Ein Brotzeit-Blatt zum Genießen! Fougasse

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Ich hab Fougasse gebacken! ❤ Klingt doch toll, oder?

Also meine Liebsten und ich sind immer wieder begeistert, wenn dieses Brot aus dem Ofen kommt.

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Eine Fougasse ist ein großes, blattförmiges Weißbrot aus Südfrankreich. Man kann es mit verschiedenen Zutaten füllen, zum Beispiel mit Oliven, Nüssen oder frischen Kräutern.

Ich habe diese Köstlichkeit in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt! Dort bekommt man dieses Brot in jeder Boulangerie und es schmeckt einfach „délicieux“! Seitdem wird es bei uns seeeehr oft gebacken und erfreut uns immer wieder zu einer franzsösischen Brotzeit.

Dieses leckere Brot zu zaubern ist auch ganz einfach und macht die liebe Familie glücklich! Also ab in die Backstube!

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Am allerliebsten schlemmen wir einen guten Camembert oder einen anderen Weichkäse zu diesem Brot. Ein herrlich, französischer Brotzeit-Schmaus!

Fougasse gefällig?

Hier das Rezept dafür: (für 2 Brote)

Zutaten:

  • 30 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 5 Zweige frischer Thymian
  • 500-550 g Weizenmehl
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 50 g schwarze Oliven, grob gehackt
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz und Thymian zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ mit Wasser, Honig und Olivenöl in einer großen Schüssel verrühren.
  2. Die Kräuter fein hacken und dazumischen. Das Mehl, die Nüsse, Oliven und das Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (am besten in der Küchenmaschine).
  3. Etwa 45 Minuten zugedeckt aufgehen lassen.fougasse1
  4. Den Teig halbieren und die beiden Teigstücke auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 2 cm dicken, ovalen Fladen ausrollen und auf ein Backblech legen. fougasse2
  5. Mehrmals schräg einschneiden und leicht auseinanderziehen (Blattmuster). fougasse3
  6. Die Brote dann nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz und Thymian bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen bei 220° C ca. 20 Minuten lang backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein herrlicher Sommerlunch! Geröstete-Tomaten-Galette mit Ricotta

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Sommer  ist  Tomatenzeit! ❤

Sonnengeküsst und voller Geschmack verwöhnen sie uns in allen Farben und Formen.

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Heute habe ich ein herrliches Rezept für eine Tomaten-Galette für euch.  Mit einem frischen Blattsalat wird diese Galette im Nu zu einem perfekten Sommerlunch. Ein leichtes Essen, das wieder einmal ganz schnell gezaubert ist und wo der Ofen die meiste Arbeit vollbringt.

Diese Galette besteht aus einem schön würzigen Mürbteig mit Parmesan, darauf eine Ricottacreme und belegt wird alles dann noch mit herrlich aromatischen, im Ofen gerösteten Tomaten… ein herrlicher Sommergenuss!

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Bei uns gibt’s ja eigentlich immer eine große Schüssel Salat zum Essen (momentan wächst ja alles so fleißig im Garten). Ich bin ja eine große Honig-Senf-Vinaigrette-Liebhaberin und verwende dafür meistens einen guten hellen Balsamico . So diesmal hab ich aber eine Vinaigrette mit einem aromatischen Fruchtpüree-Essig ausprobiert. Pikantes Piment d´Espelette in Tomatenpüree geht mit Olivenöl eine temperamentvolle Verbindung von rassiger Säure und Schärfe ein. Diese sämigen, französischen Fruchtpüree-Essige (gibt’s bei Hagen Grote) entfalten außerordentlich delikate Fruchtaromen. Nahezu zur Hälfte (41 %) bestehen sie aus reinem, püriertem Fruchtfleisch. Mit dem passendem Öl dazu entsteht daraus ein wirklich raffiniertes Dressing.

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Na auch in Tomaten-Laune?

Hier das Rezept:

Für den Teig:

  • 160 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 3-4 EL Parmesan, frisch gerieben

Für die Füllung:

  • 250 g Ricotta
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Ei
  • 1 Handvoll frische Kräuter, fein gehackt (Basilikum, Oregano, Thymian…)
  • Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Für den Belag:

  • 10-15 reife Tomaten, groß und klein gemischt
  • 2-3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas frischen Thymian, Oregano
  • etwas Parmesan zum Bestreuen
  • 1 Ei zum Bestreichen

Für den Salat:

  • 3-4 Handvoll frische gemischte Salatblätter (Häuptlsalat, Rucola, Spinat….)
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Honig
  • 3-4 EL Fruchtpüree-Essig (z.B. Piment d’Espelette von Hagen Grote)
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die im Ofen gerösteten Tomaten die Tomaten halbieren (Strunk vorher entfernen) und mit etwas Olivenöl,  dem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Thymianblättchen vermischen. In einer ofenfesten Form bei 180°C ca. eine Stunde lang schmoren.galette1galette2
  2. Für den Teig das Mehl, Salz, Zucker und den Parmesan vermischen. Die Butterstückchen dazugeben und schnell zu Krümeln verkneten. Jetzt so viel kaltes Wasser zugeben, dass der Teig zusammenhält (er darf nicht zu feucht sein).  Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und zu einer Scheibe flach drücken. Für mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  3. Für die Füllung den Ricotta, Parmesan, Ei, Kräuter und Zitronenabrieb verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen
  4. So jetzt geht’s ans Galette formen. Etwas Parmesan auf ein Backpapier streuen und den Teig darauf zu einem Kreis ausrollen. Die Ricottafüllung darauf verstreichen, dabei einen Rand von 3-4 cm frei lassen.
  5. Die Tomatenhälften darauf verteilen, die Teigränder vorsichtig einklappen.
  6. Die Ränder mit etwas verqirltem Ei bestreichen. Mit geriebenen Parmesan und ein paar Thymianblättchen bestreuen.
  7. Die Galette bei 200°C ca. 25-30 Minuten lang backen.
  8. Warm mit einem frischen Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Sommergruß aus der Provence! Zitronen-Lavendel-Hühnchen mit knusprigen Kartoffelscheiben

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Poulet au citron et lavande! ❤

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Sommerlicher Gruß aus der Provence!  Die Küche Südfrankreichs lässt uns einfach nicht los und beglückt meine Liebsten und mich mit herrlichen Gaumenfreuden.

Da ich momentan leider keine Gelegenheit habe die fantastischen Lavendelfelder in der Provence zu bestaunen, schnappe ich mir unseren Lavendel im Garten und koche etwas damit. Behutsam eingesetzt aromatisiert Lavendel süße wie auch herzhafte Gerichte (aber wirklich nur in kleinen Mengen!).

Ich liebe den Geruch von Lavendel ja abgöttisch und stelle am liebsten in jedem Zimmer im Haus ein großes Lavendelsträußchen auf. Lila Blütenliebe!

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Dieses Gericht ist perfekt für den Sommer, da man keine Minute am Herd stehen muss. Man schiebt einfach alles in den Ofen und wartet gemütlich, bis unser Sommeressen fertig ist. Das Fleisch wird für eine Weile in eine Marinade (aus Olivenöl, Honig, Zitrone, Kräuter, Gewürze….) eingelegt und kommt dann samt der Marinade in eine Auflaufform, die schnell in den Ofen wandert (wir haben ja Hunger). Achja, ein paar Fenchelstreifen leisten dem Hühnchen auch noch Gesellschaft.

So dann schnell noch ein paar Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit Olivenöl und frischen Kräutern mischen und hopp in den heißen Ofen damit…. Nach Lust und Laune zaubere ich noch eine große Schüssel Salat dazu, auf die wir uns alle gerne stürzen (naja mein Bruder ist von Salat immer noch nicht sooo begeistert, aber ein, zwei Happen davon muss auch er essen).

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Na habt ihr auch Sehnsucht nach Südfrankreich?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 4-6 Hühnerkeulen (Bio-Qualität)
  • 4-6 EL Olivenöl
  • 4 EL Lavendelhonig (oder ersatzweise Blütenhonig)
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 3 Lavendelzweige, Blüten abgestreift
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Schale
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette

Für die Kartoffelscheiben:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzeige
  • 2 Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die Marinade Olivenöl mit Honig, den Kräutern, Zitronenschale, Zitronensaft, Knoblauch, Piment d’Espelette und Lavendelblüten in einer großen Schüssel gut vermischen.
  2. Das Fleisch in die Marinade legen (dabei darauf achten, dass alle Teile gut überzogen sind. Zugedeckt 1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Die Hähnchenteile samt Marinade in eine Auflaufform legen und gut salzen.
  4. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen.  Nach ca. 20 Minuten die Fenchelstreifen dazugeben.

Für die Kartoffelscheiben

  1. Die Kartoffeln gut waschen (aber nicht schälen). In Scheiben (ca. 4 mm dick) schneiden. Mit Olivenöl, den Kräutern und den Gewürzen vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.huhn2
  2. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis sie gar und knusprig sind.
  3. Zum Servieren das Hühnchen mit dem Fenchel und der Bratflüssigkeit begießen.  Nach Belieben mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Zusammen mit den Kartoffelscheiben und einen frischen Salat ein feines Sommeressen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Eine ganz besondere Freundschaft! Flammkuchen mit Spargel, Ziegenkäse und Pilzen

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flamm5Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit! ❤ Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich. flamm9So meine Lieben, bei uns ist die Spargelsaison noch nicht zu Ende. Am Bauernmarkt finden sich noch einige leckere Stangen, die noch einmal gerne in meine Küche wandern möchten. Bei mir zu Hause angekommen macht es sich der Spargel gleich einmal auf leckerem Flammkuchenteig gemütlich und begibt sich in Gesellschaft mit meinem Liebling, dem Ziegenkäse und ein paar Pilze gesellen sich auch noch dazu. Eine besondere Freundschaft hat sich da entwickelt!

flamm14Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Dieser wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit Spargel, Pilzen, Ziegenkäse und Oliven belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

flamm11So ich bin ja gerade im Endspurt meines vierten Studiensemesters und fleißig am Lernen, aber für diesen Flammkuchen wird nur zuuu gerne ein Päuschen eingelegt. Ich bin ja so und so sehr begabt im Pausen vom Lernen machen… vor allem bei diesem herrlichen Sommerwetter in den Lernunterlagen zu versinken macht mich etwas betrübt. Aber zum Glück hab ich jetzt in unserer neuen Wohnung so einen tollen Balkon, auf dem ich es mir gemütlich machen kann. Den ein oder anderen erfrischenden Lillet-Spritzer gönn ich mir zwischendurch als Motivation. Na so lässt es sich sogar guuuut lernen! In einer Woche habe ich es geschafft und ich kann mich entspannt in meine Sommerferien begeben…. huch ich freu mich schon soooo!

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Ich kann es nur zur Nachahmung empfehlen, so lange es noch Spargel gibt.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 280 g Weizenmehl
  • 120 g Roggenmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Germ
  • 1 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1 rote Zwiebel
  • 250 g Pilze (z.B. Austernpilze oder Kräuterseiltinge)
  • 1 Ziegenkäserolle (ich nehme am liebsten die von President)
  • 4-5 TL Honig (ich nehme gerne Lavendelhonig)
  • 3-4 Thymianzweige
  • 3-4 Oreganozweige
  • eine Handvoll schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • nach Belieben etwas Prosciutto

Zubereitung:

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 250 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.
  6. Spargel in dünne Streifen hobeln, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden.
  7. Zuerst den Teigboden mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Mit etwas Salz, Pfeffer würzen.flamm3
  8. Mit Spargelstreifen, Zwiebelringe, Pilze, Ziegenkäsescheiben und den Oliven belegen.
  9. Auf den Ziegenkäsescheiben etwas Honig träufeln und mit Pfeffer, Thymian und Oregano würzen.flamm4
  10. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln. (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten)
  11. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 15 Minuten knusprig backen.
  12. Nach dem Backen noch mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. Nach Belieben mit etwas Prosciutto belegen und heiß oder lauwarm servieren.

Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Wahres Käseglück! Gebackener Ziegenkäse auf Zucchini-Pilz-Salat

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Ja ich kanns nicht lassen. Es gibt schon wieder Ziegenkäse!

Diesen Salat habe ich nach unseren eigenen Wünschen kreiert! Ok die Gaben des Kühlschrankes spielten auch eine kleine Rolle und so entstand dieser wirklich köstliche Salat aus gebratenen Pilzen und Zucchini. Und da bei uns ja immer eine Rolle Ziegenkäse im Haus ist wurde dieser noch schnell paniert und knusprig rausgebraten.

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Ein wahres Käseglück! Außen knusprig, innern warm, cremig und aromatisch… einfach guuuut!

Die gebackenen Ziegenkäsescheiben habe ich auf ein Bett aus gebratenen Kräuterseitlingen, braunen Champignons und Zucchinistreifen gegeben. Dazu eine aromatische Kräuter-Vinaigrette. Die habe ich aus Dijon-Senf, Lavendelhonig (der passte einfach hervorragend dazu, aber alternativ tuts auch ein normeler Blütenhonig), hellem Balsamico-Essig, Haselnussöl und frischen Kräutern gezaubert. Haselnussöl ist unglaublich aromatisch und harmoniert bestens mit Ziegenkäse und dem Salat.

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Ein herrliches Abendessen! Vive la France  – ach ich fühle mich gerade als wäre ich in der Provence! ❤

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Holt euch dieses Käseglück auch nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Ziegenkäserolle (ich nehme die von President)
  • 1 Ei
  • 2 EL Mehl
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Parmesan
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Thymian

Für den Salat:

  • 1 Zucchini
  • zwei Handvoll Pilze (Kräuterseitlinge, braune Champignons)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Vinaigrette:

  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Lavendelhonig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Balsamico bianco
  • 4-6 EL Haselnussöl
  • eine Handvoll Kräuter (Petersilie, Schnittlauch), fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ein paar Radieschen
  • eine kleine Handvoll Haselnüsse

Zubereitung:

Die Ziegenkäserolle in acht Scheiben schneiden (ca. 2 cm dick). Ziegenkäse mit Pfeffer würzen. Zuerst leicht in Mehl wenden, dann durch das verquirlte Ei ziehen und zuletzt im Brösel-Parmesan-Thymian-Gemisch wenden.  Ziegenkäse beiseite stellen.

Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Butter und etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Pilze und Knoblauch zugeben und leicht anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Schüssel geben.

Zucchini in dünne Streifen hobeln (mit dem Gemüseschäler) und ebenfalls kurz mit etwas Olivenöl in der Pfanne braten (ca. 2 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.

Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die panierten Ziegenkäsetaler darin knusprig ausbacken (ca. 4 Minuten). Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Pilze und Zucchinistreifen auf Teller anrichten und mit der Vinaigrette beträufeln. Die Ziegenkäsetaler darauf geben, mit Radieschen und Haselnüssen bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Schnell und fein! Zanderfilet mit Linsen-Spargel-Gemüse und Senfschaum

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Heute kam bei uns zu Mittag wieder einmal ein feines Stückchen Fisch auf den Tisch. Es gab gebratenes Zanderfilet mit einem Senfschäumchen. Oh là là – hört sich das nicht gut an!?

Die Kombination von Fisch und Senfsauce ist einfach unglaublich lecker…. und dann noch gebettet auf einem herrlichen Linsengemüse mit Spargel – ach da jubelten unsere Gemüter und Gaumen! ❤

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Linsen (alle möglichen Sorten – rot, gelb, braun, schwarz…) haben bei mir in der Küche einen fixen Bestandteil. Da wir uns ja sehr viel vegetarisch ernähren, baue ich Linsen immer wieder gerne in unseren Speiseplan ein. Ob als Curry, Suppe, Aufstrich… oder wie heute als herrlich, leichtes Linsengemüse. Die kleinen Kraftpakete begeistern uns immer wieder mit ihrem köstlichen Geschmack, ihrer Vielfältigkeit und gesund sind sie ja auch noch. Also liebe Leute baut Linsen in eure Ernährung ein und ihr werdet sie nicht mehr missen wollen.

Dieses Gericht ist in wenige als 30 Minuten fix und fertig und begeistert bestimmt die ganze Familie. Außerhalb der Spargelsaison könnt ich auch einfach etwas mehr Karotten und dazu noch Selleriewürfelchen nehmen.

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Probiert es aus und verwöhnt damit die Gaumen eurer Liebsten!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Linsen:

  • 150 g Berglinsen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 große Karotte
  • 1/3 Bund grüner Spargel
  • 1/3 Bund weißer Spargel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • eine Handvoll Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für die Schaumsauce:

  • 2 Schalotten
  • ca. 100-120 ml Weißwein
  • 2 EL Weißweinessig
  • 150 ml Obers
  • 1 EL Dijon Senf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Zanderfilets mit Haut
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Zweige Thymian und Rosmarin
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und dann ca. 10 Minuten bei kleiner Hitzen fertig garen (die Linsen sollen noch einen leichten Biss haben). In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Karotte schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Weißen Spargel schälen und beide Spargelsorten in kleine Stücke schneiden (die Spitzen ganz lassen). Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen (ca. 5-7 Minuten). Tomatenmark und Balsamico unterrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Linsen und die gehackte Petersilie untermischen. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

Für die Senfsauce die Schalotten schälen und fein hacken, dann mit dem Weißwein und dem Essig in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen. Obers und Senf unterrühren. 1-2 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zanderfilets waschen, gut trocken tupfen und die Haut schräg einritzen. In einer großen Pfanne Olivenöl, etwas Butter, Thymian, Rosmarin und Knoblauchzehen erhitzen. Fisch salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Auf der Hautseite ca. 4-5 Minuten braten. Dann wenden und weitere 2 Minuten braten. Evtl. etwas Butter zugeben.

Die Senfsauce mit dem Pürierstab schaumig aufmixen. Das Linsengemüse auf Teller geben, den Fisch darauf anrichten und mit dem Senfschaum umgießen.

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Bon appétit, meinen Lieben!

Habt noch einen schönen Sonntag!

Lena ❤

Einfach fabelhaft frühlingshaft! Bärlauch-Spargel-Risotto mit Ziegenkäsetaler

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Wer kann bei diesem kulinarischen Frühlingsgruß schon widerstehen? Also ich auf keinen Fall!

Heute kommt wieder einmal mein Liebling der Ziegenkäse auf den Tisch. Dazu gesellen sich noch weitere Favoriten in meiner Küche: frischer Spargel und Bärlauch! ❤ Ein Gericht, welches zu 100000 % meinem Geschmack entspricht… Ich gebe alles für ein gutes Risotto und dazu der warme Ziegenkäse auf knusprigen Brot. Meine Mama und ich waren verzaubert!

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Es gibt nichts Schöneres, als die Anzeichen des Frühlings. Heute war ein fantastischer Frühlingstag. Sonnenschein und herrlich warm war es. Meine Mama und ich haben heute gleich mal gemütlich mit einem Pancake Frühstück (Rezept gibts natürlich bald) in den Tag gestartet. Dann ging es ab zum Pflanzenmarkt in der Stadt, wo wir viele Schätze gefunden haben. Endlich kommt mein geliebter Rhabarber in unseren Garten. Es wurde auch Zeit! Ach ich freu mich schon, den ersten davon ernten zu können. Ok das dauert bestimmt noch ein Weilchen, aber ich werde ihn gut pflegen, dass er nur so sprießt, um von mir verarbeitet zu werden.

Daheim angekommen und der Hunger schon groß, musste ein schnelles Gericht her. Da Mama den ersten frischen Spargel gestern mit nach Hause gebracht hat und auch noch Bärlauch daheim zu finden war…. na klar, es gibt Risotto! Ja der Frühling hat mich wieder einmal inspiriert und unsere Teller verzaubert.

Die knackigen Spargelstückchen und der herrliche Bärlauch-Geschmack machen dieses Gericht einzigartig frühlingslecker! (Außerhalb der Bärlauchsaison könnt ihr das Risotto auch nur mit Spargel machen – oder so wie ich, einfach ein kleinen Vorrat Bärlauch einfrieren)

Da ich mir dachte, dass Ziegenkäse großartig zum cremigen, aromatischen Risotto passt, wurden noch schnell knusprige Taler damit gezaubert. Die Ziegenkäsescheiben kommen ganz einfach auf dünne Brotscheiben, mit Honig, Thymian und Pfeffer verfeinert und kurz im Ofen gebacken, dass das Brot knusprig und der Käse schön weich wird. Ein Traum! Da könnt ich mich ja reinlegen.

Da das Wetter ja sooo herrlich war, haben Mama und ich unser Essen gleich mal am Balkon genossen. Ach war das herrlich! Daran könnt ich mich glatt gewöhnen. Mit diesem fabelhaften Gericht zaubert ihr euch Frankreich in eure Küche…. ❤

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1/2 Bund Bärlauch (ca. 60 g)
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Cremehonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

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Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!

Den Bärlauch in Streifen schneiden, mit 3-4 EL Olivenöl und etwas Salz pürieren. .

Zum Schluss den Parmesan, die Butter und den pürierten Bärlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

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Bei 180°C ca. 10-12 Minuten backen.

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Risotto auf Teller anrichten und oben drauf die Ziegenkäsetaler servieren.

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Mmmmmh… ein Gedicht!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lasst es euch gut und noch viel besser gehen!

So ich geh jetzt noch schnell meinen Rhabarber einpflanzen… Allez hopp!

Lena ❤

Mein Liebling! Ziegenkäse-Beutelchen auf Spinatsalat mit Himbeervinaigrette

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Mon amour, mon amour! Ziegenkäse ❤

Heute gibt es salade chèvre chaud auf meine Art und Weise…

Für mich ist Ziegenkäse der Himmel auf Erden! Mein Liebster mag ihn mal wieder gar nicht (ja unsere Geschmäcker beim Essen unterscheiden sich ein bisschen). Für mich muss ein guter Ziegenkäse cremig und mild im Geschmack sein. Am besten schmeckt mir die zarte Rolle von President.

Immer wenn ich in Frankreich bin, esse ich meinen geliebten Salade chèvre chaud. Ich liebe die Kombination von frischem Salat, einer guten Vinaigrette, knusprigen Brot und warmen Ziegenkäse….ach da schmelze ich förmlich dahin.

Mit diesem Rezept hab ich mir mein persönliches Lieblingsstück Frankreich nach Hause geholt. Die fruchtige Himbeervinaigrette gibt dem Salat eine herrliche Frische und harmoniert perfekt zum warmen, cremigen Ziegenkäse. Meine lieben Eltern hab ich auch schon lange von dieser Kombination überzeugt, so dass dieser Salat sehr oft bei uns auf den Tisch kommt und uns immer wieder glücklich macht.

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Meist serviere ich es als leichtes Abendessen oder auch als Mittagessen für mich alleine einfach hervorragend!

Da wir gerade so viel frischen Spinat in unserem Garten haben, wird dieser bei jeder Gelegenheit lecker verarbeitet. Ich glaube, wir essen momentan fast jeden Tag Spinat (ob als Salat, Suppe, Pesto und und und). Ihr könnt aber auch jeglichen anderen Salat nehmen (Rucola oder Feldsalat…).

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Probiert es aus holt euch auch ein Stückchen Frankreich auf eure Teller!

Hier mein Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 4-6 Blätter Filoteig
  • etwas Olivenöl oder zerlassene Butter
  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme immer die Rolle von President)
  • 5 TL Honig (ich nehme am liebsten einen Waldblütenhonig)
  • Pfeffer, grob gemahlen
  • eine Handvoll Pekannüsse (oder Walnüsse), grob gehackt
  • 2 Thymian und Rosmarinzweige, fein gehackt
  • 4 Handvoll frische Spinatblätter

Für die Vinaigrette:

  • Saft einer Zitrone
  • 2 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Honig
  • 3-4  EL Walnussöl
  • 100 g frische Himbeeren
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

8 Muffinförmchen  mit zerlassener Butter oder Olivenöl ausstreichen. Die Filoteigblätter jeweils in 4 Quadrate schneiden, je 2 Blätter versetzt in die Förmchen drücken. Den Ziegenkäse in 8 Scheiben schneiden, auf den Teig setzen. Mit je ½ TL Honig beträufeln, pfeffern, gehackte Pekannüsse,Thymian und Rosmarin darüberstreuen.

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Teigblätter etwas zusammendrücken und mit etwas Butter (oder Olivenöl) bestreichen. Bei 170°C ca. 15-20 Minuten goldbraun und knusprig backen.

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Für die Vinaigrette Zitronensaft mit dem Honig, Senf, Salz, Pfeffer und Walnussöl gut verrühren. Frische Himbeeren unter die Vinaigrette mischen (Himbeeren dabei etwas zerdrücken). Nach Belieben 1-2 EL Wasser unterrühren.

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Die Spinatblätter mit der Himbeervinaigrette beträufeln und die warmen Beutelchen darauf servieren. Nach Belieben noch mit ein paar Nüssen bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Unser geliebter französischer Klassiker! Bœuf Bourguignon mit Thymian-Baguetteknödel

boeuf12 Lieblingsgericht-Alarm! ❤ boeuf15 boeuf20 Kennt ihr den Film “Julie & Julia”?  Na klar, oder? Julie Powell, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, setzt sich zum Ziel, binnen Jahresfrist alle 524 Rezepte aus Julia Childs 50er Jahre-Kochbuch nachzukochen. Ich liebe diesen Film und könnte ihn immer wieder anschauen. Ein kulinarisches  Highlight des Films ist die Zubereitung eines Boeuf Bourguignons. Ach ich liebe es dieses Gericht auszusprechen. Es klingt sooo schön ❤  Nachdem ich den Film zum ersten Mal gesehen habe (das war schon vor einigen Jahren), musste ich dieses Gericht einfach nachkochen!  Seitdem ist es schon ziiiiemlich oft auf unserem Tisch gelandet!  Wir liiiieben es einfach und wollen es nicht mehr missen.

Bœuf Bourguignon ❤ – Rinderschmortopf in Rotwein mit Speck, Zwiebeln und Champignons. 

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Wie bei allen bekannten Gerichten gibt es nicht nur einen Weg der Zubereitung eines guten „Bœuf Bourguignon“. Ordentlich zubereitet und perfekt gewürzt ist es bestimmt eines der köstlichsten Rindfleischgerichte, das man sich vorstellen kann.

Glücklicherweise lässt es sich schon bis zu einem Tag vorher komplett vorbereiten und es gewinnt an Geschmack, wenn es nochmals aufgewärmt wird. Für die Zubereitung ist unbedingt ein großer Schmortopf erforderlich! Ich habe ja vor kurzem ein tolles rotes Schmuckstück von Mami bekommen. Ich liebe dich, mein Schmortopf.

Dieses Gericht bereitet man in jeder Region Frankreichs natürlich mit dem lokalen Rotwein zu. Ihr müsst also keine Flasche Burgunder dafür öffnen. Nehmt einfach einen Rotwein der euch schmeckt. boeuf14 Wollt ihr auch die französische Kochkunst in den Topf zaubern?

Hier das Rezept:

Zutaten (für mind. 6 Personen):

  • 1 kg Rindfleisch (zum Schmoren)
  • ca. 2 EL  Mehl
  • ca. 1 l Rotwein
  • ca. 400 ml Rindsuppe (Gemüsebrühe geht auch)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 Rosmarin und Thymianzweige
  • 1 Salbeizweig
  • 2 Lorbeerblätter
  • 400 g Schalotten, geschält und evtl. halbiert
  • 150 g Speck, gewürfelt
  • 300 g Karotten, in Scheiben
  • 400 g Champignons, halbiert
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zucker
  • Maizena zum Binden
  • 3-4 EL Öl zum Anbraten (Rapsöl)
  • etwas Butter zum Anbraten

Baguette-Knödel:

  • 1 altbackenes Baguette
  • etwa 150-200 ml Milch
  • 1 Ei
  • frischer Thymian (5-6 Zweige)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Braten

Zubereitung: Das Fleisch in große Würfel schneiden, gut abtrocknen  und mit etwas Mehl bestäuben. boeuf1 Im heißem Öl rundum kräftig anbraten. Das dauert schon ein Weilchen. Eventuell auf zwei Portionen braten (kommt auf die Topfgröße an). Es soll schön braun werden. Nun das Fleisch wieder herausnehmen. boeuf2 Speck, Schalotten, die Kräuter (ich binde die Kräuter vorher gerne zu einem Sträußchen zusammen – um sie dann leichter wieder herauszufischen) und die Gewürze im Topf goldbraun braten. Tomatenmark und Zucker zugeben und einmal kurz durchrühren. Nun mit etwas Rotwein aufgießen und den Bratensatz vom Topf lösen. Das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Die Brühe wieder etwas Wein angießen. Einmal aufkochen lassen. Den Eintopf zugedeckt im unteren Ofendrittel bei 150°C ca. 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch so weich ist, dass es zerfällt (die Flüssigkeit soll dabei nur leicht köcheln). Jede halbe Stunde einmal durchrühren und mit etwas Rotwein aufgießen (bis die ganze Flasche fast aufgebraucht ist).

Die Karotten schälen, in Scheiben schneiden und nach ca. 2 1/2 Stunden Schmorzeit mit in den Topf geben. Die Champignons vierteln und in einer Pfanne mit etwas Butter scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Champignons auch mit in den Topf geben.

Nach Ende der Garzeit die Kräuter herausnehmen und die Sauce mit etwas angerührter Stärke (1-2 EL Maizena) binden. Oder mit Mehlbutter binden (einfach weiche Butter mit Mehl verkneten und einrühren). boeuf7 Die Sauce noch einmal gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und voilà fertig ist unser Boooooeeeuuuuf Bourguignon! ❤ boeuf10 boeuf21 Was gibts dazu? 

Dazu serviere ich gerne kleine gebratene Knödel. Dafür einfach das Baguette in Würfel schneiden. Milch erhitzen und über das Brot gießen. Kurz ziehen lassen. Das Ei, Thymian und die Gewürze untermengen. Aus der Masse kleine Knödel formen. boeuf4 Etwas Butter mit Thymian in einer Pfanne erhitzen (nicht zu heiß). Die Knödel darin rundum gut anbraten. Ihr könnt natürlich auch einfach geröstetes Weißbrot, Nudeln oder Kartoffelstampf dazu servieren. Ich wechsle mit den Beilagen nach Lust und Laune. Hauptsache man kann damit die Sauce gut aufsaugen….  Leeeeecker! boeuf5 boeuf19 Das Ergebnis ist wirklich mniammmm! Probiert es aus! Bon appétit meine Lieben! Lena ❤  

Rendezvous im Bistro! Coq au Riesling mit Chicorée

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Oh là là was für ein Genuss! Heute treffen wir uns in einem Bistro in Paris. ❤ Ja schön wäre es, wieder einmal einen Abstecher nach Frankreich zu machen. Tja, wenn wir nicht nach Frankreich können, kommt Frankreich eben zu uns. Mit diesem Gericht ist es ganz einfach sag ich euch! Bei jedem Bissen spürt man die französische Liebe zum Kochen.

Dieses französische Schmorgericht hab ich am Wochenende für meine Familie gezaubert und wir waren alle entzückt (vor Glück).

Meine liebe Mama hat vor ein paar Tagen einen wunderbaren roten Schmortopf mit nach Hause gebracht. Ach da strahlten meine Augen als ich ihn sah. So und der musste natürlich sofort würdig eingeweiht werden. Zuerst dachte ich an mein Boeuf Bourguignon aber Nein, ein köstliches Coq au Riesling (oder auch Coq au vin blanc) sollte es sein!

Das Huhn braucht Wein, die besten Zutaten und ganz viel Liebe! Dann wird dieses Gericht zu einem wahren Gaumenschmaus.

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Mein klassisches Coq au vin habe ich euch ja schon vorgestellt. Da musste natürlich eine neue Variante her, in die wir uns verliebt haben. Diesmal nehmen wir einen guten Riesling und Obers für unsere Sauce. So herrlich cremig, sag ich euch. Dazu kommen noch Schalotten, Lauch und viele Kräuter. Etwas spezieller wird es mit dem angebratenen Chicorée, den wir zum Schluss noch in die Sauce geben. Den herrlichen Geschmack bekommt dieses Gericht durch die vielen mitgeschmorten Kräutern, Dijon-Senf und natürlich unserem gut angebratenen Hühnchen.

Wir haben dazu einfach ein frisches Baguette gegessen. Ich finde das ist die beste Beilage zu so einem Essen. Man nimmt ein Stück Brot und tunkt damit die herrliche Sauce auf. Ich denke die Franzosen würden es auch so machen!

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Da wir in unserem Garten zwei tolle Hochbeete haben, um die sich mein Papa brav kümmert, können wir schon frischen Spinat ernten. Was für ein Glück! Der wurde gleich zu einem wunderbaren Salat verarbeitet.  So frisch, so gut!

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Vive la France!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Bio-Hühnchen ( in Stücke zerteilt), oder ihr könnt auch 4 Hühnerbrüste am Knochen mit Haut nehmen
  • 10-12 Schalotten
  • 6 Stauden Chicorée
  • 1 Lauchstange
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1-2 Stängel Salbei
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 300-350 ml Riesling
  • 200 ml Obers
  • etwas Zitronenabrieb und Saft
  • Öl zum Anbraten
  • etwas Butter zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 TL Zucker
  • eine Handvoll frisch gehackte Petersilie
  • 1 Baguette (selbstgemacht oder gekauft)

Zubereitung:

Die Schalotten schälen und halbieren. Knoblauch hacken und den Lauch in Ringe schneiden.

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Den Chicorée längs halbieren, Strunk herausschneiden. Einzelne Blätter die abfallen in feine Streifen schneiden.

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Das Fleisch gut salzen und pfeffern. In einem Topf 3 EL Öl erhitzen und das Fleisch darin rundum anbraten (bis es eine schöne braune Farbe hat). Das Fleisch wieder herausnehmen und beiseite stellen.

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Nun die Schalotten, Knoblauch und die Hälfte des Lauchs in den Topf geben und anschwitzen. Chicoréestreifen dazu und weitere 2-3 Minuten braten. Thymian-, Rosmarin, Lorbeer und Salbeizweige zugeben. Senf unterrühren und kurz mitbraten.

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Einen Schuss Wein angießen und einkochen lassen.

Den restlichen Wein und Obers in den Topf gießen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt das Fleisch (mit der Hautseite nach oben) wieder zurück in den Topf geben und ca. 25 Minuten lang bei kleiner Hitze schmoren lassen.

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Den Chicorée rundum salzen und pfeffern. In Butter braun anbraten. Etwas Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Den Chicorée und den restlichen Lauch zum Huhn geben und weitere 10 Minuten schmoren lassen.

Ich nehme das Fleisch vor dem Servieren noch einmal aus dem Topf und gebe es für ca. 5 Minuten unter dem Backofengrill, damit die Haut wieder schön knusprig wird.

Die Sauce mit Zitronenabrieb, Saft, Salz, Pfeffer abschmecken. Evtl. noch einen kleinen Schluck Wein zugießen. Zuletzt die frisch gehackte Petersilie untermischen.

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Als Beilage serviere ich einfach frisches Baguette in Scheiben geschnitten (nach Belieben in etwas Öl angeröstet).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤