Auf in den Desserthimmel! Himbeer-Cheesecake-Mousse mit selbstgemachten Biskotten

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So meine Lieben, ihr wisst ja, dass ich Cheesecake einfach liebe. In jeder erdenklichen Variante hab ich mich schon in diesen cremigen Kuchentraum verliebt und vor mich hin genascht.

Heute gibt’s dieses Lieblingsdessert als fruchtige Kreation in hübschen Tässchen serviert. Zum Löffeln lecker! ❤

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Habt ihr als Kinder auch immer so gerne an Biskotten geknabbert? Ich hab die zarten Biskuitstangerl ja immer noch sehr, sehr gerne und am allerliebsten natürlich selbstgemacht.

Leicht und zart sind sie, viel besser als gekaufte und so einfach herzustellen, dass ich schon lange (und ihr auch bestimmt ganz bald) im Supermarkt nicht zum Päckchen greife.

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Dieses Dessert sieht ganz besonders hübsch aus, wenn ihr eure besten Kaffeetassen dafür auspackt und die Mousse darin serviert. Ich hab mein neues Kaffee-Service von Impressionen Living rausgeholt und die bezaubernden Tassen mit dem herrlichen Mousse beglückt. Das hat sich in den edlen Tassen mit Goldrand pudelwohl gefühlt. Da ist es fast zu schade, es auszulöffeln. Aber nur fast! Wir konnten nicht widerstehen und es blieb dann doch kein Löffelchen in den Tassen übrig.

Wir sind ja ganz entzückt von diesem Kaffee-Service.  An den Kanten ist es unregelmäßig geschwungen und zart umrandet. Edel und modern zugleich! Bei Impressionen findet ihr noch viele, viele weitere Schmuckstücke, die euer Heim noch ein kleines Stückchen schöner machen.

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So holt euch flott die Zutaten nach Hause, schnappt euch eine Rührschüssel und einen Handmixer (ich hab da meinen persönlichen Mix-Liebling ja schon gefunden) und zaubert euren eigenen Cheesecake-Himmel in die Tassen.

Da ist euch ein süßes Wochenende mit vielen glücklichen Schleckermäulchen schon einmal garantiert!

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Wenn ihr Cheesecake auch so sehr liebt und ein Dessert sowieso niemals ausschlagen würdet, werdet ihr diese cremige Nachspeise vergöttern. Wirklich!

Hier das Rezept:

Für die Cheesecake-Mousse:

  • 250 g Himbeeren ( frisch oder TK Ware – aufgetaut)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Honig
  • 350 ml Obers (Sahne)
  • 500 g Frischkäse
  • 120-150 g Staubzucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen

Für die Biskotten:

  • 3 Eier
  • 90 g feiner Kristallzucker
  • 75 g Mehl
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen
  • 4 EL Staubzucker

Zubereitung:

Biskotten

  1. Die Eier trennen. Die Eiweiße halb steif schlagen, dann Esslöffelweise den feinen Zucker dazu geben und so lange weiterschlagen, bis der Eischnee schön fest ist.
  2. Die Eigelbe mit Vanille in einer Rührschüssel kurz verquirlen, dann zum Eischnee geben und mit einem Holzlöffel/Gummispatel unterheben (aber nicht zu viel rühren, sonst fällt euch der Eischnee wieder zusammen)
  3. Zuletzt das Mehl über die Eimasse sieben und ebenfalls nur unterheben, bis alles gut vermischt ist.
  4. Den Teig nun in eine Spritztülle (mit runder, glatter Tülle -wenn möglich) füllen.
    Mit etwas Abstand längliche Biskuits auf zwei mit Backpapier belegte Bleche spritzen und mit dem Staubzucker besieben.
  5. Dann schnell in den Ofen bei 160°C – 10 Minuten backen lassen.
  6. Nach dem Auskühlen eventuell noch mal mit Puderzucker bestreuen und die Biskuits vorsichtig mithilfe eines Pfannenwenders oder Palettenmessers vom Backpapier lösen.

Für die Cheesecake-Mousse

  1. Die Himbeeren (bis auf ein paar besonders hübsche Beerchen zum Garnieren) zusammen mit dem Honig und Zitronensaft pürieren. Wer die Himbeerkerne nicht mag, kann das Püree nun kurz durch ein feines Sieb streichen (muss aber nicht sein).
  2. Obers mit dem Handmixer cremig steif schlagen. Etwa die Hälfte des Zuckers zugeben und unterrühren.
  3. Den Frischkäse nun in einer anderen Schüssel cremig rühren. Den restlichen Zucker und Vanille hinzufügen und das Himbeerpüree (bis auf 4-5 EL für die Deko) mit einrühren.
  4. Das steif geschlagene Obers nun vorsichtig mit einem Kochlöffel unter die Frischkäsemasse heben.
  5. Die Creme in einenm Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und in ca. 8 Tassen oder Gläser spritzen.
  6. Mit der restlichen Himbeersauce und den Himbeerchen garnieren.
  7. Mit den Biskotten servieren und fröhlich darauf loslöffeln.

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Wir löffen die Cheesecake-Mousse ja gleich mit den Biskotten aus den Tassen und schweben im Desserthimmel! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

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Wir löffeln den Herbst! Apple Crumble im Glas

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Let’s Crumble! ❤

Diesmal wird unser Liebling, der Apple Crumble kalt serviert und das im schönen Glas!

Oh da strahlen die Gesichter!

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Wir stellen uns vor: ein aromatisch, fruchtiges Apfelkompott, darauf eine leichte Vanillecreme mit Honig und das alles wird gekrönt von knusprigen Streuseln mit Zimt und Orange. Ein wahrer Genuss, durch den man sich liebend gerne löffelt. Da wünschte man sich, es gäbe noch mehr Gläschen davon.

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Dieses Dessert im Glas ist wieder einmal perfekt, wenn ihr Gäste erwartet. Ich habe meinen Crumble meiner lieben Schwiegermama, meiner Schwägerin und meiner Mama serviert. Ja wir haben uns einen lustigen Mädelsabend gemacht und diesen versüßte uns dieser Apple Crumble. Dazu ein oder zwei Tässchen Kaffee. Ach das Leben ist doch schön!

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Ihr wisst ja, dass ich Desserts im Glas liebe! Man bereitet einmal alles mit viel Hingabe zu, schichtet es in schöne Gläser (ja ich habe eine ganze Sammlung an Gläsern) und ab in den Kühlschrank damit.

So und wenn die lieben Gäster vorbeischauen oder die Familie einfach Lust auf einen Nachtisch hat… schwups auf mit der Kühlschranktür und raus mit den Gläschen. So schnell steht dieser herrlich,  cremige Crumble auf den Tisch und erfreut die Schleckermäulchen!

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Die Zubereitung ist wirklich einfach und geht auch ganz flott. So zuerst kneten wir unsere Streusel und backen diese im Ofen. Derweil kochen wir unser Apfelkompott (aus Äpfeln aus dem Garten) und rühren noch eine leichte Vanillecreme zusammen (etwas Naschen ist erlaubt).

So jetzt wird geschichtet. Zuerst kommt das aromatische Apfelkompott in die Gläschen. Darauf die Creme und die knusprigen Streusel. Voilà fertig ist unser Dessert und wandert für ein Weilchen in den Kühlschrank.

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Kommt wir feiern Erntedank!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 8 Gläser)

Für die Streusel:

  • 150 g Dinkelmehl
  • 70 g feiner brauner Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Hagengrote)
  • 1 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • 100 g Butter

Für das Apfelkompott:

  • ca. 1,2 kg Äpfel
  • Saft und Abrieb von einer 1/2 Bio Orange
  • 1 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 5 EL Zucker
  • ca. 250 ml Apfelsaft
  • 1 TL Maizena

Für die Creme:

  • 400 g Sauerrahm
  • 300 g griechisches Joghurt
  • 250 g Obers (Sahne)
  • 3 EL Honig
  • 1-2 EL Zucker (nach Belieben)
  • Abrieb von 1/2 Bio-Orange
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Hagengrote)

Zubereitung:

Für die Streusel

  1. Mehl, Zucker, Vanille, Zimt und Salz mischen. Butter in Flöckchen zugeben und mit den Händen verketen, bis Streusel enstehen. Für 30-60 Minuten kühlen.
  2. Streusel auf  ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Bei 180°C (HL) ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.apple1apple2

Für das Kompott

  1. Die Äpfel schälen und würfeln. Mit Orangensaft, Abrieb, Zimt, Nelken und Zucker in einem Topf mischen. Apfelsaft zugießen und zugedeckt ca. 10 Minuten leicht kochen lassen.  Zimt und Nelken entfernen.
  2. Je nach Konsistenz das Kompott mit etwas angerührter Stärke binden.
  3. Das Kompott in den Gläsern verteilen.

Für die Creme

  1. Sauerrahm, Joghurt, Orangenabrieb, Vanille, Honig und Zucker verrühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterheben.
  3. Die Creme auf das Kompott in den Gläsern geben.
  4. Streusel darübergeben und nach Belieben mit Staubzucker besieben.

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Löffelt euch glücklich durch den Herbst!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Lieblingsgläschen! Erdbeer-Rhabarbder-Dessert mit Cremehäubchen und Haselnusskrokant

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So meine Lieben und heute gibts ihn noch einmal! Meinen geliebten Rhabarber!

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Dieses Dessert begleitet mich schon seit einigen Jahren und begeistert uns immer weider aufs Neue. Ihr wisst ja, dass ich solch einfache Desserts im Glas ganz gerne habe. Wenn ich mal sponan Besuch von Freunden, Bekannten.. bekomme muss meist ganz schnell etwas Leckeres her… Da sind bei mir süß gefüllte Gläschen immer gerne willkommen!

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Ich finde es auch ganz schön, wenn meine Gäste solch ein gut gefülltes Gläschen bekommen und jeder seines ganz alleine auslöffeln kann. Die Kombination von Rhabarber und Erdbeeren ist einfach göttlich, dazu noch diese fluffige Obers-Joghurtcreme… ach da fühlt man sich wie im siebten Desserthimmel.  Und damits auch noch etwas knuspert, gibts oben drauf noch einen knackigen Haselnusskrokant (meine Mama liebt diesen Krokant und nascht ihn mir gerne einmal weg).

Außerhalb der Rhabarbersaison könnt ihr dieses Dessert natürlich auch mit anderem Obst zaubern. Jetzt wo der Sommer schon vor der Tür steht bietet sich herrliches Steinobst auch hervorragend an. Ein Ragout aus Marillen und Pfirsichen macht sich auch seeehr gut in diesem Gläschen. Soo einfach und so unglaublich gut!

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Auch ein Gläschen gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 6 Gläser je nach Größe)

  • 4-5 Stangen Rhabarber
  • 300 g Erdbeeren
  • 5 EL Rohrzucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 50-100 ml Apfelsaft
  • 1-2 EL Orangenlikör, nach Belieben

Für die Oberscreme:

  • 300 ml Schlagobers
  • 250 g griechisches Joghurt
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Honig

Krokant:

  • 4 EL Zucker
  • eine Handvoll ganze Haselnüsse

Zubereitung:

Rhabarber in Stücke schneiden (eventuelle Fäden entfernen). Rhabarberstücke mit Zucker, Vanillemark und Apfelsaft mischen. Bei geringer Hitze ca. 10-15 Minuten garen. Die Rhabarberstücke sollen noch leicht bissfest sein. Zuletzt die Erdbeeren unterrühren (nach Belieben noch Orangenlikör). Abkühlen lassen.

Obers cremig steif schlagen. Joghurt mit Vanillemark, Honig und Zucker unterrühren. Creme in einen Spritzsack mit großer Sterntülle füllen.

Das Rhabarber-Ragout in Gläser füllen und die Creme schön daraufspritzen.

Die Creme kühl stellen.

Für das Krokant den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Die ganzen Haselnüsse zugeben und einmal durch den Karamell rühren. Die karamellisierten auf ein leicht geöltes Teller geben und abkühlen lassen. Dann grob hacken.

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Haselnusskrokant nach Belieben über die Creme streuen und servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Schälchen Glück! Tiramisu im Glas

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Wir lieben doch alle Tiramisu oder? Ein Klassiker, den fast jeder gerne mag (außer mein Liebster der mag keinen Kaffee und somit auch kein klassisches Tiramisu  – der bekommt dann wieder sein extra Schälchen).

Ein Gläschen mit cremiger Mousse mit kaffeegetränkten Biskotten… ein herrlicher Genuss! Die Mousse enthält Eidotter und Mascarino (ihr könnt natürlich auch Mascarpone nehmen, aber ich bevorzuge den leichteren Mascarino). Die Creme ist ja so uns so sehr reichhaltig und wenn ich so darüber nachdenke, könnte es wohl keinen besseren Namen dafür geben: Er bedeutet ja „Zieh mich hoch“ – im übertragenen Sinne: Muntermacher, Energieschub, Wiederhersteller. Und genau das ist sie.  Ein Alleskönner, der glücklich macht! ❤

Ich finde ja in solch kleinen Gläschen sieht dieses Dessert einfach hübsch aus! Praktisch und schön finde ich es auch, wenn dann jeder Gast sein eigenes Schälchen zum Auslöffeln hat.

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Ein ruck zuck Dessert, das sich noch schnell für die Osterfeiertage zaubern lässt und bestimmt großen Zuspruch findet. Wir lieben ein klassisches Tiramisu und freuen uns immer wieder wenn wir das Kommando zum gemütlichen Auslöffeln bekommen. Macht euren Liebsten auch eine Freude mit so einem Glücklichmacher-Gläschen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-7 Gläser je nach Größe)

  • 500 g Mascarino
  • 200 g Obers
  • 4 Eidotter
  • 80-100 g Zucker
  • 1 Pkg dicke Biskotten
  • 2-3 Tassen starker Kaffee
  • 3-5 EL Amaretto
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:

Eidotter mit Zucker und 1 EL Amaretto mit dem Handmixer ca. 4-5 Minuten (evtl. über Wasserbad, aber wenn die Eier ganz frisch sind gehts auch so) auf die doppelte Menge schaumig schlagen.

Dann nach und nach den Mascarino hinzugeben und gut verrühren.

Obers cremig steif schlagen und unter die Creme heben.

Kaffee und Amaretto in einer flachen Schale miteinander verrühren.

Je 1-2 EL Creme in den Gläsern verteilen. Die Biskotten nach und nach in der Kaffeemischung eintauchen und auf die Creme legen. Diesen Vorgang 1-2 mal wiederholen. Mit einer Schicht Creme abschließen.

Die Gläser jetzt für mindestens 2 Stunden (oder länger) in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein bezauberndes Osterfest mit euren Liebsten!

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So wir machen uns jetzt auf zu meiner Schwiegerfamilie, denn dort wartet schon eine gute Osterjause mit anschließendem Osterfeuer auf uns. Ach ich freu mich schon!

Ach ja, ich habe natürlich auch ein paar süße frühlingsfrische Köstlichkeiten gezaubert, die ich zur Osterjause mitbringen werde. Was das sein wird verrate ich euch in den nächstenTagen….

Viele süße Frühlingsgrüße,

Lena ❤


Und noch ein kleiner Hinweis meine Lieben.

Mit diesem Glücksrezept nehme ich an dem Blogevent von Kochliebe teil.

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Frühlingsgenuss! Rhabarber-Honig-Fool mit Häschen-Keksen

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Frühlingsfrische Köstlichkeit!

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Wenn erste warme Sonnenstrahlen den Rhabarber sprießen lassen, ist es an der Zeit, himmlische Leckereien mit dem feinen Fruchtgemüse zu genießen. Genau das dachte ich mir heute, schnappte mir die rosaroten Stangen und zauberte ein leckeres Frühlingsdessert für meine Liebsten! ❤

Ich liebe die Rhabarber-Zeit und freue mich immer wieder, wenn ich etwas Leeeckeres damit kreieren kann. Die Saison ist kurz, somit muss man jede Gelegenheit nutzen und sich die Stangen nach Hause holen.

Dieses Dessert im Glas ist so einfach und dabei eine wirklich sündige Schleckerei! Mit Honig eingekochter Rhabarber wird mit Vanille-Obers-Joghurt in Gläser geschichtet. Ach da löffelt man sich sooo gern durch das Glas (und ist traurig wenn es leer ist).

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Da Ostern ja schon quasi vor der Tür steht, dachte ich mir, backe ich noch schnell ein paar Häschen-Kekse dazu. Vor kurzem legte ich mir so einen süßen Häschen-Ausstecher dazu. Dieser wurde dann gleich mal eingeweiht. Und siehe da: die Häschen bekamen die perfekte Form um vernascht zu werden. Nach Belieben könnt ihr die Häschen noch mit Zitronenglasur verzieren und Gesichter aufmalen. Ich finde diese Kekse bringen einfach gute (Oster)-Laune in jedes Dessert.

Also falls ihr noch auf der Suche nach einer süßen Oster-Leckerei seid, dann backt mal schnell diese Kekse (Kinder werden sie lieben).

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 6-7 Gläser)

  • 500 g Rhabarber
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Vanillezucker
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Handvoll Himbeeren (TK)

Creme:

  • 200 g Mascarino
  • 350 g Naturjoghurt
  • 250 g Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Honig

Kekse:

  • 100 g Mehl
  • 2 EL Staubzucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 70 g Butter
  • 1 kleines Ei

Zitronenglasur: 2-3 EL Staubzucker, 2 EL Zitronensaft (evtl. rote LM Farbe-Pulver)

Zubereitung:

Für das Kompott

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Rhabarber waschen und in Stücke schneiden.

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Mit Honig, Apfelsaft und Zitronensaft in einem Topf bei schwacher Hitze ca. 5-7 Minuten leicht köcheln lassen. Achtung der Rhabarber soll nicht zerfallen. Den Topf vom Herd ziehen und die Himbeeren unterrühren. Das Kompott abkühlen lassen.

Für die Creme

Mascarino mit Joghurt, Vanille, Honig und Zitronenabrieb vermixen. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.

Die Creme abwechselnd mit dem Rhabarberkompott in Gläser füllen. Bis zum Servieren kühl stellen.

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Für die Häschen-Kekse: Aus den Zutaten einen Mürbteig bereiten. Den Teig ca. 10 Minuten kühl stellen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 5 mm dick). Häschen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Kekse bei 160° (HL) ca. 15 Minuten hellbraun backen. Abkühlen lassen. Nach Belieben aus Staubzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren und die Kekse damit verzieren. Um rosarote Kekse zu zaubern, habe ich einfach etwas rotes Lebensmittelpulver in die Glasur gemischt.

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Die Creme mit den Häschen-Keksen servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Lasst und den Frühling gemeinsam genießen! ❤

 

Zitronig, frisches, Löffelerlebnis! Lemon Curd – Joghurt – Creme

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Der Frühling kommt! ❤

Also ich bin schon mal in Frühlingsstimmung. Egal, ob das Wetter mitspielt oder nicht.  Gestern war es den ganzen Tag herrlich sonnig, da bekam ich schon richtig Frühlingsgefühle und man konnte den Frühling schon riechen. Da musste gleich schnell ein fruchtig, frisches Dessert gezaubert werden, das zu dieser super Stimmung passt.

Da mir vom Wochenende noch ein Gläschen Lemon Curd von meiner Tarte übrig geblieben ist, hab ich mir damit ein Dessert im Glas überlegt. Kleine Baisertupfen waren von meinem Backtag auch noch übrig, also wanderten diese gleich mit hinein ins Glas. Diese sorgen noch für einen schönen Crunch-Effekt. Ihr könnt auch jegliche andere Kekse (z.B. Shortbread) zerbröseln und mit hineinschichten.

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Dieses Dessert ist sehr schnell gemacht und wirklich super lecker. Da sind die Gläser ratz fatz ausgelöffelt. Das nächste Mal werde ich gleich die doppelte Menge machen. Vier Gläser waren da eindeutig zu wenig (aber ich hatte nur mehr ein Glas Lemon Curd). Das Lemon könnt ihr ruhig in doppelter oder dreifacher Menge machen und dann in einem Glas mit Deckel im Kühlschrank lagern.  Dieses Curd schmeckt auch toll als Brotaufstrich, ein Klecks im Frühstücksjoghurt oder auch als frische Kuchenfüllung.

Ich bin curdisiert! Das heißt ihr werdert noch so einige Curd-Rezepte von mir bekommen. Freut euch schon mal und ran ans Curd kochen!

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Hier das Rezept: 

Zutaten (für vier Gläser – ich empfehle gleich die doppelte Menge):

Lemon Curd:

  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 60 g Staubzucker
  • 2 TL Maizena
  • 60 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1/2  Bio-Zitrone
  • 40 g kalte Butter, in Stückchen

Joghurt-Creme:

  • 200 g Obers
  • 350-400 g griechisches Joghurt
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Staubzucker

Außerdem: 

  • 2-3 Handvoll Baisers (Rezept) oder Shortbread-Kekse

Zubereitung:

Für das Lemon Curd das Ei mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Creme Obers cremig steif schlagen. Joghurt, Vanille, Zitrone und Zucker unterrühren.

Die Baisers oder die Kekse grob zerbröseln.

So jetzt geht’s ans Einschichten!

Zuerst je 2 EL Creme am Boden der Gläser verteilen. Darauf eine Schicht Lemon Curd geben (da kann man ruhig etwas großzügiger sein). Dann die zerbröselten Baisers oder Kekse in die Gläser geben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Gläser zum Rand gefüllt sind. Mit einem Klecks Lemon Curd und ein paar Baiserbrösel abschließen.

Die Creme bis zum Servieren kühl stellen.

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Viel Vergnügen beim Löffeln!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Helle Freude zum Löffeln! Orangen-Kokos-Tiramisu

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Heute habe ich ein wunderbares Gute-Laune-Dessert für euch.  Jetzt haben sie Saison und versüßen uns damit die kalte Jahreszeit. Höchste Zeit die orangefarbenen Schönen nach Hause zu holen und sie in etwas Köstliches zu verwandeln.

Ich habe euch ja schon erzählt, dass Orangen momentan einen Fixplatz in meiner Küche haben. Da sind bei mir sonnige Stunden (auch im Winter) immer garantiert! ❤

Wie wärs mit einem fruchtigen Tiramisu? Na klingt das gut? Verfeinert wird es noch mit etwas Kokoslikör und Kokosflocken…. Ach der Gedanke an dieses Dessert zaubert bei mir schon wieder ein Lächeln auf die Lippen. Ein Schälchen steht bei uns noch im Kühlschrank. Ich glaub das hol ich mir jetzt und teile es (vielleicht) mit meinem Liebsten. So kann mein Tag genussvoll zu Ende gehen.

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Wer es noch fruchtiger mag, kann zusätzlich eine Mango in kleine Streifen schneiden und mit ins Tiramisu schichten! Schmeckt wunderbar!

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Lust auf ein Schälchen gute Laune?

Hier das Rezept: (für 4-5 Portionen)

Zutaten:

  • 500 g Mascarino
  • 3 Eier, getrennt
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 100  g Zucker
  • 5 Bio-Orangen
  • 1 Pck. Tiramisu-Biskotten (ca. 12-15 Stück)
  • 4-5  EL Kokoslikör (z.B. Malibu)
  • 3 EL Kokosflocken

Zubereitung:

Vier Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen. Von einer Orange die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Dotter mit 50 g Zucker, Orangenabrieb und dem Vanillemark über Wasserdampf schaumig aufschlagen (ca. 5 Minuten). Den Mascarino und 2-3 EL Kokoslikör untermixen.

Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

Den Orangensaft (ca. 150 ml) mit Kokoslikör vermischen. Die Biskotten nach und nach kurz darin eintauchen. Kleine Förmchen zuerst mit einer Schicht Biskotten auslegen. Mit Orangenfilets belegen und mit Creme bedecken. Diesen Vorgang ein bis zweimal wiederholen (mit Creme abschließen).

Tiramisu für ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Kokosflocken in einer Pfanne kurz rösten und auf die Creme damit bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Das mache ich mit übrig gebliebenen Keksen! Weihnachts-Trifle mit Blutorangen

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Juhu es schneit! Ach ich habe mich so gefreut, als der erste Schnee vom Himmel gefallen ist. So stellt man sich doch Weihnachten vor. Gestern habe ich mit meinem Liebsten schon eine Bobfahrt gemacht und einen Schneeberg gebaut (es sollte eigentlich ein Schneemann werden), aber der Schnee war einfach noch nicht klebrig genug.

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Brrr, nach einer Weile wurde mir aber ziemlich schnell kalt… Zum Glück ists im Haus immer so schön wohlig warm.

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Was machen wir dann am liebsten? Genau ein köstliches Dessert naschen und es uns damit gemütlich machen. Ich kenne nichts Schöneres! ❤

Ich habe für meine Liebsten und mich einen verschneiten Weihnachts-Trifle gezaubert. Habt ihr auch noch einige Kekse übrig, die ihr eigentlich nicht mehr essen wollt oder die einfach viel zu viel sind? Da hab ich eine gute Idee zur Verwertung für euch. Wir machen ein köstliches Dessert im Glas damit. Mein Trifle besteht aus einer Mascarpone-Zimt-Creme, Keksbrösel die mit einem Gewürz-Blutorangensirup beträufelt werden und frischen Blutorangenfilets und Granatapfelkernen. Glaubt mir da ist jeder Löffel ein Genuss!

Dieses Dessert ist wieder einmal ganz schnell und einfach gezaubert. Ihr könnt es dann sofort vernaschen oder auch für eure Liebsten im Kühlschrank aufbewahren. Die werden sich dann freuen, wenn sie den Kühlschrank öffnen und so schön gefüllte Gläser auf sie warten.

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Hier das Rezept: (für ca. 5-6 Gläser)

Für die Creme :

  • 250 g Mascarpone (ich nehme auch gerne Mascarino)
  • 250 g Obers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Staubzucker
  • 1 TL Zimt
  • Abrieb von 2 Bio-Blutorangen (oder Orangen)
  • Saft von 2 Blutorangen (oder Orangen)

Für den Sirup:

  • Saft von 3-4 Blutorangen
  • 3 EL Zucker
  • 2 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 2 Kardamom (ganz)
  • 1-2 EL Orangenlikör

Außerdem:

  • 3-4 Handvoll übrig gebliebene Weihnachtskekse (Vanillekipferl, Lebkuchen, Baumkuchen, Mürbteigkekse….)
  • 1/2 Granatapfel
  • 4-5 Blutorangen, filetiert

Zubereitung:

Mascarpone mit Obers mit dem Mixer verrühren, bis eine dicke Creme ensteht (ca. 5 Minuten). Zucker, Zimt, Orangenabrieb und Saft untermixen. Zum Schluss Joghurt unterrühren.

Für den Sirup alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen.

Die Weihnachtskekse grob zerbröseln und vermischen.

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Aus dem Granatapfel die Kerne vorsichtig herauslösen und mit den filetierten Blutorangen mischen (den Saft, der beim Filetieren austritt, könnt ihr gleich für den Sirup nehmen).

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Jetzt gehts auch schon ans Schichten!

Zuerst etwas Creme in die Gläser geben. Darauf die Blutorangen-Granatapfelmischung und je 1 EL Keksbrösel. Die Brösel mit etwas Sirup beträufeln.

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Diesen Vorgang zweimal wiederholen, bis die Gläser schön gefüllt sind.

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Mit Orangenfilets und ein paar Keksbrösel garnieren.

Ihr könnt unseren fertigen Weihnachtstrifle sofort genießen (so haben es wir gemacht) oder auch noch für ein Weile in den Kühlschrank stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So meine Lieben, hiermit verabschiede ich mich für dieses Jahr. Für meinen Liebsten und mich geht es morgen ab nach Lyon. Wir werden vier wunderbare und leckere Tage dort verbringen. Ich bringe euch dann natürlich wieder einen schönen Bericht und das ein oder andere französische Rezept mit. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Jahr (mit mir und meinen Rezepten).  Mir hat es sehr viel Vergnügen bereitet euch meine Kreationen zu präsentieren. Vielen Dank für die lieben Kommentare, die ihr mir immer wieder zukommen lasst. Ich freue mich sooo sehr darüber und mein Herz geht auf, wenn ich höre, dass euch meine Gerichte so gut geschmeckt haben.

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Auf ein gutes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr!  Genießt die Zeit mit euren Liebsten ❤

Tous mes voeux pour la nouvelle année!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

Pures Glück zum Löffeln! Schoko-Himbeer-Trifle

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Willkommen in der Welt der Schokolade und Himbeere! Gönnt euch ein Gläschen pures Glück zum Löffeln! ❤

Dieses Dessert im Glas ist wieder einmal ein Träumchen. Ein Trifle besteht ja aus mehreren Schichten, die zusammen eine cremig leckere Komposition bilden. Wir hätten da: Einen leichten Schokobiskuit, einen cremigen Schokopudding, eine fruchtige Himbeersauce und eine aromatische Oberscreme. Gekrönt wird der ganze Schichtspaß dann noch von ganzen Himbeeren und Schokoraspeln.

Da kann man sich genüsslich von oben nach unten durchlöffeln!

Dieses Dessert eignet sich besonders gut, wenn ihr Gäste erwartet, da es sich prima schon vorher zubereiten lässt. Dann holt ihr es aus dem Kühlschrank und eure Gäste werden staunen und vor allem genießen. Ich habe zwar keine Gäste erwartet, aber auch als Wohlfühldessert für meine Liebsten an einem Sonntagnachmittag kann man es sich damit guuuut gehen lassen.

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Ich bin ja schon eifrig am Überlegen, welches Dessert es am Heilig Abend bei uns auf die Teller schafft… es soll etwas Besonderes sein, jedoch gut vorzubereiten. Denn Stress und viel Arbeit kann ich an diesem ruhigen und entspannten Tag nicht gebrauchen. Dieses Dessert werde ich mir mal im Köpfchen behalten…

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Habt ihr auch Lust auf dieses süße Dessert im Glas bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Gläser)

Für den Schokobiskuit:

  • 3 Eier
  • 70 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 20 g Maizena
  • 2 EL Kakao

Für die Schokoschicht:

  • 3 Eidotter
  • 2 EL Zucker
  • 30 g Maizena
  • 400 ml Milch
  • 150 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)

Für die Himbeerschicht:

  • 400 g Himbeeren (TK)
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 Orange
  • 1 EL Orangenlikör (nach Belieben)

Für die helle Oberscreme:

  • 100 g Mascarino
  • 250 ml Obers
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL Zucker
  • Geraspelte Schokolade zum Bestreuen
  • frisch gepresseter Orangensaft und etwas Orangenlikör zum Beträufeln

Zubereitung:

Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl, Kakao und Maizena darübersieben und unterheben. Den Teig in ein kleines Blech (oder Springform) füllen und glatt streichen. Bei 180°C ca. 10-12 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für den Schokopudding die Eidotter mit dem Zucker, 2-3 EL Milch und Maizena in einem Topf glatt rühren. Die restliche Milch zugießen und alles so lange auf dem heißen Herd verrühren, bis die Creme eine dicke Konsistenz hat. Die gehackte Schokolade unterrühren und dann abkühlen lassen.

Für die Himbeerschicht die Hälfte der Himbeeren mit dem Zucker, Vanillezucker, Orangenlikör und Orangensaft in einem Topf leicht köcheln lassen. Pürieren (nach Belieben durch ein Sieb streichen). Abkühlen lassen.

Für die helle Creme den Obers halb steif schlagen, Mascarino, Zucker, Orangenabrieb und Vanillemark zugeben und weiterschlagen.

 So jetzt gehts ans Schichten!

Aus dem Schokobiskuit acht Kreise ausstechen (ich nehme dafür einen Servierring).

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Die Böden mit etwas Orangensaft+Orangenlikör leicht beträufeln.

Je einen Klecks Oberscreme in die Gläser geben, einen Schokobiskuitkreis darauf, dann eine Schicht Himbeersauce + ein paar ganze Himbeeren darauf geben. Diesen Vorgang einmal wiederholen.

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Zum Schluss mit Himbeeren belegen und mit Schokosraspeln bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Ein Traum zum Löffeln! Schokoladen-Zimt-Flammerie mit Vanillebirnen

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Schlemmen in der Erntezeit! Mit diesem Dessert lassen sich die kalten Tage sehr gut ertragen.

Ich liebe ja Schokopudding, ihr auch? Aber nur wenn er selbstgemacht ist! ❤  Ach, da werden wieder Kindheitserinnerungen hervorgerufen…. Schön war die Zeit als Mama uns abends einen warmen Schokopudding kochte und wir diesen dann genüsslich aus unseren Schälchen löffelten. Da wäre man doch gerne wieder mal Kind. Also ich auf jeden Fall!

Heute koche ich meinen Schokopudding selbst, wenn ich mal wieder darauf Lust habe.  Dieses Dessert ist eine Art Schokopudding, jedoch in einer kalten Variante und gekrönt wird er noch mit aromatischen Vanillebirnen. Ein wirklich schönes Dessert im Herbst und auch im Winter. Die Creme ist zwar kalt, aber durch die Gewürze werden unsere Seelen herrlich erwärmt.

Ein Dessert, das sich wieder mal prima vorbereiten lässt und man dann peu à peu aus dem Kühlschrank holt und genießt!

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Also, falls ihr nun auch Lust darauf bekommen habt…

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Gläser)

  • 750 ml Milch
  • 200 g Schokolade (ich mische gerne Zartbitter mit Milchschokolade)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 3 -4 EL Rohrzucker
  • 25 g Maizena

Für die Vanillebirnen:

  • 2-3 Birnen
  • 1 Zitrone, Saft und Abrieb
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 80 ml Weißwein
  • 100 ml Birnensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Sternanis

Zubereitung:

Für das Flammerie 500 ml von der Milch erwärmen und die Schokolade darin schmelzen. Zimt und Kardamom zugeben und aufkochen lassen. Die restliche Milch mit Zucker und Maizena verrühren und in die Milch einrühren. Unter Rühren ca. 2-3 Minuten kochen lassen, bis es schön eingedickt ist.

Die Masse in Gläser verteilen, auskühlen lassen und kalt stellen (ca. 3-4 Stunden).

Für die Vanillebirnen die Birnen schälen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Birnen dazu und kurz durchschenken. Mit Weißwein und Birnensaft aufgießen. Nelken, Sternanis, Zitronenabrieb, Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Schote ebenfalls zu den Birnen geben. Bei kleiner Hitze weich schmoren (ca. 15 Minuten).

Die Birnen vor dem Servieren über die Flammerie verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤