Kuchenliebling! Marillen-Wähe mit Mandelkrokant

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Dieser Marillenkuchen bringt die ganze Familie zum Strahlen! ❤

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Wunderbar orangefarbene Marillen in saftigem Germteig mit sonnengelben Rahmguss… Ach hört sich das nicht gut an?!  Jaaaa, das hört sich nicht nur seeehr lecker an – diese Wähe hat absolutes Lieblingskuchen-Potenzial!

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marillen14Letztes Wochenende hab ich diesen köstlichen Kuchen für meine Liebsten gebacken und alle waren restlos begeistert. Na da hat sich die Mühe zum Glück wieder einmal gelohnt. 🙂

Meine liebe Schwiegerfamilie hatte zum leckeren Grillen geladen.. So da muss ich natürlich eine Nachspeise beisteuern. Hmmm mal überlegen…Ein cremiges Kokoseis mit Schokostückchen befand sich schon im Tiefkühler und wartete auf ihren kühlen Auftritt. Ein Kuchen! Jaaa ein Marillenkuchen passt perfekt zu meinem Eis. So da wurde gleich schnell losgelegt, damit der Kuchen noch rechtzeitig zu Mittag auf dem Tisch landen kann.

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So zuerst kneten wir schnell einen Germteig, der sich dann eine kleine Weile entspannen kann. In der Zwischenzeit bereiten wir die Marillen vor und rühren den leeeckeren Eierguss zusammen. Achja die Form befetten und bemehlen – das dürfen wir ja nicht vergessen (wäre zu schade, wenn wir den Kuchen nicht mehr aus der Form bekommen). Ich backe meine Wähe gerne in einer großen Tarteform mit herausnehmbaren Boden (ca. 26-28 cm), da ich den schönen gewellten Rand so gerne sehe. Ihr könnt natürlich auch eine Keramiktarteform nehmen oder auch ganz einfach den Kuchen auf einem Blech backen. Das ist ganz eurem Geschmack überlassen.

Den gegangenen Teig rollen wir dann aus und die Tarteform wird damit ausgekleidet. Darauf betten sich unsere aromatischen Marillen und bedeckt wird die süße Geschichte mit dem Eierguss. Ab in den Ofen damit und backen, backen, backen! Damit die Zeit schneller vergeht zaubern wir während der Backzeit unser Mandelkrokant und vernaschen schon ein bisschen davon. Ja so lässt es sich gut auf den Kuchen warten!

Der Krokant gibt dem Kuchen finde ich noch das gewisse Extra. Der weiche, saftige Kuchen und dann schwups beißt man auf den knusprigen Krokant. Eine herrliche Kombination, die wahre Sommerkuchenfreuden hervorruft.

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Tipp! Für einen Blitzkuchen könnt ihr anstelle des Germteiges auch einen Blätterteig verwenden. Aber wenn ihr etwas Zeit opfert, zahlt es sich wirklich aus einen Germteig zu machen. marillen4

Marillenkuchen mit Krokant?! Jaaaa will ich haben!

Holt euch diesen Fruchtgenuss nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 150 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 80 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone

Für die Füllung:

  • ca. 10 Marillen
  • 4 Eier
  • 2 Eidotter
  • 400 g Sauerrahm
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Maizena
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 3-4 EL Semmelbrösel

Zum Bestreichen:

  • 2 EL Marillenmarmelade + 1 EL Zitronensaft

Für den Mandelkrokant:

  • 100 g Mandelblättchen
  • 60-70 g Zucker

Zubereitung:

Für den Germteig

  1. Milch lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl, Zucker, weiche Butter, Salz, Zitronenabrieb und die Milch-Germmischung in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig zugedeckt ca. 35 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung

  1. Marillen halbieren, entsteinen.
  2. Eier, Eidotter, Sauerrahm, Vanillemark, Zitronenabrieb, Maizena und Zucker verrühren.

So wird’s gemacht!

  1. Die Tarte gut mit Butter befetten und mit Mehl ausstreuen.
  2. Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und etwas größer als eine Tarteform ausrollen. Den Teig in die Form legen (evtl. den Rand wegschneiden).
  3. Die Semmelbrösel auf den Teigboden streuen.
  4. Die Marillenhälften darauf verteilen.marillen3
  5. Den Eierguss gleichmäßig darübergießen.
  6. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Wähe nicht zu dunkel wird).
  7. Die Wähe herausnehmen und abkühlen lassen. Die Marillenmarmelade mit Zitronensaft glatt rühren und den Kuchen dünn damit bestreichen.

Für den Mandelkrokant

  1. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. (Achtung es darf auf keinen Fall zu dunkel werden).
  2. Die Mandelblättchen zugeben und einmal gut durchrühren (die Mandeln sollen schön mit Karamell umhüllt sein).
  3. Den Krokant auf ein leicht gefettetes Blech (oder Teller, oder Backpapier) geben und abkühlen lassen.
  4. Dann den Krokant grob hacken und über den Kuchen streuen.

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Ach, wäre doch noch ein Stückchen übrig! Dazu serviere ich gerne noch ein Eis, aber dieser Kuchen schmeckt auch ohne Draufgabe einfach himmlisch! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein luftig, süßer Frühlingstraum! Rhabarber-Wähe

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Rhabarber ist ja einer meiner absoluten Frühlingslieblinge!

Die letzte Woche war bei uns sehr rhabarberlastig. Es gab diese unwiderstehlich köstliche Rhabarberwähe, Rhabarber Curd zu meinen Brioches und dann zauberte ich auch noch Holundercreme-Törtchen mit Rhabarber. Achja Zitroneneis mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout gab es ja auch noch. Huch, ihr seht… der Rhabarber ist bei uns in der Küche ganz schön beliebt.

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Die Saison ist ja recht kurz, deswegen wird sie von uns in vollsten Zügen ausgenutzt und die zarten Stangen wandern in sehr viele Gerichte. Wir haben ja im Garten auch Rhabarber angepflanzt, aber irgenwie will der nicht größer werden (der fühlt sich denk ich nicht so wohl bei uns). Na gut, dann holen wir unseren Rhabarber eben vom Markt. Ich hoffe ja ganz stark, dass sich unsere Pflänzchen im Garten nächstes Jahr erbarmen und für uns wachsen.

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So jetzt zu dieser Rhabarberwähe. Kurz gesagt: schnell, ganz einfach gemacht und meeega lecker!

Ich habe meine Wähe in einer Tarteform gebacken. Ihr könnt aber auch jede andere runde Kuchenform oder ein tiefes Kuchenblech verwenden. Zuerst kommt der Blätterteig rein. Darauf platzieren wir unsere mit Zucker vermischten Rhabarberstücke.  Dann wird alles schön mit einem Ricotta-Eierguss übergossen… und schon gehts ab in den Ofen!  Ich sags euch der Duft der Durch die Küche strömt ist herrlich!

Nach dem Backen ist die Tarte luftig, weich und aromatisch. Am besten ihr lasst sie etwas abkühlen und serviert sie lauwarm mit etwas Obers oder Eis….. Ach der Frühling ist schon lecker! Was macht euren Frühling besonders köstlich? Habt ihr ein ganz besonders Lieblingsrezept im Frühling! Teilt es mir mit und seid bei meinem frühlingsfrischen Blogevent dabei!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 250 g Ricotta
  • 120 ml Schlagobers
  • 3 Eier
  • 5 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 500 g Rhabarber
  • 1 Blätterteig
  • 1 Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, geschält

Zubereitung:

Eine Tarteform oder ein kleines Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig darauf legen. Die Teigränder umklappen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Rhabarber waschen und ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 2 EL Kristallzucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

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Ricotta, Schlagobers, Eier, Vanille, 3 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen. Die Mandeln darüber streuen.

Die Rhabarberwähe bei 190°C in den Ofen schieben und 35-40 Minuten goldbraun backen. Der Rand sollte hellbraun sein.

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Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Staubzucker besieben!

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Eis.

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So lecker kann der Frühling sein!

Bon appétit,

Lena ❤