Kleine Küchlein, ganz grosse Liebe! Himbeer-Friands

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Kleine Küchlein, ganz große Liebe! ❤

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Diese zarten, weichen Mandelküchlein haben unser Herz verzaubert! Ich bin wieder einmal unsterblich verliebt. In unsere frischen Himbeerchen vom Garten und vor allem in diese Gebäckschönheiten!

Diese kleinen Friands, leiten sich aus den französischen Financiers ab und bringen alle Gesichter zum Strahlen. Die Küchlein halten sich aufgrund ihrer Saftigkeit ein paar Tage, aber ich bezweifle doch ganz stark, dass ihr diesen süßen Teilchen länger als einen Tag widerstehen könnt.

Man kann sie einfach so vernaschen, mit seinen Lieblingsbeerchen versehen oder auch mit geschlagener Sahne oder etwas Eis krönen. Oooooh, mein Körbchen ist schon wieder leer – da sollte ich ganz schnell für Nachschub sorgen!

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Ich hab die Küchlein in einem Financier-Blech gebacken, aber ihr könnt natürlich auch ein ganz normales Muffinblech nehmen. Wichtig ist, dass ihr die Förmchen sehr gut einfettet und die Mandeln sollen wirklich fein gemahlen sein.

Dann kann da nix mehr schief gehen und eure neuen Lieblingsfreundinnen kommen auch ganz schnell wieder vom Urlaub im Backofen zurück. Hübsch gebräunt werden sie dann noch mit einem Hauch Puderzucker bestäubt und ab in unsere Mäulchen…

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Holt euch diese süßen, kleinen Schönheiten nach Hause und befüllt damit euer Körbchen!

Zutaten: (für ca. 16-18 Stück)

  • 5 Eiklar
  • 150 g Butter
  • 90 g Mandeln, ganz fein gemahlen
  • 150 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 50 g Mehl, gesiebt
  • 150 g Himbeeren, frisch

Zubereitung:

  1. Die Butter in einem kleinen Topf langsam schmelzen lassen und wieder abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, die Vertiefungen eines Muffinblechs (oder Friands-Blechs) einfetten.
  3. Eiklar einige Sekunden aufschlagen, damit sie sich leicht verbinden, es ist nicht nötig, sie so steif zu schlagen, dass Spitzen stehen bleiben.
  4. Die ausgekühlte Butter, die gemahlenen Mandeln, den Staubzucker, Vanille und das Mehl hinzufügen und sanft aber gründlich unterschlagen. In die vorbereiteten Mulden gießen, sodass sie zu zwei Drittel gefüllt sind.
  5. Auf jedes Friand zwei oder drei Himbeeren setzen und 20 bis 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  6. Die Friands etwas abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen.

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Tipp!

Anstatt der Himbeeren könnt ihr natürlich auch kleine Erdbeerstückchen, Heidelbeeren, Ribisel oder gar kleine Marillen- oder Pfirsichstückchen in den Teig plumpsen lassen.

Wer noch einen besonderen Frischekick mag, der gibt einfach etwas Zitronen- oder Limettenabrieb unter den Teig.

Und wenn ihr noch einen kleinen Crunch möchtet, dann bestreut die Küchlein vor dem Backen mit ein paar gehackten Pistazien, Mandeln oder Haselnüssen.

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Wenn wirklich noch welche übrig bleiben, einfach 2-3 Tage lang in einer Dose verschlossen aufbewahren. Aber wie gesagt, das bezweifle ich!

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Habt einen bezaubernd schönen Tag, meine Lieben! Die Sonne scheint, es ist herrlich warm und ich bin superglücklich. Genießt das Leben und macht euch und euren Liebsten mit solch süßen Kleinigkeiten eine große Freude. Das macht das Leben doch richtig lebenswert!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

So gut wie bei den Franzosen! Selbstgemachte Croissants

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Selbstgemachtes Feingebäck gehört für mich wohl zu den schönsten Leckereien aus der eigenen Küche. Es übertrifft die Qualität der Supermarktware bei Weitem und man weiß wirklich was drin steckt. Besonders viel Liebe und Hingabe!❤

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Diese goldbraunen Hörnchen sind einfach untrennbar mit einem Hauch „savoir-vivre“ verbunden. Croissants sind ein echtes Geschenk für mich. Immer wenn wir in Frankreich waren, gehörten frisch gebackene Croissants zum täglichen Leben. Ich habe mir schon lange vorgenommen, diese köstlichen Hörnchen selbst daheim zu zaubern. So mittlerweile hab ich schon einige Male selbst die Hörnchen gerollt und gebacken. …und ich bin immer wieder so glücklich darüber!

Frisch gebacken sind die Croissant einfach himmlisch. Da kann man fast nicht aufhören, so köstlich sind sie. Wenn man den Plunderteig schon im Vorrat hat, lassen sie sich auch ganz schnell zubereiten und backen. So kann man sie sogar schon zum Frühstück genießen.

Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären. Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran.

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Ich habe einige meiner Croissants mit etwas dunkler Schokolade (ihr könnt auch Nutella nehmen)gefüllt. Aber auch pur gebacken und dann mit etwas Marmelade (am liebsten hausgemachte Erdbeermarmelade) serviert sind die Croissants einfach nur göttlich. ❤

Die Croissants sind gebacken. Nun brauchen die französischen Gebäckwunder auch ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen. Da kommt diese große Servierschüssel von Riverdale wie gerufen!

Könnt ihr euch noch an meine Törtchen mit Stiel erinnern? Ich habe euch ja schon öfters einen ganz bezaubernden Onlineshop für Interieur vorgestellt. Sti(e)lreich – ihr findet dort viele Artikel von bekannten Firmen wie Greengate, Ib Laursen, BloomingvilleKrasilnikoff und jetzt auch Riverdale!  Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken…. Mich hat die niederländische Marke, die Stielreich jetzt neu im Sortiment hat, gleich verzaubert!

Hier das Rezept für meine Croissants:

Zutaten: (für 1 kg Punderteig)

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 300 ml kalte Milch
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • etwas Salz
  • 250 g Butter

für die Füllung:

  • etwas dunkle Schokolade, gehackt (oder nach Belieben Nutella)

zum Bestreichen:

  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben und Germ dazubröckeln. Die Milch, den Zucker und das Salz zugeben. Alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in einen Plastikbeutel füllen und mindestens 2 Stunden lang kühl stellen (oder auch über Nacht).
  2. Die Butter (20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen) auf einem Bogen Backpapier legen und mit einem zweiten Bogen Backpapier abdecken. Die Butter zwischen dem Backpapier mit einem Nudelholz zu einem ca. 20 x 20 cm großen Quadrat ausrollen.
  3. Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.
  4. In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.
  5. Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.
  6. Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.
  7. Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 90 cm ausrollen.
  8. Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.
  9. Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und 30 Minuten kalt stellen.
  10. So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.
  11. Den fertigen Plunderteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. Kurz entspannen lassen.
  12. Ausgerollten Teig in gleich große Dreiecke schneiden. Dafür bastle ich mir eine Schablone – Basis 10 cm und Seitenlängen 20 cm.
  13. Dann nach Belieben auf der breiten Seite etwas Füllung (Schokolade) verteilen. Die Dreiecke aufrollen  – von der Basis zur Spitze hin, dabei die Spitze festhalten.
  14. Die Croissants mit viel Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  15. Die Croissants mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen. Die Größe sollte sich verdoppelt haben.
  16. Das Ei mit Milch und Salz verquirlen und die Croissant damit gleichmäßig bestreichen (nach Belieben mit ein paar Mandelblättchen bestreuen).
  17. Die Croissants müssen jetzt nur noch gebacken werden. Dafür den Ofen gut vorheizen (200°). Dann bei 160° ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und kurz auskühlen lassen.

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Noch frisch und warm genießen! So sind sie am aller, allerbesten.

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Wenn ihr nicht alle Croissants auf einmal aufessen könnt, dann gebt sie einfach 5 Minuten zum Aufbacken in den Ofen – dann schmecken die Hörnchen fast wieder wie frisch gebacken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Knusper, knusper, köstlich! Walnuss-Biscotti

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Biscotti, Biscotti, Biscotti! ❤

Wir können gar nicht genug bekommen, von diesen knusprig süßen Stangen!

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Biscotti  – eine knusprige Alternative zu Kuchen, die unsere Herzchen höher schlagen lassen. Bei uns kommt dieses Gebäck ziemlich oft in die Keksdose und erfreut unsere Gemüter. Bei den Zutaten könnt ihr euren Wünschen nach Lust und Laune nachgehen. Heute zeig ich euch eine unserer Lieblingsvarianten mit Walnüssen, Karamellbonbons und weißen Schokostückchen.

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Na wie findet ihr meine neue Glas Bonboniere in Glockenform? Ich bin ganz verliebt in dieses Schmuckstück von Blueboxtree und fülle es liebend gerne mit süßen Kleinigkeiten. Ob diese Biscotti, Cookies, Madeleines oder einfach süße Zuckerl – in dieser Bonboniere werden die Leckerein ganz besonders hübsch präsentiert.

Die Biscotti genießt man am allerbesten mit einer herrlichen großen Tasse Kaffee (Kinder schlürfen dann einfach eine Tasse Milch oder Kakao). Dann werden die Knusperstangen kurz in das heiße Getränk getunkt und ab ins Mäulchen… Wundervoll!

Welcher Kaffee kommt bei mir in die Tasse…? Kennt ihr Hornig Kaffee?  Mein Lieblingskaffee wird in Graz geröstet (ich stand sogar schon einmal selbst mit meiner Schwägerin Sandra an der Rösttrommel – hier könnt ihr’s nachlesen). Ich hab ja schon viele Kaffees probiert und J. HORNIG in mein großes Kaffee-Herz geschlossen!

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Der perfekte süße Kaffeezauber, den man gerne mit lieben Menschen teilt! ❤

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Lasst uns knuspern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 20-25 Stück)

  • 280 g Dinkelmehl
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 150 g feiner Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 50 g Butter, zerlassen
  • 150 g weiße Schokolade
  • eine Handvoll Karamellbonbons
  • 200 g Walnusskerne

Zubereitung:

  1. Mehl, gemahlene Nüsse, Natron, Backpulver, Zimt, Salz, Vanille und Zucker vermischen.
  2. Eier und zerlassene Butter verquirlen.
  3. Schokolade und Walnüsse grob hacken. Karamellbonbons in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Teigroller (oder Fleischklopfer) die Bonbons zerkleinern.
  4. Mit einem Holzlöffel oder einem Teigschaber die flüssige Eier-Mischung in die Mehlmischung rühren bis alles gut miteinander vermengt ist.
  5. Zuletzt die gehackte Schokolade, die Nüsse und die Karamellbonbons untermischen.
  6. Den Teig halbieren und mit bemehlten Händen die Hälften auf ein mit Backpapier belegtes Backblech zu zweib ca. 20cm langen und 6-7 cm breiten Streifen formen.biscotti47
  7. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen (der Teig sollte noch leicht weich sein).
  8. Etwas abkühlen lassen (2-3 Minuten), dann in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden und mit den Schnittflächen nach oben und unten wieder auf dem Blech verteilen.
  9. Jetzt werden die Biscotti weitere 8-10 Minuten lang gebacken, bis sie goldbraun und knusprig sind.biscotti50
  10. Abkühlen lassen.

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Genießt die schönen Momente im Leben! Mit gutem Kaffee und Biscotti ist das eine süße Leichtigkeit!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Wölckchen Glück! Salzburger Nockerl mit Himbeerobers

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Wir schweben auf Dessertwolke sieben! ❤

Fluffig, luftig, duftig, lecker. Perfekt. Mit Himbeerobers ein Hochgenuss!

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Salzburger Nockerl gehören bei meiner Mama und mir schon seit langer Zeit auf unsere Lieblingsdessert-Liste. Wir stehen ja total auf solch luftig, leichte Desserts, die uns Löffel für Löffel glücklich machen.

Dazu sind Salzburger Nockerl noch ganz fix gezaubert. Eine Nachspeise, die in kurzer Zeit  auf den Tisch kommt und der Familie in Lächeln hervorbringt. Na was will man mehr?

Himbeerobers! Die fruchtige Kombination mit den Nockerln ist einfach wunderbar. Vor einigen Jahren haben wir Salzburger Nockerl zum ersten Mal in (na was glaubt ihr?) Salzburg genossen und waren hin und weg. Seitdem kommen diese fluffig, süße Berge aus Eischneemasse oft auf unseren Kaffeetisch.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Nockerl:

  • 8 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 120 g Feinkristallzucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 4 Eidotter
  • 1 EL Mehl
  • etwas Butter für die Form

Himbeerobers:

  • 250 g Obers (Sahne)
  • 1-2  EL Zucker
  • eine Handvoll Himbeeren (TK und aufgetaut)
  • 1 EL Naturjoghurt

Zubereitung:

Für den Himbeerobers

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Zucker, Himbeeren und Joghurt unterrühren.

Für die Nockerl

  1. Eiklar mit Salz, Zucker und Vanille zu cremig steifen Schnee schlagen (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine).
  2. Dotter mit Zitronenabrieb verrühren und unter den Eischnee rühren.
  3. Mehl behutsam unterheben.
  4. Aus der Masse 3-4 Nocken abstechen und eine eine leicht bebutterte große Form geben.nockerl9
  5. Bei 200°C ca. 10-12 Minuten lang backen, bis die Nockerl schön aufgegangen sind (ja nicht zu lange backen, dann fallen euch die Nockerl zusammen).

Die Nockerl aus dem Ofen nehmen, mit Staubzucker besieben und soooofort mit dem Himbeerobers servieren (wir wollen ja nicht, dass uns die schönen Berge zusammenfallen). Also ab in die hungrigen Mäulchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süsses Glück für alle! Zitronenschnitten

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Köstlich! Köstlich! Köstlich! ❤

Diese Schnittchen waren bei uns im Nu aufgegessen. Knusprig, süß, leicht klebrig und ein herrlich säuerlicher Ausklang  – da konnte einfach niemand wiederstehen.

Ich hab die Zitronenschnitten gut unter meiner Glasglocke versteckt (mit der Hoffnung noch eine Weile davon naschen zu können). Nix da, meine Liebsten konnten der Versuchung nicht standhalten und haben sich immer wieder ein Stückchen geschnappt. Da war die Kuchenplatte bald leergegessen. Na soll es ja auch sein! Es schmeckt und die Familie ist glücklich. Was gibt es Schöneres? Deshalb back ich ja auch soo gerne. Die zufriedenen Gesichter zu betrachten ist ein wunderbares Gefühl.

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Die Inspiratoin zu diesen Schnittchen hab ich aus dem Buch LEON – Backen. Ein wirklich schön gemachtes Backbuch für herzhafte uns süße Speisen. Als ich dieses Buch das allererste Mal durchgeblättert habe, sind mir die Zitronenschnittchen gleich aufgefallen und ich wusste sofort…. DIE muss ich für meine Familie zaubern!

Das Buch ist ein zwei Teile gegliedert. Es gibt Rezepte für jeden Tag (Frühstück, Teatime, Desserts, Konfekte, Brot…) und Rezepte für verschiedene Feiern (Ostern, Halloween, Weihnachten, Valentinstag…).

Mich persönlich haben einige Rezepte angesprochen wie z.B. der Pekannuss Pie (der wird im Herbst ganz bestimmt gebacken) oder auch der Klementinen-Polenta-Kuchen. Mmmmh, da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke.

Ich freue mich schon das Buch noch einmal und noch einmal durchzublättern und ich bin mir sicher, dass ich immer eine neue Sünde zum Nachbacken entdecken werde. In diesem farbig gestalteten  Buch spürt man einfach wahre Lebensfreude und die Liebe zum Backen und Genießen.

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Diese Schnittchen wird es bei uns ganz bestimmt noch oft geben. Sie sind schnell gemacht und so unglaublich lecker! Ob zum Kaffee oder einer Tasse Tee  – diese Nascherei kommt immer gut an. Besonders Kinder werden diesen süß-sauren Kuchen gerne naschen!

Zuerst kneten wir einen einfachen Mürbteig. Das überlasse ich gerne meiner Küchenmaschine, da der Teig einfach viel geschmeidiger wird. So unser Mürbteig wird dann auf die Größe des Kuchenblechs ausgerollt und für einige Minütchen vorgebacken. In der Zwischenzeit zaubern wir schnell unsere Zitronenfüllung. Eier werden mit Zucker schaumig aufgeschlagen. Dazu gesellt sich frisch gepresser Zitronensaft, Zitronenabrieb, etwas Mehl und ein kleines Löffelchen Backpulver. Die Zitronencreme geben wir dann auf unseren Kuchenboden und das Ganze kommt noch einmal in den Ofen, bis die Füllung gerade so fest ist (ja nicht zu lange backen, die Zitronencreme soll ja noch schon saftig sein).

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Das Rezept dieser Zitronenschnitten hab ich leicht nach meinen Vorlieben abgewandelt. Vor allem die Zuckermengen hab ich deutlich reduziert. Beim Zucker versuche ich ja immer zu sparen, obwohl hier ja wirklich noch genug davon enthalten ist.

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Lust auf eine süß-saure Gaumenfreude?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein Kuchenblech)

Für den Teig:

  • 280 g Mehl
  • 60 g Staubzucker
  • eine Prise Salz
  • 200 g kalte Butter, in Stückchen
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:

  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 130 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 30 g Mehl
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • Staubzucker zum Besieben

Zubereitung:

  1. Für den Mürbteig alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten (am besten mit dem Rührkneten in der Küchemaschine – so lange bis der Teig eine Kugel bildet).
  2. Den Teig auf einem leicht bemehltem Backpapier ausrollen (ca. 30×20 cm) und in eine rechteckige Backform legen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. Bei 170°C ca. 20 Minuten vorbacken, bis der Teig fest ist. Leicht abkühlen lassen.zitr28

Während der Teig im Ofen bäckt, bereiten wir die Zitronenfüllung vor.

  1. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen (ca. 5 Minuten).
  2. Zitronensaft und Schale unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unter die aufgeschlagenen Eier rühren.
  3. Die Füllung auf den Kuchenboden verteilen und weitere 20-25 Minuten backen, bis die Füllung gerade fest ist.
  4. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Staubzucker besieben und in kleine Stücke schneiden.

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Stück für Stück ins süße Glück!

zitr17Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Infos zum Buch:

Leon Backen – Herzhaft und Süß

304 Seiten, Hardcover

erschienen im Dumont Verlag

von Henry Dimbleby, Claire Ptak

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Süßer Kaffeetisch mit Chokladbollar! Schokoladen-Kokos-Bällchen

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Chokladbollar zum Kaffee! ❤

In Schweden sind diese Schokokugeln nicht mehr aus den unzähligen Kaffees und Konditoreien wegzudenken. Da schnappten auch wir uns ein Kügelchen und probierten ganz fleißig. Mmmmh… so gut! Beim ersten Bissen war mir klar, diese Bällchen werde ich auch für meine Liebsten daheim zaubern und sie damit beglücken.

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Sie schmecken nicht nur wahnsinnig lecker, sondern sind auch superleicht  zuzubereiten, diese Chokladbollar aus Schweden. Also schnappt euch eine Rührschüssel und ab in die Küche!

Chokladbollar bestehen aus Butter, Zucker, Haferflocken, Kakao, Vanillezucker und Kaffee. Die Zutaten werden einfach gut vermischt und die Masse wird daraufhin zu kleinen Kugeln geformt. So dann bekommen sie noch eine Ummantelung aus Kokosraspeln (in Schweden wird auch oft Hagelzucker verwendet, aber das wäre mir zu süß). Die fertigen Bällchen machen es sich dann an einem kühlen Örtchen (am besten im Kühlschrank) gemütlich. Man sollte die Chokladbollar erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen, da sie sehr schnell weich werden und gekühlt schmecken sie einfach am besten.

Also zuerst den Tisch decken, den Kaffee bereitstellen und erst dann bekommen die Chokladbollar ihren großen Auftritt!

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So da wären wir schon beim Tisch decken… Was sagt ihr zu meinen neuen Schmuckstücken? Ist dieses Porzellan nicht einfach traumhaft schön? So verspielt mit den Vögelchen (genauer gesagt Rotkehlchen) und gleichzeitig edel mit dem goldenen Rand. Hach ich bin schon wieder verliebt (ja das passiert nicht so selten bei mir).

Dieses Porzellan-Service ist doch perfekt für eine gemütliche Kaffeerunde und bringt bestimmt jede Frau ins Schwärmen. So fragt ihr euch jetzt, wo ich diese Schätzchen gefunden habe? Es gibt da einen entzückenden Onlineshop „Nostalgie im Kinderzimmer“!

Der ein oder andere hat diesen bezaubernden Laden bestimmt schon entdeckt und in sein Herzchen geschlossen (uiuiui wo ist denn der Schlüssel hin….weg!). Falls ihr „Nostalgie im Kinderzimmer“ noch nicht kennt… husch, husch ab mit euch und schaut auch in aller Ruhe um! Es gibt so viel Schönes zu entdecken.

nikVon meinen Lieblingen IB Laursen, Greengate und Bloomingville habe ich ja schon so einige Schmuckstücke daheim (meine Schränke platzen schon bald aus allen Nähten und ich muss meinen lieben  Papi ganz schnell überreden, mir einen neuen Schrank zu bauen). So ich war also auf der Suche nach neuen Stücken, die sich mit meinem bestehenden Porzellan gut verstehen. Da ist mir die Marke PIP,  vor allem die Serie „Love Birds“, sofort in meine Äuglein gesprungen. Bei PIP Studio findet ihr verspieltes Geschirr, welches mein Herz höher und höher schlagen lässt.

So wenn euch mein neues Love Birds-Porzellan gefällt,  dann schaut euch einfach mal hier um und sucht euch eure eigenen Lieblinge. Über die Teekanne ein wahres Highlight auf jedem Tisch (in der sich bei uns oft Kaffee befindet)  freue ich mich ganz besonders, da dies bis jetzt mein einziges Kännchen ist. Na vielleicht bekommt sie ja in nächster Zeit einen Freund…. Da findet sich bestimmt ein schmuckes Stück.

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Wollt ihr euch auch einen gemütlichen Kaffee-Nachmittag mit solch süßen Chokladbollar machen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 25-30 Stück – kommt drauf an wie groß ihr sie formt)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 120 g feine Haferflocken
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 3 EL kalter starker Kaffee
  • Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker und Haferflocken in einer Schüssel cremig rühren.
  2. Vanillezucker, Kakao und Kaffee in die Masse einrühren.
  3. Die Masse für ca. 2 Stunden kühl stellen.
  4. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abnehmen und zu kleinen Kugeln formen. Die Kugeln in Kokosraspeln wälzen.
  5. Bis zum Vernaschsen im Kühlschrank aufbewahren.

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Hier seht ihr noch meine saftigen Vanillebällchen! Diese werden schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder einmal gezaubert, um uns glücklich zu machen. Ihr merkt, wir lieben schwedische, süße Köstlichkeiten (dank Leila Lindholms süße Inspirationen gans besonders). Das Rezept zu diesen Vanillebällchen bekommt ihr nach meinen Urlaub (also noch ein kleines Weilchen gedulden).

Jaaaa es geht wieder ab in den Urlaub! Morgen geht’s los und wir (meine liebe Schwiegerfamilie und ich) begeben uns nach Italien. Genauer gesagt werden wir zwei Tage in Rom verbringen und dann geht es weiter nach Sorrento (zur lieben Tante meines Liebsten). Oh ich freue mich schon darauf und vor allem auf die viiiielen italienischen Köstlichkeiten (Pasta, Pizza und Geeeelato).

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So aber jetzt naschen wir noch ein paar Chokladbollar (ach das Wort gefällt mir)!

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Versüsst uns den Tag! Cremeschnitte mit Beeren

creme14 creme5 Verführerisch Süßes bringt uns jetzt in Frühlingslaune, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt. Ich muss gestehn, der April hats ganz schön in sich. Sitzt man eine halbe Stunde am Balkon hat man die ganze Wetter-Palette miterlebt. Cremeschnitte, Kaffee und geliebte Zeitschrift warten am Tisch, dann holt man sich noch schnell ein Gläschen Wasser dazu und schwups die Zeitschrift ist verschwunden. Da hat mir der ach so böse Wind, einfach meine Zeitschrift geklaut, mit dazu noch Mamas entzückende Blumen vom Balkon gewäht. Was denkt der sich eigentlich? Wir sind dann mal gutmütig und schon werden wir belohnt. Die Sonne drängt sich durch die Wolken uns beschert uns ein paar ach so herrliche Minuten mit schönstem Sonnenschein. Brav liebes Wetter, so lässt es sich eine Cremeschnitte essen!

Es hätte ruhig so bleiben können, aber der Wind und schließlich auch noch der Regen haben die Sonne besiegt….  Ich muss euch sagen, auch die Fotos von dieser Cremeschnitte zu schießen, war gar nicht so einfach. Meine Ostereier hat mir der Wind ständig wegetragen und es war brrrr ganz schön kalt. Tja, das war gaaaanz schön harte Arbeit, meine Lieben! Da musste ich mich dann gleich mit einem großen Stück Cremeschnitte belohnen.

Vielleicht muss die liebe Lena auch einfach hinnehmen, dass es zu Ostern noch ein bisschen zu kalt ist, um am Balkon die Sonne zu genießen. Gut, dann versüß ichs mir mit meiner Mama im warmen Wohnzimmer und es wird dort gemütlich genascht. Ist ja auch schön. creme18 Seit ein paar Wochen hab ich zu meiner Mama schon gesagt, dass ich mal wieder eine Cremeschnitte machen werde. Die Tage und Wochen vergingen, aber keine Cremeschnitte war zu sehen…. Als ich dann gestern endlich diese Cremeschnitte gezaubert habe und Mama sie ganz überrascht im Kühlschrank entdeckte war sie hellauf vor Freude. So bäckt man doch gerne!

Ich wusste ja, dass Mama ein großer Cremeschnitten-Liebhaber ist und was tut man nicht alles um die liebe Familie glücklich zu machen. Auch Papa war von dieser Köstlichkeit begeistert (obwohl er überhaupt kein Fan von Zitronen-Zucker-Glasur ist).

Die Zubereitung dieser süßen Verführung ist gar nicht schwer. Man bäckt zuerst die zwei Blätterteigplatten (könnt ihr aber müsst ihr nicht selbst machen – einfach kaufen). Währenddessen kann man schon die leckere Vanillecreme zaubern. Ich habe mir gedacht ich mach meine Cremeschnitte ein bisschen fruchtig, frisch und geb noch ein paar Beeren mit dazu. Ein cremiges und zugleich knuspriges Träumchen sag ich euch! ❤ creme12 creme10 Also falls eure Liebsten auch solche Cremeschnitten-Liehbaber sind oder ihr sie zu diesen machen möchtet… dann heißts noch schnell ab in die Backstube bevor das Osterhäschen kommt und Cremeschnitte zaubern. Es geht wirklich ganz einfach! creme21 creme13 Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12 Stück)

  • 2 Blätterteigrollen

Für die Creme:

  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Orangenlikör
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 kg Obers
  • eine Handvoll Beeren (TK)

Für die Glasur:

  • 150 g Staubzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Beeren, leicht zerdrückt

Für die Beerensauce:

  • 300 g Beeren (TK – Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren..)
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 EL Orangenlikör nach Belieben
  • eine Handvoll Pistazien für die Deko

 Zubereitung:

  1. Den Blätterteig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (der Teig sollte in der Größe ihres Backrahmens sein).
  2. Den Teig mehrmals mit der Gabel einstechen und im heißen Ofen bei 200°C ca. 25 Minuten goldbraun backen. Dabei nach 10 Minuten Backzeit ein zweites Blech auf den Teig legen, damit die Platte flach bleibt (sonst geht die auf wie ein riesiges Flauschkissen und das wollen wir diesmal nicht).
  3. Die zweite Teigplatte genauso backen (wenn die Platten nicht ganz gleichmäßig sind, macht das gar nichts – einfach die etwas mehr aufgegangene Platte als Boden verwenden).
  4. Die beiden Platten abkühlen lassen. creme1 Für die Füllung
  5. Die Eier mit dem 100 g Zucker und dem Vanillemark in einer großen Schüssel verquirlen und über heißem Wasserbad cremig aufschlagen (mit dem Mixer ca. 3 Minuten).
  6. Die eingeweichte Gelatine im Orangenlikör auflösen und in die noch warme Masse rühren.
  7. Die Masse leicht abkühlen lassen, bis sie schon etwas zu gelieren beginnt.
  8. Das Obers steif schlagen (ich nehm da gleich immer meine KitchenAid, dann geht das ganz fx). 3/4 des Obers unter die Eimasse ziehen.
  9. Das restliche Obers mit den Beeren und dem restlichen Zucker verrühren.
  10. Einen Backrahmen (wenn ihr keinen rechteckigen, verstellbaren Backrahmen habt könnt ihr auch ein tiefes Blech/Form nehmen) in der Größe der Teigplatten auf ein Blech stellen und eine Blätterteigplatte hineinlegen. Die Cremefüllung daraufstreichen. Dann das Beerenobers daraufgeben.
  11. Die Schnitte kühl stellen. creme2
  12. Aus Staubzucker und Zitronensaft eine zäh fließende Glasur anrühren.
  13. Die Beeren unterrühren und einfach etwas zerdrücken.
  14. Die zweite Blätterteigplatte mit einem scharfen Messer in ca. 12 Stücke schneiden und diese mit der Glasur bestreichen. Mit Pistazien bestreuen.
  15. Die Blätterteigstücke nebeneinander auf die Cremefüllung legen.
  16. Die Schnitte für mindestens 2-4 Stunden kalt stellen. creme19 Für die Beerensauce die Beeren mit Zucker und Likör erhitzen und mit dem Mixstab pürieren. Nach Belieben durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen.   creme16 Die Cremeschnitte in Stücke schneiden und mit der Sauce servieren! creme6 Bon appétit, meine Lieben! Zaubert euch ein schönes und vor allem leckeres Osterfest! Lena ❤