Backen à la francaise! Tarte meringuée au citron

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Tartatataaaaa!

Sauer trifft süß – ein französischer Liebling – die Tarte au citron! ❤

Die Zitronentarte ist eine wahrhaft tolle Kombination aus knusprigem Mürbteigboden, cremiger Zitronenmasse und luftig, leichter Baiserhaube. Ich finde diese Tarte ist einfach perfekt für die warme Jahreszeit.  Ok gut, eigentlich ist diese Tarte zu jeder Jahreszeit .einfach göttlich!

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Eine erfrischende Zitronentarte ist bei uns schon oft auf den Kaffeetisch gekommen und wir sind immer wieder aufs Neue hin und weg. Am allerbesten schmeckt die Tarte au citron ganz frisch und sollte daher gleich am ersten Tag der Zubereitung vernascht werden. Na da laden wir einfach ein paar liebe Leute (z.B. die Nachbarin, die gerade mit ihrem Rad bei uns vorbeidüst) ein und genießen dieses süße Backwerk gemeinsam.

Tarte au citron ist eine traditonelle Süßspeise aus der französichen Küche. Vielleicht kennt ihr die Tarte ja schon von eurem letzten Frankreich-Urlaub? Die Zubereitung ist wirklich nicht schwierig, erfordert aber etwas Geduld.  Aber der Genuss ist es wert!

Mit diesem wunderbaren Rezept stelle ich euch heute noch ein wirklich tolles Backbuch vor. Backen à la française– so heißt dieses süße Schmuckstück!

In diesem wunderschön fotografierten Buch zeigt uns der Meister-Patissier Jean Michel Raynaud in über 95 Rezepten, wie man daheim solch köstliches französisches Backwerk zaubert.

Mich hat die geschmackvolle Aufmachung dieses Buches gleich in den Bann gezogen und ich hab es mir mal ein paar Stündchen im Hängesessel damit gemütlich gemacht. Allein die Bilder machen Lust sofort in eine französische Patisserie zu stürmen oder (weil das hier bei mir ja nicht so einfach ist) schnell in die eigene Backstube zu huschen.

Das Buch ist in den Kapiteln Plätzchen/Kleingebäck, Kuchen/Desserts, Torten, Pasteten, Brot, Marmeladen/Aufstrichen gegliedert. Dabei finden wir immer wieder praktische Tipps und Schritt für Schritt Anleitungen (vor allem bei den Grundteigen – wie Blätterteig…)

Ein paar Rezepte haben mich wie immer sofort verzaubert und sind gleich auf meine Backliste gewandert. Da wären z.B. Himbeer-Kokos-Financiers, süße Fougasse, Ricotta-Feigen-Pasteten, Tartelettes mit gebrannter Lavendelcreme, Roquefort-Schinken-Tarte und viele, viele weitere Köstlichkeiten.

Jeder der die französische Backkunst genauso sehr liebt und schätzt wie ich, sollte sich dieses Buch schnell schnappen und ein gutes Plätzchen dafür finden.

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Nach Lust und Laune könnt ihr ein paar fein geschnittene Basilikumblätter in die Zitronencreme rühren (hin und wieder mögen wir das sehr, sehr gerne). Aber die Hauptrolle in dieser süßen Geschichte spielt die luftig, leichte Baiserhaube, welche mit der aromatischen Zitronencreme perfekt im Mund verschmilzt… bittee ich nehm sofort noch ein Stückchen!

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Liebe geht durch den Magen und besonders verliebt haben wir uns in die Tarte au citron!

Hier das Rezept: (inspiriert von dem Buch „Backen à la francaise“)

Zutaten: (für eine große Tarte)

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g kalte Butter, gewürfelt
  • 50 g Zucker
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:

  • 150 ml Zitronensaft
  • Abrieb von 2 Bio Zitronen
  • 1 Vanilleschote
  • 180 g Zucker
  • 1 EL Maizena
  • 3 Eier
  • 2 Eidotter
  • 240 g kalte Butter
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter

Für die Baiserhaube:

  • 6 Eiklar
  • 220 g Zucker
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

Teig

  1. Mehl mit Salz und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 2-3 Minuten vermengen, bis Brösel entstehen.
  2. Zucker, Eidotter und Wasser zugeben und weiterrühren, bis alles sorgfältig vermengt ist.
  3. Den Teig zu einer Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Zitronencreme

  1. Zucker und Maizena in einer Schüssel verrühren. Mit den Eiern und Eidotter glatt rühren.
  2. Vanillemark, Zitronensaft und Zitronenabrieb unterrühren.
  3. Die Masse über ein heißes Wasserbad dick und hellgelb aufschlagen (die Masse sollte dann in etwa 70°C haben).
  4. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die kalten Butterwürfel zugeben. Mit dem Pürierstab glatt und cremig rühren.
  5. Die Creme direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und etwas abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Tarte backen und füllen

  1. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Boden und Rand einer Tarteform (mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.
  2. Für ca. 30 Minuten kühl stellen.
  3. Den Teigboden mit Backpapier oder Alufolie auskleiden und mit rohem Reis (oder Backperlen) füllen.
  4. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten blindbacken, bis der Teig goldgelb ist. Die Blindbackfüllung entfernen und weitere 3-4 Minuten backen.
  5. Den Teigboden vollständig auskühlen lassen und aus der Form heben.
  6. Die erkaltete Creme einfüllen und glatt streichen (die Creme muss unbedingt kalt verarbeitet werden, sonst weicht der Teig durch). Die Tarte wieder in den Kühlschrank stellen.

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  1. Eiklar auf hoher Sfufe mit der Küchenmaschine aufschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden.
  2. Die Hälfte des Zucker zugeben und 30 Sekunden unterschlagen, dann den restlichen Zucker und Salz zugeben und eine weitere Minute schlagen.
  3. Den Eischnee mit einem Spatel dick und leicht kuppelförmig auf der Tarte verstreichen.
  4. Die Baisermasse mit einem Küchenbunsenbrenner bräunen.

Dazu noch eine gute Tasse Kaffee und der süße Genuss ist peeerfekt!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Infos zum Buch

Backen à la française

Jean Michel Raynaud

Knesebeck Verlag

272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen

 

 

Ein französischer Traum! Tarte Tatin aux figues

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Tatatatatatatarte! Es gibt Tarte Tatin aux figues ❤

Uh lala, cette tarte est magnifique! Tu veux aussi un morceau de Tarte Tatin?

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Ach ich sag euch, es wäre zu schön, wenn man nach dem Genuss dieser wunderbaren Tarte Tatin automatisch fließend Französisch sprechen könnte. Leider ist mein Französisch mittlerweile schon ein bisschen eingerostet und ich bin immer wieder auf der Suche nach den richtigen Wörtern.

Nach meiner Zeit in der Provence ist mir mein halbwegs gutes Französisch peu à peu aus dem Köpfchen verschwunden. Na da muss ich mir wieder Mal mein schlaues Büchlein schnappen und fleißig lernen.

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Diese Tarte ist wirklich ein französischer, kleiner Traum. So leicht umzusetzen, so wunderhübsch und lecker, dass es fast wie Magie erscheint, mondieu!

Wir lieben die Tarte Tatin ja auch abgöttisch mit den klassischen Äpfeln (ein Lieblingsdessert von mir!!!). Da frag ich mich gerade, wieso ich euch noch nie meine klassische Tarte Tatin gezeigt hab? Das hol ich bestimmt bald nach, versprochen!

Heute gibt es schon eine leicht weihnachtliche Variante mit herrlichen Feigen und Cranberries. Der Duft von Zimt und Orange darf hierbei natürlich auch nicht fehlen.

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Die geliebte Tarte Tatin funktioniert mit vielen Obstsorten (mit Äpfel, Birnen, Zwetschgen…) aber die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zucker wird in einer ofenfesten Pfanne karamellisiert (Butter und Gewürze dazu) und mit Obst belegt, dann kommt obendrauf eine Lage Mürbe- oder wenns ganz schnell gehen soll Blätterteig.

Das Ganze wird dann vom Herd in den Ofen geschoben und karamellisiert dort weiter vor sich hin. Goldbraun gebacken kommt die Tarte aus dem Ofen.

Bevor ihr die Tarte stürzt noch 5 Minuten setzen lassen.  Hierfür am besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, das Ganze mit schnellem Handgriff wenden und aufpassen, dass euch keine heiße Karamellsosse erwischt.

Voilá, die Tarte kann nun mit Crème fraîche serviert werden. Oder Obers . Oder Eis. Und ganz wichtig: lieben Menschen!

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Na Lust auf verkehrtes Kuchenglück?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100-120 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 8-10 Feigen
  • eine Handvoll Cranberries
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • 30 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen, (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 1/4 TL Zimt

Zum Servieren:

  • 2-3 EL Créme fraîche
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • 1 TL Abrieb 1 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter, Honig, Zimt und Vanille zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Feigen abspülen. Stiele entfernen und die Feigen längs halbieren. Feigen mit der Innenseite auf dem Karamell in der Pfanne kreisförmig anordnen. Die Cranberries in den Zwischenräumen verteilen.feige1
  4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (je nach Größe der Pfanne) ausrollen.   Über die Feigen legen und am Rand gut andrücken.feige3
  5. Tarte bei 180°C auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Tarte ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen großen Servierteller auf den gebackenen Mürbteig setzen und den Kuchen stürzen.
  7. Restlichen Karamell aus der Form über die Feigen geben.feige8
  8. Die Tarte mit Thymianblättern bestreuen und mit Crème fraîche+Vanille+Orangenabrieb servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Unser geliebter Apfeltraum! Tarte aux pommes

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Wir lieben diese Tarte abgöttisch! ❤ Ich habe für meine Liebsten diese Apfeltarte – Tarte aux pommes (würden jetzt die Franzosen sagen) gezaubert, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.

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Ein wahrer Klassiker, der uns immer gerne den Tag versüßt! Manchmal sind die einfachsten Rezepte eben auch die besten. Der Kombination aus knusprigen Mürbteig und fruchtigem Belag aus Apfelkompott und Apfelspalten kann wirklich niemand widerstehen.

Ein Stückchen Tarte geht bei uns einfach immer! Vielleicht noch ein kleines Kügelchen Eis oder Schlagobers dazu….. ach das Leben kann schon wieder sooo lecker sein!

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Der knusprige Boden besteht aus einem Mürbteig. Darauf kommt ein stückiges Apfelmus und Apfelspalten. Auf jedem Fall kommt nach dem Backen noch ordentlich Marillenmarmelade darauf. Das sorgt für einen wundervollen Glanz und Geschmack.

Den Mürbteig müssen wir bei dieser Tarte wieder einmal blind backen. Das heißt wir geben den Teig in die Form und backen ihn mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegt ohne Belag. Das machen wir, damit uns der Teig nicht durchweicht. Nach dem blind backen geben wir dann unseren Belag darauf und dann gehts noch einmal in den Ofen, bis die Äpfel leicht bräunlich sind. Ach der Duft der durch die ganze Küche strömt… herrlich!

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Diese französiche Patisseriekunst verführt zum Träumen!

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Also meine Lieben, zaubert diesen Traum von einer Tarte auch für eure Feinschmecker!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 40 g Zucker
  • etwas Vanillemark
  • eine Prise Meersalz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eidotter
  • 1EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 1,2 kg säuerliche Äpfel
  • 70 g Butter
  • 4-5 EL Zucker
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2-3 EL feine Marillenmarmelade

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl, den Zucker, Salz und die kalte Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und zu Streuseln verreiben. Dann den Eidotter und das kalte Wasser dazugeben. Alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als eine Tarteform (ca. 26 cm) ausrollen und vorsichtig hineinlegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchte belegen. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten vorbacken.

Inzwischen bereiten wir den Belag zu. Die Äpfel schälen.

Für das Apfelmus die Hälfte der Äpfel in Würfel schneiden und in einen Topf geben. 50 g Butter, 2-3 EL Zucker und etwas Zitronensaft dazugeben. Alles aufkochen lassen und in ca. 10 Minuten weich kochen. Das Kompott leicht zerstampfenn (es können ruhig noch ein paar Stückchen dabei sein).

Die übrigen Äpfel in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

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Die Tarteform aus dem Ofen nehmen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen. Das Apfelmus auf dem Teigboden verteilen und die Apfelspalten rosettenförmig darauflegen. Die übrige Butter (ca. 20 g) in kleinen Stückchen darauf verteilen und etwas Zucker darüberstreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten backen, bis die Apfelspalten leicht bräunen.

Tarte aus dem Ofen nehmen. Die Marmelade mit etwas Zitronensaft erwärmen und die heiße Tarte damit gleichmäßig bepinseln.

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Die Tarte abkühlen lassen und aus der Tarteform heben.

Voilá, fertig ist unser Prachtstück!

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Variante mit Frangipane! Diese Tartevariation ist bei uns auch sehr beliebt ❤

Für die Frangipane 125 g weiche Butter mit 100 g Staubzucker cremig mixen. 1 Ei und 1 Eidotter zugeben und cremig verrühren. 2 EL Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, Zimt und etwas Calvados untermischen. Hier müssen wir den Teig nicht blind backen. Wir geben die mit teigausgekleidete Form für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Dann streichen wir die Frangipane auf den gekühlten Boden und belegen wieder mit Apfelspalten. Mit etwas Zucker bestreuen und bei 180°C ca. 30 Minuten in den Ofen. Mit heißer Marillenmarmelade bestreichen und schon kann man ein Stückchen davon genießen.

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Bei uns gabs dazu noch ein cremiges Joghurteis…mhmmm (das Rezept bekommt ihr bald).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Eine runde Sache! Kohlsprossen-Tarte mit Zwiebel-Confit

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Heute gibt es wieder einmal eine Tarte. Diesmal nicht süß sondern salzig. Muss ja auch mal sein. Da es auf dem Markt noch so schöne Kohlsprossen gibt, mussten die einfach in mein Körbchen. Daheim angekommen, wollten sie dann gleich in etwas Gutes verwandelt werden.

Herausgekommen ist eine knusprige Tarte mit einem köstlichen Eierguss und dazu gab’s noch ein aromatisches Zwiebel-Confit (mit Wein eingekochte rote Zwiebeln).

Die kleinen runden Kohlsprossen sind ja nicht jedermanns Liebling, aber wenn man die gesunden Kügelchen gerne mag (so wie ich) dann ist diese Tarte wirklich ein Genuss.

Wenn’s mal schnell gehen soll, kann man auch einen fertigen Filoteig nehmen. Schmeckt auch wirklich köstlich und dann ist das Gericht im Nu gezaubert. Einfach Teig in die Form, Eierguss reingießen und mit den Kohlsprossen belegen. Während die Tarte im Ofen goldbraun bäckt, köchelt das Confit langsam am Herd dahin.

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Kohlsprossen-Liebe? Dann ran an den Herd!

Hier das Rezept:

Zutaten:  (für eine große Tarte)

Für den Teig:

  • 300 g Mehl (ich nehme gerne helles Dinkelmehl)
  • 1 TL Salz
  • 50  g Parmesan­­, gerieben
  • 150 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • Evtl. 1 EL Milch

Für die Füllung:

  • 500 g Kohlsprossen
  • 3 Eier
  • 200 g Crème fraîche (oder Sauerrahm)
  • 50 g Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ½ Bund Jungzwiebel
  • ½ Handvoll Mandeln, geschält
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben

Für das Zwiebel-Confit:

  • 400 g rote Zwiebeln
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Balsamico
  • 70 g Datteln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Thymian

Zubereitung:

Zuerst machen wir den Teig. Dafür einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt kurz kühl stellen.

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Die Kohlsprossen gut putzen (evtl. die äußeren Blätter wegschneiden) und in kochendem Salzwasser blanchieren (ca. 3-4 Minuten). Herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen.  Den Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für den Guss die Eier mit Crème fraîche, Käse, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen.

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Den Guss in die Form geben und darauf die Kohlsprossen, Jungzwiebel und Mandeln verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Für das Zwiebelconfit die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten (für ca. 10 Minuten).  Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen.  Mit 100 ml Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Die Datteln klein hacken und zugeben. Restlichen Wein und Balsamico dazugeben und wieder etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

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Die Tarte in Stücke schneiden und mit dem Confit servieren.

Ich serviere dazu noch gerne einen Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Verführerisch gut! Schokoladen-Ganache-Tarte mit Lemon Curd und Crème Chantilly

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Ein knuspriger Schokomürbteig – gefüllt mit einem aromatischen Lemon Curd und einer Schokoganache. Na wie klingt das?

Gekrönt wird diese verführerische Geschichte noch mit cremigen Vanille – Obers – Tupfen. Wie die Franzosen, sage ich gerne Crème Chantilly dazu. Klingt doch schöner als Obers finde ich. Na egal, wie wir es nennen, schmecken tut diese Tarte einfach köstlich. ❤

Die Kombination von Zitrone und Schokolade ist einfach himmlisch. Auch wenn ein Mancher jetzt vielleicht denkt, dass Zitrone und Schokolade nicht zusammen passen…. Glaubt mir die Kombination ist göttlich. Mein lieber Papi isst auch seit Jahren am allerliebsten Schokoladen und Zitroneneis gemeinsam. Tja, der weiß halt was gut ist, auch wenn meine Mami da hin und wieder die Stirn runzelt. Nun sind wir alle überzeugt… Schoko und Zitrone = mega lecker!

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Kennt ihr Curd? Nein dann sofort ab in die Küche und Curd kochen! Man kann so gut wie mit jeder Frucht einen Curd zaubern. Ein Favorit von mir ist Lemon Curd. Dafür werden einfach Eier mit Dotter und Zucker vermixt. Dann kommt noch Zitronensaft und Abrieb dazu. Das Ganze wird dann langsam dicklich eingekocht und zum Schluss kommt noch kalte Butter dazu. Also wie ihr seht, keine komplizierte Geschichte. Der Geschmack eines Curds ist intensiv, cremig und einfach nur leeeecker. Auch sehr gut geeignet sind Mangos, Passionsfrüchte, Orangen, Himbeeren, Rhabarber usw…. Probiert es aus und ihr werdert curdisiert!

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So wir machen es uns jetzt mit dieser Tarte gemütlich und genießen den sonnigen (im Winter) Sonntag…. Ach ich glaube, der Frühling lässt schon bald grüßen. Ich freue mich!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Tarteform und 4-5 kleine Tartelettes)

Schokomürbteig:

  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • eine Prise Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillzucker
  • 130 g Butter, in Sückchen
  • 1 Ei
  • 2 Eidotter

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Schokoganache:

  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Schokolade (ich nehme gerne eine mit 60%)

Crème Chantilly:

  • 350 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 EL Zucker

Zubereitung:

Für den Mürbteigboden das Mehl mit dem Kakao, Zucker und Vanillemark vermischen. Die Butter bröselig unterkneten. Das Ei und die Eidotter zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwas flach drücken. Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem Backpapier) zu einem ca. 3 mm dicken Teig ausrollen. Eine Tarteform damit auskleiden. Die Ränder abschneiden und den restlichen Teig noch einmal ausrollen und Tartelettes-Formen damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Boden mit Backpapier belegen und getrocknete Hülsenfrüchte zum Beschweren einfüllen. Den Boden bei 170°C ca. 15 Minuten lang blind backen. Dann das Backpapier+Hülsenfrüchte entfernen und den Boden weiter 10 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf einen großen Teller heben.

Für das Lemon Curd die Eier mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Schokoganache Obers mit Vanille aufkochen. Die gehackte Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Die Ganache glatt rühren.

Für die Créme Chantilly Obers cremig steif schlagen. Vanillemark und Zucker unterrühren.

So jetzt geht’s ans Zusammenbasteln!

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Den Tarteboden mit dem abgekühlten Lemon Curd bestreichen.

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Dann die Schokoganache behutsam daraufgießen und verstreichen.

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Die Tarte für mind. 30 Minuten kühl stellen.

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Die Crème Chantilly in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf die Tarte spritzen. Nach Belieben mit Schokoplätzchen garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen schönen Sonntag!

Lena ❤

 

Ein Stück Glück! Himbeer-Crumble-Tarte mit Vanillecreme

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Steht ihr auch so auf Crumble? Ich liebe die kleinen knusprigen, aromatischen Streusel abgöttisch. Ich könnte ja fast jedes Backwerk mit ein paar Streusel verfeinern. Aber gut, wollen wir mal nicht übertreiben. Letzte Woche habe ich für meinen Liebsten und mich diese herrliche Himbeer-Tarte mit Steeeeusel gebacken.

Ein aromatischer Streuselteig als Boden, darauf betten sich ein paar Mandeln und Amarettini, dazu gesellt sich noch eine feine Vanillecreme und tiefgekühlte Himbeeren. Getoppt wird dann alles noch mit den restlichen Streusel. Na was meint ihr? Hört sich doch seeehr lecker an! Und glaubt mir diese Tarte ist eine kleine Sünde wert. ❤

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Der Boden ist wirklich ruck zuck zubereitet. Butter, Zucker, Mehl, Vanille, Zitrone, Zimt und eine Prise Salz- mehr braucht es nicht um den leckeren Crumble-Teig anzufertigen.

Die Füllung besteht zu einem aus einer feinen Vanillecreme. Eine Creme aus Eidotter, Milch, Obers, Zucker und Vanille. Die Creme wird gekocht, bis sie schön eindickt (wie ein Vanillepudding).  Eine tolle Kombination zu den säuerlichen Himbeeren.

Nach dem Backen lassen wir die Tarte noch etwas auskühlen und dann heißt es auch schon…. schnappt euch eine Gabel und ran ans Vernaschen! Ich sag euch, diese Tarte knuspert so schön und ist zugleich noch cremig und fruchtig. Ein Genuss!

Da ich von der Tarte so begeistert bin werde ich sie fürs Kunst-Café am Freitag gleich nochmal backen. Ich glaube, die Gäste werden sich darüber freuen.

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Auch Lust auf ein leckeres Streuselerlebnis?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 150 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 220 g Mehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, grob gehackt
  • eine Handvoll Amarettini, grob zerbröselt
  • 250 g Himbeeren, TK
  • 2-3  EL Zucker

Für die Vanillecreme:

  • 3 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 35 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Obers

Zubereitung:

Für den Teig

Die Butter schmelzen. Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Zimt und Salz vermischen. Die zerlassene Butter untermengen und zu Streusel verkneten. 2/3 der Streusel in eine Tarteform geben und zu einem Boden festdrücken (Rand formen).

Für die Creme 

Eidotter, Zucker, Vanille, Mehl und ca. 4 EL der Milch verrühren. Die restliche Milch und Obers aufkochen. Die Eidottermischung zugeben und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren dicklich einkochen lassen.

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Die Hälfte der gehackten Mandeln und den Amarettinibrösel auf dem Boden verteilen. Die noch übrigen Mandeln/Amarettini unter den restlichen Teig/Streusel kneten.

Die Vanillecreme in der Form verteilen.

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Die gefrorenen Himbeeren mit dem Zucker vermischen und auf die Creme geben.

Den restlichen Teig als Streusel auf den Himbeeren verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30 Minuten, goldbraun backen. Abkühlen lassen und aus der Tarteform heben.

Nach Belieben mit etwas Schlagobers oder Vanilleeis servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤