Familienliebling! Tortano mit mediterraner Füllung

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Ciao Tortano! ❤

Dieses Brot ist bei uns im Hause ein gern gesehener Gast auf dem Esstisch!

Schon an die tausendmal gebacken, aus dem Ofen geholt und mit hungrigen Mäulchen Stück für Stück verspeist.

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Vor zwei Wochen zu meiner Geburtsgartenfeier musst dann natürlich auch gleich wieder ein Tortano in den Ofen wandern. Dieses Brot ist einfach immer gut, wenn man Gäste erwartet, zu einem Gläschen Weißwein und zu guter Musik – einfach herrlich!

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Tortano – was ist Tortano? Ein Tortano ist ein aus Neapel stammendes gefülltes und in Kranzform gebackenes Brot. Der Teig ist ähnlich dem Pizzateig, wird aber nicht belegt, sondern gefüllt – mit den verschiedensten Zutaten, ob Gemüse, Schinken, Feta, Ziegenkäse, Oliven, Mozzarella oder anderen Köstlichkeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Er ist leicht herzustellen und schmeckt einfach allen!

Für ein Picknick oder für das nächste Grillfest ist das Tortano perfekt!  Dieses locker-luftig gefüllte Brot ist sättigend und der Teig ist im Handumdrehen angerührt.

Meiner Lieblingsvariante mit geschmortem Gemüse, Ziegenkäse, Oliven, Parmesan und Rosmarin kann ich niemals widerstehen und da landen gleich mehrere Stückchen auf meinem Teller.

Hartweizenmehl ist bei uns nur schwer erhältlich (ich hol es mir hin und wieder in italienischen Feinkostgeschäften), aber ihr könnt auch alternativ einfach feinen Grieß nehmen oder auch einfach nur Weizenmehl.

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Na Lust auf Tortano?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 20 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 1/2 EL Meersalz
  • 150 g Hartweizenmehl (alternativ feinen Grieß)
  • etwa 300-350 g Weizenmehl

Für die Füllung:

  • 500 g Kirschtomaten
  • 1 Zucchini
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • 200-250 g Ziegenkäse (ich nehme gerne die Rolle von President)
  • 100 g Parmesan,frisch gerieben
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 Handvoll geh. Walnüsse oder Pekannüsse
  • 1/2 EL Fenchelsamen
  • 2 EL Honig
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Teig

  1. Germ in eine Schüssel bröckeln, Wasser, Olivenöl, Honig und Salz zugeben und verrühren.
  2. Das Hartweizenmehl und dann nach und nach das Weizenmehl einarbeiten, bis ein elastischer, glatter Teig entstanden ist.
  3. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig ca. 45 Minuten aufgehen lassen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig zu einem Rechteck ausziehen (ca. 1 cm dick).

Füllung

  1. Die Cocktailtomaten halbieren, die Zucchini in Scheiben schneiden. Mit gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin mischen und auf einem Blech verteilen.
  2. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten im Ofen garen.
  3. Abkühlen lassen
  4. Ziegenkäse in Scheiben schneiden und diese leicht zerbröckeln, Oliven nach Belieben halbieren, Rosmarin hacken. Die Fenchelsamen im Mörser leicht zerstoßen. Die Zutaten auf dem Teig  verteilen, mit Honig und Olivenöl beträufeln, mit Nüssen bestreuen und pfeffern.
  5. Den Teigrand mit Wasser bestreichen, den Teig von der Längsseite her  aufrollen und zu einem Kranz formen.  Den Teigkranz auf ein Backblech legen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
  6. Bei 200°C das Brot ca. 35 Minuten lang goldbraun backen.
  7. Etwas abkühlen lassen und glücklich genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein Lieblingsitaliener! Spargelpizza mit Ziegenkäse und Oliven

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Kommt mit in den Pizza-Himmel! ❤

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 DAS ist meine absolute Lieblingspizza! Ich liebe den frischen Geschmack von Spargel und dazu den herrlich würzig, cremigen Ziegenkäse.  Ein Traum!

Zu einer wirklich leckeren Pizza gehören natürlich ein guter selbstgekneteter Boden, eine selbstgekochte Tomatensauce und richtig guter Käse. Für mich ist Büffelmozzarella auf einer Pizza eigentlich schon fast ein Muss. Hier schmiegt sich dann noch extra mein geliebter Ziegenkäse dazu und macht es unwiderstehlich gut (für mich jedenfalls).

Der Pizzateig ist schnell gemacht und während der Teig aufgeht, könnt ihr den Belag zubereiten. Und damit der Teig auch schön knusprig wird, muss der Ofen richtig heiß sein (etwa 220°C).

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Ich liebe es ja mit lieben Menschen eine kleine Gartenfeier zu machen und gemeinsam das Leben zu genießen. Hach, das könnt ich jetzt im Frühling glatt jede Woche machen. Den Garten und den Tisch hübsch mit vielen, vielen Blümchen dekorieren, nette Leute einladen und köstliches Essen verspeisen.

Diese Spargelpizza wäre doch perfekt für liebe Gäste. Dann formen wir aus dem Teig einfach kleine dünne, runde Fladen und jeder bekommt seine eigene Mini-Pizza. So lassen wir uns den Frühling gerne schmecken!

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Ofenfrisch auf den Tisch!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 große und 4 Mini-Pizzen):

Für den Teig: 

  • 20 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • ca. 450-500 g Weizenmehl

für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL Tomatenmark
  • 5 reife Tomaten (außerhalb der Saison – Dosentomaten)
  • 1-2 TL Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Olivenöl

für den Belag:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 250 g Ziegenkäse (ich nehme gern die Rolle von Prèsident)
  • 200 g Büffelmozzarella
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • 50 g getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Germ in eine Schüssel bröckeln, lauwarmes Wasser zugeben und Germ darin auflösen.
  2. Zucker, Salz und Olivenöl dazu.
  3.  Nach und nach das Mehl zugeben und zu einem glatten, elastischen Teig kneten (mit der Küchenmaschine).
  4. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca.  40 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.
  5. Den Teig halbieren/dritteln/vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. 

Für die Sauce

  1. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Tomaten fein würfeln.
  2. Etwas Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Tomatenmark, Zucker und Tomatenwürfel zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind und die Sauce etwas eingedickt ist.
  3. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Für den Belag

  1. Von den Spargelstangen das unter Ende abschneiden und die Stangen ca. 2-3 Minuten in Salzwasser blanchieren. Abseihen, gut abtrocknen und in Stücke schneiden.
  2. Den Teig mit einer dünnen Schicht Tomatensauce bestreichen.
  3. Den Ziegenkäse über den Teig bröckeln (oder die Scheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen), den Mozzarella in kleine Stücke reißen und darüber verteilen.
  4. Mit Spargel, Oliven, getr. Tomaten und gehackten Rosmarin bestreuen und mit Pfeffer und evtl. etwas Salz würzen.
  5. Die Ränder noch mit Knoblauchöl bestreichen und etwas Öl über die Pizza träufeln (ich gebe dafür einfach 2-3 gehackte Knoblauchzehen mit etwas Salz in einige Löffel Olivenöl).
  6. Bei 220°C ca. 10-12 Minuten lang backen, bis der Teig schön knusprig ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und mit etwas frischen Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Kommt zu Tisch! Zander mit Ziegenkäse-Bärlauch-Pasta und grünem Spargel

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Amore auf den ersten Biss! ❤

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Heute gibt es Fisch, Pasta und Spargel vom Feinsten! Pasta und Spargel – ein wirkliches Traumpaar auf dem Teller. Dazu schmuggeln wir noch eine feine Ziegenkäsesauce und ein herrlich gebratenes Zanderfilet.

Al dente die Nudeln, knackig der Spargel -so soll es sein!

Na kommt ihr auch zu Tisch?

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta genießen wir mit bester Laune dieses Wochenende! Ich bin ja immer hochmotiviert, knete fleißig Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen.

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur am Wochenende hausgemachte Pasta.  Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich kann im Frühling ja gar nicht genug von Spargel bekommen. Am allerliebsten mag ich ihn in Olivenöl und Butter gebraten. Knackig und fein gewürzt muss er sein! Spargelstangen sind wunderbar vielfältig einsetzbar und zaubern uns jetzt im Frühling immer wieder ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Sauce:

  • 2 Stangen Frühlingszwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • eine Handvoll Bärlauch, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Olivenöl, zum Anbraten

Für den gebratenen Spargel:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 EL Butter + 2 EL  Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (oder feine Chiliflocken)
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für den gebratenen Zander:

  • 4 Zanderfilets, entgrätet
  • 2 Knoblauchzehen
  • frischer Thymian
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Olivenöl + 1 EL Butter

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.

Für die Sauce

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  3. Obers und Ziegenfrischkäse zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.
  5. Zuletzt den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50-70 ml) zu der Ziegenkäsesauce geben.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Sauce in der Pfanne gut vermischen.

Für den Spargel

  1. Die Enden vom Spargel abschneiden.
  2. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel hineingeben und bei mittlerer Hitze ca. 6-7 Minuten anbraten (immer wieder schwenken).
  3. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette würzen.
  4. Mit den gehackten Pekannüssen bestreuen.

Für den Zander

  1. Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Thymian und Knoblauch zugeben .
  2. Zanderfilets auf der Hautseite würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen.
  3. 4-5 Minuten auf der Hautseite anbraten, wenden und eine Minute in der Pfanne ziehen lassen (mit dem Bratfett begießen).
  4. Zanderfilets noch einmal mit etwas Fleur de Sel würzen und mit der Pasta und dem Spargel anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Einfach lecker! Süsskartoffel-Gnocchi mit Balsamico-Zwiebeln, Salbei und Ziegenkäseschaum

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Essen, das unglaublich glücklich macht!  ❤ Ja, in diese Schublade würde ich meine Süßkartoffel-Gnocchi reinlegen…  Gnocchi sind einfach immer eine gute Idee!

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Zu den guten süßen Knollen hab ich ja ein gespaltenes Verhältnis. Ich finde es sehr schade, wenn Lebensmittel so weite Transportwege haben, in Österreich sind die klimatischen Bedingungen für Süßkartoffeln aber leider alles andere als günstig. Und ganz verzichten mag ich auf Süßkartoffeln einfach nicht! Dazu schmecken sie viel zu lecker!

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Ich liebe Gnocchi, das wisst Ihr ja bereits! Ein würziger Käse kommt auch immer noch  noch dazu: Ziegenkäse! Der ist nicht jedermanns Sache, aber ich kann einfach nicht auf meinen Liebling verzichten. Diesmal zaubern wir einen feinen Schaum zu unseren Gnocchi. Der passt wirklich perfekt zu den süßlichen Nockerln.

Und weil die Ziegenkäsesauce allein nicht genug ist, gibt es noch herrlich gebratene Salbeiblätter oben drauf. Hach so lecker! Habt ihr schon mal knusprigen und leicht gesalzenen Salbei probiert? Wenn nicht, müsst ihr diesen Genuss baaald nachholen.

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Heute werden die Gnocchi nicht nur in Butter schnell geschwenkt, sondern bekommen ein Glasur aus einer aromatischen Balsamio-Zwiebel-Butter. Die ist so lecker, da könnte würde man sich selbst gerne mal reinlegen. Die Gnocchi fühlen sich da pudelwohl und schmecken umso besser!

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Gnocchi kommen bei uns wirklich oft auf den Tisch! Simpel und auch schnell gemacht (wenn man das Formen nicht so genau nimmt). Hin und wieder mache ich mir die Mühe und gebe meinen Gnocchi die schönen Rillen, aber oft reicht es auch den Teig in ganz normale Stückchen zu schneiden. Ab ins kochende Wasser und nach ein paar Minütchen sind die Gnocchi auch schon für unsere hungrigen Mäulchen bereit.

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Einfach lecker die zart süßlichen Gnocchi zu den süß-säuerlichen Balsamico-Zwiebeln, dem salzigen Käse und den Salbeiblättern. Probiert es aus, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Portionen)

Für die Gnocchi:

  • 600 g Süßkartoffeln
  • 200 g normale Kartoffeln
  • 1 Ei
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • etwa 150-180 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss

Sauce zum Schwenken:

  • 3 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Honig
  • 3 EL Balsamico
  • 40 ml Madeira
  • 4-5 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Oregano, getrocknet

Außerdem:

  • eine Handvoll Salbeiblätter (ca. 20 Stück)
  • etwas Öl zum Ausbraten
  • Fleur de Sel

Für den Ziegenkäseschaum:

  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 80 ml Obers
  • 2-3 EL Weißwein
  • Abrieb 1/4 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Gnocchi

  1. Kartoffeln der Länge nach halbieren. Auf ein beöltes und mit Salz bestreutes Blech legen (mit der Schnittseite nach unten).
  2. Bei 190-200°C ca. 40 Minuten backen, bis die Kartoffeln schön weich sind.gnocchi27gnocchi26
  3. Aus dem Ofen nehmen , das Fleisch aus den Kartoffeln herauslöffeln und durch eine Presse drücken.
  4. Die Kartoffeln leicht ausdampfen lassen (1-2 Minuten) mit dem Ei, Parmesan, Salz, Pfeffer, Muskat und Mehl zu einem glatten Teig verkneten (mit den Händen). Je nach Konsistenz (wenn der Teig sehr klebt) noch etwas Mehl zugeben.gnocchi25
  5. Den Teig in etwa 6 Stücke teilen und zu Rollen formen. Die Rollen in Mehl wälzen und mit einer Teigkarte in ca. 1 cm dicke Stücke teilen. So jetzt haben wir eigentlich schon unsere Gnocchi. Wenn ihr die schöne Gnocchiform mit den Rillen haben möchtet, dann gut aufgepasst. Die Teigstücke mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln auf einen Gabelrücken legen und etwas flach drücken.  Die Scheibe jetzt über die Gabelzanken rollen und fertig. Die Gnocchi auf einer großen bemehlten Platte verteilen und leicht mit Mehl bestäuben.gnocchi23

Für die Sauce zum Schwenken

  1. Die Zwiebeln in dünne Streifen schneiden, Knoblauch hacken.
  2. In einer Pfanne etwas Butter (1TL) schmelzen, Zwiebel und Knoblauch darin braun anschwitzen.
  3. Mit Honig beträufeln und mit Balsamico ablöschen. Nach Belieben etwas Madeira zugeben und leicht einkochen lassen.
  4. Mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Zuletzt die Butter unterrühren und zu einer sämigen Sauce verrühren.

Salbeiblätter

  1. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Salbeiblätter darin vorsichtig herausbraten (1-2 Minuten).
  2. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Für den Ziegenkäseschaum

  1. Alle Zutaten ein einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Abschmecken.
  2. Die Sauce vor dem Servieren schaumig aufmixen (mit den Pürierstab)

Zum Fertigstellen

  1. In einem großem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, ca. die Hälfte der Gnocchi hineingeben (Hitze reduzieren) und sobald sie an der Oberfläche schwimmen sind sie fertig (dauert ca. 3 Minuten).
  2. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und in den Balsamicozwiebeln schwenken.

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Die Gnocchi mit der Sauce, den gebratenen Salbeiblätter und dem Ziegenkäseschaum servieren. Nach Belieben noch mit etwas Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Fein gelöffelt! Rote-Paprika-Schaumsuppe mit Ziegenkäse-Ravioli

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Wie wäre Weihnachen ohne ein festliches Menü? Ich bin ja immer noch am Überlegen, was ich dieses Jahr meine Liebsten auftische…. Wisst ihr schon, was es bei euch geben wird?

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Heute bring ich euch ein ganz feines Schaumsüppchen von der roten Paprika mit! ❤

Glaubt mir, da löffelt man sein Schüsselchen mit großem Vergnügen leer.

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Seid ihr noch auf der Suche nach einer herrlichen Vorspeise für die Weihnachtstage? Na da kommt doch dieses Süppchen wie gerufen!

Die Ravioli kann man ganz einfach vorbereiten und kurz vor dem Servieren erst ins heiße Wasser geben zum Garen. Auch das Süppchen lässt sich prima im Vorhinein kochen. Schaumig aufgemixt wird’s dann erst zum Schluss. So einfach und ohne Stress zaubert man eine wunderbar feine Suppe!

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Die kleinen Ravioli füllen wir mit aromatischem Ziegenfrischkäse, welcher mit Haselnussöl verfeinert wird. Ich bin ja eine wahre Ziegenkäselienhaberin! Falls ihr diesem Käse nicht so viel Liebe entgegenbringt, dann nehmt doch ganz einfach Ricotta oder Frischkäse.

Der Nudelteig ist ganz einfach und schnell gemacht.  Ravioli selbst zu zaubern ist wirklich nicht schwer. Also keine Angst, traut euch einfach ran! Wichtig ist, dass ihr den Teig gut knetet und dann auch ruhen lässt. Für Ravioli braucht ihr keine Nudelmaschine (ich besitze und brauche auch keine), nur etwas Kraft beim Ausrollen des Teiges ist erfordert.

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Die­ses Gericht könnt ihr wie gesagt, super vor­be­rei­ten. Die Ravioli werden kom­plett fer­tig im Kühl­schrank auf­be­wah­rt. Da sie nicht getrock­net wer­den, son­dern frisch sind, müs­sen sie ledig­lich ein paar Minu­ten im Was­ser schwim­men. Ideal also wenn ihr Gäste bekommt!

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Verwöhnt euer Liebsten dieses Jahr ganz besonders!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Suppe:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 rote Paprikaschoten
  • ca. 700 ml Gemüsebrühe
  • ca. 150-200 ml Milch
  • ca. 150 ml Obers
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Thymian

Für die Ravioli:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • ein paar Safranfäden
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl

Für die Fülle:

  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine kleine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Zubereitung:

Für die Ravioli

  1. Safranfäden in 1 EL heißem Wasser auflösen.  Mit Mehl, Ei, Salz und Öl zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten (je nach Konsistenz noch etwas Mehl unterkneten). Der Teig soll nicht klebrig sein.
  2. Den Teig in Folie wickeln und etwa 30 Minuten rasten lassen.
  3. Für die Füllung Knoblauch fein hacken und mit Ziegenfrischkäse, Haselnussöl, Parmesan vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Nudelteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn auswalken. Kleine Kreise (ca. 4 cm) ausstechen. Fülle in der Mitte verteilen (am besten in einen kleinen Beutel geben und aufspritzen).
  5. Die Ränder mit Eiklar bestreichen und mit einem zweiten Kreis bedecken. Ränder gut festdrücken. Ihr könnt es aber auch so machen: Die Füllung im Abstand von ca. 4 cm auf einem Teigstreifen auspritzen. Zwischenräume mit Eiklar bepinseln und zweite Teigbahn darüberlegen und andrücken. Mit einer runden Form ausstechen. suppe24                                                                                       odersuppe23
  6. Fertige Ravioli mit einem Küchentuch bedecken.suppe22

Für die Suppe

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika klein würfeln.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und alles ca. 5 Minuten darin anbraten.
  3. Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Milch und Obers zugben und weitere 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben etwas Chili abschmecken.
  6. Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 2  Minuten garen, herausnehmen und abtropfen.
  7. Suppe mit dem Pürierstab vor dem Servieren aufschäumen.
  8. Mit den Ravioli in den Tellern verteilen und mit frischem Thymian bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Hochgenuss im Herbst! Vogerlsalat mit Rote Rüben, Ziegenkäse und gebackenen Pekannuss-Eiern

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Pflück dir dein Glück!

Ein wunderbarer Herbstsalat! ❤

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Der nussige Vogerlsalat, die süßlichen roten Rüben, der aromatische Ziegenkäse – das alles harmoniert wunderbar mit den knusprig gebackenen Eiern im Pekannussmantel. Ein Salat-Hochgenuss im Herbst!

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Mich hat der Herbst mit seinen Düften und Farben überwältigt und mich zu diesem Salat inspiriert. Rote Rüben und Vogerlsalat sind Herbstklassiker, die bei uns einfach nicht fehlen dürfen. Ebenso wie Nüsse! Ihr wisst ja, dass Pekannüsse meine heimlichen Lieblinge sind und ich diese in jedes Gericht schmuggeln würde (ob meine Familie da so begeistert wäre?).

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Gebackene Eier sind bei uns im Hause sehr beliebt. Könnt ihr euch noch an meine Frühlingsvariante erinnern? Nein! Auch egal, jetzt ist ja Herbst und da kommt dieser Salat auf den Tisch.

Bei den Eiern ist ganz viel Fingerspitzengefühl und wahre Hingabe gefragt. Da müsst ihr all euer Gefühl in eure Hände legen. Die weichgekochten Eier müssen ganz vorsichtig geschält werden (das ist gar nicht so einfach, wenn das Ei noch so weich ist). Also wie gesagt, mit viel Liebe ans Werk gehen, dann geht alles gut!

Achja, einen Tipp bei den Eiern hab ich noch für euch! Verwendet niemals frische Eier! Die lassen sich nämlich überhaupt nicht schälen und man verzweifelt in der Küche. Also lieber zu etwas älteren Eiern greifen.

Nach dem Schälen werden die Eier vorsichtig in Mehl, dann in verquirltem Ei und zuletzt in einem Brösel-Pekannuss-Gemisch gewälzt. Dann heißt es nur noch ab ins heiße Öl und knusprig ausbacken.

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Kommt, lasst uns den Herbst genießen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 4 Handvoll Vogerlsalat (Feldsalat)
  • 2 kleine Rote Rüben, vorgegart
  • 1 Ziegenkäserolle
  • 3 Thymianzweige, Blätter abgezupft
  • 1 TL Honig
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel

Für die Vinaigrette:

  • 5 EL Apfelessig
  • 3 EL Apfelsaft
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Dijon Senf
  • 8 EL Haselnussöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die gebackenen Eier:

  • 4-6 Eier
  • 2 EL Mehl
  • 1 versprudeltes Ei+1 EL Obers
  • 5 EL Semmelbrösel
  • 40 g Pekannüsse, gehackt
  • 1 Thymianzweig, Blättchen abgezupft
  • Öl zum Ausbacken
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Fleur de Sel

Zubereitung:

Für die gebackenen Eier

  1. Die Eier ca. 6 Minuten wachsweich kochen, abschrecken und gaaaaaaaaanz vorsichtig pellen (da braucht man wirklich etwas Fingerspitzengefühl).
  2. Semmelbrösel mit den Nüssen, Thymian und etwas Salz mischen.
  3. Die geschälten Eier mit Salz und Pfeffer leicht würzen.
  4. Die Eier zuerst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zuletzt in den Semmelbröseln-Nussgemisch panieren.
  5. Die Eier im Öl von allen Seiten goldbraun ausbacken und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Für den Salat

  1. Für die Vinaigrette einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren und abschmecken.
  2. Die Roten Rüben in dünne Scheiben schneiden. Den Ziegenkäse in 8-10 Scheiben schneiden.
  3. 8-10 Rote Rüben Scheiben auf ein Blech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit dem Ziegenkäse belegen. Mit Honig beträufeln und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  4. Bei 170°C ca. 10 Minuten backen.
  5. Vogerlsalat gründlich waschen und gut trocken tupfen.
  6. Den Vogerlsalat durch die Vinaigrette ziehen und auf den Tellern verteilen. Die restlichen Rote Rüben Scheiben ebenfalls durch die Vinaigrette ziehen und zwischen dem Salat verteilen.
  7. Den gebackenen Ziegenkäse und die gebackenen Eier auf den Salat geben.
  8. Nach Belieben noch mit ein paar gehackten Pekannüssen bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ihr macht mich glücklich! Ziegenkäse-Gnocchi mit Pilzen

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Kommt mit mir, wir kochen uns in den Urlaub! ❤ Es gibt Gnocchi, alle sind rundum glücklich und die Gesichter strahlen, wenn wieder einmal selbstgemachte Gnocchi auf den Tellern landen.

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Es ist Sommer, es ist heiß und ehrlich gesagt hab ich momentan auch viel mehr Lust einige Bahnen im Schwimmbad zu ziehen als in der Küche zu stehen. Dieses Wochenende hatte ich auch noch das süße Vergnügen für eine Geburtstagsfeier zwei Torten, Kuchen und Kekse zu backen. Da war wieder eine gute Planung (und mein Ventilator) gefragt, damit mir alles gut gelingt. Gestern stand ich bis in den frühen Morgenstunden in der Backstube und schwang den Schneebesen. Um diese Zeit ist es so schön angenehm kühl in der Küche, da macht das Backen wieder Spaß.

Als die Torten dann endlich fertig dekoriert im Kühlschrank standen, war ich wirklich erleichtert und konnte es mir auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee gemütlich machen. Nach jedem Backauftrag fällt mir immer ein kleines Steinchen vom Herzen, wenn jeder zufrieden und glücklich ist. So dank des schönen Wetters, ging es heute wieder ab ins Freibad (mit meiner lieben Schwägerin und Schwiegermama) und rein ins erfrischende Nass. Es gibt für mich momentan keine bessere Abkühlung und dazu kann ich meine Backkalorien wieder abtrainieren. Auch wenn ich die Torten usw. nicht für unser persönliches Vergnügen gebacken habe, muss ja trotzdem alles gründlich probiert und getestet werden, ob es auch schmeckt. Oh ja, und da sammeln sich so einige böse Kalorien an.

torten2Schwarzwälder-Kirsch mit Schokomousse und Joghurt-Holunder-Torte mit Ribiseln ❤

So und nach einem ausgiebigen Sportprogramm darf man sich ja wieder eine richtige Köstlichkeit gönnen. Und diese Gnocchi mit Ziegenkäsesauce fallen definitiv unter diese Kategorie „Essen, das unglaublich glücklich macht“. Gnocchi gibt es bei uns schon ziemlich oft. Entweder als Beilage zu Fleisch oder als geniales Hauptgericht mit einer herrlichen Sauce oder einem aromatischem Pesto…. Gnocchi sind einfach immer eine gute Idee!

gnocchi10(das wundervolle blaue Teller von Bloomingville gibt’s übrigens bei Emil und Paula)

Simpel und auch schnell gemacht (wenn man das Formen nicht so genau nimmt). Hin und wieder mache ich mir die Mühe und gebe meinen Gnocchi die schönen Rillen, aber oft reicht es auch den Teig in ganz normale Stückchen zu schneiden. Ab ins kochende Wasser und nach ein paar Minütchen sind die Gnocchi auch schon für unsere hungrigen Mäulchen bereit.

Noch ab in die cremige Sauce (mmmhh.. der milde Ziegenkäsegeschmackt macht mich immer ganz schwach) und als Draufgabe gibt’s noch ein paar gebratene Pilze.

Jaaaa, so lässt es sich an einem Sommergut gut speisen (Gnocchi sind bei uns aber auch in der kühlen Jahreszeit heiß begehrt).

gnocchi18Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Gnocchi:

  • 800 g Kartoffeln
  • 100-130 g Mehl
  • 40 g Stärke
  • Salz
  • 1 Ei

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 50-70 ml Gemüsebrühe
  • 130 g Ziegenfrischkäse
  • 150 ml Obers (oder Milch)
  • Piment d’Espelette
  • frische Kräuter (Petersiie, Thymian…)
  • Salz

Außerdem:

  • 300 g Pilze (z.B. Austernpilze, Kräuterseitlinge oder Steinpilze)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine kleine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • etwas Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

  1. Kartoffeln in einem großem geben, mit Wasser bedecken und weich kochen (ca. 35 Minuten – je nach Größe). Man kann die Kartoffeln auch mit Schale im Ofen garen (bei 170°C ca. 40-45 Minuten). Dann schälen und pressen.
  2. Kartoffeln abgießen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mehl, Stärke, Salz (der Teig kann ruhig gut gezalzen sein) und Ei zugeben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl unterkneten (der Teig darf nicht mehr klebrig sein).
  3. Den Teig in drei Portionen teilen und zu Rollen formen. Die Rollen mit einer Teigkarte in ca. 1 cm dicke Stücke teilen. So jetzt haben wir eigentlich schon unsere Gnocchi. Wenn ihr die schöne Gnocchiform mit den Rillen haben möchtet, dann gut aufgepasst. Die Teigstücke zu Kugeln formen. Die Kugeln auf einen Gabelrücken legen und etwas flach drücken. Die Scheibe jetzt über die Gabelzanken rollen und fertig.
  4. Die Gnocchi auf einer großen bemehlten Platte verteilen und leicht mit Mehl bestäuben.
  5. Für die Sauce die Zwiebel und Knoblauch klein würfeln. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und darin glasig anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Ziegenfrischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt frische Kräuter unterrühren.
  6. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwas Butter zerlassen und die Pilze mit dem Knoblauch darin anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Frische Petersilie untermengen.
  7. In einem großem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, ca. die Hälfte der Gnocchi hineingeben (Hitze reduzieren) und sobald sie an der Oberfläche schwimmen sind sie fertig (dauert ca. 3 Minuten).
  8. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und tropfnasse in die Ziegenkäsesauce geben. Restliche Gnocchi ebenso garen und untermengen.
  9. Gnocchi auf Teller anrichten, mit den Pilzen servieren. Zuletzt noch mit etwas frischen Parmesan und  Piment d’Espelette bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Sommer, Sonne, Lebenslust! Zucchini-Nuss-Brot mit Karotten-Ziegenkäse-Dip

kar9 kar3So meine Lieben, heute stelle ich euch mal wieder ein neues Kochbuch vor. Sommerküche von der sympathischen Schwedin, Lisa Lemke! Natürlich gibt’s auch ein ausprobiertes Rezept dazu.

kar6Sommer, Sonne, Lebenslust!

Wahre glückliche Sommergefühle hab ich gespürt, als ich die ersten Seiten dieses Buches aufgeschlagen habe…. Hach so schön! In diesem Callwey Buch findet man großartige (aber ganz leicht nachkochbare) Rezepte für ein großes Fest, ein gemütliches Picknick, einen außergewöhnlichen Grillabend, einen ausgiebigen Brunch, eine Cocktailstunde oder für ein Erntedankfest. Na da ist doch für jeden etwas dabei!

In Lisa Lemkes Buch dreht sich alles um das Essen mit Freunden und der Familie. Es ist Sommer! Bei all den Köstlichkeiten, die der Sommer zu bieten hat, weiß man ja oft nicht wofür man sich entscheiden soll. Lisa’s Lösung dafür: Man lädt zu einem Büfett ein! Lisa nennt diese Art von Speisen ganz einfach ein Mahl in fröhlicher Runde. Ja das gefällt mir liebe Lisa! Es geht um Essen, das man mit anderen teilen will – Gerichte, die jeder liebt und die einfach nur gut schmecken.

Das Kochen soll dabei aber keinen Stress machen! Einfache Rezepte werden in dem Buch vorgestellt, mit denen man seine Gäste ganz unkompliziert verwöhnen kann.

Ein paar Gerichte sind mir gleich in die Augen gesprungen und haben mich sommerlich inspiriert…..

  • Kleine Schoko Pies mit Karamellsoße
  • Kardamomkekse
  • Beerentiramisu
  • Mango-Kokos-Ecken
  • Saté-Dip mit Gurkenstäbchen
  • Omelette mit Trauben und Gorgonzola
  • Kürbis-Focaccia

kar5Ach ich freue mich schon, meine Liebsten mit solch Leckereien verwöhnen zu können….

kar4Ein Rezept hat mich aber sofort in den Bann genommen und wollte gleich von mir nachgezaubert werden. Der Karotten-Dip! Na das klingt jetzt vielleicht etwas langweilig…. Aber nix da! Schluss mit langweiligen Dips! Hier kommt dieser pikante cremige Karotten-Dip mit Ziegenkäse. ❤

Tja, als ich gelesen habe, dass mein geliebter Ziegenkäse hier wieder mal eine Rolle spielt, konnte ich gar nicht anders, als in die Küche zu marschieren und loszulegen.

Karotten werden geschält und zusammen mit Knoblauch, Gewürzen und Olivenöl im Ofen weich geschmort (die Küche duftet schon). Dann wird alles mit Ziegenkäse, griechischem Joghurt und etwas Zitronensaft fein püriert…. Noch einmal würzig abschmecken und fertig ist unser Dip für laue Sommernächte (oder für jede andere Zeit).

Ich habe zu unserem Dip noch ein Zucchini-Brot gebacken, wo wir ihn dann schön draufstreichen konnten. Mein Naan-Brot würde auch perfekt zum Dippen passen!

Hier das Rezept zu meinem Brot:

Zutaten (für eine Kastenform):

  • 1 Würfel Germ(42 g)
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 1 TL Honig
  • 150 g Bergkäse, klein gewürfelt
  • 400 g Zucchini (ca. 2 Stück)
  • 3-4 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abegezupft und fein gehackt
  • 400 – 450 g Weizenmehl
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 150 g Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Germ mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig verrühren.
  2. Zucchini der Länge nach halbieren, Kerne auskratzen. Zucchini grob raspeln.
  3. Germmischung, Mehl, Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Nüsse, Zucchini und Käse mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Teig zugedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  6. In der Form weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. Das Brot bei 200°C ca. 45-50 Minuten backen (Klopfprobe machen).
  8. Brot aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

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Hier das Rezept für den Karotten-Dip:

Zutaten: (für ca. 5-6 Portionen)

  • 300 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 80 g Ziegenkäse
  • 150 g griechischer Joghurt
  • Saft und Schale 1/2 Bio Zitrone
  • frische Kresse
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben

Zubereitung:

  1. Die Karotten schälen und längs teilen. Zusammen mit dem Knoblauch (ungeschält) in eine Form legen. Öl darüberträufeln und salzen.kar1
  2. Bei 200°C ca. 35 Minuten backen, bis es weich ist. Etwas abkühlen lassen.
  3. Karotten, Knoblauch (aus der Schale gedrück), das Öl aus der Form, Ziegenkäse und Joghurt zu einer glatten Creme pürieren.
  4. Mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Chili abschmecken.
  5. Mit frischer Kresse bestreut servieren.

kar8Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


 

Hier noch ein paar Infos zum Buch:

Lisa Lemkes Sommerküche

Die schönsten Rezepte für Familie und Freunde

176 Seiten, Hardcover

erschienen im Callwey Verlag

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Eine ganz besondere Freundschaft! Flammkuchen mit Spargel, Ziegenkäse und Pilzen

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flamm5Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit! ❤ Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich. flamm9So meine Lieben, bei uns ist die Spargelsaison noch nicht zu Ende. Am Bauernmarkt finden sich noch einige leckere Stangen, die noch einmal gerne in meine Küche wandern möchten. Bei mir zu Hause angekommen macht es sich der Spargel gleich einmal auf leckerem Flammkuchenteig gemütlich und begibt sich in Gesellschaft mit meinem Liebling, dem Ziegenkäse und ein paar Pilze gesellen sich auch noch dazu. Eine besondere Freundschaft hat sich da entwickelt!

flamm14Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Dieser wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit Spargel, Pilzen, Ziegenkäse und Oliven belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

flamm11So ich bin ja gerade im Endspurt meines vierten Studiensemesters und fleißig am Lernen, aber für diesen Flammkuchen wird nur zuuu gerne ein Päuschen eingelegt. Ich bin ja so und so sehr begabt im Pausen vom Lernen machen… vor allem bei diesem herrlichen Sommerwetter in den Lernunterlagen zu versinken macht mich etwas betrübt. Aber zum Glück hab ich jetzt in unserer neuen Wohnung so einen tollen Balkon, auf dem ich es mir gemütlich machen kann. Den ein oder anderen erfrischenden Lillet-Spritzer gönn ich mir zwischendurch als Motivation. Na so lässt es sich sogar guuuut lernen! In einer Woche habe ich es geschafft und ich kann mich entspannt in meine Sommerferien begeben…. huch ich freu mich schon soooo!

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Ich kann es nur zur Nachahmung empfehlen, so lange es noch Spargel gibt.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 280 g Weizenmehl
  • 120 g Roggenmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Germ
  • 1 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1 rote Zwiebel
  • 250 g Pilze (z.B. Austernpilze oder Kräuterseiltinge)
  • 1 Ziegenkäserolle (ich nehme am liebsten die von President)
  • 4-5 TL Honig (ich nehme gerne Lavendelhonig)
  • 3-4 Thymianzweige
  • 3-4 Oreganozweige
  • eine Handvoll schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • nach Belieben etwas Prosciutto

Zubereitung:

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 250 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.
  6. Spargel in dünne Streifen hobeln, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden.
  7. Zuerst den Teigboden mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Mit etwas Salz, Pfeffer würzen.flamm3
  8. Mit Spargelstreifen, Zwiebelringe, Pilze, Ziegenkäsescheiben und den Oliven belegen.
  9. Auf den Ziegenkäsescheiben etwas Honig träufeln und mit Pfeffer, Thymian und Oregano würzen.flamm4
  10. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln. (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten)
  11. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 15 Minuten knusprig backen.
  12. Nach dem Backen noch mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. Nach Belieben mit etwas Prosciutto belegen und heiß oder lauwarm servieren.

Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Ein sonniger Gruss aus dem Süden! Provençalische Ofentomaten

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tomaten10Die Gemüseküche des Südens lässt euch ganz herzlich grüßen!

Dieses Wochenende hab ich mit Mama endlich unseren Urlaub gebucht. Wir haben lange überlegt, wo es heuer hingehen soll und suchten nach passenden Flügen, Hotels… Schlussendlich war uns eines klar. Es geht ab nach Südfrankreich! ❤

Ach wir freuen uns schon so sehr, wenn wir im September wieder in die französische Lebenskunst eintauchen können und das leckere Essen dort genießen!

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Das intensive Aroma der provenzalischen Kräuter, das üppige Gemüseangebot, der kühle erfrischende Rosé – all das symbolisiert für mich Sommer und Sonne. Und natürlich sollte man diese Köstlichkeiten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht danach ist (momentan schauts bei uns aber sehr gut aus), könnt ihr euch mit diesem Gericht ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

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Diese provençalischen Ofentomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe dieses einfache und wirklich köstliche Gemüsegericht sehr. Bei uns kommen diese Tomaten oft als leichte Gemüsebeilage zu Fleisch/Fisch oder so wie heute als schnelles Abendessen auf den Tisch. Ein Essen ohne Gemüse? In Südfrankreich ja unmöglich!

Dazu gibts noch ein frischen Salat aus dem Garten mit einer herrlichen Honig-Senf-Vinaigrette. Achja meine geliebten Ziegenkäse-Brot-Taler dürfen da natürlich auch nicht fehlen. So stimmen wir uns schon einmal auf unseren Südfrankreichurlaub ein.

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Vielen Dank an Connox, dass ich die Magic Grip Auflaufform von Kahla ausprobieren durfte. Diese runde Porzellanform rutscht nicht, kratzt nicht und klappert nicht.

Auch das Warmhalten der Speisen fällt hier ganz leicht, da man die Form ganz einfach mit dem dazugehörigen Deckel verschließen kann. Der Deckel ist auch als Teller wunderbar geeignet. Ideal für den Haushalt! Also in dieser Auflaufform werden bestimmt noch so einige Köstlichkeiten landen.

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Holt euch auch etwas südfranzösisches Flair in eure Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ofentomaten:

  • 5-6 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian, Rosmarin und Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat:

  • 2-3 Handvoll frische Blattsalate
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Lavendelhonig
  • 3 EL Balsamico bianco
  • 4 -5  EL Olivenöl
  • frische Petersilie uns Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Lavendelhonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

Die Tomaten längs halbieren.

Jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 15Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbrösel, Parmesan, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Oregano mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 180°C ca. 20-25 Min. garen.

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

Bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Währendessen die Tomaten und die Taler im Ofen schmoren bereiten wir den Salat zu.

Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Salat waschen, trocken tupfen und mit der Vinaigrette vermgengen.

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Die Tomaten auf dem Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤