Ein Teller voll mit guten Dingen! Zitronenrisotto mit Saiblingsfilet und Steinpilzen

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Ich liebe Risotto! ❤ und Zitrone und Pilze und Fisch! Ach soo viele Dinge, die ich gerne habe und das alles auf einem Teller vereint! Mmmmhh….

Ja das wisst ihr ja mittlerweile schon. Mein Herz schlägt ganz hoch für dieses cremige Reisgericht. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

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Da wir Risotto oft und nur zu gerne verspeisen, ist Risottoreis bei uns wirklich immer im Vorratsschrank vorhanden. Der hat quasi schon sein eigenes Plätzchen und ist wirklich niemals alleine (also 2-3 Packungen kuscheln meist gemeinsam).

Risotto ist für mich so ein riiichtiges Wohlfühlessen, das einfach zu jeder Jahreszeit passt und glücklich macht. Man braucht nur ein paar Grundzutaten und schon kann man loslegen. Nach nicht einmal 20 Minuten kann man sich wieder vom Herd verabschieden und sich zu Tisch begeben (mit einer großen Portion Risotto). Hach ich bin eine Liebhaberin von solch schnellen Gerichten!

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So diesmal hab ich mein Risotto ganz einfach mit Zitrone sommerlich verfeinert. Zitronensaft, Zitronenschale und kleine Stückchen von marokkanischen Salzzitronen geben dem Risotto einen traumhaften, aromatischen zitronigen Geschmack. So fragt ihr euch jetzt was marokkanische Salzzitronen sind? So gut aufgepasst: extra kleine, dünnschalige unbehandelte Zitronen reifen für diese marokkanische Spezialität mehrere Wochen in Meersalzlake. Dann sind alle Bitterstoffe abgebaut und die aromatische Würzkraft voll entwickelt.

Ganz klein geschnitten aromatisieren sie viele Gerichte, wie mein herrliches Risotto. Erhätlich ist diese Köstlichkeit in hervorragnder Qualität bei Hagen Grote.

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Für alle die Salzzitronen selber machen wollen, habe ich hier auch ein kleines „Rezept“:

  1. Ein zur Zitronenmenge passendes Einmach- oder Twist-off-Deckel-Glas säubern und möglichst heiß ausspülen. Zitronen (ein paar Stück – je nach Größe des Glases heiß abwaschen).
  2. Einze Zitrone davon auspressen, die anderen der Länge nach vierteln.
  3. Die geviertelten Zitronen in das Glas schichten, dabei dazwischen und darüber reichlich Salz streuen – so ein bis zwei Esslöffel dürfen es je nach Glasgröße schon sein.
  4. Den Zitronensaft darübergeben und die gesamte Zitronengeschichte mit kochendem Wasser übergießen, sodass alle Zitronenviertel bedeckt sind. Das Glas verschließen und an einem nicht zu warmen, dunklen Ort ein Weilchen in Ruhe lassen (2 bis 3 Monate).  Danach können sie für ganz viele Gerichte (Salate, Pasta, Risotti, Eintöpfe, Schmorgerichte usw…) verwendet werden.

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Ich persönlich wäre mit einem purem Risotto ja schon zufrieden, sehr zufrieden. Da die liebe Familie aber auch noch gerne ein gutes Stückchen Fisch auf dem Teller hat und Mama noch frische Steinpilze vom Markt mitgebracht hat, werden die schnell noch in der Pfanne gebraten und beweisen sich als prima Begleiter zu unserem Risotto.

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Zitroniges Geschmackserlebnis erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 600-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Abrieb
  • 2 Stück Salzzitronen (z.B. von Hagen Grote), fein gewürfelt
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 60-70 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Mandelstifte, geröstet

Außerdem:

  • 4 Saiblingfilets
  • 2 EL Olivenöl und1 EL Butter zum Anbraten
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g Steinpilze
  • etwas Butter zum Anbraten
  • je 1 Thymian und Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d‘ Espelette

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Zitronenabrieb, den Zitronensaft, die Salzzitronenwürfel, den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Den Fisch entgräten und in Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In Olivenöl auf der Hautseite anbraten (ca. 2 Minuten). Butter, Kräuter und Knoblauch zugeben und weitere 2 Minuten braten (die Filets immer wieder mit der Kräuterbutter übergießen).
  5. Die Steinpilze putzen und in etwas Butter anbraten (ca. 4 Minuten). Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  6. Die Saiblingsfilets und die Steinpilze auf dem Risotto anrichten und nach Belieben mit ein paar gerösteten Mandelstiften bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Lust auf Fisch? Gebratenes Saiblingsfilet auf zweierlei Selleriepüree und Rote-Rüben-Maronen-Vinaigrette

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Der Fisch brutzelt in der Pfanne mit Rosmarin und Knoblauch, dann das cremige Püree dazu – lecker!

Dieses schnelle Fischgericht hat uns gestern glücklich und zufrieden gemacht. Ich liebe ja Fischgerichte sehr, da sie meist recht flink gezaubert und dazu noch sehr gesund sind.  Diesmal schaffte es ein guter Bachsaibling auf unsere Tellerchen. Der fühlte sich dort mit seinen wunderbaren Begleitern pudelwohl.

Am Liebsten mag ich Fischfilets ja wenn sie auf der Hautseite ganz knusprig gebraten sind und Innen noch so schön glasig glänzen. Ach, ist das immer ein Genuss! Dazu gab es Selleriepüree – einmal ganz nature und einmal mit Petersilie verfeinert. Als kleine Draufgabe habe ich dann auch noch schnell eine Rote-Rüben-Maronen-Vinaigrette gezaubert. Eine wirklich schmackhafte, herbstliche Kombination.

Und farblich schauts doch auch ganz nett aus, finde ich.

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Auch Lust auf Fisch?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 4 Saiblingfilets (à ca. 150 g)
  • 2 Rosmarinzweige (oder Thymian)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für die beiden Pürees:

  • 1 große Sellerieknolle
  • 1/2 Bund Petersilie (TK geht auch), fein gehackt
  • 100-150 ml Obers
  • 50-70 g Butter
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss

Für die Vinaigrette:

  • 1 gegarte Rote Rübe
  • 100 g Maronen, gegart
  • 1 Jungzwiebel
  • 3 EL Balsamico, bianco
  • 3-4 EL Olivenöl (oder Rapsöl)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, ein paar Chiliflocken

 Zubereitung:

Für die Vinaigrette die Rote Rübe und die Maronen in kleine Würfel schneiden. Jungzwiebel ebenfalls klein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit dem Balsamico bianco ablöschen. Die Rote Rüben, Maroniwürfel und das restliche Öl untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Fürs Püree den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. In Salzwasser weich garen (ca. 15 Minuten), abgießen, abtropfen lassen. Obers und Butter zugeben und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb abschmecken. Die Hälfte des Pürees mit der gehackten Petersilie vermengen und nochmals kurz pürieren.

Den Saibling evtl. entgräten und in Stücke schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Filets mit etwas Mehl bestäuben und in einer Pfanne in Olivenöl mit Rosmarinzweigen und angedrückten Knoblauchzehen auf der Hautseite ca. 5 Minuten braten (die Haut soll schön knusprig sein und das Filet noch schön glasig).

Das grüne und weiße Selleriepüree auf Teller verteilen, den gebratenen Saibling darauf und alles mit der Roten Rüben-Vinaigrette beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤