Unsere liebsten Mohnnudeln mit Apfelkompott!

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Mohnnudeln, Mohnnudeln, Mohnnudeln! ❤

und Mandelnudeln!

Große süße Liebe!

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Uuuh, da hat sich die kleine Lena vor vielen Jahren schon immer riesig gefreut und das tut sie heute auch noch (vielleicht sogar noch etwas mehr)!

Richtig gute selbstgemachte Mohnnudeln sind bei uns in der Familie heiß begehrt und jeder (wirlich jeder – sogar mein Bruder) freut sich, wenn diese auf den Tellern landen.

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Mein Rezept für unsere Mohnnudeln ist wirklich einfach und deshalb auch so beliebt. Wir machen keinen klassischen Kartoffelteig sondern einen leichten Teig mit Topfen. Dabei werden einfach alle Zutaten (Topfen, Butter, Gewürze, Rahm und Mehl) verknetet. Dann gehts ab in den Kühlschrank zum Ruhen.

Währenddessen zaubern wir schnell noch ein Apfelkompott. Hierfür werden Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und anschließend mit Gewürzen und etwas Wasser weich gekocht. Das fertige Kompott genießen wir zu unseren gekochten Topfennudeln. Hach, ich bekomme gleich wieder Appetit darauf. Ich denke am Wochenende ist wieder Mohnnudel-Zeit!

Am allerliebsten essen wir dazu dieses Apfelkompott oder Zwetschkenröster. Jetzt im Herbst gibt’s wohl kaum was Schöneres als ein gut gefüllter Teller mit diesem Wohlfühlessen! Oder was meint ihr?

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Mein lieber Papa ist ja überhaupt kein Mohn-Liebhaber. Ich kenne ja einige die keinen Mohn mögen. Hach für mich einfach unverstänlich. Aber gut, auch für Mohn-Verweigerer hab ich eine ganz einfache und extrem leckere Lösung. Wir wälzen unsere Topfennudeln in Mandeln.

Für unsere Mandelnudeln einfach etwas Butter zerlassen, die gemahlenen Mandeln darin leicht anrösten und mit Zimt und Staubzucker abschmecken. Die gekochten Topfennudeln darin wälzen und fertig ist diese süße Köstlichkeit.

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Es ist Mohnnudel-Zeit!

Hier mein Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 250 g Magertopfen (Quark)
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 EL Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 100 g Mehl
  • 50-70 g Butter
  • 150 g Mohn
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten.
  2. Den Teig zugedeckt ca. 2 Stunden kühl stellen.
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu ca. 3 cm dicke Rollen formen. Die Rollen in Stücke teilen und diese zu Nudeln rollen (bei uns sagt man wutzeln).mohnnudeln25
  4. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  5. Die Nudeln darin ca. 5 Minuten ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Nudeln darin schwenken.
  7. Mit Mohn bestreut servieren und mit Staubzucker bestreuen.

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Für das Apfelkompott:

  • 6-8 Äpfel (nach Belieben kann man auch noch Birnen dazumischen)
  • 1 Bio Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 1 Zimtrinde
  • 4 Nelken
  • 1 Bio Orange
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 200 ml Wasser (oder Apfelsaft)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und in dünne spalten schneiden.
  2. Mit dem Zitronensaft, Orangensaft (+etwas Schale), Wasser, Zucker, Vanille, Zimt und Nelken mischen.
  3. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Abkühlen lassen und zu den Mohnnudeln servieren.

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Wir sagen zu dieser süßen Leckerei auch gerne Wutzelnudeln oder Schupfnudeln! Klingt doch schön, oder? Wuuuutzelnudeln ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Eine zarte Versuchung zum Reinbeissen! Kipferl mit Schokoladen-Füllung

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Eine zarte Versuchung, in der man nur zu gerne reinbeißt! ❤

Diese gefüllten Kipferl sind bei uns heiß begehrt und wirklich jeder freut sich, wenn sich auf unserer Kuchenplatte solch schokoladige Kleinigkeiten befinden. Da schnappt sich jeder ein Stück (oder zwei, drei, vier…ok irgendwann ist dann genug!) und schon bald ist alles weggenascht.

Aber gar nicht schlimm. Diese Kipferl sind ruck zuck gebacken. Da kann man ganz schnell für Nachschub sorgen! Der Teig ist im Nu geknetet und dann wird er auch gleich ausgerollt. Die Schokocreme kommt auf unsere Teigstücke, schon werden Kipferl geformt und schwups sind sie auch schon im heißen Ofen. Na ihr seht, es geht wirklich ganz flott!

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Wir naschen diese Kipferl am liebsten mit einer Tasse Milch oder natürlich einer großen Tasse Kaffee. Ach das Leben ist doch herrlich!

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So fragt ihr euch wieder, wo ich diese hübschen Teller und die kleinen Schüsselchen gefunden habe? Ich bin schon wieder hellauf begeistert von meinen neuesten Schmuckstücken. Mein Papa schlägt mittlerweile immer die Hände über seinem Kopf zusammen, wenn ich wieder neues Geschirr nach Hause bringe. „Lena, wo willst denn das jetzt noch hinstellen?“, tja da hat der liebe Papa ja schon Recht. In unserem Geschirrschrank ist nun wirklich fast kein freies Plätzchen mehr. Na gut, ich hätte da ja eine gaaanz einfache Lösung. Ein neuer Schrank muss her, denn meine Leidenschaft für solch hübsches Geschirr wird wohl in den nächsten Jahren nicht vergehen. Ich hoffe also weiter auf ein Wunder, dass mein Papa sich ergibt und mir einen neuen Schrank zaubert. Dafür kriegt er immer leckeres Essen und dazu noch so hübsch serviert. Na das ist doch ein guter Deal! Oder was meint ihr?

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Diesmal stelle ich euch eine ganz neue Kollektion von einer meiner Lieblingsmarken Greengate vor. Die Serie Stephanie warm Grey – ein zauberhaftes Porzellan in sanften Grautönen. Mit den frischen Blümchen hat es mich sofort bezaubert und wir sind immer hin und weg, wenn wir unsere Leckereien von diesem Porzellan naschen dürfen. Hach, es schmeckt einfach doppelt so gut!

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Schokokipferl-Lust?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 125 g Magertopfen
  • 5 EL Milch
  • 5 EL Öl (z.B. Rapsöl)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Hagen Grote)
  • eine Prise Salz
  • 1 Eidotter+1 EL Milch zum Bestreichen

Für die Füllung:

  • 120 g Schokolade
  • 120 g Frischkäse
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Für die Füllung:

  1. Die Schokolade schmelzen und mit dem Frischkäse und Zimt vermengen (es soll eine glatte Creme sein).

Für den Teig:

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
  2. Den Teig in zwei Portionen teilen.
  3. Jede Teighälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen. Die Kreise achteln. Auf jedem Teigstück etwa einen TL der Schokocreme verteilen und leicht verstreichen.kipferl37kipferl36kipferl1
  4. Von der breiten Seite zu Kipferl aufrollen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Die Kipferl mit dem Eidotter-Milchgemisch bestreichen.kipferl35kipferl34
  6. Bei 180°C ca. 15 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen und vernaschen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Muss im Sommer! Marillenknödel mit Amarettinibrösel und Ribiselsauce

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Sommer ist Marillenzeit! ❤

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Ich liebe die orangen, saftigen Früchtchen und könnte sie jeden Tag vernaschen. Diese Knödel gehören bei uns in der Marillenzeit einfach auf den Tisch. Kein Sommer ohne Marillenknödel! Einfach unvorstellbar!

Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel ist auch noch drin. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück ist das Bäuchlein dann irgendwann so voll gefüllt, dass wirklich nichts mehr reinpasst).

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Ich habe euch ja schon öfters erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin.  Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Auch wenn ich noch so traurig (kommt selten vor) oder gestresst bin, gute Topfenknödel muntern mich immer auf. Kindheitserinnerungen werden geweckt und mein Herz wird erwärmt. Mama ich danke dir, dass du mir immer so leckere Topfenknödel in meiner Kindheit gezaubert hast.

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Zu Knödel gehören natürlich immer aromatische Brösel. Diesmal werden diese mit Amarettini verfeinert (das passt einfach super zu den Marillen). Und eine Sauce darf auch niemals fehlen. Ich hab mich für eine leicht säuerliche Ribiselsauce entschieden (ihr könnt auch Himbeeren oder Erdbeeren nehmen – wie ihr wollt). Ribisel verkörpern für mich gute Laune (leicht sauer mach ja lustig) und wahre Sommerfreude! ❤

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Knödelzeit heißt glücklich sein!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 3 EL Staubzucker
  • 400 g Topfen (ich nehme gerne Magertopfen)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 12-15 Marillen (wenn möglich kleine Marillen)

Für die Brösel:

  • 50-70 g Butter
  • 150 g Semmebrösel
  • 100 g Amarettinil, grob zerbröselt
  • 2-3 ELStaubzucker

Für die Sauce:

  • 250 g Ribisel
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 12-15 Stücke teilen.
  3. Marillen entkernen und nach Belieben das Innere mit etwas Zucker bestreuen. Den Topfenteig flach drücken und mit je einer Marille füllen. Zu Knödel formen.knödel3knödel2
  4. Die Knödel in leicht kochendem gesalzenem Wasser ca. 14-15 Minuten kochen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Amarettinibrösel und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen.
  6. Die Knödel aus dem Wasser heben und in der Bröselmischung wälzen.
  7. Für die Sauce die Ribisel mit dem Zucker und 2 EL Wasser ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Amaretto verfeinern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Gaumenkino! Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli

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So meine Lieben, heute habe ich ein ganz besonderes steirisches Schmankerl für euch!

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Dieses Buch nennt sich „Gaumenkino“ und ist ein wahrer Kocbhuch-Schatz. Wie ihr ja wisst, wohne ich momentan in Graz und dort gibt es das gleichnamige kleine Restaurant „Gaumenkino“. Ich hab schon so einiges von diesem Lokal gehört und jetzt nachdem ich dieses Buch durchgestöbert habe, ist mir eines sofort klar geworden. Ich muss schleunigst mal ins Gaumenkino!

Die Inhaber des Gaumenkinos (die Buchautoren), Angela Hirman und Ernst M. Preininger legen besonders viel Wert auf Saisonalität, Regionalität und verarbeiten ausschließlich Produkte aus der Region.

„Wir wollen von Anfang an den Beweis erbringen, dass es möglich ist, absolut saisonal zu kochen, ohne dabei auf den Genussfaktor und auf Ausgewogenheit verzichten zu müssen.“

Dieses Buch hat mich so in den Bann genommen, da ich genau die gleiche Koch-Philosphie vertrete. Im Gaumenkino findet man genau wie bei mir Fleisch nur selten auf der Speisekarte. Ein paar wirklich schöne Fleischrezepte sind mit dabei, aber ganz so wie ich es auch sehe: Hin und wieder Fleisch, dafür aber höchste Qualität, dann wird’s was Gutes.

In dem Buch wird mit so vielen unterschiedlichen Rezepten gezeigt, wie man Gerichte kreativ variieren kann – je nachdem, welche Lebensmittel das jahreszeitliche Angebot gerade bereit hält.

Das Kochbuch versammelt Rezepte für die warme und kalte Jahreszeit. Diese Aufteilung finde ich sehr gut und vor allem übersichtlich. Die Küche des Gaumenkinos kombiniert vertraute Klassiker mit vielfältig inspirierten und spannenden Ideen.

So jetzt wollt ihr bestimmt wissen, was im Gaumenkino steckt. Ja ich verrate es euch:

  • Über 160 erprobte Rezepte mit saisonalen Zutaten
  • Eine umweltbewusste und nachhaltige Küche
  • Leicht verständliche und ausführliche Anleitungen
  • praktische Grundrezepte (wie z.B. Erdäpfel- oder Nudelteig), Schritt für Schritt erklärt
  • Klassiker aus Omas Küche (wie z.B. meine geliebten Erdbeer-Topfen-Knödel)  und neue, moderne Rezepte (wie z.B. meine ausprobierten Fenchel-Empanadas)
  • und natürlich wunderschöne Bilder

Ein paar Rezepte sind mir schon beim Allerersten Durchblättern in die Augen gesprungen. Als ich diese Fenchel-Empanadas mit Kernöl-Aioli gesehen habe, wusste ich sofort, diese werden am Wochenende ausprobiert. Meine Familie und ich sind ja große Aioli-Liebhaber und als echte Steirer finden wir die Variante mit Kernöl einfach göttlich.

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Dann entdeckte ich auch gleich noch eine Polenta-Pizza, die mit buntem Gemüse belegt war… ach die Idee fand ich großartig und schon befand sie sich schon im Ofen und machte meine Liebsten und mich furchtbar glücklich (das Rezept dazu bekommt ihr in den nächsten Tagen – heute sind einmal die Empanadas an der Reihe).

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Wenn es dann wieder etwas kälter wird, probiere ich bestimmt noch die knusprigen Polentanockerl mit cremigen Sellerie-Apfel-Nuss-Salat aus. Huch das klingt schon so gut! Auch die Erdäpfel-Schafskäse-Fritter, der gebackene Hokkaido-Kürbis, das Erdäpfel-Karotten-Chili mit Maisbrot und der Marillenkuchen „Upside down“ stehen schon auf meiner Koch- und Backliste und warten auf ihren Einsatz.

Ich kann dieses Kochbuch nur jedem empfehlen, der die kreative und vor allem die vegetarische Küche liebt. Alle Rezepte sind sehr gut verständlich geschrieben und somit denke ich auch für Anfänger in der Küche gut geeignet. Beim Durchblättern und betrachten der ausgesprochen schönen Bilder wird die Lust aufs Selberkochen geweckt (bestimmt auch bei dem ein oder anderen Kochmuffel).

Ich mach mirs jetzt mit meinem Gaumenkino auf dem Liegestuhl gemütlich und wünsche euch viel Vergnügen mit diesen Empanadas, die ich für euch gezaubert habe.

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So jetzt komm ich endlich zu den unglaublich köstlichen Empanadas mit Fenchel und der zum Reinlegen leckeren Kernölaioli. Glaubt mir da würde man sich wirklich gerne reinsetzen 🙂

Die Zubereitung ist gar nicht schwer und geht mit etwas Hilfe (beim Füllen und Formen) auch ganz schnell. Zuerst wird ein einfacher Topfenteig (ein tolles Grundrezept) geknetet. Während dieser im Kühlschrank ruht, bereiten wir die Fenchel-Fülle vor. Der Teig wird ausgerollt, runde Kreise werden ausgestochen, mit der Fülle belegt und zu Halbmonden geformt. Schön sehen sie aus!

Ab in den Ofen damit, bis sie schön goldbraun sind. In der Zwischenzeit zaubern wir ganz flott unsere Kernölaioli und freuen uns darauf die Empanadas darin eintunken zu können.

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Probiert diese Empanadas unbedingt aus und glaubt mir, eure Gäste werden euch dafür lieben!

Das Rezept habe ich bei der Füllung ganz leicht nach meinem Geschmack abgewandelt und zur Aioli hab ich noch etwas Knoblauch und Joghurt dazu geschmuggelt.

Hier das Rezept:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 150 g Topfen
  • 75 g Butter
  • Salz

Für die Fülle:

  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • ein kleiner Schuss Weißwein
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anbraten
  • 2-3 Thymianzweige
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 2-3 TL Leinsamen zum Bestreuen

Für die Kernölaioli:

  • 2 frische Eidotter
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Fleur de Sel
  • 1 TL Dijon Senf
  • 150 ml Kürbiskernöl
  • 2 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. In Folie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für die Fülle die Fenchelknolle fein nudelig schneiden. Die Karotte und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse in Butter anbraten (ca. 10 Minuten). Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und zugedeckt weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian gut abschmecken. Das Gemüse abkühlen lassen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und rund ausstechen (ca. 5-6 Zentimeter).
  4. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen und in die Mitte jeweils einen Klecks Fenchelfülle geben. Zu Halbmonden zusammenklappen und die Ränder gut verschließen.
  5. Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Ei bestreichen. Mit Leinsamen bestreuen.empanadas2
  6. Bei 180°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
  7. Für das Aioli die Knoblauchzehe mit dem Salz zermusen (mit dem Mörser geht das sehr gut). Eidotter und Senf zugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Kernöl im dünnen Strahl einfließen lassen und dabei mit dem Schneebesen rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zuletzt Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  8. Die Empanadas mit dem Aioli servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Achja, die liebe Angela Hirman hat übrigens auch Ernährungspädagogik in Graz studiert…. ja wir haben schon ein paar Gemeinsamkeiten. In etwa einem Jahr hab auch ich mein Studium agbeschlossen und wer weiß… vielleicht steh ich dann auch bald in meinem eigenen kleinem Lokal und darf meinen Traum verwirklichen, mein eigenes Kochbuch zu schreiben.


An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an den Verlag Löwenzahn, der mit dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Unser winterliches Wohlfühlessen! Topfen-Nougat-Knödel mit Gewürzkirschen

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Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel muss auch noch sein. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück passt dann aber irgendwann auch nichts mehr rein).

Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin. Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Bei mir sind es Mamas Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel. Ein Gericht, das schon seit meiner Kindheit immer wieder auf den Tisch kommt und mein Herz erwärmt.

Die eingekochten Gewürzkirschen passen jetzt im Winter einfach hervorragend zu den Knödeln! Ein wahres Wohlfühlessen in der kalten Jahreszeit! Glaubt mir und probiert es aus. Kinder werden es auch lieben!

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Lust auf diese Knödel bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Topfenteig:

  • 50 g weiche Butter
  • 2 EL Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 3 Eier
  • 450 g Topfen
  • 200 g Mehl
  • 200 g Nougat

Für die Brösel:

  • 2-3 EL Butter
  • 150 g Semmelbrösel
  • 150 g Haselnüsse, gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Für den Teig

Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 15 Stücke teilen. Nougat auch in 15 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Den Topfenteig flach drücken und mit je ein Stück Nougat füllen. Zu Knödel formen.

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Die Knödel in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten leicht kochen lassen.

Für die Brösel

Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Nüsse, Zimt und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen. Mit etwas Orangenabrieb verfeinern.

Die Knödel aus dem Wasser heben und vorsichtig in der Bröselmischung wälzen.

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

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Die Knödel mit den Brösel und den Kirschen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤