Ein Hauch Indien auf dem Teller! Tandoori-Fleischbällchen

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Rundum köstlich ❤ Heute bleiben wir am Ball und lassen es uns gut gehen!

Diese aromatischen runden Bällchen entführen uns in eine Welt der Gewürze und lassen unsere Mäulchen strahlen!

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Wie ihr ja schon wisst, hab ich eine kleine aber feine Vorliebe für die indische Küche und kreiere dafür immer wieder gerne meine eigenen Lieblingsgerichte. Diese Tandoori-Fleischbällchen hab ich am Wochenende für meine Familie gezaubert und die Tellerchen waren im Nu leergeputzt. Na das ist doch ein gutes Zeichen!

Die Zubereitung ist ganz simpel: Gutes Rinderfaschiertes wird mit Ei, eingeweichtem Brot, Knoblauch, Ingwer, Tandoori-Gewürz und Tomatenmark  vermischt.

Das Tandoori-Masala Gewürz von Sonnentor ist eine klassisch indische Gewürzkomposition, die Tiefe, Farbe und Schärfe hat. Paprika und Kurkuma zaubern die tieforange Farbe und gemeinsam mit Koriander, Zimt und Kardamom entsteht der charakteristische Geschmack. Ein Gedicht für Gaumen und Augen!

Sind unsere Bällchen fertig gerollt ?

Dann ab in die Pfanne damit, rundum gut anbraten und schnell wieder raus damit (damit sie uns nicht zu trocken werden).

Der Bratensatz dient dann gleich zur Herstellung unserer aromatischen Sauce. Eine ordentliche Portion Knoblauch und Ingwer wird mit den Gewürzen angeschwitzt, dann kommt unsere cremige Kokosmilch ins Spiel und zaubert uns eine aromatische Sauce. Gut abgeschmeckt und mit frischem Spinat und Petersilie verfeinert wird dieses Gericht zum Hochgenuss.

Meine Tandoori-Bällchen werden ganz klassisch mit Basmatireis im Schälchen serviert.

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Ich hatte hier wieder einmal das schöne Vergnügen ausgezeichnetes Rinderfaschiertes vom Charolais Rind für mein Gericht zu verwenden. Ich hab euch ja schon öfters vom Prime Beef Zederberghof erzählt. Na wisst ihr noch?

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

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Ein schneller Gaumenschmaus, der die ganze Familie glücklich und zufrieden macht!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Fleischbällchen:

  • 500 g Rinderfaschiertes
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Tandoori-Gewürz (z.B. von Sonnentor)
  • eine große Handvoll Petersilie, frisch gehackt
  • 1 Ei
  • 1 Semmel (in 50 ml Milch eingeweicht)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 cm Ingwer, frisch gerieben
  • 1 EL Tandoori-Gewürz (z.B. von Sonnentor)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400-500 ml Kokosmilch
  • 100 ml Obers
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • eine große Handvoll frischer Spinat
  • eine Handvoll Petersilie, frisch gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Prise Zucker
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • eine Handvoll Mandelblättchen, geröstet
  • 1 Stange Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

Zubereitung:

  1. Das Fleisch in eine große Schüssel geben.
  2. Alle anderen Zutaten zugeben und mit den Händen gut durchmischen. Würzig abschmecken.
  3. Aus der Masse kleine Bällchen formen.
  4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin rundum anbraten (5-7 Minuten).
  5. Die Bällchen aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller geben.
  6. In dem Bratfett die gehackten Knoblauchzehen und Ingwer anschwitzen.
  7. Tandoori-Gewürz und Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten.
  8. Mit Kokosmilch aufgießen.
  9. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Obers und Zitronensaft verfeinern.
  10. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und nach Belieben Chili abschmecken.
  11. Zum Schluss den frischen Spinat und die gehackte Petersilie untermengen.
  12. Die Fleischbällchen wieder zurück in die Pfanne geben und in der Sauce ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  13. Die Fleischbällchen mit der Sauce, den Frühlingszwiebel  und gerösteten Mandelblättchen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

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Was für ein Festmahl! Roastbeef mit Kräutervinaigrette, Spargel und gebratenen neuen Kartoffeln

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Dieses Essen ist ein Fest für alle Fleischliebhaber!

Ich bin ja nicht der wahnsinnig große Fleischtiger und für mich wären diese Beilagen auch schon ein wahres Festmahl… aber hin und wieder ist so ein richtig gutes Stückchen Fleisch schon was ganz Feines!

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Fleisch zu garen ist gar nicht schwer,  wenn man ein paar grundlegende Schritte beachtet. Das sind meine persönlichen Tipps:

  1. Das Fleisch immer eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank geben, sodass es, wenn man mit dem Kochen beginnt fast Raumtemperatur hat.
  2. Das rohe Fleisch vor der Zubereitung mit feinem Salz würzen und nach dem Braten dann erst mit Meersalz (Fleur de Sel) und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.
  3. Das Fleisch zunächst in heißem Öl von allen Seiten scharf anbraten, dann nach Belieben ein klein wenig Butter hinzugeben und das geschmolzene Fett mehrmals über das Fleisch gießen.
  4. So und dann im Ofen bei mäßiger Hitze (um die 120°C) fertiggaren (die Garzeit hängt von der Größe des Fleisches ab)
  5. Ich benutze gerne ein Fleischthermometer und lasse es so lange im Ofen bis die Kerntemperatur bei etwa 58°C ist.
  6. Das gebratene Fleisch vor dem Anschneiden kurz an einem warmen Ort ruhen lassen.

Heutzutage geht der Trend ja eher in die Richtung weniger Fleisch zu essen. Ich bin der Überzeugung, wenn man Fleisch zubereiten möchte, dann sollte man wirklich auf die Qualität achten. Wie ich immer wieder gerne sage, lieber weniger und seltener Fleisch essen, dafür aber richtig guuut!

Ihr wisst ja mittlerweile schon, dass ich eine ganz besondere Liebhaberin von Prime Beef bin.

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Ich hatte hier wieder das Vergnügen ein gutes Entrecôtestück vom Charolais Rind für mein Gericht zu verwenden. Ich hab euch ja schon öfters vom Prime Beef Zederberghof erzählt. Na wisst ihr noch?

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

Die Beilagen zu diesem Fleisch dürfen hier natürlich nicht vernachlässigt werden. Es gibt kleine junge Kartoffeln, die wir in einem Topf (ich verwende meinen geliebten roten Schmortopf) mit Butter und Olivenöl braten, bis sie außen schon goldbraun und innen ganz weich sind. Die Kartoffeln könnten wir immer essen, da sie einfach sooo gut sind.

Der knackige weiße Spargel hat ja gerade Hochsaison und kommt deshalb auf unsere Tellerchen. Mit der aromatischen Kräutervinaigrette beträufelt ein wahres Gourmet-Gemüse. Oder was meint ihr?

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Dieses Essen ist perfekt für ein große Runde an lieben Menschen geeignet. Da werden hungrige Mäulchen ganz leicht zufrieden und glücklich gemacht! Bei uns ist fast die Hälfte des guten Fleisch beim Mittagessen übrig geblieben. Was für ein Glück! Da wir am Nachmittag lieben Besuch bekamen, wurde zur Jause gleich noch ein köstlicher Rindfleischsalat mit Rucola, Parmesan und Kräutervinaigrette gezaubert. Dazu gabs noch Focaccia – was für ein herrlicher Genuss (mein Rezept dazu verrate ich euch auch noch)!

Lasst es euch diese Köstlichkeit nicht entgehen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für bis zu 6 hungrige Personen)

  • 1,2-1,5 kg Roastbeef (Entrecôte oder Rib Eye im Ganzen)
  • 2 TL Dijon Senf
  • 2 Rosmarinzweige
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine kleine Handvoll frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch…)

Für die gebratenen Kartoffeln:

  • 1 kg junge Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2-3 TL grobes Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Für den Spargel mit Kräutervinaigrette:

  • eine große Handvoll frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum….)
  • 1 TL Dijon Senf
  • 1 TL Honig
  • 1 Knoblauchzehe (nach Belieben)
  • 1/2 Zitrone, Saft
  • 2-3 EL Balsamico, bianco
  • 6-8 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Bund weißer Spargel

Zubereitung:

Fleisch

  1. Das Fleisch rundum salzen und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten kräftig anbraten (ca. 10 Minuten).
  2. Das Fleisch auf ein Gitter geben (das Gitter über ein Blech legen) und im Ofen bei 120°C ca. 70-90 Minuten garen (je nach Größe des Fleisches unterschiedlich  – das Fleisch soll eine Kerntemperatur von 55-60°C haben).
  3. Das Fleisch 8-10 Minuten zugedeckt rasten lassen. Mit Senf rundum einstreichen, salzen und pfeffern und mit den gehackten Kräutern ummanteln.
  4. Das Fleisch am besten mit der Schneidmaschine (oder einem scharfen Messer) in dünne Scheiben schneiden und anrichten.

Kartoffeln

  1. Die Kartoffeln sorgfältig waschen und wenn nötig abbürsten, aber nicht schälen.
  2. Die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer Kasserolle mit dickem Boden erhitzen, bis die Butter leicht aufschäumt.
  3. Dann die Kartoffeln hineingeben und gut umrühren, sodass sie rundum mit Butter benetzt sind. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten.
  4. Die Temperatur reduzieren, die Kartoffeln gut salzen, Rosmarin zugeben und unter gelegentlichem Rühren weitere 15-20 Minuten zugedeckt braten, bis sie außen schön goldbraun sind und innen weich.
  5. Kurz vor dem Servieren noch etwas grobes Meersalz (Fleur de Sel) darüber streuen.

Spargel mit Kräutervinaigrette

  1. Spargel schälen und die Enden abschneiden.
  2. Einen Topf voll Wasser mit Salz und etwas Zucker aufkochen lassen. Hitze etwas reduzieren.
  3. Spargel hineingeben und 5-6 Minuten darin gar ziehen lassen.
  4. Abseihen und kurz bis zum Servieren warm stellen.
  5. Für die Vinaigrette die Kräuter fein hacken. Knoblauch hacken.
  6. Senf mit Honig, Knoblauch, Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut verrühren.
  7. Olivenöl und Kräuter unterrühren.
  8. Spargel mit dem Fleisch und den Kartoffeln auf Teller anrichten und mit der Kräutervinaigrette beträufeln.

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Ein Fleischgenuss, der auf der Zunge zergeht! Die aromatischen kleinen Kartoffeln und der zarte weiße Spargel mit den frischen Kräutern  – ein traumhafte Kombination finden wir.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Das perfekte Familienessen! Tafelspitz mit Steinpilzsauce und Kürbisgnocchi

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Es gibt Tafelspitz! Mmmmmh…. ❤

Ein echter Schatz! So wird uns ganz warm ums Herz.

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Schon seit Kindheitstagen zählt Tafelspitz zu meinen Lieblingsgerichten. Dieser Gaumenschmaus kommt bei uns nur ein paar mal im Jahr auf den Tisch, aber dafür richtig fein.

Ja so soll es sein!

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Wir durften wieder im Genuss eines Charolais-Rindfleisches schwelgen. Die Qualität von Prime Beef ist einfach unschlagbar und wir genießen jeden einzelnen Bissen von diesem wunderbaren Fleisch.

Ich hab euch ja schon öfters von Prime Beef und deren Charolais-Fleisch erzählt. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann klickt euch einfach hier rein, meine Lieben!

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Die Zubereitung von Tafelspitz hab ich schon vor vielen Jahren von meiner Mama gelernt. Es ist ja wirklich ganz einfach, nur etwas Zeit ist von Nöten.

So ich hab mich heute gleich nach dem Frühstück in die Küche begeben und den Tafelspitz samt seinen Begleitern in unseren Schmortopf gegeben, mit Wasser bedeckt und den Topf auf den Herd gestellt. Das Fleisch köchelt jetzt seelenruhig über zwei Stunden mit Gewürzen vor sich hin und wird so herrlich zart.

Dann ist’s bis zum Mittagessen fertig und die Gesichter strahlen schon vor Freude! Wenn’s bei uns Tafelspitz gibt, kommt als Vorspeise auch immer eine gute Fleischsuppe auf den Tisch. Dazu gibt’s meistens dünne Kräuterfrittaten. Hach solche Klassiker sind schon was Feines!

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Natürlich braucht unser Tafelspitz noch leckere Freunde, die ihn auf den Teller begleiten. Jetzt im Herbst lacht mich der Kürbis gerne an und möchte von mir verkocht werden. Na das lass ich mir nicht zweimal sagen und schon gibt’s Kürbisgnocchi.

Mama hat gestern wunderbare Steinpilze vom kleinen Bauernladen in der Stadt mitgebracht. Da wusste ich gleich, dass diese braunen Schönheiten in meine cremige Sauce wandern werden. Hach was für ein Genuss! Ich liebe ja Pilze und ganz besonders, wenn diese cremig eingekocht werden.

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Wohlfühlessen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Personen):

Für den Tafelspitz:

  • 1 kg Tafelspitz
  • 2 Zwiebel, mit Schale
  • 3 Lorbeerblätter
  • je 1/2 TL Pfefferkörner und Pimentkörner
  • 4 Karotten
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • Salz

Für die Kürbisgnocchi:

  • 700 g Hokkaido, gewürfelt
  • 300 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 Ei
  • ca. 200 g Mehl
  • 50 g Grieß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch gemahlene Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Für die Steinpilzsauce:

  • 250-350 g Steinpilze
  • 2 Jungzwiebel
  • 50 ml Madeira
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Maizena, zum Binden
  • Butter zum Anbraten

Zum Servieren:

  • frisch geriebener Kren

Zubereitung:

Für den Tafelspitz

  1. Zwiebeln mit Schale waschen und halbieren. Tafelspitz kalt abbrausen.
  2. Tafelspitz mit Zwiebelhälften, Lorbeerblätter, Pfeffer-und Pimentkörner, Salz und Selleriestück in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.herbst26
  3. Langsam aufkochen lassen und dann offen bei leichter Hitze ca. 2 – 2 1/2 Stunden köcheln lassen. (nach ca. 90 Minuten Kochzeit die Karotten dazugeben).
  4. Den Tafelspitz herausnehmen und kurz ruhen lassen. Die Suppe abseihen und die Karotten in Scheiben schneiden und wieder in die Suppe geben. Die Fleischsuppe mit Salz abschmecken.
  5. Den Tafelspitz in dünne Scheiben (ca. 1cm dick) schneiden (ich mache das mit der Brotschneidemaschine). tafel25
  6. Die Tafelspitzscheiben wieder zurück in die Suppe geben und warm halten.

Für die Kürbisgnocchi

  1. Kürbis und Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (ca. 20-25 Minuten).
  2. Abseihen und ausdampfen lassen.
  3. Die Kürbis-und Kartoffelstücke durch eine Kartoffelpresse drücken.
  4. Ei, Mehl, Grieß, Salz, Pfeffer und Muskat untermengen. Mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl beigeben.
  5. Den Teig sechsteln und je zu einer Rolle formen. Mit einer Teigkarte (oder Messer) kleine Stücke abschneiden und auf eine bemehlte Platte legen (bevor ihr alle Gnocchi abstecht kocht am besten einen Probegnocchi, um die Konsistenz zu überprüfen).tafel24
  6. Die Gnocchi in leicht siedendem Salzwasser gar ziehen lassen (ca. 5 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  7. Ein Stückchen Butter in einer Pfanne zerlassen und die fertig gegarten Gnocchi darin kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben frische gehackte Petersilie zugeben.

Für die Steinpilzsauce

  1. Die Steinpilze putzen und je nach Größe halbieren.tafel23
  2. Jungzwiebel in feine Scheiben schneiden.
  3. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Jungzwiebel darin anschwitzen.
  4. Steinpilze zugeben und braun anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit Madeira ablöschen und einkochen lassen.
  6. Obers und etwas Fleischbrühe (100-150 ml) zugeben. Einige Minuten leicht köcheln lassen.
  7. Je nach Konsistenz mit etwas angerührter Stärke binden.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie verfeinern.

Servieren

  1. Die Tafelspitzscheiben aus der heißen Fleischbrühe nehmen und mit Kren bestreuen. Mit der Sauce und den Gnocchi servieren.

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Mmmmh…. lecker! Eigentlich sollte es Tafelspitz viel öfters geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Oh es duftet! Italienische Rindsrouladen mit Sauerrahmnockerl

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Hier kommt ein ganz feines aber einfaches Essen für die ganze Familie! ❤

Gut gefüllte Rindsrouladen schmorgeln in einer aromtischen Tomaten-Gemüse-Sauce. Dazu gesellen sich noch fluffige Sauerrahmnockerl. Ein Festessen, das einfach nur glücklich macht!

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Ich liebe es den Deckel meines Schmortopfs zu öffnen und mit meinem Näschen reinzuschnuppern… Herrlich!

Ich hatte wieder das Vergnügen ein gutes Rostbratenstück vom Charolais Rind für meine Rouladen zu verwenden. Ich hab euch ja schon bei meinem Provencalischen Rinderschmortopf von Prime Beef Zederberghof erzählt. Na wisst ihr noch?

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

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Unser Fleisch wird leicht geklopft, dann bestreichen wir es mit einem gewürzten Tomaten-Frischkäse, darauf kommt noch Parmaschinken und geröstete Paprikastreifen. So dann geht’s schon ans Aufrollen. Schön fest, damit ja nichts rausburzelt. Zur Sicherheit werden unsere Rouladen noch gut mit Küchengarn zusammengebunden. Kräftig im Öl angebraten entstehen schon herrliche Röstaromen. Gemüse und Tomatenmark bekommen auch noch ein bisschen Hitze ab und schon wird mit Wein, Brühe und Tomaten aufgegossen.

Die Rouladen dürfen jetzt für eine Weile darin gemütlich schmoren, bis sie butterweich sind und die Sauce herrlich aromatisch ist.

Unsere Beilage, die Sauerrahmnockerl dürfen wir natürlich nicht vergessen. Wir lieben diese Nockerl und freuen uns immer wieder, wenn sie auf dem Tisch kommen. Ganz, ganz einfach sind sie gemacht, da macht die Zubereitung gleich noch mehr Freude.

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Na habt ihr auch Lust auf ein gutes Stückchen gerolltes Fleischglück?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Rouladen:

  • 500-600 g Rindschnitzel
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 150 g Frischkäse
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 4 Salbeiblätter, fein gehackt
  • je 1 rote und gelbe Paprika
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten
  • 4 Karotten, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 Lauchstange, in Scheiben geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 100 ml Weißwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5-6 getrocknete Tomaten, klein gehackt
  • 1 EL Kapern
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Nockerl:

  • 300 g Mehl
  • 300 g Sauerrahm
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anrbraten
  • eine Handvoll frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Karotten grob würfeln, Lauch putzen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, grob würfeln.
  2. Paprika halbieren und im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten rösten, bis die Schale braun ist. Etwas abkühlen lassen, die Schale abziehen und in Streifen schneiden.
  3. Frischkäse mit Oregano, Salbei, Tomatenmark, Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Fleisch trocken tupfen (je nach Dicke etwas flach klopfen), mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Frischkäse auf die Scheiben streichen, mit je 1 Scheibe Schinken belegen. Die Paprikastreifen auf dem Fleisch verteilen.rind23
  6. Das Fleisch möglichst eng aufrollen und mit Küchengarn binden.rind22
  7. Öl in einem Bräter erhitzen. Rouladen rundherum ca. 10 Minuten kräftig anbraten, herausnehmen.
  8. Gemüsewürfel im Bratfett ca. 5 Minuten anbraten. Zucker zugeben und karamellisieren. Tomatenmark zugeben und anrösten. Brühe, Tomaten und Weißwein angießen, aufkochen, Lorbeer zugeben.
  9. Rouladen zurück in den Topf geben und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 1/2 Stunden schmoren. In den letzten 10 Minuten die Kapern und die getrockneten Tomaten zugeben.
  10. Vor dem Servieren den Küchengarn vom Fleisch entfernen. Die Sauce nach Belieben noch einmal abschmecken.

Für die Nockerl

  1. Mehl, Sauerrahm, Eier, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  3. Mit einem Teelöffel kleine Nockerl in das Salzwasser einkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten sieden lassen, bis die Nockerl an der Oberfläche schwimmen.
  4. Etwas Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die fertigen Nockerl darin schwenken.
  5. Zuletzt noch die frische Petersilie zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Vive la Provence! Provençalisches Rinderragout mit Polentaknödel

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Südfrankreich wir kommen! ❤

Für meine liebe Mama und mich geht es ja morgen ab nach Frankreich. Genauer gesagt nach Nizza. Ach wir freuen uns ja schon so darauf (besonders auf die Küche, auf das Meer und auf das Parfum).

Um uns kulinarisch schon einmal darauf einzustimmen gab es bei uns am Wochenende dieses herrliche provençalische Gericht – Daube provençal!

Ein aromatischer Rinderschmortopf mit Zwiebeln, Karotten, Tomaten und Oliven. Simple formidable!

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Meine Familie und besonders ich lieben Schmorgerichte in allen Varianten. Sie schmecken jedes Mal fantastisch und vor allem lassen sie sich prima vorbereiten. Ich stelle mich immer am Vorabend in die Küche um meinen geliebten roten Schmortopf einen leckeren Inhalt zu verpassen und ihn dann in den Ofen zu verfrachten. Dort verbringt dieser dann ein paar Stündchen und ich mach es mir in der Zwischenzeit auf der Couch gemütlich. Jede Stunde hüpfe ich auf und schaue gespannt in meinem Topf (vielleicht ist ja noch etwas Wein nötig….).

Beim Schmoren saugen sich die Fleischstücke mit Wein und den Gewürzen voll.. mmmhhh! So kurz vorm Schlafengehen hole ich mein Werk dann endlich aus dem Ofen, lasse es ruhen und träume davon. Ein Schmorgericht schmeckt aufgewärmt einfach besser! Da lohnt es sich am Abend in der Küche zu werkeln.

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Mein Schmortopf war bis oben hin gefüllt (da hätte ich eine ganze Großfamilie damit verköstigen können). Für mich war dieses Wochenende herrlich, da das Mittagessen schon vorbereitet war. Am Samstag gab’s diese köstlichen Polentaknödel dazu und heute haben wir einfach noch schnell Nudeln dazu gekocht. Schon war das Essen fertig! Da konnten Mama und ich am Vormittag eine große Runde Walken gehen, ohne daran zu denken, dass das Mittagessen noch gekocht werden muss.  Ach ich liebe es im Spätsommer während einer ausgiebigen Walkingtour die Natur zu genießen, dann nach Hause zu kommen und sich auf solch ein Gericht zu freuen.

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So meine Lieben jetzt muss ich euch noch etwas ganz Besonderes zu diesem Fleisch erzählen. Am Freitag hab ich ein großes Paket von „Prime Beef – Zederberghof“ bekommen. Darin befanden sich um die 5 kg bestes Fleisch vom Charolais-Rind. Meine Familie und ich waren hin und weg und mein Köpfchen überlegte schon, was demnächst auf den Tisch kommt. Zuerst schnappte ich mir gleich mal den großen Braten für meinen Schmortopf! daube38

Auf dem „Zederberghof“ in St. Johann im Pongau widmen sich Michael und Viktoria Obinger, als Pioniere auf diesem Gebiet, der Aufzucht und Mast zweier ganz besonderen Rinderrassen – dem Wagyu-Rind und dem Charolais-Rind. Die Ziele ihrer nachhaltigen Fleischproduktion sind klar definiert: Sie sorgen für ausschließlich hochwertiges Rindfleisch, dem man seine Qualität ansieht und diese erst recht auch schmecken kann.

Der Geschmack dieses Fleisches hat uns alle restlos begeistert. So fein, so zart, ein Traum!

Mit gutem Gewissen Fleisch genießen – nur dann schmeckt’s!

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.  Die Lieferung nach Hause funktioniert einwandfrei und wird im Voraus genau geplant.

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Wollt ihr euch auch einen Hauch Südfrankreich nach Hause holen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-8 hungrige Personen)

  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter (z.B. ein Schulterstück vom Charolais-Rind).
  • 100 g Speck, klein geschnitten
  • 6 große Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 5 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 8 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 2 EL Mehl
  • 1 Flasche Rotwein
  • 300 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzweige
  • 3 Lorbeerblätter
  • 4 Nelken
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll frische Petersilie, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, ganz fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz

Für die Polentaknödel: (ca. 20 Stück)

  • 500 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abgezupft
  • 1 Thymianzweig, Blättchen abgestreift
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 140 g Polenta
  • 2 Eier
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • etwas Butter zum Anbraten
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für unseren Schmortopf

  1. Das Fleisch in grobe Stücke schneiden.daube34
  2. Im heißem Öl rundum kräftig anbraten. Das dauert schon ein Weilchen – je nach Größe des Topfes auf zwei bis drei Portionen braten (immer wieder etwas Öl zugeben). Es soll rundum schön braun werden. Nun das Fleisch wieder herausnehmen.
  3. Speck im Topf anschwitzen. Das Mehl zugeben, einmal durchrühren und mit ca. 400 ml Rotwein aufgießen.
  4. Jetzt das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Mit dem restlichen Wein, Brühe und Tomaten aufgießen.  Knoblauch, Gewürze und die Kräuter (ich binde die Kräuter vorher gerne zu einem Sträußchen zusammen – um sie dann leichter wieder herauszufischen) zugeben.
  5. Einmal am Herd aufkochen lassen und dann bei 180°C im Ofen zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.
  6. Die Karottenscheiben und die Zwiebeln nach ca. 1 1/2 Stunden Schmorzeit mit in den Topf geben.daube37
  7. Dann die Hitze auf 120° reduzieren und weitere 1-2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch so weich ist, dass es zerfällt (die Flüssigkeit soll dabei nur leicht köcheln). Etwa jede Stunde Stunde einmal durchrühren und je nach Bedarf mit etwas Rotwein aufgießen.
  8. Zum Schluss noch die Oliven unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Vor dem Servieren die gehackte Petersilie mit Knoblauch, Olivenöl und Salz vermengen und pro Teller ein Löffelchen über das Fleisch geben.

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Für die Polentaknödel:

  1. Die Milch mit Butter, Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer aufkochen lassen.
  2. Polenta einrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  3. Parmesan und die Eier untermengen.
  4. Kleine Knödel formen (ich benutze dafür gerne einen Eisportionierer).daube1
  5. Die Knödel in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. In Butter anbraten. Zuletzt noch frische Petersilie zugeben und die Knödel darin wälzen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Meine Familie meinte, meine Polentaknödel sehen aus wie Petersilienerdäpfel. Tja da haben sie gar nicht so unrecht. Oder was meint ihr? Schön und lecker sind sie so und so.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So ich verabschiede mich wieder einmal für ein paar Tage und sage „Au revoir“! Ja mir ist auch schon aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen ganz schön viel unterwegs war. Ich reise eben so gerne und bevor ich wieder mit dem Lernen beginnen muss, gönn ich mir noch einmal eine sonnige Pause….

Bis bald mit vielen neuen Rezepten!

Lena ❤