Mein Lieblingsitaliener! Spargelpizza mit Ziegenkäse und Oliven

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Kommt mit in den Pizza-Himmel! ❤

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 DAS ist meine absolute Lieblingspizza! Ich liebe den frischen Geschmack von Spargel und dazu den herrlich würzig, cremigen Ziegenkäse.  Ein Traum!

Zu einer wirklich leckeren Pizza gehören natürlich ein guter selbstgekneteter Boden, eine selbstgekochte Tomatensauce und richtig guter Käse. Für mich ist Büffelmozzarella auf einer Pizza eigentlich schon fast ein Muss. Hier schmiegt sich dann noch extra mein geliebter Ziegenkäse dazu und macht es unwiderstehlich gut (für mich jedenfalls).

Der Pizzateig ist schnell gemacht und während der Teig aufgeht, könnt ihr den Belag zubereiten. Und damit der Teig auch schön knusprig wird, muss der Ofen richtig heiß sein (etwa 220°C).

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Ich liebe es ja mit lieben Menschen eine kleine Gartenfeier zu machen und gemeinsam das Leben zu genießen. Hach, das könnt ich jetzt im Frühling glatt jede Woche machen. Den Garten und den Tisch hübsch mit vielen, vielen Blümchen dekorieren, nette Leute einladen und köstliches Essen verspeisen.

Diese Spargelpizza wäre doch perfekt für liebe Gäste. Dann formen wir aus dem Teig einfach kleine dünne, runde Fladen und jeder bekommt seine eigene Mini-Pizza. So lassen wir uns den Frühling gerne schmecken!

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Ofenfrisch auf den Tisch!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 große und 4 Mini-Pizzen):

Für den Teig: 

  • 20 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • ca. 450-500 g Weizenmehl

für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL Tomatenmark
  • 5 reife Tomaten (außerhalb der Saison – Dosentomaten)
  • 1-2 TL Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Olivenöl

für den Belag:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 250 g Ziegenkäse (ich nehme gern die Rolle von Prèsident)
  • 200 g Büffelmozzarella
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • 50 g getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Germ in eine Schüssel bröckeln, lauwarmes Wasser zugeben und Germ darin auflösen.
  2. Zucker, Salz und Olivenöl dazu.
  3.  Nach und nach das Mehl zugeben und zu einem glatten, elastischen Teig kneten (mit der Küchenmaschine).
  4. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca.  40 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.
  5. Den Teig halbieren/dritteln/vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder gleich auf dem Backpapier) dünn ausrollen. 

Für die Sauce

  1. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Tomaten fein würfeln.
  2. Etwas Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Tomatenmark, Zucker und Tomatenwürfel zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind und die Sauce etwas eingedickt ist.
  3. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Für den Belag

  1. Von den Spargelstangen das unter Ende abschneiden und die Stangen ca. 2-3 Minuten in Salzwasser blanchieren. Abseihen, gut abtrocknen und in Stücke schneiden.
  2. Den Teig mit einer dünnen Schicht Tomatensauce bestreichen.
  3. Den Ziegenkäse über den Teig bröckeln (oder die Scheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen), den Mozzarella in kleine Stücke reißen und darüber verteilen.
  4. Mit Spargel, Oliven, getr. Tomaten und gehackten Rosmarin bestreuen und mit Pfeffer und evtl. etwas Salz würzen.
  5. Die Ränder noch mit Knoblauchöl bestreichen und etwas Öl über die Pizza träufeln (ich gebe dafür einfach 2-3 gehackte Knoblauchzehen mit etwas Salz in einige Löffel Olivenöl).
  6. Bei 220°C ca. 10-12 Minuten lang backen, bis der Teig schön knusprig ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und mit etwas frischen Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

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Schnell aufgetischt! Brokkoli-Basilikum-Pasta

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Heute gibt’s ein superschnelles, leckeres und gesundes Gericht, welches uns schon oft richtig glücklich gemacht hat! ❤

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Diese Pasta zaubere ich immer wieder für meine Lieben und mich, wenn es mal ganz flott gehen muss. Ideal für vielbeschäftigte Menschen wie Ihr und mich!

Die Pasta wird gleich mit dem Brokkoli im selben Topf gegart und währenddessen mixen wir unsere Basilikumsauce. Schnell noch ein paar Pinienkerne rösten und Parmesan reiben.. schon ist unsere Pasta bereit serviert zu werden!

Kochen, genießen – und dann schnell raus in die Sonne! Bei diesem Wetter hab ja selbst ich keine Lust lange in der Küche zu werkeln. Da schnapp ich mir meine schnelle Frühlingspasta und mach es mir am Balkon schön gemütlich. Dabei hör ich meine Lieblingslieder von Zaz und genieße die ersten richtigen Sonnenstrahlen. Herrlich!

Mit diesem flinken Nudelgericht starten wir ganz unkompliziert in diese Frühlingswoche!

Zutaten:  (für 4 Personen)

  • 400 g Pasta nach Wahl (ich nehme gerne Orecchiette)
  • 1 Bund Basilikum
  • eine Handvoll Spinat, frisch
  • 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Sardellenfilets in Öl
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 40 g geriebener Parmesan
  • ½ Chilischote gehackt
  • 2-3 EL Obers
  • 1 Brokkoli
  • 50 g Pinienkerne oder Mandeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Pasta in einem großen Topf nach Packungsanweisung garen.
  2. Basilikum, Spinat, Sardellen, 1 EL Sardellenöl , Olivenöl,  abgeriebene Schale und Saft der Zitrone in einen Mixer (ich nehme da meinen Kenwood Chopper) geben und etwas kochendes Nudelwasser zugeben. Den Knoblauch, die gehackte Chili , etwas Salz und den Parmesan zugeben und das Ganze zu einer glatten Paste vermixen. Die Paste in eine große Schüssel füllen.
  3. Vom Brokkoli die Röschen abschneiden, in den letzen 3-4 Minuten bevor die Pasta gar ist zugeben und gleich mitgaren.
  4. Die Pinienkerne in einer Pfanne rösten.
  5. Pasta und Brokkoli in ein Sieb abgießen und mit der Sauce vermengen (falls nötig noch etwas Nudelwasser zugeben).
  6. Mit Salz und Chili abschmecken.
  7. Die Pasta anrichten und mit den gerösteten Pinienkernen und Parmesan bestreuen (nach Belieben kann man noch ein paar frische Spinatblätter oder Rucola untermischen).

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Ich hab euch ja schon hier meine neuen Lieblingsteile von Riverdale vorgestellt und bin immer noch ganz hin und weg, wenn ich das Geschirr raushole und meine Leckereien darin serviere. Die niederländischen Schmuckstücke in den wunderbaren blauen Designs könnt ihr euch bei Stielreich ansehen und vielleicht bekommen ein paar Teile auch gleich ein schönes Plätzchen bei euch… ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Frühlings-Pasta! Linguine mit Spinatpesto und pochiertem Ei

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Die Natur erwacht, endlich sprießt und wächst es wieder überall (vor allem der Spinat in unserem Garten).  Na da hab ich gleich ein passendes Gericht mit frischem Grün für euch! ❤

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Spinat und Ei – da haben sich zwei gefunden! Dass die Kombi einfach guuut schmeckt, wissen wir schon lange, aber in dieser Form ist der Genuss gleich noch einmal ein bisschen größer.

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta starten wir mit bester Laune in den Frühling! Ich bin ja momentan hochmotiviert, knete Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen…

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur dann die hausgemachte Pasta, wenn ich etwas mehr Zeit zur Verfügung habe. Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich hab euch ja schon öfters erzählt, das pochierte Eier bei uns immer wieder einmal auf die Teller kommen. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, wirklich sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar!

Die Zubereitung der pochierten Eier ist gar nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren meine Lieben, es klappt bestimmt!

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Lasst euch von dieser Pasta verzaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Für das Spinatpesto:

  • 4 große Handvoll frischer Spinat
  • eine kleine Handvoll Basilikum
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 50 g Parmesan
  • etwa 100 ml Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 80-100 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette

Für die Parmesanchips:

  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.pasta20

Für das Pesto

  1. Spinat waschen und abtupfen. Parmesan in Stücke brechen. Knoblauch schälen und halbieren.
  2. Spinat, Basilikum, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl in einen Chopper (ich nehme immer diesen von Kenwood) geben und fein mixen. Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Zuletzt Obers zugeben und noch einmal alles fein mixen.
  3. Das Pesto in eine große Pfanne geben.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50 ml) zum Pesto geben und dieses erhitzen.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Pesto in der Pfanne gut vermischen.

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier mit einem Siebschöpfer herausheben, abtropfen lassen und auf der Pasta anrichten.
  4. Mit etwas Fleur de Sel, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette bestreuen.

Für die Parmesan-Chips

  1. Den Parmesan als kleine Häufchen auf ein Backpapier geben und zu Kreisen formen.
  2. Im Ofen bei 180°C ca. 5-8 Minuten backen, bis der Parmesan geschmolzen und leicht braun ist.
  3. Herausnehmen, abkühlen lassen und vom Backpapier lösen.

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Vegetarisch köstlich! Kürbis-Spinat-Rotolo mit Tomatensauce

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Wohlig, wärmende Winter-Pasta im neuen Gewand! ❤

Diese gut gefüllten Nudelschnecken machen einfach nur zufrieden und glücklich!

Heute habe ich ein superleckeres, vegetarisches Pastarezept für euch. Und zwar eine Pastarolle gefüllt mit Kürbis, Spinat und Ricotta. Den Nudelteig zaubern wir natürlich selbst. Wie ihr wisst, geht das ja ganz einfach! Gefüllt wird unsere Pastarolle mit geschmortem Kürbis, Spinat und herrlichem Ricotta! Mmmmmhhh lecker… Die Rolle wird dann n Scheiben geschnitten und in Tomatensauce im Ofen gebacken.  Ich sag nur: Schmackofatz köstlich! ❤

rotolo4Die Idee für den Rotolo habe ich mir schon vor einiger Zeit bei dem großartigen Jamie Oliver geholt, aber nach meiner Art und Weise abgewandelt.  Seitdem ist diese Pastarolle schon an die 100 Mal in den Ofen gewandert und hat uns beglückt! Die Schnecken kann man natürlich in verschiedenen Varianten zubereiten (z.B. auch mit  gebratenen Pilzen, anstatt dem Ricotta – Schafskäse oder Mozzarella). Zaubert euren eigenen Rotolo für eure Liebsten!

rotolo15Lasst es rollen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 5 Portionen)

Nudelteig:

  • 400 g Pastamehl (am besten Hartweizengrieß oder griffiges Mehl)
  • 1 TL Salz
  • 4 größere Eier
  • 2 EL Olivenöl

Füllung:

  • 1 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • 1 rote Zwiebel, gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 500 g Blattspinat, TK
  • grobes Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken, Fenchelsamen
  • 2 Thymianzweige
  • 300 g Ricotta
  • etwas Parmesan
  • Olivenöl

Tomatensauce:

  • 3 frische Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten (Würfel)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz,  Zucker

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein glatter, elastischer Teig ensteht.
  2. Den Teig in Frischaltefolie wickeln und zu einer Scheibe flach drücken.
  3. Für mindestens 30 Minuten raten lassen.

Für die Füllung und Sauce

  1. Kürbis in Spalten schneiden auf einem Blech verteilen. Etwas grobes Salz, Chiliflocken und Fenchelsamen im Mörser leicht zerdrücken und über dem Kürbis verteilen. Einige Spritzer Olivenöl darübergeben und bei 200°C ca. 40 Minuten lang schmoren.
  2. Den Kürbis leicht abkühlen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Den Knoblauch und den Zwiebel in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Den Spinat zugeben und ca. 10 Minuten leicht dünsten, bis der Spinat zerfallen ist.
  4. Für die Tomatensauce den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die frischen Tomatenwürfel zugeben und ca. 5 Minuten lang leicht köcheln. Tomatenmark, etwas Zucker und Salz zugeben. Die geschälten Tomaten (Dose) und etwas Wasser unterrühren und 10 Minuten köcheln lassen.

Wie geht’s weiter?

  1. Den Nudelteig auf einem bemehlten Geschirrtuch dünn zu einem großen Rechteck ausrollen (erfordert etwas Geduld, die dicken Ränder wegschneiden).
  2. Den Teig mit etwas Wasser bestreichen. Den Spinat darauf verteilen, dann den zerdrückten Kürbis, und zum Schluss den Ricotta darüberbröckeln.rotolo11rotolo12
  3. Noch einmal mit etwas Meersalz und Chiliflocken würzen. Den Teig der Längseite her aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden.rotolo13
  4. Die Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen und die Nudelschnecken hineinsetzen (eng nebeneinander).  Etwas Parmesan darüberreiben und mit etwas Olivenöl beträufeln.rotolo15
  5. Die Nudelschnecken bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.

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Die Rotolos noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren. Dazu passt noch ein frischer grüner Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Edles Knusperglück! Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Räucherfischen, Äpfeln und Lauch

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Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit!

Ach wie ich es liiiiebe, diesen Satz sagen zu können. Mittlerweile hat meine Familie schon eine ganze Weile mit Flammkuchen verbracht. Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich!

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Flammkuchen ist immer wieder ein perfektes Familienessen (oder wenn Freunde zu Besuch sind). Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jeden lieben Menschen. Na da ist es kein Wunder, dass der dünne Knusperkuchen ziemlich oft in meinen Ofen wandert. Immer wieder neu und anders belegt und immer wieder suuuuper lecker!

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Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Diesmal hab ich den Teig zur Hälfte mit Buchweizenmehl gebacken. Ich finde, das gibt noch einen besseren Geschmack. Ihr könnt aber natürlich auch nur Weizenmehl oder die Hälfte durch Roggenmehl ersetzen.

Dieser Flammkuchen wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit dünnen Apfelscheiben, Fenchel und Lauch belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken.

So nach dem Backen kommen noch unsere guten Räucherfische drauf. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

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Ran ans Knuspern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Flammkuchen)

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 180 g Buchweizenmehl
  • ca. 180-200 ml Wasser
  • 20 g Germ
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

zum Bestreichen:

  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Honig
  • etwas Thymian

zum Belegen:

  • 200 g Räucherlachs (Bio-Qualität)
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 2 Äpfel
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 Lauchstange
  • Zitronensaft
  • etwas frischer Dill, nach Belieben
  • etwas Kren, nach Belieben

Knoblauchöl:

  • 50 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 200 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.

Für den Belag

  1. Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche, Honig, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren.
  2. Die Teigfladen mit je 2 EL davon bestreichen.
  3. Die Äpfel in ganz dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den Fenchel und den Lauch auch in dünne Scheiben schneiden. Auf den Teigfladen verteilen.
  4. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten).
  5. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 12 Minuten knusprig backen.
  6. Nach dem Backen sofort mit Lachs und den Räucheforellenfilets belegen. Etwas Kren darauf verteilen und noch mit etwas Fleur de Sel, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Dill bestreuen.

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Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pasta Amore! Tagliatelle mit Garnelen, getrockneten Tomaten und Pangrattato

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Na ihr Lieben, seid ihr gut und lecker ins neue Jahr gestartet? Wie ihr wisst, habe ich ein paar Tage in bella Italia verbracht und mich dort ins neue Jahr treiben lassen.

Ich sag euch, es war wunderschön und vor allem lecker, lecker, lecker! ❤

In den nächsten Tagen werde ich euch wieder mit einem kleinen, feinen Reisebericht beglücken. Ich möchte euch einfach erzählen und zeigen, was wir alles erlebt und entdeckt haben. Ich hoffe, ihr freut euch!

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Zu diesem einfachen, aber eleganten Pastagericht hat mich meine Reise durch Italien inspiriert. In den letzten Tagen wurde ich mit herrlicher Pasta (und Pizza!!!) verwöhnt. Da musste ich meine liebe Familie auch gleich daran teilhaben lassen.

Also ab in die Küche und Nudelteig kneten, ausrollen und in Streifen schneiden. Ich hab euch ja schon mal erzählt, dass man für hausgemachte Nudeln nicht unbedingt eine Nudelmaschine braucht. Ich rolle den Teig fleißig mit der Hand aus und schneide ihn dann in Streifen. So ist es wirklich zu 100% hausgemacht und es geht am schnellsten!

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Die getrockneten Tomaten geben der Pasta den herrlich, aromatischen Geschmack. Und nicht mit dem Knoblauch und dem guten Olivenöl geizen! Da legen die Italiener auch ganz viel Wert drauf, drum schmeckts auch immer sooo lecker!

Vor dem Servieren eine großzügige Portion von unserem Pangrattato (Gewürzbrösel) über die Pasta streuen. Die gerösteten Brotbrösel sind bei uns heiß begehrt und übrigens auch eine gute Verwertung von altem Weißbrot.

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Pasta, Pasta, e basta!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Nudelteig:

  • 400 g Hartweizengrieß (ersatzweise griffiges Mehl)
  • 4 Eier
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet

Für die Sauce:

  • 500-600 g Garnelen, Bio Qualität
  • 12-15 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 100 ml Weißwein
  • etwas Peperoncino. getrocknet
  • Olivenöl

Pangrattato:

  • 1/2 Ciabatta (ersatzweise ein paar Scheiben Toastbrot)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL getrockneter Peperoncino
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Parmesan, frisch gerieben
  • 5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4.  Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.pasta19

Für die Brösel

  1. Das Brot zu groben Brösel reiben.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen. Brösel zugeben und mitanrösten (ca. 3-4 Minuten)
  3. Kräuter untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Peperoncino abschmecken.
  4. Abkühlen lassen. Zitronenabrieb und Parmesan untermischen. Beiseitestellen.

Für die Sauce

  1. Die Garnelen putzen und trocken tupfen.
  2. Knoblauch hacken, Jungzwiebel in feine Streifen schneiden, Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Hälfte des Knoblauchs in einer Pfanne mit 3 EL Olivenöl anschwitzen.
  4. Garnelen zugeben und scharf anbraten. Mit Salz und Peperoncino würzen. Die Garnelen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  5. Wieder 2-3 EL Olivenöl (oder ich nehme auch gerne das Öl in dem die Tomaten eingelegt waren) erhitzen. Restlichen Knoblauch und die getrockneten Tomatenstückchen darin anschwitzen (ca. 3 Minuten). Frische Tomaten und Jungzwiebel zugeben und mitanschwitzen.
  6. Mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2 Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50 ml) zu der Sauce geben und leicht köcheln lassen. Die Garnelen wieder zurück in die Pfanne geben.pasta17
  4. Die Pasta abgießen und unter die Sauce und Garnelen mischen.
  5. Etwa 1/2 des Pangrattatos unter die Pasta mischen.
  6. Etwas Olivenöl über die Pasta träufeln.
  7. Die Pasta in Tellerchen anrichten und mit dem Pangrattato bestreuen.

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Falls ihr jetzt Lust auf noch meeehr Pasta bekommen habt, dann probiert doch mal meine leckere Thunfisch-Pasta oder meine Pasta mit Vogerlsalat-Pesto!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

A Tavola! Es gibt die leckerste Thunfisch-Tomaten-Pasta!

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Das Geheimnis dieser köstlichen Pasta? Ganz viel Amore bei der Zubereitung! ❤

Und viele gute Zutaten machen diese Pasta unschlagbar lecker!

Da heißt es dann immer: Nachschlag bitte!

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Für meine Familie und mich gehört diese Pasta-Variante zu unseren absoluten Lieblingen (wenn wir von Pastagerichten reden). Die Tomatensauce ist so herrlich aromatisch, dazu der feine Thunfisch und den letzten Schliff geben noch die knusprigen Gewürzbrösel und das Basilikumöl. Diese Kombination – einfach delizios!

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Ich habe für unsere Pasta einen weißen Thunfisch verwendet. Unendlich groß ist der Geschmacksunterschied zum üblichen großen roten Thunfisch.

Viel aromatischer, zarter und feiner im Geschmack ist der kleine weiße Angelthunfisch. Da lohnt es sich hin und wieder einmal ein klein wenig mehr aus dem Geldbörserl rauszuholen. Versucht einen weißen Thunfisch zu bekommen und probiert es aus, meine Lieben. Bei Hagen Grote findet ihr diesen Bonito del norte in bester Qualität, der sich freut in diese Pasta wandern zu dürfen.

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Die Zubereitung ist wirklich ganz einfach und geht auch wirklich schnell. Zuerst rösten wir unsere Gewürzbrösel und zaubern unser Basilikumöl, welches wir zum Schluss über unser Pasta träufeln.

Für die Sauce raspeln wir frische Tomaten, damit wir ein feines Fruchtfleisch erhalten (außerhalb der Saison könnt ihr natürlich gute Dosentomaten nehmen). Knoblauch, Sardellen, Oregano und Rosmarin werden in Olivenöl angeschwitzt, dann kommen die frischen Tomaten dazu und wir lassen das Ganze zu einer sämigen Sauce einkochen (nicht vergessen immer wieder etwas Pastakochwasser mit in die Sauce geben). Zuletzt noch Kapern und unseren weißen Thunfisch untermengen, gut abschmecken und fertig ist unsere aromatische Pastasauce.

Achja, nicht am guten Olivenöl sparen!

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Vor dem Servieren eine großzügige Portion von unseren Gewürzbrösel über die Pasta streuen und etwas Basilikumöl darüberträufeln. Die gerösteten Brotbrösel sind bei uns heiß begehrt und übrigens auch eine gute Verwertung von altem Weißbrot.

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Gestern hab ich zum ersten Mal mein neues Geschirr aus Italien ausgepackt. Na gefällt es euch? Also ich bin hin und weg und liebe es! Es gibt sogar eine kleine Geschichte, wie ich zu diesem Geschirr made in Italy gekommen bin. Ich hab mir in Rom ganz begeistert schon einige Tellerchen und dazu noch zwei Deckerl gekauft. Die Verkäufer haben mir alles ganz brav in einen Karton eingepackt, der dann gleich in mein Köfferchen wanderte. So ein paar Tage später (als wir schon in Sorrento waren) machte ich mein Päckchen auf und bemerkte ganz entsetzt, dass meine sorgfältig ausgewählten Deckerl fehlten. Tja, da haben die lieben Italiener einfach vergessen meine Deckerl einzupacken. Sowas! Da war die liebe Lena traurig und enttäuscht….. (das machte mich wirklich eine kurze Zeit lang sehr betrübt). Mein Liebster, Fabio konnte dies nicht mehr länger mitansehen und wir machten uns in Sorrento auf die Suche nach einem besseren Ersatz.  Da sind mir diese wunderbar italienischen Teller ins Auge gehüpft und schon waren die Deckerl vergessen…..

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Falls ihr keine Fusilli lunghi bekommt, könnt ihr natürlich auch Spaghetti oder eure Lieblingspastasorte nehmen. Ich hab mir gleich ein paar Packungen von diesen Fusilli lunghi aus Italien mitgebracht, da wir die Sorte lieben (und sie bei uns schwer erhältlich ist). Ich hatte schon Bedenken, dass ich Übergepäck bezahlen muss (bei so viel „Nudla“ im Koffer) aber zum Glück ist alles gut gegangen und meine italienische Pasta beglückt jetzt die ganze Familie.

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Pasta – e basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 350 g Pasta (z.B. Fusilli lunghi oder Spaghetti)

Für die Sauce:

  • 4-5 EL gutes Olivenöl (ich verwende gerne dieses)
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 8-10 Sardellenfilets
  • 3 TL Kapern
  • 6-7 große reife Tomaten (ca. 800-900 g)
  • eine Handvoll bunte Kirschtomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Glas Thunfisch (ich habe den weißen Thunfisch von Hagen Grote verwendet)
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Gewürz-Brösel:

  • ein altbackenes weißes Brötchen (z.B. Ciabatta)
  • 2-3 EL gutes Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1/2 TL Peperoncino, getrocknet
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

Für das Basilikum-Öl:

  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 TL Zitronensaft
  • 4-5 EL gutes Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

Für die Brösel

  1. Das Brot zu groben Brösel reiben.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen. Brösel zugeben und mitanrösten (ca. 3-4 Minuten)
  3. Kräuter untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Peperoncino abschmecken.
  4. Abkühlen lassen. Zitronenabrieb und Parmesan untermischen. Beiseitestellen.

Für das Basilikumöl

  1. Basilikum mit Olivenöl und Zitronesaft pürieren. Mit Salz abschmecken. Beiseitestellen.

Für die Pasta

  1. Die großen Tomaten grob raspeln, dabei Haut und Stielansatz entfernen. Die Kirschtomaten in dünne Scheiben schneiden.
  2. Knoblauch, Rosmarin, Oregano in 3 EL Olivenöl anschwitzen. Die geschnittenen Kirschtomaten und die Sardellen zufügen und kurz mitanbraten. Das Tomatenfruchtfleisch und Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Offen ca. 10 Minuten köcheln.
  3. Pasta in kochendem Salzwasser bissfest garen. Dabei ca. 100-150 ml vom Kochwasser zu der Tomatensauce geben und weiter köcheln lassen.
  4. Pasta abgießen.
  5. Zuletzt die Kapern und den Thunfisch (in Stückchen zerzupft) unter die Sauce mischen. Ich gebe immer noch gerne etwas Öl vom eingelegten Thunfisch mit in die Sauce. Die Sauce noch einmal abschmecken.
  6. Die Pasta unter die Sauce mischen und noch 1-2 Minuten leicht weiterköcheln lassen.pasta10
  7. Vor dem Servieren mit den Gewürzbröseln bestreuen und mit dem Basilikumöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Sommerhit! Pasta mit Lieblings-Tomatensauce und gebackenem Ricotta

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 Meine absolute Lieblings-Pasta im Sommer! ❤

Hier sind die Tomaten die Stars und zaubern uns wieder einmal ein groooßes Lächeln ins Gesicht!

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Dieses Pastagericht ist unglaublich lecker, so aromatisch und dazu noch ganz leicht zuzubereiten. Also holt euch schnell ein paar frische Tomaten und schon kann’s losgehen!

tom20Die Tomatensauce bereite ich am liebsten aus einer Kombination aus vielen frischen bunten Tomaten und guten Dosentomaten zu (die San Marzano Tomaten von Hagen Grote sind perfekt dafür). Bevor wir unsere Pasta servieren, geben wir noch einen guten Schuss bestes kaltgepresstes Olivenöl drüber..

Zu al dente gekochten Spaghetti, mit frischen Kräutern und meinem gebackenen Ricotta einfach herrlich.

tom11Der gebackene Ricotta ist das i-Tüpfelchen zu unserer Pasta! Da er uns allen so gut schmeckt kommt er ziemlich oft über unsere Pastagerichte und macht uns glücklich.

Der Ricotta wird ganz einfach mit einer Mischung aus Olivenöl, Kräutern, Honig, Gewürzen… bestrichen und dann im Ofen extra gebacken und erst am Ende über die Pasta gebröckelt! Ein schnelles, sooo gut schmeckendes Pasta-Topping. tom8

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Ein Pastagericht, das die ganze Familie lieben wird und perfekt für den heißen Sommer ist!

Hier das Rezept dazu: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 400 g Pasta (Spaghetti, Papardelle…)
  • 4-5 Handvoll frische Tomaten (verschiedene Sorten)
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 6-7 Sardellenfilets
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Dose stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1/2  Bio-Zitrone
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl
  • 250 g Ricotta
  • 1/2 Abrieb Bio-Zitrone
  • 2 Rosmarinzweige, gehackt
  • 2 Oreganozweige, Blättchen abgestreift
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 TL Honig
  • 2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den gebackenen Ricotta das Olivenöl mit der Zitronenschale, Rosmarin, Honig, Salz, Pfeffer und Chili verrühren und den Ricotta damit bestreichen (einreiben – soll komplett bedeckt sein). tom3Bei 200°C ca. 20-25 Minuten lang backen.
  2. Für die Tomatensauce die Tomaten halbieren/vierteln, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, die Sardellen und die Petersilie hackentom2
  3. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die Hälfte der gehackten Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  4. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 5 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili, Zitronenabrieb und etwas Zucker würzen.tom4
  5. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten).
  6. Pasta in Salzwasser al dente kochen und abgießen (ein paar EL vom Kochwasser auffangen)
  7. Die Sauce noch einmal gut abschmecken, etwas vom Kochwasser zugeben und mit der Pasta vermengen. Die restliche Petersilie, Basilikum, die Oliven und noch etwas Olivenöl über die Pasta geben.
  8. Mit dem gebackenen Ricotta servieren (einfach darüberbröckeln) und geniiiießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Geliebter Klassiker! Lasagne bolognese

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Laaaaasagne! ❤

Dieses italienische Nudelgericht ist ein Liebling von viiiiielen! Auch bei uns in der Familie ist dieser Klassiker sehr beliebt (besonders bei meinem Bruder). Schon an die tausendmal gezaubert und immer wieder straheln die Gesichter, wenn die fertig gebackene Lasagne aus dem Ofen kommt

Diese Lasagne schmeckt genauso wie Lasagne schmecken muss. Eine gute, aromatische Soße, viele Schichten und eine knusprige Kruste. Ganz klassisch und wuuunderbar! Tja solch geliebte Klassiker sind eben nicht zu verachten! Es hat schon einen Grund, weshalb sie Klassiker geworden sind…

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In meine Lasagne kommt eine gut abgschmeckte Bolognese-Sauce. Hierbei dürfen geriebene Karotten auf gar keinen Fall fehlen! Nach Belieben gebe ich auch noch ein paar Selleriewürfel dazu. Dann wird es schön lange geköchelt, gut gewürzt und mit frischen Kräuter verfeinert.

Hmm! Wie gut das duftet! Schon lange bevor die Lasagne dampfend auf dem Tisch steht, zieht das feine Aroma durch die Küche.

Ach es ist immer wieder ein Vergnügen eine britzelnde Auflaufform aus dem Ofen zu holen, die noch zischende Lasagne anzunschneiden und den Käse Fäden ziehen zu lassen? Ja klar, Lasagne ist jetzt nicht gerade ein leichtes Sommeressen, aber es macht glücklich und sooo zufrieden. Fürs gute Gewissen wird immer eine große Schüssel Salat aufgetischt (und man braucht sich ja nicht gleich ein gaaaanz großes Stück Lasagne schnappen – zwei kleine sind auch gut).

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Lasagne-Laune?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine große Auflaufform):

Für die Bolognese-Sauce:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 Karotten, gerieben
  • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt
  • 400-500 g Faschiertes (gemischt)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Dosen geschälte Tomaten
  • 150-200 ml Gemüsebrühe
  • 3 Zweige Oregano
  • 3 Basilikumstängel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:

  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 600-700 ml Milch
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Pkg. Lasagneblätter (ca. 12 Stück)
  • zwei Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • ein kleines Stück Butter für die Form

Zubereitung:

Für die Bolognese-Sauce

  1. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin anschwitzen. Faschiertes zugeben und anbraten, bis es krümelig zerfällt (ca. 5 Minuten). Karottenraspel zugeben und kurz mitanschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und ebenfaslls kurz anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Mit den geschälten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen. Die Sauce ca. 35 Minuten leicht köcheln lassen. Oregano und Basilikum zugben und nochmals gut abschmecken.

Für die Béchamelsauce

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren ohne Farbe anschwitzen. Die Milch zugießen und unter Rühren bei milder Hitze 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Topf vom Herd nehmen und den Parmesan unterrühren.

Lasagne fertig stellen

  1. Eine Auflaufform (ca. 25×20 cm) dünn mit Butter ausstreichen. 3 Lasagneblätter hineinlegen, mit einer Schicht Bolognese-Sauce und etwas Béchamel gleichmäßig bedecken und mit etwas Parmesan bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit Lasagneblättern und Béchamelsauce abschließen, restlichen Parmesan auf die Sauce streuen.
  2. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 180° C ca. 45 Minuten goldbraun backen.
  3. Vor dem Anschneiden ca. 5-10 stehen lassen.

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Zu unserer Lasagne essen wir immer einen frischen, grünen Salat!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Da freut sich die ganze Familie! Polentapizza

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Diese Polentapizza ist ein perfektes Familienessen. ❤

Ein großes Blech voll mit lauter guten Sachen und dann schaut das alles auch noch so schön bunt aus. Da bekommt doch jeder sofort Lust, sich ein großes Stückchen zu schnappen.

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Anstatt des normalen Pizzateiges zaubern wir heute einen leckeren Polentabrei, den wir dann als Boden auf ein Blech verteilen. Darauf geben wir dann eine selbstgemachte Tomatensauce und belegt wird alles mit buntem Gemüse (der Saison, oder was ihr gerade daheim habt). Zuletzt noch gut mit Käse bestreuen und schon gehts ab in den Ofen.  Eine kleine Weile gedulden und die Liebsten können schon zu Tisch gerufen werden. Die Pizza wird im Nu aufgegessen sein und wartet schon darauf, das nächste Mal gebacken zu werden (glaubt mir, das wird nicht lange auf sich warten lassen).

Schnell, einfach gemacht und so köstlich! Solche Rezepte sind doch einfach goldwert und müssen gut im Köpchen gespeichert werden.  Ich backe diese Polentapizza auch für meinen Liebsten und mich. Nach einem anstrengendem Tag macht der Anblick dieser bunten Pizza einfach nur glücklich und zufrieden.

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Beim Pizzabelag könnt ihr eurer Fantasie und eurem Appetit freiem Lauf lassen. Im Herbst kommen bei mir dann feine Kürbisscheiben auf diese Pizza. Nach Belieben könnt ihr nach dem Backen auch noch etwas frischen Rucola auf der Pizza verteilen.

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Hier das Rezept: (Inspiration aus dem Buch „Gaumenkino“)

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Polentaboden:

  • 2 Tassen Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
  • 1 Tasse Polenta (ca. 250 g)
  • 50 g Butter
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige

Für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 250 ml Tomatenpüree
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl

Für den Belag:

  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Je 1/2 roter und gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund grüner Spargel, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Käse zum Überbacken (z.B. Bergkäse)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Polenta und Butter einrühren, aufkochen und quellen lassen (ca. 10 Minuten). Parmesan und Thymian untermengen. Würzen.
  2. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
  3. Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. Tomatenwürfel zugben und kurz mit anschwitzen. Mit Tomatenpüree aufgießen und leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt mit Basilikum verfeinern.
  4. Die Tomatensauce auf dem Polentaboden verstreichen. polenta1
  5. Das Gemüse darauf verteilen, würzen und zuletzt mit Käse bestreuen.polenta2
  6. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤