein Crumble-Glück backen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Streusel:

  • 150 g helles Dinkelmehl
  • 80 g kalte Butter
  • 40 g brauner Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • eine Prise Salz

Für die Äpfel:

  • 4 Äpfel, leicht säuerlich
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Orange

Für die Salzkaramell-Sauce:

  • 85 g brauner Rohrzucker
  • 50 g Butter
  • 150 ml Obers
  • 1/4 TL Fleur de Sel

Zubereitung:

Für die Karamellsauce den Zucker in einem kleinen Topf oder einer Pfanne schmelzen lassen (Achtung nicht zu dunkel). Die Butter zugeben. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Obers unter Rühren dazugeben. Die Sauce bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis wir eine cremige Sauce haben. Mit Fleur de Sel würzen (nicht zu viel nehmen, aber auch nicht zu wenig, man sollte das Salz schon leicht schmecken). Die Sauce leicht abkühlen lassen (dickt beim Abkühlen ein).

Für die Füllung die Äpfel (nach Belieben schälen, aber ich mag es lieber mit Schale) in würfelige Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zucker, Zimt, Vanille, Orangenabrieb und Saft vermischen. Die Apfelmischung in vier ofenfeste Förmchen verteilen. crumble7 Für die Streusel einfach alle Zutaten mit den Händen gut verkneten, sodass Streusel entstehen. Die Salzkaramell-Sauce gleichmäßig über den Äpfeln verteilen (etwas für die Deko aufheben). crumble8 crumble10 Dann mit den Streuseln bedecken. Den Crumble bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen, bis die Streusel schön goldbraun sind. crumble11 crumble20 Den Crumble etwas abkühlen lassen und am besten noch warm servieren. Als Krönung gehört eine schöne Kugel Vanilleeis dazu! crumble1 crumble23 Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Daten zum Buch:

Theresas Küche von Theresa Baumgärtner

Zabert Sandman Verlag Hardcover , 200 Seiten ISBN: 978-3-89883-459-9

Das Buch gibt es hier zu kaufen.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Ein Stück Glück! Himbeer-Crumble-Tarte mit Vanillecreme

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Steht ihr auch so auf Crumble? Ich liebe die kleinen knusprigen, aromatischen Streusel abgöttisch. Ich könnte ja fast jedes Backwerk mit ein paar Streusel verfeinern. Aber gut, wollen wir mal nicht übertreiben. Letzte Woche habe ich für meinen Liebsten und mich diese herrliche Himbeer-Tarte mit Steeeeusel gebacken.

Ein aromatischer Streuselteig als Boden, darauf betten sich ein paar Mandeln und Amarettini, dazu gesellt sich noch eine feine Vanillecreme und tiefgekühlte Himbeeren. Getoppt wird dann alles noch mit den restlichen Streusel. Na was meint ihr? Hört sich doch seeehr lecker an! Und glaubt mir diese Tarte ist eine kleine Sünde wert. ❤

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Der Boden ist wirklich ruck zuck zubereitet. Butter, Zucker, Mehl, Vanille, Zitrone, Zimt und eine Prise Salz- mehr braucht es nicht um den leckeren Crumble-Teig anzufertigen.

Die Füllung besteht zu einem aus einer feinen Vanillecreme. Eine Creme aus Eidotter, Milch, Obers, Zucker und Vanille. Die Creme wird gekocht, bis sie schön eindickt (wie ein Vanillepudding).  Eine tolle Kombination zu den säuerlichen Himbeeren.

Nach dem Backen lassen wir die Tarte noch etwas auskühlen und dann heißt es auch schon…. schnappt euch eine Gabel und ran ans Vernaschen! Ich sag euch, diese Tarte knuspert so schön und ist zugleich noch cremig und fruchtig. Ein Genuss!

Da ich von der Tarte so begeistert bin werde ich sie fürs Kunst-Café am Freitag gleich nochmal backen. Ich glaube, die Gäste werden sich darüber freuen.

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Auch Lust auf ein leckeres Streuselerlebnis?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 150 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 220 g Mehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, grob gehackt
  • eine Handvoll Amarettini, grob zerbröselt
  • 250 g Himbeeren, TK
  • 2-3  EL Zucker

Für die Vanillecreme:

  • 3 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 35 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Obers

Zubereitung:

Für den Teig

Die Butter schmelzen. Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Zimt und Salz vermischen. Die zerlassene Butter untermengen und zu Streusel verkneten. 2/3 der Streusel in eine Tarteform geben und zu einem Boden festdrücken (Rand formen).

Für die Creme 

Eidotter, Zucker, Vanille, Mehl und ca. 4 EL der Milch verrühren. Die restliche Milch und Obers aufkochen. Die Eidottermischung zugeben und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren dicklich einkochen lassen.

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Die Hälfte der gehackten Mandeln und den Amarettinibrösel auf dem Boden verteilen. Die noch übrigen Mandeln/Amarettini unter den restlichen Teig/Streusel kneten.

Die Vanillecreme in der Form verteilen.

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Die gefrorenen Himbeeren mit dem Zucker vermischen und auf die Creme geben.

Den restlichen Teig als Streusel auf den Himbeeren verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30 Minuten, goldbraun backen. Abkühlen lassen und aus der Tarteform heben.

Nach Belieben mit etwas Schlagobers oder Vanilleeis servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Liebelei mit roten Beeren! Cranberry-Muffins mit kandiertem Ingwer und Gewürzstreuseln

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Die nordamerikanischen Verwandten der Preiselbeeren warten nur darauf, Naschkatzen (wie mich) in süßen Leckereien zu verzücken.

Mit diesen kleinen Köstlichkeiten wird jeder Nachmittagskaffee zum ganz besonderen Genussmoment. ❤

Cranberrys – die festen Beeren haben sich in den letzten Jahren zur In-Frucht gemausert. Kein Wunder schließlich sollen sie vor den Spuren des Alters schützen. Ich liebe Cranberrys! Momentan haben wir ja das Glück, diese Beeren auch frisch zu bekommen. Wir haben gleich mehr Cranberrys eingekauft und auf Vorrat eingefroren, damit wir noch lange köstliche Leckereien damit zaubern können. So ganz einfach machen es uns diese Beeren aber nicht, denn erst gekocht entfalten sie ihren Geschmack. Roh sollte man sie also nicht essen, da sie wirklich sehr sauer und herb sind. Erst gegart und gezuckert kann man sie wie Preiselbeeren verwenden.

Diese Muffins sind wirklich ganz simpel und schnell gezaubert. Zuerst machen wir unsere Gewürzstreusel dann wird der Teig angerührt, in dem wir dann unseren kandierten Ingwer und die Cranberries verstecken. Ich mag die Kombination wirklich sehr gerne, falls ihr aber Ingwer nicht so gerne in süßen Speisen mögt…einfach weglassen.

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Auch Lust mit diesen roten Frucht-Stars zu backen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für acht normale Muffins oder 16 Mini-Muffins)

Für die Streusel:

  • 60 g brauner Rohrzucker
  • 60 g Dinkelmehl
  • 40 g kalte Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardmom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für den Teig:

  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g brauner Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 30 ml Öl
  • 1 Ei
  • 85 ml Milch
  • Abrieb und Saft einer 1/2 Bio-Orange
  • 20 g kandierter Ingwer
  • 2 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung:

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Kalt stellen.

Die Cranberries in einem Topf mit Zucker und Wasser leicht köcheln lassen (ca. 5 Minuten). Abkühlen lassen.

Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen.  Zucker mit dem Öl und dem Ei aufschlagen. Milch, Vanillezucker, Orangenabrieb und Orangensaft kurz untermixen. Dann die Mischung zum Mehl geben und unterrühren (mit dem Gummispachtel). Den kandierten Ingwer in kleine Stücke schneiden und zum Teig geben. Die Cranberries unterheben (nur zweimal einrühren).

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Die Mulden eines Muffinblechs mit Butter befetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig einfüllen und die Streusel darauf verteilen.

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Die Muffins bei 160°C ca. 20-25 Minuten lang backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Himmlischer Löffelspaß! Cheesecake im Glas mit Cassis-Feigen

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Klar, Cheesecake kennt jeder! Meinen Cheesecake kann man heute löffeln… ja, ihr habt richtig gehört, Cheesecake im Glas! ❤ Miiiam!

Ich wollte ein ganz schnelles Dessert haben, da ich bei diesem schönen Herbstwetter doch lieber draußen in der Natur bin, als in der Küche zu stehen. Solange der Herbst uns noch ein paar Sonnenstunden schenkt, sollte man diese doch genießen! Mit diesem Dessert könnt ihr das auf alle Fälle.

Dieser Nachtisch im Glas besteht aus selbstgemachten Crumble, einer luftigen Topfencreme und köstlich eingekochten Cassis-Feigen. Ihr könnt natürlich auch andere Früchte als Topping auf die Creme geben, aber die Kombination von Feigen und Creme de Cassis ist wirklich sehr lecker. Auf die Idee bin ich gekommen, da wir beides daheim hatten und es sich einfach angeboten hat.

Was soll ich sagen? Einfach wunderbar, dieser cremige Cheesecake und dazu die Feigen…Ein sehr leckeres Herbstdessert und sehr zu empfehlen. Probiert es aus!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser)

Für den Crumble:

  • 100 g Dinkelmehl
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Rohrzucker
  • 60 g kalte Butter, in Stückchen
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen

Für die Creme:

  • 250 g Topfen
  • 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb (oder Limette)
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Obers
  • 2 Eiklar

Für das Topping:

  • 7-8 Feigen
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Orange, oder 2 Mandarinen
  • 4-5 EL Creme de Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 100 g Himbeeren

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Zubereitung:

Für den Crumble alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer miteinander vermischen, bis grobe Streusel entstehen. Die Streusel auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und bei 180°C ca. 25 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für das Topping den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Feigen vierteln und zum Karamell geben. Mit dem Saft der Orange ablöschen und kurz köcheln lassen. Creme de Cassis, Zimt, Sternanis und Himbeeren zugeben. Das Ganze jetzt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten lang leicht köcheln lassen. Abkühlen lassen.

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Für die Creme den Topfen mit Zitronensaft/Abrieb, Vanillemark und der Hälfte des Zuckers glatt rühren. Obers cremig steif schlagen und unter den Topfen rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

So jetzt bringen wir unseren Cheesecake ins Glas. Zuerst den Crumble auf die Gläser verteilen. Darauf dann die Topfencreme geben und mit den Feigen belegen. Bis zum Servieren kühl stellen.

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Tipp! Wenn ihr Schraubgläschen verwendet und diese nicht bis zum Rand befüllt, könnt ihr die Desserts im Kühlschrank auch 1-2 Tage aufbewahren, für die Arbeit am nächsten Tag vorbereiten oder wohin ihr sie auch immer mitnehmen mögt. Und natürlich könnt ihr , wie vorhin schon erwähnt die Feigen auch durch alle anderen Früchte eurer Wahl ersetzen!

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So, Ihr Lieben, dann habt noch einen gemütlichen und zauberhaften Sonntag!

Eure Lena ❤

Goldstücke zum Vernaschen! Safran-Marillenkuchen mit Amarettini-Streuseln

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Bei diesem köstlich, saftigen Marillenkuchen greift doch jeder gerne zu!

Bei diesem Kuchen kommen immer Kindheitserinnerungen hoch,… mit Mama Marillen entkernen und diese dann in den Teig drücken. Das war ein Spaß! Marillenkuchen kommt bei uns im Sommer oft auf den Tisch und das aus gutem Grund, finde ich.

Ich habe hier das Grundrezept etwas abgewandelt (mit Safran und Marzipan im Teig) und noch mit extra Streusel versehen.

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

für den Kuchenteig:

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Marzipan, kleine Stückchen
  • 150 g Zucker
  • 5 Eier, handwarm
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 1 Msp. Safran, in 1 EL Wasser aufgelöst
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ca. 1,5  kg Marillen, halbiert

für die Streusel:

  • 80 g Butter, kalt
  • 80 g Dinkelmehl
  • 80 g Rohrzucker
  • 100 g Amarettini
  • 50 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Marzipan und dem Zucker glatt und cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Jetzt nach und nach die Eier einzeln dazugeben und untermixen. Den Zitronenabrieb und den aufgelösten Safran zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz mischen und unter die Masse rühren.

Den Teig auf ein tiefes Blech (mit Backpapier belegt) geben und verstreichen.

Die Marillen mit der Schnittfläche nach oben eng aneinander in den Teig drücken.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten, bis Streusel entstehen (am besten mit der Küchenmaschine). Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Marillenkuchen bei 170°C ca. 40-50 Minuten lang backen (evtl. mit Folie bedecken, dass die Streusel nicht zu braun werden).

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

Let’s Crumble!

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Zu einem Crumble kann man nicht Nein sagen! Besonders meine beste Freundin liebt ihn abgöttisch und ist überglücklich, wenn mal wieder Crumble-time ist!  Ich habe schon so einige Crumbles gezaubert und das Schönste daran – c’est trés simple!  Man kann so gut wie jedes Obst dafür verwenden und die restlichen Zutaten hat man meist auch zu Hause.  Somit ist der Crumble perfekt für eine spontane Backaktion!   Mein absoluter Lieblingscrumble ist mit Äpfel und Rhabarber (besonders jetzt  in der Rhabarbersaison) .

Hier das Rezept zu meinem Liebling:

Zutaten:

  • 500 g Rhabarber
  • 80 g Rohrzucker
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL gem. Ingwer
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 500 g Äpfel

Für die Streusel:

  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 80 g Rohrzucker
  • 50 g Kokosflocken

Zubereitung:  Den Rhabarber in ca. 2 cm große Stücke schneiden mit dem Rohrzucker, Zimt, Vanillemark und Ingwer verrühren und kurz aufkochen lassen, 5 Minuten leicht köcheln lassen (der Rhabarber darf aber keinesfalls matschig werden). Die Äpfel in grobe Würfel schneiden und mit dem Rhabarber mischen. Alles in eine Form geben.  Für die Streusel die Butter, mit dem Mehl,  Zucker und den Kokosflocken verkneten ( geht sehr gut mit den Händen) und über das Obst streuen. Den Crumble bei 180°C ca. 30 Minuten backen!

Sehr lecker dazu ist ein selbstgemachtes Vanilleeis oder einfach etwas geschlagenes Obers!

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Leckere Crumble-Varianten:  Beeren-Kirsche, Marille-Mango, Birne-Zwetschke

Anstatt der Kokosflocken  im Streuselteig sind auch Haselnüsse, Walnüsse oder auch Haferflocken sehr lecker (zusätzlich kann man auch noch Schokistückchen untermischen)!  Also ihr seht, dem Crumble sind keine Grenzen gesetzt und ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen!

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Bon appétit!

Lena

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