Wundervolle Geburtstagsfreuden! Mamas Erdbeer-Herztorte

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So meine Lieben, gestern war ja mein Burzltag. Ich wurde stolze 22 Jahre alt. Meine Mama kann es jedes Jahr nicht glauben, dass ihre Kinderlein schon so „alt“sind…. Ach liebe Mama, erst wenn ich 30 bin kannst du deine Hände über den Kopf zusammenschlagen. Mit meinen frischen 22 bin ich ja noch ein junger Hüpfer und deine kleine Tochter werde ich ja so und so ein leben lang bleiben. ❤

Mein Geburtstag fällt ja meist ins Pfingstwochenende, was wirklich toll ist, da man gleich vier Tage zum Entspannen hat. Normalerweise bringt der Mai mir und meinem Geburtstag Sonnenschein und warmes Wetter…. Tja nix da! Gestern war Regen angesagt und zwar all day long. Klar, wäre es schon schön gewesen, wenn wir draußen im Garten feiern hätten könnten, aber so machten wir es uns im Hause gemütlich. Warm eingepackt und mit meinen flauschigen Hausschuhen (die mein Liebster mir schenkte, da ich immer nur mit Socken rumlaufe) huschte ich aufgeregt durchs Häuschen.

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Lecker begann der Tag schon mal mit dem ausgedehnten Frühstück. Es gab Challah! Ich liiiiebe Challah… ❤ Ein fluffig, weiches Germgebäck (quasi ein Striezel) mit Schoko- und Spekulatiusaufstrich (ja etwas weihnachtlich, aber bei dem Wetter muss das sein….). Dazu ein, zwei Schälchen Kaffee… Ja so lässt es sich in den Tag starten.

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Der liebe Kevin von law of baking kam dann noch vorbei und mit im Gepäck hatte er diesen äußerst leckeren Guglhupf. Na da bekam er auch noch gleich ein, zwei Scheiben Challah und wir plauderten ein Stündchen. Danke für deinen Besuch, Kevin! Es war mir eine große Freude, dich kennen zu lernen.

So dann durfte ich ein Weilchen nicht in die Küche, da meine liebe Mama an meiner Geburtstagtorte gewerkelt hatte. Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass Mama mir eine Erdbeer-Herztorte zaubert. Jedes Jahr etwas anders und jedes Jahr noch schööööner! Mama ist eben die Beste!

Naja mich aus der Küche fern zu halten, ist etwas schwieriger als gedacht…  schließlich durfte ich sogar bei der Deko helfen und die Erdbeeren auf meiner Torte verteilen. Na ein klein wenig möchte ich zu meiner Torte auch beitragen. Ein riesen Dankeschön liebe Mama, für deine großen Bemühungen und deine wunderschöne und vor allem köstlichste Torte.

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So fragt ihr euch jetzt wie Mama diese Torte wohl gezaubert hat? Ich verrate es euch. Zuerst wird einmal ein Biskuitboden gebacken (in Herzform natürlich). Dann kommt eine leckere und frische Creme aus Topfen, Limette und Schlagobers ins Spiel. Mit frischen Erdbeerchen bettet sich die Creme zwischen den Biskuitböden. So das hat Mama natürlich schon am Vorabend gemacht, damit alles schön durchziehen und fest werden kann…. Am Burzltag wird die Torte dann mit geschlagenem Limetten-Obers ummantelt und verschönert. Frische Erdbeerscheiben und Minze geben noch den letzten Schliff. Für mich ist diese Torte einfach perfekt und versüßt mir immer wieder meinen Tag!

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Kaffee und Torte gab es dann am Nachmittag, wo auch meine lieben Schwiegereltern (ich nenn sie jetzt einfach mal so) vorbeikamen. Mama, Papa, Bruder, Fabio (mein Liebster), Schwiegerpapa und Schwiegermama – alle vereint an einem Tisch. Das schönste Geschenk! Fabio überreichte mir einen riesen Blumenstrauß, der wahrlich traumhaft schön ist. Der musste dann natürlich gleich mit auf die Fotos und am Esstisch hat er sowieso einen fixen Platz (wundert euch nicht, wenn ihr die Blumen auf weiteren Food-Fotos betrachten werdet). Ich bin verliebt ❤

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Unter anderem bekam ich meinen geliebten Chloé Duft (meine Mama weiß halt einfach, was sich ihre Tochter wünscht) und Fabio überraschte mich mit Steffen Henssler Tickets (oh das wird bestimmt ein Spaß). Ich danke euch für den wunderschönen Tag und eigentlich fühl ich mich als hätte ich jeden Tag Geburtstag! Ich ❤ euch!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Herzform)

Biskuit:

  • 4 große Eier
  • 80 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2-3 EL Erdbeermarmelade
  • 1-2 EL Zitronensaft

Für die Creme:

  • 400 g Magertopfen
  • 100 g Staubzucker
  • 1 TL Limettenabrieb
  • 2 EL Limettensaft
  • 400 g Obers
  • 6 Blatt Gelatine
  • 2 EL Orangenlikör
  • 500 g Erdbeeren

Für die Deko:

  • 300 g Obers
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 2-3 EL Staubzucker
  • etwas Limettenabrieb
  • 250 g Erdbeeren
  • eine Handvoll frische Minze oder Zitronenmelisse
  • 2 EL Erdbeermarmelade
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Biskuit

Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine schaumig aufschlagen (ca. 5 Minuten). Mehl mit Backpulver mischen und behutsam unterheben. Masse in die Herzform (mit Backpapier auslegen oder befetten) füllen und bei 180°C ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Auskühlen lassen.

Creme

Topfen mit Zucker, Limettenabrieb und Schale glatt rühren. Obers cremig steif schlagen. Die eingeweichte Gelatine im heißem Orangenlikör auflösen. Zur Topfencreme geben und unterrühren. Zuletzt das steif geschlagene Obers unterziehen.

Den Biskuitboden einmal waagrecht halbieren. Einen Boden auf eine Tortenplatte legen (die Tortenform als Rand rundherum). Erdbeermarmelade mit Zitronensaft erwärmen und den Boden damit bestreichen. Die Erdbeeren auf dem Boden verteilen und dann die Creme darauf geben. Mit dem zweiten Boden bedecken und im Kühlschrank durchziehen lassen (am besten über Nacht).

So jetzt geht’s ans Aufhübschen!

Obers cremig steif schlagen. Joghurt, Zucker und Limettenabrieb unterrühren. Die Torte mit ca. der Hälfte der Creme rundum dünn einstreichen.

Die Erdbeeren in scheiben schneiden und dekorativ auf der Torte verteilen. Erdbeermarmelade mit Zitronensaft erwärmen und die Erdbeeren damit bepinseln.

Mit der restlichen Creme schöne Rosetten auf den Tortenrand spritzen.

Nach Belieben noch mit  frischen Minzeblättern garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So wir gönnen uns heute noch einmal ein Stückchen von dieser Torte (viel ist ja nicht mehr übrig aber es reicht gerade noch)…. ach ich hab da ja auch schon wieder etwas im Ofen.

Habt einen schönen Pfingstsonntag!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser luftiger Liebling! Apfeltorte mit Baiserhäubchen

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Diese süße Köstlichkeit verzaubert uns immer wieder und macht uns glücklich. ❤ Ein knuspriger Teig mit Nüssen, darauf betten sich gedünstete Äpfel mit Zimt und gekrönt wird alles noch mit einer luftigen, süßen Baiserhaube. Ein Traum, findet ihr nicht auch?

Meine Mama liebt alles abgöttisch, was mit Baiser zu tun hat. Mein Papa hat mit dem süßen Schnee nicht sooo ein gutes Verhältnis, jedoch kann selbst er dieser Torte nicht widerstehen. Wer könnte das denn schon? Ich auf keinen Fall! Ein schönes Stückchen von dieser herbstlichen Torte, dazu ein Kaffee oder ein Tee und man kann den Herbst so richtig genießen. Da stört die Kälte (brrrr) die draußen herrscht doch gar nicht mehr (naja, die Heizkörper sollten schon schön warm sein).

Wir lieben diese Torte, da sie auch total wandelbar ist. Gerne machen wir sie auch mit Beeren, Marillen oder Zwetschgen.  Jedesmal ein Gedicht!

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Auch Lust auf ein fruchtiges Träumchen?

Hier das Rezept: (für eine Form ca.24 cm)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 120 g Butter
  • 2  EL Staubzucker
  • 2 Eidotter
  • 180 g Dinkelmehl
  • 4-5 EL Walnüsse (oder Haselnüsse)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2-3 EL Marmelade (Marille oder Erdbeer)
  • 4 Äpfel
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1 EL Kristallzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt

Für das Häubchen:

  • 3 Eiklar
  • 100 g Kristallzucker
  • 50 g Staubzucker, gesiebt

Zubereitung:

Für den Boden die Butter mit dem Zucker, Eidotter und Salz mit dem Knethaken des Mixers oder mit den Händen verkneten. Mehl und Nüsse zugeben und rasch glatt verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und den Boden einer mit Backpapier bespannten Springform damit auskleiden (einen kleinen Rand hochziehen). Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Bei 170°C ca. 10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Marmelade bestreichen.

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Die Äpfel würfeln und mit Zitronensaft, Zucker und Zimt dünsten, bis sie weich sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf den Boden verteilen.

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Für die Schneehaube das Eiklar mit dem Kristallzucker steif schlagen und zuletzt mit dem Schneebesen den Staubzucker unterheben. Kuppelförmig auf den Äpfeln verstreichen.

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Bei 160°C ca. 20 Minuten backen, bis das Schneehäubchen knusprig ist.

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Die Torte etwas auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Bonjour Paris! Saint Honoré Torte mit Birnen und Nougatcreme

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Eine wirklich schöne Torte, oder nicht?  Den Saint-Honoré  finden wir in guten Patisseries in Frankreich, wie die Eclairs, Madeleines und Mille -feuilles. Er besteht aus Windbeutelteig und Pâte feuilletée (Blätterteig).

Grundlage ist eigentlich ein Boden aus Mürbteig (bei mir heute als moderne Variante gibt es Blätterteig) mit einem aufgebrachten Rand aus Brandteig. Der Rand wird mit gefüllten und karamellisierten Profiteroles besetzt (sieht dann fast wie eine Krone aus).  Bei mir wird sie dann noch mit einer leckeren Nougatcreme und einem Birnenkompott gefüllt (klassisch würde eine Vanillecreme daraufkommen, aber da die Profiteroles schon damit gefüllt sind zaubere ich lieber noch eine schöne Nougatcreme). 

Die Torte wurde nach dem Heiligen Honorius benannt, dem Schutzpatron der Bäcker (jetzt wissen wir das auch).  Man kann natürlich auch kleine Saint Honoré Törtchen backen (bekommt man meist in den französischen Patisseries).

Da meine Mama und ich morgen einen Abstecher nach Paris machen (wir freuen uns schon so sehr), musste vorher noch eine typische süße, französische Spezialität gezaubert werden.  Ich habe mich ja schon lange in die Stadt Paris verliebt und nun ist es endlich Zeit meine Mama auch in den Genuss dieser köstlichen Stadt zu bringen. ❤ Wir werden ganz viele Patisserien, Boulangeries und Bistros erkunden.

Mal schauen, ob wir dort auch so ein leckeres Stückchen von einer Saint-Honoré Torte bekommen.

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Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 EL Vanillezucker

für den Brandteig:

  • 125 ml Wasser
  • 25 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • eine Prise Salz
  • 90 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 1/2 TL Backpulver

für das Birnenkompott:

  • 250 ml Birnensaft
  • 2 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1/2 TL Zimt
  • 30 g Maizena
  • 3 Birnen

für den Vanillepudding:

  • 500 ml Milch
  • 1 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 3 EL Zucker

für die Nougatcreme:

  • 100 g Nougat
  • 50 ml Milch
  • 5 Blatt Gelatine
  • 2 EL Amarettolikör
  • 2 EL Zucker
  • 500 g Schlagobers
  • 150 g Zucker, für den Karamell und die Zuckerfäden

Zubereitung:

Den Blätterteig auf eine runde Tortengröße zuschneiden (ca. 26 cm). Mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit dem Vanillezucker bestreuen.

Für den Brandteig das Wasser mit der Butter, dem Zucker und Salz aufkochen. Das Mehl aufeinmal zugeben und mit einem Kochlöffel einrühren. Abbrennen lassen (bis es ein schöner, glatter Teigball wird und ein weißer Belag am Topfboden zu sehen ist). Den Brandteig in eine Schüssel umfüllen und kurz abkühlen lassen. Jetzt nacheinander die Eier untermixen. Zum Schluss das Backpulver untermixen.  Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und kleine Windbeutel auf ein Blech spritzen (ca. 12-15 Stück).

Die übrige Masse in Ringen auf den Blätterteig spritzen.

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Bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für das Kompott den Birnensaft aufkochen lassen. Etwas Birnen saft mit Maizena verrühren, in den kochenden Saft einrühren, bis es eindickt. Die Birnenwürfel unterrühren und 1-2 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronenabrieb, Zimt und Kardamom verfeinern. Vollständig abkühlen lassen.

Für den Vanillpudding die Milch aufkochen und das angerührte Puddingpulver mit dem Zucker, Vanillemark einrühren. Unter Rühren Pudding dicklich köcheln lassen. Pudding abkühlen lassen.

Für die Nougatcreme den Nougat mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Amarettolikör und Zucker unterrühren. Schlagobers steif schlagen und unter den Nougat heben.  Die Masse für einige Minuten kalt stellen.

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So jezt geht’s ans Zusammensetzen!

Den Blätterteig-Brandteigboden auf eine Tortenplatte setzen.  Die Windbeutel mit dem Vanillepudding füllen (einfach mit dem Spritzbeutel hineinspritzen). Den übrigen Pudding und das Birnenkompott zwischen den Brandteigringen verteilen.

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Die Nougatcreme als Tupfen aufspritzen.

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Die Windbeutel auf die Torte setzen (Rand und die Mitte).

Die Torte für ca. 2-3  Stunden kühl stellen.

Für die Karamellfäden den Zucker nach und nach karamellisieren lassen. Vom Herd nehmen und zu einer zäh fließenden Konsistenz abkühlen lassen. Eine Gabel mehrmals eintauchen und dünne Fäden über die Windbeutel spinnen (erfordert etwas Übung).

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Jetzt ist unser Saint-Honoré bereit zum Servieren und Genießen.

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Ich hoffe, ich habe euch wie immer ein bisschen inspiriert…. und nicht zu sehr erschreckt (da es etwas aufwändig erscheint).  Naja , die Mühe ist es sicherlich wert.

So ich mache jetzt mal ein Päuschen, begebe mich nach Paris und wandere dort auf kulinarischen Spuren. Ich bin in ein paar Tagen wieder mit neuen Rezepten für euch da.

Alles Liebe und ein schönes Wochenende!

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Bon appétit et gros bisous!

Lena ❤

 

Geliebte Sünde! Mein très gros gâteau au chocolat mit Himbeer-Schokoganache

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So, Mesdames et Messieurs, und hier kommt meine ultimative Schokoladentorte!

Ein Stückchen Glück für alle Schokofans würde ich mal sagen!

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C’est mon très gros gâteau au chocolat!

Schoko, schoko, schokoladig! ❤  Mit einem Hauch von Himbeere!

So muss eine Schokotorte schmecken.  Ein saftiger Schokoteig umhüllt von einer cremigen Himbeer-Schokoganache. Ein Traum!

Ich liebe diese Torte, weil sie unglaublich saftig ist und nicht zu süß. Ich finde die Himbeer-Ganache macht die Torte perfekt!

Mit dieser Torte schwebt man eindeutig im siebten Schokihimmel!

Also falls ihr mal eine Schokotorte für einen lieben Menschen zum Geburtstag zaubern möchtet oder ihr einfach nur so eurer Familie mit einer schokoladigen Köstlichkeit eine große Freude bereiten wollt…. dann probiert doch mal dieses Rezept aus.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach, aber man benötigt etwas Zeit dafür. Für den Teig braucht man viele Eiklar (mit den Dottern, die übrig bleiben kann man schön ein Eis zaubern, oder für ein Tiramisu aufheben oder eine leckere Sabayon aufschlagen….) .

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten für die Schokoböden:

  • 150 g Butter, weich
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 350 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g Kakao (ca. 3 EL)
  • 350 ml Milch
  • 10 Eiklar
  • 1 Prise Salz

für die Schoko-Himbeerganache:

  • 400 g Schlagobers
  • 400 g Schokolade
  • 20o g Himbeeren
  • 2 EL Himbeermarmelade

zum Bestreichen (Belag):

  • 2-3 EL Himbeermarmelade
  • 200 g Himbeeren
  • 1-2 EL Orangenlikör
  • frische Beeren zum Garnieren (Himbeeren, Ribisel…)

Zubereitung:

Für den Schokoteig die weiche Butter mit dem Zucker cremig mixen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver vermischen.  Die Mehlmischung langsam, abwechselnd mit der Milch einrühren (nach und nach immer etwas dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht).

Die Eiklar mit der Prise Salz steif schlagen und behutsam unterheben.  Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegten Springform füllen.

Bei 180°C ca. 1 Stunde lang backen (evtl. mit Folie abdecken, dass es nicht zu dunkel wird) – Stäbchenprobe machen, ob der Teig durchgebacken ist.

Herausnehmen und auf ein Kuchengitter stürzen. Kuchen abkühlen lassen.

Den Kuchen zweimal waagrecht durchschneiden (die drei Böden sollten wenn möglich alle gleich dick sein).

Für die Ganache den Schlagobers aufkochen.  Die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Den aufgekochten Obers über die Schokolade gießen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Danach die Masse glatt rühren. Jetzt die Himbeeren und die Himbeermarmelade unterrühren.  Die Ganache vollständig abkühlen lassen  – am besten 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Ganache mit dem Mixer kurz cremig aufschlagen (nicht zu lange mixen, sonst wird es zu fest).

Für den Belag die Himbeeren mit der Himbeermarmelade und dem Orangenlilkör kurz erwärmen.

So jetzt geht’s ans Zusammensetzen. Wir geben den ersten Tortenboden auf einen Teller und darum einen Tortenring. Dann geben wir 1/2 der Himbeermasse darauf und bestreichen damit den Boden. Jetzt etwa 1/4 der Schokoganache daraufstreichen. Den zweiten Schokoboden daraufsetzen. Mit der restlichen Himbeermasse bestreichen und wieder mit 1/4 der Ganache bestreichen. Dann den letzten Boden daraufsetzen.

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Die Torte für eine Stunde im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Jetzt die Torte rundum gut mit der übrigen Ganache einstreichen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

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    Kirschzauber! Joghurt-Panna Cotta-Torte mit Kirschen und Amarettini

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    Auf der Suche nach einer leckeren, toll aussehenden aber einfach zu zaubernden Torte fürs Wochenende?! Na da hab ich etwas für euch meine Lieben!

    Mit dieser leckeren Torte lässt es sich nämlich seeehr gut Kirschen essen!  ❤

    Diese Torte ist leicht zu zaubern, erfordert jedoch etwas Zeit und Geduld, da sie eine Weile kühl stehen muss.

    Der Boden besteht aus Amarettini-Keksen, darauf kommt eine Panna Cotta – Masse und gekrönt wird alles noch von einem Kirschbelag.

    Also meine Lieben, zaubert doch mal diese köstliche Torte und ladet eure Freunde zum Kirschfest ein!

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    Hier das Rezept dafür:

    Zutaten für den Boden:

    • 200 g Amarettini
    • 100 g Biskotten
    • 120 g Butter, zerlassen
    • 50 g weiße Schokolade

    für die Panna Cotta:

    • 600 ml Schlagobers
    • 150 g Zucker
    • 1 Vanilleschote
    • 1/2 Bio-Zitrone
    • 250 g Naturjoghurt
    • 6 Blatt Gelatine

    für den Kirschbelag:

    • 600 g frische Kirschen
    • 400 ml Kirschsaft
    • 2 EL Vanillezucker
    • 2 EL Amaretto
    • 3 Blatt Gelatine

    Zubereitung:

    Für den Boden die Amarettini und die Biskotten fein zerbröseln (am besten in ein Sackerl geben und daraufklopfen). Die zerlassene Butter unter die Kekskrümel mischen. Die Krümel in eine runde Form drücken (ca. 26cm) und für mindestens 30 Minuten kühl stellen. Die weiße Schokolade schmelzen und den Boden damit bestreichen. Wieder mindestens für 30 Minuten kühl stellen.

    Für die Panna Cotta den Schlagobers mit dem Zucker, Vanillemark 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Gelatine einweichen und in der heißen Obersmischung auflösen. Die Mischung abkühlen lassen. Dann den Joghurt und den Zitronenabrieb unterrühren. Die Masse in die Form geben und für mindestens 4-5 Stunden.

    Für den Kirschbelag den Kirschsaft mit dem Zucker aufkochen. Die Gelatine einweichen und im heißen Kirschsaft auflösen. Den Amaretto zugeben. Abkühlen lassen. Die Kirschen auf der Torte verteilen und den Kirschsaft darübergießen. Die Torte nochmal für mindestens 3-4 Stunden kühl stellen.

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    Tipp: Außerhalb der Kirschsaison könnte man auch einen Belag mit Himbeeren oder Heidelbeeren zaubern.

    Bon appétit!

    Lena

     

     

     

     

     

     

    Himmlisches Tortenglück! Weiße Schokoladentorte mit Himbeeren und Rosenblütensirup

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    Dieses Wochenende hatte ich mal wieder Lust eine richtig schöne Torte zu zaubern! Nein, es hat keiner Geburtstag, noch ist sonst irgendein besonderer Anlass…. Einfach eine Torte für ein schönes Wochenende mit der Familie!

    Manchmal muss halt einfach ein dekandentes Stück Torte her! ❤

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    Die Torte ist fluffig-weich, nicht zu süß und cremig und riecht einfach himmlisch! Ich persönlich finde, dass der Rosenblütensirup in der Creme, der Torte noch das gewisse Extra gibt!  Die Kombination von weißer Schokolade und Himbeeren ist aber sowieso immer trés délicieuse!

    Unfassbar gut. Unfassbar einfach hergestellt aber benötigt etwas Zeit und Geduld in der Herstellung….  Aber wie ich so oft sage….Es lohnt sich!

    Also falls ihr auch mal einfach so Lust auf eine leckere Torte habt oder ein besonderer Anlass naht, probiert doch mal dieses Rezept aus.

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    Lust auf himmlisches Tortenglück?

    Hier das Rezept dafür:

    Zutaten:

    für die Böden: (Form 26cm)

    • 100 g weiße Schokolade
    • 100 g weiche Butter
    • 50 g Zucker
    • 6 Eier, getrennt
    • 1 Prise Salz
    • 100 g Mandeln, gemahlen
    • 1 EL Maizena

    für die Himbeerschicht:

    • 450 g Himbeeren TK
    • 100 g Zucker
    • 1-2 EL Zitronensaft
    • 1 EL Orangenlikör (nach Belieben)
    • 1 EL Rosenblütensirup
    • 2 Blätter Gelatine

    für die weiße Schokocreme:

    • 300 g weiße Schokolade
    • 550 g Schlagobers
    • Mark 1 Vanilleschote
    • 250 g griechisches Joghurt
    • 3 EL Rosenblütensirup
    • 3 Blätter Gelatine

    zum Garnieren:

    • 100-150 g Schlagobers, geschlagen
    • 50 g weiße Schokolade
    • einige frische Himbeeren
    • essbare Rosenblüten

    Zubereitung:

    Für die Tortenböden die Schokolade über Wasserbad schmelzen. Die weiche Butter mit der Hälfte des Zuckers cremig rühren. Die Eidotter nach und nach untermixen, bis eine cremige Masse ensteht (die Eier sollten handwarm sein).  Nun die geschmolzene Schokolade unterrühren.  Die Eiklar mit Salz und  dem restlichen Zucker steif schlagen. Die Mandeln mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee behutsam unterheben.

    Die Teigmasse auf zwei mit Backpapier ausgelegte Springformen verteilen (wenn man keine zwei gleich großen Formen hat, einfach nacheinander backen). Bei 160°C ca. 20 Minuten backen.

    Für die Himbeerschicht die TK-Himbeeren in einem Topf mit dem Zucker und Zitronensaft erwärmen. Einige Minuten leicht kochen lassen und dann die eingeweichte Gelatine einrühren. Orangenlikör und Rosenblütensirup zugeben und für mind. 30 Minuten kühl stellen (muss kalt sein, bevor man es auf die Creme gibt).

    Für die weiße Schoko-Oberscreme die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine große Schüssel geben. 200 g vom Schlagobers aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Die Mischung 5 Minuten lang stehen lassen und dann mit dem Schneebesen glatt rühren. Das Vanillemark und den Rosenblütensirup unterrühren.  Die eingeweichte Gelatine in etwas Sirup auflösen und in die Schokoladenmasse einrühren. Die Masse abkühlen lassen (am besten ca. 30 Minuten in den Kühlschrank). Den restlichen Schlagobers steif schlagen. Wenn die Schokoladenmasse abgekühlt ist den griechischen Joghurt und den Schlagobers unterrühren.

    So jetzt geht’s ans zusammensetzen!

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    Wir geben einen Tortenboden auf einen großen Tortenteller und umschließen den Boden mit einem Tortenring. Jetzt kann man wenn man möchte den Boden mit 1-2 EL von der Himbeermasse bestreichen (macht den Boden dann saftiger).  Etwa die Hälfte von der Schoko-Obers-Creme auf dem Boden verteilen. Nun die Himbeermasse vorsichtig darauf verteilen. Die restliche Schoko-Oberscreme (2-3 EL übrig lassen) auf die Himbeermasse geben. Die Torte am besten für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (damit die Creme schon etwas fest wird, bevor der zweite Boden darauf kommt).

    So, jetzt kommt der zweite Tortenboden in die Form und wird noch mit der restlichen Creme  bestrichen. Die Torte am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen (oder mind. 5-6 Stunden).

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    Jetzt geht’s ans Aufhübschen! (je nach Lust und Laune)

    Den Tortenring wegnehmen und die Torte rundum mit etwas geschlagenem Schlagobers bestreichen und nach Belieben kleine Tupfen aufspritzen.

    Den Tortenrand mit weißen Schokospänen verzieren und die Torte mit frischen Himbeeren belegen. In der Mitte die Rosen platzieren.

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    Bon appétit meine Lieben!

    Lena ❤

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    La vie est belle: Blumiger Tortengenuss mit Marillen

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    Das Leben ist doch schön! Besonders mit so einer herrlichen Torte!

    Ich liebe reife Marillen, ich liebe leichte Cremen, ich liebe Nüsse und momentan liebe ich ganz besonders den Geruch und Geschmack von Lavendel. Hier kommt alles gleichzeitig in einer köstlichen Torte zum Einsatz.

    Dekorieren kann man den Kuchen nach Lust und Laune mit Blüten (Rosen, Lavendel, Veilchen….)

    Ein schönes Stück davon und man lässt die Welt hinter sich… Lasst euch einfach die Schönheit vor Augen führen, die das Leben so zu bieten hat!

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    Hier das Rezept dazu:

    Zutaten: für den Teig:

    • 200 g Dinkelmehl
    • 2 TL Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Zimt
    • 120  g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
    • 5 Eier, getrennt
    • 200 g Butter, weich
    • 200 g Rohrzucker
    • Mark einer 1/2 Vanilleschote
    • etwas Butter und gemahlene Nüsse für die Form

    für die Füllung:

    • 250 g Obers
    • 250 g griechisches Joghurt
    • 2 EL Honig  (oder auch Zucker)
    • Abrieb und Saft 1/2 Bio Zitrone
    • 2-3 EL Lavendelsirup (nach Belieben – ist aber wirklich sehr lecker)
    • 4 EL Marillemarmelade
    • 5-7 Marillen, in Scheiben geschnitten
    • Saft 1/2 Zitrone

    zum Verzieren:

    • Staubzucker zum Bestäuben
    • frische Lavendelblüten, Rosen, Ringelblumen… (was für Schätze ihr so im Garten habt)

    Zubereitung:

    Für den Kuchenteig das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Zimt und der Nüsse vermischen. Die weiche Butter cremig rühren, Zucker und Eidotter nach und nach unterrühren (mit dem Mixer). Es ist wichtig, dass die Butter schön weich ist und Eier nicht zu kalt (sonst gerinnt euch die Masse).

    Die Mehlmischung unter die Masse ziehen. Das Eiklar steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.  Eine Backform (18-20 cm Durchmesser) befetten und mit gemahlenen Nüssen ausstreuen. Die Masse in die Form füllen und glatt streichen.

    Den Kuchen bei 180°C ca. 45-50  Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

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    Wenn ihr zwei gleich große Backformen habt, könnt ihr den Teig auch auf zwei Formen verteilen und backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und einmal waagrecht halbieren.

    Einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen. Die Marillenmarmelade mit dem Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Die Marillenscheiben darauf verteilen.

    Für die Creme das Obers steif schlagen und mit dem griechischen Joghurt, Honig und Zitronenabrieb verrühren. Die Creme vorsichtig über die Marillenscheiben streichen. Den zweiten Kuchen darauflegen und mit Staubzucker bestreuen (wenn man noch etwas Creme übrig hat, dann kann man noch einen Klecks auf den Kuchen geben).

    Mit euren Lieblingsblumen dekorieren und wenn man möchte noch mit etwas Lavendelsirup beträufeln!

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    Bon appétit!

    Lena