Oh là là – süße Brötchen-Liebe! Pains au chocolat

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Frankreich-Liebe! Pains au chococlat – Liiiiiebe! ❤

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So letztens habe ich wieder einmal eine große Portion Plunderteig gemacht und ein Teil davon wurde zu zauberhaften Pains au chocolat.  Der andere Teil wurde zu einem Danish verarbeitet (das Rezept verrate ich euch in die nächsten Tagen). Eine wirklich schöne Wochenend-Nachmittagsbeschäftigung in der Küche.

Ich habe euch ja schon einmal erzählt, dass Plunderteig selber zu machen wirklich kinderleicht ist. Traut euch einfach ran. Ihr schafft das! Der größte Anreiz: Es schmeckt tausendmal besser als gekauft!

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Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären. Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran.

Also den selbstgemachten Teig hätten wir dann mal! Dann brauchen wir nur noch wirklich gute Schokolade. Ich nehme da gerne eine 60%ige Valrhona. Glaubt mir die Qualität der Schokolade ist bei guten Pains au chocolat sehr wichtig. Zusätzlich kann man noch etwas Orangenabrieb und Marzipan hineinfüllen.

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Selbstgemachte Pains au chocolat zum Frühstück, zum Brunch oder zum Nachmittagskaffee….. Ich glaub es gibt doch nichts Schöneres am Wochenende! Ihr könnt den Teig fertig gefaltet einfach im Kühlschrank lagern und am Morgen dann die Pains au chocolat formen und backen. Falls euch das am frühen Morgen auch etwas zu viel Arbeit ist dann formt die Pains au chocolat fix fertig, deckt sie ab und stellt sie bis in der Früh in den Kühlschrank. Dann braucht ihr sie einfach nur mehr in den Ofen schieben. Während ihr dann den Frühstückstisch deckt, backen eure Pains fröhlich dahin und kommen dann gleich ins Körbchen.

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Brrr.. bei diesem kalten Wetter heißt es ab in die Backstube und Pains au chocolat backen!

Hier das Rezept:

Für den Plunderteig: (ergibt ca. 25-30 Pains au chocolat)

  • 520-550 g Mehl
  • 7 g Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 125 ml warmes Wasser
  • 280 ml Milch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 250 g Butter

Für die Füllung: 

  • 25-30 Stückchen Schokolade (je ca. 40 g)
  • nach Belieben etwas Orangenabrieb, Marzipan
  • ein Ei zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen, zum Bestreuen

Zubereitung:

Das Mehl, Germ, Zucker und Salz vermischen. Das Wasser mit der Milch, dem Ei und Vanillemark verschlagen. Dann zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann noch einmal mit der Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Die Butter mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz auf ca. 20×20 cm ausrollen. Dann in Folie wickeln und kühl stellen.

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Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.

In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.

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Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.

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Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.

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Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 50 cm ausrollen.

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Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.

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Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 20 Minuten kalt stellen.

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So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.

(Jetzt könnt ihr zum Beispiel auch eine Hälfte einpacken und einfrieren)

Ein letztes Mal den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und in kleine Rechtecke ca. 8- 12 cm schneiden.

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Auf jedem Rechteck eine Linie Schokolade platzieren und aufrollen. Nach Belieben noch etwas Orangenabrieb und Marzipan daraufgeben ( Marzipan hab ich vorher mit etwas Butter und Eiklar vermixt).

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Diese kleine Rollen in einem warmen Ort  ca 2 Stunden aufgehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist.

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Die großen Rollen mit Ei bepinseln.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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So die fertigen Pains au chocolat noch etwas auskühlen lassen und schon könnt ihr reinbeißen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Trés chic! Französische Baiser Cupcakes

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Baiser, Baiser, Baiser so weiß wie der Schnee! ❤

Naja nicht ganz, diesmal habe ich etwas Schokolade mit ins Baiser gemischt. Diese kleinen Zuckerstückchen schauen doch wirklich süß aus, oder? Ich habe sie in Muffinmulden gebacken, damit sie eine schöne Form bekommen. Ich finde Baiser in Cupcakes zu verwandeln eine tolle Idee. So hat jeder sein eigenes entzückendes Träumchen zum Vernaschen. ❤  Auch zum Verschenken eignen sich diese Stückchen sehr gut.  Außen knusprig und innen noch schön weich. So soll es sein!

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Als ich heute morgen den Kühlschrank öffnete, lächelten mich viele übrig gebliebene Eiklare an. Na, da wir mir eigentlich gleich klar, dass es heute etwas mit Baiser geben wird. Meine Mama liebt mich ja dafür, wenn ich etwas mit Baiser zaubere. Mein Papa findet es immer viiiel zu süß.. Naja so bleibt mehr für uns übrig. Eine Pavlova wollte ich heute nicht machen, da es diese bei uns recht häufig gibt und mir nach etwas Anderem war. Also habe ich kleine Baiser-Cupcakes gezaubert. Leila Lindholm hat mich auf diese wunderbare Idee gebracht, die ab sofort in meinem Köpfchen gespeichert ist.

Das Eiklar wird zuerst einmal über Wasserbad mit Zucker schön aufgeschlagen. Dann wird es wieder kalt geschlagen und zuletzt kommt etwas geschmolzene Schokolade und ein paar Mandelblättchen unter das Baiser. So erhält man eine tolle Marmorierung. Ab in die Förmchen und in den Backofen.  Schnell zaubern wir dann noch eine Creme aus Obers und griechischem Joghurt, die wir dann auf unsere Baisers verteilen. Ein paar Himbeeren machen unsere Cupcakes perfekt! Ich habe zusätzlich noch eine Handvoll Cranberries mit etwas Cassis eingekocht und auf die Cupcakes gegeben. Ihr könnt auch jegliches andere Obst nehmen (z.B. Mandarinen, Kiwis usw.) .

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Heute habe ich wieder einmal einen großen Backtag eingelegt. Wenn es draußen kalt ist, bin ich einfach am liebsten in der Küche. Neben diesen Cupcakes habe ich noch selbstgemachte Pains au chocolat gebacken und zu Mittag gab es Sher Ping Pancakes (die Rezepte folgen in den nächsten Tagen). Da sich unser Garten seit gestern ganz in Weiß gehüllt hat, habe ich meine Leckereien gleich im Schnee präsentieren müssen.  Meine Eltern lachen immer, wenn ich draußen in der Kälte mit meiner Kamera herumbastle. Aber mir macht es so Freude, meine Gerichte für euch schön in Szene zu setzen. Da ist mir nichts zu anstrengend.

 

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Zaubert doch auch eure eigenen Baiser-Cupcakes!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 12 Cupcakes):

  • 7 Eiklar
  • 400 g Feinkristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Mandelblättchen
  • 100 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)

Für die Creme:

  • 400 g Obers (Sahne)
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Vanillezucker
  • eine Handvoll Himbeeren (jetzt im Winter nehme ich TK-Beeren und lasse sie schön auftauen)

Zubereitung:

  1. Eiklar, Zucker und Salz in einer Edelstahlschüssel über siedendem Wasserbad mit dem Mixer aufschlagen. Der Zucker soll vollkommen aufgelöst sein und der Eischnee sollte ca. 65°C haben (könnt ihr mit einem ganz normalen Küchenthermometer messen).
  2. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und den Eischnee auf hoher Stufe im Mixer schlagen, bis er wieder kalt ist (dauert ca. 8-10 Minuten).
  3. Die Mandelblättchen in einer Pfanne goldbraun rösten und die Schokolade schmelzen.
  4. Die geschmolzene Schokolade und die Mandeln nur leicht unter den Eischnee heben, sodass dieser leicht marmoriert ist.baiser1
  5. Das Baiser in 12 Papierförmchen (ich habe einfach Backpapierstückchen genommen) verteilen.baiser2
  6. Die Baisers bei 150°C (Heißluft) ca. 45-50 Minuten backen. Die Baisers sollen in der Mitte noch leicht weich und zäh sein.
  7. Für die Creme Obers steif schlagen, Vanillezucker und Joghurt unterrühren.
  8. Die Creme auf die Baisers geben und mit Beeren belegen.

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So nach diesem gemütlichen Backtag muss ich jetzt mal etwas für mein Studium lernen. Na dann ab zum Schreibtisch (vielleicht nehm ich mir noch einen Baiser-Cupcake mit)….

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Habt noch einen schönen Abend!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Saftiges Aromawunder! Orangen-Polenta-Tarte

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Wir sind verzaubert! ❤ Nein, nicht von dem Schnee, der gerade nur so vom Himmel fällt… Dieser mega saftige Orangenkuchen hat uns ins Träumen gebracht. Ich hatte diesen Kuchen schon sehr lange auf meiner Ausprobierliste stehen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen ihn zu backen.  So letztes Wochenende (da lag noch kein Schnee – also wundert euch nicht wegen den wiesengrünen Fotos) hab ich dann das Rezept von Yvette von Boven wieder ausgegraben und einfach losgelegt.

Wie ihr ja schon bemerkt habt, bin ich momentan im Orangenfieber und da musste dieser Kuchen einfach her. Die strahlende Farbe zaubert doch wieder gute Laune auf die Teller.

Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass zwei Bio-Orangen eine Stunde weich gekocht und dann mit  Schale püriert werden. Das Orangenmus kommt dann in einen Biskuitteig, der einen leichten Biss durch etwas Polenta bekommt.  Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, aber traut euch einfach ran! Das Ergebnis ist wirklich grandios! Bei uns kommt diese Köstlichkeit bestimmt noch ganz oft auf unseren Tisch.

Ich lege euch diesen Kuchen wirklich ans Herz! Backt ihn nach!!!

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Dazu könnt ihr noch einen Klecks Sahne servieren und eine Tasse Tee! So lässt es sich an einem verschneiten Wintertag leben.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 26 cm Springform):

Für den Teig:

  • 3 Bio Orangen
  • 1 Zitrone, Saft
  • 100 g Polenta
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 6 Eier
  • 200 g heller brauner Zucker

Für den Belag:

  • 3-4 Orangen
  • 2 Blatt Gelatine
  • ca. 100 ml Marillenmarmelade

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwei Orangen für die Tarte in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 1 Stunde weich kochen (man soll mit einem Kochlöffel durchstechen können). Abtropfen und abkühlen lassen.
Die gekochten Orangen zusammen mit dem Zitronensaft in einem Mixer pürieren.

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Orangenmus in einer Schüssel mit dem Abrieb der dritten Orange, Polenta, Zimt, Kardamom, Backpulver, Vanillezucker und zum Schluss den Mandeln vermengen.

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In einer anderen Schüssel Eier mit Zucker so lange aufschlagen, bis ein luftiger heller Schaum entstanden ist.   Die Polentamasse vorsichtig unter den Eischaum heben und in eine gut gefettete Backform gießen.

Die Tarte 45-55 Minuten bei 180°C backen (der Kuchen soll ruhig eine dunkle Farbe bekommen). Mit einer dünnen langen Nadel testen, ob alles durchgebacken ist.  Am besten in der Form abkühlen lassen.

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Die Orangen für den Belag schälen und das äußere weiße Häutchen komplett entfernen.
Anschließend die Orangen in Scheiben schneiden.
Den Kuchen mit etwas Marmelade bestreichen und die Orangenscheiben auf der Oberseite der Tarte dachziegelartig anordnen.
Die restliche Marmelade in einem kleinen Topf erwärmen.
Die eingeweichte Gelatine in die heiße Marmelade rühren, bis sie sich auflöst.
Die Orangen mit der Marmelade bestreichen und die Marmelade fest werden lassen.

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So ich habe gerade einen Plunderteig im Kühlschrank, der schon nach mir ruft. Der möchte ausgerollt, gefaltet und wieder zusammengeschlagen werden. Was ich damit zaubere, verrate ich euch die nächsten Tage. Seid schon mal gespannt. Bei diesem verschneiten Winterwetter ist doch so ein selbstgemachtes Plundergebäck herrlich…. Ach ich freue mich schon!

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Habt ein schönes und gemütliches Wochenende mit ganz vielen Leckereien! Ich bin ja gespannt , ob es am Wochenende noch mehr Schnee geben wird. Es wurde ja auch Zeit, dass auch wir ein Winterwonderland bekommen. Übers Wochenende wenn ich daheim auf dem Land bin, liebe ich ja den Schnee und die Gemütlichkeit im Haus. In der Stadt sieht es dann schon wieder etwas anders aus, aber gut.. Da muss man sich den Schnee ein bisschen schön reden. So ein Stückchen Orangenkuchen hilft da auf alle Fälle!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zauberhaft und süß! Vanillekekse mit Salzkaramell-Füllung

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Hier bei mir duftet es so richtig nach Weihnachten!<3  Mit diesem köstlichen Keksrezept feiert ihr garantiert ein zuckersüßes Fest.

Ich habe heute ganz einfache Vanillekekse zum Ausstechen für euch. Simpel aber doch sooo gut, finde ich! Gefüllt werden diese dann noch mit einem Liebling von mir. Meinem Salzkaramell…. Mmmmm da könnt ich mich reinlegen (aber ich muss mich zurückhalten).

Diese Kekserl eignen sich auch besonders gut zum Backen mit Kindern. Keks ausstechen ist ja sowieso der Hit und mit Karamell verzieren macht sicherlich auch großen Spaß. Also ich habe es als kleines Mäderl geliebt gemeinsam mit Mama den Teig auszurollen und dann nach und nach meine Ausstechkekse aufs Blech zu legen. Diese Freude zum Kekse backen hat sich bis heute gehalten und ja ist sogar noch viiiel größer geworden.

So zwei Dosen sind schon voll mit süßen Leckereien… Mein Weihnachts-Backplan steht auch schon, jetzt muss nur noch Zeit gefunden werden, um in der Küche zu zaubern. Da ich ja unter der Woche voll ausgebucht bin, wird jedes Wochenende voll genutzt und der Ofen zum Glühen gebracht. Dann heißt es Backen, Backen, Backen, Glasieren, Verzieren…. und nebenher werden noch schön Weihnachtslieder gehört und (falsch) mitgesungen… Ach so gehört sich es!

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Lust auf meine Vanille-Karamell-Kekserl?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca.  40 Kekse -zusammengeklebt)

  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote, Mark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb

Für die Füllung:

  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 1 TL Fleur de Sel

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten.

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Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Sterne oder Herzen ausstechen. Ich habe Sterne in verschiedenen Größen und große Herzen mit kleiner Herzöffnung gemacht. Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 160°C (Heißluft) ca. 10 Minuten leicht goldbraun backen.  Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Karamellfüllung

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen (bis er vollständig flüssig ist, es sollten keine Zuckerklümpchen mehr zu sehen sein). Dann die Butter einrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Rühren bis ein cremiger Karamell entsteht. Fleur de Sel untermischen.  Jetzt nach und nach den Obers zugießen und bei niedriger Hitze zu cremigen Karamell einkochen (dauert ca. 5-8 Minuten).  In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen (der Karamell dickt beim Abkühlen ein).

Die ausgekühlte Karamellcreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. (oder ich nehme auch einfach ein kleines Plastiksackerl)

Je einen Klecks auf die Hälfte der Kekse spritzen und mit den anderen Keksen belegen.

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Die Kekse noch mit etwas Staubzucker besieben und in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Traumschön! Baumkuchentassen mit Mokkacreme und Orangensabayon

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Süße Wünsche werden wahr! ❤

Heute zum ersten Advent habe ich ein ganz besonderes Dessert für euch. Eine Mokkacreme im Baumkuchenmantel und dazu noch eine fruchtige Orangensabayon. Mit viel Liebe zum Detail in der eigenen Backstube gezaubert. Ich finde im Tassen-Look machen die Cremetörtchen eine sehr gute Figur. Was meint ihr?

Baumkuchen gehört für mich einfach jedes Jahr mit zur Weihnachtszeit. Ob kleine Baumkuchenwürfel, gefüllte Röllchen oder ein Parfait, das sich im Baumkuchenmantel versteckt… Diese gestreifte Köstlichkeit ist einfach immer ein Hochgenuss in der kalten Jahreszeit.  Habt ihr schon mal Baumkuchen selbst gebacken? Noch nicht… keine Sorge, es ist ganz einfach. Das Aussehen ist wie immer spektakulärer als die Zubereitung. Ein Teig, der mit Marzipan und Orange verfeinert wurde, wird Schicht für Schicht unter dem Backofengrill kurz goldbraun gebacken, bis man am Ende diesen „Baumstamm“ hat.  Es erfordert zwar wieder etwas Geduld bis die Schichten gebacken sind, aber wie bei den meisten Leckereien, die ich euch vorstelle, lohnt sich der Aufwand. Vom Baumkuchen bleibt dann meist immer etwas übrig, den friere ich dann gerne ein und hole ihn nach Belieben wieder heraus und zaubere eine weitere Baumkuchenköstlichkeit.

Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem raffinierten Dessert für euer Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Dessert nur empfehlen. Den Baumkuchen könnt ihr auch schon Tage vorher zubereiten und einfrieren. Formen und füllen könnt ihr eure Tassen auch schon einen Tag vorher und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sabayon wird am heiligen Abend dann nur noch frisch aufgeschlagen und eure Liebsten werden verzaubert sein. Also ein gutes Dessert zum Vorbereiten, dass ihr dann nur noch gekonnt in Szene setzen dürft.

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Hier das Rezept für meine Tässchen:

Zutaten: (für ca. 8 Tassen – Baumkuchen reicht aber für mehr)

Für den Baumkuchen:

  •  220 g Butter, weich
  • 10o g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 150 g Marzipan
  • 50 ml Milch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Mehl
  • 70 g Maizena

Für die Creme:

  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier, getrennt
  • 50 ml Milch
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • 200 g Mascarino
  • 200 g Obers

Für die Sabayon:

  • 3 Eidotter
  • 70 g Zucker
  • Saft von 2 Orangen (ca. 150 ml )
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für den Baumkuchen

Die weiche Butter mit dem Staubzucker cremig mixen.  Vanillemark, Orangenabrieb, Rum und Salz untermixen. Die Eidotter nach und nach unterrühren (ca. 3-5 Minuten untermixen).  Marzipan in Stücke zerteilen und mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die Marzipanmischung unter die Buttermasse rühren. Das Eiklar halb steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Das Mehl mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse heben.

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Dan Backofengrill vorheizen. Eine dünne Teigschicht gleichmäßig in eine gefettete Kastenform verstreichen. Teigschicht unter dem heißem Backofengrill etwa 1-2 Minuten goldbraun backen. Eine weitere dünne Teigschicht auf die bereits gebackene Schicht streichen und ebenso backen. Auf diese Weise weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

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Die Form sollte bis zum Rand gefüllt sein. Den Baumkuchen erkalten lassen. Ich gebe den Baumkuchen nach dem Auskühlen immer noch ca. 30 Minuten in den Tiefkühler, damit er sich dann besser aufschneiden lässt.

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Den Baumkuchen der Länge nach in möglichst dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.

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So wie bekommen wir jetzt unseren Tassen-Look hin?

Vom Baumkuchen Kreise in Größe von Espresso (Kaffeetassen) ausstechen und als Boden in die Tassen legen. Die Kuchenstreifen zurechtschneiden und auf die Böden  in die Tassen legen.

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Für die Creme 

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen. Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Eidotter mit der Milch, Espressopulver, Amaretto und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Gelatine Blatt für Blatt darin auflösen. Geschmolzene Kuvertüre  und Mascarino unterrühren. Schlagobers steif schlagen und mit dem Eischnee unter die Creme heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und in die Tassen einfüllen. Die Tassen für mind. 2 Stunden kühl stellen.

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Wie machen wir unsere Henkel? Aus dick geschnittenen Baumkuchenstücken mit zwei unterschiedlich großen Kreisaustechern Henkel herstellen.

Die gekühlten Tassentörtchen aus den Tassen heben (am Rand mit Messer leicht lösen, dann gehen sie ganz leicht raus). Ihr könnt die Tassen aber auch vor dem Füllen mit Frischhaltefolie auslegen, dann kann sie auch leicht herausheben.

Die Henkel mit geschmolzener dunkler Kuvertüre an den Baumkuchentassen befestigen (kurz andrücken). Fest werden lassen.

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Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Schneekessel geben und über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (mind. 5 Minuten). Zum Schluss Orangenlikör unterrühren.

Die Sabayon mit Orangenfilets zu den Tassen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich wünsche euch allen einen bezaubernden und leckeren Adventsbeginn!

Lena ❤

Für meine Schleckermäulchen! Lebkuchen-Panna-cotta mit Rumfrüchten und Meringue-Splittern

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Lasst uns froh und munter sein und uns auf was Süßes freun…. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist ein köstliches Desser für uns da! ❤

Heut gibts schon mal ein weihnachtlich angehauchtes Dessert. Na es ist doch auch bald soweit… Also in meiner Backstube hat die Weihnachtszeit jedenfalls schon begonnen. Es duftet nur so von weihnachtlichen, warmen Gewürzen, die unsere Gemüter auf die heimelige Zeit einstimmen.

Birnen, Pflaumen, Mandarinen und Cranberries werden hier in einem Sud aus Rotwein, Rum und Gewürzen mariniert. In Kombination mit der Lebkuchen Panna-cotta eine Versuchung für die Sinne. Und damit meine Schleckermäulchen sich wie im siebten Himmel fühlen, gibt es noch zuckersüße Meringue-Splittern dazu.

Die Zubereitung der drei Komponenten ist relativ einfach, erfordert nur etwas Vorbereitung. Ein paar Stunden Geduld beweisen, damit die Panna cotta fest wird, und schon kann das Naschen los gehen!

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Sieht doch gut aus. Schmeckt auch so!

Auch Lust auf ein himmlisches Dessert?

Hier das Rezept: 

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Panna cotta:

  • 400 g Obers
  • 3 Blatt Gelatine
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Orangenlikör

Für die Rumfrüchte:

  • 200 ml Rotwein
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Rum
  • 1/2 Bio-Orange
  • 80 g Zucker
  • 1 Birne
  • 2 Pflaumen
  • 1 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2 Mandarinen

Für die Meringue-Splittern:

  • 2 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 70 Kristallzucker
  • 70 g Staubzucker

Zubereitung:

Für die Panna cotta den Obers mit dem Lebkuchengewürz und Zucker leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Orangenlikör unterrühren. In vier Förmchen füllen (ich habe normale Tassen genommen und diese mit Frischhaltefolie ausgelegt). Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für die Rumfrüchte die Schale der Orange dünn abziehen und in Streifen schneiden. Zucker hellbraun karamellisieren, mit Wein und Orangensaft ablöschen. Vanillemark und Orangenschale zugeben und alles um die Hälfte einkochen lassen. Zum Schluss die Cranberries 2 Minuten lang mitköcheln lassen. Dann den Rum einrühren und auskühlen lassen. Das Obst in Spalten schneiden und in den Sud geben. Mindestens 2 Stunden lang marinieren lassen.

Für die Meringuesplittern das Eiklar sehr steif schlagen, dabei den Kristallzucker und Salz einrieseln lassen. Zum Schluss den Staubzucker unterheben. Die Masse mit einer Palette dünn auf eine Silikonmatte (Backpapier geht auch) streichen. Bei 110° C ca. 30-35 Minuten trocknen lassen. Abkühlen lassen und in Stücke brechen.

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Die Panna cotta mit den Rumfrüchten und den Meringue-Splittern anrichten und genießen!

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Wenn ihr euch fragt, wieso die Panna cotta oben dunkler ist… ganz einfach – das Lebkuchengewürz hat sich beim Kühlen nach unten abgesetzt und somit haben wir diese Optik. Naja, ich finde es eigentlich ganz schön, auch wenn es nicht gewollt war.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤