Neue Sommer-Liebe! Panisses mit Ratatouille und Aioli

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Panisses-Liebe! ❤

Na habt ihr eine Ahnung was das sein könnte….? Ich bin beim Stöbern in meinen französischen Kochbüchern über ein Rezept gestolpert, welches einfach nicht mehr aus meinem Köpfchen verschwinden wollte. Tage vergingen, aber diese Panisses blieben in Erinnerung und riefen innerlich zu mir: „Leeeena, mach uns! Wir wollen unbedingt auf deine Tellerchen!“

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Na gut! Überredet und schon war die Panisse-Masse angerührt und wartete darauf uns alle glücklich zu machen…

Achja ich wollte euch ja verraten, was Panisses sind…. Gebratene Kichererbsenstangen!

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Die Zubereitung ist très simple. Kichererbsenmehl wird mit Wasser angerührt und dann ähnlich wie Polenta in kochendes Wasser (mit Olivenöl, Kräuter, Gewürze) gegeben und zu einem Brei gekocht. Dieser kommt dann in eine Form und muss gut auskühlen (über Stunden). Dann werden daraus fingerlange Stangen geschnitten und in Olivenöl rundum knusprig gebraten. Voilà das wars auch schon! Hört sich doch nicht schwer an, oder?

Auch für Kinder eine gesunde Alternative, die bestimmt gut ankommt!

Die Panisses werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll. Ach ich müsst diese Stangen einfach selbst einmal ausprobieren!

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Dieses typisch provenzalische Rezept ist ein klein wenig aufwendig, aber auch wirklich nur, weil der Teig ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen sollte. Belohnt wird man dann mit einem Gericht, das vom Aussehen her etwas an Pommes erinnert, aber uns einfach an Sommer, Sonne und Meer denken lässt.

Für Snacks haben die Franzosen, die ihre Hauptmahlzeiten ja gerne ausgiebig zelebrieren, nicht gaaanz so viel übrig. In Nizza allerdings gönnt man sich zwischen den Mahlzeiten gerne einmal Panisses. Ich habe einfach mal ein Hauptgericht daraus gemacht und meine Familie damit begeistert (also ich denke, diese Stangerl wird’s bei uns noch öfter geben).

Wenn ich mit meiner Mama im September in Nizza bin, werden wir uns durch die Panisses schlemmen (ich werde berichten, ob meine besser waren). Die haben schon wirklich sehr gut geschmeckt, also liebe Franzosen gebt euch viel Mühe mich zu überzeugen.

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So und natürlich gibt’s noch ein bisschen Gemüse dazu und eine herrlich aromatische Sauce zum Eintunken.  Na was bietet sich hier besser an als ein buntes Ratatouille! Es schmeckt nach Süden und Sonne pur. In unserem Garten sprießt das Gemüse ja gerade nur so vor sich hin…. und wandert gleich in die Pfanne.

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Lust auf diese Kichererbsenstangen bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Panisses:

  • 250 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbraten

Für das Ratatouille:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • je eine kleine rote und gelbe Paprika
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3-4 Stiele Oregano, Blätter abgestreift
  • 2 Thymianzweige, Blätter abgestreift
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce Aïoli:

  • 2 Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • 2 Eidotter
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • eine Handvoll Basilikum
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Panisses

  1. Das Kichererbsenmehl und 400 ml Wasser kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
  2. Weitere 400 ml Wasser mit dem Olivenöl, 3/4 TL Salz, Pfeffer und den Kräutern in einem großen Topf erhitzen, bis es leise kocht.
  3. Das angerührte Kichererbsenmehl unter ständigem Rühren in das Wasser gießen und die Masse bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten kochen lassen (dabei immer fleißig rühren). Der Teig sollte dann fest sein (so ähnlich wie Polenta).
  4. Eine flache rechteckige Form oder ein Blech mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Kichererbsenmasse ca. 2 cm hoch hineingeben und glatt streichen (am besten mit leicht beölten Händen oder einen Löffel). Im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 2-3 Stunden).panisse2
  5. Die Masse in ca. 2 cm breite, fingerlange Stangen schneiden.panisse3
  6. Öl (ca. 80-100 ml) in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kichererbsenstangen portionsweise hineingeben und rundum goldbraun ausbacken (das dauert ca. 10 Minuten). Die Stangen sollen auf jeder Seite gut gebräunt sein, also immer fleißig wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, nochmals salzen und am besten sofort servieren.panisse5

Ratatouille

  1. Das Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Auberginen- und Paprikawürfel darin anschwitzen (ca. 5 Minuten).
  3. Knoblauch und übriges Gemüse dazugeben. Tomatenmark und gehackte Kräuter einrühren und kurz andünsten.
  4. 100-150 ml Gemüsebrühe nach und nach zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Gemüse ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Sauce Aïoli

  1. Knoblauchzehen mit einer guten Prise Salz fein zermusen (mit dem Mörser oder großem Messer).
  2. Dotter mit dem Knoblauchsalz verrühren.
  3. Olivenöl nach und nach tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterschlagen, bis eine leicht dickliche Sauce entsteht.
  4. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben Chili würzen.
  5. Zum Schluss Joghurt und Basilikum unterrühren. In Schälchen füllen und kühl stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Petits Farcis! Gefülltes Gemüse auf Nizza-Art

Geliebte, gesunde Sommerküche!

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Die Gemüseküche des Südens und ganz speziell der Provence ist ja berühmt für sonnenreife Gemüse wie Auberginen, Zucchini und Tomaten. Meist wird dieses Gemüse in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt.

Heute zählen bei uns die inneren Werte, denn das Gemüse wird gefüllt. Köstlich gefüllt!

Les petits légumes farcis ❤ – wie die Franzosen dazu sagen.

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Ich denke für petits farcis gibt es bestimmt dutzend verschiedene Rezepte. In Südfrankreich hat da sicher jeder sein eigenes kleines Geheimnis. In der Provence ist dieses gefüllte Gemüse ja auch ein beliebtes Resteessen. Gut verständlich, denn frisches Gemüse hat man ja meist immer daheim (bei uns im Garten sprießen schon die Zucchini vor sich hin – juhu). Die restlichen Zutaten, die wir für die Füllung brauchen sind auch nicht außergewöhnlich und somit sind die petits farcis als Resteessen super geeignet.

Im Original aus Nizza sind oft Räucherspeck und Wurst enthalten. In meiner vegetarischen Variante geben Käse, Kräuter und getrocknete Tomaten reichlich Würze an das Gemüse.  Dazu essen wir am liebsten Couscous! Einfach und so gut.

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Für die Zubereitung braucht ihr etwas Zeit. Ich habe ja gerade Ferien und kann mich in Ruhe in der Küche austoben, aber falls ihr gaaanz schnell ein Gericht zaubern wollt, dann sind die petits farcis nichts für euch. Etwas Geduld, Hingabe und Liebe sind erforderlich um solch ein leckeres gefülltes Gemüse auf den Tisch zu zaubern. Ein perfektes Wochenendessen, wo die ganze Familie auch fleißig mithelfen kann. Es braucht etwas Zeit bis all die Gemüsestücke ausgehöhlt und das Fruchtfleisch fein gehackt ist. Das ausgehöhlte Gemüse kommt dann in große Auflaufformen und wartet darauf, bis es köstlich und aromatisch gefüllt wird.

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Im September mache ich ja mit meiner Mama einen kleinen Abstecher nach Nizza. Oooh wir freuen uns schon, die Gemüseküche dort zu entdecken. Da werden Petits farcis ganz bestimmt auf unseren Teller landen. Ich bin gespannt, ob diese auch so gut schmecken, wie meine Variante. Ach ganz bestimmt, die Franzosen habens ja erfunden und bei den frischen Produkten … oh la la! Das wird ein Genuss werden!

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Natürlich sollte man diese Köstlichkeiten mit seinen Liebsten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt, könnt ihr mit diesem Rezept euch ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

Cuisine du soleil! ❤

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Na auch Lust auf sommerliche Gemüseküche? Die petits farcis rufen schon….

Hier das Rezept:

Zutaten (für 5-6 Portionen)

  • 3 große Ochsenherztomaten (oder 6 normale Tomaten)
  • 2 Zucchini (grün und gelb)
  • 1 Aubergine
  • 4 Zwiebeln (gelb und rot gemischt)
  • 250 g Champignons
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 4-5 Sardellen
  • 5-6 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Oreganozweige
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 70 g Käse (z.B Parmesan oder Bergkäse)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 6-7 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir das Gemüse vor. Dafür einen Topf mit Wasser aufkochen und die geschälten Zwiebeln ca. 5 Minuten darin vorkochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  2. Von den Tomaten den Deckel abscheiden, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und beiseitstellen (brauchen wir später für die Sauce).
  3. Zucchini und Aubergine in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und bis auf einen Boden aushöhlen (mit einem kleinem Küchenmesser). Das ausgehöhlte Fruchtfleisch klein hacken (brauchen wir für die Füllung).
  4. Etwa ein Drittel der Champignons (ca. 8 Stück) ebenfalls bis auf einen Boden aushöhlen. Die restlichen Champignons klein hacken.
  5. Von den vorgekochten Zwiebeln oben einen Deckel abschneiden, die Zwiebeln aushöhlen und das Zwiebelinnere in feine Würfel schneiden.
  6. Den Knoblauch fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Sardellen ebenfalls fein hacken. Kräuter hacken und Käse fein reiben.
  7. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die gewürfelten Zwiebeln, das gehackte Fruchtfleisch von Aubergine, Zucchini und Champignons darin ca. 5 Minuten kräftig anbraten. Knoblauch, getrocknete Tomaten, Sardellen und die gehackten Kräuter zugeben. Weiter 2-3 Minuten braten. Semmelbrösel und Käse unterrühren. Die Füllmasse gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Die ausgehöhlten Gemüse in eine große (ich habe gleich zwei Formen genommen) setzen und mit der Gemüsemasse füllen.
  9. Das beiseitegestellte Tomatenfruchtfleisch mit dem Weißwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark verrühren und mit Salz, Pfeffer würzen.  Die Sauce in die Form geben. Das Gemüse mit etwas Olivenöl beträufeln.
  10. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

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Dazu serviere ich am liebsten Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Da freut sich die ganze Familie! Polentapizza

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Diese Polentapizza ist ein perfektes Familienessen. ❤

Ein großes Blech voll mit lauter guten Sachen und dann schaut das alles auch noch so schön bunt aus. Da bekommt doch jeder sofort Lust, sich ein großes Stückchen zu schnappen.

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Anstatt des normalen Pizzateiges zaubern wir heute einen leckeren Polentabrei, den wir dann als Boden auf ein Blech verteilen. Darauf geben wir dann eine selbstgemachte Tomatensauce und belegt wird alles mit buntem Gemüse (der Saison, oder was ihr gerade daheim habt). Zuletzt noch gut mit Käse bestreuen und schon gehts ab in den Ofen.  Eine kleine Weile gedulden und die Liebsten können schon zu Tisch gerufen werden. Die Pizza wird im Nu aufgegessen sein und wartet schon darauf, das nächste Mal gebacken zu werden (glaubt mir, das wird nicht lange auf sich warten lassen).

Schnell, einfach gemacht und so köstlich! Solche Rezepte sind doch einfach goldwert und müssen gut im Köpchen gespeichert werden.  Ich backe diese Polentapizza auch für meinen Liebsten und mich. Nach einem anstrengendem Tag macht der Anblick dieser bunten Pizza einfach nur glücklich und zufrieden.

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Beim Pizzabelag könnt ihr eurer Fantasie und eurem Appetit freiem Lauf lassen. Im Herbst kommen bei mir dann feine Kürbisscheiben auf diese Pizza. Nach Belieben könnt ihr nach dem Backen auch noch etwas frischen Rucola auf der Pizza verteilen.

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Hier das Rezept: (Inspiration aus dem Buch „Gaumenkino“)

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Polentaboden:

  • 2 Tassen Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
  • 1 Tasse Polenta (ca. 250 g)
  • 50 g Butter
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige

Für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 250 ml Tomatenpüree
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl

Für den Belag:

  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Je 1/2 roter und gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund grüner Spargel, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Käse zum Überbacken (z.B. Bergkäse)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Polenta und Butter einrühren, aufkochen und quellen lassen (ca. 10 Minuten). Parmesan und Thymian untermengen. Würzen.
  2. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
  3. Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. Tomatenwürfel zugben und kurz mit anschwitzen. Mit Tomatenpüree aufgießen und leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt mit Basilikum verfeinern.
  4. Die Tomatensauce auf dem Polentaboden verstreichen. polenta1
  5. Das Gemüse darauf verteilen, würzen und zuletzt mit Käse bestreuen.polenta2
  6. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein südfranzösischer Traum! Zucchini-Pissaladière mit Ziegenkäse

zucchi17 zucchi3 Dieses Gericht gehört schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen in der Küche (da frag ich mich, wieso ich es euch erst jetzt vorstelle). Ich backe dieses Zucchniglück ein paar Mal im Monat, aber ich bin irgendwie nie dazu gekommen schöne Fotos für euch zu schießen. So nun habe ich es endlich geschafft. Hier ist unsere Zucchini-Pissaladière von ihrer leckersten Seite. Na wie findet ihr sie? zucchi So fragt ihr euch jetzt, was eine Pissaladière eigentlich ist?

Die Pissaladière ist eine südfranzösische Verwandte der italienischen Pizza. Man bekommt sie im Süden Frankreichs fast überall in kleinen Stückchen vor dem Essen gereicht. Aus wirklich gutem Grund! Ein Germteig belegt mit angedünsteten Zwiebeln, der Pissala (Sardellen), die für den Namen des Gerichtes verantwortlich sind, sowie schwarzer Oliven. Bei mir wird sie etwas abgewandelt und anstelle der Pissala mit geraspelten Zucchini belegt und mit Scheiben vom Ziegenkäse versehen.  Ein südfranzösischer Traum, sag ich euch! ❤ Die Zubereitung ist wirklich wieder einmal très simple! Ein schneller Germteig wird gemacht, während dieser vor sich hin geht, zaubern wir schnell den Belag. Zwiebeln, Knoblauch und die Zucchiniraspel werden in Olivenöl angeschwitzt. Gut abgeschmeckt kommen sie dann mit etwas Saurrahm auf den dünn ausgerollten Teig. Darauf betten sich noch ein paar Oliven und mein geliebter Ziegenkäse (wer keinen Ziegenkäse mag, kann auch Feta oder Parmesanstückchen nehmen).  Dann ab in den Ofen damit und warten bis der Teig schön knusprig ist. zucchi13 Vor dem Servieren noch schnell in Stückchen schneiden und schon kann man den französischen Happen genießen! Die Pissaladière schmeckt auch lauwarm oder kalt fantastisch. Glaubt mir, wenn ihr sie einmal gebacken habt, kommt sie bestimmt noch öfters auf euren Tisch. zucchi14 Ran an die Pissaladière!

Hier das Rezept: (für 2 Blech)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 150-180 ml Wasser, lauwarm
  • 20 g Germ
  • 3 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 2-3 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Thymian, abgezupft
  • Olivenöl
  • ca. 150 g Sauerrahm
  •  200 g Ziegenkäse (Rolle)
  • eine Handvoll Kalamata-Oliven
  • 1 EL Honig
  • 3-4 EL Olivenöl mit 2 geh. Knoblauchzehen vermischt

 Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Germ mit dem Wasser verrühren und zum Mehl geben. Olivenöl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. zucch1 Die Zucchini grob raspeln. Zwiebel in Streifen schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anschwitzen. Zucchiniraspel zugeben und ca. 5 Minuten garen.  Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. Den Teig mit Sauerrahm dünn bestreichen. Die Zucchiniraspel darauf verteilen. Mit Ziegenkäse und Oliven belegen. Den Ziegenkäse mit etwas Honig beträufeln. zucchi2 Die Ränder gut mit dem Knoblauchöl bestreichen.  Bei 200°C ca. 25 Minuten backen. zucchi7 In Stücke schneiden und nach Belieben mit etwas frischer Minze servieren. zucchi11 zucchi16 Bon appétit, meine Lieben! Lena ❤

Bezaubernd aufgerollt! Pikante Gemüsetarte wie eine Rose

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So heute gibt’s mal wieder eine Tarte von mir (wurde aber auch wieder Zeit). Diesmal in einer pikanten, also salzigen Variante. Ich präsentiere euch meine Gemüsetarte, die am Ende aussieht wie eine Rose. Das Gemüse wird ganz einfach in dünne Streifen abgeschält und dann in die Tarte als Rose hineingestellt.  Ich finde sie jedenfalls zauberhaft schön. ❤ Eine tolle Art, Gemüse in eine Tarte zu packen. Was meint ihr?

Da würde sogar jedes Kind gerne zugreifen. Also ich hätte früher eine große Freude mit dieser blumigen Tarte gehabt.  Probiert es doch mal aus und verzaubert eure Kinder damit.

Als Gemüse eignen sich am besten Zucchini und Karotten. Ich habe auch violette Karotten verwendet, weil ich diese wirklich wunderschön finde und man damit noch eine weitere Farbe mit in die Tarte bringen kann.

Diese Tarte besteht aus einem salzigen Mürbteigboden, der zuerst einmal blind gebacken wird. Darauf kommt dann eine würzige Frischkäsecreme und darauf setzen wir dann unsere Gemüsestreifen. Ab in den Ofen…. Fertig gebacken wird die runde Geschichte noch schön mit Pesto bestrichen und mit einem leckeren Salat serviert. Miiiiam!

Ein blumiger Genuss!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Tarte 20-24 cm)

Für den salzigen Mürbteig:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 TL Salz, etwas Pfeffer
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL gehackte Kräuter, (Rosmarin, Thymian, Oregano)
  • 100 g Butter, kalt
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 200 g Frischkäse (14% Fettanteil), oder Ricotta
  • 1 EL Sauerrahm
  • 1 Ei
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Pesto (selbstgemacht, siehe unten)
  • 1 EL gehackte Kräuter, (Rosmarin, Thymian, Oregano)
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zucchini
  • 4-5 Karotten (ich habe auch violette Karotten verwendet)

Für das Pesto:

  • 1 Topf Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 EL Mandeln, ganz
  • ein kleines Stück Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, in Folie wickeln und kurz kühl stellen.

Dann den Teig ca. 0,5 mm dick ausrollen und die Tarteform damit auslegen (entweder auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder ich mache das auch gerne auf einem Backpapier und stürze den Teig dann damit in die Tarteform).

Den Boden “blind backen” in den man den Teig mit Backpapier und trockenen Hülsenfrüchten, 10 Minuten bei 180°C (Heißluft) bäckt und dann 10 weitere Minuten ohne den Hülsenfrüchten.

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Für das Pesto alle Zutaten miteinander vermixen, bis ein schön cremiges Pesto entsteht.

Für die Füllung alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Karotten schälen und dünne lange Streifen abschälen (mit den Sparschäler). Die Zucchini mit Schale ebenfalls in dünne lange Streifen abschälen.

Die Creme auf den gebackenem Boden verteilen. Die Gemüsestreifen zusammenrollen und in der Mitte der Tarte setzen. Und nach und nach die Tarte mit den Gemüsestreifen weiter befüllen-berollen (bis die Rose komplett ist).

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So jetzt haben wir fertig gerollt…

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Jetzt die Tarte mit etwas Olivenöl bepinseln und bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.

Die Tarte mit dem Pesto bestreichen und damit servieren.

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Ich reiche dazu am Liebsten einen frischen Salat mit Honig-Senf-Vinaigrette.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lecker aufgerollt! Mediterraner Gemüsestrudel mit Ziegenkäse und Pestodip

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So meine Lieben, heute kommt wieder mal ein köstliches Gemüsegericht auf den Tisch.

Diesmal werden sonnengereifte Gemüsesorten klein gewürfelt, ähnlich einem Ratatouille gebraten und mit Ziegenkäse und Gewürzen in einen Blätterteig gefüllt. Alles wird zu einem Strudel aufgerollt und knusprig gebacken. Dazu serviere ich noch einen aromatischen Pestodip und wir haben ein perfektes Gericht gezaubert.

Ganz einfach, schnell, gesund und sooo lecker! ❤

Falls ihr keinen Ziegenkäse mögt (ich liebe ihn – mein Liebster überhaupt nicht), könnt ihr natürlich auch Schafskäse oder jeden anderen Käse verwenden.  Also probiert diesen köstlichen Strudel doch mal aus und verwöhnt damit eure Liebsten!

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Zutaten: (für einen Strudel)

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 2 große Tomaten
  • 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Bio-Zitrone
  • Thymian, Oregano
  • Olivenöl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Ei, verquirlt
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Haselnusskerne, grob gehackt
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

für den Pestodip:

  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Handvoll Rucola
  • 20 g Haselnusskerne
  • 1/2 Bi0-Zitrone, Saft
  • einige EL Olivenöl
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

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Zubereitung:

Das ganze Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Auberginenwürfel mit etwas Zitronensaft beträufeln und gut salzen. Ca. 10 Minuten lang ziehen lassen, dann abtupfen.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin braten (ca. 5 Minuten). Tomatenmark zugeben, kurz mitbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, in eine große Schüssel umfüllen.

Die anderen Gemüsesorten, Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl braten und mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. Zu den Auberginenwürfel geben und das Gemüse gut vermischen. Die Kräuter untermischen und nochmal gut abschmecken.

Den Blätterteig ausrollen und mit mit etwas verquirltem Ei bestreichen. Gemahlene Haselnüsse daraufstreuen und mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Die Gemüsemischung darauf verteilen (Rand frei lassen und einschlagen). Zu einem festen Strudel aufrollen und auf ein Backblech legen. Den Strudel dünn mit Ei bestreichen. Mit gehackten Haselnüssen und mit etwas Salz und ein paar Kräutern bestreuen.

Den Strudel bei 180°C  ca. 30-35 Minuten lang backen.

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Für den Pestodip Basilikum, Rucola, Haselnusskerne, Zitronensaft und Olivenöl schön fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Pesto mit dem Sauerrahm verrühren.

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Strudel in Stücke schneiden und mit dem Pestodip servieren!

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Bon appètit!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Knusprig, aromatisch, gut! Tomaten – Zucchini – Flammkuchen mit Basilikumsauerrahm

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Es ist Flammkuchen-Taaaag! Mein Liebster und ich lieben es!

Heute kombinieren wir mal wieder Tomaten und Zucchini. Sie kommen als Krönung auf köstliche Flammkuchen und verwöhnen unsere Gaumen damit.

Wir lieben doch alle Pizza!? Flammkuchen sind ähnlich einer Pizza nur noch etwas dünner, knuspriger und kommen ohne Tomatensauce aus. Ich liebe besonders, wenn der Rand so schön nach Knoblauch schmeckt. Miiiiiam! Sooo gut! Der Basilikumsauerrahm gibt diesen Flammkuchen noch die extra Frische und ein ganz besonderes Aroma.

So schmeckt die herrliche Veggie-Küche einfach nur gut! Also meine Lieben, probiert doch mal meine leckeren Flammkuchen aus!

Ich hätte da auch noch weitere Flammkuchen-Varianten für euch. Wir wärs mit Süßkartoffel-Brokkoli, Kürbis-Birne-Gorgonzola oder Spargel-Fenchel-Schafkäse. Zaubert euren eigenen Lieblingsflammkuchen!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten: (für 4 Stücke)

für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
  • 1 TL Salz

für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Zucchini
  • 2 Ochsenherztomaten ( oder viele Cocktailtomaten)
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • einige EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Mozzarella (am Besten Büffelmozzarella)
  • einige Oliven (nach Belieben)

Zubereitung:

Für den Teig die Germ mit dem Wasser verrühren. Das Mehl und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

Den Sauerrahm mit den Basilikumblätter fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchini in dünne Streifen schneiden (geht am besten mit den Gemüseschäler). Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden.  Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

Den Knoblauch hacken und mit einigen EL Olivenöl vermischen.

Den aufgegangen Teig in 4 Portionen teilen und auf einem bemehlten Backpapier zu dünnen, länglichen Teigfladen ausrollen.

Die Teigfladen mit je 2-3 EL des Basilikumsauerrahms bestreichen. Die Zucchini und die Tomaten darauf verteilen. Die Zwiebelwürfel darüberstreuen. Die Flammkuchen gut mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Knoblauchöl beträufeln (unbedingt den Rand damit bestreichen – schmeckt sooo lecker).

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Die Flammkuchen bei 200°C ca. 15 Minuten lang backen (soll schön knusprig sein).

Den Mozzarella zerpflücken und über die Flammkuchen geben. Mit dem restlichen Basilikumsauerrahm beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Ein Geschenk des Sommers! Ratatouilletürmchen auf Bohnenmus und Rucola-Mandelpesto

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So heute kommt wieder mal Gemüse auf unseren Tisch. Wir zaubern leckere Türmchen aus den Ratatouillegemüsesorten. Dazu gibt es noch ein cremiges Bohnenmus und ein aromatisches Pesto. Ein wirklich sehr leckeres, frisches Sommergericht, das glücklich und zufrieden macht.

Das Gemüse wird einfach in Scheiben geschnitten und mit Olivenöl und Gewürzen im Ofen gegart. Dann werden daraus leckere und schöne Türmchen gestapelt. Na wie findet ihr das?

So holen wir uns Urlaubsatmosphäre auf den Tisch!

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Hier das Rezept dafür: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • je 1 rote und gelbe Paprika
  • 2 Tomaten (Ochsensherztomaten)
  • 3-4 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben
  • einige EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • frischer Thymian, Rosmarin, fein gehackt

für das Bohnenmus:

  • 1 Dose weiße Riesenbohnen
  • 1/2 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb
  • 1 EL Sauerrahm
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl

für das Pesto:

  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 30 g Mandeln, geröstet
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Parmesan, frisch gerieben
  • einige EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

Für das Gemüsetürmchen die Zucchini, Aubergine und die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Paprika vierteln.  Einige EL Olivenöl mit den Knoblauchscheiben, Salz, Pfeffer und den gehackten Kräutern vermischen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und den etwas von der Olivenölmischung bestreichen. Jetzt das Gemüse darauf verteilen (eng nebeneinander legen). Das Gemüse gut mit dem Olivenöl bestreichen. Einmal leicht darübersalzen.

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Das Gemüse bei 180°C ca. 40 Minuten im Ofen garen.

Von den gerösteten Paprikaschoten die Haut vorsichtig abziehen.

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Für das Bohnenmus die Bohnen mit dem Zitronensaft pürieren. Mit dem Zitronenabrieb, dem Sauerrahm, der gehackten Knoblauchzehe und dem Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Pesto alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und zu einem cremigen Pesto pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

So jetzt geht’s ans Türmchen bauen!

Das Bohnenmus leicht erwärmen und auf die Teller anrichten. Die Gemüsescheiben darauf stapeln (Reihenfolge nach Lust und Laune).

Alles mit dem Pesto garnieren.

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Dazu passen gut Ofenkartoffeln. Die kann man auch gleich mit dem Pesto beträufeln.  Oder einfach Brot dazu reichen. Wie ihr mögt.

Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

 

 

Gemüseküche des Südens! Tian provençal- Provenzalisches Gemüsegratin

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Dieses Gericht erinnert mich an meine Zeit in der Provence. Drei Gemüsesorten von guter Qualität vereinen sich zu einem köstlichen Gericht.

Frisches Gemüse, in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt. Lecker!

Kennt ihr den Zeichentrikfilm Ratatouille? Wenn ja, wisst ihr bestimmt noch, wie die Ratte Remy dem Küchenjungen beibringt, wie man ein Ratatouille macht. Vielleicht habt ihr da auch erkannt, dass es sich dabei eigentlich um einen typischen tian handelt.

Man verwendet für das Gemüsegratin das gleiche Gemüse wie bei einem Ratatouille, die Zubereitung ist jedoch anders.

Beim tian wird das in Scheiben geschnittene Gemüse dekorativ in eine Form geschichtet und wie ein Gratin im Ofen gebacken.

Ich liebe dieses Gericht, da es sehr gesund ist, einfach zu machen und mich immer an Frankreich erinnert.

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Hier das Rezept dafür: (für eine kleine Form – 4 Portionen)

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 4 Tomaten (ich habe eine große Ochsenherztomate verwendet)
  • 2 frische Thymianzweige
  • 1 kleiner Rosmarinzweig, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl ca. 10 Minuten leicht braten, bis sie etwas gebräunt sind und mit Salz und Pfeffer würzen. In der Form verteilen.

Die Aubergine und die Zucchini in 2mm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten in 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Das Gemüse abwechselnd in die Form schichten. Mit Salz und Thymianblättchen bestreuen und mit 3-4 EL Olivenöl beträufeln.

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Im Ofen bei 180°C ca. 40-45 Minuten lang backen, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist (Die erste halbe Stunde mit einer Folie bedecken und dann offen fertig garen).

Nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln und etwas salzen.

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Wir essen dieses Gericht gerne mit Knoblauchbaguette und leckeren, buttrigen Ofenkartoffeln!  Ein frischer Salat passt auch noch gut dazu!

Dieses Gratin schmeckt außerdem auch kalt hervorragend.

Bon appétit!

Lena