Kommt zu Tisch! Zander mit Ziegenkäse-Bärlauch-Pasta und grünem Spargel

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Amore auf den ersten Biss! ❤

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Heute gibt es Fisch, Pasta und Spargel vom Feinsten! Pasta und Spargel – ein wirkliches Traumpaar auf dem Teller. Dazu schmuggeln wir noch eine feine Ziegenkäsesauce und ein herrlich gebratenes Zanderfilet.

Al dente die Nudeln, knackig der Spargel -so soll es sein!

Na kommt ihr auch zu Tisch?

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta genießen wir mit bester Laune dieses Wochenende! Ich bin ja immer hochmotiviert, knete fleißig Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen.

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur am Wochenende hausgemachte Pasta.  Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich kann im Frühling ja gar nicht genug von Spargel bekommen. Am allerliebsten mag ich ihn in Olivenöl und Butter gebraten. Knackig und fein gewürzt muss er sein! Spargelstangen sind wunderbar vielfältig einsetzbar und zaubern uns jetzt im Frühling immer wieder ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Sauce:

  • 2 Stangen Frühlingszwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • eine Handvoll Bärlauch, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Olivenöl, zum Anbraten

Für den gebratenen Spargel:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 EL Butter + 2 EL  Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (oder feine Chiliflocken)
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für den gebratenen Zander:

  • 4 Zanderfilets, entgrätet
  • 2 Knoblauchzehen
  • frischer Thymian
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Olivenöl + 1 EL Butter

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.

Für die Sauce

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  3. Obers und Ziegenfrischkäse zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.
  5. Zuletzt den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50-70 ml) zu der Ziegenkäsesauce geben.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Sauce in der Pfanne gut vermischen.

Für den Spargel

  1. Die Enden vom Spargel abschneiden.
  2. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel hineingeben und bei mittlerer Hitze ca. 6-7 Minuten anbraten (immer wieder schwenken).
  3. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette würzen.
  4. Mit den gehackten Pekannüssen bestreuen.

Für den Zander

  1. Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Thymian und Knoblauch zugeben .
  2. Zanderfilets auf der Hautseite würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen.
  3. 4-5 Minuten auf der Hautseite anbraten, wenden und eine Minute in der Pfanne ziehen lassen (mit dem Bratfett begießen).
  4. Zanderfilets noch einmal mit etwas Fleur de Sel würzen und mit der Pasta und dem Spargel anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

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Edles Knusperglück! Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Räucherfischen, Äpfeln und Lauch

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Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit!

Ach wie ich es liiiiebe, diesen Satz sagen zu können. Mittlerweile hat meine Familie schon eine ganze Weile mit Flammkuchen verbracht. Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich!

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Flammkuchen ist immer wieder ein perfektes Familienessen (oder wenn Freunde zu Besuch sind). Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jeden lieben Menschen. Na da ist es kein Wunder, dass der dünne Knusperkuchen ziemlich oft in meinen Ofen wandert. Immer wieder neu und anders belegt und immer wieder suuuuper lecker!

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Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Diesmal hab ich den Teig zur Hälfte mit Buchweizenmehl gebacken. Ich finde, das gibt noch einen besseren Geschmack. Ihr könnt aber natürlich auch nur Weizenmehl oder die Hälfte durch Roggenmehl ersetzen.

Dieser Flammkuchen wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit dünnen Apfelscheiben, Fenchel und Lauch belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken.

So nach dem Backen kommen noch unsere guten Räucherfische drauf. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

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Ran ans Knuspern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Flammkuchen)

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 180 g Buchweizenmehl
  • ca. 180-200 ml Wasser
  • 20 g Germ
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

zum Bestreichen:

  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Honig
  • etwas Thymian

zum Belegen:

  • 200 g Räucherlachs (Bio-Qualität)
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 2 Äpfel
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 Lauchstange
  • Zitronensaft
  • etwas frischer Dill, nach Belieben
  • etwas Kren, nach Belieben

Knoblauchöl:

  • 50 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 200 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.

Für den Belag

  1. Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche, Honig, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren.
  2. Die Teigfladen mit je 2 EL davon bestreichen.
  3. Die Äpfel in ganz dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den Fenchel und den Lauch auch in dünne Scheiben schneiden. Auf den Teigfladen verteilen.
  4. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten).
  5. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 12 Minuten knusprig backen.
  6. Nach dem Backen sofort mit Lachs und den Räucheforellenfilets belegen. Etwas Kren darauf verteilen und noch mit etwas Fleur de Sel, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Dill bestreuen.

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Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fein gelöffelt! Rote-Paprika-Schaumsuppe mit Ziegenkäse-Ravioli

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Wie wäre Weihnachen ohne ein festliches Menü? Ich bin ja immer noch am Überlegen, was ich dieses Jahr meine Liebsten auftische…. Wisst ihr schon, was es bei euch geben wird?

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Heute bring ich euch ein ganz feines Schaumsüppchen von der roten Paprika mit! ❤

Glaubt mir, da löffelt man sein Schüsselchen mit großem Vergnügen leer.

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Seid ihr noch auf der Suche nach einer herrlichen Vorspeise für die Weihnachtstage? Na da kommt doch dieses Süppchen wie gerufen!

Die Ravioli kann man ganz einfach vorbereiten und kurz vor dem Servieren erst ins heiße Wasser geben zum Garen. Auch das Süppchen lässt sich prima im Vorhinein kochen. Schaumig aufgemixt wird’s dann erst zum Schluss. So einfach und ohne Stress zaubert man eine wunderbar feine Suppe!

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Die kleinen Ravioli füllen wir mit aromatischem Ziegenfrischkäse, welcher mit Haselnussöl verfeinert wird. Ich bin ja eine wahre Ziegenkäselienhaberin! Falls ihr diesem Käse nicht so viel Liebe entgegenbringt, dann nehmt doch ganz einfach Ricotta oder Frischkäse.

Der Nudelteig ist ganz einfach und schnell gemacht.  Ravioli selbst zu zaubern ist wirklich nicht schwer. Also keine Angst, traut euch einfach ran! Wichtig ist, dass ihr den Teig gut knetet und dann auch ruhen lässt. Für Ravioli braucht ihr keine Nudelmaschine (ich besitze und brauche auch keine), nur etwas Kraft beim Ausrollen des Teiges ist erfordert.

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Die­ses Gericht könnt ihr wie gesagt, super vor­be­rei­ten. Die Ravioli werden kom­plett fer­tig im Kühl­schrank auf­be­wah­rt. Da sie nicht getrock­net wer­den, son­dern frisch sind, müs­sen sie ledig­lich ein paar Minu­ten im Was­ser schwim­men. Ideal also wenn ihr Gäste bekommt!

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Verwöhnt euer Liebsten dieses Jahr ganz besonders!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Suppe:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 rote Paprikaschoten
  • ca. 700 ml Gemüsebrühe
  • ca. 150-200 ml Milch
  • ca. 150 ml Obers
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Thymian

Für die Ravioli:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • ein paar Safranfäden
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl

Für die Fülle:

  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine kleine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Zubereitung:

Für die Ravioli

  1. Safranfäden in 1 EL heißem Wasser auflösen.  Mit Mehl, Ei, Salz und Öl zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten (je nach Konsistenz noch etwas Mehl unterkneten). Der Teig soll nicht klebrig sein.
  2. Den Teig in Folie wickeln und etwa 30 Minuten rasten lassen.
  3. Für die Füllung Knoblauch fein hacken und mit Ziegenfrischkäse, Haselnussöl, Parmesan vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Nudelteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn auswalken. Kleine Kreise (ca. 4 cm) ausstechen. Fülle in der Mitte verteilen (am besten in einen kleinen Beutel geben und aufspritzen).
  5. Die Ränder mit Eiklar bestreichen und mit einem zweiten Kreis bedecken. Ränder gut festdrücken. Ihr könnt es aber auch so machen: Die Füllung im Abstand von ca. 4 cm auf einem Teigstreifen auspritzen. Zwischenräume mit Eiklar bepinseln und zweite Teigbahn darüberlegen und andrücken. Mit einer runden Form ausstechen. suppe24                                                                                       odersuppe23
  6. Fertige Ravioli mit einem Küchentuch bedecken.suppe22

Für die Suppe

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika klein würfeln.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und alles ca. 5 Minuten darin anbraten.
  3. Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Milch und Obers zugben und weitere 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben etwas Chili abschmecken.
  6. Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 2  Minuten garen, herausnehmen und abtropfen.
  7. Suppe mit dem Pürierstab vor dem Servieren aufschäumen.
  8. Mit den Ravioli in den Tellern verteilen und mit frischem Thymian bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Ihr macht mich glücklich! Ziegenkäse-Gnocchi mit Pilzen

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Kommt mit mir, wir kochen uns in den Urlaub! ❤ Es gibt Gnocchi, alle sind rundum glücklich und die Gesichter strahlen, wenn wieder einmal selbstgemachte Gnocchi auf den Tellern landen.

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Es ist Sommer, es ist heiß und ehrlich gesagt hab ich momentan auch viel mehr Lust einige Bahnen im Schwimmbad zu ziehen als in der Küche zu stehen. Dieses Wochenende hatte ich auch noch das süße Vergnügen für eine Geburtstagsfeier zwei Torten, Kuchen und Kekse zu backen. Da war wieder eine gute Planung (und mein Ventilator) gefragt, damit mir alles gut gelingt. Gestern stand ich bis in den frühen Morgenstunden in der Backstube und schwang den Schneebesen. Um diese Zeit ist es so schön angenehm kühl in der Küche, da macht das Backen wieder Spaß.

Als die Torten dann endlich fertig dekoriert im Kühlschrank standen, war ich wirklich erleichtert und konnte es mir auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee gemütlich machen. Nach jedem Backauftrag fällt mir immer ein kleines Steinchen vom Herzen, wenn jeder zufrieden und glücklich ist. So dank des schönen Wetters, ging es heute wieder ab ins Freibad (mit meiner lieben Schwägerin und Schwiegermama) und rein ins erfrischende Nass. Es gibt für mich momentan keine bessere Abkühlung und dazu kann ich meine Backkalorien wieder abtrainieren. Auch wenn ich die Torten usw. nicht für unser persönliches Vergnügen gebacken habe, muss ja trotzdem alles gründlich probiert und getestet werden, ob es auch schmeckt. Oh ja, und da sammeln sich so einige böse Kalorien an.

torten2Schwarzwälder-Kirsch mit Schokomousse und Joghurt-Holunder-Torte mit Ribiseln ❤

So und nach einem ausgiebigen Sportprogramm darf man sich ja wieder eine richtige Köstlichkeit gönnen. Und diese Gnocchi mit Ziegenkäsesauce fallen definitiv unter diese Kategorie „Essen, das unglaublich glücklich macht“. Gnocchi gibt es bei uns schon ziemlich oft. Entweder als Beilage zu Fleisch oder als geniales Hauptgericht mit einer herrlichen Sauce oder einem aromatischem Pesto…. Gnocchi sind einfach immer eine gute Idee!

gnocchi10(das wundervolle blaue Teller von Bloomingville gibt’s übrigens bei Emil und Paula)

Simpel und auch schnell gemacht (wenn man das Formen nicht so genau nimmt). Hin und wieder mache ich mir die Mühe und gebe meinen Gnocchi die schönen Rillen, aber oft reicht es auch den Teig in ganz normale Stückchen zu schneiden. Ab ins kochende Wasser und nach ein paar Minütchen sind die Gnocchi auch schon für unsere hungrigen Mäulchen bereit.

Noch ab in die cremige Sauce (mmmhh.. der milde Ziegenkäsegeschmackt macht mich immer ganz schwach) und als Draufgabe gibt’s noch ein paar gebratene Pilze.

Jaaaa, so lässt es sich an einem Sommergut gut speisen (Gnocchi sind bei uns aber auch in der kühlen Jahreszeit heiß begehrt).

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Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Gnocchi:

  • 800 g Kartoffeln
  • 100-130 g Mehl
  • 40 g Stärke
  • Salz
  • 1 Ei

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 50-70 ml Gemüsebrühe
  • 130 g Ziegenfrischkäse
  • 150 ml Obers (oder Milch)
  • Piment d’Espelette
  • frische Kräuter (Petersiie, Thymian…)
  • Salz

Außerdem:

  • 300 g Pilze (z.B. Austernpilze, Kräuterseitlinge oder Steinpilze)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine kleine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • etwas Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

  1. Kartoffeln in einem großem geben, mit Wasser bedecken und weich kochen (ca. 35 Minuten – je nach Größe). Man kann die Kartoffeln auch mit Schale im Ofen garen (bei 170°C ca. 40-45 Minuten). Dann schälen und pressen.
  2. Kartoffeln abgießen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mehl, Stärke, Salz (der Teig kann ruhig gut gezalzen sein) und Ei zugeben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl unterkneten (der Teig darf nicht mehr klebrig sein).
  3. Den Teig in drei Portionen teilen und zu Rollen formen. Die Rollen mit einer Teigkarte in ca. 1 cm dicke Stücke teilen. So jetzt haben wir eigentlich schon unsere Gnocchi. Wenn ihr die schöne Gnocchiform mit den Rillen haben möchtet, dann gut aufgepasst. Die Teigstücke zu Kugeln formen. Die Kugeln auf einen Gabelrücken legen und etwas flach drücken. Die Scheibe jetzt über die Gabelzanken rollen und fertig.
  4. Die Gnocchi auf einer großen bemehlten Platte verteilen und leicht mit Mehl bestäuben.
  5. Für die Sauce die Zwiebel und Knoblauch klein würfeln. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und darin glasig anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Ziegenfrischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt frische Kräuter unterrühren.
  6. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwas Butter zerlassen und die Pilze mit dem Knoblauch darin anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Frische Petersilie untermengen.
  7. In einem großem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, ca. die Hälfte der Gnocchi hineingeben (Hitze reduzieren) und sobald sie an der Oberfläche schwimmen sind sie fertig (dauert ca. 3 Minuten).
  8. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und tropfnasse in die Ziegenkäsesauce geben. Restliche Gnocchi ebenso garen und untermengen.
  9. Gnocchi auf Teller anrichten, mit den Pilzen servieren. Zuletzt noch mit etwas frischen Parmesan und  Piment d’Espelette bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Cremiger Sommertraum! Cheesecake mit Ziegenfrischkäse, Feigen und Honig

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stiel24Ich liebe Feigen, ich liebe Ziegenkäse und ich liebe Honig! ❤

So jetzt packen wir das einmal alles zusammen in einen Kuchen und wir schweben wieder im siebten Kuchen-Himmel. Nein, im Cheesecake-Himmel!

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Feigen gehören zu meinen absoluten Lieblingsfrüchten (nur leider gibt es sie nur zu kurz). Mein Schwiegerpapa hat für mich sogar schon ein Feigenbäumchen eingepflanzt… jetzt heißt es nur noch warten, bis mein eigenes Bäumchen Früchte trägt. Ach ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind, wenn ich daran denke, dass ich einmal meine eigenen Feigen ernten kann.

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Dieser Cheesecake ist ein ganz einfaches Kunstwerk. Man braucht nur etwas Geduld, um den Cheesecake im Kühlschrank ein Weilchen ruhen zu lassen (das ist oft gar nicht so einfach). Ein Keksboden mit Amarettini, darauf eine Ricotta-Ziegenfrischkäse-Masse…. ab in den Ofen, bis der Kuchen eine schöne Farbe bekommen hat. So jetzt heißt es brav warten, bis der Kuchen schön durchgekühlt ist.

Als Topping kommt noch ein cremiges Häubchen (aus Obers, Sauerrahm und Ziegenfrischkäse) auf unseren Cheesecake… Und endlich sind meine geliebten Feigen am Zug und dürfen es sich auf dem Creme-Topping gemütlich machen. Nach Lust und Laune (ich hatte große Lust) kann man auch noch ein paar frische Heidelbeeren daraufregnen lassen.

Zu guter Letzt muss nur noch eine ordentliche Portion Honig (ich nehme am liebsten eine Mischung aus Wald-und Blütenhonig) darübergeträufelt werden. Fertig ist unser Cheesecake-Träumchen…

stiel17(das Rezept zu diesen Heidelbeer-Zitronen-Madeleines findet ihr hier)

Auf die Plätze fertig los, schnappt eure Löffelchen und nascht euch glücklich!

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Das Geschirr gibt es übrigens bei Stielreich! Ich finde die Serie „Casablanca“ von IB Laursen einfach zauberhaft. Was meint ihr? Mein Tischlein freut sich jedes Mal, wenn sich dieses hübsche Porzellan darauf platziert. 

stiel31Der Ziegenfrischkäse gibt dem Kuchen das gewisse Extra finde ich. Man schmeckt ihn nur leicht im Abgang, also keine Sorge, falls ihr nicht ganz so große Ziegenkäse-Liebhaber seid. Wenn ihr ihn gar nicht mögt, dann nehmt ganz normalen Frischkäse. Die Kombination von leichtem Ziegenkäse-Geschmack mit Feigen passt hier einfach wunderbar!

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Na seid ihr auch in Cheesecake-Laune!?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Form mit 26 cm)

Für den Boden:

  • 150 g Amarettini
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 60 g Butter, zerlassen

Für die Cheesecakemasse:

  • 500 g Ricotta
  • 300 g Ziegenfrischkäse
  • 5 Eier
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 170 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 2 TL Maizena (mit 1 EL Wasser verrührt)

Für das Topping:

  • 200 g Obers
  • 100 g Ziegefrischkäse
  • 150 g Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Staubzucker

Zum Belegen:

  • 5-6 frische Feigen
  • eine Handvoll Heidelbeeren, nach Belieben
  • 2-3 EL Honig
  • eine Hanvoll Mandelstifte, leicht geröstet

Zubereitung:

  1. Für den Boden die Amarettini fein zerbröseln (dafür die Kekse einfach in ein Sackerl geben und mit dem Nudelholz darauf klopfen, bis alles zerbröselt ist). Die Brösel mit zerlassener Butter, Zucker undden gemahlenen Mandeln vermischen.
  2. Eine runde Backform leicht befetten und den Boden mit Backpapier auslegen (gut andrücken). Die Keksbrösel auf dem Boden verteilen und gleichmäßig festdrücken (einen kleinen Rand formen). Die Form kühl stellen.
  3. Für die Fülle einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  4. Die Masse auf den Boden in die Form geben und glatt streichen.
  5. Den Cheesecake bei 150°C (Heißluft) ca. 60-70 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei offener Tür abkühlen lassen (das verhindert, dass der Kuchen Risse bekommt).
  6. Dann komplett auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank).
  7. Obers cremig steif schlagen und mit dem Ziegenfrischkäse, Sauerrahm, Limettenschale und Zucker verrühren. Die Creme auf dem Cheesecake verstreichen.
  8. Die Feigen vierteln und dekorativ auf der Creme verteilen. Nach Belieben noch Heidelbeeren darauf geben.
  9. Mit Honig beträufeln und mit Mandelstiften bestreuen. stiel23stiel18Lasst euch von diesem Sommertraum verführen! ❤ Eure Lieben werden euch dafür bestimmt ein Küsschen schenken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Herrlich fein und aromatisch! Schweinsfilet-Saltimbocca mit Ziegenkäse-Risotto

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Italien lässt grüßen ❤ Herrlich fein und aromatisch! Dieses Gericht begeisterte unsere Gaumen und bescherte uns ein wunderbares Mittagessen!

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Saltimbocca heißt ja „Spring in den Mund“ und bezeichnet einen italienischen Küchenklassiker. Ich habe die klassische Variante etwas abgewandelt und ein neues, leckeres Gericht daraus gezaubert.

Bei mir werden Scheiben vom Schweinefilet mit Salbei belegt und mit Parmaschinken umwickelt. Dann wird’s gut angebraten und möchte gleich in deinen Mund springen. Die zarten Schweine-Saltimboccas dürfen es sich dann auf cremigem Ziegenkäse-Risotto gemütlich machen.

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Der milde Ziegenfrischkäse verleiht dem Risotto noch eine zusätzliche Cremigkeit und gibt eine feine Würze. Ja mein geliebter Ziegenkäse kommt sehr oft zum Einsatz und verfeinert immer wieder einmal meine Gerichte. Zusätzlich sind hier noch ein paar grüne Spargestücke mit im Risotto. Tja die Spargelsaison ist nun so gut wie beendet und ich habe mich auch schon langsam von den zarten Stangen verabschiedet. Lieber Spargel, ich freue mich schon auf deinen Besuch im nächsten Jahr. Es war mir eine große Ehre mit dir!

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Wichtig für den typischen Geschmack von Saltimbocca ist luftgetrockneter Schinken. Ich verwende am liebsten Parmaschinken. Ihr könnt aber auch einen anderen luftgetrockneten Schinken (z.B. Serrano) nehmen.

So dann brauchen wir noch ein feines Kraut…. Salbei!  Wie bei allen Kräutern ist er ganz frisch gepflückt am aromatischsten. Es lohnt sich also, im Sommer ein Töpfchen mit frischem Salbei auf dem Balkon zu haben!

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Wollt ihr diese Saltimboccas auch in eure Münde springen lassen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Schweinsfilet
  • 10-12 Scheiben Parmaschinken
  • einige Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Parmesan, den Ziegenfrischkäse und ein kleines Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Das Schweinsfilet in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick). Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Mit jeweils 1-2 Salbeiblätter belegen und mit Prosciutto umwickeln.
  5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und von beiden Seiten anbraten (ca. 3-4 Minuten). Im Ofen kurz warm stellen.
  6. Das Risotto auf Teller verteilen und je 2-3 Saltimbocca darauf geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Eine ganz besondere Freundschaft! Flammkuchen mit Spargel, Ziegenkäse und Pilzen

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flamm5Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit! ❤ Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich. flamm9So meine Lieben, bei uns ist die Spargelsaison noch nicht zu Ende. Am Bauernmarkt finden sich noch einige leckere Stangen, die noch einmal gerne in meine Küche wandern möchten. Bei mir zu Hause angekommen macht es sich der Spargel gleich einmal auf leckerem Flammkuchenteig gemütlich und begibt sich in Gesellschaft mit meinem Liebling, dem Ziegenkäse und ein paar Pilze gesellen sich auch noch dazu. Eine besondere Freundschaft hat sich da entwickelt!

flamm14Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Dieser wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit Spargel, Pilzen, Ziegenkäse und Oliven belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

flamm11So ich bin ja gerade im Endspurt meines vierten Studiensemesters und fleißig am Lernen, aber für diesen Flammkuchen wird nur zuuu gerne ein Päuschen eingelegt. Ich bin ja so und so sehr begabt im Pausen vom Lernen machen… vor allem bei diesem herrlichen Sommerwetter in den Lernunterlagen zu versinken macht mich etwas betrübt. Aber zum Glück hab ich jetzt in unserer neuen Wohnung so einen tollen Balkon, auf dem ich es mir gemütlich machen kann. Den ein oder anderen erfrischenden Lillet-Spritzer gönn ich mir zwischendurch als Motivation. Na so lässt es sich sogar guuuut lernen! In einer Woche habe ich es geschafft und ich kann mich entspannt in meine Sommerferien begeben…. huch ich freu mich schon soooo!

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Ich kann es nur zur Nachahmung empfehlen, so lange es noch Spargel gibt.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 280 g Weizenmehl
  • 120 g Roggenmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Germ
  • 1 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1 rote Zwiebel
  • 250 g Pilze (z.B. Austernpilze oder Kräuterseiltinge)
  • 1 Ziegenkäserolle (ich nehme am liebsten die von President)
  • 4-5 TL Honig (ich nehme gerne Lavendelhonig)
  • 3-4 Thymianzweige
  • 3-4 Oreganozweige
  • eine Handvoll schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • nach Belieben etwas Prosciutto

Zubereitung:

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 250 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.
  6. Spargel in dünne Streifen hobeln, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden.
  7. Zuerst den Teigboden mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Mit etwas Salz, Pfeffer würzen.flamm3
  8. Mit Spargelstreifen, Zwiebelringe, Pilze, Ziegenkäsescheiben und den Oliven belegen.
  9. Auf den Ziegenkäsescheiben etwas Honig träufeln und mit Pfeffer, Thymian und Oregano würzen.flamm4
  10. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln. (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten)
  11. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 15 Minuten knusprig backen.
  12. Nach dem Backen noch mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. Nach Belieben mit etwas Prosciutto belegen und heiß oder lauwarm servieren.

Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Südfranzösischer Genuss! Ziegenkäse-Ravioli mit Pistou

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Ihr müsst wis­sen, ich liiiiebe Zie­gen­käse. ❤

Egal ob warm oder kalt, als Auf­strich oder auf einer Käse­platte, ver­ar­bei­tet in einem Gericht oder ein­fach oben drü­ber gestreut. Der Käse ist so viel­sei­tig ein­setz­bar und so unglaublich lecker. Aber natür­lich pola­ri­siert er auch. Da er einen sehr inten­si­ven Geschmack hat, ist er nicht für Jeder­mann etwas (wie schon öfters erwähnt, mein Liebster hasst ihn).

Daher würde ich euch emp­feh­len, wenn ihr Zie­gen­käse mögt die­ses leckere Rezept natür­lich mit Zie­gen­käse zu machen, aber wenn ihr Zie­gen­käse nicht mögt, ist Ricotta eine leckere Alter­na­tive.

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So jetzt muss ich euch noch was erzählen…. Ziegenkäse war nicht immer sooo beliebt bei mir. Vor einigen Jahren konnte ich mit diesem Käse noch nicht wirklich viel anfangen. Als ich vor drei Jahren eine Weile in der schönen Provence gelebt habe, habe ich den richtig guten Ziegenkäse erst kennen und liiiieben gelernt. Dort holte ich mir den Käse frisch vom Markt, dazu ein krosses Baguette….  so genießt man in Frankreich.

Käse ist in Frankreich ja so und so ein großes Thema. Nach dem Abendessen gab es bei meiner Familie oft noch eine feine Auswahl davon. Da schnappte ich mir natürlich immer meinen Ziegenliebling. Als ich dann wieder daheim in Österreich war, musste einmal so ein guter Ziegenkäse gefunden werden, der an dem Geschmack von meinem Liebling in der Provence herankommt…. Meine Eltern hab ich mit meinen Ziegenkäse-Gerichten auch schon längst überzeugt und wir schwelgen mehrmals die Woche im Käse-Genuss!

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Meine Familie und ich lieben selbstgemachte Ravioli. Heute gibt es eine südfranzösische Variante mit Ziegenkäse. Der Teig ist ganz einfach und schnell gemacht.  Ravioli selbst zu machen ist wirklich nicht schwer. Also keine Angst, traut euch einfach ran! Wichtig ist, dass ihr den Teig gut knetet und dann auch ruhen lässt. Für Ravioli braucht ihr keine Nudelmaschine (ich besitze und brauche auch keine), nur etwas Kraft beim Ausrollen des Teiges ist erfordert.

Die­ses Gericht könnt ihr super vor­be­rei­ten. Die Ravioli könnt ihr schon kom­plett fer­tig im Kühl­schrank auf­be­wah­ren. Da sie nicht getrock­net wer­den, son­dern frisch sind, müs­sen sie ledig­lich ein paar Minu­ten im Was­ser schwim­men. Ideal also wenn ihr Gäste bekommt.

Ja ok es ist schon etwas Arbeit diese Ravioli zuzubereiten, aber die Mühe lohnt sich. Und wenn man dann den ersten Bissen im Mund zergehen lässt und der zartschmelzende Ziegenkäse sich mit den anderen himmlischen Komponenten verbindet, is(s)t man einfach glücklich.

Dazu gibts bei mir ein französisches Pistou.  Pistou, auch Sauce au pistou, ist eine kalte Sauce der provenzalischen Küche. Ähnlich dem italienischem Pesto.  Die Hauptzutaten sind frisches Basilikum, Knoblauch, Mandeln, Olivenöl, Käse und Tomaten. Total lecker und passt perfekt zu unseren Ravioli!

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Ran ans Ravioli zaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ravioli:

  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 4-6 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Ziegenkäse (ich nehme gerne die Rolle von President), klein gewürfelt
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Honig
  • 3 Thymianzweige und Oreganozweige
  • 50 g Pinienkerne (oder Mandelstifte)
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Für das Pistou:

  • 3 Tomaten
  • 1 großes Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Parmesan (oder Grueyere)
  • 30 g Mandelstifte
  • ca. 100-120 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für den Nudelteig das Mehl, die Eier, das Olivenöl, Salz und das Wasser zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung die Pinienkerne (oder Mandelstifte) in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Die Kerne mit den Semmelbröseln, Eidotter, den Kräutern, Honig, Ziegenfrischkäse und den Ziegenkäsewürfeln verrühren. Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Für das Pistou

Die Tomaten über Kreuz einschneiden, überbrühen, häuten, entkernen und klein würfeln. Basilikum und Knoblauch grob hacken. Mit Olivenöl, Parmesan und Mandeln in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab nicht zu fein pürieren. Tomatenwürfel unterrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Den Nudelteig kurz durchkneten, halbieren und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas und einem runden Ausstecher Kreise aus dem Teig ausstechen. Jeweils 1-2 TL der Füllung auf einer Hälfte des Teigkreises verteilen. Die Ränder mit Eiklar bestreichen.

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Die Kreise zusammenklappen und gut festdrücken (dafür eignet sich besonders gut ein Ravioliformer). Die  fertigen Ravioli auf eine bemehlte Platte legen.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Ravioli darin ca. 3 Minuten kochen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf Teller verteilen.

Das Pistou darüber geben. Nach Belieben noch mit Mandelstiften und Parmesan bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤