Glück aus dem Ofen! Überbackene Topfenpalatschinken mit Zimtsauce

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Frisch aus der Backstube kommen diese süßen überbackenen Topfenpalatschinken! ❤

Na sehen die nicht gut aus? Mmmmmhhh, so lässt sich der Dauer-Herbstregen wirklich lecker ertragen!

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Brrr, draußen ist es kalt, regnerisch und etwas düster. Na kein Problem für meine Familie und mich. Wir machen es uns im warmen Häusle gemütlich! Kaffee wird gekocht und köstlich, warme Mehlspeisen werden aufgetischt um unsere Herzerl zu erwärmen.

Ach von mir aus könnten ruhig öfter ein paar Tage so verregnet sein. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich den Herbst sehr gern hab und ich mich natürlich auch schon wieder auf die Winterzeit freue. Besonders auf die vielen Leckereien, die es dann wieder geben wird!

Diese überbackenen Topfenpalatschinken passen einfach perfekt in die kalte Jahreszeit. Ein richtig schönes Wohlfühlessen für die ganze Familie.

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Na habt ihr meine neuen Schmuckstücke schon bewundert? Dieses bezaubernde Geschirr von Green Gate hat mir die liebe Claudia von Villa Sieben zukommen lassen. Ja ich glaub, ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Bei so schönen Dingen könnt ich ja immer meterhohe Luftsprünge machen und ein großes Lächeln will nicht von meinen Lippen verschwinden.

Die Kombination aus Weiß und Blau finde ich jetzt in der Saison einfach zauberhaft und verleiht mir ein wohliges Gefühl. In diese weiße, runde Auflaufform hab ich mich auf den ersten Blick verliebt. In der hübschen Form von GreenGate ist wohl alles ein wahrer Augenschmaus.
Die Form ist perfekt für Pies, Crumbles, Aufläufe, Kuchen, Buchteln, Quiches und viele weitere Leckereien. Hach, ich hab schon wieder so viele Ideen im Köpfchen, was in dieser Form serviert werden könnte….

Da es bei mir ganz oft Saucen zu meinen Mehlspeisen gibt, hab ich hier noch ein schmuckes Kännchen. Ich finde dieser kleine Krug von Greengate ist ein wahrer Blickfang auf jedem Tisch.

Meinen Kaffee oder meinen heißen Tee trink ich momentan am liebsten aus dieser großen Tasse. Mit dem zarten blauen Blümchenmuster hat mich die Tasse sofort verzaubert und ich geb sie so schnell nicht mehr aus meinen Händen.

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So jetzt muss ich euch ja noch etwas erzählen! Ihr wisst ja, dass ich vor ein paar Wochen von meinem Geschirrschrank-Problem berichtet habe. Tatatatataaaaaa! Gestern hat mir mein allerliebster Papa einen neuen Schrank im Wohnzimmer eingebaut. Jaaa! Endlich wieder genug Platz für meine ganzen Schmuckstücke. Da hab ich gestern den ganzen Abend lang Geschirr sortiert und ordentlich eingeräumt. Für mich eine wunderbare Samstagabend-Beschäftigung!

Als Dankeschön hab ich für meinen Papi (und für uns natürlich auch) gleich heute fluffige Schokobuchteln mit Nougatfüllung gebacken. Und ratet mal, welche Form ich dafür verwendet habe!?

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Diese überbackenen Palatschinken machen einfach glüüücklich! Glaubt mir! Die Zubereitung erfordert zwar etwas Zeit, aber bei dem Wetter momentan, steht man doch gerne ein Weilchen in der warmen Küche.

Zuerst werden dünne Palatschinken gebacken, diese füllen wir dann mit einer feinen Topfencreme. Schnell eingerollt und in Scheiben geschnitten, setzen wir sie schon in unsere Form und lassen diese im Ofen verschwinden. Noch flott einen Guss angerührt, der dann über die Palatschinken kommt… hach so herrlich! Zurück in den Ofen, bis der Guss gestockt und unsere Palatschinken leicht braun und knusprig sind.

Dazu serviere ich eine feine Zimtsauce, die wir nur zu gerne über unsere überbackenen Palatschinken gießen.

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Los geht’s Palatschinken backen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform)

Für den Palatschinkenteig:

  • 180 g Mehl
  • 360-400 ml Milch
  • 2 Eier
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 30 g zerlassene Butter
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz

Für die Topfenfüllung:

  • 50 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Vanillepuddingpuler (oder Maizena)
  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • eine Handvoll Rosinen
  • 3 EL Amarettolikör

Für den Rahmguss:

  • 120  g Sauerrahm
  • 120 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1-2 EL Zucker (oder Honig)
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Zimtsauce:

  • 350-400 ml Milch
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 EL Zucker
  • 3 TL Vanillepuddingpulver (oder Maizena)
  • 1 Eidotter

Zubereitung:

Für die Palatschinken

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verrühren und den Teig quellen lassen (mind. 30 Minuten bei Zimmertemperatur).
  2. Je einen Schöpfer Teig in eine beschichtete Pfanne geben und nacheinander dünne Palatschinken ausbacken (ca. 12 Stück).

Für die Füllung

  1. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanille, Orangenabrieb und Puddingpulver cremig rühren. Eidotter und Topfen unterrühren.
  2. Rosinen mit Amaretto vermengen (am besten vorher ziehen lassen) und unter die Masse rühren.
  3. Eiklar mit 50 g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen.
  4. Eischnee unter die Topfenmasse heben.

Jetzt werden die Palatschinken gefüllt und gebacken

  1. Je 3 Palatschinken in einer Reihe auf die Arbeitsfläche (oder auf ein Geschirrtuch) legen, so dass sie sich am Rand gut überlappen. Je 3-4 EL der Topfenfüllung auf dieser Palatschinkenbahn auftragen. topfen2
  2. Die Enden einklappen und von der Längsseite her zu einer Rolle  einrollen.
  3. Die Rolle in ca. 6-7 cm breite Stücke schneiden und diese in eine bebutterte Auflaufform setzen. Mit den restlichen Palatschinken genau so verfahren, bis die Form voll gefüllt ist.topfen4topfen5
  4. Die Palatschinken bei 180°C (HL) ca. 15 Minuten backen.
  5. Inzwischen für den Guss Sauerrahm mit Milch, Zucker und Vanille glatt rühren. Wenn die Backzeit um ist, Palatschinken mit dem Guss übergießen.
  6. Weitere 20-25 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist.

Für die Zimtsauce

  1. Milch mit Zucker und Zimt aufkochen.
  2. 50 ml kalte Milch mit dem Puddingpulver (oder Maizena) und Eidotter glatt rühren. In die heiße Milch einrühren und unter Rühren leicht dicklich einkochen. Je nach Konsistenz noch etwas Milch zugeben.

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Die gebackenen Topfenpalatschinken mit der Zimtsauce servieren!

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Wir haben dazu noch eingekochte Cranberries vernascht. Dafür frische Cranberries mit 2-3 EL Zucker und etwas Orangensaft ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Zimt abschmecken.

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So ich machs mir jetzt wieder auf der Couch gemütlich und genieß meine Tasse Tee! Am Abend wartet noch ein wunderbarer Film auf mich… Hach das Leben ist schön!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Schnell gebacken zur Jausenzeit! Vollkornbrot mit Bärlauchaufstrich

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Ein gutes, selbstgemachtes Brot ist wunderbar… Jedoch wenn sich der Brotbackvorgang über Stunden, ja sogar Tage hinauszieht, finde ich das nicht mehr so wunderbar. Bei mir muss es schnell gehen und das Ergebnis soll trotzdem fabelhaft sein. Genau das trifft auf dieses wahnsinnig gute Vollkornbrot zu. Es ist mit allem drum und dran in höchstens 50 Minuten fix und fertig. Kein gehen lassen, kein warten…einfach alle Zutaten vermengen, ab in die Form und backen! Na klingt das nicht vielversprechend?

Das Brot hat einen ganz tollen Geschmack und durch den Zuckerrübensirup eine leicht Süße, die wirklich sehr köstlich ist. Daher ist dieses Brot auch sehr gut zum Frühstück geeignet (z.B. mit Butter und Honig ein Gedicht).

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Ich habe zur Jause noch schnell einen frischen Bärlauchaufstrich dazu gezaubert. Jetzt wo es noch ein paar der würzigen Blätter gibt….. Einfach herrlich zum Brot! Probiert es aus meine Lieben!

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Dieses Brot ist auf jeden Fall ein Win-Win-Win-Brot!  Win 1: Die Zubereitung des Teiges ist sehr einfach. Win 2: Ihr müsst gar keine Wartezeiten einhalten, sondern könnt den Teig sofort backen. Win 3: Das Brot sättigt – ein-zwei Scheiben davon mit ein bisschen Butter oder Aufstrisch drauf, und ihr seid zufrieden und satt. Ach ja, gut schmecken und lange halten (2-3 Tage) tut´s auch noch!

Das Rezept ist für ein kleines Brot, wenn ihr mehr Hunger habt, könnt ihr die Zutaten auch ganz einfach verdoppeln und ein großes Brot backen.

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Brot (für eine kleine Kastenform – ca.20x10cm):

  • 125 g Dinkelmehl oder Weizenmehl
  • 125 g Roggenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Milch
  • 100-120 g Naturjoghurt
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • eine Handvoll Haferflocken
  • 1-2 EL Leinsamen

für den Aufstrich:

  • eine Handvoll Bärlauch (ca. 50 g)
  • 150 g Frischkäse
  • 150 g Topfen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • einen Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Brot (bis auf die Haferflocken) in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig vermengen (nicht zu lange kneten).

Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.

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An der Oberfläche mit Haferflocken und Leinsamen bestreuen und bei 180°C 40-45 Minuten backen.

Abkühlen lassen und schon könnt ihr euch genüsslich eine Scheibe abschneiden.

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Für den Aufstrich Bärlauch in feine Streifen schneiden und mit den restlichen Zutaten gut vermengen. Abschmecken. Aufstrich in kleine Schüsselchen füllen und zum Brot servieren!

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Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer, äh Frühlingstag! (bei diesen Temperaturen könnte man sich schon in den Sommer träumen)… Ich hätte aber gerne noch ein bisschen Frühling, liebes Wetter! 🙂

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein großer Luftikuss! Soufflierte Topfentarte mit Preiselbeermarmelade

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Une tarte très special! Diese Tarte ist bei uns ein Dauerbrenner und ein wahres Träumchen! ❤

Einfach, schnell und soooo gut!

Ich habe sie schon oft gebacken und wir sind immer wieder aufs Neue begeistert. Letztens ist mir vom Kekserl backen noch etwas Mürbteig übrig geblieben. Weitere Kekserl wollte ich nicht backen… Na da war mir gleich klar, dass noch schnell eine Tarte gezaubert werden muss. Bei dieser Tarte braucht es nicht viel Vorbereitung, vor allem wenn der Teig schon fertig ist. Dann heißt es nur noch schnell die Topfenmasse zubereiten. Ab in den Ofen und staunen wie die Tarte in die Höhe schießt. Ach das ist jedes Mal ein schöner Anblick.

Dann schnell aus dem Ofen holen, mit Puderzucker bestäuben und sofort euren Liebsten servieren. So schmeckt sie am besten und man hat den vollen Genuss. Mit der Zeit fällt sie etwas zusammen, aber schmecken tut sie so und so immer.  Wer möchte kann noch etwas Obers oder Vanilleeis dazu servieren. Auch frische Beeren passen hervorragend – jetzt im Winter könnte man ein aromatisches Ragout zaubern.

Also, wenn ihr mein Topfensoufflé mögt, werdet ihr diese Tarte nicht mehr hergeben wollen.

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Probiert diese Tarte doch mal! Ich glaube ihr werdet sie lieben.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Tarteboden: 

  • 120 g Mehl
  • 50 g Staubzucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Butter
  • 1 Eidotter

zum Bestreichen:

  • 3-4 EL Preiselbeermarmelade

Für die Topfen-Soufflé-Masse:

  • 250 g Topfen
  • 4 Dotter
  • Mark 1 Vanilleschote
  • Saft und Abrieb von 1 Bio Zitrone
  • 4 Eiklar
  • 80 g Feinkristallzucker
  • 30 g Maisstärke

Zubereitung:

Tortenboden: Aus allen Zutaten rasch einen Mürbteig kneten, mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank 1 Stunde rasten lassen. Mürbteig dünn ausrollen. Eine Tarteform mit dem Mürbteig auslegen und mit einer Gabel mehrmals stupfen, damit keine Blasen entstehen. Mit Backpapier belegen, dieses mit Erbsen oder Linsen beschweren und im vorgeheizten Backrohr bei 190 °C ca. 5 Minuten blind backen. Backpapier und Linsen bzw. Erbsen entfernen, Teig auskühlen lassen und mit Preiselbeerenmarmelade bestreichen.

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Soufflé: Topfen mit Dotter, Vanillemark, Zitronensaft, Zitronenschale und einer Prise Salz glatt rühren. Eiklar steif schlagen, dabei den Kristallzucker einrieseln lassen. Eischnee und Maisstärke vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Soufflé glatt auf den Mürbteigboden streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° C ca. 30-35 Minuten backen.

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Die Tarte mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

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Nach Belieben noch mit etwas geschlagenem Obers servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Mein Lieblings-Wohlfühl-Essen! Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel

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Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Bei mir sind es Mamas Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel. Ein Gericht, das schon seit meiner Kindheit immer wieder auf den Tisch kommt und mein Herz erwärmt. ❤

Als ich letztens wieder mal fürs Wochenende nach Hause kam, hat mir Mama meine Topfenknödel gezaubert. Ach ich war begeistert und restlos zufrieden. Da kommt man doch immer wieder gerne heim!

Da mein Liebster keine Topfenknödel mag (wie kann man nur???) gibt es sie bei mir nicht sehr oft. Da ich aber letztes Wochenende einmal alleine war, hab ich die Chance sofort genutzt und meine Topfenknödel gezaubert. Obwohl es so ein einfaches Essen ist, ist es doch immer wieder etwas Besonderes, wenn sie auf den Teller landen.

Das Rezept ist von meiner lieben Mama und bei mir schon im Köpfchen gespeichert. Die Masse ist im Nu angerührt, dann werden die Knödel schön langsam gekocht und zum Schluss noch in aromatischen Nuss-Zimt-Brösel gewälzt. Ein Gedicht! Ach ich hab schon wieder Lust drauf!

Dazu gibt es bei uns oft ein leckeres Obstkompott (diesmal Äpfel mit Mango und Granatapfel), aber am allerliebsten hab ich ein selbstgemachtes Apfelmus dazu. Es bieten sich aber auch noch eine fruchtige Himbeersauce oder für die ganz Süßen unter euch würde ich eine Schoko-oder Nougatsauce vorschlagen. Na wie wäre das?

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Habt ihr Lust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 10 Knödel)

Für die Knödel:

  • 400 g Topfen (ich nehme meistens einen Magertopfen)
  • 60 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 1 Bio Zitrone, Abrieb

Für die Brösel:

  • 2-3 EL Butter
  • 150 g Semmelbrösel
  • 150 g Haselnüsse, gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Knödel in eine Schüssel geben und vermixen.

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser leicht salzen. Mit einem Eisportionierer Knödel von der Masse abstechen und ins leicht siedende Wasser geben. Die Knödel ca. 8-10 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Für die Brösel

Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Nüsse, Zimt und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen. Mit etwas Orangenabrieb verfeinern.

Die Knödel aus dem Wasser heben und vorsichtig in der Bröselmischung wälzen.

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Die fertigen Topfenknödel nach Belieben mit Kompott oder Apfelmus servieren. Dazu noch ein Tässchen Kaffee und das Glück ist perfekt!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Blitzschnell gebacken! Topfen-Kräuter-Weckerl

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Weckerl selber machen und das in nur 30 Minuten?! Kein Problem!

Ich habe heute die absolut schnellsten Weckerl, die ich kenne für euch! Alle Zutaten in eine Schüssel, verkneten, Weckerl formen, in den Ofen schieben und nur etwas Geduld aufbringen, bis die Weckerl in der Küche duften.  Ein tolles Rezept, das ich schon seit Jahren immer wieder heraushole und für uns zur Jause backen.

Bei uns kommt es ja schon mal vor, dass Sonntagabend die ganzen Brotvorräte aufgegessen sind und was machen wir da….? Natürlich backe ich auch total gerne Brote und Weckerl mit Germ, die etwas mehr Zeit beanspruchen, aber was tun, wenn man nur noch eine halbe Stunde Zeit hat? Da kamen mir die Weckerl wie gerufen und füllten unsere Brotvorräte wieder bestens auf!

Ein leckerer Aufstrich dazu und wir haben einen perfekten, gesunden Snack!

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Also falls ihr Lust auf meine blitzschnellen Weckerl bekommen habt….

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 3 TL Salz
  • 500 g Topfen
  • 2 Eier
  • 1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Thymian, Basilikum…)
  • etwas Wasser zum Bestreichen
  • etwas Sesam zum Bestreuen

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut miteinander verkneten (mit der Küchenmaschine).

Ein Blech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig mit den befeuchteten Händen ca. 15 Weckerl formen und auf das Blech legen (genügend Abstand dazwischen lassen). Die Weckerl mit etwas Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen.

Die Topfenweckerl bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

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Etwas auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein unsagbar köstlicher Liebling! Birnentarte mit Zimt

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Bitte sprecht mir nach: „Ich habe eine Tart o poaar e kanell gezaubert“. Klingt doch schön, oder? Da fühlt man sich gleich der kleinen Französin in sich ein bisschen näher…. Und jeder Bissen ist ein wahrer Genuss!

Heute habe ich wieder ein grandioses Tarterezept für euch. Eine Tarte, die ich schon seit vielen Jahren gerne backe und die mich immer wieder aufs Neue begeistert.

Ein Dinkelmürbteig, darauf kommt eine cremige Topfen-Eiercreme und belegt wird alles mit köstlichen Birnen.  Dann ab in den Ofen…. gespannt warten bis die Tarte fertig gebacken ist und der Duft durch die Küche strömt. Ein herrlicher Herbstgenuss! ❤

Diese Tarte ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon so einige Varianten davon gezaubert. Der Teig und die Fülle bleiben ziemlich unverändert. Anstatt der Birnen nehmt ihr einfach ein Obst eurer Wahl. Meine Himbeertarte mit Limette habe ich euch ja schon vorgestellt.

Auch Ribisel, Nektarinen, Brombeeren, Kirschen oder Heidelbeeren machen sich sehr gut als Belag Wenn ihr Äpfel, Zwetschken, Marillen oder Feigen… verwenden möchtet, solltet ihr das Obst vorher kurz mit etwas Butter, Zucker und Zimt in der Pfanne dünsten lassen.

Also was auch immer ihr gerade auf dem Markt, im Garten oder im Obstkorb findet, macht aus wenigen Zutaten ein Fest im saisonalen Sinne. Unkompliziert und voller Geschmack, so mögen wir es doch am liebsten!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g Dinkelmehl
  • 2 EL Zucker
  • 120 g kalte Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Zimt

Fülle:

  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g Zucker
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 100 g Marzipan (gerieben)
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Belag:

  • 4-5 Birnen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten rasch miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Mürbteig ausrollen und eine Tarteform (am besten mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.  Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und auf den Teig geben.

Die Birnen schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Birnenhälften kurz in kochendem Wasser (etwas Zucker und Zimtstange zugeben) pochieren (3-4 Minuten). Die Birnen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Birnen längs in einschneiden, aber nicht durchschneiden und fächerartig leicht auseinaderdrücken.

Die Fächer mit der Schnittseite nach unten auf der Tarte verteilen und die Birnen mit etwas Zucker bestreuen.

Die Mandelblättchen darauf verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30-40 Minuten goldgelb backen. Etwas abkühlen lassen.

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So jetzt ist es Zeit für ein leckeres Stück Tarte.

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers mit Zimt oder selbstgemachtes Vanilleeis!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Ein luftiger Genuss! Topfensoufflé mit Karamell-Vanille-Birnen

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Soufflés sind die perfekte Nachspeise- leicht, bekömmlich und himmlisch lecker. Dieses Topfensoufflé müsst ihr einfach probieren!

Ich hüte dieses Rezept schon seit einigen Jahren in meinem schlauen Büchlein und zaubere es immer wieder auf unsere Teller. Dieses Soufflé ist einfach perfekt, wenn man mal wieder ein schnelles und leichtes Dessert haben möchte. Das Rezept ist super einfach. Die Masse ist im Nu angerührt und dann geht es auch schon ab in den Ofen. Ich stehe dann gerne gespannt vor dem Ofen und schaue zu, wie das Soufflé sooooo schön aufgeht.

Während das Soufflé im Ofen in die Höhe sprießt, kann man dann noch ruckzuck eine fruchtige Beilage zaubern. Diesmal gabs bei mir köstliche Karamell-Vanille-Birnen (da wir noch so viele Birnen daheim hatten).  Ansonsten serviere ich sehr oft einfach etwas geschlagenes Himbeerobers dazu. Dafür einfach etwas Obers mit Vanillezucker steif schlagen und ein paar leicht erwärmte Himbeeren einrühren. Auch eine herrliche Kombination! ❤

Nur auf eine Kleinigkeit müsst ihr aufpassen: Niemals die Ofentür öffnen, bevor die Soufflés fertig sind. Sonst könnt ihr wieder von vorne anfangen und das wollen wir ja nicht! Also nur reinschauen – nicht aufmachen!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen) Für mehr Portionen: Einfach pro Person ein Ei , einen EL Topfen und 1/2 TL Maizena mehr nehmen.

  • 4 Eier, getrennt
  • 4 EL Topfen
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 TL Maizena
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Befetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen

Zubereitung:

Eidotter mit Topfen, die Hälfte des Zuckers, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Maizena glatt rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker und Salz zu steifen Schnee schlagen. Den Schnee behutsam unter die Topfenmasse heben.

Förmchen mit Butter befetten und mit Zucker ausstreuen.

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Die Topfenmasse in die Förmchen füllen. Die Förmchen in eine hohe Aulfaufform stellen und zur Hälfte heißes Wasser angießen.

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Die Soufflés bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen, bis sie schön goldbraun und in die Höhe geschossen sind.

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Für die Karamel-Vanille-Birnen:

2 Birnen, schälen und in Würfel schneiden. 3-4 EL Zucker karamellisieren lassen, dann mit ca. 150 ml Obers ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Wenn der Karamell schön cremig ist Mark 1/2 Vanilleschote und die Birnenwürfel unterrühren. Noch einmal kurz köcheln lassen. Nach Belieben noch mit etwas Zimt, Kardamom und Amarettolikör abschmecken. Nach Belieben noch ein paar Cranberries und Mandarinenspalten zugeben. (Anstatt der Birnen kann man auch gut Äpfel nehmen).

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Die Soufflés sofort mit etwas Staubzucker bestäubt servieren! Die Karamellbirnen dazu servieren! (oder eine andere fruchtige Beilage)

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤