Zauberhafte Kombination! Spekulatius-Waffeln mit Gewürzkirschen und Eis-Sterne

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Vorweihnachtszeit ist Waffelzeit! ❤

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Man findet sie momentan überall. Auf den Christkindlmärkten werden sie mit Schlagobers oder Schokoaufstrich angeboten. Ja ich gebs zu, hin und wieder kann ich da auch nicht widerstehen. Aber am aller, allerliebsten zaubere ich mir meine Waffeln selbst und vernasche sie gemütlich zu Hause mit meinen Lieben!

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Ich liebe Waffeln. Vor allem weil sie so schnell gemacht sind und sich jeder über eine Waffel auf seinem Tellerchen freut.  Die Waffeln, die ich heute hinter dem Adventszaubertürchen versteckt habe, sind ganz fein mit Spekulatiusgewürz gewürzt. So herrlich weihnachtlich!

Hach Spekulatius… ein weiterer Liebling in der kalten Jahreszeit. Habt ihr schon meine selbstgemachten Spekulatius probiert?  Nein! Dann ab in die Backstube mit euch. Es lohnt sich wirklich, denn die Kekserl schmecken einfach tausendmal besser als die gekaufte Variante.

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Vor ein paar Tagen hat mir das liebe Christkind schon ein Päckchen vorbeigebracht. Ich konnte nicht warten und musste es unbedingt aufmachen. Mit großen Augen bestaunte ich mein neues Waffeleisen. Kaum war es ausgepackt, wurde der Waffelteig auch schon angerührt. Ja ihr seht, ich bin manchmal etwas ungeduldig.

Dieses belgische Waffeleisen kann ich nur wärmstens empfehlen! Die Bedienung ist wirklich sehr simpel und  dank der hoher Leistung ist die gewählte Backtemperatur von 150° bis 230 °C ganz schnell erreicht. Dann heißt es nur noch Teig einfüllen und in nicht einmal 3 Minuten sind die ersten Waffeln fertig.

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Zu unseren weihnachtlichen Waffeln gibt’s natürlich auch noch passende Draufgaben. Meine beliebten Gewürzkirschen harmonieren perfekt zu den aromatischen Waffeln. Die Kirschen gebt ihr am besten noch warm über die Waffeln (da könnt ihr ruhig großzügig sein) und als Krönung bekommt noch jeder einen kalten Eis-Stern.

Die Eis-Sterne sehen doch wirklich zauberhaft aus! Oder was meint ihr? Die Zubereitung ist wieder einmal kinderleicht. Schlagobers mit etwas Zucker schlagen, Joghurt und Gewürz dazu. Ab in eine Flache Form und rein in den Froster damit. Na das ging doch schnell! Nach einem Stündchen stechen wir aus der Eismasse schöne Sterne aus und beglücken damit unsere Liebsten.

Wenn ihr die Eismasse länger im Froster habt, dann lasst sie einfach ein paar Minuten antauen, bevor ihr die Sterne ausstecht.

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Es ist Waffelzeit! Bei euch auch?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Waffeln: (ca. 6-8 Stück)

  • 120 g weiche Butter
  • 3 EL Zucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 2 1/2 TL Spekulatiusgewürz (z.B. von Hagen Grote)
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 200 ml  Milch

Für die Gewürzkirschen:

  • 3 EL Zucker
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Eis-Sterne:

  • 250 g Schlagobers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Staubzucker
  • 1/2 TL Spekulatiusgewürz
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen

Zubereitung:

Für die Waffeln:

  1. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren (die Eier sollen dabei Zimmertemperatur haben). Orangenabrieb zugeben.
  2. Mehl mit Backpulver, Salz und Spekulatiusgewürz mischen.
  3. Milch abwechselnd mit der Mehlmischung unter den Teig rühren.
  4. Waffeleisen vorheizen und einmal leicht mit Butter befetten.
  5. Etwa 6-8 Waffeln ausbacken. Das dauert je nach Waffeleisen 2-3 Minuten pro Waffel. Die fertig gebackenen Waffeln im Ofen (bei 140°) warm stellen.waffeln15 waffeln13waffeln14

Für die Gewürzkirchen:

  1. Zuerst den Zucker karamellisieren lassen.
  2. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen.
  3. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 300 ml) unterrühren und alles wieder einkochen lassen.
  4. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  5. Zum Schluss die Kirschen dazugeben.

Für die Eis-Sterne:

  1. Schlagobers mit Zucker cremig steif schlagen.
  2. Griechisches Joghurt und Spekulatiusgewürz unterrühren.
  3. In ein flaches Gefäß (z.B. ein kleines Blech mit Butterpapier ausgelegt) streichen.
  4. Mindestens eine Stunde lang in den Tiefkühler stellen.
  5. Sterne aus der Eismasse ausstechen und gleich servieren.

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Diese Spekulatius-Gewürzmischung könnt ihr euch bei Hagen Grote bestellen. Zimt, Ingwer, Koriander, Muskat, Nelke, Kardamom, schwarzer Pfeffer, grüner Anis und Fenchel verleihen köstlichem Spekulatius den einzigartig feinwürzigen Geschmack. Ich nehme diese Mischung für meine Waffeln, für Eis, für Cremen, für Kekse und mache damit meinen eigenen Spekulatiusaufstrich. Mmmmmh!

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Bon appéitit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Grünes Glück! Pasta mit Vogerlsalat-Pesto, Pinienkerne und Scamorza

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Wohlfühlessen – genau nach unserem Geschmack! ❤

So einfach – so unglaublich gut!

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Wenn Vogerlsalat (oder wie viele sagen – Feldsalat) toll schmeckt, dann eindeutig im Winter! Im Geschmack ist er um Einiges kräftiger als andere Salate, deshalb hab ich ihn sooo gern.

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Ich liebe die Vogeralsalat-Zeit! Na wie sieht’s bei euch auch? Es gibt wohl kaum einen anderen Salat, der mich so entzückt! Vielleicht kommen noch die jungen Spinatblätter aus unserem Garten ran, aber das wars dann auch schon.

Von Oktober bis in den Februar hinein hat der schmackhafte Vogerlsalat Hochsaison und verwöhnt uns mit seinem nussigen Aroma.

Momentan sprießt er gerade nicht in unserem eigenen Garten, daher muss mein lieber Papa jeden Samstag zum Bauernmarkt radeln und uns ein großes Säckchen voll mit Vogerlsalat besorgen. Hin und wieder huschen dann noch ein paar frische Birnen oder rote Rüben mit ins Körbchen. Ja so ein Besuch am Markt, bringt so einige schöne Überraschungen.

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Wenn Basilikum keine Saison hat, ist Vogerlsalat also eine geniale Alternative. Dazu Spaghetti, Pinienkerne und Scarmorza – und alle sind glücklich!

Kennt ihr Scarmorza? Falls nicht, dann Augen auf beim nächsten Einkauf! Dieser Käse schmeckt herrlich aromatisch, rauchig – einfach sehr, sehr lecker. In kleinen Würfelchen kommt er in unsere Pasta und schmilzt ganz leicht vor sich hin… ein Träumchen!

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Seit einigen Tagen haben wir einen neuen, schicken Küchenhelfer bei uns im Haus. Ja wir bekommen ständig Zuwachs und meine Küchengeräte-Familie wird größer und größer.

Diesen Zerkleinerer von Kenwood hab ich jetzt schon ganz tief in mein Herz geschlossen. Er sieht nicht nur schön aus, sondern ist ein wahrer Schatz, wenn es ums schnelle Zerkleinern geht. Ich zaubere immer wieder gerne Pestos, hacke Nüsse und Krokant oder mixe eine feine Farce  – da kommt dieser Chopper wie gerufen. Ich gebe ja zu, nicht jedes Küchengerät wird von mir als sinnvoll bezeichnet, aber diesen Zerkleiner kann ich euch nur wärmstens empfehlen.

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Die Pasta ist super leicht zuzubereiten und in rund 20 Minuten auf dem Tisch. Ganz gleich ob Acker-, Feld-, Vogerl- oder Rapunzelsalat – als Pesto ist er ein richtiger Winterhit!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-5 Portionen):

Für das Pesto:

  • 4 Handvoll Vogerlsalat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50-60 g Parmesan
  • 70 g Pinienkerne
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 100-150 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Außerdem:

  • 500 g Pasta (Spaghetti)
  • 200 g Scamorza
  • 30 g Pinienkerne, geröstet
  • Salz

Zubereitung:

Für das Pesto

  1. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Abkühlen lassen.
  2. Vogerlsalat gut waschen und abtupfen. Parmesan in Stücke brechen. Knoblauch schälen und halbieren.
  3. Vogerlsalat nach und nach in einen Chopper (Zerkleinerer) geben und fein zerkleinern. Knoblauch, Parmesan, Pinienkerne, Zitronensaft, Abrieb, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben. Alles zu einem feinen Pesto mixen. Würzig abschmecken. Je nach Konsistenz noch etwas Olivenöl zugeben.pesto5 pesto3

Jetzt geht’s an die Pasta!

  1. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Ordentlich salzen und Spaghetti hineingeben.
  2. Die Pasta al dente kochen (ca. 7-8 Minuten). Abgießen (dabei etwas Kochwasser auffangen).
  3. In einer großen Pfanne etwas vom Kochwasser (ca. 60 ml) mit der Hälfte des Pestos erwärmen. Die Pasta zugeben und untermischen.
  4. Scamorza in kleine Würfel schneiden und unter die Pasta mengen.
  5. Die Pasta vor dem Servieren noch mit dem restlichen Pesto beträufeln und mit Pinienkernen bestreuen.

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Die wunderbare gusseisene Pfanne gibt’s übrigens bei le Creuset!

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Da greifen wir alle gerne zu und schnappen uns eine gute Portion Pastaglück!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Geliebte Heimatküche! Gefüllte Krautwickel mit Kartoffel-Sellerie-Püree

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Heute gibt’s wieder ein Wohlfühlessen nach unserem Geschmack! ❤

Brr… draußen herrscht Nebel und es ist kalt, kalt, kalt! Na da muss ein wärmendes Essen her, das uns einfach glücklich macht.

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Gefüllte Krautwickel  – eine wohlschmeckende Hausmannskost, die bei uns im Herbst und Winter gerne einmal auf den Tisch kommt. Die Rouladen geben mir irgendwie immer unweigerlich ein Gefühl von Geborgenheit. Allein die Zubereitung macht mir große Freude und entspannt mich.

Dieses Wohlfühlessen verlangt ein bisschen Zeit in der Vorbereitung. Wenn es draußen so wuschi , wuschi (kalt) ist, steht man ja gerne in paar Minütchen länger in der Küche.  Zuerst werden die Krautblätter blanchiert. Dann bereiten wir die Fleischfülle vor und schmecken sie gut ab.

So jetzt geht’s ans Füllen und Wickeln. Nicht vergessen auf’s Zusammenbinden (sonst fallen euch die Rouladen gleich wieder auseinander).

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Einen Tipp kann ich euch noch geben. Achtet beim Einkauf darauf, dass sich die Blätter vom Kraut gut lösen lassen, sonst steht man in der Küche und verzweifelt, weil die Blätter auseinanderbrechen.

Wenn sich die Blätter schwer lösen lassen, hilft ansonsten noch dieser Trick: Einfach mit einer Fleischgabel in den Strunk einstechen und den Krautkopf in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Nach ein paar Minuten lassen sich die äußeren Blätter leicht ablösen. Diesen Vorgang ein- bis zweimal wiederholen, bis wir genügend Blätter haben. Tja, das ist zwar ein bisschen aufwändig, aber was tut man nicht alles für ein leckeres Essen!

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Die Rouladen werden bei mir in einer cremigen Sauce geschmort. Zum Schluss kommt noch ein guter Löffel Senf und eine Handvoll frische Petersilie dazu. So lecker, ich sag es euch!

Zu unseren Rouladen essen wir am Liebsten ein gutes Kartoffelpüree. Diesmal hab ich noch ein paar Selleriestückchen dazugeschmuggelt. Mit dem Stampfer wird unser Gemüse weich gestampft, Milch und ein gutes Stück Butter dazu und fertig ist unsere Beilage. Achja, wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch ein paar geröstete Nüsse untermischen. Wir mögens sehr gern!

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Na auch in Krautwickel-Stimmung?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa acht bis neun Rouladen)

Für die Wickel:

  • 1 Weißkraut
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Faschiertes, halb und halb
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 1 1/2 EL Senf
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für das Püree:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 1/2 Sellerieknolle
  • ca. 200 ml Milch
  • 1-2 EL Butter
  • eine kleine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die einzelnen Blätter vorsichtig vom Kraut lösen. Wir brauchen ca. 15-18 schöne Blätter für die Rouladen und ein paar weitere Blätter für die Fülle.  Blätter waschen und die dicken Blattrippen am unteren Rand herausschneiden.
  2. Einen Topf voll Wasser zum Kochen bringen und die Krautblätter darin 1 Minute blanchieren. Mit einem Siebschöpfer herausheben und kaltem Wasser abschrecken. Gut trocken tupfen. 15-18 Blätter auf der Arbeitsfläche auflegen (immer zwei Blätter übereinander), die restlichen Blätter in feine Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen und leicht salzen.
  4. Das Faschierte mit dem angerösteten Zwiebel-Knoblauch-Gemisch, dem Senf, dem Ei, der Petersilie, den Krautstreifen und dem Paprikapulver vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.kraut4
  5. Die Füllung in die Mitte der Blätter geben. Die Blätter seitlich einschlagen und aufrollen.kraut3kraut2
  6. Die Rouladen mit Küchengarn zusammenbinden.kraut1
  7. Etwas Öl in einem großen Bräter erhitzen und die Rouladen darin unter mehrmaligem Wenden anbraten, dann herausnehmen.kraut5

Für die Sauce:

  1. Die Zwiebel in Streifen schneiden, Lauch in Ringe schneiden und im Bräter mit etwas Butter goldbraun anbraten. Lorbeerblätter zugeben. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
  2. Mit Weißwein ablöschen. Etwas einkochen lassen. Dann mit Brühe und Obers aufgießen. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  3. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und unter die Sauce rühren, bis die Sauce leicht eindickt.
  4. Die Rouladen zurück in den Bräter geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.
  6. Die Rouladen herausnehmen, den Küchengarn entfernen und halbieren.
  7. Die Sauce noch einmal abschmecken, Senf und Petersilie unterrühren.
  8. Die Rouladen mit der Sauce auf Teller anrichten.

Für das Püree:

  1. Kartoffel und Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen.
  3. Das Gemüse ca. 20-25 Minuten weich kochen. Abgießen.
  4. Zum heißen Gemüse nach und nach die Milch geben und zerstampfen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Butter und ein paar geröstete Nüsse unterrühren.

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kraut13Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Einfach lecker! Karfiol-Risotto mit knuspriger Chorizo

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Heute hab ich wieder mal ein Wohlfühlgericht par excellence für euch! ❤

Wie ihr ja schon wisst, bin ich eine unheimliche Risotto-Liebhaberin. Also so ein-, zweimal die Woche kann es so ein cremiges Reisgericht schon geben. Auch als wir vorige Woche in Italien waren, hab ich mir beim allerersten Abendessen gleich ein köstliches Risotto bestellt (als ob ich es daheim nicht bekommen würde…). Tja wenn man etwas soooo gerne hat, dann kriegt man eben nicht genug davon (und ich musste ja testen, wie die Italiener ihr Risotto kochen).

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Risotto hab ich ja schon in allen möglichen Varianten gezaubert. Ob mit Zitrone, Bärlauch oder Ziegenkäse dieses cremige Wunder schmeckt uns einfach immer. Zum Glück teilt meine Familie (außer mein Liebster Fabio) die Liebe zu einem guten Risotto mit mir. Risotto geht schnell, die Grundzutaten haben wir eigentlich jederzeit zu Hause und man kann es nach Lust und Laune variieren. Tja da haben sich die Italiener was Geniales einfallen lassen!

Diesmal habe ich eine aromatische Variante mit Karfiol (Blumenkohl) und Chorizo für euch. Vor einigen Tagen ist bei mir wieder ein Päckchen eingetroffen. Mit dabei waren zwei Packungen von dieser herrlich würzigen Wurst. Ich hatte Chorizo zuvor noch nie probiert und war mächtig gespannt darauf. Ich bin ja eigentlich überhaupt keine Wurstesserin, aber bei Chorizo mach auch ich einmal ich eine Ausnahme.

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Das aromatische Fleisch der Duroc-Schweine wird mit Salz, Knoblauch und delikatem Edelpaprika aus der Extremadura gewürzt. Dann reift die fertige Chorizo mindestens drei Wochen in reiner Höhenluft der Sierra. Der Geschmack ist mildwürzig und hat meine Familie und mich total begeistert. Die letzten Tage hat es daher einige Gerichte (Suppe, Tarte…) mit Chorizo gegeben, bis nichts mehr von der Wurst übrig war.

Wir haben die Chorizo am Liebsten wenn sie schön knusprig ist (entweder im Ofen gebacken oder in der Pfanne gebraten).

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Der Karfiol (einer meiner Lieblingsgemüsesorten) wandert hier ganz brav in unser Risotto. Einfach in Salzwasser weich gekocht und zerdrückt wird der liebe Herr Karfiol, bevor er sich zum Reis gesellt. Wer es noch aromatischer mag kann die Karfiolstückchen auch noch in Butter anbraten, aber da die Chorizo schon so würzig ist, hab ich das sein lassen.

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Risotto-Glück gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 2 kleine Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 700-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 1 kleiner Karfiol, in Röschen zerteilt
  • 1 Chorizo (ca. 250 g)  (z.B. bei Hagen Grote erhältlich)

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, den Karfiol in einem separatem Topf mit Salzwasser aufsetzen und gar kochen. Abgießen und mit einer Gabel leicht zerdrücken.
  4. Zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unters Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Den zerdrückten Karfiol untermengen.

Für die knusprigen Chorizoscheibenris22

  1. Die Chorizo in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. ris21
  2. Im Backofen bei 200° ca. 10-15 Min braten. Das Fett läuft aus der Wurst raus und die Scheiben werden knusprig.

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Das Risotto auf Teller anrichten und mit den Chorizostücken und nach Belieben noch etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein Muss im Sommer! Marillenknödel mit Amarettinibrösel und Ribiselsauce

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Sommer ist Marillenzeit! ❤

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Ich liebe die orangen, saftigen Früchtchen und könnte sie jeden Tag vernaschen. Diese Knödel gehören bei uns in der Marillenzeit einfach auf den Tisch. Kein Sommer ohne Marillenknödel! Einfach unvorstellbar!

Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel ist auch noch drin. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück ist das Bäuchlein dann irgendwann so voll gefüllt, dass wirklich nichts mehr reinpasst).

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Ich habe euch ja schon öfters erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin.  Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Auch wenn ich noch so traurig (kommt selten vor) oder gestresst bin, gute Topfenknödel muntern mich immer auf. Kindheitserinnerungen werden geweckt und mein Herz wird erwärmt. Mama ich danke dir, dass du mir immer so leckere Topfenknödel in meiner Kindheit gezaubert hast.

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Zu Knödel gehören natürlich immer aromatische Brösel. Diesmal werden diese mit Amarettini verfeinert (das passt einfach super zu den Marillen). Und eine Sauce darf auch niemals fehlen. Ich hab mich für eine leicht säuerliche Ribiselsauce entschieden (ihr könnt auch Himbeeren oder Erdbeeren nehmen – wie ihr wollt). Ribisel verkörpern für mich gute Laune (leicht sauer mach ja lustig) und wahre Sommerfreude! ❤

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Knödelzeit heißt glücklich sein!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 3 EL Staubzucker
  • 400 g Topfen (ich nehme gerne Magertopfen)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 12-15 Marillen (wenn möglich kleine Marillen)

Für die Brösel:

  • 50-70 g Butter
  • 150 g Semmebrösel
  • 100 g Amarettinil, grob zerbröselt
  • 2-3 ELStaubzucker

Für die Sauce:

  • 250 g Ribisel
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 12-15 Stücke teilen.
  3. Marillen entkernen und nach Belieben das Innere mit etwas Zucker bestreuen. Den Topfenteig flach drücken und mit je einer Marille füllen. Zu Knödel formen.knödel3knödel2
  4. Die Knödel in leicht kochendem gesalzenem Wasser ca. 14-15 Minuten kochen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Amarettinibrösel und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen.
  6. Die Knödel aus dem Wasser heben und in der Bröselmischung wälzen.
  7. Für die Sauce die Ribisel mit dem Zucker und 2 EL Wasser ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Amaretto verfeinern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Wohlfühlessen deluxe! Käsespätzle mit Röstzwiebeln

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Wohlfühlessen deluxe für die ganze Familie! ❤

Für uns sind Käsespätzle das perfekte Essen, wenn es draußen etwas düster und ungemütlich ist. Tja gestern dachte ich noch dieses Wochenende wird es warm und ich kann mich raus in die Sonne legen. Nix da! Das Wetter spielt nicht so mit, wie ich es gerne hätte…. Ach dann machen wir es uns eben im Häuschen mit leckerem Essen gemütlich und wärmen unsere Seelen damit.

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Kääääsespätzle sind doch wirklich wahres Seelenfutter! Oder was meint ihr? Wir lieben es, wenn es immer wieder einmal eine große Pfanne voll Spätzle gibt. Ach da könnten wir uns alle reinlegen. Ein absolutes Muss dazu sind Röstzwiebel. Na wenn schon, dann gleich ganz richtig! Kalorienzählen ist heute einmal nicht angesagt! Wir lassen es uns richtig gut gehen. Zum Ausgleich und fürs gute Gewissen kommt noch ein großer, bunter Salatteller auf den Tisch.

Spätzle gibt es bei uns auch öfters einmal als Beilage aber Käsespätzle sind schon etwas ganz Feines! Mama und ich haben schon seit einer Weile das perfekte Rezept für unseren liebsten Spätzleteig gefunden. Mehl, Topfen, Milch, Eier, Salz und Pfeffer. Einfach mit dem Gummispatel abschlagen, das war’s! Der zähflüssige Teig wird dann fleißig durch unser Spätzlesieb gestrichen und kurze Zeit später schwimmen unsere Spätzle schon an der Oberfläche.  Oh die freuen sich schon Bekanntschaft mit dem netten Herrn Kääääse zu machen. Wir nehmen am liebsten einen schön aromatischen Bergkäse… mmmmhhhhm!

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Auch Spätzlelust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Spätzleteig:

  • 300 g Mehl
  • 250 g Magertopfen
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Butter zum Schwenken
  • 100 ml Obers
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 250 g Bergkäse
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Röstzwiebeln:

  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 EL Mehl
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz
  • Öl zum Ausbacken

Für den Salat:

  • 1 kleiner Salat (Krauthäuptl)
  • 2 Karotten
  • ein paar Cocktailtomaten
  • 4-5 Radieschen
  • 1/2 TL Senf
  • 3 EL Apfelessig
  • 6 EL Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Spätzle:

  1. Für den Spätzleteig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einen glatten Teig abschlagen.spätzle1
  2. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salzen.
  3. Den Spätzleteig durch ein Spätzlesieb in das Wasser streichen und ca. 3-4 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Spätzle an der Oberfläche schwimmen (den Teig in 2-3 Portionen nacheinander einkochen).
  4. Spätzle mit Siebschöpfer herausnehmen.
  5. In einer großen Pfanne Butter erhitzen und die fertigen Spätzle darin schwenken.
  6. Obers und gehackte Petersilie zu den Spätzle geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.spätzle3
  7. Die Spätzle lagenweise mit dem geriebenen Bergkäse in eine Form (oder Pfanne) schichten (mit Käse bedecken).
  8. Bei 180°C ca. 20 Minuten überbacken.

Für die Röstzwiebeln:

  1. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  2. Mehl mit Paprika und Salz mischen und die Zwiebeln darin wenden.
  3. In Öl knusprig ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Nach Belieben noch etwas salzen.

 Für den Salat:

  1. Salat waschen, zerteilen. Karotten in feine Streifen hobeln. Tomaten halbieren. Radieschen in Scheiben schneiden.
  2. Für die Vinaigrette Senf mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Salat damit vermengen und auf einer großen Platte anrichten.

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Gabel für Gabel kommen die Käsespätzle in den Schnabel. Mmmmh und schon bald sind alle Kasspatzen weg…  hoffentlich kommen sie bald wieder auf den Tisch!

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Bon appétit, ääh Mahlzeit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein südfranzösischer Traum! Zucchini-Pissaladière mit Ziegenkäse

zucchi17 zucchi3 Dieses Gericht gehört schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen in der Küche (da frag ich mich, wieso ich es euch erst jetzt vorstelle). Ich backe dieses Zucchniglück ein paar Mal im Monat, aber ich bin irgendwie nie dazu gekommen schöne Fotos für euch zu schießen. So nun habe ich es endlich geschafft. Hier ist unsere Zucchini-Pissaladière von ihrer leckersten Seite. Na wie findet ihr sie? zucchi So fragt ihr euch jetzt, was eine Pissaladière eigentlich ist?

Die Pissaladière ist eine südfranzösische Verwandte der italienischen Pizza. Man bekommt sie im Süden Frankreichs fast überall in kleinen Stückchen vor dem Essen gereicht. Aus wirklich gutem Grund! Ein Germteig belegt mit angedünsteten Zwiebeln, der Pissala (Sardellen), die für den Namen des Gerichtes verantwortlich sind, sowie schwarzer Oliven. Bei mir wird sie etwas abgewandelt und anstelle der Pissala mit geraspelten Zucchini belegt und mit Scheiben vom Ziegenkäse versehen.  Ein südfranzösischer Traum, sag ich euch! ❤ Die Zubereitung ist wirklich wieder einmal très simple! Ein schneller Germteig wird gemacht, während dieser vor sich hin geht, zaubern wir schnell den Belag. Zwiebeln, Knoblauch und die Zucchiniraspel werden in Olivenöl angeschwitzt. Gut abgeschmeckt kommen sie dann mit etwas Saurrahm auf den dünn ausgerollten Teig. Darauf betten sich noch ein paar Oliven und mein geliebter Ziegenkäse (wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Feta oder Parmesanstückchen nehmen).  Dann ab in den Ofen damit und warten bis der Teig schön knusprig ist. zucchi13 Vor dem Servieren noch schnell in Stückchen schneiden und schon kann man den französischen Happen genießen! Die Pissaladière schmeckt auch lauwarm oder kalt fantastisch. Glaubt mir, wenn ihr sie einmal gebacken habt, kommt sie bestimmt noch öfters auf euren Tisch. zucchi14 Ran an die Pissaladière!

Hier das Rezept: (für 2 Blech)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 150-180 ml Wasser, lauwarm
  • 20 g Germ
  • 3 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 2-3 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Thymian, abgezupft
  • Olivenöl
  • ca. 150 g Sauerrahm
  •  200 g Ziegenkäse (Rolle)
  • eine Handvoll Kalamata-Oliven
  • 1 EL Honig
  • 3-4 EL Olivenöl mit 2 geh. Knoblauchzehen vermischt

 Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Germ mit dem Wasser verrühren und zum Mehl geben. Olivenöl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. zucch1 Die Zucchini grob raspeln. Zwiebel in Streifen schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anschwitzen. Zucchiniraspel zugeben und ca. 5 Minuten garen.  Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. Den Teig mit Sauerrahm dünn bestreichen. Die Zucchiniraspel darauf verteilen. Mit Ziegenkäse und Oliven belegen. Den Ziegenkäse mit etwas Honig beträufeln. zucchi2 Die Ränder gut mit dem Knoblauchöl bestreichen.  Bei 200°C ca. 25 Minuten backen. zucchi7 In Stücke schneiden und nach Belieben mit etwas frischer Minze servieren. zucchi11 zucchi16 Bon appétit, meine Lieben! Lena ❤

Unser winterliches Wohlfühlessen! Topfen-Nougat-Knödel mit Gewürzkirschen

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Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel muss auch noch sein. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück passt dann aber irgendwann auch nichts mehr rein).

Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin. Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Bei mir sind es Mamas Topfenknödel mit Nuss-Zimt-Brösel. Ein Gericht, das schon seit meiner Kindheit immer wieder auf den Tisch kommt und mein Herz erwärmt.

Die eingekochten Gewürzkirschen passen jetzt im Winter einfach hervorragend zu den Knödeln! Ein wahres Wohlfühlessen in der kalten Jahreszeit! Glaubt mir und probiert es aus. Kinder werden es auch lieben!

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Lust auf diese Knödel bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Topfenteig:

  • 50 g weiche Butter
  • 2 EL Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 3 Eier
  • 450 g Topfen
  • 200 g Mehl
  • 200 g Nougat

Für die Brösel:

  • 2-3 EL Butter
  • 150 g Semmelbrösel
  • 150 g Haselnüsse, gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 1/2 Bio-Orange, Abrieb

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Für den Teig

Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 15 Stücke teilen. Nougat auch in 15 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Den Topfenteig flach drücken und mit je ein Stück Nougat füllen. Zu Knödel formen.

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Die Knödel in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten leicht kochen lassen.

Für die Brösel

Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Nüsse, Zimt und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen. Mit etwas Orangenabrieb verfeinern.

Die Knödel aus dem Wasser heben und vorsichtig in der Bröselmischung wälzen.

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

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Die Knödel mit den Brösel und den Kirschen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ich sende euch einen blumigen Wintergruß! Spinatlasagne mit Gorgonzola

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Heute gibt es wieder einmal Wohlfühl-Essen vom Feinsten! Ich habe für meine Liebsten eine cremige Lasagne mit Spinat und Gorgonzola gezaubert. Die Kombination ist einfach göttlich (wenn man Gorgonzola mag).  Keine Sorge, der Gorgonzola ist längst nicht so intensiv im Geschmack wie pur auf dem Brot. Vielmehr verleiht er der Lasagne eine gewisse Würze und sorgt für eine cremige Textur. Wir waren alle restlos begeistert und die Lasagne war im Nu weggeputzt.

Mit diesem köstlichen Rezept schicke ich euch auch noch einen blumigen Wintergruß mit. Ich glaube wir können momentan alle ein paar bunte Blümchen gebrauchen. Bitteschön, lasst euch von diesen Sträußchen verzaubern.

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Diesen wunderbaren Blumenstrauß hab ich von meinem Liebsten geschenkt bekommen. Ach, ich hab mich so gefreut, als ich wieder einmal nach einem anstrengenden Tag nach Hause kam und dieser Blumenstrauß auf mich wartete (dazu bekam ich noch Pralinen und ein heißes Bad). Ich war verblüfft! Was war los? Ich bekomme ja nicht oft Blumen und so süße Kleinigkeiten geschenkt, aber wenn es dann wieder mal Zeit ist, dann aber richtig. Da freut sich doch jede Frau darüber.

Ich finde ja, dass schöne Blumen immer gute Laune machen. Ich liebe den Anblick frischer Blumen und wie diese Leben in die Räume bringen. Bei diesem Wetter momentan, kann man doch so einen gute Laune-Spender gut gebrauchen. Der ewige ungemütliche Regen, der schon seit Tagen bei uns herrscht lässt uns ja nicht gerade vor Freude sprühen. Ich bin ja gespannt, wann es wieder gemütlicher draußen wird und vor allem wann die ersten Schneeflöckchen fallen werden. Daumen drücken für weiße Weihnachten!

Diese Lasagne erwärmt neben den Blumen auch unsere Gemüter. Zwischen all den Keksen und süßen Desserts, die ich in der Vorweihnachtszeit zaubere hatte ich mal richtig Lust auf etwas Würziges. Sarah vom Knusperstübchen hat vor kurzem auch eine Spintalasagne gezaubert und mich auf den Geschmack gebracht. Mama und ich hatten uns dann auf dem Weg in die Stadt gemacht und am Bauernmarkt einen wunderbaren Käääse ergattert. Einen cremigen Dolcelatte –  eine weichere Variante des Gorgonzolas.  Ich mag ja Gorgonzola sehr gerne und da wir auch noch unseren letzten Spinat aus dem Garten geerntet haben, bot sich diese Lasagne perfekt an.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und bereitet euren Liebsten auch eine Freude.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Gorgonzolasauce:

  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 200-250 ml Milch
  • 150 g Gorgonzola (oder Dolce Latte schmeckt auch wunderbar)
  • Salz. Pfeffer

Für den Spinat:

  • 700 g Blattspinat (ich habe TK mit frischen Blattspinat gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 200 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 1 Mozzarella, klein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Packung Lasagneblätter
  • etwas Butter
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Mandelstifte

Zubereitung:

Spinat wenn TK auftauen lassen.  Zwiebeln in Würfel schneiden und Knoblauch hacken. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln sowie Knoblauch in der Butter anschwitzen. Spinat hinzugeben und mit anschwitzen (ca. 5 Minuten). Die Eier, den Mozzarella und den Ricotta untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für die Sauce:

In einem Topf die Butter zerlassen, das Mehl zugeben und rühren bis Butter und Mehl gut verbunden sind. Dann nach und nach mit der Brühe und der Milch ablöschen. Rühren und leicht köcheln lassen. Wenn die Masse leicht eindickt, Gorgonzola hinzugeben und weiter
leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Eine Auflaufform mit Butter leicht einfetten.  Einen Schöpfer Sauce in die Form, dann eine Schicht Lasagneplatten auf den Boden legen, darauf  etwa 4-5 EL Spinat und 2 Schöpfer Sauce.  So weitermachen bis der Spinat und die Sauce aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Gorgonzolasauce abschließen. Darauf den geriebenen Parmesan gleichmäßig verteilen.  Im Ofen ca. 45-50 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Platten weich sind.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen wunderbaren zweiten Adventsonntag!

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Eure Lena ❤

 

 

Wohlfühl Essen! Gebratenes Lachsfilet mit Kürbiskernpüree und Schwammerl à la crème

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Heute hab ich ein tolles Fischgericht für euch. Eine schöne Wohlfühl Küche, denn dieses Essen macht einfach glücklich. ❤

Da ich ja soooo viele steirische Kürbiskerne daheim habe, wurde aus einem klassischen Kartoffelpüree ein grünes und superleckeres Kürbiskernpüree. Darauf kommt ein knusprig gebratenes Lachsfilet und gekrönt wird alles von einer cremigen Schwammerlsauce. Miiiiam!  Da bekomm schon wieder Appetit darauf. Ich liebe ja Schwammerl so sehr, deswegen muss die Saison noch gut genutzt werden, bevor sie dann auch wieder vom Markt verschwinden. Eierschwammerl und Steinpilze sind meine Lieblinge! Für mich ist es immer ein Festessen, wenn diese Schwammerl mit dabei sind.

Dieses Wohlfühlessen ist für uns wie eine dicke Umarmung , es ist quasi Balsam für Leib und Seele und bringt uns zum Strahlen. Gefühlvoll zubereitet mit dem gewissen steirischen Etwas.

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Habt ihr auch Lust auf ein schönes Wohlfühl-Fischgericht?

Hier das Rezept: 

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Lachsfilets mit Haut
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 Thymianzweige
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl, etwas Butter

Für das Püree:

  • 4-5 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1/4 Knollensellerie
  • 2 EL Sauerrahm
  • zwei Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 3-4  EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Schwammerl à la crème:

  • 400 g Schwammerl (ich habe Eierschwammerl und Steinpilze genommen)
  • 2 Schalotten, gehackt
  • etwas Butter
  • 50 ml Madeira
  • ca. 100 ml Brühe
  • 200 ml Obers
  • evtl. 1 TL Maizena
  • etwas frisch gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 Zubereitung:

Für das Püree:

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, ebenso den Sellerie. Das Gemüse in einen Topf geben, mit Wasser (oder Brühe) auffüllen und weich kochen (ca. 20 Minuten). Das Gemüse abgießen und weichstampfen (es können ruhig noch ein paar Stückchen drin bleiben).  Für das Pesto die Kürbiskerne mit dem Knoblauch, Petersilie, Parmesan, Olivenöl, Kernöl und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und zu einem Pesto vermixen. Mit Obers verfeinern und mit Salz und Peffer abschmecken.  Das Püree nochmal erwärmen und mit dem Sauerrahm verrühren und dann nach und nach das Pesto unterrühren, bis das Püree schön grün ist.

Für die Schwammerl à la crème:

Die Schwammerl gut putzen.

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Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schwammerl darin anbraten, dann die Schalotten zugeben und mitanschwitzen. Mit Madeira ablöschen und einreduzieren lassen. Dann mit der Brühe und  Obers aufgießen und bei kleiner Hitze sämig einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch mit etwas angerührter Stärke binden und mit der gehackten Petersilie verfeinern.

Die Lachsfilets auf der Hautseite mit etwas Mehl bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (nicht zu heiß), die Lachsfilets mit der Hautseite hineinlegen und knusprig anbraten (ca. 5 Minuten). Thymianzweige und Knoblauchscheiben zugeben und mitbraten. Etwas Butter mit in die Pfanne geben und den Fisch löffelweise mit der Kräuterbutter begießen. Den Fisch wenden und weitere 2-3 Minuten braten (der Lachs soll außen schön knusprig, aber innen noch etwas glasig sein).

Das Püree auf die Teller verteilen, den Lachs daraufgeben und mit den Schwammerl garnieren. Falls ihr noch etwas Pesto übrig habt, einfach über das Püree träufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!


Noch ein kleiner Hinweis: 

Mit unserem Wohlfühl-Fischgericht nehme ich voller Freude an der Blogparade “Festliches Menü” teil.

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Genau wie unser heißgeliebter Millirahmstrudel, ist dieses Gericht ein Festessen für uns. Das schöne Geschirr, das ihr auf meinen Bildern bewundern könnt, habe ich von Villeroy & Boch für die Blogparade geschenkt bekommen. Ach, ich bin so glücklich!

Ich hoffe euch gefallen meine festlichen Ideen und wünsche euch noch einen schönen Herbsttag!

Lena ❤