Mein Lieblingsitaliener! Spargelpizza mit Ziegenkäse und Oliven

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Kommt mit in den Pizza-Himmel! ❤

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 DAS ist meine absolute Lieblingspizza! Ich liebe den frischen Geschmack von Spargel und dazu den herrlich würzig, cremigen Ziegenkäse.  Ein Traum!

Zu einer wirklich leckeren Pizza gehören natürlich ein guter selbstgekneteter Boden, eine selbstgekochte Tomatensauce und richtig guter Käse. Für mich ist Büffelmozzarella auf einer Pizza eigentlich schon fast ein Muss. Hier schmiegt sich dann noch extra mein geliebter Ziegenkäse dazu und macht es unwiderstehlich gut (für mich jedenfalls).

Der Pizzateig ist schnell gemacht und während der Teig aufgeht, könnt ihr den Belag zubereiten. Und damit der Teig auch schön knusprig wird, muss der Ofen richtig heiß sein (etwa 220°C).

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Ich liebe es ja mit lieben Menschen eine kleine Gartenfeier zu machen und gemeinsam das Leben zu genießen. Hach, das könnt ich jetzt im Frühling glatt jede Woche machen. Den Garten und den Tisch hübsch mit vielen, vielen Blümchen dekorieren, nette Leute einladen und köstliches Essen verspeisen.

Diese Spargelpizza wäre doch perfekt für liebe Gäste. Dann formen wir aus dem Teig einfach kleine dünne, runde Fladen und jeder bekommt seine eigene Mini-Pizza. So lassen wir uns den Frühling gerne schmecken!

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Ofenfrisch auf den Tisch!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 große und 4 Mini-Pizzen):

Für den Teig: 

  • 20 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • ca. 450-500 g Weizenmehl

für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL Tomatenmark
  • 5 reife Tomaten (außerhalb der Saison – Dosentomaten)
  • 1-2 TL Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Olivenöl

für den Belag:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 250 g Ziegenkäse (ich nehme gern die Rolle von Prèsident)
  • 200 g Büffelmozzarella
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • 50 g getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Germ in eine Schüssel bröckeln, lauwarmes Wasser zugeben und Germ darin auflösen.
  2. Zucker, Salz und Olivenöl dazu.
  3.  Nach und nach das Mehl zugeben und zu einem glatten, elastischen Teig kneten (mit der Küchenmaschine).
  4. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca.  40 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.
  5. Den Teig halbieren/dritteln/vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. 

Für die Sauce

  1. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Tomaten fein würfeln.
  2. Etwas Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Tomatenmark, Zucker und Tomatenwürfel zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind und die Sauce etwas eingedickt ist.
  3. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Für den Belag

  1. Von den Spargelstangen das unter Ende abschneiden und die Stangen ca. 2-3 Minuten in Salzwasser blanchieren. Abseihen, gut abtrocknen und in Stücke schneiden.
  2. Den Teig mit einer dünnen Schicht Tomatensauce bestreichen.
  3. Den Ziegenkäse über den Teig bröckeln (oder die Scheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen), den Mozzarella in kleine Stücke reißen und darüber verteilen.
  4. Mit Spargel, Oliven, getr. Tomaten und gehackten Rosmarin bestreuen und mit Pfeffer und evtl. etwas Salz würzen.
  5. Die Ränder noch mit Knoblauchöl bestreichen und etwas Öl über die Pizza träufeln (ich gebe dafür einfach 2-3 gehackte Knoblauchzehen mit etwas Salz in einige Löffel Olivenöl).
  6. Bei 220°C ca. 10-12 Minuten lang backen, bis der Teig schön knusprig ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und mit etwas frischen Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Vegetarisch köstlich! Kürbis-Spinat-Rotolo mit Tomatensauce

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Wohlig, wärmende Winter-Pasta im neuen Gewand! ❤

Diese gut gefüllten Nudelschnecken machen einfach nur zufrieden und glücklich!

Heute habe ich ein superleckeres, vegetarisches Pastarezept für euch. Und zwar eine Pastarolle gefüllt mit Kürbis, Spinat und Ricotta. Den Nudelteig zaubern wir natürlich selbst. Wie ihr wisst, geht das ja ganz einfach! Gefüllt wird unsere Pastarolle mit geschmortem Kürbis, Spinat und herrlichem Ricotta! Mmmmmhhh lecker… Die Rolle wird dann n Scheiben geschnitten und in Tomatensauce im Ofen gebacken.  Ich sag nur: Schmackofatz köstlich! ❤

rotolo4Die Idee für den Rotolo habe ich mir schon vor einiger Zeit bei dem großartigen Jamie Oliver geholt, aber nach meiner Art und Weise abgewandelt.  Seitdem ist diese Pastarolle schon an die 100 Mal in den Ofen gewandert und hat uns beglückt! Die Schnecken kann man natürlich in verschiedenen Varianten zubereiten (z.B. auch mit  gebratenen Pilzen, anstatt dem Ricotta – Schafskäse oder Mozzarella). Zaubert euren eigenen Rotolo für eure Liebsten!

rotolo15Lasst es rollen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 5 Portionen)

Nudelteig:

  • 400 g Pastamehl (am besten Hartweizengrieß oder griffiges Mehl)
  • 1 TL Salz
  • 4 größere Eier
  • 2 EL Olivenöl

Füllung:

  • 1 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • 1 rote Zwiebel, gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 500 g Blattspinat, TK
  • grobes Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken, Fenchelsamen
  • 2 Thymianzweige
  • 300 g Ricotta
  • etwas Parmesan
  • Olivenöl

Tomatensauce:

  • 3 frische Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten (Würfel)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz,  Zucker

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter, elastischer Teig ensteht.
  2. Den Teig in Frischaltefolie wickeln und zu einer Scheibe flach drücken.
  3. Für mindestens 30 Minuten raten lassen.

Für die Füllung und Sauce

  1. Kürbis in Spalten schneiden auf einem Blech verteilen. Etwas grobes Salz, Chiliflocken und Fenchelsamen im Mörser leicht zerdrücken und über dem Kürbis verteilen. Einige Spritzer Olivenöl darübergeben und bei 200°C ca. 40 Minuten lang schmoren.
  2. Den Kürbis leicht abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Den Knoblauch und den Zwiebel in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Den Spinat zugeben und ca. 10 Minuten leicht dünsten, bis der Spinat zerfallen ist.
  4. Für die Tomatensauce den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die frischen Tomatenwürfel zugeben und ca. 5 Minuten lang leicht köcheln. Tomatenmark, etwas Zucker und Salz zugeben. Die geschälten Tomaten (Dose) und etwas Wasser unterrühren und 10 Minuten köcheln lassen.

Wie geht’s weiter?

  1. Den Nudelteig auf einem bemehlten Geschirrtuch dünn zu einem großen Rechteck ausrollen (erfordert etwas Geduld, die dicken Ränder wegschneiden).
  2. Den Teig mit etwas Wasser bestreichen. Den Spinat darauf verteilen, dann den zerdrückten Kürbis, und zum Schluss den Ricotta darüberbröckeln.rotolo11rotolo12
  3. Noch einmal mit etwas Meersalz und Chiliflocken würzen. Den Teig der Längseite her aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden.rotolo13
  4. Die Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen und die Nudelschnecken hineinsetzen (eng nebeneinander).  Etwas Parmesan darüberreiben und mit etwas Olivenöl beträufeln.rotolo15
  5. Die Nudelschnecken bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.

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Die Rotolos noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren. Dazu passt noch ein frischer grüner Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Herrlicher Pastaschatz! Muschelnudeln mit Ricotta-Füllung und Tomatensauce

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Wie sieht’s bei euch aus, liebt ihr auch diese schnellen & einfachen Gerichte, die dann auch noch super schmecken? Dann müsst ihr jetzt unbedingt weiterlesen!

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Conchiglioni – herrlich gefüllt und überbacken!

Ein perfekter Magenwärmer an einem kühlen Novembertag! ❤

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Conchiglioni, Conchiglioni, Conchiglioni! Ach, dieses Wort hat es mir angetan und es klingt schon so lecker. Fragt ihr euch was Conchiglioni eigentlich sind? Muschelnudeln – und zwar die große Form, die man so wunderbar füllen kann.

Ich hab mir im Sommer eine ganz große Packung aus unserem Italienurlaub mitgebracht. Mittlerweile bekommt man Conchiglioni aber auch schon in gut sortierten Supermärkten oder in italienischen Feinkostläden. Einfach mal die Äuglein offen halten, vielleicht stolpert ihr ja bald über diesen Pastaschatz.

Solltet ihr wirklich keine Conchiglioni bekommen, könnt ihr auch Canneloni nehmen.  Diese werden nach dem Vorkochen halbiert, mit der Öffnung nach oben in die Tomatensauce gestellt und gefüllt. Also dieses Pastaglück könnt ihr ganz einfach nachzaubern!

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Ich hab hier meine aller, allerliebste Variante gezaubert. Die Tomatensauce wird mit Sardellen, Kapern, viel Knoblauch und Oliven herrlich aromatisch. Dazu kommen noch frische,- sowie gute Dosentomaten. Die sämig eingekochte Tomatensauce geben wir eine große (oder zwei kleinere) Aulfaufformen.

Die Muschelnudeln oder auch Conchiglioni gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Da kann man variieren und mischen, wie man möchte. Wenn ihr diese Pasta für mehrere Personen zubereitet, denkt bitte daran eine wirklich grooooße Auflaufform (oder gleich zwei) zu nehmen.

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Die überbackenen Conchiglioni sehen doch fantastisch aus! Oder was meint ihr? Ich stelle die Formen einfach auf den gedeckten Tisch und jeder kann sich selbst seine Conchiglioni herausnehmen und verspeisen. Glaubt mir, das greift keiner nur einmal zu.

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Ich koch mir diese Pasta! Basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

  • etwa 30 große Muschelnudeln (Conchiglioni)
  • 350 g Ricotta
  • 2 Eier
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten
  • 1-2 TL Oregano, getrocknet
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Tomatensauce:

  • eine Handvoll Kirschtomaten, geviertelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 6-7 Sardellenfilets, gehackt
  • 1/4 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Dosen stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken), je nach Belieben
  • 1 EL Kapern, halbiert
  • 1 kleine Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:

  1. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die  gehackte Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  2. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 2 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker würzen.
  3. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten). Kapern, Oliven und 2-3 EL Olivenöl untermischen.

Für die gefüllten Nudeln:

  1. Nudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung knapp gar kochen (ca. 8-10 Minuten bissfest kochen).
  2. Nudeln abgießen und kalt abschrecken. Trocken tupfen.
  3. Für die Ricottacreme alle Zutaten miteinander verrühren und gut abschmecken.
  4. Die Nudeln in die Soße setzen und mithilfe eines Teelöffels die Ricottacreme hineinfüllen. Mit restlichem Parmesan bestreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Oregano bestreuen.pasta18pasta17
  5. Im heißen Backofen bei 180° 20 Minuten backen.

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Tipp! Dieses Gericht könnt Ihr ganz wunderbar vorkochen und aufwärmen. Dafür die Muschelnudeln und die Soße wie beschrieben vorbereiten, in die Form füllen und abgedeckt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren wie beschrieben zu Ende backen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Essen für die Seele! Parmigiana di melanzane

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Dieses Gericht ist wahres Seelenfutter im Herbst und macht uns alle restlos glücklich! ❤

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Als wir diesen Sommer in Italien waren, bin ich zum ersten Mal in den Genuss einer echten Parmigiana gekommen…. Husch ich war verzaubert! Es war soooo gut! Ich wusste sofort, wenn ich wieder daheim bin, kommt auch bei uns dieser italienischer Auberginenauflauf auf die Teller.

Was für ein Glück, dass bei uns im Garten gerade noch ein paar Auberginen rumhängen (einige befinden sich noch im Wachstum). Schnell wurden diese geerntet und konnten sich freuen, ein Teil von unserer Parmigiana zu werden. Ich denke, jede Aubergine würde sich geehrt fühlen, in dieses Gericht wandern zu dürfen.

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Im Originalrezept werden die Auberginen in Olivenöl ausgebacken, also hab ich es natürlich auch so gemacht. Ach es schmeckte einfach herrlich! Da wollen wir von den Kalorien, die sich darin verbergen mal lieber gar nicht sprechen….

Um unser Parmigiana etwas leichter zu machen, könnten wir die Auberginenscheiben auch ohne Öl von beiden Seiten in einer Grillpfanne anbraten. Also wer „ein paar“ Kalorien sparen möchte, macht es einfach ohne Öl. Aber eine Parmigiana isst man ja nicht alle Tage, da spielen die fiesen, kleinen Kalorien bei uns keine Frage!

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Na wollt ihr auch in den Parmigiana-Genuss kommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 3 Auberginen
  • 120 g Parmesan
  • 3 Kugeln Mozzarella
  • 3 Scheiben Weißbrot (z.B. Ciabatta)

Für die Tomatensauce:

  • 2 Dosen geschälte Tomaten (z.B. diese San Marzano)
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Handvoll Basilikum
  • Olivenöl
  • etwas Zucker
  • etwas Peperoncino, getrocknet
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Auberginen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend gut abtupfen.
  2. Für die Tomatensauce den Knoblauch und die Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten zugeben und zu einer sämigen Sauce einkochne lassen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Peperoncino abschmecken. Zuletzt Basilikum untermengen.
  3. Die Auberginenscheiben nach und nach in einer Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten ausbacken (das dauert ein Weilchen, bis alle Auberginen gebraten sind).
  4. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und den Parmesan reiben (2-3 EL des Parmesan zur Seite stellen).

So jetzt beginnt das große Schichten!

  1. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln.
  2. Zuerst kommt eine Schicht Tomatensauce in die Form. Darauf dann die Auberginenscheiben, etwas Parmesan und Mozzarella.parm1
  3. So verfahren wir, bis alle Zutaten aufgebraucht sind (ca. 3-4 Schichten).
  4. Der Auflauf kommt jetzt bei 180°C für ca. 40 Minuten in den Ofen.
  5. Die geriebenen Weißbrotbrösel mit Parmesan mischen und über unseren Auflauf streuen.
  6. Noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, bis er goldgelb gratiniert ist.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Sommerhit! Pasta mit Lieblings-Tomatensauce und gebackenem Ricotta

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 Meine absolute Lieblings-Pasta im Sommer! ❤

Hier sind die Tomaten die Stars und zaubern uns wieder einmal ein groooßes Lächeln ins Gesicht!

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Dieses Pastagericht ist unglaublich lecker, so aromatisch und dazu noch ganz leicht zuzubereiten. Also holt euch schnell ein paar frische Tomaten und schon kann’s losgehen!

tom20Die Tomatensauce bereite ich am liebsten aus einer Kombination aus vielen frischen bunten Tomaten und guten Dosentomaten zu (die San Marzano Tomaten von Hagen Grote sind perfekt dafür). Bevor wir unsere Pasta servieren, geben wir noch einen guten Schuss bestes kaltgepresstes Olivenöl drüber..

Zu al dente gekochten Spaghetti, mit frischen Kräutern und meinem gebackenen Ricotta einfach herrlich.

tom11Der gebackene Ricotta ist das i-Tüpfelchen zu unserer Pasta! Da er uns allen so gut schmeckt kommt er ziemlich oft über unsere Pastagerichte und macht uns glücklich.

Der Ricotta wird ganz einfach mit einer Mischung aus Olivenöl, Kräutern, Honig, Gewürzen… bestrichen und dann im Ofen extra gebacken und erst am Ende über die Pasta gebröckelt! Ein schnelles, sooo gut schmeckendes Pasta-Topping. tom8

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Ein Pastagericht, das die ganze Familie lieben wird und perfekt für den heißen Sommer ist!

Hier das Rezept dazu: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 400 g Pasta (Spaghetti, Papardelle…)
  • 4-5 Handvoll frische Tomaten (verschiedene Sorten)
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 6-7 Sardellenfilets
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1/2  Bio-Zitrone
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl
  • 250 g Ricotta
  • 1/2 Abrieb Bio-Zitrone
  • 2 Rosmarinzweige, gehackt
  • 2 Oreganozweige, Blättchen abgestreift
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 TL Honig
  • 2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den gebackenen Ricotta das Olivenöl mit der Zitronenschale, Rosmarin, Honig, Salz, Pfeffer und Chili verrühren und den Ricotta damit bestreichen (einreiben – soll komplett bedeckt sein). tom3Bei 200°C ca. 20-25 Minuten lang backen.
  2. Für die Tomatensauce die Tomaten halbieren/vierteln, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Sardellen und die Petersilie hackentom2
  3. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die Hälfte der gehackten Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  4. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 5 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili, Zitronenabrieb und etwas Zucker würzen.tom4
  5. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten).
  6. Pasta in Salzwasser al dente kochen und abgießen (ein paar EL vom Kochwasser auffangen)
  7. Die Sauce noch einmal gut abschmecken, etwas vom Kochwasser zugeben und mit der Pasta vermengen. Die restliche Petersilie, Basilikum, die Oliven und noch etwas Olivenöl über die Pasta geben.
  8. Mit dem gebackenen Ricotta servieren (einfach darüberbröckeln) und geniiiießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Petits Farcis! Gefülltes Gemüse auf Nizza-Art

Geliebte, gesunde Sommerküche!

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Die Gemüseküche des Südens und ganz speziell der Provence ist ja berühmt für sonnenreife Gemüse wie Auberginen, Zucchini und Tomaten. Meist wird dieses Gemüse in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt.

Heute zählen bei uns die inneren Werte, denn das Gemüse wird gefüllt. Köstlich gefüllt!

Les petits légumes farcis ❤ – wie die Franzosen dazu sagen.

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Ich denke für petits farcis gibt es bestimmt dutzend verschiedene Rezepte. In Südfrankreich hat da sicher jeder sein eigenes kleines Geheimnis. In der Provence ist dieses gefüllte Gemüse ja auch ein beliebtes Resteessen. Gut verständlich, denn frisches Gemüse hat man ja meist immer daheim (bei uns im Garten sprießen schon die Zucchini vor sich hin – juhu). Die restlichen Zutaten, die wir für die Füllung brauchen sind auch nicht außergewöhnlich und somit sind die petits farcis als Resteessen super geeignet.

Im Original aus Nizza sind oft Räucherspeck und Wurst enthalten. In meiner vegetarischen Variante geben Käse, Kräuter und getrocknete Tomaten reichlich Würze an das Gemüse.  Dazu essen wir am liebsten Couscous! Einfach und so gut.

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Für die Zubereitung braucht ihr etwas Zeit. Ich habe ja gerade Ferien und kann mich in Ruhe in der Küche austoben, aber falls ihr gaaanz schnell ein Gericht zaubern wollt, dann sind die petits farcis nichts für euch. Etwas Geduld, Hingabe und Liebe sind erforderlich um solch ein leckeres gefülltes Gemüse auf den Tisch zu zaubern. Ein perfektes Wochenendessen, wo die ganze Familie auch fleißig mithelfen kann. Es braucht etwas Zeit bis all die Gemüsestücke ausgehöhlt und das Fruchtfleisch fein gehackt ist. Das ausgehöhlte Gemüse kommt dann in große Auflaufformen und wartet darauf, bis es köstlich und aromatisch gefüllt wird.

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Im September mache ich ja mit meiner Mama einen kleinen Abstecher nach Nizza. Oooh wir freuen uns schon, die Gemüseküche dort zu entdecken. Da werden Petits farcis ganz bestimmt auf unseren Teller landen. Ich bin gespannt, ob diese auch so gut schmecken, wie meine Variante. Ach ganz bestimmt, die Franzosen habens ja erfunden und bei den frischen Produkten … oh la la! Das wird ein Genuss werden!

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Natürlich sollte man diese Köstlichkeiten mit seinen Liebsten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt, könnt ihr mit diesem Rezept euch ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

Cuisine du soleil! ❤

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Na auch Lust auf sommerliche Gemüseküche? Die petits farcis rufen schon….

Hier das Rezept:

Zutaten (für 5-6 Portionen)

  • 3 große Ochsenherztomaten (oder 6 normale Tomaten)
  • 2 Zucchini (grün und gelb)
  • 1 Aubergine
  • 4 Zwiebeln (gelb und rot gemischt)
  • 250 g Champignons
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 4-5 Sardellen
  • 5-6 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Oreganozweige
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 70 g Käse (z.B Parmesan oder Bergkäse)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 6-7 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir das Gemüse vor. Dafür einen Topf mit Wasser aufkochen und die geschälten Zwiebeln ca. 5 Minuten darin vorkochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  2. Von den Tomaten den Deckel abscheiden, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und beiseitstellen (brauchen wir später für die Sauce).
  3. Zucchini und Aubergine in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und bis auf einen Boden aushöhlen (mit einem kleinem Küchenmesser). Das ausgehöhlte Fruchtfleisch klein hacken (brauchen wir für die Füllung).
  4. Etwa ein Drittel der Champignons (ca. 8 Stück) ebenfalls bis auf einen Boden aushöhlen. Die restlichen Champignons klein hacken.
  5. Von den vorgekochten Zwiebeln oben einen Deckel abschneiden, die Zwiebeln aushöhlen und das Zwiebelinnere in feine Würfel schneiden.
  6. Den Knoblauch fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Sardellen ebenfalls fein hacken. Kräuter hacken und Käse fein reiben.
  7. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die gewürfelten Zwiebeln, das gehackte Fruchtfleisch von Aubergine, Zucchini und Champignons darin ca. 5 Minuten kräftig anbraten. Knoblauch, getrocknete Tomaten, Sardellen und die gehackten Kräuter zugeben. Weiter 2-3 Minuten braten. Semmelbrösel und Käse unterrühren. Die Füllmasse gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Die ausgehöhlten Gemüse in eine große (ich habe gleich zwei Formen genommen) setzen und mit der Gemüsemasse füllen.
  9. Das beiseitegestellte Tomatenfruchtfleisch mit dem Weißwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark verrühren und mit Salz, Pfeffer würzen.  Die Sauce in die Form geben. Das Gemüse mit etwas Olivenöl beträufeln.
  10. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

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Dazu serviere ich am liebsten Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Da freut sich die ganze Familie! Polentapizza

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Diese Polentapizza ist ein perfektes Familienessen. ❤

Ein großes Blech voll mit lauter guten Sachen und dann schaut das alles auch noch so schön bunt aus. Da bekommt doch jeder sofort Lust, sich ein großes Stückchen zu schnappen.

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Anstatt des normalen Pizzateiges zaubern wir heute einen leckeren Polentabrei, den wir dann als Boden auf ein Blech verteilen. Darauf geben wir dann eine selbstgemachte Tomatensauce und belegt wird alles mit buntem Gemüse (der Saison, oder was ihr gerade daheim habt). Zuletzt noch gut mit Käse bestreuen und schon gehts ab in den Ofen.  Eine kleine Weile gedulden und die Liebsten können schon zu Tisch gerufen werden. Die Pizza wird im Nu aufgegessen sein und wartet schon darauf, das nächste Mal gebacken zu werden (glaubt mir, das wird nicht lange auf sich warten lassen).

Schnell, einfach gemacht und so köstlich! Solche Rezepte sind doch einfach goldwert und müssen gut im Köpchen gespeichert werden.  Ich backe diese Polentapizza auch für meinen Liebsten und mich. Nach einem anstrengendem Tag macht der Anblick dieser bunten Pizza einfach nur glücklich und zufrieden.

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Beim Pizzabelag könnt ihr eurer Fantasie und eurem Appetit freiem Lauf lassen. Im Herbst kommen bei mir dann feine Kürbisscheiben auf diese Pizza. Nach Belieben könnt ihr nach dem Backen auch noch etwas frischen Rucola auf der Pizza verteilen.

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Hier das Rezept: (Inspiration aus dem Buch „Gaumenkino“)

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Polentaboden:

  • 2 Tassen Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
  • 1 Tasse Polenta (ca. 250 g)
  • 50 g Butter
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige

Für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 250 ml Tomatenpüree
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl

Für den Belag:

  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Je 1/2 roter und gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund grüner Spargel, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Käse zum Überbacken (z.B. Bergkäse)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Polenta und Butter einrühren, aufkochen und quellen lassen (ca. 10 Minuten). Parmesan und Thymian untermengen. Würzen.
  2. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
  3. Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. Tomatenwürfel zugben und kurz mit anschwitzen. Mit Tomatenpüree aufgießen und leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt mit Basilikum verfeinern.
  4. Die Tomatensauce auf dem Polentaboden verstreichen. polenta1
  5. Das Gemüse darauf verteilen, würzen und zuletzt mit Käse bestreuen.polenta2
  6. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤