Süsser Himmel auf Erden! Bananen-Karamell-Pie mit Kokoshäubchen

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Süße Frühlingsgefühle kommen hoch! ❤

Ja ich weiß, es ist erst Ende Jänner und vor ein paar Tagen hat es noch ordentlich geschneit, aber irgendwie komm ich schon langsam in Frühlingslaune!

Wie geht es euch? Seid ihr auch schon in Frühlingsstimmung?

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Na gut ich seh’s ja ein. Es ist Winter und es wird noch ein Weilchen dauern, bis wahre Frühlingslaune hochkommt. Bis dorthin versüßen wir uns die Tage mit herrlichen Naschereien. Diese süße Sünde passt sowohl in den Winter als auch in den Frühling.

Stellt euch einmal vor:  Knuspriger Mürbteig, darauf betten sich frische Bananen, die von einer Karamellsoße begossen werden und gekrönt wird alles mit einem cremigen Joghurt-Kokoshäubchen. Na das ist doch der süße Himmel auf Erden!

So jetzt verrate ich euch, was bei mir die Vorfreude auf den Frühling so sehr geweckt hat…. Dieses wundervoll, frühlingsfrische Geschirr!

Ich bin ja schon wieder ganz verliebt in diese gelben Farben und vor allem die Blümchenteller von IB Laursen haben es mir angetan.

So und jetzt kommt natürlich das Wichtigste…. wo gibt’s solch schmucke Küchenschätze?

Gut aufpassen meine Lieben! In der VILLA SIEBEN ist die neue Frühjahrskollektioin eingetroffen und diese lässt keine Wünsche für ein schönes Zuhause offen.

Na seid ihr jetzt neugierig geworden? Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken! Ich freue mich ja immer wieder so sehr, wenn ich euch meine ausgewählten Lieblingsteile präsentieren darf.

Marken wie GreenGate und Ib Laursen machen gemäß des Villa Sieben Mottos “Mein Zuhause himmlisch schön“.  Diese Überzeugung teile ich mit der lieben Villa Sieben-Chefin, Claudia nur zu gerne!

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Die Tortenplatten Mynte von Ib Laursen sind ja schon fast wahre Klassiker. Jetzt gibt’s die Platte auch in diesem herrlichen Gelb! Na da konnte ich einfach nicht widerstehen und jetzt hat meine grüne Mynte-Platte endlich eine sonnengelbe Freundin bekommen. Die beiden Schätze können sich nun gemeinsam auf viele Kuchen und Torten freuen.

Ich geb’s ja zu diese Leckerei ist nicht unbedingt optimal für Kalorienzähler, aber hin und wieder kann man diese fiesen Kalorien ja über Bord werfen und ohne schlechtes Gewissen naschen! Das Leben ist doch viel zu schade, um auf solch süße Sünden zu verzichten!

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Gönnt euch ein Stückchen (oder auch zwei)!

Hier das Rezept :

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 50 g Zucker
  • 120 g Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 250 g Obers
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 4 Bananen (halbiert)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 3 EL Kokosflocken
  • Saft und Abrieb ½ Bio Limette oder Zitrone

Zubereitung:

Für den Mürbteig

  1. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten (am besten mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig rund ausrollen (3-5 mm dick) und in eine Tarteform legen (am besten man verwendet eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden).
  3. Den Teig in der Form ca. 30 Minuten kühlstellen.
  4. Nun den Teig bei 180 °C ca. 20-25 Minuten blind backen (ich gebe immer Backpapier auf den Teig und befülle die Form mit getrockneten Linsen).
  5. Die letzten 10 Minuten ohne dem Backpapier und Linsen fertigbacken.
  6. Den Boden etwas auskühlen lassen, vorsichtig aus der Form heben und auf einen großen Teller geben.

Für die Karamellsoße

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen (Vorsicht-verbrennt leicht!)
  2. Mit dem Obers aufgießen und zu sämigen Karamell einkochen lassen (ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze).
  3. Ich gebe dann immer noch etwas Zuckerrübensirup dazu, weil so der Geschmack noch etwas intensiver wird… ist aber nicht Muss!

Jetzt füllen wir unseren Pie

  1. Die halbierten Bananen auf dem Boden verteilen. Mit etwas Limettensaft beträufeln und die Karamellsoße darübergießen (ein bisschen für die Deko aufheben).
  2. Für das Häubchen Obers steif schlagen. Mit dem Joghurt, Zucker, Limetteabrieb und Vanillemark verrühren und die Bananen damit bedecken.
  3. Nun noch ein paar Kokosflocken drüberstreuen.
  4. Für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben noch mit ein paar Bananenscheiben belegen und mit Karamellsauce beträufeln…. mmhhh!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Wir schlemmen uns ins neue Jahr! Mousse au chocolat mit Spekulatiushäubchen

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Mousse au chocolat à la chantilly aux speculoos! ❤

Dieser Nachtisch bringt die ganze Familie zum Schwelgen und die Gesichter strahlen vor Freude! So soll es an den Festtagen doch sein!

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In den letzten Tagen wurde geschlemmt was das Zeug hält. Na gut, so schlimm war es nicht, aber es gab so viele köstliche Leckereien! Da konnte man einfach nicht widerstehen….

Aber es heißt ja: „Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“ Und da ich mich ja normalerweise wirklich gesund erhnähre, darf ich auch ordentlich zugreifen und mitnaschen!

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Die Weihnachtszeit lässt mich Jahr für Jahr etwas zur Ruhe kommen. Stress und Streit hat bei uns nichts verloren. Familie ist das allergrößte Geschenk und ich bin jedes Jahr dankbar, dass ich Teil einer so glücklichen Familie sein darf. Das ist nicht selbstverständlich, daher weiß ich dieses Geschenk so sehr zu schätzen.

Mit meinen Leckereien versuche ich immer wieder meine Liebe zu teilen und meine Familie ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich glaube in diesem Jahr, ist mir dies ganz oft gelungen und ich werde mir weiterhin ganz viel Mühe dabei geben, meine Liebsten ein bisschen zu verwöhnen.

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Dieses Dessert im Glas ist perfekt, wenn ihr viele Gäste damit beglücken möchtet. Ihr könnt es super vorbereiten und dann müsst ihr die Gläschen nur noch schnell aus dem Kühlschrank holen. Na besser, geht’s doch gar nicht!

Eine zartschmelzende Schokomousse, darauf ein feines Feigenragout und gekrönt wird diese süße Geschichte noch von einer himmlischen Spekulatiuscreme. Hach ich könnte mich gleich wieder durch solch ein Gläschen löffeln….

Wenn ihr keine Feigen mögt oder keine bekommt, könnt ihr diese auch weglassen oder stattdessen auch ein feines Ragout aus Cranberries oder Pflaumen zaubern. Ein klein wenig Frucht tut hier sicher ganz gut!

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Wir schweben selig in zarter Schokolade! Wollt ihr auch?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser – je nach Größe)

Mousse au chocolat:

  • 5 Eier
  • 200 g dunkle Schokolade (z.B. von Valrhona)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Kaffee, nach Belieben

für die Spekulatiuscreme:

  • 200 ml Obers
  • 100 g Mascarpone
  • 2 EL Spekulatiuscreme (hier gibt’s das Rezept)

Für das Feigenragout:

  • 4-5 Feigen
  • 4 EL Zucker
  • Saft einer Orange
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange

Zubereitung:

Mousse

  1. Die Eier trennen.
  2. Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen. Abkühlen lassen.
  3. Eidotter nach und nach unter die geschmolzene Schokolade mixen.
  4. Eiklar mit Zucker steif schlagen und unter die Schokomasse heben.
  5. Die Schokomousse in Gläser verteilen und kühl stellen (mindestens 4 Stunden).

Feigenragout

  1. Feigen säubern und in kleine Stücke schneiden.
  2. Zucker in einer Pfanne karamellisieren.
  3. Mit Rotwein ablöschen und etwas einköcheln lassen.
  4. Mit Orangensaft und Cassis aufgießen. Zimt und Sternanis zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Die Feigen hineinlegen und weitere 2-3 Minuten leicht schmoren lassen. Abkühlen lassen.

Spekulatiuscreme

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Mascarpone und Spekultiuscreme unterrühren.

Fertigstellen

  1. Das Feigenragout auf das schon fest gewordene Schokomousse verteilen.
  2. Spekultiuscreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in die Gläser spritzen.

Nach Belieben noch mit etwas Spekulatiusgewürz bestreuen!

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Wie in den letzten Jahren, werde ich die Tage vor und nach Silvester nicht zu Hause verbringen.  Morgen geht’s los und mein Liebster,  zwei Freunde und ich machen uns auf die Reise nach Verona. Dort werden wir ein paar Tage verbringen und die Gegend um den Gardasee erkunden. Vielleicht machen wir auch noch einen kleinen Abstecher nach Venedig… Im neuen Jahr werde ich euch dann vielleicht wieder mit einem kleinen Reisebericht begrüßen!

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Ich verabschiede mich heute und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge es uns wieder ganz viele schöne und leckere Momente bringen!

Bleibt gesund und schwingt weiterhin so fleißig den Kochlöffel!

Bon appétit, meine Lieben!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

Zart schmelzende Versuchung! Gefüllte Schokotaler

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Weihnachtsduft liegt in der Luft…. und der dringt natürlich aus unserer Winterwunderbackstube! ❤

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So ich hab mit meiner Weihnachtsbäckerei begonnen und stehe nun fleißig vor dem Ofen… knete und rühre Teig, steche aus oder forme Kügelchen, Kipferln und viele, viele weitere süße Kleinigkeiten. Dabei spiele ich lautstark Weihnachtslieder und trällere vor mich hin….

Ja so sieht’s bei mir in der Vorweihnachtszeit aus und ich liiiiebe es! Jahr für Jahr! Leider fehlt mir oft die Zeit, aber irgendwie bekomme ich unsere Keksdosen immer voll.

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Himmlisch verführerisch sind diese süßen Taler im Schokogewand!

Diese Schokoküsschen zählen zu unseren Lieblingen und dürfen in der Weihnachtszeit einfach nicht fehlen. Da sie so superschnell gezaubert sind, kommen die kleinen Bussis auch schon öfters in den Backofen. Tja, was kann man machen, wenn die Liebsten meine Taler so schnell vernaschen? Nochmal in den Zauberofen schieben und für Nachschub sorgen!

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Macht euch den Dezember zur wundervollsten Zeit des Jahres!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 220 g weiche Butter
  • 120 g Staubzucker
  • 180 g Mehl
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Kakaopulver, ungesüßt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 EL Rum

Für die Füllung:

  • 200 ml Obers
  • 250 g Schokolade
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter mit dem Zucker cremig rühren.
  2. Mehl mit Kakao, Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz mischen.
  3. Die Mehlmischung und den Rum unter die Buttermischung rühren. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
  4. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  5. Den Teig in 3-4 Stücke teilen und diese zu Rollen formen. Davon ca. 1,2 cm Stücke abschneiden, und zu Kugeln formen.
  6. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
  7. Bei 170°C ca. 12 Minuten backen.
  8. Nach dem Backen abkühlen lassen.

Für die Füllung

  1. Die Schokolade grob hacken und mit Butter in eine Schüssel geben.
  2. Obers mit Honig erhitzen und über die Schokolade gießen.
  3. Kurz stehen lassen und dann glatt rühren.
  4. Abkühlen lassen, bis es schön cremig ist (ca. 1-2 Stunden).
  5. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils auf die flache Seite eines Kekses geben und einen zweiten Keks daraufsetzen.
  6. Mit Staubzucker besieben und vernaschen.

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Mmmmh, so lecker kann das Warten auf Weihnachten sein!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Himmlische Versuchung! Gebackener Schokopudding mit Vanillecreme

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Schoko, Schokoo, Schokooolade! ❤

Lasst euch verführen von diesem herrlichen gebackenen Schokopudding… Hach wir schwebten im siebten Schokohimmel, als wir den ersten Bissen davon vernaschten (und den zweiten und den dritten… bis alles futsch war).

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Wir lieben doch alle Schokolade! Also bis jetzt hab ich noch niemanden kennengelernt, der dieser dunklen Versuchung widerstehen konnte. Wie könnte man auch? Mein Liebling ist ja eine feine zartbittere Variante. Ob pur oder mit kleinen Nussstückchen darin.. da genieße ich jedes einzelne Stückchen. Nichts geht über wirklich gute Schokolade!

Und was ich am allerliebsten mit meiner Schokolade anstelle…. Na klar! Ich zaubere leckere Naschereien für meine Liebsten daraus. Wie diesen saftigen Schokopudding. Eigentlich könnte man auch Schokoauflauf mit weichem Kern dazu sagen. Aber ich finde gebackener Schokopudding klingt doch toll.

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So die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr einfach (man muss nur aufpassen, ihn nicht zu lange im Ofen zu lassen). Zuerst wird die Schokolade mit der Butter geschmolzen (ich liebe diesen Vorgang). Dann werden die Eier mit Zucker, Vanille etwas Salz und nur ganz wenig Mehl verrührt. Zuletzt kommt dann unsere Schokomischung dazu und schon geht’s ab in die Form (ihr könnt eine Auflaufform nehmen oder auch eine tiefe Pfanne). Ab in den Ofen damit!

Während unsere schokoladige Versuchung im Ofen verweilt, zaubern wir noch ganz flott unsere Vanillecreme. Zu dem warmen Schokopudding passt diese kalte, vanillige Creme einfach perfekt dazu (also auf keinen Fall weglassen). Nach Belieben könnt ihr auch noch ein paar Früchten dazu servieren (bei uns gabs noch ein paar frische Heidelbeeren).

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Den Schokoauflauf gleich nachdem ihr ihn aus dem Ofen geholt habt servieren. Weich, fluffig und intensiv schokoladig – so soll er sein!

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Mmmmhh.. das war ein Festdessert!

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Schokolust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein Auflauform  –  ca. 20 cm)

  • 150 g Schokolade
  • 150 g Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 1/4 TL Fleur de Sel
  • 3 EL Mehl

Für die Vanillecreme:

  • 350 g griechisches Joghurt
  • 150 g Obers
  • 1 TL gemahlene Vanille (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 2 EL Zucker

Zubereitung:

  1. Die Schokolade mit der Butter schmelzen.
  2. Eine Auflaufform (oder eine tiefe Pfanne) mit Butter ausstreichen und leicht bemehlen.
  3. Die Eier, Zucker, Salz, Vanille und Mehl verrühren (mit dem Schneebesen).
  4. Die Schoko-Buttermischung unterrühren (nicht zu lange rühren).
  5. In der Form verteilen und bei 200°C (Ober/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


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So und weil diese Leckerei so herrlich schokoooladig ist, schick ich sie gleich zum lieben Kevin von Law of Baking. Bei ihm lautet das Urteil Schokolade und da muss mein Schokopudding natürlich dabei sein!

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Süsser Kuchen-Klassiker! Bienenstich

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Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

So meine Lieben bei mir schwirren heute keine Bienchen herum, dafür aber leckere Kuchenstückchen! ❤

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Autsch – ein Bienenstich im Mund, das kann gefährlich sein! Außer es handelt sich um den bekannten und wirklich köstlichen Kuchen. Der kann, wenn man ein Stückchen zu viel davon ist, aber auch gefährlich werden (aber nur für die Figur).

Ich frage mich wie der wohl zu seinem stacheligen Namen kam? Wisst ihrs? Ich habe mich da mal schlau gemacht….

Es gibt eine alte Geschichte: Der Kuchen wurde in der Stadt Andernach erfunden. Die Bewohner der Nachbarstadt Linz waren sauer: Der Kaiser hatte den Andernachern Geld zugesprochen, das den Linzern nun fehlte. Wütend griffen die Linzer Andernach im Morgengrauen an. Zwei Andernacher Bäckerlehrlinge hörten das Getöse. Sie naschten gerade Honig aus Bienenstöcken an der Stadtmauer. Als die Lehrlinge die Angreifer sahen, warfen sie die Bienenstöcke nach ihnen. Wütende Bienen stechen heftig! Die Linzer ergriffen die Flucht. Um das zu feiern, erfanden die Andernacher einen Kuchen, den Bienenstich!

So zumindest erzählt es die alte Geschichte. 

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Wie wir alle wissen, ist  Bienenstich ein traditioneller Germteigkuchen, der auf der Oberseite einen Belag aus Mandel-, Zucker-, Honig-,Obersmasse hat,  die beim Backen karamellisiert (so lecker). Nach dem Backen wird der Blechkuchen mit einer herrlichen Vanillecreme gefüllt.

Ein wahrer Kuchenklassiker, der also auch bei mir nicht fehlen darf. Meine Eltern waren begeistert, als sie erfuhren, dass es heute Bienenstich gibt.  Seine Raffinesse erhält er durch die knusprige und karamellige Mandelschicht und durch die lockere Vanillecreme.  Den perfekten Genuss setzt ein gutes Verhältnis von Teig und Füllung voraus (der Teig darf nicht zu hoch sein).

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Einfach in der Zubereitung aber umso leckerer im Geschmack. Für diesen Kuchen müsst ihr euch allerdings etwas Zeit nehmen (also ein perfekter Wochenend-Kuchen). Zuerst muss eine Konditorcreme (eine Art Vanillepudding) gezaubert und wieder abgekühlt werden. Dann kommt ein Germteig in die Schüssel. Dieser wird dann zu einem Rechteck ausgerollt und mit der Mandelkruste bestrichen. Rein in den Ofen und goldbraun backen lassen (der Duft strömt schon durch die Küche). Dann den Kuchen vorsichtig waagrecht halbieren.  Da ist etwas Gefühl gefragt, aber für euch ist das bestimmt auch kein Problem!

Wie ihr ja wisst bin ich kein großer Fan von Buttercremen, aber hier mach ich einmal eine Ausnahme und mische auch etwas Butter in die Creme. So einen Bienenstich isst man ja nicht sooo oft. Da kann sich einmal so eine Sünde schon erlauben. Ach, was ist schon eine Sünde, wenn es der Seele gut tut und glücklich macht!

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Ein ganz klassischer Kuchen ohne Schnörkel aber mit viel viel Liebe gebacken. ❤
Glaubt mir, das schmeckt man!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 500 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 30 g Germ (Hefe)
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Marillenmarmelade zum Bestreichen

Für die Vanillecreme-Füllung:

  • 600 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 5 Eidotter
  • 50 g Maizena
  • Saft einer halben Orange
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Obers (Sahne)

Für den Mandelbelag:

  • 80 g Butter
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Zucker
  • 100 ml Obers
  • 150 g Mandelblättchen
  • 1 Bio-Orange, Abrieb

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir eine Konditorcreme zu. Dafür die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Milch in einen Topf geben, Vanillemark und die Schote dazu und einmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die Eidotter mit dem Zucker dickschaumig schlagen. Maizena und 2-3 EL Orangensaft unterrühren. Die Vanillemilch durch ein Sieb dazugießen und verrühren.  Alles wieder in den Topf gießen und die Mischung unter Rühren bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis eine puddingartige Creme entsteht (wichtig immer schön rühren!).  Die Creme mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Creme legen, dass sich keine Haut bildet). Kühl stellen.

Für den Germteig das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Milch mit der Butter lauwarm erhitzen. Zucker zugeben. Germ hineinbröckeln und darin auflösen.

Die Milchmischung und die Eier zum Mehl geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Nach Belieben noch einmal mit den Händen durchkneten. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt aufgehen lassen.

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Für den Mandelbelag die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Obers, Zucker und Honig zugeben und alles unter Rühren aufkochen lassen. Mandelblättchen und die Orangenschale untermischen. Abkühlen lassen.

Den gegangen Germteig auf einem leicht bemehlten Backpapier zu einem ca. 20×30 cm großen Rechteck ausrollen. Den ausgerollten Teig auf ein Blech legen und mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Die Mandelmischung auf den Teig streichen. Den Teig nochmal ca. 15-20 Minuten gehen lassen.

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Den Kuchen bei 160°C (HL) ca. 30 Minuten backen (falls die Kruste zu braun wird, mit Alufolie abdecken). Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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So jetzt kommt ein leicht kniffliger Schritt! Der Boden muss einmal waagrecht halbiert werden. Dafür einmal vorsichtig mit einem großen Sägemesser durchschneiden. Die Unterseite auf eine Kuchenplatte legen. Ich bestreiche dann den Teig gerne mit etwas Marillenmarmelade.

Für die Füllung die weiche Butter (sie muss wirklich weich sein) cremig schlagen. Dann nach und nach (am besten esslöffelweise) die Konditorcreme dazugeben und unter die Butter rühren. Obers cremig steif schlagen und zuletzt unter die Vanillecreme heben.

Die Creme auf den unteren Teil des Kuchen streichen und gleichmäßig verteilen.

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So ich schneide dann die obere Platte gleich in Stücke und lege die Stücke dann auf die Creme und drücke sie leicht an. So lässt sich der Kuchen viel leichter portionieren.

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Den Bienenstich jetzt mindestens eine Stunde kühl stellen.

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So der Bienenstich kann nun serviert werden!

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Habt einen schönen und leckeren Sonntag!